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Stadtverwaltung
Schelklingen
Marktstraße 15
89601 Schelklingen

http://www.schelklingen.de

 

 

Schelklingen

160pxAbb. 1 Wappen von Schelklingen
Basisdaten
Bundesland Baden-Württemberg
Höhe 540 m
PLZ 89601
Vorwahl 07394, 07384
Adresse der Verwaltung Marktstraße 15
89601 Schelklingen
Website www.schelklingen.de
Bürgermeister Ulrich Ruckh ()

Schelklingen ist eine Stadt im Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg, etwa 20 Kilometer westlich von Ulm. Schelklingen ist mit einem Großteil seiner Gemarkung (82,2 %) Teil des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

Geografie

Geografische Lage

Die Kernstadt Schelklingen liegt auf im Urdonautal, durch das die Schmiech fließt, am Fuße der Schwäbischen Alb, etwa 20 Kilometer westlich von Ulm. Die Stadtteile Hausen ob Urspring, Justingen und Ingstetten befinden sich auf der Albhochfläche. Im Schmiechtal liegen die Stadtteile Schmiechen, Hütten, Gundershofen, Sondernach sowie die Wohnplätze Teuringshofen, Talsteußlingen und Springen.

Beidseits des Tales und etwa 200 Meter höher liegen wellige Hochflächen – im Südwesten Ehinger Alb und Lutherische Berge, im Nordosten die Blaubeurer Alb und im Osten (Richtung Ulm) das locker besiedelte Hochsträß. Westlich der Stadt beim Kloster Urspring entspringt in einem bläulichen Quelltopf (ähnlich wie die Blau im nahen Blaubeuren) die Schelklinger Ach, die dem Urdonautal nach Norden folgt, wo sie sich bei Blaubeuren mit der Blau vereinigt.

Nachbargemeinden

Die Stadt grenzt im Norden an Heroldstatt, im Osten an die Stadt Blaubeuren, im Südosten an die Stadt Erbach (Donau), im Süden an Altheim und Allmendingen, im Westen an Mehrstetten und die Stadt Münsingen (Landkreis Reutlingen), sowie im Nordwesten an das gemeindefreie Gebiet Gutsbezirk Münsingen (Landkreis Reutlingen).

Stadtgliederung

Zur Stadt gehören die Stadtteile Schmiechen, Hausen ob Urspring, Justingen, Ingstetten, Hütten, Gundershofen und Sondernach. Es existieren noch weitere Einzelhöfe, Mühlen, kleinere Weiler, Schlösser und ein ehemaliges Kloster, die zu den Stadtteilen gehören: Hof Muschenwang (zu Hausen ob Urspring), Hof Oberschelklingen (zu Schelklingen), Weiler Sotzenhausen (frühere Zementfabrik, zu Schelklingen; ist nicht zu verwechseln mit dem Weiler Sotzenhausen, welcher 1835 nach Pappelau, Stadt Blaubeuren, eingemeindet wurde), Mühlenweiler Springen (zu Gundershofen), Riedmühle (zu Sondernach), Weiler Talsteußlingen und Schloss Neusteußlingen (zu Hütten), Weiler Teuringshofen (zu Hütten) und Urspring (zu Schelklingen).

Fließgewässer

  • Die Urspring entspringt in Urspring und fließt nach ca. 500 m in die Ach
  • Die Ach entspringt zwischen Urspring und Schelklingen und fließt in Blaubeuren in die Blau
  • Die Schmiech entspringt bei Springen und fließt in Ehingen in die Donau
  • Die Sondernach entspringt im Sondernacher Tal und fließt bei der Riedmühle in die Schmiech

Geschichte

Mittelalter mit den Edlen von Schelklingen und den Grafen von Berg

Die ursprünglichen Inhaber des Dorfes und der Burg Schelklingen waren freie Herren von Schelklingen, vermutlich verwandt mit den Herren von Steußlingen, Justingen etc.

1127 schenkten drei Brüder, genannt von Schelklingen, Güter dem Kloster Urspring. Durch Kauf, Heirat oder Erbschaft kam die Herrschaft Schelklingen um 1200 an die Grafen von Berg, aus denen die späteren Grafen von Berg-Schelklingen hervorgingen. Markgraf Heinrich I. von Burgau und dessen Ehefrau Adelheid, wahrscheinlich Tochter des letzten Edlen von Schelklingen zeugten als Erstgeborenen Ulrich, der nach seines Vaters Tod im Jahr 1242 das Erbe mit seinem Bruder teilen musste. Ulrich erhielt die Herrschaft des Hauses Berg im Westen der Iller und die kleine Herrschaft Holzheim nahe Neu-Ulm, zwischen Iller und Roth und nannte sich künftig Graf von Berg(-Schelklingen). Sein Bruder war Heinrich II. von Burgau und herrschte als Markgraf über das Gebiet östlich der Roth und mit Burgau, sodass er Wappen und Siegel der Grafen von Berg wegen der abgegrenzten Markgrafschaft Burgau eine Lilie hinzufügte.

