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Schwarzenbach/Saale
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Stadtplan Schwarzenbach/Saale
Stadtverwaltung
Schwarzenbach a.d. Saale
Ludwigstr. 4
95126 Schwarzenbach a.d. Saa

http://www.schwarzenbach-saale.de
Wappen
Basisdaten
ArtStadt
BundeslandBayern
RegierungsbezirkOberfranken
LandkreisHof
Höhe508
PLZ95126, 95158
Vorwahl09284
Gemeindeschlüssel09475168
Gliederung27 Gemeindeteile
AdresseLudwigstr. 4, 95126 Schwarzenbach a.d.Saale
Websitewww.schwarzenbach-saale.de
BürgermeisterMichael Haas
AmtErster Bürgermeister
ParteiSPD

Schwarzenbach an der Saale (amtlich: „Schwarzenbach a.d.Saale“) ist eine Stadt im oberfränkischen Landkreis Hof. Sie liegt am Nordrand des Naturparks Fichtelgebirge, an der Bayerischen Porzellanstraße sowie an der Straße der deutschen Sprache.

Schwarzenbach an der Saale gilt in der Region als Künstlerstadt. Im Juli findet jährlich die Ausstellung Schwarzenbacher Maler statt; die Kunstgalerie Altes Rathaus zeigt darüber hinaus regelmäßig wechselnde Ausstellungen. Zu den am Ort wirkenden Künstlern zählten unter anderem Anton Richter und Karl Bedal. Der Dichter Jean Paul lebte im 18. Jahrhundert zeitweise in Schwarzenbach (1776–1779; 1790–1794) und verfasste dort Werke wie Levana, Hesperus, Schulmeisterlein Maria Wutz und Die unsichtbare Loge.

Der Ort wurde durch Medienberichte für seine Verbindungen zur fiktiven Stadt Entenhausen und den Geschichten rund um Donald Duck bekannt, was auf das Wirken von Erika Fuchs als Übersetzerin der Comics von Carl Barks zurückzuführen ist. Viele Ortsbezeichnungen und Namen in den Übersetzungen von Fuchs stammen aus der Region um Schwarzenbach und dem Fichtelgebirge. Im Jahr 2015 wurde das Erika-Fuchs-Haus als erstes deutsches Museum für Comic und Sprachkunst eröffnet.

Geografie

Die Stadt Schwarzenbach an der Saale liegt im Tal der Sächsischen Saale 11 Kilometer von der Hof entfernt. In Schwarzenbach gibt es fünf Saalebrücken.

Nachbargemeinden

Angrenzende Gemeinden sind:

Gemeindegliederung

Schwarzenbach an der Saale hat 27 Gemeindeteile (in Klammern sind der Siedlungstyp und die Einwohnerzahlen angegeben):

Auf dem Gemeindegebiet liegen die Wüstungen Gettengrün, Mühlhausen und Tennenlohe.

Es gibt auf dem Gemeindegebiet die Gemarkungen Förbau, Gottfriedsreuth (Gemarkungsteil 1), Hallerstein (Gemarkungsteil 0), Hallersteiner Forst-Nordwest, Martinlamitz, Quellenreuth, Schwarzenbach, Seulbitz (Gemarkungsteil 0) und Stobersreuth. Die Gemarkung Schwarzenbach hat eine Fläche von 7,723 km² und ist in 2975 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 2595,80 m² haben. In ihr liegen die Gemeindeteile Birken und Holzfeld.

Geschichte

Ortsname

Der Ortsname ist belegt als „Swertzenbach“ (1322), „Swerzenpach“ (1399), „Schwertzenbach“ (1421), „Swarczenbach“ (1430), „Schwarczenpach“ (1528), „Schwarzenbach an der Saal“ (1573) und „Schwarzenbach an der Saale“ (1797). 1633 wurde der lateinische Name „Schwartzenbachio ad Salam“ genannt.

Das Grundwort ist das mittelhochdeutsche bach (für Bach), Bestimmungswort ist das Adjektiv swarz (für dunkelfarbig, schwarz). Diese Farbangabe bezieht sich auf die dunkle Tönung des Flussbetts vor Ort. Die Zusatzangabe an der Saale im Ortsnamen unterscheidet von gleichnamigen Orten, insbesondere vom ebenfalls im Landkreis Hof gelegenen Schwarzenbach am Wald.

Gründung

Auch wenn 1322 erstmals urkundlich erwähnt, geht die Gründung des Ortes vermutlich auf das 12. Jahrhundert zurück.

Unter den Markgrafen von Schweinfurt und den 1057 als Erben folgenden Herzögen von Andechs-Meranien folgte die Rodung des damals als Regnitzland bezeichneten Gebietes. Auch später, unter den Vögten von Weida, wurde in dieser Hinsicht bemerkenswerte Arbeit geleistet. Im Jahr 1373 verkauften die Herren von Weida dann das Regnitzland an den Burggrafen von Nürnberg. Von diesem erhielten 1381 schließlich die Herren von Hirschberg den Ort zum Lehen. Um 1400 befanden sich dort die drei Edelsitze: Der Oberhof, der Unterhof und – am rechten Saaleufer – Seukenreuth.

Die Einführung der Reformation im Ort erfolgte im Jahr 1528.

17. Jahrhundert

Der Ort Schwarzenbach geht auf die beiden Ortschaften Seuckenreuth (auch Selkenreuth) – südöstlich der Saale gelegen – und Schwarzenbach („Swertzenbach“) – nordwestlich der Saale – zurück. Markgraf Christian von Brandenburg-Bayreuth verlieh dem Ort 1610 die Marktrechte. Am Ort befanden sich weiterhin die Rittergüter Seuckenreuth, der Oberhof und der Unterhof.

18. Jahrhundert

Die Rittergüter gelangten 1706 an die Grafen und späteren Fürsten von Schönburg-Waldenburg aus Sachsen.

Allgemeines

Das „schriftliche“ Rittergut mit Pflegegericht Schwarzenbach an der Saale bestand Ende des 18. Jahrhunderts zum größten Teil aus Bayreuther und einem kleineren Teil aus Bambergischer Lehn. Es besaß Obergerichte und das Patronatsrecht über Kirche und Schule, welches gemeinsam mit dem „Rittergut Zetwitz“ ausgeübt wurde. Es existierten zu dieser Zeit ein Schloss, eine Kirche und je eine Pfarr-, Diaconus-, Kirchners-, und Kantorswohnung. Der Ort bestand zu dieser Zeit aus 231 Häusern und hatte 1653 Einwohner. Davon waren 248 Professionisten (Fachleute bzw. Handwerker), wovon 48 alleine Weber waren.

Wirtschaft

In dieser Zeit bestanden ein Brauhaus und zwei Malzhäuser, wobei berichtet wird, dass die Einwohner das Brau- und Bierverlagsrecht (es sich also um ein Kommunbrauhaus gehandelt haben muss) besitzen und jährlich über 3000 Eimer Bier „verschenkt“ werden. Insgesamt spielte im Ort die Textilherstellung zu dieser Zeit eine große Rolle, es wird überwiegend Baumwollwirkerei betrieben und Flachs gesponnen und zu Leinwand verwebt. Auch der Textilhandel wird in relevanten Umfang betrieben, Kaufleute, Factore und Verleger machten Geschäfte im In- und Ausland. Es existierte außerdem eine Zeugmanufaktur und in der Nähe ein Eisenhammer, welcher Roherze aus Naila und Arzberg erhielt.

