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Landkreis Diepholz
Niedersachsenstr. 2
49356 Diepholz

http://www.diepholz.de/

Landkreis Diepholz

160pxAbb. 1 Wappen Landkreis Diepholz
Basisdaten
Bundesland Niedersachsen
Verwaltungssitz Diepholz
Adresse des Landkreises Niedersachsenstraße 2
49356 Diepholz
Website www.diepholz.de
Landrat Cord Bockhop (CDU)

Der Landkreis Diepholz ist ein Landkreis im Zentrum Niedersachsens. Er erstreckt sich von Bremen etwa 70 Kilometer nach Süden bis zur Landesgrenze Nordrhein-Westfalens nordöstlich von Osnabrück.

Geografie

Lage

Der Landkreis Diepholz verbindet Deutschlands kleinstes und Deutschlands bevölkerungsreichstes Land miteinander, nämlich Bremen und Nordrhein-Westfalen. Damit ist der Landkreis ein typischer Sektoralkreis.

Nachbarkreise

Der Landkreis Diepholz grenzt im Uhrzeigersinn im Norden beginnend an die Stadt Bremen, an die Landkreise Verden und Nienburg/Weser (beide in Niedersachsen), an den Kreis Minden-Lübbecke (in Nordrhein-Westfalen), an die Landkreise Osnabrück, Vechta und Oldenburg sowie an die kreisfreie Stadt Delmenhorst (alle in Niedersachsen).

Naturschutzgebiete

Im Landkreis Diepholz gibt es 49 Naturschutzgebiete. Das größte ist das Nördliche Wietingsmoor und hat eine Fläche von 1.599 Hektar, das kleinste ist die Lachmöwenkolonie Stelle mit einer Fläche von zwei Hektar.

Siehe auch:

  • Liste der Naturschutzgebiete im Landkreis Diepholz
  • Liste der Landschaftsschutzgebiete im Landkreis Diepholz
  • Liste der Naturdenkmale im Landkreis Diepholz
  • Liste der geschützten Landschaftsbestandteile im Landkreis Diepholz

Geschichte

Bei der Kreisreform, die am 1. August 1977 in Kraft trat, ging der Landkreis Diepholz durch Fusion aus dem Landkreis Grafschaft Diepholz mit Teilen des Landkreises Grafschaft Hoya hervor. Gebiete mit Namen Diepholz waren zuvor schon der Kreis Diepholz (1885 bis 1932), das Amt Diepholz (bis 1885) und die Grafschaft Diepholz.

Am 1. November 2011 wurde die Gemeinde Engeln Teil des neugebildeten Fleckens Bruchhausen-Vilsen.

Am 1. November 2016 folgte Süstedt diesem Beispiel und wurde ebenfalls Teil des Fleckens Bruchhausen-Vilsen.

Einwohnerentwicklung

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(jeweils zum 31. Dezember)

Politik

Kreistag

Der Kreistag setzt sich wie folgt zusammen:

Parteien und Wählergemeinschaften Prozent
2016
Sitze
2016
Prozent
2011
Sitze
2011
Prozent
2006
Sitze
2006
Prozent
2001
Sitze
2001
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 34,00 21 37,66 23 42,87 27 41,4 27
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 28,11 17 33,07 22 (21) 35,30 22 37,3 24
Grüne Bündnis 90/Die Grünen 11,63 7 15,22 9 8,45 5 7,4 4
FDP Freie Demokratische Partei 8,36 5 7,41 5 11,93 7 12,4 8
Linke Die Linke 2,47 2 2,10 0 (1) 1,11 1
FW Freie Wählergemeinschaft im Landkreis Diepholz 7,42 5 4,50 3
AfD Alternative für Deutschland 7,70 5
PARTEI Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative 0,26 0
WG Wählergruppen 0,5
Ezb. Einzelbewerber 0,31 0,9
Gesamt 100 62 100 62 100 62 100 63
Wahlbeteiligung in Prozent 55,58 51,43 50,75 54,1
  • Wählergruppen, da sich das Ergebnis von 2001 nicht auf einzelne Wählergruppen aufschlüsseln lässt.
  • Während der Wahlperiode 2011–2016 wechselte der Kreistagsabgeordnete der Linken zur SPD.
  • Neben den gewählten Kreistagsabgeordneten gehört der Landrat dem Kreistag an.

