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Wunsiedel
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Wunsiedel
Marktplatz 6
95632 Wunsiedel

http://www.wunsiedel.de

Wunsiedel

160pxAbb. 1 Wappen von Wunsiedel
Basisdaten
Bundesland Bayern
Höhe 525 m
PLZ 95632
Vorwahl 09232
Gliederung 30 Stadtteile
Website wunsiedel.de
Bürgermeister Karl-Willi Beck (CSU)

Wunsiedel ist die Kreisstadt des oberfränkischen Landkreises Wunsiedel im Fichtelgebirge.

Die Stadt liegt im Tal der Röslau am Fuß der Kösseine. Wunsiedel ist Geburtsort des Schriftstellers Jean Paul und Austragungsort der alljährlichen Luisenburg-Festspiele. Sie ist eine von 13 leistungsfähigen kreisangehörigen Gemeinden in Bayern.

Stadtgliederung

Die Stadt Wunsiedel hat 30 Ortsteile:

  • Bernstein
  • Breitenbrunn
  • Fleißenhammer
  • Furthammer
  • Göpfersgrün
  • Göringsreuth
  • Hauenreuth
  • Hildenbach
  • Hildenmühle
  • Holenbrunn
  • Johanneszeche
  • Juliushammer
  • Klause
  • Kösseinehaus
  • Krohenhammer
  • Luisenburg
  • Schneckenhammer
  • Schneckenmühle
  • Schönbrunn
  • Schönlind
  • Sinatengrün
  • Stemmasgrün
  • Stollenmühle
  • Valetsberg
  • Walkmühle
  • Wiesenmühle
  • Wintersberg
  • Wintersreuth
  • Wunsiedel
  • Ziegelhütte

Geschichte

Bis zum 19. Jahrhundert

Der Ort wurde erstmals 1163 als Sitz eines Ministerialen Adelbertus oder Albrecht urkundlich erwähnt. Der Name rührt wahrscheinlich von wunne (Waldwiesenland) und sedel (Edelsitz) her. Im Jahr 1285 erhielt Burggraf Friedrich III. von Nürnberg die Lehnsherrschaft durch König Rudolf I. von Habsburg. 1326 wurden die Stadtrechte durch Burggraf Friedrich IV. verliehen und 1328 durch Kaiser Ludwig den Bayern bestätigt. Hans von Kotzau besiegte 1430 die Hussiten in der Schlacht am Katharinenberg, 1462 siegte Jobst von Schirnding über die Böhmen ebenfalls am Katharinenberg.

Wunsiedel war im späteren Mittelalter, vornehmlich von 1250 bis 1450, ein Zentrum des Zinnbergbaus und erlangte trotz seiner ungünstigen Verkehrslage große wirtschaftliche Bedeutung durch die Herstellung von Weißblech durch das ansässige Schmiedehandwerk, welches jedoch Ende des 15. Jahrhunderts auch als Folge der Hussitenkriege einbrach. Seit 1613 war Wunsiedel Hauptort des Sechsämterlandes. Dem Amtshauptmann in Wunsiedel waren die Amtmänner in Hohenberg, Weißenstadt, Kirchenlamitz, Selb und Thierstein unterstellt (siehe auch Liste der Amtmänner des Sechsämterlandes). Seit 1427 war in Wunsiedel ein mittelalterliches Leprosorium nachweisbar, das als „Sondersiechenhaus“ bezeichnet wurde. Es ist um 1600 verfallen.

Bis 1792 gehörte die Stadt zum hohenzollernschen Fürstentum Bayreuth und seit 1500 auch zum Fränkischen Reichskreis, stand nach der Abdankung des letzten Markgrafen Karl Alexander von Brandenburg-Ansbach von 1792 bis 1806 unter preußischer Verwaltung, war vier Jahre von napoleonischen Truppen besetzt und kam 1810 zum Königreich Bayern.

Brände in den Jahren 1476, 1547, 1607, 1636, 1644, 1646, 1657 und 1731 vernichteten jeweils Teile der Stadt. Nach dem letzten Großbrand im Jahre 1834, der zwei Drittel Wunsiedels zerstörte, erhielt die Stadt ein klassizistisches Stadtbild. Am Friedhof an der Egerstraße befinden sich die Gräber von dreißig KZ-Opfern.