Schelklingen wurde erstmals 1234 Stadt (civitas, Stadtrecht) genannt. Der letzte Graf von Berg-Schelklingen verkaufte die Herrschaft 1343 an das Haus Österreich und erhielt sie als Lehen zurück. Als der letzte Graf von Berg-Schelklingen 1346 verstarb, fiel die Herrschaft Schelklingen an Österreich.

Schelklingen wurde verwaltungsmäßig später Vorderösterreich zugeteilt und blieb bis 1806 österreichisch.

Geldnot der Herzöge von Österreich und das mit dem Besitz einer eigenen Herrschaft verbundene Prestige auf Seiten des Adels führte zur häufigen Verpfändung und Verleihung der Herrschaft Schelklingen (zusammen mit Berg und Ehingen).

Pfandherren

  • 1438–1458 Hans der Reiche von Stadion († 1458 kinderlos)
  • 1459–1503 dessen Neffe Burkhard von Stadion († 1493), Sohn von Ludwig von Stadion († 1449)
  • 1507–1530 Ludwig von Freyberg zu Öpfingen
  • 1530–1568 Konrad von Boyneburg

1568 konnte sich die Stadt Ehingen von einer neuen Verpfändung loskaufen und gleichzeitig die Pfandherrschaft über Schelklingen erwerben. Von 1568 bis 1680 wurden Stadt und Herrschaft durch österreichische Gubernatoren verwaltet.

Lehnsherrschaft der Schenk von Castell

1680 brachte Reichsgraf und Bischof von Eichstätt Marquard Schenk von Castell seine Verdienste für den Kaiser in Erinnerung. Zum Dank wurden ihm die Herrschaften Berg und Schelklingen zunächst verpfändet und 1732 als vorderösterreichisches Mannlehen überlassen. Die Lehensherrschaft der Schenk von Castell währte bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Eine bedeutende Rolle für Schelklingen am Ende des Ancien Régime spielte Franz Ludwig Schenk von Castell. Durch den Pressburger Frieden 1805 fiel Schelklingen an das Kurfürstentum Württemberg, als Dank für die Napoleon geleistete württembergische Waffenhilfe. Der Übergang der Landesherrschaft von Vorderösterreich an Württemberg im Zuge der Mediatisierung beendete auch allmählich die Adelsherrschaft über Schelklingen. Die Grafen Schenk von Castell veräußerten sukzessive ihren Besitz in Schelklingen.

19. und frühes 20. Jahrhundert

Schelklingen kam 1808 bei der Umsetzung der neuen Verwaltungsgliederung im Königreich Württemberg zum Oberamt Blaubeuren.

In den 1870er Jahren wurde in Schelklingen eine Katholische Rettungsanstalt für Knaben gegründet, das St.-Konradi-Haus (Konradihaus).

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Schelklingen von einer Handwerker- und Ackerbürgerstadt zur Industriestadt. Die Aufhebung des Klosters Urspring 1806 machte die Anlage frei für eine anderweitige Nutzung. 1832 verkaufte der württembergische Staat die ehemalige Klosteranlage an den Fabrikanten Georg Reichenbach, mit der Auflage, dort eine Baumwollmanufaktur einzurichten. Die spätere Mechanische Weberei Urspring (MWU) wurde 1907 in einen Neubau an der Ehinger Straße in Schelklingen verlegt. Die meisten Fabrikgebäude in Urspring wurden abgebrochen. Die MWU ging in den 1950er-Jahren in Konkurs und wurde geschlossen.

Ein zweiter Industriezweig, der in den 1830er-Jahren entstand, war die Zündholzherstellung. Grundlage war die Erfindung des Phosphor-Zündhölzchens. Es entwickelten sich drei Fabriken, die auch viele Frauen und Kinder in Heimarbeit beschäftigten. Die meisten dieser Fabriken wurden Anfang des 20. Jahrhunderts geschlossen.

1912 wurde in Urspring, nachdem die Dreikönigsmühle am Achtopf zum städtischen Elektrizitäts- und Wasserwerk umgewandelt worden war, eine neue Getreidemühle errichtet, die jetzt als Schulgebäude genutzt wird. Von 1907 bis 1930 standen die Gebäude Ursprings bis auf ein Gasthaus im Wesentlichen leer. Erst 1930 fand die ehemalige Klosteranlage eine neue Nutzung durch die Gründung der Urspringschule, eines evangelischen Landerziehungsheims und Gymnasiums.