Landräte

  • 1977–1986: Heinz Zurmühlen (CDU)
  • 1986–1996: Josef Meyer (CDU)
  • 1996–2001: Helmut Rahn (CDU)
  • 2001–31. Oktober 2011: Gerd Stötzel (erster direkt gewählter, hauptamtlicher Landrat; parteilos)
  • seit 1. November 2011: Cord Bockhop (CDU)

Oberkreisdirektoren

  • 1977–2001: Hans-Michael Heise (parteilos)

Wappen

Das Wappen zeigt den Löwen des Diepholzer Grafen, eingerahmt durch die Klauen des Bären, der den Grafen von Hoya repräsentiert.

Blasonierung: In Gold zwei rot bewehrte, abwendig gekehrte schwarze Bärentatzen, unten miteinander durch schwarzes Brustfell verbunden; darin ein aufgerichteter, blau bewehrter und blau bezungter roter Löwe.

Öffentliche Einrichtungen

Verwaltung

Die Behörde „Kreisverwaltung“ mit ihren verschiedenen Fachämtern („Fachdienste“) ist zum größten Teil im Kreishaus in Diepholz untergebracht. Kleinere Teile der Verwaltung befinden sich nach Auflösung der „Außenstelle Syke“ im Jahr 2004 noch im Kreishaus in Syke (Schloßweide/Amtshof). Chef der Verwaltung war von 1977 bis 2001 der Oberkreisdirektor (OKD). Seit 2001 ist es der von der Bevölkerung gewählte hauptamtliche Landrat.

Bildung

Im Landkreis befinden sich 68 öffentliche, eine katholische und einige private Schulen (2015), darunter.

  • 40 Grundschulen
  • 4+2 Förderschulen (in Diepholz, Sulingen, Syke, Weyhe sowie in freier Trägerschaft in Borstel und Freistatt)
  • 1 Hauptschule (in Diepholz)
  • 2 Realschulen (in Diepholz, Syke)
  • 2 Haupt- und Realschulen (in Syke, Twistringen)
  • 9 Oberschulen (in Barnstorf gymnasialem Angebot, Bassum gymnasialem Angebot, Bruchhausen-Vilsen, Lemförde, Rehden, Schwaförden Außenstelle in Ehrenburg, Sulingen, Varrel, Wagenfeld)
  • 5 Gymnasien (in Bruchhausen-Vilsen, Diepholz, Sulingen, Syke sowie in katholischer Trägerschaft in Twistringen)
  • 4 Kooperative Gesamtschulen mit allen weiterführenden Schulzweigen (jeweils zwei in Stuhr und Weyhe)
  • 2 Berufsbildende Schulen (in Diepholz Außenstelle in Sulingen, Syke)
  • 4 Schulen in freier Trägerschaft (in Bassum, Bruchhausen-Vilsen, Syke)

siehe auch: Liste der Schulen in Niedersachsen

sowie die

  • Kreismusikschule des Landkreises Diepholz (Bezirke Diepholz, Stuhr/Weyhe, Sulingen, Syke)
  • Volkshochschule des Landkreises Diepholz (Hauptstelle Syke)
  • Private Hochschule für Wirtschaft und Technik (PHWT) (Diepholz)

Soziales

Krankenhäuser: Die vier Krankenhäuser im Landkreis Diepholz in Bassum, Sulingen, Diepholz und Twistringen bilden den St. Ansgar Klinikverbund.

Wirtschaft und Verkehr

Wirtschaft

Der wirtschaftliche Schwerpunkt des Kreisgebietes liegt im Norden im Speckgürtel um Bremen. Hier liegen die größten Gemeinden/Städte des Landkreises: Stuhr, Weyhe und Syke (Stadt). In den ausgedehnten Gewerbegebieten befinden sich mehrere Großmärkte bekannter Unternehmen (z. B. IKEA). Der Süden in Richtung Westfalen ist ländlich geprägt, wenngleich die Samtgemeinde Altes Amt Lemförde dank der Industrieunternehmen ZF Friedrichshafen (vormals ZF Lemförder) und BASF Polyurethanes (vormals Elastogran) die höchste Arbeitsplatzdichte aufweist.

Im Zukunftsatlas 2016 belegte der Landkreis Diepholz Platz 223 von 402 Landkreisen, Kommunalverbänden und kreisfreien Städten in Deutschland und zählt damit zu den Regionen mit „ausgeglichenem Chancen-Risiko Mix“ für die Zukunft.

