Informationen
Strassen
Einrichtungen
Mittweida
Navigation
Stadtverwaltung Mittweida
Markt 32
09648 Mittweida

http://www.mittweida.de

Mittweida

160pxAbb. 1 Wappen von Mittweida
Basisdaten
Bundesland Sachsen
Höhe 280 m
PLZ 09648
Vorwahl 03727
Website www.mittweida.de
Oberbürgermeister Ralf Schreiber ()

Die Hochschulstadt Mittweida ist eine Große Kreisstadt im Landkreis Mittelsachsen im Bundesland Sachsen. Sie ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Mittweida.

Geographie

Geographie und Geologie

Mittweida liegt auf der Westseite des Zschopautals im Mittelsächsischen Bergland.

In Hinsicht auf die geologischen Verhältnisse Sachsens befindet sich Mittweida im Zentrum des sächsischen Granulitgebirges. Die Umgebung der Stadt ist von dem im Granulit eingelagerten und hier weitgehend texturlosen Granit des Typs Mittweida geprägt. Aufschlüsse befinden sich beispielsweise im Zschopautal.

Nachbargemeinden

Angrenzende Gemeinden sind Altmittweida, Lichtenau, Erlau, Königshain-Wiederau, Kriebstein, Rossau und Seelitz, alle im Landkreis Mittelsachsen gelegen.

Stadtgliederung

  • Rößgen
  • Neudörfchen
  • Kockisch
  • Weißthal
  • Zschöppichen
  • Ringethal
  • Falkenhain
  • Frankenau
  • Thalheim
  • Lauenhain
  • Tanneberg

Geschichte

Mittweida wurde erstmals 1209 erwähnt und 1286 als oppidum (Stadt) bezeichnet. Um 1550 zählte Mittweida im Amt Rochlitz zu den mittelgroßen Städten Sachsens. Bereits im Mittelalter waren Tuchmacherei und Leinenweberei die wichtigsten Erwerbsquellen. Durch die Gründung einer Spinnerei im Jahre 1816 begann der Aufstieg Mittweidas zu einer der bedeutendsten Textilindustriestädte in Sachsen. 1924 wurde Mittweida kreisfreie Stadt, eine der kleinsten in Deutschland, wurde jedoch 1946 in den Landkreis Rochlitz eingegliedert und kam 1952 zum Kreis Hainichen.

Während des Zweiten Weltkrieges verrichteten vom 9. Oktober 1944 bis Mitte April 1945 etwa 500 weibliche KZ-Häftlinge eines Außenlagers des KZ Flossenbürg für die C. Lorenz AG Berlin Zwangsarbeit und wurden unter den Häftlingsnummern 55240 bis 55739 registriert. Mindestens zwei von ihnen, Maria Lanella und Wlaska Fedasiuk, starben unter den unmenschlichen Lagerbedingungen.

Das Verbot der in Mittweida tätigen rechtsextremen freien Kameradschaft Sturm 34 und der Prozess gegen einige ihrer Mitglieder sorgten 2007 und 2008 für ein überregionales Medienecho. Die Gruppe war 2006 in Mittweida gegründet worden und hatte in der Region mehrere brutale Überfälle verübt.

Im Jahr 2009 richtete Mittweida Sachsens größtes Volksfest, den 18. Tag der Sachsen, aus.

Gedenkstätten

  • Friedensbrunnen auf dem Marktplatz zu Erinnerung an den Ersten Weltkrieg
  • Mahnmal in den Parkanlagen „Schwanenteich“ für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft
  • Gedenkstein an der Feldstraße zum Gedenken an das Außenlager des KZ Flossenbürg

Eingemeindungen und Verwaltungsgeschichte

Ehemalige Gemeinde Datum Anmerkung
Falkenhain 1. Januar 1952 Eingemeindung nach Ringethal
Frankenau 1. Januar 1996
Kockisch 1. August 1923 1875 gegründete Werksiedlung Weißthal gehörte seitdem zu Kockisch
Lauenhain 1. Januar 1994 Zusammenschluss mit Tanneberg zu Lauenhain-Tanneberg
Lauenhain-Tanneberg 1. Januar 1999
Neudörfchen 1. August 1911
Neusorge, Gutsbezirk 1. Oktober 1936 Eingemeindung nach Zschöppichen
Niederthalheim 1. Oktober 1926 Zusammenschluss mit Oberthalheim zu Thalheim
Oberthalheim 1. Oktober 1926 Zusammenschluss mit Niederthalheim zu Thalheim
Ringethal 1. Januar 1994
Rößgen 1. November 1900
Tanneberg 1. Januar 1994 Zusammenschluss mit Lauenhain zu Lauenhain-Tanneberg
Thalheim 1. Januar 1974 Eingemeindung nach Frankenau
Zschöppichen 1. Juli 1973

Die heutigen Ortsteile der Stadt Mittweida gehörten über lange Zeit verschiedenen Herrschaften an. In der folgenden Tabelle wird diese Ämterzugehörigkeit dargestellt.

