Dallgow-Döberitz

160pxAbb. 1 Wappen von Dallgow-Döberitz
Basisdaten
Bundesland Brandenburg
Höhe 33 m
PLZ 14624
Vorwahl 03322
Website dallgow.de
Bürgermeister Jürgen Hemberger (Freie Wähler)

Dallgow-Döberitz {{IPA|ˈdalgoː-}} ist eine amtsfreie Gemeinde im Osten des Landkreises Havelland in Brandenburg.

Geografie

Die Gemeinde Dallgow-Döberitz grenzt im Norden an Falkensee, im Osten an Berlin-Staaken, im Süden an Potsdam-Groß Glienicke und an die Döberitzer Heide und im Westen an Wustermark.

Gemeindegliederung

Zur Gemeinde gehören der Ortsteil Seeburg und die bewohnten Gemeindeteile Ausbau, Dallgow, Engelsfelde, Neu-Döberitz, Neurohrbeck, Rohrbeck und Sperlingshof.

Geschichte

Dallgow-Döberitz hat insbesondere eine militärgeschichtliche Bedeutung. Die Errichtung des Truppenübungsplatzes Döberitz unter Kaiser Wilhelm II. in den Jahren 1892–1895 hat die Entwicklung und das Erscheinungsbild des Ortes über Jahrzehnte hinweg geprägt. Einige der einst dem Militär dienenden Gebäude (Alte Post, Offiziershäuser, Kommandantur) werden heute zivil genutzt. Das Barackenlager (Altes Lager) zur Unterbringung und Versorgung der übenden Truppe ist vollständig aus dem Ortsbild verschwunden.Die Heerstraße als Anschluss zu einer bestehenden Straßenverbindung aus der Mitte Berlins wurde bis zum Truppenübungsplatz ausgebaut, einschließlich der beiden Havelbrücken Stößenseebrücke und Freybrücke.Das ehemalige Truppenübungsgelände ist heute Naturschutzgebiet.

Dorf Döberitz

Döberitz war lange Zeit ein idyllischer und friedlicher Ort, umgeben von dichten Kiefernwäldern, in dem bereits im Jahre 1713 eine Kirche errichtet wurde. Als im Jahre 1892 das preußische Militär das Gelände für einen neuen Truppenübungsplatz beanspruchte, mussten alle Einwohner ihr Dorf verlassen. Die zurückgelassenen Gebäude des Dorfes wurden jedoch zunächst nicht abgerissen. Die ehemaligen Bewohner durften ihr Dorf auf dem Übungsplatz auch weiterhin für noch lange Zeit in übungsfreien Zeiten besuchen. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das Dorf ab 1945 für eine kurze Zeit wieder neu besiedelt. Mit der Bodenreform in der DDR wurden die über 4000 Hektar des Truppenübungsplatzes Döberitz enteignet und als Land an die sogenannten Neubauern verteilt und wieder landwirtschaftlich genutzt, wobei um 1952 auch eine neue Hofstelle entstand. Dieser Übungsplatz wurde jedoch bald wieder vom Militär, der Sowjetarmee, beansprucht, denn 1957 enteignete man die betroffenen Bewohner, die Döberitz innerhalb kürzester Zeit wieder verlassen mussten. In den Folgejahren wurden die Gebäude bis auf wenige Mauerreste und Fundamente abgetragen. Nach dem Abzug der sowjetischen Truppen 1991 ist die ehemalige Dorfstelle aufgrund der Gefahren unzugänglich geblieben. Seit 2004 befindet sich das gesamte Gebiet im Besitz der Heinz Sielmann Stiftung, die hier eine eingezäunte Wildnis-Kernzone errichtete. Seit 2009 liegt die ehemalige Dorfstelle ohne öffentlichen Zugang inmitten dieser Wildnis-Kernzone. Die alte Haupt-Zufahrtsstraße von Dallgow nach Döberitz und von dort weiter nach Krampnitz, die fälschlicherweise noch heute in fast allen Landkarten als Nebenstraße eingetragen ist, ist heute nur noch fragmenthaft erhalten und dient auf dem kurzen besterhaltenen Teilstück vom Dallgower Sperlingshof bis vor dem Zaun der Wildnis-Kernzone als Wanderweg.