Im späten 19. Jahrhundert entwickelte sich im Blau-, Ach- und Schmiechtal, nachdem der Portland-Zement erfunden worden war, der neue Industriezweig der Zementindustrie. 1889 wurde die erste Barbeysche, später Hammerstein’sche Zementfabrik in Schelklingen errichtet, und kurz nach 1900 die große Anlage des Stuttgarter Immobilien- und Baugeschäfts, die das Hammersteinsche Zementwerk stilllegte und dort Zementarbeiterwohnungen einrichtete. Die neue Fabrik zog viele auswärtige Arbeitskräfte an, insbesondere auch viele italienische Arbeiter, von denen einige ansässig wurden. Später wurde das Zementwerk von der Portland-Cement-Fabrik AG Heidelberg und Mannheim AG, heute HeidelbergCement, aufgekauft.

NS-Zeit

Bei der Kreisreform während der NS-Zeit in Württemberg gelangte Schelklingen 1938 zum Landkreis Ehingen.

1941 wurde das St.-Konradi-Haus von Regierungsstellen beschlagnahmt und darin bis 1945 ein Umsiedlungslager (SS-Lager) eingerichtet. Es sollte zur gewaltsamen Umerziehung von als „rasserein“ geltenden Internierten aus dem Elsass und der Prüfung der „Eindeutschungsfähigkeit“ weiterer Zwangsdeportierter dienen.

Nachkriegszeit

Schelklingen war nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs Teil der französischen Besatzungszone und erfuhr somit 1947 die Zuordnung zum neu gegründeten Land Württemberg-Hohenzollern, welches 1952 im Land Baden-Württemberg aufging.

Räumliche Entwicklung des Stadtgebietes

Im Zuge der Gemeindegebietsreform in Baden-Württemberg wurden folgende Gemeinden nach Schelklingen eingemeindet bzw. mit Schelklingen vereinigt:

  • 1. März 1972: Hausen ob Urspring und Justingen
  • 1. April 1972: Ingstetten und Hütten
  • 1. Juli 1974: Schmiechen (Vereinigung mit Schelklingen zur neuen Stadt Schelklingen)
  • 1. Januar 1975: Gundershofen und Sondernach

Schelklingen, Hausen ob Urspring und Schmiechen gehörten vor der Kreisreform zum Landkreis Ehingen, die übrigen Gemeinden zum Landkreis Münsingen. Bei der Kreisreform Baden-Württemberg 1973 kamen alle Orte Schelklingens zum Alb-Donau-Kreis.

Historische Wappen der früheren Gemeinden
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Gundershofen
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Hausen ob Urspring
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Hütten
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Ingstetten
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Justingen
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Schmiechen
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Sondernach

Im Zuge der Rekommunalisierung des gemeindefreien Gutsbezirks Münsingen (Landkreis Reutlingen) wurde das 56,3 Hektar große und unbewohnte ehemalige Munitionsdepot Ingstetten zum 1. Januar 2011 der Stadt Schelklingen zugeschlagen.

Einwohnerentwicklung

Es handelt sich um Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohner
1. Dezember 1871 ¹ 3379
1. Dezember 1880 ¹ 3508
1. Dezember 1890 ¹ 3538
1. Dezember 1900 ¹ 3975
1. Dezember 1910 ¹ 4161
16. Juni 1925 ¹ 4416
16. Juni 1933 ¹ 4383
17. Mai 1939 ¹ 4547
13. September 1950 ¹ 5393
6. Juni 1961 ¹ 6084
27. Mai 1970 ¹ 6575
Jahr Einwohner
31. Dezember 1980 6298
27. Mai 1987 ¹ 6255
31. Dezember 1990 6697
31. Dezember 1995 7092
31. Dezember 2000 7122
31. Dezember 2005 7165
31. Dezember 2010 7072
31. Dezember 2015 6783
31. Dezember 2016 6880
31. Dezember 2017 6898

Religionen

Übersicht

Schelklingen war wegen der Zugehörigkeit der ehemaligen Herrschaft Schelklingen (Stadt Schelklingen, Hausen ob Urspring und Schmiechen) und der Klosterherrschaft Urspring zu Vorderösterreich bis 1806 überwiegend katholisch geprägt. Die Orte der ehemaligen Reichsherrschaft Justingen (Justingen, Ingstetten, Gundershofen und Hütten) waren von der Mitte des 16. Jahrhunderts bis nach dem Ende des Dreißigjährigen Kriegs unter den Freiherren von Freiberg reformiert nach der Lehre Schwenckfelds, wurden aber nach dem Rückkauf der Herrschaft durch den Fürstbischof von Augsburg Johann Christoph von Freiberg (1665–1690) rekatholisiert. Sondernach als Teil der Herrschaft Neusteußlingen war unter den Freiherren von Freiberg zu Neusteußlingen katholisch; nach dem Heimfall der Herrschaft an das Herzogtum Württemberg im späten 16. Jahrhundert wurde dort aber die Reformation eingeführt.

Heute bestehen in Schelklingen je eine römisch-katholische, evangelische und neuapostolische Kirchengemeinde.