Ortsgliederung

Zum Rittergut gehörten zu dieser Zeit folgende Orte und Dörfer:

  • Pilgramsreuth (vier Häuser, 16 Einwohner)
  • Pfarrlehn Pfaffengrün (drei Häuser, 18 Einwohner)
  • Dörflas, Fahrenbühl und Nonnenwald (zusammen 16 Häuser mit 84 Einwohnern)

19. Jahrhundert

Das ehemalige Amt des seit 1792 preußischen Fürstentums Bayreuth fiel mit diesem im Frieden von Tilsit 1807 an Frankreich und kam 1810 zu Bayern. Die Fürsten von Schönburg-Waldenburg besaßen zu dieser Zeit das Rittergut Unterhof. Sie errichteten an Stelle des Rittergutes das heutige Schloss Schwarzenbach sowie das Jagdschlößchen Fahrenbühl. 1844 wurde Schwarzenbach an der Saale durch König Ludwig von Bayern zur Stadt erhoben.

20. Jahrhundert

Allgemeines

Am Karfreitag 1948 wurde in der St.-Gumbertus-Kirche die Christusbruderschaft Selbitz gegründet.

Im Jahr 1957 verkaufte die fürstlich-schönburgsche Familie, in deren Besitz das Rittergut war, ihre Güter endgültig und das Schloss wurde daraufhin zum Rathaus der Stadt.

Zeit des Nationalsozialismus unter Benno Kuhr

Vor allem der 1920 im Zuge des Kapp-Putsches nach Schwarzenbach gekommene Benno Kuhr, später NSDAP-Kreisleiter von Hof (ab 1929) und Bürgermeister (1933–1945) von Schwarzenbach, prägte die Zeit des Nationalsozialismus in der Stadt. Nach 1920 organisierte er als Mitglied verschiedener völkischer Gruppen den Aufbau der „vaterländischen Verbände“.

Im Zuge des Hitlerputsches im November 1923 kontrollierte Kuhr mit weiteren bewaffneten Personen den Straßenverkehr in der Hofer Straße.

Im Jahr 1929 wurde Kuhr ehrenamtlicher NSDAP-Kreisleiter von Hof und verbreitete bei Veranstaltungen als ausgebildeter nationalsozialistischer Redner die Ideologie der NSDAP. Im Jahr 1932 wurde Kuhr hauptamtlicher Kreisleiter der NSDAP und im Oktober 1933 dann Bürgermeister von Schwarzenbach. Zu seinem Amtsantritt schreibt Kuhr im Schwarzenbacher Amtblatt, dass „die, die bösen Willens sind […], als Schädlinge des deutschen Volkes ausgerottet werden [müssen]“. Der Leiter der Polizeidirektion Hof, Ernst Hildebrandt (1937–1939), selbst NS-Funktionär, verweigerte mehrfach die Zusammenarbeit mit Kuhr.

Der spätere Schwarzenbacher Bürgermeister Hans Kropf (KPD, April 1945 bis Januar 1946), beschrieb Kuhr in einer Stellungnahme zum Spruchkammerverfahren als „fanatischen Anhänger der NSDAP“ und „Gewaltmenschen“.

Aufgrund Kuhrs Ablehnung jeglicher Religion durften die örtlichen Lehrer nicht einmal als Organisten in der Kirche tätig sein. Auch die Beamten der Stadtverwaltung waren oft dem Druck des damaligen Bürgermeisters Kuhr ausgesetzt und wagten es daher nicht, sich Kuhr zu widersetzen.

Nach der Machtergreifung Hitlers 1933 war Kuhr die maßgebende Kraft für die Inhaftierung von Antifaschisten und die Schutzhaft Einzelner. In Schwarzenbach wurde unter Kuhr eine weit über dem Durchschnitt liegende Anzahl von insgesamt 40 Personen in das KZ Dachau verbracht.

Durch geschicktes Handeln ließ Kuhr den Eindruck entstehen, die jüdische Schwarzenbacherin Edith Scherdel stünde unter seinem besonderen Schutz. Tatsächlich war Scherdel durch eine privilegierte Mischehe vor bestimmten Repressalien geschützt und nicht aufgrund eines vermeintlich wohlwollenden Kuhrs, der dadurch lange den Schein des „guten Nazis“ in der Bevölkerung von Schwarzenbach wahren konnte.

Kuhr wurde nach dem Krieg in einem Spruchkammerverfahren zu fünfeinhalb Jahren Arbeitslager verurteilt. Die Strafe wurde nach Berufung 1949 auf vier Jahre herabgesetzt. Da er bereits seit 1945 inhaftiert war, galt seine Strafe als verbüßt. Kuhr starb 1955 in Reutlingen.

Angriffe im 2. Weltkrieg und Kriegsende

Im April 1945 wurde Schwarzenbach insgesamt drei mal von US-Truppen angegriffen. Am 11. April wurde ein Schnellzug in der Nähe des Bahnhofs Martinlamitz durch US-Tiefflieger angegriffen. Im Schulhaus wurde ein Hilfslazarett eingerichtet. Am 15. April folgte dann Beschuss durch Artillerie. Am folgenden Tag wurden im Laufe des Vormittags weiße Fahnen gehisst und die US-Armee konnte kampflos einmarschieren, wobei es zu ungehinderten Plünderungen kam. Am 18. April wurde der Ort erneut von Artillerie beschossen, am 18. und 19. April 1945 erfolgte der endgültige Einmarsch der US-Armee mit Panzern und schwerem Gerät.

Am 7. Mai 1945 zogen die US-Truppen ab und die Kampfhandlungen wurden eingestellt.

Durch die Angriffe starben insgesamt 31 Menschen, darunter ein 10-jähriges Mädchen, zahlreiche Menschen wurden verletzt. In der Marienstraße brannten zwei Häuser aus, einige weitere Häuser wurden zerstört oder stark beschädigt.

Am 10. Mai 1945 kamen bei Fahrenbühl 2 Kinder durch die Explosion von Sprengkörpern ums Leben, am 12. Mai eine weitere Person, ebenfalls durch die Explosion eines Geschosses.

In der Folge des Krieges stieg die Einwohnerzahl durch Flüchtlinge und Heimatvertriebene in den folgenden Jahren um 2.073 auf 7.443 Einwohner an (Stand September 1950).

Todesmarsch vom KZ-Außenlager Helmbrechts nach Volary (Tschechien)

Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurden 1.170 weibliche Häftlinge des Helmbrechtser Außenlagers des KZ Flossenbürg in Richtung Volary (Tschechien) getrieben. Bei dem Todemarsch kamen insgesamt 129 Frauen ums Leben, 49 weitere wurden erschossen. Schwarzenbach war dabei das erste Tagesziel auf der Strecke von Helmbrechts nach Volary.

