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Trebbin

160pxAbb. 1 Wappen von Trebbin
Basisdaten
Bundesland Brandenburg
Höhe 39 m
Fläche 126.37 km2
PLZ 14959
Vorwahl 033731
Gliederung 13 Ortsteile
Adresse der Verwaltung Markt 1–3
14959 Trebbin
Website www.stadt-trebbin.de
Bürgermeister Thomas Berger (CDU)

Trebbin ist eine amtsfreie Stadt im Landkreis Teltow-Fläming in Brandenburg. Als ehemaliger Wohnort des märkischen Eulenspiegels Hans Clauert trägt die Stadt den inoffiziellen Beinamen Clauertstadt. Sie ist direkte Rechtsnachfolgerin des von 1992 bis 2003 bestehenden Amtes Trebbin.

Geografie und Stadtgliederung

Trebbin liegt zwischen Teltow und dem Fläming am Rande einer Niederung östlich der Nuthe 36 km südlich von Berlin. Die Stadt liegt an der östlichen Grenze des Naturparks Nuthe-Nieplitz bzw. mit einigen Ortsteilen auch im Naturpark. Sie besteht aus den folgenden Ortsteilen:

  • Blankensee an dem gleichnamigen See, mit Schloss und Schlossgarten, im Naturpark Nuthe-Nieplitz
  • Christinendorf
  • Glau in den Glauer Bergen mit der Friedensstadt, im Naturpark Nuthe-Nieplitz
    1368 wurde der Ort der heute etwa 330 Einwohner hat (2006) erstmals urkundlich als Gloych erwähnt. Das Wort bedeutet Kopf und ist als Metapher für Berg zu verstehen. 1920 bis 1935 ließ Joseph Weißenberg das christliche Siedlungswerk Friedensstadt mit 40 Gebäuden errichten, welche etwa 500 Menschen Platz boten. Die Siedlung war zur damaligen Zeit die größte und modernste Privatsiedlung Deutschlands. 1938 übernahm die SS das Gelände und nach Ende des Zweiten Weltkrieges die Rote Armee. 1994 erhielt die Johannische Kirche das Gelände zurück.
  • Großbeuthen mit dem Gemeindeteil Kleinbeuthen, im Naturpark Nuthe-Nieplitz
  • Klein Schulzendorf
  • Kliestow
  • Löwendorf
  • Lüdersdorf
  • Märkisch Wilmersdorf, bis 20. Oktober 1937: Wendisch Wilmersdorf
  • Schönhagen mit Schloss und Flugplatz, im Naturpark Nuthe-Nieplitz
  • Stangenhagen am Zusammenfluss von Nieplitz und Pfefferfließ im Naturpark Nuthe-Nieplitz
  • Thyrow
  • Wiesenhagen, bis 8. Januar 1938 Neuendorf

sowie den Wohnplätzen: Ebelshof, Eichenhof, Finkenberg, Forsthaus Altlenzburg, Forsthaus Lenzburg, Freie-Scholle-Siedlung, Kolonie Thyrow, Paulshöhe, Plantage, Priedel, Schönblick, Seeblick und Ziegelei.

Geschichte

Stadtname

Für den Stadtnamen Trebbin sind nach Gerhard Schlimpert zwei Deutungen möglich. Die polabische Form Trebin könnte als Ort des Treba gedeutet werden (vgl. den polnischen Personennamen Trzeba, davon abgeleitet Trzebin, oder tschechisch Třeba, davon abgeleitet Třebin). Möglich ist auch eine polabische Grundform Trebyn- = Siedlung auf der Rodung (vgl. niedersorbisch tŕebiś = reinigen, roden).

