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Schrobenhausen
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Stadtplan Schrobenhausen
Stadt
Schrobenhausen
Lenbachstr. 18
86529 Schrobenhausen

http://www.schrobenhausen.de

Schrobenhausen

160pxAbb. 1 Wappen von Schrobenhausen
Basisdaten
Bundesland Bayern
Höhe 409 m
PLZ 86529
Vorwahl 08252
Website www.schrobenhausen.de
Erster Bürgermeister Karlheinz Stephan (CSU)

Schrobenhausen ist eine Stadt im oberbayerischen Landkreis Neuburg-Schrobenhausen. Die Stadt ist ein Mittelzentrum in der Region 10, und ist der Sitz, nicht aber eine Mitgliedgemeinde der Verwaltungsgemeinschaft Schrobenhausen (VG Schrobenhausen). Die VG umfasst fünf Nachbargemeinden der Stadt Schrobenhausen.

Geographie

Lage

Schrobenhausen liegt im nördlichen Oberbayern im Paartal an der Mündung der Weilach in die Paar im tertiären Hügelland. Die nächsten Oberzentren befinden sich im rund 30 km entfernten Ingolstadt und 45 km entfernten Augsburg. Die Landeshauptstadt München liegt rund 60 km entfernt.

Ortsteile

Schrobenhausen hat 23 Ortsteile, die sich auf sechs Gemarkungen verteilen. Die Gemarkungen entsprechen in ihrer räumlichen Ausdehnung früheren Gemeinden, die von 1971 bis 1978 eingemeindet wurden.

Gemarkung
Schrobenhausen Steingriff Sandizell Hörzhausen Mühlried Edelshausen
  • Schrobenhausen
  • Steingriff
  • Gut Weil
  • Sommerau
  • Sandizell
  • Gollingkreut
  • Kreuthof
  • Öd
  • Hörzhausen
  • Halsbach
  • Mantelberg
  • Mühlried
  • Altenfurt
  • Aumühle
  • Högenau
  • Königslachen
  • Ried
  • Rinderhof
  • Sandhof
  • Weil
  • Edelshausen
  • Gaishof
  • Linden

Geschichte

Vorgeschichte, Frühgeschichte und Altertum

Bodendenkmale und Bodenfunde aus Bronzezeit, Hallstattzeit und der keltischen Epoche lassen auf Nomadenstämme und Besiedelung durch Weidebauern schließen. Die gelegentlich behauptete Existenz eines römischen Kastells konnte bislang nicht nachgewiesen werden. Die römische Straße Augsburg – Regensburg verlief im heutigen Stadtgebiet.

Mittelalter

Während der Amtszeit des Freisinger Bischofs Atto (783–811) taucht der Ortsname „Scropinhusen“ erstmals in Schenkungsbüchern der Freisinger Marienkirche auf. Späteren Schenkungsurkunden ist zu entnehmen, dass Schrobenhausen 888 über eine Pfarrkirche, ein Herrenhaus und einen Getreidespeicher verfügt. Im 10. Jahrhundert wird die kleine Ansiedlung während der Ungarneinfälle verwüstet und dann mehr als 100 Jahre in keiner Urkunde mehr erwähnt.

Angeblich Mitte des 13. Jahrhunderts zum Markt erhoben, siegelt Schrobenhausen erstmals mit eigenem Wappen, dem nach links blickenden gekrönten Bären über dem bayerischen Rautenfeld. 1333 erkennt Herzog Ludwig der Bayer, oft persönlich zu Gast in Schrobenhausen, ausdrücklich den Rat der Bürger und die Gemeindeordnung, die Markt- und Schrannenrechte sowie die Maße und Gewichte an. Er lässt um den Markt eine erste ringförmige, hölzerne Wehr mit Gräben, Wehrgängen und Wachttürmen errichten.

Im Städtekrieg 1387–1389 wird Schrobenhausen 1388 von Augsburger Truppen samt Kirche, Rathaus und Wehranlagen vollständig zerstört. Herzog Ludwig im Bart unterstützt Schrobenhausen beim Wiederaufbau (Steuerfreiheit, Bauholz aus herzoglichen Forsten etc.). Eine Stadterweiterung Richtung Nordosten und Nordwesten schafft den bis heute erhaltenen Stadtgrundriss. Die neue Wehranlage (abgesehen von den Toren teilweise noch vorhanden) wird nun aus gebrannten Ziegeln errichtet. Im wieder aufgebauten Rathaus befinden sich die Schranne sowie Verkaufsräume für Brot und Fleisch.