Auf dem Weg von Helmbrechts kam die Marschkolonne am 13. April 1945 zunächst durch Seulbitz, wo sie vom SS-Wachpersonal, wie schon auf dem gesamten bisherigen Weg, geschlagen wurden. Nachdem die Aufseher darauf von zwei Dorfbewohnern angesprochen wurden, mussten diese einige Zeit in der Kolonne mitmarschieren. Beide Personen durften nach einiger Zeit wieder gehen.

Am Abend erreichte die Marschkolonne dann Schwarzenbach. Dem Zug wurde vom damaligen Bürgermeister Siegmund Köppel ein Obstgarten als Unterkunft für die Nacht zugeteilt, welchem die Kolonne als „Arbeitsgruppe auf dem Durchmarsch“ ausgewiesen wurde. Eine Gruppe nicht gehfähiger, schwerkranker Häftlinge wurde per LKW von Helmbrechts nach Schwarzenbach gebracht und fand Unterkunft in einer leerstehenden Baracke am evangelischen Gemeindehaus. Die Häftlinge bekamen während des Aufenthaltes in Schwarzenbach keinerlei Nahrung oder Getränke. Einigen Frauen gelang in der Nacht die Flucht aus dem Obstgarten.

In der Baracke am Gemeindehaus starben während der Nacht fünf der Frauen, eine weitere am Friedhof, zu dem sie vom Wachpersonal gebracht wurde. Am 14. April 1945 stießen zur Gruppe der nicht mehr gehfähigen Frauen weitere 15 aus der anderen Gruppe vom Obstgarten hinzu. Unter Schlägen wurden die Schwerkranken auf einen von der Stadtverwaltung gestellten Anhänger getrieben und in Richtung des nächsten Tageszieles Neuhausen gebracht.

Am Vormittag des 14. April setzte sich dann auch die Marschkolonne in Richtung Neuhausen in Bewegung. Bei vielen Frauen verschlechterte sich der Gesundheitszustand, häufig litten diese an Ruhr mit starkem Durchfall. Bei Quellenreuth wurde eine Frau getötet, die aufgrund von häufigem Durchfall zurückgefallen war und daraufhin von einem SS-Mann erschossen wurde.

Die damalige Baracke am evangelischen Gemeindehaus ist heute als „Gedenkstätte Langer Gang“ für die Öffentlichkeit zugänglich. Auf dem Schwarzenbacher Friedhof ist des Weiteren ein Gedenkkreuz in Erinnerung an den Todesmarsch aufgestellt.

Ausdehnung und Bautätigkeit in der Nachkriegszeit

Ab 1948 beginnt eine rege Bautätigkeit in der Stadt. Über den Ortskern und die Randbebauungen hinaus, wurde der Ort nach Südosten und Nordwesten, vor allem durch den Bau von Wohnsiedlungen erweitert.

1966 erfolgte der Bau einer privaten Schule für Kinder mit besonderem Förderbedarf sowie Bau eines Heilpädagogischen Kinder- und Jugendheimes an der Stelle des früheren Rettungshauses und Kinderheimes „Marienberg“. Die Einrichtung wird heute von der Stiftung Marienberg der Diakonie Hochfranken betrieben.

Nach 1966 erfolgten der Bau des Waldbades Schiedteich und der Jean-Paul-Grundschule mit angegliederter Sporthalle, Hallenbad und Sauna.

Eingemeindungen aus den Landkreisen Hof, Münchberg und Rehau, 1976

Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde am 1. Januar 1976 die Gemeinde Stobersreuth eingegliedert. Am 1. Juli 1976 kamen Gebietsteile der aufgelösten Gemeinde Hallerstein (Hallerstein, Völkenreuth, Albertsberg, Förmitz und Birkenbühl) hinzu. Benk und Lohmühle kamen zur Gemeinde Weißdorf. Von der aufgelösten Gemeinde Gottfriedsreuth erhielt Schwarzenbach am 1. Januar 1977 etwa 40 Einwohner. Förbau, Martinlamitz und Quellenreuth sowie Gebietsteile der aufgelösten Gemeinde Seulbitz an der „Sächsischen“ Saale (Seulbitz, Bärlas und Götzmannsgrün) folgten am 1. Mai 1978. Albertsreuth und Bärlas wurde der Gemeinde Weißdorf zugeschlagen.

Die Gemeinde Seulbitz mit den Dörfern Götzmannsgrün und Posterlitz sowie die ehemalige Gemeinde Hallerstein mit den Dörfern Birkenbühl, Förmitz und Völkenreuth gehörten vor der Gebietsreform zum Landkreis Münchberg. Die ehemalige Gemeinde Quellenreuth mit den Dörfern Langenbach, Schwingen und Stollen und die ehemalige Gemeinde Martinlamitz mit dem Dorf Nonnenwald lag auf dem Gebiet des ehemaligen Landkreises Rehau. Neben der Kernstadt gehörten die Gemeinden Gottfriedsreuth, Fletschrenreuth und Förbau schon vor 1972 zum Landkreis Hof.

Somit erstreckte sich das heutige Stadtgebiet der Stadt Schwarzenbach über drei ehemalige Landkreise.

21. Jahrhundert

Neubaugebiet Kornbergblick

Ab dem Jahr 2018 wurde im Bereich südlich des Kornblumenweges ein neues Baugebiet mit 30 Bauplätzen erschlossen. Die Grundstücksgrößen betrugen zwischen 750 und 1000 Quadratmetern. Der Verkaufspreis für die erschlossenen Bauplätze betrug 75 € pro Quadratmeter.

Gebietserweiterung „Martinlamitzer Forst Nord“

Zum 1. Januar 2025 wurde ein Großteil des zuvor gemeindefreien Gebiets „Martinlamitzer Forst Nord“ in das Stadtgebiet von Schwarzenbach an der Saale eingegliedert. Zuvor war die Kommune bereits für standesamtliche Angelegenheiten für das Gebiet zuständig. Die Fläche von Schwarzenbach vergrößerte sich dadurch um ca. 6,19 km² auf 65,37 km².

Bevölkerung

Einwohnerstruktur

Schwarzenbach hat eine Bevölkerung von 6647 Personen (Stand 2022). Davon waren 3231 (48,61 Prozent) Personen männlich und 3416 (51,39 Prozent) weiblich oder divers. Gegenüber dem Jahr 1950 beträgt der Einwohnerrückgang in Schwarzenbach 37,9 Prozent im Jahr 2023.

Im Jahr 2022 war mehr als die Hälfte der Bevölkerung über 50 Jahre alt (52,1 Prozent). Der Anteil der Kinder und Jugendlichen (bis unter 18 Jahre) betrug 14,7 Prozent, der junger Erwachsener (18 bis unter 30 Jahre) lag bei 11,1 Prozent. Das Durchschnittsalter beträgt 2022 47,4 Jahre.

Die Anzahl der in der Stadt lebenden Ausländer lag 2022 bei 573 Personen, was 8,6 Prozent der Gesamtbevölkerung entspricht.

