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Karte Burgenlandkreis
Burgenlandkreis
Der Landrat
Schönburger Str. 41
06618 Naumburg

http://www.burgenlandkreis.de

Burgenlandkreis

160pxAbb. 1 Wappen Burgenlandkreis
Basisdaten
Bundesland Sachsen-Anhalt
Verwaltungssitz Naumburg (Saale)
Adresse des Landkreises Schönburger Straße 41
06618 Naumburg
Website www.burgenlandkreis.de
Landrat Götz Ulrich (CDU)
Der Burgenlandkreis ist ein Landkreis in Sachsen-Anhalt, der im Zuge der zweiten Kreisgebietsreform am 1. Juli 2007 aus dem alten Burgenlandkreis und dem Landkreis Weißenfels entstand.

Geografie

Der Landkreis liegt an der Südgrenze Sachsen-Anhalts, er grenzt im Westen und Süden an Thüringen sowie im Osten an Sachsen.

Im Norden grenzt er an den Saalekreis, im Nordosten an den sächsischen Landkreis Leipzig, im Osten an den thüringischen Landkreis Altenburger Land, im Süden an die thüringische kreisfreie Stadt Gera sowie die Landkreise Greiz, Saale-Holzland-Kreis und Weimarer Land und im Westen an die ebenfalls thüringischen Landkreise Sömmerda und Kyffhäuserkreis.

Die Landschaft ist hügelig und wird von Saale, Unstrut und Weißer Elster geprägt. In der Saale-Unstrut-Region wird Weinbau betrieben.

Die Unstrut überschreitet im Nordwesten des Landkreises bei Wendelstein die Grenze von Thüringen zu Sachsen-Anhalt und mündet bei Naumburg im Blütengrund in die Saale.Die Saale überschreitet bei Großheringen/Kleinheringen im Südwesten die Grenze von Thüringen zu Sachsen-Anhalt und verlässt im Nordosten bei Wengelsdorf den Landkreis in den Saalekreis.Von Südwest nach Nordost fließt von Crossen in Thüringen über Zeitz die Weiße Elster, die den Landkreis nordöstlich von Profen in Richtung Pegau in Sachsen verlässt.

Geschichte

Der Burgenlandkreis entstand durch die im Oktober 2005 vom Landtag Sachsen-Anhalt beschlossene Kreisgebietsreform zum 1. Juli 2007. Dabei fusionierte der bis dahin bereits existierende Burgenlandkreis mit dem Landkreis Weißenfels. Als Planname hatte das Landesverwaltungsamt Landkreis Burgenland bestimmt. In der Kreistagssitzung vom 16. Juli 2007 wurde aber mehrheitlich für den alten Namen Burgenlandkreis gestimmt. Ausschlaggebend waren vor allem die Kosten der Umbenennung. Für die Umarbeitung der Ortsschilder sowie sämtlicher Drucksachen für Ämter und Behörden im ehemaligen Landkreis Weißenfels wurde für die offizielle Einführung des neuen Kreisnamens der 1. August 2007 bestimmt.

Am 25. Mai 2009 erhielt der Landkreis den von der Bundesregierung verliehenen Titel „Ort der Vielfalt“.

Der Kreisname ist ein 1994 entstandener Kunstname, der auf die zahlreichen mittelalterlichen Burgen im Kreisgebiet anspielt.

Im Jahr 2015 wurden die Skelettreste eines alten Bewohners von Karsdorf, die in die Linearbandkeramische Kultur (ca. 5200 v. Chr.) gehören, analysiert, es stellte sich heraus, dass sie zur väterlichen T1a-M70 Abstammungslinie und zur mütterlichen H1-Linie gehören.

Von überregionaler Bedeutung sind auch die folgenden Ereignisse, die sich (teilweise) im heutigen Burgenlandkreis abgespielt haben:

  • 10./11. Jahrhundert: Am 2. Juli 936 verstarb König Heinrich I. in Memleben. Seine Nachfolger hielten sich regelmäßig in der dortigen Kaiserpfalz auf. Auch Heinrichs Sohn Otto I. wurde (am 7. Mai 973) in Memleben beigesetzt. Konrad II. war der letzte Kaiser, der im Begräbnisort seiner Vorfahren eine Urkunde ausstellen ließ (1033).
  • 1632: Tod des schwedischen Königs Gustavs II. Adolf in der Schlacht bei Lützen (am ).
  • 1806: Schlacht bei Jena und Auerstedt (14. Oktober); ein Teil der unter der Führung des Herzogs Karl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig-Wolfenbüttel stehenden Truppen nahm östlich von Eckartsberga im damaligen Königreich Preußen Aufstellung. Der Herzog verlor in der Schlacht sein Leben. Die Niederlage Preußens machte den Weg frei für die Hegemonie Frankreichs in Deutschland. An die Schlacht erinnern ein Museum und ein Gedenkstein in Hassenhausen.
  • 1999: Fund der Himmelsscheibe von Nebra.