Im 15. Jahrhundert blüht Schrobenhausen auf. Es entstehen drei Kirchen (Stadtpfarrkirche St. Jakob, Kirche „Zu unserer lieben Frau“ und die Vorstadtkirche St. Salvator), das Heilig-Geist-Spital, die Lateinische Schule sowie die „Zeil“ westlich des Rathauses mit stattlichen Treppengiebel-Bürgerhäusern. Im Jahre 1447 verleiht Herzog Heinrich von Landshut Schrobenhausen das Stadtrecht. Schrobenhausen, vorher zum Landgericht Aichach gehörig, bekommt sein eigenes Landgericht.

Weitere Entwicklung

Schrobenhausen wurde auf Grund seiner Lage an der wichtigen Straße zwischen den Reichsstädten Augsburg und Regensburg häufig durch Kriegsheere in Mitleidenschaft gezogen, beispielsweise im Schmalkaldischen Krieg 1546, als mehrere zehntausend Landsknechte durch die Gegend zogen. Im Dreißigjährigen Krieg lag das Gebiet 1632 und 1633 mehrere Monate lang im Frontgebiet zwischen dem schwedischen Heer und dem kaiserlichen Heer des Generals Wallenstein. Zuletzt zogen 1799 im Zweiten Koalitionskrieg die Reste einer russischen Armee unter Alexander Suworow durch Schrobenhausen.

Schrobenhausen kam bei der Neueinteilung des Königreichs Bayern nach Verwaltungsbezirken im Jahr 1808 zum Lechkreis, 1810 zum Isarkreis, 1817 zum Oberdonaukreis und 1837 schließlich zu Oberbayern. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden in Schrobenhausen Unternehmen der Papier- und Metallverarbeitung. Am 1. März 1868 wurde der Kreditverein Schrobenhausen gegründet. Einen weiteren Wachstumsschub brachte nach 1945 die Zuwanderung von Heimatvertriebenen aus den deutschen Ostgebieten. Am 1. Juli 1972 entstand der neue Landkreis Neuburg an der Donau, der am 1. Mai 1973 den Namen Landkreis Neuburg-Schrobenhausen erhielt, aus den Großteilen der bisherigen Landkreise Neuburg an der Donau und Schrobenhausen. Erster Landrat dieses Kreises war von 1972 bis 1984 Walter Asam aus Schrobenhausen.

Die Stadt Schrobenhausen entwickelte sich zum Mittelzentrum in der bayerischen Planungsregion 10. Die Nähe zum Flughafen München (60 km), die Anbindung durch die Bundesstraße 300 an die Autobahnen München – Stuttgart (Anschluss Dasing, 26 km) bzw. München – Nürnberg (Anschluss Langenbruck, 27 km) und die sehr gute Infrastruktur der Stadt ermöglichten in den zurückliegenden Jahren eine positive Entwicklung, so dass die Stadt zu einem interessanten Standort für Unternehmen geworden ist. Nachdem der Stammsitz der BAUER AG mit den zahlreichen Tochterfirmen ständig ausgebaut wird, aber auch neue Firmen – beispielsweise die Franz Sauermann GmbH und insbesondere die MBDA Deutschland GmbH mit ca. 1300 Mitarbeitern – Arbeitsplätze in der Paarstadt schaffen, fällt die örtliche Arbeitslosenquote sehr gering aus.

Eingemeindungen

Am 1. Januar 1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Steingriff eingegliedert. Am 1. Januar 1972 kam Sandizell hinzu. Hörzhausen folgte am 1. Juli 1972. Mit Mühlried, dem mit Wirkung vom 1. Januar 1972 Edelshausen zugesprochen wurde, wurde die Reihe der Eingemeindungen im Jahr 1978 abgeschlossen.

Ausgliederungen

Am 1. Januar 1974 wurde ein Teilgebiet mit etwas mehr als 200 Einwohnern an Klingsmoos abgetreten.