Einwohnerentwicklung

Einwohnerentwicklung seit 1840
Jahr Bevölkerung (Anzahl) Einwohner je km²
1840 5.433 92
1871 6.215 105
1900 6.810 115
1925 7.148 121
1939 7.261 123
1950 10.655 181
1961 9.921 168
1970 9.768 166
1987 8.174 139
2011 7.403 125
2022 6.647 112
2023 6.614 112

Lebensqualität und Kennzahlen

Die Arbeitslosenquote ist niedrig, im Jahresdurchschnitt 2022 waren 141 Personen (2,1 Prozent) arbeitslos. Bundesweit betrug die Arbeitslosenquote im selben Jahr 5,3 Prozent, bayernweit 3,1 Prozent und im Landkreis Hof 3,3 Prozent.

Im Zukunftsatlas wird der Landkreis Hof, zu dem Schwarzenbach gehört, mit „ausgeglichenen Zukunftschancen und -risiken“ bewertet und belegt damit Platz 273 von 400 betrachteten Kreisen bzw. kreisfreien Städten.

In einer Studie des arbeitgebernahen IW Köln von 2023 belegt der Landkreis Hof Platz 104 von 400 Kreisen bzw. kreisfreien Städten mit der höchsten Kaufkraft (preisbereinigtes Einkommen) von 25.674 €. Es liegt damit 5,4 % über dem Bundesdurchschnitt.

Religion

Die Mehrheit der Bevölkerung (56,4 Prozent) war 2022 evangelisch-lutherischer Konfession, römisch-katholisch waren 15,9 Prozent. Zum verbleibenden Teil der Bevölkerung (27,7 Prozent) liegen keine Informationen vor.

Politik

Kommunalwahlen 2026

Bei den Kommunalwahlen in Bayern 2026 standen folgende Listen zur Wahl (amtliche Reihenfolge):

  • Christlich-Soziale Union Bayern e.V.
  • Alternative für Deutschland
  • BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
  • Sozialdemokratische Partei Deutschlands
  • Überparteiliche Wählergemeinschaft – Freie Wähler
  • Wählergruppe ZukunftsMUT – Schwarzenbach/Saale

Außerdem standen folgende Kandidaten zur Wahl des Amts des Bürgermeisters zur Verfügung:

  • Uğur Cankurt, Lebensmittelkaufmann (Christlich-Soziale Union Bayern e.V.)
  • Michael Haas, Finanzbeamter (Sozialdemokratische Partei Deutschlands)
  • Sebastian Schaller, Maschinenbaukonstrukteur (Wählergruppe ZukunftsMUT – Schwarzenbach/Saale)

Der amtierende Bürgermeister Hans-Peter Baumann (CSU) stand nicht mehr zur Wahl.

Die Wahl zum Bürgermeister gewann Michael Haas (SPD) mit 62,3 % der Stimmen. Der auf der CSU-Liste kandidierende, parteilose Uğur Cankurt bekam 23,0 % der Stimmen, Sebastian Schaller (ZukunftsMUT) erhielt 14,8 %. Die Wahlbeteiligung lag bei 72,5 %.

Bürgermeister

  • 1872–1875 Peter Eckhardt
  • 1876–1881 Heinrich Gottfried Raeithel
  • 1882–1887 Wilhelm Kynast
  • 1888–1896 Heinrich Gottfried Raeithel
  • 1896–1902 Wilhelm Kummer
  • 1902–1909 Johann Georg Wolf
  • 1909–1911 Ernst Raeithel
  • 1912–1919 Heinrich Kilian
  • 1919–31. Januar 1925 Erhard Raithel
  • 1. Februar 1925–30. September 1933 Otto Lucas
  • 1. Oktober 1933–31. März 1945 Benno Kuhr, NSDAP
  • 1. April 1945–16. April 1945 Siegmund Köppel
  • 16. April 1945–27. April 1945 Georg Hoffmann
  • 27. April 1945–31. Januar 1946 Hans Kropf, KPD
  • 1. Februar 1946–30. April 1966 Otto Popp, SPD
  • 1. Mai 1966–30. April 1990 Peter Schneider, SPD
  • 1. Mai 1990–30. April 2002 Walter Baumann, CSU
  • 1. Mai 2002–30. April 2014 Alexander Eberl, SPD
  • 1. Mai 2014–30. April 2026 Hans-Peter Baumann, CSU
  • seit 1. Mai 2026 Michael Haas, SPD

Michael Haas (SPD) trat sein Amt zum 1. Mai 2026 an. Haas ist Jahrgang 1992, verheiratet und hat eine gemeinsame Tochter mit seiner Ehefrau. Er ist Diplom-Finanzwirt (FH) und war zuletzt als Betriebsprüfer am Finanzamt Hof tätig. Ab 2020 war er bereits 2. Bürgermeister der Stadt.

In der konstituierenden Sitzung 2026 wurde Uğur Cankurt (CSU–Fraktion) zum zweiten Bürgermeister gewählt. Dritter Bürgermeister wurde erneut Betram Popp (Fraktion ZukunftsMUT/ÜWG–FW), der das Amt bereits in der Wahlperiode 2020–2026 innehatte.

Stellvertreter des Landrates

Folgende Bürgermeister der Stadt Schwarzenbach an der Saale waren gleichzeitig Stellvertreter des Landrates des Landkreises Hof:

  • 1952–1972 Otto Popp (Stellvertreter von Heinz Schulze)
  • 1975–1984 Walter Baumann (Stellvertreter, 1975–1978 weiterer Stellvertreter von Heinz Schulze und Ewald Zuber)
  • 1984–1990 Peter Schneider (Stellvertreter von Ewald Zuber)
  • 2008–2014 Alexander Eberl (weiterer Stellvertreter von Bernd Hering)
  • 2014–2020 Hans-Peter Baumann (weiterer Stellvertreter von Oliver Bär)

Stadtratswahl

Die letzten Kommunalwahlen führten zu den folgenden Ergebnissen:

Partei / Liste 1990 1996 2002 2008 2014 2020 2026
CSU 8 8 8 8 9 9 7
SPD 10 8 8 8 7 6 5
Grüne 1 1 1 1 1 2 2
ÜWG–FW* 1 3 3 3 3 3 1
AfD – – – – – – 3
ZukunftsMUT – – – – – – 2
Summe 20 20 20 20 20 20 20

* Überparteiliche Wählergemeinschaft/Freie Wähler

Fraktionen im Stadtrat

Im Stadtrat von Schwarzenbach sind folgende Fraktionen vertreten:

Fraktion Sitze
CSU 7
SPD/Grüne 7
AfD 3
ZukunftsMUT/ÜWG–FW 3
Summe 20

Wappen

Gemeindepartnerschaften

  • : Schwarzenbach, Marktgemeinde im Bezirk Wiener Neustadt in Niederösterreich
  • : Schwarzenbach SG, eine Ortschaft in der Gemeinde Jonschwil, Kanton St. Gallen

Freundschaftliche Beziehungen bestehen zu der norditalienischen Gemeinde Terno d’Isola in der Provinz Bergamo.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Schwarzenbacher Wiesenfest

Das Schwarzenbacher Wiesenfest, eine regionaltypische Form des Volks- und Heimatfestes, verbreitet v. a. in den Landkreisen Hof und Wunsiedel, wird nachweislich seit 1803 alljährlich durchgeführt und stellt die älteste Veranstaltung dieser Art in der Region dar. Charakteristisch ist die starke Beteiligung der Kinder und Schulen – am Festumzug und bei Vorführungen auf der Wiese. Der Ursprung der traditionellen Wiesenfeste in der Region liegt in den sogenannten Gregori-Feiern, über die der Hofer Chronist Walburger bereits im Jahr 1657 berichtete.