Herrschaftszugehörigkeit der Mittweidaer Ortsteile
Ort Zugehörigkeit vor 1590 Zugehörigkeit zwischen 1590 und 1830 Zugehörigkeit von 1830 bis 1856
Tanneberg Amt Rochlitz Amt Rochlitz Amt Rochlitz
Stadt Mittweida Amt Rochlitz Amt Rochlitz Amt Frankenberg-Sachsenburg
Neudörfchen Kreisamt Freiberg Amt Rochlitz (ab 1606) Amt Frankenberg-Sachsenburg
Zschöppichen mit dem Rittergut Neusorge Rittergut Neusorge (zum Amt Rochlitz) Rittergut Neusorge (ab 1610 zum Amt Augustusburg) Amt Frankenberg-Sachsenburg
Frankenau, Ober-Thalheim Rittergut Neusorge (zum Amt Rochlitz) Rittergut Neusorge (ab 1610 zum Amt Augustusburg) Amt Frankenberg-Sachsenburg
Nieder-Thalheim Amt Rochlitz Amt Rochlitz Amt Rochlitz
Rößgen, Kockisch Amt Rochlitz Erbamt Meißen (ab 1764) Amt Frankenberg-Sachsenburg
Lauenhain Amt Nossen (Exklave) Amt Nossen (Exklave) Amt Frankenberg-Sachsenburg
Ringethal, Falkenhain Herrschaft Ringethal (zum Kreisamt Freiberg, Exklave) Herrschaft Ringethal (zum Kreisamt Freiberg, Exklave) Amt Frankenberg-Sachsenburg

Nach der Auflösung der Ämter kamen die Orte unter die Verwaltung des Gerichtsamts Mittweida. 1875 wurden die Orte der Verwaltung der Amtshauptmannschaft Rochlitz unterstellt. Ab 1952 gehörten alle heutigen Mittweidaer Ortsteile zum Kreis Hainichen, mit Ausnahme von Thalheim (1926 aus Ober- und Niederthalheim gebildet) und Frankenau, welche zum Kreis Rochlitz gehörten. 1994 wurde aus dem Kreis Hainichen und dem Kreis Rochlitz der neue Landkreis Mittweida mit der Kreisstadt Mittweida gebildet. Seit 2008 gehört die Stadt Mittweida mit ihren Ortsteilen zum neu gebildeten Landkreis Mittelsachsen.

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember):

;1834 bis 1950
  • 1834: 5.605
  • 1875: 9.093
  • 1880: 9.218
  • 1933: 19.128
  • 1939: 18.746
  • 1946: 22.794
  • 1950: 20.459
;1960 bis 2000
  • 1960: 20.881
  • 1981: 19.609
  • 1984: 19.180
  • 1995: 16.687
  • 1998: 17.569
  • 1999: 17.277
  • 2000: 17.043
;2001 bis 2007
  • 2001: 16.890
  • 2002: 16.760
  • 2003: 16.692
  • 2004: 16.589
  • 2005: 16.423
  • 2006: 16.277
  • 2007: 16.152
;seit 2008
  • 2008: 15.907
  • 2009: 15.726
  • 2010: 15.540
  • 2011: 15.299
  • 2012: 15.135
  • 2013: 14.946
Die starken Schwankungen kommen daher, dass die Stadt Mittweida den Studenten den Semesterbeitrag bis 2010 erstattete, wenn sie ihren Hauptwohnsitz in Mittweida anmelden. Mit einer höheren Einwohnerzahl steht damit der Stadt auch mehr Finanzzuwendung in Form von Fördermitteln zu. Des Weiteren sind etwa 5.700 Studenten an der Fachhochschule eingeschrieben, die teilweise die Einwohnerzahl steigen lassen.