Mittelalter

Trebbin ist eine frühdeutsche Herrschaftsbildung, die entweder durch das Erzbistum Magdeburg oder aber durch ein bisher nicht genau zu bestimmendes Adelsgeschlecht vorgenommen wurde. 1213 wurde Trebbin erstmals urkundlich erwähnt. Die Geschichte Trebbins beginnt namentlich mit Arnoldus de Trebin, der 1213 die Burg Trebbin als Lehen besaß. Am 28. Dezember 1216 erschien Trebbin zusammen mit anderen Orten u. a. mit Luckenwalde in einer Urkunde des Bischofs zu Brandenburg. Zur Burg Trebbin gehörte auch ein kleiner Herrschaftsbereich, die Vogtei Trebbin, aus der sich im Spätmittelalter das Amt Trebbin bildete. Durch urkundlich nicht belegte Veränderungen schrumpfte das ursprüngliche Territorium der Vogtei Trebbin stark. Das spätermittelalterliche und frühneuzeitliche Amt Trebbin verwaltete neben der Stadt Trebbin nur noch vier Orte in der näheren Umgebung.1315 erhielt die Stadt ihre selbstständige Gerichtsbarkeit. Um 1375 stand Trebbin unter Verwaltung des Ritters Nickel von Beckenburg. Die Stadt hatte ein bedeutendes Zollamt. 1505 erhielt sie das Marktrecht.

Um 1534 gab es eine Pestepidemie. Ihr fielen mehr als 300 Menschen zum Opfer. Trebbin wurde damals durch mehrere Brände in Schutt und Asche gelegt. Einen nächsten Stadtbrand gab es 1565, bei dem nur noch die Kirche und wenige Häuser übrig blieben. 1566 brach wiederum die Pest aus.

Neuzeit

Nach Ende des Dreißigjährigen Krieges 1648 lebten in der Stadt 25 Einwohner, von 149 Häusern existierten nur noch 24.

Trebbin wurde 1722 Garnisonsstadt und blieb es bis 1918. 1797 fand die Grundsteinlegung des Rathauses statt, wo 1798 die erste Sitzung abgehalten wurde. Dieses Haus diente über 140 Jahre der Stadtverwaltung.Am 21. August 1813 fand hier ein siegreiches Gefecht des französischen Korps Oudinot gegen die preußische Brigade von Thümen statt. Der Anschluss an die Bahnstrecke Berlin–Halle erfolgte 1840. Um 1850 zählte Trebbin 1.800 Bewohner. 1876 wurde ein neues Empfangsgebäudes am Bahnhof der Preußischen Staatsbahn errichtet. An produzierendem Gewerbe gab es Ende des 19. Jahrhunderts eine Zigarrenfabrik, Dampfdrechslerei und Ziegelbrennerei. 1885 lebten 2.855 meist evangelische Einwohner im Ort. Um 1900 baute die Stadt ein Elektrizitätswerk.

20. und 21. Jahrhundert

Um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert entwickelte sich der Garten- und Möbelbau in Trebbin, damit wuchs die Stadt und die Einwohnerzahl stieg von 6.594 im Jahr 1875 auf 7.565 im Jahr 1910. Im gleichen Jahr erfolgte die Einweihung einer neuen Schule. Zwei Jahre später wurde die Katholische Kirche errichtet. Der Zuzug setzte sich unvermindert fort.

In den 1920er Jahren entstanden die ersten Häuser der Siedlung „Freie Scholle“, erbaut vom Architekten Bruno Taut. Die Luchsiedlung kam Anfang der 1930er Jahre hinzu. Im gleichen Jahrzehnt wurde Trebbin als ein Zentrum des deutschen Segelflugs bekannt. So entstand im heutigen Ortsteil Schönhagen eine Reichssegelflugschule. Auf deren Gelände war 1939 auch vorübergehend die Ingenieurschule für Luftfahrttechnik (IfL) untergebracht. Im Februar 1939 war Grundsteinlegung für das heutige Rathaus. Im gleichen Jahr lebten bereits 9.069 Einwohner in der Stadt. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wuchs die Zahl der Einwohner, auch bedingt durch den Zustrom von Flüchtlingen auf über 11.000 an.

Seit dem 1. Mai 1976 ist Löwendorf Teil des Stadtgebietes. In den darauffolgenden Jahrzehnten nahm die Einwohnerzahl stetig ab und stabilisierte sich erst bei rund 8.000 Einwohnern Anfang der 1990er Jahre. Seitdem steigt die Einwohnerzahl, auch bedingt durch die Eingemeindungen, stetig an und liegt heute bei rund 9.300 Einwohnern.

Zum 15. Juni 1992 schlossen sich Blankensee, Christinendorf, Glau, Großbeuthen, Kleinschulzendorf, Kliestow, Lüdersdorf, Märkisch Wilmersdorf, Schönhagen, Stangenhagen, Thyrow, Wiesenhagen und die Stadt Trebbin zum Amt Trebbin zusammen. Ab dem 27. September 1998 bediente sich das Amt Trebbin zum Erfüllen seiner Aufgaben der Verwaltung der Stadt Trebbin.