Daneben gibt es einen muslimischen Bevölkerungsanteil. Die meisten Muslime sind Anhänger des sunnitischen Islam. Die islamischen Mitbürger haben sich seit Anfang der 1960er Jahre durch Einwanderung vor allem aus der Türkei angesiedelt. Seit einigen Jahren gibt es am Schelklingener Ortsrand auch eine kleine Gebetsstätte für die muslimische Bevölkerung.

Katholische Stadtpfarrer bei Herz-Jesu

  • 1807 bis 1819 Leo Wanker (Winker?) von Spaichingen (* Spaichingen 1743, † 1823)
  • 1819 bis 1828 Dominikus Modino von Rottweil (* Rottweil 1779, † 1828)
  • 1829 bis 1844 Fidel Braig von Ehingen a. D. (* Ehingen a. D. 1784, † Schelklingen 22. Februar 1844)
  • 25. September 1844 bis 1. Sept. 1851 Philipp Frank (* Löffelstelzen 26. März 1803; † 9. Juni 1866 in Ödheim), 1. Dezember 1849 bis 1851 württembergischer Landtagsabgeordneter
  • 1853 bis 18. Januar 1870 Erhard Meyer von Oberndorf a.N. (* Oberndorf a.N.1807, † 1876). Wurde am 18. Januar 1870 auf die katholische Pfarrei Fulgenstadt versetzt.
  • 1870 bis 28. November 1883 Wilhelm Hummel von Donzdorf (* Donzdorf 1828/1829, † Schelklingen 28. November 1883), Schulinspektor, Gründer des St. Konradihauses, ließ die Wandmalereien in der St.-Afra-Kapelle aufdecken und restaurieren
  • 28. November 1883 bis 6. August 1884 NN Klozbücher, Pfarrverweser
  • 6. August 1884 bis 1900 Otto Türk (* Wolfegg 24. Juni 1842, † Immenstadt im Allgäu 20. Januar 1909), vorher in Winterstettenstadt, Ritter vom Heiligen Grab, Vorstand des St. Konradihauses, ließ die Lourdesgrotte in Schelklingen errichten
  • 1901 bis 1916 Joseph Schumacher, Schulinspektor, Vorstand des St. Konradihauses, des St. Antoniushauses in Pfauhausen u. des Freiwilligen Priesterkrankenunterstützungsvereins, Mitglied des Beirats der Zentralleitung des Wohltätigkeitsvereins in Stuttgart, Inhaber der Karl-Olga-Medaille (* Kümmerazhofen (Reute-Waldsee) 25. Februar 1861, † Schelklingen 26. November 1918)
  • 1916 bis 1923 Karl Eugen Stolz (* 11. November 1874 in Rottenburg am Neckar; † 4. Mai 1936 in Tübingen), seit 1923 außerordentlicher Professor für Pastoraltheologie an der Universität Tübingen
  • 28. Oktober 1923 bis 14. Juli 1942 (seit 19. September 1939 krank) Franz Sales Buck (* Großengstingen 1879, † Schelklingen 10./11. Juli 1944, begraben auf dem Friedhof Schelklingen)
  • 15. Juli 1934 Thomas Kaufmann, Vikar
  • September 1939 bis 17. Mai 1943 Karl Kunz, Pater (und Pfarrer Maier (83 Jahre alt))
  • 17. Mai 1943 bis 28. April 1944 Dr. Eugen Fischer, Repetent
  • 28. April 1944 bis 24. September 1944 Albert Tanz, Pater
  • 24. September 1944 bis vor 13. September 1949 Dr. Ernst Hofmann aus Ulm (* 1904)
  • 13. September 1949 bis 30. April 1977 Thomas Kaufmann, Stadtpfarrer, Geistlicher Rat
  • 7. Juni 1977 bis nach 1986 Lothar Helmle, Stadtpfarrer
  • September 1991 bis 6. Mai 2012 Claus Stoll, Stadtpfarrer (* Stuttgart 1960)
  • seit 26. Mai 2012 Anthony Kavungal CMI, Pater und Pfarrvikar (* Indien, Kerala 1960)

Politik

Bürgermeister

In der österreichischen Zeit lag die Stadtverwaltung in den Händen des regierenden Amtsbürgermeisters und seines Vorgängers, des Unterbürgermeisters. Sie wurden unterstützt vom inneren und äußeren Rat mit jeweils vier Mitgliedern (Ratsherren, Deputierten). Die Stadtämter (wie Stadtrechner, Kirchenpfleger, Spitalpfleger usw.) wurden unter den Ratsherren aufgeteilt. Die Amtsdauer scheint ein Jahr gewesen zu sein; doch waren Wiederwahlen möglich, wie die teilweise langen Amtszeiten der Bürgermeister beweisen. Nach 1806 wurde durch Württemberg das Amt des lebenslang gewählten Schultheißen eingeführt und später in den Titel Stadtschultheiß geändert. Im Jahre 1930 führte man in Württemberg die Amtsbezeichnung Bürgermeister ein, die bis heute verwendet wird. Der Bürgermeister wird derzeit für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt.