Olympisches Dorf für die Sommerspiele 1936

In Dallgow errichtete man in den Jahren von 1934 bis 1936 ein Olympisches Dorf, welches heute zu großen Teilen nur noch als Ruine erhalten ist und im Zuge der Gebietsreform in den 1990er Jahren, unter dem Protest der Dallgower Gemeindevertretung, der Nachbargemeinde Wustermark zugeschlagen wurde – Wustermark führt nun die Olympischen Ringe im Wappen.

Militärgeschichte

Die militärische Nutzung des Gebietes um das Dorf Döberitz wurde 1713 unter Friedrich Wilhelm I. aufgenommen. Im September 1753 folgte unter Friedrich II. dort ein erstes Großmanöver, das zur Irreführung des Auslandes während des Siebenjährigen Kriegs in der Literatur verfälschend dargestellt, mit bereits 44.000 Soldaten abgehalten wurde.

Bis 1890 wurden Schießübungen der Berliner und Potsdamer Truppen auf dem Schießplatz in Tegel durchgeführt. Wegen der Mängel des Platzes forderte die preußische Heeresführung ein ständiges Trainingsgelände. Der damalige Chef des Generalstabes vom Gardekorps entschied sich für das Gelände um Döberitz. 1892 wurde der damalige Generalstabsoffizier von Bredow mit der Geländebesichtigung und der Festlegung der Grenzen beauftragt. Die Landvermessungen und die Verhandlungen des Militärfiskus mit den betroffenen Gemeinden begannen 1893, und bis 1894 wurde dafür vom Militärfiskus das Gelände einer erworbenen Fläche von ca. 4.400 Hektar um Döberitz requiriert. Das Dorf musste verlassen werden, das umliegende Gelände wurde großflächig gerodet. Auf Geheiß des Militärs baute man die Heerstraße (heutige B 5) als direkte Verbindung zwischen Berlin und dem Truppenübungsplatz aus.

Anfänglich in Großzelten untergebracht, wurden die Soldaten – mit Zwischenstation in Wellblechbaracken – bis 1914 in feste Häuser umgesiedelt. Das Lager, Barackenlager genannt, entstand an der Berlin-Hamburger Chaussee zwischen Rohrbeck im Westen und Dallgow im Osten. Ab 1910 wurden in Döberitz auch Flugversuche unternommen und, ebenfalls bis 1914, daraufhin Fliegerkasernen und der Flugplatz gebaut. Mit Beginn des Ersten Weltkriegs wurde das Lager auch Internierungs- und Kriegsgefangenenlager, zuerst als Teil des Barackenlagers (Neulager) selbst, ab 1915 in zwei eigens neu gebauten Lagern bei Rohrbeck und Dyrotz. Insgesamt waren bis Oktober 1918 dort mehr als 30.000 Gefangene aus 7 Nationen inhaftiert. Nach 1918 von der Interalliierten Militär-Kontrollkommission überwacht, wurden viele kriegstechnischen Anlagen (darunter z. B. der erste Flugsimulator) demontiert oder zerstört.

Militärgeschichtlich relevant ist neben der ursprünglich allein für Infanterie, Artillerie und Kavallerie gedachten militärischen Ausbildungsstätte Döberitz, dass die deutsche Militärluftfahrt mit der ersten „Provisorischen Fliegerschule“ 1910 in Dallgow-Döberitz ihren Anfang nahm.