Verkehr

Straße

Durch das nördliche Kreisgebiet verläuft die Bundesautobahn 1 von Bremen nach Osnabrück, an welche die Bundesautobahn 28 (Richtung Oldenburg und Niederlande) am Autobahndreieck Stuhr angeschlossen ist. Folgende Bundesstraßen erschließen den Landkreis: Bundesstraße 6 (Bremen - Hannover), Bundesstraße 51 (Stuhr-Brinkum - Osnabrück), Bundesstraße 61 (Bassum - Minden), Bundesstraße 69 (Emstek-Schneiderkrug - Diepholz), Bundesstraße 214 (Lingen - Celle), Bundesstraße 239 (Rehden - Herford), Bundesstraße 322 (Delmenhorst - Weyhe-Erichshof), Bundesstraße 439 (Stuhr-Heiligenrode - Stuhr-Fahrenhorst).

Heutige Verkehrsteilnehmer können nur noch ahnen, wie sehr der Verkehr im Landkreis Diepholz in früheren Zeiten durch die Größe und Vielzahl der Moorflächen, die in dem Landkreis und an seinen Grenzen liegen, behindert wurde. Auch heute noch existieren allerdings zu bestimmten Strecken (etwa der Strecke Aschen – Lohne) keine attraktiven Alternativrouten zu den direkten Straßenverbindungen, was im Falle von Straßensperrungen zu langen Umwegen führt.

Eisenbahn

Bahnstrecke Wanne-Eickel–Hamburg

Der Landkreis Diepholz wird in Nord-Süd-Richtung von der Hauptbahn Bremen - Osnabrück durchzogen, die 1873 durch die Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft als Hamburg-Venloer Eisenbahn in Betrieb genommen wurde. An ihr liegen mehrere wichtige Gemeinden des Kreises, der gleichsam auf diese Hauptverkehrsachse zugeschnitten ist.

Einziger Fernverkehrshalt ist Diepholz. Seit dem Wegfall des zweistündlichen Interregio halten hier einige Intercity- und EuroCity-Züge in Tagesrandlagen.Zwischen Osnabrück und Bremen verkehrt im Stundentakt der Regional-Express (RE) mit modernen Doppelstockwagen; der RE hält innerhalb des Landkreises in Lemförde, Diepholz, Barnstorf, Twistringen, Bassum, Syke und Kirchweyhe.

Ebenfalls stündlich fährt zwischen Twistringen und Bremen die Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen. Sie bedient die Bahnhöfe Twistringen, Bassum, Bassum-Bramstedt, Syke, Syke-Barrien, Weyhe-Kirchweyhe und Weyhe-Dreye. Seit der Einführung der ersten Ausbaustufe der S-Bahn am 12. Dezember 2010 fährt von Bremen nach Osnabrück nur noch eine Regionalbahn am Tag.

Sulinger Kreuz

In Bassum ließ die Preußische Staatsbahn ab 1900/01 eine weitere Bahn in südlicher Richtung über Rahden nach Bielefeld in Westfalen abzweigen, die in Sulingen mit der erst 1921–23 von der Deutschen Reichsbahn eröffneten Bahnstrecke Nienburg–Diepholz kreuzte. Die Teilstrecken Bassum–Sulingen, Barenburg–Rahden und Sulingen–Nienburg sind stillgelegt und nach dem Ausbau von Weichen und Gleisstücken teilweise nicht mehr befahrbar. Abschnittsweise sind die Trassen sogar durch Straßenneubau verschüttet. Zeitweise gab es Überlegungen zum Reaktivieren der kürzesten Eisenbahnverbindung zwischen Bremen und Ostwestfalen-Lippe.

Im Güterverkehr wird heute lediglich der Streckenabschnitt Diepholz–Rehden (Terminal der Fa. BTR-Logistik)–Sulingen (Richtungswechsel)–Barenburg (Gleisanschluss der Fa. BEB, Erdöl- und Schwefelverladung) bedient. Hierfür ist die Schaffung einer Umgehungskurve um Sulingen vorgesehen, damit die Züge im künftig überflüssigen Sulinger Bahnhof nicht mehr die Richtung wechseln müssen und die frei werdenden Flächen anderweitig genutzt werden können. Damit wären auch die genannten Reaktivierungspläne hinfällig. Allerdings hat sich der Bau dieser Umgehungskurve seit mehreren Jahren immer wieder verzögert.