20. und 21. Jahrhundert

Seit dem Suizid von Hitlerstellvertreter Rudolf Heß (17. August 1987) veranstalteten Neonazis einen jährlichen Rudolf-Heß-Gedenkmarsch zu seinem Grab in Wunsiedel. Von 1991 an war der Marsch einige Male verboten, die Teilnehmer missachteten die Verbote jedoch. Die Antifa mobilisierte bundesweit zu Gegenveranstaltungen, zu denen anfangs Tausende, 1997 noch rund 600 Personen kamen. 2004 erlaubten der Bayerische Verwaltungsgerichtshof und das Bundesverfassungsgericht die „Gedenkmärsche“. Daraufhin kamen 2004 rund 4500 Neonazis nach Wunsiedel. Dortige Bürgerinitiativen organisierten Gegendemonstrationen. 2005 verboten Bayerische Verwaltungsgerichte den Aufmarsch erneut; 2009 bestätigte das Bundesverfassungsgericht letztlich diese Urteile (Wunsiedel-Entscheidung). Am 23. September 2008 verlieh die Bundesregierung Wunsiedel auch für seinen Umgang mit dem Neonaziaufmarsch den Titel „Ort der Vielfalt“. Das Grab von Rudolf Heß wurde im Juli 2011 nach Ablauf des Pachtvertrages aufgelöst, der Leichnam exhumiert, verbrannt und seine Asche zerstreut, um diesen Pilgerort für Neonazis zu beenden.

Gleichwohl setzten diese ihre jährlichen Rudolf-Heß-Aufmärsche in Wunsiedel und andernorts (Quedlinburg, Rudolstadt, Spandau) fort. Für den 15. November 2014 verwandelten die Bewohner von Wunsiedel einen solchen Aufmarsch in den „unfreiwilligsten Spendenlauf Deutschlands“: Unter dem Motto „Rechts gegen Rechts“ wurde die Laufstrecke mit satirisch bedruckten bunten Bannern geschmückt und von Unterstützern aus der Region für jeden gelaufenen Meter 10 Euro an Exit Deutschland gespendet. Am Zielort wurden „Siegerurkunden“ an die Teilnehmer vergeben, auf denen ihnen Exit Hilfe beim Ausstieg aus der rechten Szene anbot.

Eingemeindungen

Am 1. Januar 1975 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Schönbrunn eingegliedert. Am 1. Januar 1978 kamen die ebenfalls selbständigen Gemeinden Bernstein, Hildenbach und Holenbrunn hinzu.

Politik

Stadtrat

Die Kommunalwahlen 2002, 2008 und 2014 führten zu den folgenden Sitzverteilungen im Stadtrat:

2002 2008 2014
CSU 13 11 7
SPD 7 5 4
Bündnis 90/Die Grünen 1 1 1
Freie Wähler 3 2
Aktive Bürger 3 4
Bunte Liste 1 2
Wählergemeinschaft e.V./Freie Bürger 3
Gesamt 24 24 20

Städtepartnerschaften

Wunsiedel pflegt Partnerschaften mit folgenden Städten:

  • Mende, Frankreich (1980)
  • Schwarzenberg/Erzgeb., Sachsen / Deutschland (1990)
  • Volterra, Italien (2006)
  • Ostrov, Tschechien (2009)

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

  • Das Fichtelgebirgsmuseum ist das größte bayerische Regionalmuseum mit umfangreicher Gesteins- und Mineraliensammlung.
  • Im Deutschen Natursteinarchiv befindet sich mit 5500 Musterplatten von Naturwerksteinen aus aller Welt die weltweit größte einschlägige Sammlung.