Bevölkerungsentwicklung

Burgenlandkreis 2011.png|mini|Bevölkerungspyramide für den Burgenlandkreis (Datenquelle: Zensus 2011<ref>Zensusdatenbank</ref>)">Burgenlandkreis 2011.png|mini|Bevölkerungspyramide für den Burgenlandkreis (Datenquelle: Zensus 2011<ref>Zensusdatenbank</ref>)

Entwicklung der Einwohnerzahl (Gebietsstand vom 1. November 2011 / ab 1995 Stichtag 31. Dezember, davor 3. Oktober):

  • 1990: 245.946
  • 1995: 231.315
  • 2000: 222.262
  • 2005: 207.727
  • 2009: 196.422
  • 2012: 186.081

Laut 4. Regionalisierter Bevölkerungsprognose des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt vom 30. Januar 2007 werden im Jahr 2025 noch 152.032 Einwohner im Burgenlandkreis leben.

Politik

Kreistag

Die letzte Kommunalwahl fand am 26. Mai 2019 statt. Aufgrund des rechts dargestellten Wahlergebnisses ergab sich folgende Sitzverteilung im Kreistag:

;Übersicht über Ergebnisse vergangener Kreistagswahlen

Parteien und Wählergemeinschaften Prozent 2019 Sitze 2019 Prozent
2014
Sitze
2014
Prozent
2007
Sitze
2007
Prozent
2004
Prozent
1999
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 28,2 15 41,3 22 38,7 23 33,2 40,3
AfD Alternative für Deutschland 17,3 9 3,8 2
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 12,5 7 15,0 8 18,3 11 24,5 28,1
DIE LINKE. DIE LINKE. 11,7 6 16,0 9 18,4 11 23,2 18,2
FW-BLK Freie Wählervereinigung Burgenland 7,2 4 2,8 2
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 5,5 3 6,0 3 4,2 3 3,0 2,2
FDP Freie Demokratische Partei 5,0 3 3,1 2 9,0 5 8,7 4,4
WW Wir Weißenfelser 4,2 2
NPD Nationaldemokratische Partei Deutschlands 2,5 1 4,7 3 4,7 3 3,8
ZLB/BDZ Zeitzer Liste-Bürger Bündnis Droißiger-Zeitzer Forst 1,9 1 1,0 1
BFW/Landgemeinden Bürger für Weißenfels/Landgemeinden 1,7 1 3,1 2
BL BLK Bürgerliste Burgenlandkreis 0,8 1
VBL Vereinte Bürgerliste für Naumburg, Bad Kösen und die angeschlossenen Gemeinden 0,7 1
FWZ/FFW/BIT Freie Wähler Zeitz/Freiwillige Feuerwehr/Bürgerinitiative Theißen 1,1
BV-BLK Behindertenverband e.V 0,8 2,3 1 0,9
BLZ-DZF Bürger-Liste-Zeitz/Droißiger-Zeitzer Forst 0,5
WBB Weißenfelser Bürgerbund – Wählergemeinschaft für ein freies, sicheres und demokratisches Weißenfels 0,3
BBB BürgerBündnisBurgenland 1,2 1
BfW Bürger für Weißenfels 0,6 1
STATT Partei STATT Partei Die Unabhängigen 0,4
KPD Kommunistische Partei Deutschlands (1990) 0,2
WASG Arbeit & soziale Gerechtigkeit – Die Wahlalternative 0,2
EB Einzelbewerber 0,8 0,6 1,9 1 1,1 0,5
Sonst. Sonstige 1,5 6,3
Gesamt 100 54 100 54 100 60 100 100
Wahlbeteiligung 53,6 % 45,3 % 37,3 % 59,5 % 52,8 %
  • EB: Einzelbewerber 2014: Volker Kohlmann; 2007–2014: Volker Kohlmann; 2004: Volker Kohlmann, 1999: k. A.
  • Die Ergebnisse von 1999 und 2004 wurden auf den Gebietsstand von 2007 umgerechnet.