Privat- und Kleinbahnen

Im früheren Landkreis Grafschaft Hoya ergänzten noch drei Kleinbahnen das Schienennetz:

Seit 1900 führte von Syke die meterspurige Kleinbahn Hoya-Syke-Asendorf GmbH in östlicher Richtung nach Hoya an der Weser. Nach Fusion dieser Gesellschaft mit der Hoyaer Eisenbahn-Gesellschaft zu den Verkehrsbetrieben Grafschaft Hoya (VGH) wurde die Strecke 1963 bis 1966 auf Normalspur umgespurt, so dass durchgehende Zugfahrten von Syke nach Eystrup möglich sind. Heute ist sie wieder in ganzer Länge betriebstüchtig, wird an mehr als 10 Tagen im Jahr als Museumsstrecke und (im westlichen Teil nur sporadisch) für Güterverkehr genutzt. Auf der abzweigenden schmalspurig belassenen Strecke Bruchhausen-Vilsen - Asendorf hat der Deutsche Eisenbahn-Verein e. V. die „Erste Museumseisenbahn Deutschlands“ mit regem Museumsverkehr eingerichtet.

Im Nahbereich der Stadt Bremen berührt die Strecke Bremen-Huchting - Thedinghausen, die zwischen 1908 und 1910 von der Bremisch-Hannoverschen Kleinbahn AG erbaut worden ist, mehrere Stationen in den Gemeinden Stuhr und Weyhe. Derzeit finden hier nur sporadische Museumsfahrten statt, aber für einen Teil der Strecke ist der Ausbau zur Stadtbahn vorgesehen.

In Stuhr liegen auch drei Bahnhöfe der 1912 als Kleinbahn Delmenhorst-Harpstedt eröffneten Delmenhorst-Harpstedter Eisenbahn GmbH. Hier finden regelmäßige Museumsfahrten statt.

Eingestellte Linien

Der reguläre Personenverkehr wurde bis auf die Hauptlinie Bremen – Osnabrück völlig eingestellt:

  • 1955: Bremen-Huchting – Brinkum – Leeste – Thedinghausen
  • 1959: Bruchhausen-Vilsen – Asendorf (Meterspur)
  • 1966: Sulingen – Diepholz
  • 1967: Delmenhorst – Harpstedt
  • 1969: Nienburg – Harbergen-Staffhorst - Sulingen
  • 1972: Hoya – Gehlbergen - Bruchhausen-Vilsen – Syke
  • 1994: Rahden – Ströhen-Wagenfeld – Sulingen – Bassum

Kultur

Um kulturelle Belange kümmert sich der Landschaftsverband Weser-Hunte, der Verein „Kunst in der Provinz“, die Kreismusikschule des hiesigen Landkreises, die kommunalen Kulturbeauftragten innerhalb der Städte und Gemeinden, die Kirchengemeinden, die Kreissparkasse und private Kulturinitiativen (der Kultur- und Kunst Verein e. V. Bruchhausen-Vilsen (KuK), der Heimat-, Umwelt- und Kulturverein „Eule“ e. V. in Schwarme, der Kulturverein Sulingen e. V., „Jazz Folk Klassik in Syke e. V.“, „Rüttelschuh in der Wassermühle e. V.“ in Syke-Barrien, „KunstVereinSyke e. V.“ u. a.).

Der Landkreis Diepholz vergibt seit 1989 den Kulturpreis des Landkreises Diepholz, um Künstler und Kulturschaffende aus der Region zu fördern oder aber um sie für ihr Lebenswerk auszuzeichnen.

Kreisarchiv

Das „Kreisarchiv Landkreis Diepholz“ ist das Verwaltungsarchiv des hiesigen Landkreises. Es ist quasi das „Gedächtnis“, in dem die historischen Akten (das Archivgut) des jetzigen Landkreises und seiner Vorgänger sachgerecht archiviert – gesammelt, sortiert und geordnet – zur Einsicht für Nutzer vorgehalten werden. So stehen im Kreisarchiv Akten (seit ca. 1770), Karten, Urkunden (seit 1458), Nachlässe und alte Ausgaben der regionalen Zeitungen für forschende Schüler, Studenten, Wissenschaftler und Autoren zur Einsicht zur Verfügung. Untergebracht sind diese Unikate – dieses Kulturgut – seit 2011 in der Samtgemeinde Barnstorf, Ortsteil Eydelstedt, im sogenannten Hülsmeyer-Park.