Zum 31. Dezember 1997 schlossen sich die Gemeinden Glau, Kliestow, Wiesenhagen und die Stadt Trebbin zur neuen Stadt Trebbin zusammen. Zum 27. September 1998 schlossen sich der Stadt Trebbin die Gemeinden Stangenhagen, Blankensee und Klein Schulzendorf an. Zum 26. Oktober 2003 wurden schließlich die Gemeinden Lüdersdorf, Schönhagen und Thyrow per Gesetz in die Stadt Trebbin eingegliedert, das Amt Trebbin aufgelöst, und die Stadt Trebbin wurde amtsfrei. Die Gemeinde Thyrow erhob 2004 vor dem brandenburgischen Verfassungsgericht kommunale Verfassungsbeschwerde gegen ihre gesetzlich verordnete Eingliederung in die Stadt Trebbin, die jedoch zurückgewiesen wurde.

Die Eingemeindungen in der Übersicht:

Ehemalige Gemeinde Datum Anmerkung
Blankensee 27. September 1998
Christinendorf 31. Dezember 1997 Eingemeindung nach Thyrow
Glau 31. Dezember 1997
Großbeuthen 31. Dezember 1997 Eingemeindung nach Thyrow
Kleinbeuthen 1. Juli 1950 Eingemeindung nach Großbeuthen
Klein Schulzendorf 27. September 1998
Kliestow 31. Dezember 1997
Löwendorf 1. Mai 1976
Lüdersdorf 26. Oktober 2003
Märkisch Wilmersdorf 31. Dezember 1997 Eingemeindung nach Thyrow
Schönhagen 26. Oktober 2003
Stangenhagen 27. September 1998
Thyrow 26. Oktober 2003
Wiesenhagen 31. Dezember 1997

Im Jahr 2013 feiert die Stadt eine Woche lang ihr 800-jähriges Jubiläum mit einem historischen Festumzug und einem Festprogramm. Dabei fand das mit 574 Teilnehmern bislang größte Freiluft-Turnier im Spiel Dame statt, was zu einem entsprechenden Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde führte.

Meteoriteneinschlag am 1. März 1988

Am 1. März 1988 hörten Mitglieder der Gärtnerischen Produktionsgenossenschaft Blumenstadt Trebbin ein zischendes Geräusch. Kurze Zeit später nahmen sie einen Laut wahr, der nach zersplitterndem Glas klang. Sie vermuteten einen Schaden an einem ihrer Gewächshäuser, konnten aber keine Veränderung feststellen. Erst am nächsten Tag entdeckten sie eine zersplitterte Scheibe sowie einige Gesteinsbrocken. Sie übergaben die Bruchstücke einem Mineralogen, der wiederum den Rat des Bezirkes in Potsdam informierte. So gelangten die Stücke zur Akademie der Wissenschaften der DDR, die insgesamt 16 Fragmente einsammelte. Sie haben ein Gesamtgewicht von 1,25 kg. Das größte Stück wiegt rund 300 Gramm. Die Wissenschaftler identifizierten die Bruchstücke als Chondriten. Der Einschlag gehört damit zu den bislang 46 nachgewiesenen Funden von Meteoriten in Deutschland (Stand 2014). Anlässlich des 5. Deutschen Meteoriten-Kolloquiums in Trebbin enthüllte der Bürgermeister gemeinsam mit Teilnehmern des Kolloquiums eine Informationstafel in der Bahnhofstraße von Trebbin.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1875 2 748
1890 3 043
1910 3 557
1925 3 553
1933 3 717
1939 3 979
1946 4 554
1950 4 370
1964 4 017
1971 4 046
Jahr Einwohner
1981 4 470
1985 4 480
1989 4 487
1990 4 370
1991 4 280
1992 4 290
1993 4 314
1994 4 267
1995 4 211
1996 4 227
Jahr Einwohner
1997 5 192
1998 6 397
1999 6 465
2000 6 453
2001 6 400
2002 6 433
2003 9 188
2004 9 205
2005 9 272
2006 9 265
Jahr Einwohner
2007 9 291
2008 9 308
2009 9 311
2010 9 273
2011 9 211
2012 9 212
2013 9 250
2014 9 239
Gebietsstand des jeweiligen Jahres, ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik

Stadtverordnetenversammlung

Die Stadtverordnetenversammlung von Trebbin besteht aus 17 Stadtverordneten und dem hauptamtlichen Bürgermeister.Bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 ergab sich folgende Sitzverteilung:

CDU 5 Sitze
UFW (Unabhängige Freie Wähler) 3 Sitze
NL (Neue Liste) 3 Sitze
SPD 2 Sitze
Einzelbewerber Hendrik Bartl 1 Sitz
Die Linke 1 Sitz
AfD 1 Sitz
Grüne 1 Sitz

Bürgermeister

Thomas Berger (CDU) ist seit 2003 Bürgermeister der Stadt. Er wurde in der Bürgermeisterwahl vom 14. September 2014 mit 82,8 % der gültigen Stimmen für eine weitere Amtszeit von acht Jahren gewählt (Wahlbeteiligung 49,4 %).

Wappen

Das Wappen wurde am 7. Januar 1999 genehmigt.

Blasonierung: „Unter silbernem Schildhaupt in drei Reihen zu vier Plätzen von Schwarz und Silber geschacht.“

In öffentlichen Präsentationen wird das Wappen regelmäßig durch eine ausgesetzte rote Mauerkrone ergänzend dargestellt.

Städtepartnerschaften

  • Weil am Rhein (Baden-Württemberg)
  • Bognor Regis (West Sussex)

Kultur und Sehenswürdigkeiten

In der Liste der Baudenkmale in Trebbin und in der Liste der Bodendenkmale in Trebbin stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Kulturdenkmäler.

Bauwerke

  • Die evangelische Kirche St. Marien entstand in den Jahren 1740 bis 1744 als Erweiterung eines Baus aus dem 13. Jahrhundert. Ihre Architektur und Einrichtung wurde auf Geheiß Friedrich II. im Jahr 1740 an die Garnisonkirche in Potsdam angelehnt.
  • Die St. Annenkapelle entstand im 14./15. Jahrhundert vermutlich neben dem Annenhospital als Krankenhauskapelle. Das spätgotische Bauwerk mit einem dreischiffigen Grundriss sowie einem Chor ist der Heiligen Anna gewidmet und wird im 21. Jahrhundert als Winterkirche genutzt.
  • Die Dorfkirche Thyrow ist eine romanische Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert. Der mehrfach umgebaute Turm stammt aus dem Jahr 1794. Im Innern befinden sich eine barocke Empore sowie eine Dinse-Orgel aus dem Jahr 1908.
  • Wohnhäuser Luckenwalder Straße 4 und Beelitzer Straße 47
  • Denkmal für die Opfer der Konzentrationslager an der Berliner /Ecke Bahnhofstraße
  • Das Eichberg-Haus ist ein denkmalgeschütztes Bauwerk im Ortsteil Thyrow, das vermutlich im Jahr 1923 errichtet wurde. In dem Haus wohnte zunächst der Schachspieler Emanuel Lasker, später der Filmproduzent und Namensgeber Richard Eichberg
  • NaturPark Zentrum am Wildgehege Glauer Tal mit einer Erlebnisausstellung, Naturführungen, Kräuterkate und einem Wildgehege im Naturpark Nuthe-Nieplitz.
  • Der Europäische Fernwanderweg E 10 führt zum Aussichtsturm auf den Löwendorfer Berg. Weitere regionale Wanderwege führen durch die Stadt und Ortsteile, darunter auch der 66-Seen-Wanderweg.

Clauert-Rundweg

Der Clauert-Rundweg verbindet insgesamt zwölf Orte in der Stadt, die mit dem Leben Clauerts in Verbindung stehen. Sie führen beispielsweise zu Clauert-Plastiken aus Holz und Bronze, leiten den Betrachter aber auch zu denkmalgeschützten Gebäuden wie die St. Annenkapelle oder zu weiteren, historisch interessanten Punkten wie beispielsweise in die Fischerstraße, die als die älteste Straße der Stadt gilt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Der Bahnhof Trebbin liegt an der Bahnstrecke Berlin–Halle. Dort verkehrt der Regionalexpress der Linie RE3 Lutherstadt Wittenberg/Falkenberg (Elster) – Jüterbog – Berlin – Schwedt/Stralsund.