  • Haintz Pfortzer 1433
  • Ulrich Gyger 1446
  • Hans Siener 1481…
  • Hans Minderer 1560…
  • Franz Bischof 1800
  • Franz Joseph Eberle 1800–1823
  • Johann Nikolaus Heyschmid 1823–1825
  • Johann Baptist Bauer 1826–1835
  • Georg Martin Betz 1836–1847
  • Philipp Scheitenberger 1847–1873
  • Anton Fischer, aus Justingen 1873–1906
  • Anton Fischer, Sohn des vorigen 1906–1946
  • Karl Oßwald 1946–1960
  • Hans-Joachim Baeuchle (SPD) 1961–1974
  • Rudolf Stützle (CDU) 1975–2000
  • Michael Knapp (parteilos) 2000–2016
  • Ulrich Ruckh seit 2016

Gemeinderat

In Schelklingen wird der Gemeinderat nach dem Verfahren der unechten Teilortswahl gewählt. Dabei kann sich die Zahl der Gemeinderäte durch Überhangmandate verändern. Der Gemeinderat in Schelklingen hat nach der letzten Wahl 24 Mitglieder (vorher: 27). Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 führte zu folgendem amtlichen Endergebnis. Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.

Parteien und Wählergemeinschaften %
2014
Sitze
2014
%
2009
Sitze
2009
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 46,2 11 31,6 9
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 29,5 7 19,0 5
FW Freie Wählervereinigung 24,4 6 18,0 5
PRO Pro Schelklingen 31,5 8
gesamt 100,0 24 100,0 27
Wahlbeteiligung 56,31 % 60,9 %

Wappen

Blasonierung: Von Rot und Silber (Weiß) fünfmal schräglinks geteilt. Ein solches Wappen führten die Grafen von Berg-Schelklingen. Die Stadtfarben sind Weiß (Silber) und Rot.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Schelklingen ist ein Abzweigbahnhof. Hier trennt sich die Bahnstrecke Reutlingen–Schelklingen von der Bahnstrecke Ulm–Sigmaringen. Während auf Ersterer nur einzelne Züge verkehren, besteht auf Zweiterer ein gutes Angebot mit Interregio-Express-,Regional-Express- und Regionalbahnen. Dadurch verkehren mindestens zwei Züge pro Stunde nach Ulm. Nach Sigmaringen herrscht ein Stunden-Takt, nach Neustadt (Schwarzwald) besteht mit Regional-Express-Zügen ein Zwei-Stunden-Takt. Stündlich fahren Regionalbahnen, die über Ulm hinaus nach Memmingen durchgebunden sind.Neben dem Bahnhof Schelklingen verfügt die Stadt über je eine Station im Stadtteil Schmiechen an der Reutlinger und der Sigmaringer Strecke sowie zwei Haltepunkte in Hütten beziehungsweise Sondernach an der Albbahn. Schelklingen gehört dem Donau-Iller-Nahverkehrsverbund an.

Die Stadt ist über die Bundesstraße 492 (Blaubeuren–Ehingen) an das überregionale Straßennetz angebunden und über die Ausfahrten Merklingen und Ulm-West der A 8 zu erreichen.

Feuerwehr

Die Freiwillige Feuerwehr Schelklingen wurde 1871 gegründet.

Unternehmen

Der Schelklinger Gewerbeverein wurde 1914 gegründet.

In der Stadt befinden sich größere Werke von HeidelbergCement AG und Cooper Standard Automotive.

Bildung

In Schelklingen gibt es mit der Heinrich-Kaim-Schule eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule sowie vier weitere Grundschulen in den Teilorten in städtischer Trägerschaft.

Außerdem verfügt Schelklingen mit der Urspringschule über ein Gymnasium mit Internat in evangelischer Trägerschaft. Zusätzlich zum Abitur kann man auch eine Ausbildung absolvieren.

Das St. Konradihaus ist eine Jugendhilfeeinrichtung mit Internat, in der Jugendliche ab 12 Jahren eine schulische und berufliche Ausbildung erhalten können.

Dazu bestehen vier römisch-katholische, zwei städtische und ein evangelischer Kindergärten im gesamten Stadtgebiet.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bücherei

Die Stadtbibliothek ist im alten Rathaus untergebracht. Sie hat einen Bestand von ca. 15.000 Medien.

Theater

Es gibt einen Theaterverein, der volkstümliche Stücke aufführt. Ein Theater gibt es nicht mehr.