Museen

Im Landkreis Diepholz sind zahlreiche Museen in unterschiedlicher Trägerschaft vorhanden: Kreismuseum in Syke (Träger: Landkreis Diepholz); Automobil-Museum Asendorf; Kleinbahn-Museum und Erste Museums-Eisenbahn Deutschlands Bruchhausen-Vilsen – Asendorf; Papiermühle Bruchmühlen in Bruchhausen-Vilsen; Museum im Schlossturm (Diepholz), Heimatmuseum Aschen in Diepholz-Aschen; Dümmer-Museum in Lembruch (Träger: Landkreis Diepholz); Scheune der Klostermühle in Stuhr-Heiligenrode; Museum am Stadtsee in Sulingen; Dorfmuseum in Syke-Henstedt; Museum der Strohverarbeitung in Twistringen.

Jüdische Friedhöfe

Im Landkreis Diepholz gibt es acht jüdische Friedhöfe: Jüdischer Friedhof (Barenburg), Jüdischer Friedhof (Barnstorf), Jüdischer Friedhof (Bassum), Jüdischer Friedhof (Quernheim), Jüdischer Friedhof (Sulingen), Jüdischer Friedhof (Syke), Jüdischer Friedhof (Twistringen) und Jüdischer Friedhof (Wagenfeld). Es sind schützenswerte Kulturdenkmäler – steinerne Zeugen für ehemals existierende jüdische Gemeinden und eines regen jüdischen Gemeindelebens bis in die 1930er Jahre. Die Friedhöfe sind meist schlecht aufzufinden, zumal sie sich vorwiegend am Rande der Gemeinden befinden. In Diepholz gab es ebenfalls einen jüdischen Friedhof, der bis 1939 belegt wurde. Er wurde aber in der NS-Zeit verwüstet und die Grabsteine zum Straßenbau verwendet.

Gemeinden

(Einwohner am )

'''Einheitsgemeinden'''
  • Bassum, Stadt ()
  • Diepholz, Kreisstadt ()
  • Stuhr, selbständige Gemeinde ()
  • Sulingen, Stadt ()
  • Syke, Stadt ()
  • Twistringen, Stadt ()
  • Wagenfeld ()
  • Weyhe, selbständige Gemeinde ()
'''Samtgemeinden''' mit ihren Mitgliedsgemeinden

1. Samtgemeinde Altes Amt Lemförde ()

  • Brockum ()
  • Hüde ()
  • Lembruch ()
  • Lemförde, Flecken * ()
  • Marl ()
  • Quernheim ()
  • Stemshorn ()2. Samtgemeinde Barnstorf ()
  • Barnstorf, Flecken * ()
  • Drebber ()
  • Drentwede ()
  • Eydelstedt ()3. Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen ()
  • Asendorf ()
  • Bruchhausen-Vilsen, Flecken * ()
  • Martfeld ()
  • Schwarme ()4. Samtgemeinde Kirchdorf ()
  • Bahrenborstel ()
  • Barenburg, Flecken ()
  • Freistatt ()
  • Kirchdorf * ()
  • Varrel ()
  • Wehrbleck ()
5. Samtgemeinde Rehden ()
  • Barver ()
  • Dickel ()
  • Hemsloh ()
  • Rehden * ()
  • Wetschen ()6. Samtgemeinde Schwaförden ()
  • Affinghausen ()
  • Ehrenburg ()
  • Neuenkirchen ()
  • Scholen ()
  • Schwaförden * ()
  • Sudwalde ()7. Samtgemeinde Siedenburg ()
  • Borstel ()
  • Maasen ()
  • Mellinghausen ()
  • Siedenburg, Flecken * ()
  • Staffhorst ()
* Sitz der Samtgemeindeverwaltung

Auf dem Gebiet des Landkreises leben 209.955 Einwohner auf 1.987,64 km². Das macht eine Bevölkerungsdichte von ca. 106 Einwohnern pro km².

Kfz-Kennzeichen

Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis Grafschaft Diepholz bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen DH zugewiesen. Es wird im Landkreis Diepholz durchgängig bis heute ausgegeben.

Seit dem 23. April 2018 ist das Unterscheidungszeichen SY (Altkreis Grafschaft Hoya mit Kreissitz in Syke) erhältlich.

Weblinks

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Landkreis Diepholz

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