Bauwerke

  • Stadtpfarrkirche St. Veit
  • Spitalkirche St. Maria
  • Katholische Pfarrkirche Zu den Zwölf Aposteln
  • Friedhofskirche zur Heiligen Dreifaltigkeit
  • Die Kirchenruine St. Katharina auf dem Katharinenberg ist das älteste Baudenkmal der Stadt.
  • Das Rathaus wurde von 1835 bis 1837 erbaut.
  • Das Koppetentor, einzig erhaltenes Tor der ehemaligen Stadtbefestigung, wurde 1471 errichtet.
  • Jean-Paul-Geburtshaus (ehemaliges Schulhaus) mit Jean-Paul-Büste von Ludwig Schwanthaler
  • Schloss Bernstein
  • Historische Milchgruben im Ortsteil Schönbrunn
  • Standorte ehemaliger Burganlagen (Turmhügelanlagen) in den Ortsteilen Schönbrunn und Schönlind

Parks

  • Luisenburg-Felsenlabyrinth, bürgerlicher Landschaftsgarten und nationales Geotop
  • Bürgerpark Katharinenberg mit Rotwildgehege und Greifvogelpark mit Falknerei
  • Auf dem Friedhof, auf dem auch Rudolf Heß bis Juli 2011 bestattet war, befinden sich Einzel- und Reihengräber von dreißig KZ-Insassen, die bei einem der Todesmärsche am 15. April 1945 von SS-Wachmannschaften ermordet wurden.

Sport

Neben der Fichtelgebirgshalle und dem Fichtelgebirgsstadion gibt es das städtische Freibad mit Sauna und das Hallenbad. Auf dem Katharinenberg steht eine moderne Jugendherberge. In der Hornschuchstraße befindet sich ein in städtischer Regie geführtes renoviertes Jugendzentrum. Zur Naherholung dient das Freizeitgelände um den Sportteich (Freibad mit Wasserrutsche, Natursauna, Minigolf, Kegeln, Tretbootfahren und Tennis). Neben den Sportanlagen der Vereine gibt es verschiedene Kinderspielplätze. Am 21. Dezember 2009 wurde im Gebäude der ehemaligen Zuckerfabrik die höchste Kletteranlage Nordbayerns eröffnet (Zuckerhut).

Wunsiedel ist Ausgangsort für Wanderungen in das gesamte Fichtelgebirge. Durch die Kreisstadt verlaufen der Jean-Paul-Weg, der Höhenweg und der Röslaweg. Es besteht ein Anschlussweg zum Weitwanderweg Fränkischer Gebirgsweg auf der Luisenburg. In der Stadtmitte beginnen der Königin-Luise-Rundweg, der Landschaftslehrpfad und verschiedene Rundwanderwege. Durch die Stadt führt der Brückenradweg Bayern-Böhmen, der östlich zum tschechischen Asch und westlich über Bischofsgrün zum Main-Radweg führt. Auf dem ehemaligen Bahnhofsgelände direkt am Brückenradweg wurde ein Freizeitgelände mit Kinderspielplatz, Seniorenfitnessplatz, Boulebahn usw. geschaffen. Dort wurde am 3. Oktober 2015 das Wiedervereinigungsdenkmal „Drei Bäume für die Einheit“ zum 25. Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung eingeweiht.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Luisenburg-Festspiele Juni bis August auf der ältesten Freilicht- und Naturbühne Deutschlands
  • Brunnenfest am Samstag vor dem 24. Juni (Johanni)
  • Volks- und Wiesenfest auf dem städtischen Festplatz jeweils von Freitag bis Dienstag in der ersten Juliwoche
  • Wunsiedler Kultnacht am zweiten Samstag im Mai
  • Museumsfest im Fichtelgebirgsmuseum am zweiten Sonntag im September
  • Wunsiedler Kneipennacht Anfang November
  • Sechsämterland Holztage (ehemals Wunsiedler Holztage, bis 2013 in zweijährlichem Rhythmus, 2015 entfallen)
  • Toyotatreffen am Parkplatz der Luisenburg, jedes erste Wochenende im September
  • Collis Clamat (Großes mittelalterliches Ereignis), Katharinenberg

Wirtschaft und Infrastruktur

Die Wirtschaft der Stadt Wunsiedel ist durch die Chemie- (Farbenwerke, Dronco), Bekleidungs-, Porzellan-, Glas-, Verpackungs-, Steinverarbeitungs- und Bauindustrie geprägt. Außerdem haben einige Autohäuser dort ihren Sitz. Zwei Brauereien sowie diverse Handwerksbetriebe sind in Wunsiedel beheimatet. Insbesondere im Dienstleistungsgewerbe sind viele Beschäftigte tätig. Ein beliebtes Exportprodukt ist der Kräuterlikör Sechsämtertropfen. Im Gemeindegebiet wird der Wunsiedler Marmor abgebaut. Durch den massiven Umbau des Energienetzes auf erneuerbare Energien durch die Stadtwerke Wunsiedel entstanden Arbeitsplätze in der Umwelttechnologie.