Museen

Das Stadtmuseum Schelklingen im Alten Spital befindet sich zusammen mit dem Stadtarchiv im repräsentativen Fachwerkbau und ehemaligen Spital zum Hl. Geist neben der Kirche, wobei es von Schelklingen und ihrer Ortsteile die Naturkunde und Geschichte der Stadt präsentiert.

Musik

Zu den ältesten Musikvereinen und -Gruppen zählen der Liederkranz Schelklingen (gegründet 1826), der Katholische Kirchenchor (gegründet 1894), der Musikverein Stadtkapelle Schelklingen (gegründet 1923) und der Musikverein Schmiechen (gegründet 1927).

Vereine

Der Turn- und Sportverein Schelklingen (TSV) wurde 1891 gegründet.Die Ortsgruppe Schelklingen des Schwäbischen Albvereins besteht seit ca. 1890.

Bauwerke

Burgen und Schlösser

  • Auf dem Stadtgebiet befinden sich die Ruinen der Burg Hohenschelklingen, der Burgen Muschenwang und Studach, des Schlosses Justingen und der Burg und des Schlosses Neusteußlingen (Vorgängerbauten des heutigen historistischen Schlosses Neusteußlingen aus dem Jahre 1897).

Kirchliche Bauwerke

  • Kloster Urspring mit der Klosterkirche St. Ulrich, gegründet 1127, Baubestand teils aus der Zeit um 1500 (zwei Gastgebäude und Ostflügel der Klausur sowie Narthex und unterer Teil des Glockenturms der Klosterkirche), sonst meist 17. Jahrhundert
  • Stadtpfarrkirche Herz-Jesu, Neubau von 1934, wobei die spätgotische ehemalige Sakristei, heute Seitenkapelle, und der Kirchturm, in seinen unteren Geschossen romanisch mit Buckelquadern, erhalten blieben; der obere Teil des Kirchturms und die Zwiebelhaube wurden 1905 von Joseph Cades errichtet (Maximilian-Kottmann-Platz)
  • St. Afra-Kapelle auf dem Friedhof: erbaut im 14. Jahrhundert
  • Herz-Jesu-Kapelle auf dem Herz-Jesu-/Litzelberg: 1708–1709 errichtet
  • Maria-Hilf-Kapelle: 1882 durch die Sprachlehrerin Ida Götz gestiftet und 1904 durch dieselbe Stifterin um ein Querhaus erweitert (Münsingerstraße 12)
  • Lourdesgrotte: 1885 durch den Stadtpfarrer Türk angelegt (Münsingerstraße am Schloßberg)

Pfarr- und Kaplaneihäuser

  • Altes Pfarrhaus, prächtiges Fachwerkhaus von um 1600 (Maximilian-Kottmann-Platz 6)
  • Neues Pfarrhaus, ehemals Westernach’sches Kaplaneihaus des Klosters Urspring, später Stadtkanzlei (Kanzleigasse 1)
  • Wernausches Kaplaneihaus, Wohnsitz des Wernauer Kaplans; Barockbau im französischen Stil, erbaut 1756 (Kanzleigasse 3)
  • Rothsches Kaplaneihaus, Wohnsitz des Kaplans der Adelsfamilie Rodt von Bußmannshausen; Barockbau von ca. 1750 mit Madonnennische und ehemals Walmdach, heute stark verändert (Stadtschreibereistraße 1)

Adelssitze

  • Spital zum Heiligen Geist, ehemals Wohnsitz der Herren von Wernau (erbaut im 14. Jahrhundert) mit dem Spitalbrunnen (Spitalgasse 6)
  • Bemelberger Schlössle, Wohnsitz des Konrad von Boyneburg (erbaut um 1550) (Bemmelbergergasse 1/3)
  • Gasthaus zum Rößle, ehemals Wohnhaus des Hanß Reuß von Reußenstein (erbaut zweite Hälfte 16. Jahrhundert) (Färbergasse 2)
  • Stauffenbergsches Schloss, Wohnsitz der Schenk von Stauffenberg (erbaut um 1600) (Schloßgasse 9/11/13/15/17)
  • Rennhof, Wohnsitz des Geschlechts der Renner von Allmendingen (erbaut 2. Hälfte 16. Jahrhundert) (Schloßgasse 5)

Städtische Gebäude

  • Das alte Rathaus (erbaut um 1450) (Marktstraße 8)
  • Die Stadtmauer: originale Teile in Außenwänden von Häusern; bis zur vollen Höhe erhalten beim Bemelberger Schlössle; ein Stück rekonstruiert beim Spital zum Heiligen Geist
  • Der Hintere Brunnen: öffentlicher Stadtbrunnen