Das Schwarzenbacher Wiesenfest fand 2025 zum 222. Mal statt. Es gibt zwei große Festumzüge, Vorführungen und Armbrustschießen der Schulkinder, Klassentreffen, Fahrgeschäfte und weitere Aktivitäten. Zeitgleich findet auch die „Ausstellung Schwarzenbacher Maler“ statt, bei der lokal und überregional bekannte Künstler ihre Werke ausstellen, u. a. von Anton Richter oder Karl Bedal.

Die Landkreise Hof, Wunsiedel und die Städte Hirschberg und Gefrees bewarben sich 2025 gemeinsam um eine Anerkennung der Wiesenfeste als Immaterielles Kulturerbe. Im März 2026 folgte die Aufnahme durch die Bayerische Staatsregierung ins Bayerische Landesverzeichnis des immateriellen Kulturerbes.

Erika-Fuchs-Haus

Museum

Das Museum für Comic und Sprachkunst liegt im Stadtzentrum von Schwarzenbach Saale und erinnert an das Schaffen von Erika Fuchs, die zwischen 1951 und 1988 das Micky-Maus-Magazin und andere Werke ins Deutsche übersetzte. Das Museum erlangte bundesweit Aufmerksamkeit in den Medien.

In der Dauerausstellung wird u. a. ein Film über die Geschichte des Comics gezeigt, es gibt einen Bereich zum Leben und Wirken von Erika Fuchs, ein begehbares Entenhausen und einen interaktiven Bereich zur Sprachkunst von Fuchs, außerdem gibt es eine Comic-Bibliothek. Gezeigt werden auch regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen.

Ein großer Teil der Exponate im Erika-Fuchs-Haus stammt aus der privaten Sammlung von Mitinitiator Gerhard Severin.

Jährlich besuchen rund 15.000 Personen das Museum, im April 2024 konnte der 100.000 Besucher verzeichnet werden.

Entstehung

Ideengeber für das spätere Museum waren der Amtsrichter und Donaldist Gerhard Severin und der damalige Bürgermeister Alexander Eberl (SPD, 2002–2014), die sich 2006 bei einem „D.O.N.A.L.D“-Kongress (Deutsche Organisation nichtkommerzieller Anhänger des lauteren Donaldismus) in Schwarzenbach kennen lernten.

Anfängliche Ideen für ein Musikantenmuseum in der Stadt wurden Ende der 2000er Jahre zugunsten der Planungen für das Erika-Fuchs-Haus wieder verworfen. Im April 2009 wurde ein Grundsatzbeschluss verabschiedet, das Erika-Fuchs-Haus in der Bahnhofstraße 12 zu errichten.

Im Jahr 2012 begann schließlich der Abriss des alten Gebäudes, das vormals als sogenanntes Ackerbürgerhaus gedient hatte, in dem Bürger lebten, die nebenher Landwirtschaft oder ein Handwerk betrieben. In der Zeit des Nationalsozialismus waren im Gebäude Büros der NSDAP untergebracht. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude von einer Gewerkschaft genutzt. Später war dort ein Schuster und eine Zahnarztpraxis ansässig. Danach wurde das Gebäude von der Stadt als Wohnhaus vermietet. Aufgrund der damaligen Nutzung durch die NSDAP, wurde das Gebäude bis zuletzt als „Braunes Haus“ bezeichnet. Bis zum Abriss 2012 verfiel es zusehends.

Ende November 2013 wurde Richtfest des Neubaus gefeiert. Die Eröffnung verzögerte sich danach aufgrund der aufwendigen Deckenkonstruktion und Problemen mit dem Bodenbelag mehrmals. Anfang August 2015 konnte das Museum schließlich eröffnet werden.

Altstadtfest

Das Altstadtfest findet an einem Wochenende Ende August im zweijährlichen Rhythmus statt. Im gesamten Altstadtbereich rund um das Saaleufer, den Rathaushof, die Hellersinsel und die Bahnhofstraße präsentieren sich Vereine und Betriebe mit Ständen und Aktionen. Zum vielfältigen Rahmenprogramm gehören Konzerte, eine Lasershow und ein Badewannen- und Sautrogrennen auf der Saale.

Das Altstadtfest wird seit 1991 durchgeführt.

Das Altstadtfest findet im jährlichen Wechsel statt. In geraden Jahren wird das Altstadtfest in Schwarzenbach veranstaltet, in ungeraden Jahren dagegen das Handwerkerfest in Hallerstein.

Hallersteiner Handwerkerfest

Das Handwerkerfest im Ortsteil Hallerstein findet zweijährlich im Wechsel mit dem Altstadtfest statt. Es zieht regelmäßig bis zu 15.000 Besucher an. Gezeigt werden traditionelle und moderne Handwerke, an verschiedenen Stellen wird Livemusik gespielt und es werden regionale Speisen angeboten. Viele private Gärten und Innenhöfe werden hergerichtet und können besichtigt werden.

Die Veranstaltung soll den Besuchern vor allem die verschiedenen Gewerke näher bringen, der Aspekt des Marktes soll dabei nur eine Nebenrolle spielen.

Das Hallersteiner Handwerkerfest fand im Jahr 1986 zum ersten Mal statt und wurde 2025 zum 20. Mal veranstaltet. Die Organisation findet dabei ehrenamtlich durch die Dorfgemeinschaft statt.

Fasching in Schwarzenbach

Seine Anfänge nahm der Fasching in Schwarzenbach mit dem Kehraus des damaligen Männergesangvereins, welches im Café Rheingold und im Winterling-Saal veranstaltet wurde. Ab dem Jahr 1999 fand die Prunksitzung „Schwarzenbacher Bottichg'waaf“ dann im Saal des Turnerheimes der Turnerschaft statt. Im Jahr 2010 wurde das „Schwarzenbacher Bottichg'waaf“ als Abteilung Teil der Turnerschaft 1851 Schwarzenbach.

Während der Faschingssaison werden neben dem „Schwarzenbacher Bottichg'waaf“ auch weitere Veranstaltungen durchgeführt. Symbolisch werden zum Rathaussturm mit einem Festakt die Geschäfte der Stadt und die Stadtkasse übernommen. Außerdem wird ein Integrativer Fasching für Menschen mit und ohne Behinderung veranstaltet.

In der Prunksitzung wird der Weißfischorden an verdiente Persönlichkeiten verliehen.

Der Name „Bottichg'waaf“ leitet sich von der Bütte (bzw. Bottich) als Rednerpult für die Büttenrede ab.

Für das Engagement um den Integrativen Fasching wurde das „Schwarzenbacher Bottichg'waaf“ 2024 mit dem Inklusions- und Integrationspreis des Fränkischen Fastnachtverbandes ausgezeichnet.