Östlich um Trebbin herum verläuft die Bundesstraße 101, welche in nördlicher Richtung nach Berlin und in südlicher Richtung nach Luckenwalde und Jüterbog führt. Die Kreuzung mit der Bundesstraße 246 befindet sich nunmehr auch östlich des Stadtkernes an der Umgehungsstraße. In westlicher Richtung verläuft die B 246 nach Beelitz, weiter über Brück nach Bad Belzig und in östlicher Richtung nach Zossen und weiter nach Storkow. Über diese Verbindungen sind die A 9 sowie die A 10 erreichbar.

In Trebbin-Schönhagen befindet sich der größte Verkehrslandeplatz Brandenburgs.

Energie

  • Gasturbinenkraftwerk Thyrow mit 380 kV-Umspannwerk und Bahnstromumrichterwerk

Ansässige Unternehmen

Vattenfall Europe betreibt ein Gasturbinenkraftwerk in Thyrow. Seit der Wende liegt der wirtschaftliche Schwerpunkt eher in der Landwirtschaft. So haben sich in der Region beispielsweise rund 20 landwirtschaftliche Unternehmen zu einer Vermarktungsgesellschaft Offene Höfe zusammengeschlossen. Sie öffnen im Mai und November an je einem Tag ihre Betriebe, um Interessierten einen Blick hinter die Kulissen zu ermöglichen. Daneben existieren einige Unternehmen des Fahrzeugbaus, Gärtnerei- und Druckereibetriebe sowie Unternehmen der Luftfahrttechnologie. 2006 zählte die Stadt über 900 Gewerbetreibende, von denen eine Vielzahl im Gewerbeverband Trebbin e. V. organisiert sind. Auf ihre Initiative hin wurde beispielsweise eine Ausbildungsinitiative ins Leben gerufen, aber auch die Trebbin-Card ist eine Idee des Vereins. Das Ziel ist, die Kaufkraft durch Rabatte und andere Aktionen in der Region zu halten.

Die medizinische Versorgung übernehmen ein Medizinisches Versorgungszentrum in Trebbin sowie ein Gesundheitszentrum in Glau.

Bildung

  • In der Stadt existieren fünf Kindertagesstätten sowie vier Kindergärten. Daneben stehen drei Schülerhorte und vier Jugendclubs zur Verfügung
  • Grundschule in Trebbin und Blankensee
  • Goetheoberschule in Trebbin
  • Stadtbibliothek Hans Clauert
  • Clauerthaus mit Bühne und einem Veranstaltungssaal

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Trebbin beteiligt sich an der Aktion 48 Stunden Nuthe-Nieplitz, bei der Besucher mit Hilfe des ÖPNV auf eine Entdeckungsreise durch den Naturpark gehen können. Der Bahnhof in Trebbin ist dabei der Start- und Endpunkt der Tour.
  • Musikveranstaltung Pop meets Classic
  • Blankenseer Musiksommer
  • Konzertreihe in der Dorfkirche in Blankensee
  • Veranstaltungsreihe Kultur in Kliestow
  • Sonderausstellungen im Bauernmuseum in Blankensee sowie in der Heimatstube Trebbin

Vereine

In der Stadt sind rund 50 Vereine aktiv. Im Jahr 1882 wurde die Freiwillige Feuerwehr Trebbin gegründet. Sie ist damit die drittälteste Feuerwehr im Landkreis Teltow-Fläming.Seit dem 2. Dezember 1992 existiert in Trebbin der Sportclub Trebbin e.V. (SC Trebbin), bestehend aus den Abteilungen Handball, Leichtathletik und Fitness/Tanzgruppen.

Persönlichkeiten

  • Hans Clauert (um 1506–1566), märkischer „Eulenspiegel“
  • Fritz Graf von Schwerin (1856–1934), Dendrologe, Schriftsteller und Rittergutsbesitzer (lebte in Märkisch Wilmersdorf)
  • Wilhelm Hensel (1794–1861) Maler und Zeichner, verheiratet mit Fanny Mendelssohn Bartholdy
  • Gerhard Kneifel (1927–1992), Komponist, Arrangeur und Orchesterleiter
  • Gustav Schulze (1880–1968), Radrennfahrer

Weblinks

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Trebbin

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