Bürgerhäuser

  • Bürgerhaus mit schön restauriertem Fachwerk (mit unaufgelöster Inschrift am südöstlichen Ständerbalken „R.C.I.R. 1544“). (Maximilian-Kottmann-Platz 9 und 11)
  • Ackerbürgerhaus samt Stadel am ehemaligen Hinteren Tor, an die Stadtmauer angelehnt mit restauriertem Fachwerk (datiert 1705) (Stadtschreibereistraße 5)
  • Neues Haus, Barockwohnhaus des Franz Xaver Schalch, Hofmeister des Klosters Urspring (erbaut 1717) (Bemmelbergergasse 2)
  • Gasthaus zur Sonne, ehemals Gasthaus zur Güldenen Sonne, älteste Taverne und Herberge (stark umgebaut oder neu erbaut 1724) (Marktstraße 9)
  • Ehemaliges Badehaus (Färbergasse 20, 22 und Schloßgasse 1)

Sport

  • Freischwimmbad
  • Skate-Anlage
  • Fußballplatz und Sportanlagen im Längental

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Umzug schwäbisch-alemannischer Fasnetsgruppen
  • Nikolausmarkt am ersten Samstag im Dezember
  • Bauern- und Wochenmarkt mittwochs vormittags

Kulinarische Spezialitäten

Typische schwäbische Gerichte (wie Maultaschen, Saure Kutteln, Sauerbraten, etc.) werden von verschiedenen Schelklinger Gastwirtschaften angeboten.

Naturdenkmäler

  • der Hohle Fels, ein Kalksteinstotzen mit einer in der Steinzeit bewohnten großen Höhle (Besichtigung möglich)
  • der Schmiechener See oder Schmiecher See (d’r Sai), heute Naturschutzgebiet
  • der blaue Quelltopf (runde Karstquelle) der Urspring westlich der Stadt.

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Die Stadt Schelklingen hat folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen:

  • 23. Juni 1879: Robert Rall (1841–1935), Fabrikant von Baumwollstoffen; Begründung: „weil er den Arbeitern eine viel bessere, schonendere und gerechtere Behandlung zuteil werden ließ, als allgemein üblich“
  • 9. März 1923: Heinrich Günter (1870–1951), Historiker
  • 22. November 1946: Max Kottmann (1867–1948), Prälat und Generalvikar
  • 11. April 1956: Anton Fischer (1876–1956), Stadtschultheiß und Bürgermeister
  • 2000: Rudolf Stützle, Bürgermeister
  • Jahr?: Erich Karl (1924–2009), Geschäftsführer und Kommunalpolitiker
  • 4. April 2014: Reiner Blumentritt (* 1944), Vorsitzender der Museumsgesellschaft Schelklingen und Kommunalpolitiker

Söhne und Töchter der Stadt

Die folgende Übersicht enthält bedeutende, in Schelklingen geborene Persönlichkeiten, aufgelistet nach dem Geburtsjahr. Für die Nennung ist es unerheblich, ob die Personen ihren späteren Wirkungskreis in Schelklingen hatten oder nicht.

  • Salome von Berg-Schelklingen (* um 1099 im Donaukreis, Württemberg; † 27. Juli 1144), Mutter berühmt gewordener Kinder
  • Christoph von Stadion (* März 1478; † Nürnberg 15. April 1543), Bischof von Augsburg 1517–1543 (siehe Liste der Bischöfe von Augsburg)
  • Johann Michael Wolcker (getauft in Schelklingen 12. Mai 1702; † 16. Oktober 1784 in Schelklingen), Maler, Bruder von Johann Georg d. J. (siehe „Weitere Persönlichkeiten“) und Matthias
  • Matthias Wolcker (geboren in Schelklingen, getauft am 22. Februar 1704; † 10. Oktober 1742 in Dillingen an der Donau), war ein Maler des Hochbarock; auch seine jüngeren Brüder wurden in Schelklingen getauft und waren als Maler tätig: Gottfried (getauft 30. Dezember 1706; † 5. August 1779 in Schelklingen), Andreas (getauft 5. September 1708; † Schelklingen 26. August 1758) und Gabriel (getauft 8. Juni 1715)
  • Maria Sybilla Josepha Zais geb. Schalch (* 3. Mai 1770; † 13. Juni 1844 in Wiesbaden) führte nach dem Tode ihres Mannes Christian Zais das berühmte Hotel „Vier Jahreszeiten“ in Wiesbaden
  • Johannes Bumüller (* 29. Dezember 1811; † 13. September 1890 in Ravensburg), Gymnasial-Professor, Redakteur und katholischer Schriftsteller
  • Ludwig Lutz (* 27. August 1820; † Ellwangen/Jagst 1889), Flaschnermeister, Fabrikant von Blechspielwaren in Ellwangen/Jagst; die Firma ging 1891 in der Spielwarenfabrik Märklin auf
  • Adolf Kaim (* 15. Juni 1825; † Biberach an der Riß 4. August 1887), Lehrer und Musiker
  • Franz Sales Günter (* 9. November 1830; † 1. September 1901 in Oberndorf am Neckar), Verwaltungsaktuar des Oberamts Oberndorf am Neckar seit 1855, Stadtschultheiß von Oberndorf am Neckar von 1870 bis 1899; Träger der Goldenen Zivilverdienstmedaille, der Silbernen Jubiläumsmedaille, verliehen vom württembergischen König und des Osmanje-Ordens 4. Klasse des türkischen Sultans
  • Sebastian Luz (* 7. März 1836; † 2. Mai 1898 in Freiburg/Breisgau), Maler religiöser Themen, Historien-, Porträt- und Landschaftsmaler
  • Franz Josef Werner (* 2. Februar 1847; † 5. Juni 1908) war Redakteur und Verleger der Lauchert-Zeitung und Direktor der Ulmer Zeitung
  • Josef Mohn (* 20. Oktober 1866; † 25. Dezember 1931), Flaschnermeister und Erfinder
  • Max Kottmann (* 16. Juni 1867 in Sotzenhausen bei Schelklingen; † 22. März 1948 in Rottenburg am Neckar), Generalvikar der Diözese Rottenburg, 1946 Ehrenbürger der Stadt Schelklingen, 1947 Ehrenbürger von Rottenburg am Neckar und Ehrensenator der Universität Tübingen
  • Heinrich Günter (* 15. Februar 1870; † 13. Mai 1951 in München), Historiker an den Universitäten Tübingen und München, 1923 Ehrenbürger der Stadt Schelklingen
  • Emil Kaim (* 23. Januar 1871; † Untermarchtal 9. Mai 1949), Priesterweihe am 17. Juli 1894, Stadtpfarrer in Stuttgart, Domkapitular in Rottenburg am Neckar seit 17. September 1927 und Landtagsabgeordneter
  • Heribert Jone (* 30. Januar 1885; † 25. Dezember 1967 in Stühlingen/Baden), katholischer Priester, Kirchenrechtler und Moraltheologe
  • Hans Beckers (* 27. Dezember 1902; † 22. Januar 1984 in Donaustauf), Architekt, Kirchenbaumeister