Politik

Bürgermeister

Übersicht über die Bürgermeister seit 1833:

  • 1833–1848 Gotthelf Traugott Esaias Häntzschel
  • 1849–1856 Friedrich Anton Hofmann
  • 1856–1866 Oskar Friedrich Kunze
  • 1866–1875 Gustav Leopold Bernhard Stumme
  • 1875–1881 Albin Ernst Voigt
  • 1881–1885 Conrad Johannes Käubler
  • 1885–1892 Karl Emil Goldenberg
  • 1892–1899 Max Apelt
  • 1899–1929 Karl Julius Hektor Freyer
  • 1929–1935 Hermann Walter Voigt
  • 1935–1937 Gerhard Franz Vogel
  • 1937–1945 Gerhard Gustav Paul Ludwig Holzapfel
  • 1945 Carl Marx Ariberth Huth
  • 1945 Johannes Vogelsang (KPD)
  • 1945–1949 Otto Walter Ehren (KPD/SED)
  • 1949–1952 Rudolph Georg Kampfrath (SED)
  • 1952–1953 Max Erhardt Riedel (SED)
  • 1953–1954 Karl Walter Kost (SED)
  • 1954–1960 Max Julius Werner Dittrich (SED)
  • 1960–1972 Günter Kluge (SED)
  • 1972–1988 Max Gerhard Imhof (SED)
  • 1988–1989 Hans Günter Beulich (SED)
  • 1990 Helene Gerda Wunderlich (SED)
  • 1990–2001 Bruno Rudolf Kny (CDU)
  • 2001–2015 Matthias Damm (CDU)
  • seit 2015 Ralf Schreiber

Stadtrat

Der Stadtrat von Mittweida als Hauptorgan der Stadt nach der Süddeutschen Ratsverfassung setzt sich aus 22 Stadträten zusammen, die in der letzten Kommunalwahl am 25. Mai 2014 gewählt wurden:

Partei Sitze
1994
Sitze
1999
Sitze
2004
Sitze
2009
Sitze
2014
Stimmenanteil
2014
Sitzverteilung
CDU 11 11 11 11 13 55,0 %
DIE LINKE (bis 2004: PDS) 4 5 7 5 6 25,3 %
FDP 2 2 2 3 1 8,2 %
SPD 4 4 2 2 1 6,0 %
GRÜNE 1 0 0 1 1 5,5 %
Wahlbeteiligung 2014: 48,9 % im Stadtrat von Mittweida ab 2009

Wappen

Blasonierung: „In Gold ein schwarzer Löwe mit roter Zunge und Bewehrung.“ Das Wappentier, erstmals im Jahre 1423 nachweisbar, geht auf die Markgrafen von Meißen zurück.

Städtepartnerschaften

Mittweida pflegt Partnerschaften mit Bornheim (Nordrhein-Westfalen), Viersen (Nordrhein-Westfalen), Česká Lípa (Tschechien) und Gabrowo (Bulgarien).

Daneben bestehen freundschaftliche Kontakte zu folgenden Orten:Thalheim-Gemeinden (T(h)alheimer Treffen), Slawutytsch (Ukraine), Weiz (Österreich), Peterborough (England), Lambersart (Frankreich), Bornem (Belgien), Bardejov (Slowakei), Molde (Norwegen), Calau (Deutschland).

Sehenswürdigkeiten

Museen

Auf dem Kirchberg befindet sich das Heimatmuseum „Alte Pfarrhäuser“. Teil des Museums ist das „Johannes-Schilling-Haus“, welches Plastiken, Skizzen und Erfindungen des Bildhauers und Schöpfer des Niederwalddenkmals, Johannes Schilling zeigt. 2011 wurde ferner im ehemaligen Wohnhaus von Erich Loest die Loest-Ausstellung eröffnet, welche persönliche Gegenstände des Schriftstellers zeigt. Daneben gibt es noch ein privates Raumfahrtmuseum.

Bauwerke

Auf dem Marktplatz steht eine rekonstruierte kursächsische Postdistanzsäule mit einem vierfachen Doppelwappen, wie es nur noch in Leisnig und Zwickau vorkommt, und der Marktbrunnen mit Jugendstil-Friedensengel.

Die evangelisch-Lutherische Stadtkirche „Unser lieben Frauen“ auf dem Kirchberg stammt aus dem 15. Jahrhundert. Ihr Turm ist 60,25 m hoch. Die Alte Schule dient jetzt als Kirchgemeindehaus. Die Pestalozzi-Schule ist ein weiterer Nachbar der Stadtkirche, auf einem Stein ist das Jahr 1876 zu lesen.