Verkehr

  • Straße: Zwei Kilometer südlich von Wunsiedel führt die B 303 vorbei, die bei Bad Berneck in die A 9 München – Berlin einmündet (Ost-West-Verbindung zwischen Tschechischer Republik und A 9). In Nord-Süd-Richtung verläuft die neue A 93 Hof – Regensburg, Ausfahrt Wunsiedel, oder die Staatsstraße 2177 Hof – Wunsiedel.
  • Eisenbahn/Bus: Der nächste Bahnhof Wunsiedel–Holenbrunn befindet sich im Wunsiedler Ortsteil Holenbrunn (ca. drei Kilometer). Der nächste Bahnhof von überregionaler Bedeutung befindet sich in Marktredwitz (Hauptlinien München – Regensburg – Hof – Nürnberg – Prag). Busverbindungen gehen ab Busbahnhof Wunsiedel in alle Richtungen (Hof – Marktredwitz – Selb – Arzberg).
  • Flugverkehr: internationaler Flugverkehr ab Nürnberg (ca. 130 km), Leipzig–Halle, Leipzig–Altenburg, Erfurt, München, Frankfurt, Prag und Karlsbad (Tschechische Republik) (ca. 75 km), insbesondere für Flüge nach Russland. Für den nationalen Flugverkehr steht der Regionalflugplatz Hof-Plauen (ca. 40 km) zur Verfügung.
  • Früher gab es die Nebenstrecken Holenbrunn – Wunsiedel – Tröstau – Leupoldsdorf sowie Holenbrunn – Selb. Diese Strecken wurden inzwischen stillgelegt; die Trasse wird in beiden Fällen größtenteils als Fahrradweg genutzt.

Öffentliche Einrichtungen

Öffentlichen Einrichtungen sind das Landratsamt, das Finanzamt, das Vermessungsamt, das Amtsgericht, eine Dienststelle des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Münchberg, die AOK-Direktion, das staatliche Schulamt und eine Polizeiinspektion.In der Zeit des Kalten Krieges wurde Wunsiedel 1967 Bundeswehrstandort. In der 1993 aufgegebenen Fichtelgebirgs-Kaserne waren Fernmeldeteile der Luftwaffe stationiert.

Bildung und Forschung

  • Städtische Sing- und Musikschule
  • Jean-Paul-Schule (Grund- und Hauptschule)
  • Luisenburg-Gymnasium
  • Sigmund-Wann-Realschule
  • Staatliche Wirtschaftsschule
  • Staatliche Fachschule für Steinbearbeitung mit dem Deutschen Naturstein-Archiv
  • Europäisches Fortbildungszentrum für das Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk
  • Staatliche Berufsschule Marktredwitz-Wunsiedel
  • Landesjagdschule des Bayerischen Jagdverbandes (BJV)
  • Stadtarchiv
  • Stadtbibliothek
  • Haus des Fichtelgebirgsvereins
  • Volkshochschule des Landkreises Wunsiedel i. Fichtelgebirge
  • Lernort Natur auf dem Katharinenberg
  • BayernLab Wunsiedel

Persönlichkeiten

  • Hans von Kotzau, Hauptmann in Wunsiedel
  • Johann Christoph Layritz (1655–1731), Superintendent
  • Paul Eugenius Layritz (1707–1788), Theologe, Lehrer, Bischof der Herrnhuter Brüdergemeine
  • Erhard Friedrich Vogel (1750–1823), ab 1803 Superintendent in Wunsiedel, wo er auch starb
  • Michael Ludwig Wellmer (1783–1859), Sachbuchautor und Schriftsteller, fungierte bis 1812 in Wunsiedel als Stadtgerichtsdirektor
  • Rudolf Heß (1894–1987), Stellvertreter Hitlers, beerdigt in Wunsiedel; das Grab war bis zu seiner Auflösung 2011 Kultstätte seiner Anhänger