Schwarzenbacher Ausdauertag

Jährlich im September wird der Schwarzenbacher Ausdauertag von der Turnerschaft 1851, der LG Hallerstein/Schwarzenbach und der Sandler AG unter Mitwirkung weiterer Vereine veranstaltet.

Es wird ein Halbmarathon, 10-km-Lauf, 10-km-Nordic Walking, ein 1,4-km-Lauf für Schüler, ein Bambinilauf für Kinder und ein 5-km-Funrun angeboten (letztere beiden ohne Zeitmessung). Die Laufveranstaltung wird seit 2001 veranstaltet und wird als genehmigte Laufveranstaltung im Laufkalender des Deutschen Leichtathletikverbands (DLV) geführt.

Im Jahr 2025 starteten bei den Läufen insgesamt 385 Personen. Erstmals in der Geschichte der Veranstaltung gewann 2025 mit der Triathletin Julia Skala und einer Zeit von 01:24:17 eine Frau die Gesamtwertung des Halbmarathons und lief außerdem den Streckenrekord der Frauen.

Streckenrekorde:
Halbmarathon 10-km-Lauf
Zeit Name Jahr Zeit Name Jahr
Frauen 01:24:17 Julia Skala 2025 00:42:29 Anneka Döhla 2015
Männer 01:12:35 Michael Schörner 2016 00:34:34 Philipp Dressel-Putz 2015

Sonstige Veranstaltungen und Brauchtum

Jährlich findet je ein Frühjahrs- und Herbstmarkt im Rathaushof statt. Am ersten Advent findet ein Weihnachtsmarkt im Rathaushof statt. In den Ortsteilen finden teils Kerwas und Maibaumaufstellen statt.

In den ländlich geprägten Ortsteilen findet in der Nacht von Pfingstsamstag auf Pfingstsonntag traditionell das Kalksteigschreiben statt, wobei eine Kalkspur zwischen den Wohnorten eines verliebten Pärchens gezogen wird.

Der türkisch-islamische Verein im Ortsteil Martinlamitz veranstaltet regelmäßig eine Kermes als Fest zur kulturellen Begegnung, es werden dort u. a. türkische Spezialitäten angeboten und die Moschee des Vereins kann besichtigt werden.

Sehenswertes

  • Oberhof (Schwarzenbach an der Saale)
  • St.-Gumbertus-Kirche
  • Schloss Schwarzenbach (Rathaus)
  • Steinerne Brücke und die Saale
  • Städtische Kunstgalerie im Alten Rathaus
  • Traktor-Museum am Bahnhof
  • Gedenkstätte Langer Gang
  • Bronzefiguren Die Wasserschütterin und Drei Mädchen von Margarete Wiggen
  • Erika-Fuchs-Haus (Museum für Comic und Sprachkunst)

Bodendenkmäler

  • Turmhügelburg Seuckenreuth

Geotope

Im Einzugsbereich der Stadt befinden sich insgesamt sechs Geotope, darunter der Blaue Fels bei Götzmannsgrün, der Bahneinschnitt bei Schwingen und der Steinbruch bei Posterlitz. Innerhalb des Stadtgebietes liegt bei der St.-Gumbertus-Kirche der Kirchfelsen sowie als Härtlinge der Frosch- und der Mausfelsen und ein ehemaliger Serpentinit-Steinbruch. Eine Besonderheit von mehreren der Geotope ist das metamorphe Gestein.

Vereine

  • Fischereiverein Schwarzenbach mit den Gewässern Förmitzstausee, Schiedateich, sächsische Saale, Schübelslache, Goldbachsteich
  • 1. FC Schwarzenbach/Saale (Fußball)
  • BRK Wasserwacht OG Schwarzenbach an der Saale mit Wachstation am Förmitzspeicher
  • TC Schwarzenbach (Tennis)
  • TS 1851 Schwarzenbach (Breitensport)
  • SG 1818/1899 Schwarzenbach an der Saale (Schießsport)
  • RKV Solidarität Schwarzenbach an der Saale (Rad- und Motorsport)
  • CVJM Schwarzenbach/Saale
  • Landjugend Schwarzenbach/Saale
  • Donald-Duck-Förderverein (für das Museum Erika-Fuchs-Haus)
  • Kulturverein
  • Förderverein des Handballsports Schwarzenbach an der Saale (seit 2004)
  • Fichtelgebirgsverein Ortsgruppe Schwarzenbach/Saale
  • Wanderfreunde Schwarzenbach
  • Border U-Turn Back (in Martinlamitz, Western Square Dance)
  • Obst und Gartenbauverein Schwarzenbach
  • FSG, Flugsportgruppe Schwarzenbach/Saale
  • Kaninchenzuchtverein B1001 Schwarzenbach
  • Bergfreunde Rudolfstein

Wirtschaft und Infrastruktur

Unternehmen

Die Hauptindustriezweige waren früher Porzellan, Textil, Eisenguss, Maschinenbau, Schuhe, Hefe. Zu den namhaften Herstellern gehörten die Porzellanfabriken Oscar Schaller & Co. Nachf. (Gebr. Winterling) und Johann Kronester. Es gab in Schwarzenbach zudem viele Handelsbetriebe und Speditionen. Von 1931 bis 1984 bestand mit der Firma Summa Feuerungen eine Fabrik für moderne Öfen.

Die Strukturen haben sich nach der politischen Wende 1989/90 stark verändert, insbesondere in der Porzellanindustrie. Es gibt noch einige kleinere Manufakturen, eine davon stellt in Handarbeit Keramik und Porzellan her, drei andere kleine Betriebe beschäftigen sich hauptsächlich mit der Weiterverarbeitung und der Veredelung.

Von den ehemals vielen Handwerksbetrieben sind nur wenige übriggeblieben, von den vielen Maschinenfabriken existieren seit April 2011 nur noch zwei. An großen Industriebetrieben gibt es einen Textil- bzw. Vliesstoffhersteller (Sandler AG), ein Eisengießwerk, eine Schuhfabrik, eine Hefefabrik (Lallemand) und zwei Schleifmittelhersteller. Seit der Reform der Handwerksordnung gibt es viele kleine Gewerbebetriebe. Geplant war die Ansiedlung von Amazon, das Unternehmen verwarf die Pläne im Jahr 2021. Im Dezember 2025 wurde bekannt, dass die Firma A+H Logistik aus Hof ihren Betrieb von dort nach Schwarzenbach verlegt und so im Ort 170 Arbeitsplätze entstehen.

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 2024 8,038 Millionen Euro, davon waren 2,729 Millionen Euro (netto) Gewerbesteuereinnahmen.