Im Kreistag wurden folgende Fraktionen gebildet: CDU/FDP (18 Mitglieder), AfD (9 Mitglieder), SPD (incl. ZLB/BDZ, 8 Mitglieder), DIE LINKE. (6 Mitglieder), FW/BfW/Landgemeinden (5 Mitglieder), GRÜNE/VBL (4 Mitglieder), WW/BL BLK (3 Mitglieder). Ein Mitglied (NPD) ist fraktionslos.

Landrat

Bei der Landratswahl am 11. April 2021 konnte sich der seit 2014 amtierende Götz Ulrich (CDU)bereits im ersten Wahldurchgang mit 55,35 % der abgegebenen Stimmen gegen 7 weitere Mitbewerber für eine zweite Amtszeit durchsetzen. Die Wahlbeteiligung betrug 37,2 %.

Wappen

Das Wappen wurde am 19. Februar 2008 durch das Ministerium des Innern Sachsen-Anhalt genehmigt.

Blasonierung: „In Silber eine schwarzgefugte rote Burg, die erniedrigte Burgmauer besetzt mit zwei oben anstoßenden und in den Außenrand verschwindenden Zinnentürmen, zwischen den Türmen eine sechsbeerige (3:2:1) blaue Weintraube mit zwei grünen Blättern, die Burgmauer belegt mit einem goldenen Schild, darin ein schwarzes Bergmannsgezähe.“

Das Wappen wurde durch den Heraldiker Jörg Mantzsch aus Magdeburg gestaltet.

Die Wappen der Verwaltungsgemeinschaften, Städte und Gemeinden des Landkreises findet man in der Liste der Wappen im Burgenlandkreis.

Flagge

Die Flagge ist rot-weiß (1:1) gestreift (Querform: Streifen waagerecht verlaufend, Längsform: Streifen senkrecht verlaufend) und mittig mit dem Landkreiswappen belegt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Weinbau

Kirchen und Klöster, Schlösser und Burgen

Mühlen

Wirtschaft und Infrastruktur

Der Burgenlandkreis gehört zum mitteldeutschen Wirtschaftsraum Halle-Leipzig-Dessau (Metropolregion Mitteldeutschland). Die Region kann auf eine traditionelle Wirtschaftsstruktur mit einem Branchenmix aus Industrie, Mittelstand und Handwerk zurückgreifen.

Bei der Neuansiedlung von Investoren, insbesondere in den Gewerbegebieten an der Bundesautobahn 9 (z. B. Zorbau oder Oberkaka), wurde der Schwerpunkt auf den Bereich Logistik gelegt. Für die verkehrsintensiven Branchen bestehen an diesen Standorten hervorragende Bedingungen.

Im Zukunftsatlas 2016 belegte der Burgenlandkreis Platz 383 von 402 Landkreisen und kreisfreien Städten in Deutschland und zählt damit zu den Regionen mit „hohen Zukunftsrisiken“.

Weinbau

Der größte Teil des 760 ha umfassenden Weinbaugebiets Saale-Unstrut, des nördlichsten Qualitätsweinanbaugebiets Deutschlands, liegt im Burgenlandkreis, und zwar überwiegend in den Tälern der Unstrut und der Saale. Zentrum des Weinbaus und der Weinverarbeitung ist Freyburg. Die dort seit dem 19. Jahrhundert ansässige Rotkäppchen Sektkellerei gehört zu den wenigen ehemaligen Volkseigenen Betrieben der DDR, die nicht nur die Aktivitäten der Treuhandhanstalt in der Wendezeit und den frühen 1990er Jahren als Unternehmen überlebten, sondern auch wirtschaftlich stark genug waren, um Konkurrenzunternehmen im Westen Deutschlands aufzukaufen. Nach dem Erwerb der rechtlich weiterhin selbstständigen Unternehmen Godefroy H. von Mumm & Co. Sektkellereien in Hochheim, Matheus Müller Sektkellereien und Chantré & Cie in Eltville wurde 2002 das in Freyburg ansässige Unternehmen Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien gegründet. Besichtigungen der Rotkäppchen-Sektkellerei gehören für viele Touristen zum Standard-Programmteil eines Besuchs der 1993 ins Leben gerufenen Weinstraße Saale-Unstrut.