Der dafür eingerichtete Flugplatz befand sich im nordwestlichen Teil des Truppenübungsplatzes bei Priort. Kurz vor dem Ersten Weltkrieg wurde hier das erste Fliegerbataillon Deutschlands gegründet, und während des Krieges wurden zahlreiche Jagdpiloten und Luftbeobachter in Döberitz ausgebildet. Ab 1914 war hier das Fliegerbataillon Nr. 1 stationiert, in dem 1916 auch Manfred von Richthofen ausgebildet wurde. Am 1. August 1914, dem Tag, an dem Deutschland in den Ersten Weltkrieg eintrat, wurde die Fliegerersatzabteilung 2 (FEA 2) in Döberitz aufgestellt, die im August 1915 nach Schneidemühl verlegt wurde. Am 29. April 1916 wurde die Riesenflieger-Ersatzabteilung (RFEA) aufgestellt, später nach Köln verlegt. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde in Deutschland durch den Versailler Vertrag die Unterhaltung von Militärstreitkräften eingeschränkt. Unter anderem wurde die Luftwaffe verboten (bis Januar 1927) und der Flugplatz geschlossen. Doch trotz des Verbots begann bereits in den 1920er Jahren erneut der Flugbetrieb, zunächst getarnt als Werbefliegerei. Auf Befehl Hitlers wurde 1936 die Legion Condor von Döberitz aus zur Unterstützung des faschistischen Generals Francisco Franco gegen die demokratische Regierung im spanischen Bürgerkrieg nach Guernica (Spanien) beordert. Dieser Einsatz galt als Test der deutschen Luftwaffe und muss als kriegsvorbereitend für den Zweiten Weltkrieg gesehen werden.

1919/20 war die Marine-Brigade Ehrhardt in Dallgow-Döberitz untergebracht und marschierte in der Nacht vom 12. auf den 13. März 1920 auf der Heerstraße nach Berlin als Auftakt zum Kapp-Putsch.

Auch nach dem Ersten Weltkrieg nutze die Reichswehr den Übungsplatz und seine Einrichtungen. Bis in den Zweiten Weltkrieg wurde der Truppenübungsplatz immer weiter ausgebaut.

Bis 1930 hatte sich ein Zentrum der politischen Reaktion gebildet, das auch Versteck für die Schwarze Reichswehr war. Während der Zeit des Nationalsozialismus entstand in Döberitz eines der größten militärischen Schulungszentren für Piloten (Fliegerhorst Elsgrund) und Infanterie (Olympisches Dorf und Löwen-Adler-Kasernen) sowie Stützpunkte für Artillerie, Luftnachrichten (Hottengrund/Kladow) und Flugabwehr (Elstal).

Bemerkenswerterweise war das Areal, das den Alliierten sehr wohl als militärischer Standort bekannt war, nie Ziel massiver Bombardierungen. Nur vereinzelt schlugen britische Fehlabwürfe und sowjetische Artilleriegranaten dort ein. Das Gros der Einrichtungen überstand den Krieg unbeschadet.

Ab 1944 bis Kriegsende existierten in Dallgow-Döberitz Außenstellen des KZ Sachsenhausen für Männer und des KZ Uckermark für Mädchen und junge Frauen sowie ein Zwangsarbeiterlager, in dem sowjetische Zwangsarbeiter interniert waren.

In den zum Truppenübungsplatz gehörenden Gebäuden und Anlagen (sogenanntes Barackenlager) wurden nach dem Zweiten Weltkrieg Flüchtlinge untergebracht. 1947 übernahm die Rote Armee das Lager und stationierte dort bis zu 20.000 Soldaten. Mit dem Abzug der russischen Truppen 1992 endete die militärische Nutzung. Sämtliche Gebäude für die Unterbringung der Mannschaften wurden abgerissen. Das Gelände des ehemaligen Lagers ist das heutige Neubaugebiet Neu-Döberitz, wobei der alte Baumbestand und der Lagergrundriss weitgehend erhalten blieben.

Die beiden letzten - unter Denkmalschutz stehenden - Gebäude des Barackenlagers Döberitz und somit Symbol für die bewegte Militärgeschichte des Ortes, sind der Wasserturm und die Baracke 34. Während der Wasserturm nur unregelmäßig geöffnet ist, wurde die Baracke 34 zum Spielhaus für die Kindertagesstätte St. Martin.