Auswahl der Gemeindefinanzen nach Jahr (in Mio. €)
Jahr Gemeindesteuereinnahmen davon Gewerbesteuer (netto) Bruttoausgaben Quelle
2016 7,511 3,708 13,326
2017 7,888 3,719 14,050
2018 8,088 3,680 15,140
2019 8,134 3,522 16,254
2020 7,616 3,086 19,633
2021 9,966 5,016 17,588
2022 9,059 4,180 21,850
2023 8,128 2,861 23,779
2024 8,038 2,729 16,770

Medien

Mit dem Schwarzenbacher Amtsblatt existiert seit 1903 eine wöchentlich erscheinende Zeitung, die hauptsächlich lokale aber auch nationale und internationale Themen aufgreift. Seit der Gründung befindet sich der Zeitungsbetrieb in Familienbesitz. Bis heute erscheint die Wochenzeitung ausschließlich im Schwarz-Weiß-Druck.

Zur Kommunalwahlen in Bayern 2026 wurde vom Verlag eine Podiumsdiskussion mit den Bürgermeisterkandidaten in der Aula der Jean-Paul-Grundschule organisiert.

In Schwarzenbach erscheint 14-tägig auf den gängigen Platformen der von einer Privatperson betriebene Interviewpodcast Schwarzenbach um acht mit wechselnden Gesprächspartnern. Des Weiteren gibt es den Mini–Podcast Parkplatz Rathaus mit aktuellen Themen aus dem Schwarzenbacher Stadtrat.

Feuerwehren

Neben der Stützpunktfeuerwehr der Stadt Schwarzenbach gibt es acht Ortsteilwehren, die für den abwehrenden Brandschutz und den technischen Hilfsdienst verantwortlich sind. Neben der gemeindlichen Einrichtung bestehen privatrechtliche Feuerwehrvereine, deren Vereinszweck die Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr insbesondere durch das Stellen von Einsatzkräften ist. Ortsteilwehren gibt es in folgenden Ortschaften:

  • Fletschenreuth
  • Förbau
  • Förmitz
  • Götzmannsgrün (Freiwillige Feuerwehr Albertsreuth-Götzmannsgrün)
  • Hallerstein
  • Martinlamitz
  • Quellenreuth
  • Seulbitz

Im Zuge der Gebietsreform wurden die zur Gemeinde Seulbitz gehörenden Dörfer Albertsreuth und Götzmannsgrün kommunal geteilt. Albertsreuth wurde der Gemeinde Weißdorf zugeschlagen, während Götzmannsgrün in die Stadt Schwarzenbach eingegliedert wurde. Die seit 1891 gemeinsame Wehr besteht weiterhin. Die Federführung der Wehr hat die Stadt Schwarzenbach übernommen, die Gemeinde Weißdorf erstattet die anteiligen Kosten der Feuerwehr.

Des Weiteren bestehen in den Orten Gottfriedsreuth und Stobersreuth Feuerwehrvereine, die aus ehemalig eigenständigen Feuerwehren entstanden.

Die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Schwarzenbach gehören zum Kreisbrandmeisterbereich Oberkotzau-Schwarzenbach und dieser zum Inspektionsbereich I des Landkreises Hof.

Verkehr

Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV)

Schwarzenbach ist Teil des Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN). Der Ort ist an Bus-, Regionalbahn- und Regionalexpresslinien angebunden. Mit dem Hofer Landbus existiert seit 2024 ein modernes und flexibles Nahverkehrssystem. Zusätzlich fährt Dienstags, Donnerstags und Freitags ein Bürgerbus.

Liniennetz Bus
Linie Verkehrsmittel Betreiber Verlauf Anmerkung
1551 Bus Regionalbus Ostbayern Hof – Schwarzenbach (Saale) – Kirchenlamitz – Marktredwitz Verbindung auch nach Martinlamitz
1555 Bus Regionalbus Ostbayern RADLERBUS – Seen- und Fichtelgebirgslinie Hof – Weißenstadt – Bad Steben verkehrt nur von 01.05. bis 01.11.
1577 Bus Regionalbus Ostbayern Rehau – Schwarzenbach(Saale) – Münchberg
1704 Bus Regionalbus Ostbayern (Hof -) Kirchenlamitz – Wunsiedel – Marktredwitz
- Bürgerbus Stadt Schwarzenbach Ehrenamtliche Helfer Verschiedene Haltestellen im Stadtgebiet und den Ortsteilen verkehrt nur Dienstags und Donnerstags, Freitags in den Ortsteilen
- Hofer Landbus Landkreis Hof (Beförderungsleistung durch: Klaus Herrmann GmbH Co.KG, Hof) flexibler Verkehr im Stadtgebiet und nach Rehau, Konradsreuth, Oberkotzau, Döhlau und Hof Fahrten zwischen allen Halten von 6:00 bis 23:00 Uhr möglich
Liniennetz Bahn
Linie Verkehrsmittel Betreiber Verlauf Halte Anmerkung
RB 97 Regionalbahn (RB) Agilis Bayreuth – Kirchenlaibach – Marktredwitz – Hof (Saale) – Bad Steben Haltepunkt Martinlamitz Stundentakt
RB 98 Regionalbahn (RB) Agilis Hof (Saale) – Münchberg – Helmbrechts Bahnhof Schwarzenbach
Haltepunkt Förbau Haltepunkt Seulbitz
Stundentakt
RB 99 Regionalbahn (RB) Agilis Hof (Saale) – Münchberg – Neuenmarkt-Wirsberg Bahnhof Schwarzenbach
Haltepunkt Förbau Haltepunkt Seulbitz
2-Stunden-Takt
RE 35 Regionalexpress (RE) DB Regio Bayern Bamberg – Lichtenfels – Kulmbach – Neuenmarkt-Wirsberg – Marktschorgast – Münchberg – Hof (Saale) Bahnhof Schwarzenbach 2-Stunden-Takt + Taktverdichtung in den Morgenstunden
(RE 30) Regionalexpress (RE) DB Regio Bayern Nürnberg – Hersbruck (re Pegn) – Pegnitz – Bayreuth – Hof (Saale) Bahnhof Schwarzenbach
Haltepunkt Förbau Haltepunkt Seulbitz
Baustellenbedingt eingeschränkt, einzelne Züge am Morgen und nachts
(RE31) Regionalexpress (RE) DB Regio Bayern Nürnberg – Hersbruck (re Pegn) – Pegnitz – Kirchenlaibach – Marktredwitz – Hof (Saale) Haltepunkt Martinlamitz ein einzelner Halt nachts von Nürnberg

Der Bahnhof Schwarzenbach (Saale) befindet sich an der Bahnstrecke Bamberg–Hof, weitere Haltepunkte an dieser Strecke gibt es in den Stadtteilen Förbau und Seulbitz. Der Haltepunkt Martinlamitz liegt an der Bahnstrecke Weiden–Oberkotzau im östlichen Teil von Schwarzenbach.

Im Rahmen des Bahnausbau Nordbayern soll die Strecke Hof-Regensburg elektrifiziert werden. Auf dem Stadtgebiet von Schwarzenbach sind mehrere Baumaßnahmen entlang der Trasse geplant. Aktuell läuft das Planfeststellungsverfahren für den Streckenabschnitt Hof – Marktredwitz.