Politik

Bürgermeister 1807–1945

(Seit Einführung der Bayerischen Gemeindeordnung im Jahre 1808)

Name Amtszeit
Josef Geßl 1807–1817
Sebastian Böhm 1818–1820
Willibald Frisch 1820–1843
August Böhm 1857–1869
Alexander Höcht 1873–1875
Ernst von Molo 1888–1890
Georg Leinfelder 1891–1893
Alois Widmann 1894–1919
Ernst Herb 1919–1932
Anton Prücklmair 1932–1933
Ignaz Geßner 1933–1941
August Vogl 1941–1945

Bürgermeister 1945 bis heute

Name Partei Amtszeit
Fritz Stocker SPD 1. Mai 1945–31. Mai 1967
Albert Schnell SPD 1. Juni 1967–30. April 1978
Michael Flammensböck CSU 1. Mai 1978–30. April 1984
Josef Höllbauer PWG 1. Mai 1984–30. April 1996
Josef Plöckl DU, dann CSU 1. Mai 1996–4. Juli 2005
Inge Eberle (amtierend) CSU 4. Juli 2005–31. August 2006
Karlheinz Stephan CSU seit 1. September 2006

Stadtrat

Die Kommunalwahl am 16. März 2014 führte zu folgender Sitzverteilung:

Partei / Liste Sitze G/V
CSU 9 − 1
SPD 4 ± 0
Freie Wähler 5 + 1
ProSOB 3 ± 0
Bürgervereinigung Sandizell (BVS) 2 ± 0
Die Unabhängigen (DU) 1 ± 0
G/V: Gewinn oder Verlust gegenüber der Wahl 2008

Zusätzlich hat der getrennt gewählte Erste Bürgermeister Sitz und Stimme im Rat. Aus den Reihen des Stadtrats amtieren als 2. Bürgermeisterin Inge Eberle (CSU) und als 3. Bürgermeister Franz Mühlpointner (BVS). Zwei Angehörige des Stadtrats sind weiblich (je eine in der CSU und SPD).

Städtepartnerschaften

Seit 1986 sind Schrobenhausen und Thiers in der Region Auvergne-Rhône-Alpes (Frankreich) Partnerstädte. Als weitere Städte kamen 1989 Perg in Oberösterreich und 1992 die englische Stadt Bridgnorth in der Grafschaft Shropshire hinzu.Mit der Stadt Schwetzingen besteht seit April 2016 ein Patenschaftsverhältnis. Dieses soll im Hinblick auf die gemeinsame Verbundenheit zum Spargel zu einem Partnerschaftsverhältnis ausgebaut werden.

Wappen

Blasonierung: Geteilt; oben in Gold ein rot gekrönter, rot gezungter schwarzer Bärenkopf, unten die bayerischen Rauten.

Erklärung: Die Landesherrschaft der bayerischen Herzöge wird durch die silber-blauen Rauten symbolisiert, wobei die Bedeutung des Bärenkopfs ungeklärt bleibt. Im Dreiecksschild schon im ältesten, 1328 erstmals belegten Siegel zu finden, ist es vermutlich aber schon im ausgehenden 13. Jahrhundert entstanden. Die Bärenschnauze erinnert auf den Siegeln aus dem 14. und 15. Jahrhundert an ein Vogelschnabel, und die Tingierung kennt Varianten (oben silbernes Feld, goldene Bärenkrone). Im Jahr 1447 erhielt Schrobenhausen das Stadtrecht.

Wirtschaft

Industrie

Die größten Arbeitgeber der Stadt sind die Unternehmen AGFA, Bauer AG, LEIPA Georg Leinfelder GmbH, MBDA Deutschland GmbH, Südstärke und Xella.

Eine alte traditionsreiche Firma ist die Prägeanstalt Carl Poellath, für die u. a. der bekannte sächsische Medailleur Friedrich Wilhelm Hörnlein (Signatur meist F. H.) von 1905 bis zu seiner Berufung 1911 als Münzgraveur an der Kgl. Sächsischen Staatsmünze Muldenhütten bei Freiberg Prägestempel für die heute sehr gefragten Medaillen und Plaketten schnitt.