Das ehemalige Flughafengelände wird seit 2004 von der Heinz-Sielmann-Stiftung als Wildfreigehege bewirtschaftet, der Truppenübungsplatz ist seit 1997 ein von Wanderwegen durchkreuztes Naturschutzgebiet geworden.Lediglich einen kleinen Teil im Süden nutzt die Bundeswehr (Garnison Spandau) weiter zu Übungszwecken.

Eingemeindungen

Am 1. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Rohrbeck eingegliedert. Am 26. Oktober 2003 wurde Seeburg eingemeindet.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1875 519
1890 626
1910 918
1925 1 276
1933 2 004
1939 3 220
1946 3 405
1950 4 411
Jahr Einwohner
1964 3 749
1971 3 725
1981 3 375
1985 3 292
1989 3 145
1990 3 062
1991 3 000
1992 2 956
1993 2 992
1994 3 230
Jahr Einwohner
1995 3 635
1996 3 944
1997 4 329
1998 4 665
1999 4 960
2000 5 289
2001 5 528
2002 5 716
2003 7 094
2004 7 439
Jahr Einwohner
2005 7 786
2006 8 086
2007 8 277
2008 8 471
2009 8 576
2010 8 636
2011 8 616
2012 8 714
2013 8 989
2014 9 280
Jahr Einwohner
2015 9 700
2016 9 940

Gebietsstand des jeweiligen Jahres, ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik

Gemeindevertretung

Die Gemeindevertretung von Dallgow-Döberitz besteht aus 18 Stadtverordneten und dem hauptamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 ergab folgende Sitzverteilung:

  • CDU: 6 Sitze
  • SPD: 3 Sitze
  • Bündnis 90/Die Grünen: 3 Sitze
  • Freie Wählergemeinschaft Dallgow-Döberitz (FWG): 3 Sitze
  • Die Linke: 2 Sitze
  • Bürgerbündnis Dallgow (BBD): 1 Sitz

Bürgermeister

  • 1997–2005 Hans-Günter Heppe
  • seit 2005 Jürgen Hemberger (FWG)

Hemberger wurde bei der Stichwahl am 28. April 2013 mit 52,4 % der gültigen Stimmen in seinem Amt für weitere acht Jahre bestätigt. Für ihn stimmten 1386 Wahlberechtigte. Sein Gegenkandidat Alexander Lamprecht (SPD) erhielt 1257 Stimmen und damit 47,6 %. Die Wahlbeteiligung lag bei 37,6 %.

Wappen

Das amtliche Wappen der Gemeinde Dallgow wurde erstmals 1938 verliehen. Das erneuerte Wappen aus dem Jahr 1995 wurde grafisch überarbeitet, enthält aber die gleichen gestalterischen Elemente und wurde am 20. April 1998 genehmigt.

Blasonierung: „In Silber, geteilt durch einen roten Mittelbalken, eine grüne beblätterte auf einem Berg stehende Eiche; der Stamm beseitet von zwei gegeneinandergestellten blauen Pflugscharen; der Balken belegt mit einem silbernen Schwert.“

Das Wappen wurde vom Heraldiker Frank Diemar gestaltet.

Flagge

Die Flagge der Gemeinde besteht – bei Aufhängung an einem Querholz – aus 2 Längsstreifen in den Farben grün und weiß, auf die das Gemeindewappen in der Mitte aufgelegt ist.

Sehenswürdigkeiten

In der Liste der Baudenkmale in Dallgow-Döberitz stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Baudenkmale.

Döberitzer Heide

Der Naturschutzgebiet Döberitzer Heide wird im Sinne der Agenda 21, des Schlussdokuments der internationalen Konferenz für Umweltschutz und Entwicklung in Rio de Janeiro 1992, im Rahmen des Projekts Konversion Döberitzer Heide und Kasernenumfeld vom ehemaligen Truppenübungsplatz zum Naturschutz- und Naherholungsgebiet umgestaltet.

Auch nach dem Abzug der ehemaligen sowjetischen Truppen ist die Döberitzer Heide zum großen Teil noch Sperrgebiet. Nur wenige Gebiete wurden beräumt. Die Döberitzer Heide ist seit 1997 Naturschutzgebiet, das die Heinz Sielmann Stiftung Anfang 2004 erworben hat, um dort die Naturlandschaft Döberitzer Heide einzurichten.