In Ringethal befindet sich in der ca. 800 Jahre alten Kirche die kleinste Silbermann-Orgel Sachsens. Das Pfarrhaus wird als Freizeitheim genutzt. Das Schloss wurde 1743/44 errichtet und wurde zuletzt bis 1996 als Schule genutzt. Das Raubschloss Ringethal ist eine künstliche Burgruine aus dem Jahr 1804, die auf einem Felsensporn über der Zschopau, an Stelle einer ehemaligen mittelalterlichen Burg errichtet wurde. Die Zschopaubrücke bei Ringethal ist eine 1999 errichtete Spannbetonbrücke. Auf ihr steht die Porphyrskulptur des Rittergutsbesitzers, der 1863 an dieser Stelle eine Steinbogenbrücke erbauen ließ. Neben der Mühle Ringethal steht eine Wasserkraftanlage (zwei Turbinen mit einer Leistung von zusammen 370 kW).

Vom Pumpspeicherwerk Mittweida bei Neudörfchen führt ein Rundwanderweg durch den Bürgerwald zum Staubecken, dem ehemaligen Oberbecken des Kraftwerkes.
Die ehemalige Baumwollspinnerei auf der anderen Seite der Zschopau erinnert an die industrielle Vergangenheit der Stadt. Flussabwärts kommt man zur Hängebrücke, die den Ortsteil Kockisch mit der ehem. Liebenhainer Mühle verbindet.

Im Nachbardorf Zschöppichen befindet sich Schloss Neusorge aus dem 18. Jahrhundert. Elsa Brändström, der Engel von Sibirien, betrieb in dem Schloss von 1924 bis 1931 ein Kinderheim für Kinder ehemaliger deutscher Kriegsgefangener.

Parkanlagen / Waldgebiete

  • Schwanenteichanlage, Technikumanlage, Goethehain und Stadtpark in Mittweida
  • Baum- und Gesteinspark in Ringethal
  • Bürgerwald bei Neudörfchen, Schweizerwald

Galerie

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Durch Mittweida verläuft die Hauptbahn Riesa-Chemnitz. Die abzweigende Nebenbahn nach Dreiwerden/Ringethal ist stillgelegt. Im Bahnhof Mittweida halten stündlich die Regionalbahnen der Mitteldeutsche Regiobahn, die ohne Halt nach Chemnitz Hauptbahnhof durchfahren. Zusätzlich halten stündlich die Bahnen der City-Bahn Chemnitz in Mittweida, welche bis Chemnitz Hauptbahnhof alle Unterwegshalte bedienen. Im Rahmen des Chemnitzer Modell sollen die Bahnen der City-Bahn Chemnitz einmal bis in die Innenstadt von Chemnitz durchfahren.

Der städtische Busverkehr wird von der REGIOBUS Mittelsachsen GmbH durchgeführt.

Mittweida liegt neun bis elf Kilometer von der Bundesautobahn 4 entfernt. Anschlussstellen sind Hainichen, Chemnitz Ost oder Frankenberg.

Ansässige Unternehmen

  • AMAK AG
  • Technologiepark Mittweida
  • IMM Gruppe - mittelständischer Elektronikdienstleister
  • Verein zur Förderung der beruflichen Bildung an den Beruflichen Schulen Mittweida e. V. (vfb)
  • MPT GmbH
  • MG Nährmittel Produktservice e.K.
  • Kreissparkasse Mittelsachsen
  • REGIOBUS Mittelsachsen GmbH
  • B&B Sachsenelektronik GmbH – Leiterplattenhersteller
  • Volksbank Mittweida eG
  • Cotesa GmbH
  • Radmarkt Mittweida
  • Uhrmachermeister & Juwelier Grundmann
  • Natursteinwerk Mittweida
  • Immobilien Service GmbH der Volksbank Mittweida
  • Ergo-Vision GmbH
  • TECHTEX GmbH Vliesstoffe

Gesundheitswesen

Seit 1996 gehört das Krankenhaus zusammen mit den Häusern in Frankenberg und Rochlitz zur Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH, einem Krankenhaus der Regelversorgung mit 360 Betten. Seit 2010 ist die Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH Lehrkrankenhaus der Technischen Universität Dresden. Das Krankenhaus in Mittweida bildet zusammen mit dem Klinikum Chemnitz das zertifizierte Brustzentrum Chemnitz. Die Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters betreibt in Riesa eine Tagesklinik mit zehn Plätzen.

In Mittweida gibt es zwei Medizinische Versorgungszentren, ein Neurologisch-Psychiatrisches Versorgungszentrum mit niedergelassenen Ärzten als Trägern sowie ein Krankenhaus-MVZ.