Kliniken

Im Kreis gibt es drei Akutkliniken, und zwar die Asklepios-Klinik in Weißenfels sowie die, seit 2020, zur SRH Klinikum Burgenlandkreis GmbH gehörenden Kliniken in Naumburg und Zeitz. Die Rehakliniken konzentrieren sich in Bad Kösen: Die Burgenlandklinik ist eine SRH-Tochter, während die drei Kliniken der Lielje-Gruppe (Saale-Rehaklinikum mit Klinik I und II sowie die Kinder-Rehaklinik) von den Median Kliniken übernommen werden.

Verkehr

Schienenverkehr

Durch den Landkreis verlaufen die Hauptstrecken Halle–Erfurt, Leipzig–Großkorbetha und Saaleck–Saalfeld. Auf dem gemeinsamen Abschnitt Großkorbetha–Saaleck, in dem auch die Städte Weißenfels und Naumburg liegen, finden sowohl der Personen- als auch der Güterverkehr gebündelt und damit in hoher Frequenz statt.

Mit dem Wegfall des Fernverkehrs wurde vom Land Sachsen-Anhalt ein umfangreiches Ersatzangebot an beschleunigten Nahverkehrsverbindungen bestellt, die von Abellio Rail Mitteldeutschland und DB Regio betrieben werden. Dazu gehören die Linien RE 16 Halle–Naumburg–Erfurt, RE 17 Naumburg–Erfurt, RE 18 Halle–Naumburg–Jena und RE 42 Leipzig–Naumburg–Jena–Nürnberg sowie RB 20 Leipzig–Naumburg–Erfurt–Eisenach und RB 25 Halle–Naumburg–Jena–Saalfeld. Ferner gibt es im Landkreis die Regionalbahnstrecken Unstrutbahn Naumburg–Wangen (Abellio), Weißenfels–Zeitz (DB Regio Südost) und Leipzig–Zeitz–Gera (Elster-Saale-Bahn). Der Personenverkehr auf der Bahnstrecke Naumburg–Teuchern–Zeitz wurde 2010 abbestellt.

Der Landkreis gehört, wie seine Vorgänger, zum Mitteldeutschen Verkehrsverbund (MDV). Seit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2015 gelten die Fahrscheine des MDV auch in der tagsüber halbstündlich verkehrenden Straßenbahn in der Kreisstadt Naumburg.

Die Hochgeschwindigkeitsstrecke Erfurt–Leipzig/Halle führt durch den Westen des Landkreises. Seit deren Fertigstellung im Dezember 2015 sowie der anschließenden Strecke nach Nürnberg im Dezember 2017 verkehren nur noch einzelne Fernverkehrszüge im Saaletal. Die Unstruttalbrücke bei Karsdorf als Teil der Neubaustrecke ist mit einer Länge von 2668 m nach der Saale-Elster-Talbrücke die zweitlängste Eisenbahnbrücke in Deutschland.

Straßenverkehr

Die Bundesautobahn 9 führt zwischen Schkeuditzer Kreuz und Hermsdorfer Kreuz in Nord-Süd-Richtung durch den Osten des Landkreises (Abfahrten: Weißenfels, Naumburg, Droyßig). Am Autobahnkreuz Rippachtal befindet sich der Knoten zur Bundesautobahn 38, die den Norden tangiert (Abfahrt: Leuna/Weißenfels, Lützen). Gute Anbindungen des südlichen Landkreises bestehen weiterhin von der Bundesautobahn 4 (Abfahrten: Gera, Apolda).

Die Bundesstraße 180, eine wichtige Nord-Süd-Verbindung in Sachsen-Anhalt, führt von Querfurt kommend durch den Landkreis von Nordwest nach Südost, kreuzt bei Pretzsch die A 9 und führt nach Meuselwitz in Thüringen.

Im Südosten des Landkreises treffen sich in Zeitz die aus dem Saalekreis kommende B 91, die aus Leipzig in Sachsen kommende und nach Gera in Thüringen verlaufende B 2 sowie die aus Richtung Naumburg kommende B 180.

Im Nordosten laufen in Weißenfels die Bundesstraße 91 (Halle–Zeitz), die B 87 (Weimar–Leipzig) sowie die B 176 (Kölleda/Thüringen–Borna/Sachsen) zusammen.

In Naumburg kreuzen sich die Bundesstraßen 87 (Weimar–Leipzig) und 180 (Eisleben–Altenburg), außerdem beginnt hier die B 88 (Naumburg–Jena).

Zu nennen ist schließlich noch die Bundesstraße 250 Querfurt–Nebra–Bad Bibra–Eckartsberga.