Im Jahr 2024 wurde bekannt, dass die Linien des „Regionalverkehr Oberfranken“ ab 2035 mit Akkuzügen betrieben werden soll. Dazu werden einige Streckenabschnitte elektrifiziert bzw. stationäre Nachlademöglichkeiten geschaffen um einen Hybridbetrieb zu ermöglichen. Hierzu wird auf dem Gebiet von Schwarzenbach auch die Bahnstrecke Hof-Münchberg elektrifiziert (Bahnhof Schwarzenbach und Haltepunkt Förbau), neben der Strecke Hof-Regensburg (Haltepunkt Martinlamitz), welche bereits in Planung ist.

Straßen

Schwarzenbach liegt in der Mitte zwischen den Autobahnen A 9 im Westen mit der Verkehrsanbindung über Münchberg und der Autobahn A 93 im Osten mit einer Anschlussstelle über Rehau, ca. zwölf Kilometer südlich von Hof. Als Umgehungsstraße führt die B 289, die bis Anfang der 1990er Jahre durch die Altstadt verlief, in ost-westlicher Richtung nördlich um Schwarzenbach herum. Die Staatsstraße 2177 führt von Süden her kommend auf der Entlastungsstraße durch Schwarzenbach in Richtung Hof.

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

  • 1989: Christian Heinrich Sandler (1929–2009), Unternehmer, Träger des Bundesverdienstkreuzes und des Bayerischen Verdienstordens, ehem. Präsident der IHK Oberfranken und verschiedener Industrieverbände
  • 1997: Theodor Schübel (1925–2012), Schriftsteller, Dramatiker und Drehbuchautor, Träger des Bundesverdienstkreuzes, des Gerhart-Hauptmann-Preises und des Jakob-Kaiser-Preises
  • 2013: Christian Heinrich Sandler (* 1953), Unternehmer, Mäzen und Stifter in Schwarzenbach, Präsident des Verbandes der Bayerischen Textil- und Bekleidungsindustrie
  • 2021: Dieter Seuß (* 1941), langjähriger Stadtrat und zweiter Bürgermeister, Träger des Bundesverdienstkreuzes, Rektor a. D. der heutigen Geschwister-Scholl-Mittelschule (1986 bis 2003), Gründer des seit 1986 bestehenden Schul- und Heimatmuseums, Organist und Chorleiter, langjähriger Leiter des Posaunenchores (ab 1965 bis 2023), Heimatforscher

Söhne und Töchter der Stadt

  • Georg Peter Zenckel (1717–1760), evangelischer Theologe und Hochschullehrer in Jena und Erlangen, Privatgelehrter
  • Christian Martin Winterling (1800–1884), Sprachwissenschaftler, Professor für neuere Sprachen und Literatur in Erlangen
  • Lorenz Summa (1833–1889), Unternehmensgründer
  • Heinrich Raeithel, Bürgermeister von Schwarzenbach (1876 bis 1881 und 1888 bis 1896), Mitglied des Deutschen Reichstages, Fabrikant
  • Sigmund Scherdel (1859–1936), Unternehmensgründer
  • Erwin Goller (1864–1918), Unternehmer und Reichstagsabgeordneter (Freisinnige Volkspartei)
  • Adolf Hacker (1873–1943), Maler
  • Ludwig Kießling (1875–1942), Pflanzenbauwissenschaftler und Pflanzenzüchter
  • Adolf Schinnerer (1876–1949), Maler, Grafiker und Zeichner
  • Hanns Ruckdäschel (1886–1938), völkisch-nationalsozialistischer Politiker
  • Anton Richter (1900–1962), Landschaftsmaler
  • Carl G. Künzel (1906–nach 1940), Unternehmer
  • Karl Bedal (1914–1999), freischaffender Künstler
  • Herbert Schildbach (1923–2016), Maler
  • Theodor Schübel (1925–2012), Schriftsteller
  • Hans Gebhard (1929–2022), Kirchenmusiker, Organist, Komponist und Chorleiter
  • August Strobel (1930–2006), Theologe
  • Peter Faber (1943–2026), niederländischer Schauspieler und Komponist
  • Albrecht Bedal (* 1947), Bauhistoriker und Architekt
  • Michael Lochner (* 1952), bayerischer evangelischer Landeskirchenmusikdirektor und Hochschulprofessor
  • Klaus Beier (* 1966), rechtsextremer Politiker

Personen, die im Ort wirken oder gewirkt haben

  • Konrad Bedal (1944–2025), Bauhistoriker und Kunsthistoriker
  • Erika Fuchs (1906–2005) übersetzte in Schwarzenbach/Saale rund fünf Jahrzehnte lang die Comics von Carl Barks, Trägerin des Roswitha-Preises, für sie wurde am 1. August 2015 in der Bahnhofstraße mit dem Erika-Fuchs-Haus ein Museum eröffnet
  • Walter Hümmer und Hanna Hümmer, Pfarrer, Gründer der Kommunität Christusbruderschaft Schwarzenbach/Saale, heute Christusbruderschaft Selbitz und Christusbruderschaft Falkenstein.
  • Gudrun Lehmann (1943–2025), Politikerin, Bündnis 90/Die Grünen, Mitglied des Landtages a. D.
  • Jean Paul (Johann Paul Friedrich Richter) (1763–1825). Der Dichter wohnte dort von 1776 bis 1779 (Selberlebensbeschreibung) und von 1790 bis 1794. In Des Rektors Florian Fälbels und seiner Primaner Reise nach dem Fichtelberg kommt Fälbel in Schwarzenbach vorbei.
  • Friedrich Veit (1861–1948), 1886–1892 Pfarrer in Schwarzenbach, später (1917) Oberkonsistorialpräsident der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, ab 1921 mit dem Titel Kirchenpräsident.
  • Alfred Kutzscher (1918–1998), Maler und Grafiker, Stadtrat in Schwarzenbach von 1966 bis 1972, Mitbegründer des Künstlerzusammenschlusses Gruppe Nordfranken und Mitinitiator der „Ausstellung Schwarzenbacher Maler“
  • Arthur Seedorf (1903–1986), Maler und Grafiker, Träger des Bundesverdienstkreuzes, Mitbegründer der Künstlerzusammenschlüsse Gruppe Nordfranken und Freie Gruppe Bayreuth
  • Adrian Arthur Senger (1926–2016), ab 1971 als freischaffender Maler und Grafiker in Schwarzenbach tätig, beteiligt am Entwurf des Bargeldes der Deutschen Mark, Träger des Bundesverdienstkreuzes und der Stadtmedaille, Auszeichnung mit dem Kulturpreis der oberfränkischen Wirtschaft
  • Werner Gilles (1894–1961), Maler, schuf zwischen 1947 und 1949 seine 10 wichtigen Werke des Aquarellzyklus „Orpheus“ in Schwarzenbach (ausgestellt u. a. in der Hamburger Kunsthalle), Träger des Großen Kunstpreis des Landes Nordrhein-Westfalen (1954)
  • Ernst Schuhmacher (1905–1963), Maler und Grafiker, lebte ab Ende der 1930er Jahre bis 1947 in der Inneren Emigration in Schwarzenbach, Träger des Cornelius-Preises
  • Lutz R. Ketscher (* 1942), Maler und Grafiker des phantastischen Realismus, wohnt seit 1990 in Schwarzenbach

Weblinks

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzenbach_an_der_Saale.

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