Spargel

Das Schrobenhausener Land bildet das Zentrum des Spargelanbaus in Bayern und ist eines der bekanntesten Spargelanbaugebiete in ganz Deutschland. „Schrobenhausener Spargel“ ist eine geschützte europäische Marke. Die Stadt Schrobenhausen beherbergt das Europäische Spargelmuseum. Damit spielt der Tourismus, insbesondere in der Spargelsaison, eine sehr große Rolle. Jedes Jahr besuchen zur Spargelzeit Tausende von Spargelfreunden aus aller Welt das Schrobenhausener Land. Die Saison geht von Mitte April bis zum 24. Juni, dem „Johannitag“, an dem traditionsgemäß letztmals Spargel gestochen wird. Im Umland der Kleinstadt gibt es rund 600 Spargelbauern. 1913 pflanzte Christian Schadt aus Groß-Gerau erstmals das Edelgemüse in den sandigen Paar-Auen. Das heutige Anbaugebiet umfasst rund 600 ha.

Bildung

Schulen

  • Gymnasium Schrobenhausen mit musischem, neusprachlichem und naturwissenschaftlich-technologischem Zweig
  • Franz-von-Lenbach-Realschule
  • Michael-Sommer-Mittelschule (Mittelschule Schrobenhausen)
  • Maria-Ward-Realschule, Mädchenrealschule des Schulwerks der Diözese Augsburg
  • Franziska-Umfahrer-Grundschule Schrobenhausen
  • Grundschule Mühlried-Schrobenhausen
  • Erwin-Lesch-Schule (Förderschule)
  • Regens-Wagner-Berufsschule Schrobenhausen (Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung)
  • Volkshochschule Schrobenhausen
  • Städtische Sing- und Musikschule Schrobenhausen

Kindergärten und Krippen, Nachschulbetreuung

  • BRK-Kindertagesstätte „Takatuka-Land“ (Kindergarten mit Krippe)
  • BRK-Kindertagesstätte „Lummerland“ (Kindergarten mit Krippe)
  • Maria-Ward-Kindergarten mit Krippe
  • AWO-Kindergarten mit Krippe
  • Comenius Kindergarten mit Krippe
  • Kindergarten Sandizell
  • Kindergarten Hörzhausen
  • Kindergarten Edelshausen
  • Nachschulbetreuung Kinderheim St. Josef
  • Biliniguale Nachschulbetreuung und Kinderhort (sechs bis zehn Jahre) Leuchtturm
  • Waldkindergarten Wurzelzwerge e. V.

Kultur

Museen

  • Europäisches Spargelmuseum
  • Franz von Lenbach – Geburtshaus (von 1823) mit Museum
  • Museum im Pflegschloss (Stadtmuseum mit Wechselausstellungen; bedeutende Medaillen-Sammlung)
  • Handwerkermuseum im Zeiselmairhaus (eindrückliches Baudenkmal aus dem 14./15. Jhd.)
  • Feuerschützenmuseum im Stadtturm beim Lenbachmuseum (Sammlung der kgl.priv.Feuerschützengesellschaft)
  • Landsknechtsmuseum im Bürgerturm der Stadtmauer
  • Sattler-Sammlung im Pflegschloss (Graphiken und Bilder des Künstlers Joseph Sattler)
  • Hofner-Sammlung im Lenbachmuseum (Bilder von Johann Baptist und Adolf Hofner, berühmt:Pilztafeln)

Kirchen

Die Stadtpfarrkirche St. Jakob ist eine spätgotische Hallenkirche. Ihr Bau wurde 1404 begonnen. 1420 wurde die Kirche eingeweiht; 1491 fand der Bau mit der Einwölbung einen vorläufigen Abschluss. Im 19. Jahrhundert bekam die Kirche eine neugotische Inneneinrichtung. Bei einer Restaurierung 1978–1983 wurden die neugotischen Hinzufügungen entfernt und der spätgotische Charakter der Kirche wiederhergestellt. An den Wänden links vom Altar befinden sich mittelalterliche Fresken.

Auch die Frauenkirche ist ein spätgotischer Bau, der 1404 begonnen wurde. Die Kirche besitzt innen eine barocke Ausgestaltung. Im 19. Jahrhundert erhielt die Kirche eine neoromanische Innengestaltung und Malerei. Beides wurde 1964 zu Gunsten der barocken Ausgestaltung wieder entfernt.