Bildung

  • Hochschule Mittweida – University of Applied Sciences
  • Berufliches Schulzentrum Mittweida
  • Städtisches Gymnasium Mittweida
  • Johann-Gottlieb-Fichte-Schule (Oberschule)
  • Pestalozzi-Schule (Grundschule)
  • Bernhard-Schmidt-Schule (Grundschule)
  • Verein zur Förderung der Beruflichen Bildung an den beruflichen Schulen Mittweida e. V.
  • Berufsschule und berufsbildende Förderschule (staatlich anerkannte Ersatzschule)

Persönlichkeiten

Ehrenbürger (Auswahl)

  • Johannes Schilling (1828–1910), Bildhauer
  • Martin Schneider (1839–1904), Vorsitzender Gewerbegericht, Reichstagsmitglied
  • Carl Georg Weitzel (1843–1927), Gründer des Technikums
  • Hans Vogelsang (1892–1987), Antifaschist
  • Karl Graf (1899–1970), Antifaschist
  • Fritz Tippmann (1900–1983), Antifaschist
  • Ingrid von Reyher (1908–2004), Dozent an der Hochschule Mittweida
  • Erich Loest (* 1926–2013), Schriftsteller
  • Reinhard Schmidt (* 1937), Rektor der Hochschule Mittweida

Söhne und Töchter der Stadt

  • Wolffgang Wesener (1494–1557), Schultheiß
  • Jakob Lindner (1544–1606), Pädagoge
  • Friedrich Herrmann (Pädagoge) (1775–1819), Pädagoge und Publizist
  • Heinrich Gottlieb Tzschirner (1778–1828), evangelischer Theologe
  • Daniel Reinhold Finsterbusch (1825–1902), Lehrer und Komponist
  • Johannes Schilling (1828–1910), Bildhauer
  • Ernst Max Landschreiber (1880–1961), Maler, Impressionist
  • Erhard König (1900–1966), Kommunist und Funktionär der Volkspolizei, geboren in Kockisch bei Mittweida
  • Kurt Martius (* 1903), Politiker (NSDAP)
  • Johannes Pietzonka (1904–1989), Stülpner-Forscher
  • Rudolf Hasse (1906–1942), Rennfahrer
  • Paul Dittel (1907–1976?), Chef des Amtes VII des Reichssicherheitshauptamtes und SS-Obersturmbannführer
  • Otto Löscher (1910–1970), Bundesrichter
  • Herbert Gadsch (1913–2011), Kirchenmusiker und Komponist
  • Erich Loest (1926–2013), Schriftsteller
  • Wolfgang Schwabenicky (* 1940), Mittelalterarchäologe und Bauforscher
  • Wolfram Lindner (1941–2010), Radsporttrainer, geboren in Lauenhain
  • Peter Moreth (* 1941), Politiker (LDPD)
  • Astrid Bless (1944–2009), Schauspielerin und Kabarettistin
  • Volker Sklenar (* 1944), Politiker
  • Joe Sachse (* 1948), Jazzgitarrist
  • Falk Zenker (* 1967), Gitarrist, Komponist und Klangkünstler
  • Andreas Klöden (* 1975), Radrennfahrer
  • Benjamin Brunn (* 1977), Musiker
  • Antje Traue (* 1981), Schauspielerin

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben

  • Elsa Brändström (1888–1948), schwedische Humanistin, Elsa Brändström führte von 1924 bis 1931 auf Schloss Neusorge bei Mittweida ein Waisen- und Fürsorgeheim für Kinder, deren Väter in russischer Kriegsgefangenschaft verstorben sind.
  • Walter Bruch (1908–1990), Pionier des deutschen Fernsehens, studierte in Mittweida
  • Gotthelf Traugott Esaias Häntzschel (1779–1848), deutscher Kaufmann und Politiker, MdL (Königreich Sachsen), Bürgermeister von Mittweida
  • August Horch (1868–1951), deutscher Maschinenbauingenieur und Gründer der Automobilbauunternehmen Horch und Audi, studierte in Mittweida
  • Gerhard Neumann (1917–1997), deutscher Maschinenbauingenieur und Erfinder, studierte in Mittweida
  • Bernhard Schmidt (1879–1935), auf astronomische Optik spezialisierter Optiker, arbeitete zeitweise in Mittweida
  • Ernst Voigt (1845–1886), Jurist und Politiker (NLP), Bürgermeister von Mittweida, MdL
  • Michael Leutert (* 1974), Politiker (Die Linke), Abitur in Mittweida, MdB
  • Ingrid von Reyher (1908–2004), erste weibliche Lehrkraft am Technikum Mittweida, Namensgeberin des Ingrid-von-Reyher-Preises

Weblinks

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Mittweida

Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; Informationen zum Lizenzstatus eingebundener Mediendateien (etwa Bilder oder Videos) können im Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen.

Wikipedia® ist eine eingetragene Marke der Wikimedia Foundation Inc.

Deutschlandkarte
Stadtplan Mittweida