Luftverkehr

Der Flugverkehr wird vom Flughafen Leipzig/Halle (in Sachsen, ca. 30 km von der Kreisgrenze entfernt) und vom Regionalflughafen Leipzig-Altenburg Airport (in Thüringen, ca. 15 km von der Kreisgrenze entfernt) bedient. Es gibt im Landkreis noch die Landeplätze Laucha (Unstrut) und Sprossen bei Zeitz.

Gemeinden

Einheitsgemeinden
(Städte sind fett hervorgehoben)
(* Sitz des Landkreises)

Wappen Gemeinde Einwohner Fläche
in km²
Elsteraue
Hohenmölsen
Lützen
Naumburg (Saale) *
Teuchern
Weißenfels
Zeitz
Verbandsgemeinden mit ihren Mitgliedsgemeinden
(* Sitz der Verbandsgemeinde)
Verbandsgemeinde An der Finne
Wappen Mitgliedsgemeinde Einwohner Fläche
in km²
An der Poststraße
Bad Bibra *
Eckartsberga
Finne
Finneland
Kaiserpfalz
Lanitz-Hassel-Tal
Verbandsgemeinde Droyßiger-Zeitzer Forst
Wappen Mitgliedsgemeinde Einwohner Fläche
in km²
Droyßig *
Gutenborn
Kretzschau
Schnaudertal
Wetterzeube
Verbandsgemeinde Unstruttal
Wappen Mitgliedsgemeinde Einwohner Fläche
in km²
Balgstädt
Freyburg (Unstrut) *
Gleina
Goseck
Karsdorf
Laucha an der Unstrut
Nebra (Unstrut)
Verbandsgemeinde Wethautal
Wappen Mitgliedsgemeinde Einwohner Fläche
in km²
Meineweh
Mertendorf
Molauer Land
Osterfeld *
Schönburg
Stößen
Wethau

Gebietsänderungen

Veränderungen auf Gemeindeebene

Gemeindeneugründungen

  • Auflösung der Gemeinden Herrengosserstedt, Klosterhäseler und Wischroda – Neugründung der Gemeinde An der Poststraße (1. Juli 2009)
  • Auflösung der Gemeinden Billroda und Lossa – Neugründung der Gemeinde Finne (1. Juli 2009)
  • Auflösung der Gemeinden Kahlwinkel, Saubach und Steinburg – Neugründung der Gemeinde Finneland (1. Juli 2009)
  • Auflösung der Gemeinden Bucha, Memleben und Wohlmirstedt – Neugründung der Gemeinde Kaiserpfalz (1. Juli 2009)
  • Auflösung der Gemeinden Möllern und Taugwitz – Neugründung der Gemeinde Lanitz-Hassel-Tal (1. Juli 2009)
  • Auflösung der Gemeinden Altenroda, Golzen, Thalwinkel und Stadt Bad Bibra – Neugründung der Stadt Bad Bibra (1. Juli 2009)
  • Auflösung der Gemeinden Burgholzhausen, Tromsdorf und Stadt Eckartsberga – Neugründung der Stadt Eckartsberga (1. Juli 2009)
  • Auflösung der Gemeinden Abtlöbnitz, Casekirchen, Leislau und Molau – Neugründung der Gemeinde Molauer Land (1. Januar 2010)
  • Auflösung der Gemeinden Mertendorf, Görschen und Löbitz – Neugründung der Gemeinde Mertendorf (1. Januar 2010)
  • Auflösung der Gemeinden Gieckau und Wethau – Neugründung der Gemeinde Wethau (1. Januar 2010)
  • Auflösung der Gemeinden Meineweh, Pretzsch und Unterkaka – Neugründung der Gemeinde Anhalt Süd (1. Januar 2010)
  • Auflösung der Gemeinden Bergisdorf, Droßdorf, Heuckewalde und Schellbach – Neugründung der Gemeinde Gutenborn (1. Januar 2010)
  • Auflösung der Gemeinden Bröckau und Wittgendorf – Neugründung der Gemeinde Schnaudertal (1. Januar 2010)
  • Auflösung der Gemeinden Breitenbach, Haynsburg und Wetterzeube – Neugründung der Gemeinde Wetterzeube (1. Januar 2010)
  • Auflösung der Gemeinden Droyßig und Weißenborn – Neugründung der Gemeinde Droyßig (1. Januar 2010)
  • Auflösung der Gemeinden Grana, Kretzschau und Döschwitz – Neugründung der Gemeinde Kretzschau (1. Januar 2010)
  • Auflösung der Gemeinden Großgörschen, Muschwitz, Poserna, Rippach und Starsiedel – Neugründung der Stadt Lützen (1. Januar 2010)
  • Auflösung der Stadt Teuchern sowie den Gemeinden Deuben, Gröben, Gröbitz, Krauschwitz, Nessa, Prittitz und Trebnitz – Neugründung der Stadt Teuchern (1. Januar 2011)