Wirtschaft und Infrastruktur

Seit Herbst 2003 besitzt die Gemeinde Dallgow-Döberitz ein Gewerbegebiet auf dem Gelände des ehemaligen Truppenübungsplatzes. Die ehemalige Militärfläche wurde mit Mitteln der EU und des Bundes aufwendig munitionsbereinigt, da sie sich auf dem Gebiet einer ehemaligen Schießbahn befindet. Das Gelände hat eine Größe von 23 Hektar und ist für die Gewerbeansiedlung hergerichtet. Zur Erstellung des Gewerbegebietes wurden 37 Gebäude abgerissen und 30.000 m³ Schutt entsorgt.In Dallgow und Seeburg gibt es das große Einkaufszentrum Havelpark Dallgow in unmittelbarer Nähe zur B 5, diverse Hotelbetriebe, mehrere Autohäuser, Handel und diverse Gewerbetreibende.

Verkehr

Durch die Gemeinde führt die vierstreifig ausgebaute Bundesstraße 5 zwischen Nauen und der Berliner Stadtgrenze (Bezirk Spandau). Die nächstgelegene Autobahnanschlussstelle ist Berlin-Spandau an der A 10 (westlicher Berliner Ring).

Der Haltepunkt Dallgow-Döberitz an der Bahnstrecke Berlin–Stendal–Hannover wird von der Regional-Express-Linie RE 4 (Rathenow–Berlin–Ludwigsfelde) und der Regionalbahnlinie RB 13 (Wustermark–Berlin-Jungfernheide) bedient.

Private Motorisierung 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015
Nichtgewerblich zugelassene PKW (zum 1.1.) 3 877 3 972 4 113 4 233 4 388 4 497 4 645 4 831
Nichtgewerbliche PKW je 1.000 Einwohner (31.12. des Vorjahres) 468 469 480 490 509 516 517 521
Vergleichswert Land Brandenburg 475 479 486 493 506 508 510 512

Bildung

Das Marie-Curie-Gymnasium hat eine naturwissenschaftliche Prägung. Es ist im Februar 2005 in ein neues Gebäude umgezogen, das mit dem Brandenburgischen Architektenpreis ausgezeichnet wurde. Es handelt sich bei dem neuen Gebäude um den bis dahin einzigen Neubau eines Gymnasiums in Brandenburg. Seit dem Schuljahr 2009/2010 wurde nach Fertigstellung eines Anbaus der fünfzügige Schulbetrieb aufgenommen.

Das Marie-Curie-Gymnasium Dallgow-Döberitz gelangte als Schauplatz der im Sommer 2007 gedrehten Neuverfilmung des Spielfilms Die Welle zu überregionaler Bekanntheit.

In Dallgow und Seeburg gibt es fünf Kinder- bzw. Horteinrichtungen, da die Gemeinde durch den ungebrochenen Zuzug aus Berlin weiterhin wächst. Ferner gibt es eine kommunale Grundschule, einen Neubau aus dem Jahr 2001 mit zwei Schulstandorten. Der weitere Ausbau der Grundschule ist geplant.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

  • Christian Krause (* 1940), 1994 bis 2002 Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Braunschweig

Mit Dallgow-Döberitz verbundene Persönlichkeiten

  • Manfred von Richthofen (1892–1918), Jagdflieger im Ersten Weltkrieg, wurde 1916 im Fliegerbataillon Nr. 1 auf dem Flugplatz Döberitz zum Jagdflieger ausgebildet, nachdem er bei Oswald Boelcke während des Ersten Weltkriegs (an der Somme/Frankreich) bereits Flugunterricht erhalten hatte.
  • Ralf-Bernhard Wartke (* 1948), Archäologe des vorderen Orients, lebt in Dallgow-Döberitz
  • Mylène Diederichsmeier (* 1977), Springreiterin, wuchs in Dallgow-Döberitz auf

Weblinks

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Dallgow-Döberitz

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