Weitere Persönlichkeiten

Hier werden bekannte Persönlichkeiten aufgeführt, die in Schelklingen einen Teil ihres Lebens verbracht haben oder in Schelklingen verstorben sind.

  • Johann Georg Wolcker der Ältere (* Burgau?, ⚭ 1700 od. früher; † Augsburg?): Barockmaler in Schelklingen
  • Johann Georg Wolcker der Jüngere (* 1700, † 27. Oktober 1766 in Augsburg), wuchs spätestens ab 1702 in Schelklingen auf
  • Friedrich List (* spätestens 6. August 1789 in Reutlingen; † 30. November 1846 in Kufstein): 1809–1810 württembergischer Steuerrenovator in Schelklingen, Verfasser des Schelklinger Steuerbuchs von 1810 (2 Bände)
  • Johann Georg Friedrich Reichenbach (* Montbéliard 22. Juni 1791 als Sohn des Kammerchirurgus Wilhelm Heinrich Reichenbach; † Stuttgart 1873): Gründer und Inhaber der Baumwollweberei Urspring von 1832–1852, Politiker des Vormärz
  • Heinrich Kaim (* Steinbach bei Esslingen/Neckar 2. Oktober 1792; † Schelklingen 31. März 1874), Musterlehrer in Schelklingen, Gründer des Schelklinger Liederkranzes
  • Jakob Friedrich Sprandel (* Ulm a. D. 24. Januar 1828; † Schelklingen 2. Januar 1895), Wundarzt und Geburtshelfer
  • Robert Rall (* Eningen unter Achalm 3. Juni 1841; † Ulm/Donau 2. März 1935): Inhaber und Leiter der Mechanischen Weberei Urspring (MWU) von 1870–1930
  • Otto Merz (* Esslingen am Neckar 12. Juni 1889, † Berlin 18. Mai 1933): Chauffeur, Rennfahrer, Testfahrer und Mechaniker
  • Joseph Klarl (* Straubing 1. Oktober 1909; † Schelklingen 16. Januar 1987), Maler und Künstler, lebte seit 1945 in Schelklingen
  • Franz Beyer (* Weingarten 26. Februar 1922 als Sohn des Otto Paul Beyer, Musikleiters in Weingarten (* 12. September 1885; † Weingarten 22. November 1973) und der Anna Günter (* Schelklingen 16. Juli 1895; † Weingarten 7. Januar 1992)): Bratschist an der Hochschule für Musik und Theater München; verbrachte seine Jugendjahre in Schelklingen bei seinen Verwandten
  • Erich Karl (* Ulm 1924; † Schelklingen 2009), Geschäftsführer und Kommunalpolitiker
  • Marie-Louise Roth-Zimmermann (* 1. August 1926 in Haguenau, Elsass † 25. Mai 2014), Literaturwissenschaftlerin

Weblinks

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Schelklingen

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