An weiteren Kirchen sind zu erwähnen:

  • Kath. Filialkirche St. Salvator, erbaut 1437, um 1760 barockisiert
  • Neugotische Friedhofskapelle, um 1860/70
  • Die Christuskirche der evangelischen Gemeinde am Stadtwall, erbaut 1934
  • St. Mauritius im Ortsteil Edelshausen, 2. Hälfte 15. Jahrhundert, Umgestaltung im 18. Jahrhundert, 1931 erweitert
  • Kath. Schutzengelkirche in Halsbach, erbaut 1826
  • St. Martin im Ortsteil Hörzhausen, Chor 15. Jahrhundert, Langhaus 1875
  • Kath. Filialkirche St. Ursula im Ortsteil Mühlried, geschlämmter Backsteinbau aus dem 13./14. Jahrhundert, Umgestaltung und Turm 18. Jahrhundert
  • Kath. Hofmarks-Pfarrkirche St. Petrus im Ortsteil Sandizell, 1735–1737 von Johann Baptist Gunetzrhainer erbaut, Turm 1756–1759
  • Kath. Filialkirche Hl. Dreifaltigkeit (1566, um 1740 erweitert) mit Friedhof am Kirchberg im Ortsteil Steingriff
  • Maria Beinberg bei Gachenbach (außerhalb Stadtgebiet)

Weitere Bauwerke

  • Wasserschloss und Asamkirche St. Peter, Schrobenhausen-Sandizell
  • Stadtwall (rund 1300 m) rund um die Altstadt mit uralten Kastanienbäumen sowie der Stadtmauer mit Türmen
  • Leinfelder-Villa (Architekt: Gabriel von Seidl) in der Aichacher Straße

Baudenkmäler

Kunstwerke

  • Denkmal zur Erinnerung an Flucht und Vertreibung von Rolf-Dieter Wührl (2006)
  • Stahlskulptur „Kreuzweg“ von Silvio Mattioli (Schweiz) im Pflegschloßpark
  • Bronzeplastik „Zeitenwende“ zum Millennium der Künstler Torge, Gruber, Vietzke und Wührl vor dem Amtsturm
  • Stahlplastik „Borromäische Ringe“ des Künstlers Karlheinz Torge vor dem Gymnasium Schrobenhausen
  • Kalvarienberg beim Kreiskrankenhaus mit Kapelle und Kreuzweg
  • Brunnen in der Lachen (Altstadt) von Richard Gruber und Annemarie Miessl-Gruber (2015)
  • Kunsthof Lenbachstr. 42 mit Werken zahlreicher Künstler, u. a. Silvio Mattioli, Karlheinz Torge, Richard Gruber (Brunnen) und Lothar Vietzke
  • Stadtrunde mit Skulpturenweg
  • Antonius-Refugium an der Paar

Natura 2000 -Gebiete

Es gibt die drei folgenden FFH-Gebiete in der Gemeinde Schrobenhausen:

  • Gebietsnummer: 7233-371, Gebiet: Amphibienhabitate um Neuburg
  • Gebietsnummer: 7233-373, Gebiet: Donaumoosbäche, Zucheringer Wörth und Brucker Forst
  • Gebietsnummer: 7433-371, Gebiet: Paar und Ecknach

Vogelschutzgebiete sind keine ausgewiesen.

Naturdenkmäler

  • Alpenvereinshütte am Mahlberg bei Königslachen (tiefstgelegene Sektionshütte des Deutschen Alpenvereins)
  • 1000-jährige Eiche im Stadtteil Gollingkreut mit einem BHU von 9,25 m (2013).

Sport

Fußballvereine

  • FC Schrobenhausen
  • FC Türkenelf Schrobenhausen
  • SV Steingriff
  • SC Mühlried
  • SV Hörzhausen
  • DJK Sandizell
  • SG Edelshausen

Schützenvereine

  • Kgl. priv. Feuerschützengesellschaft Schrobenhausen
  • „Einigkeit“ Steingriff
  • Hubertus Sandizell
  • Fortuna Halsbach-Hörzhausen
  • 1961 Edelshausen
  • Spargellandschützen Schrobenhausen
  • BSC Schrobenhausen

Dartverein

  • SV Steingriff DartsBasketball
  • SSV „Green Devils“ SchrobenhausenHandball
  • SSV SchrobenhausenVolleyball
  • SSV SchrobenhausenGewichtheben
  • ACO SchrobenhausenTischtennis/ Badminton/ Boxen/ Turnen
  • MTV SchrobenhausenSkiverein
  • Skiclub Sandizell