Ehrenbürger

  • August Tuppert, Arzt (1883)
  • Friedrich Meinel (1894)
  • Heinrich Hohenner, Professor der Geodäsie an der TH Darmstadt (1946)
  • Heiner Beer, Verleger und Buchdruckermeister (1950)
  • Elisabeth Jäger (1912–2012), Stadtchronistin und Stadtarchivarin (1987)
  • Monsignore Heinrich Benno Schäffler, katholischer Geistlicher und Gymnasiallehrer (2008)
  • Dr. Peter Seißer, ehem. Landrat, Heimatforscher, Buchautor (2016)

Söhne und Töchter der Stadt

  • Sigmund Wann (um 1400–1469), Handelsherr, Stifter des Spitals, heute Fichtelgebirgsmuseum
  • Matthias Anomäus (1550–1614), Pädagoge, Mathematiker und Mediziner
  • Johann (Hans) Pachelbel (* 1613), Vater des Komponisten Johann Pachelbel
  • Johann Alexander Christ (1648–1707), Jurist und Bürgermeister von Leipzig
  • Johann Georg Pertsch (1694–1754), Jurist und Hochschullehrer
  • Johann Daniel Leers (1727–1774), Apotheker, Botaniker, Hochschullehrer
  • Eugen Johann Christoph Esper (1742–1810), Entomologe, Botaniker und Pathologe
  • Jean Paul (1763–1825), Schriftsteller
  • Christoph Friedrich Leers (1769–1825), Magistratsrat und Fabrikant, Stifter des Leers’schen Waisenhauses in Bayreuth
  • Karl Ludwig Sand (1795–1820), Burschenschafter, Mörder August von Kotzebues
  • Heinrich Holzschuher, (1798–1847), Sozialarbeiter, Pädagoge und Lieddichter (O du fröhliche)
  • Johann Christian Ziegler (1803–1833), Maler
  • Theodor Karl Eduard von Bomhard (1841–1945), Offizier der Bayerischen Armee
  • Johann Carl Fraas (1848–1938), Erfinder („Deutscher Edison“), Pionier der deutschen Technikgeschichte
  • Johann ''Konrad'' Unglaub (1860–1940), Oberingenieur und Erfinder, Vizepräsident der Reitfechtschule und Philatelist
  • Christian Döbereiner (1874–1961), bedeutender Violoncellist, Gambist, Dirigent und Musikschriftsteller
  • Wilhelm Wirth (1876–1952), oberfränkischer Psychologe
  • Ludwig Heinrich Jungnickel (1881–1965), Illustrator
  • Hannsheinz Bauer (1909–2005), Politiker, MdB, einer der „Väter des Grundgesetzes“
  • Heiner Grimm (1913–1985), Kunstmaler
  • Friedrich Müller (1923–2003), Lehrer und Sachverständiger für Naturwerkstein, Begründer des Naturstein-Archivs der Staatlichen Fachschule für Steinbearbeitung in Wunsiedel
  • Walther Tröger (* 1929), Jurist und Sportfunktionär, Präsident des NOK 1992–2002
  • Karl Braun (* 1952), Ethnologe und Hochschullehrer
  • Siegfried Roch (* 1959), Handball-Nationaltorhüter, Silbermedaillengewinner
  • Peter Meyer (* 1963), Politiker (Freie Wähler), bayerischer Landtagsabgeordneter und Landtagsvizepräsident
  • Wolfgang Haffner (* 1965), Jazz-Schlagzeuger

Mit Wunsiedel verbunden

  • Hans-Peter Friedrich (* 1957), deutscher Politiker der CSU, von März 2011 bis Dezember 2013 Bundesminister des Innern, wohnt in Wunsiedel
  • Horst Hüttel (* 1968), Skisprungtrainer, wohnt in Wunsiedel

Weblinks

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Wunsiedel

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