Eingemeindungen

  • Auflösung der Gemeinde Röcken – Eingemeindung nach Lützen (1. Juli 2009)
  • Auflösung der Gemeinden Döbris, Geußnitz, Kayna, Nonnewitz und Würchwitz – Eingemeindung nach Zeitz (1. Juli 2009)
  • Auflösung der Gemeinden Burkersroda, Größnitz und Hirschroda – Eingemeindung nach Balgstädt (1. Juli 2009)
  • Auflösung der Gemeinden Pödelist, Schleberoda, Weischütz und Zeuchfeld – Eingemeindung nach Freyburg (Unstrut) (1. Juli 2009)
  • Auflösung der Gemeinden Baumersroda und Ebersroda – Eingemeindung nach Gleina (1. Juli 2009)
  • Auflösung der Gemeinden Burgscheidungen und Kirchscheidungen – Eingemeindung in die Stadt Laucha an der Unstrut (1. Juli 2009)
  • Auflösung der Gemeinden Wangen (Unstrut) – Eingemeindung in die Stadt Nebra (Unstrut) (1. Juli 2009)
  • Auflösung der Gemeinden Granschütz und Taucha – Eingemeindung in die Stadt Hohenmölsen (1. Januar 2010)
  • Auflösung der Gemeinden Langendorf, Markwerben und Uichteritz – Eingemeindung in die Stadt Weißenfels (1. Januar 2010)
  • Auflösung der Gemeinden Goldschau, Heidegrund und Waldau – Eingemeindung in die Stadt Osterfeld (1. Januar 2010)
  • Auflösung der Gemeinden Crölpa-Löbschütz, Janisroda, Prießnitz und der Stadt Bad Kösen – Eingemeindung in die Stadt Naumburg (Saale) (1. Januar 2010)
  • Auflösung der Gemeinden Luckenau und Theißen – Eingemeindung in die Stadt Zeitz (1. Januar 2010)
  • Auflösung der Gemeinden Burgwerben, Großkorbetha, Leißling, Reichardtswerben, Schkortleben, Storkau, Tagewerben und Wengelsdorf – Eingemeindung in die Stadt Weißenfels (1. September 2010)
  • Auflösung der Gemeinde Reinsdorf – Eingemeindung in die Stadt Nebra (Unstrut) (1. September 2010)
  • Auflösung der Gemeinden Dehlitz (Saale), Sössen und Zorbau – Eingemeindung in die Stadt Lützen (1. Januar 2011)

Veränderungen bei Verwaltungsgemeinschaften

  • Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft An der Finne – Bildung der Verbandsgemeinde An der Finne (1. Juli 2009)
  • Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft Wethautal – Neugründung der Verbandsgemeinde Wethautal (1. Januar 2010)
  • Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft Droyßiger-Zeitzer Forst – Neugründung der Verbandsgemeinde Droyßiger-Zeitzer Forst (1. Januar 2010)
  • Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft Unstruttal – Neugründung der Verbandsgemeinde Unstruttal (1. Januar 2010)
  • Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft Zeitzer Land (1. Januar 2010)
  • Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft Saaletal (1. September 2010)
  • Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft Weißenfelser Land (1. September 2010)
  • Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft Lützen-Wiesengrund (1. Januar 2011)
  • Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft Vier Berge-Teucherner Land (1. Januar 2011)

Schutzgebiete

Im Landkreis befinden sich 15 ausgewiesene Naturschutzgebiete (Stand Februar 2017).

Kfz-Kennzeichen

Am 1. Juli 2007 wurde dem Landkreis das am 1. Juli 1994 im bisherigen Burgenlandkreis eingeführte Unterscheidungszeichen BLK zugewiesen.

Aufgrund der Kennzeichenliberalisierung sind seit dem 29. November 2012 auch die Unterscheidungszeichen HHM (Hohenmölsen), NEB (Nebra (Unstrut)), NMB (Naumburg (Saale)), WSF (Weißenfels) und ZZ (Zeitz) erhältlich.

Beteiligungen

Der Landkreis ist Gesellschafter der PD – Berater der öffentlichen Hand.

Weblinks

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Burgenlandkreis

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