Bäder

  • Städtisches Freibad
  • Kreishallenbad mit Sauna

Sporthallen

  • Dreifachturnhalle, Georg-Leinfelder-Straße
  • Zweifachturnhalle, Gymnasium
  • Mittelschulturnhalle
  • Turnhalle Franz-von-Lenbach-Realschule
  • Turnhalle Maria-Ward Realschule, Rotkreuzstrasse
  • Gymnastikraum Alte Grundschule

Tennisanlagen

  • TC Schrobenhausen (8 Freiplätze / 1 Hallenplatz)
  • TC Hörzhausen
  • TC Edelshausen
  • TC Mühlried
  • DJK Sandizell

Schießsport

Der Schießsport hat in Schrobenhausen eine besonders alte Tradition, welche eng an die Historie der Stadt geknüpft ist. Eine besondere Rolle dabei spielt die königlich privilegierte Feuerschützengesellschaft Schrobenhausen, gegr. 1335. Im Sportschützengau Schrobenhausen sind zudem weitere 35 Vereine organisiert. Alleine sieben dieser Vereine sind in der Stadt Schrobenhausen beheimatet.

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Persönlichkeiten aus oder in Verbindung mit Schrobenhausen

  • Willibald Caspari († 1589), geboren in Schrobenhausen, Mitunterzeichner der Formula Concordiae, evangelisch-lutherischer Theologe und Pfarrer
  • Johann Baptist Hofner (1832–1913), Tiermaler und Jugendfreund Lenbachs, Aresing
  • Franz von Lenbach (1836–1904), Maler, geboren in Schrobenhausen
  • Theobald von Fuchs (1852–1943), geboren in Schrobenhausen, königlich bayerischer Geheimer Hofrat, von 1916 bis 1918 1. Präsident der Kammer der Abgeordneten des Bayerischen Landtags
  • Joseph Sattler (1867–1931), Grafiker, geboren in Schrobenhausen
  • Wolfgang Mottl (1898–1962), Güterdirektor in Sandizell, Pionier der Kartoffelzucht in Europa
  • Friedl Rinder (1905–2001), deutsche Schachmeisterin, in Schrobenhausen geboren
  • Franziska Umfahrer (1911–1988), Kunsterzieherin und Stifterin
  • Walter Asam (1926–2002), Landrat im Landkreis Schrobenhausen (1961–1972) bzw. Landkreis Neuburg-Schrobenhausen (1972–1984)
  • Karlheinz Bauer (* 1928), Pionier des Spezialtiefbaus (Bauer-Anker), Ehrenbürger der Stadt
  • Norbert Richter-Scrobinhusen (1929–1975), Maler und Grafiker, Kunsterzieher am Gymnasium Schrobenhausen
  • Josef Schnell (1934–2010), Deutscher Meister im Gewichtheben, Begründer der Firma Schnell-Trainingsgeräte
  • Hubert Fichte (1935–1986), Schriftsteller, als Kind 1941 in Steingriff, dann von 1942 bis 1943 in Schrobenhausen
  • Walter Mixa (* 1941), Stadtpfarrer von Schrobenhausen (1975–1996), Bischof von Eichstätt (1996–2005) bzw. von Augsburg (2005–2010)
  • Rudolf Peterke (* 1945), Abgeordneter des Bayerischen Landtags von 1999 bis 2008
  • Klaus Englert (* 1949), Gründer des Europäischen Spargelmuseums, Präsident des Instituts für Baurecht an der Humboldt-Universität zu Berlin (2009–2011)
  • Thomas Bauer (* 1955), Präsident des Bauindustrie Bayern e. V. bis 2011 und von 2011 bis 2016 Präsident des Hauptverbandes der deutschen Bauindustrie, Vorstandsvorsitzender der Bauer AG
  • Marion Schick, geb. Pilnei (* 1958), ehemalige Präsidentin der Fachhochschule München, ehemalige Ministerin für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg (2010–2011)
  • Martin Eberle (* 1968), Kunsthistoriker und Direktor der Gothaer Museen
  • Florian Weber (* 1974), Mitglied der Musikgruppe Sportfreunde Stiller
  • Denise Marko (* 1994), Schauspielerin, spielte im Film Contergan

Weblinks

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Schrobenhausen

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