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Mettmann
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Stadtplan Mettmann
Stadt Mettmann
Neanderstr. 85
40822 Mettmann

http://www.mettmann.de

Mettmann

160pxAbb. 1 Wappen von Mettmann
Basisdaten
Bundesland Nordrhein-Westfalen
Kreis Mettmann
Höhe 140 m
PLZ 40822
Vorwahl 02104
Website www.mettmann.de
Bürgermeister Thomas Dinkelmann (parteilos)

Mettmann ist die Kreisstadt des Kreises Mettmann im Niederbergischen Land. Sie gehört zum Regierungsbezirk Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen.

Geographie

Geographische Lage

Mettmann liegt etwa 15 km östlich von Düsseldorf auf den ersten Höhen des rheinischen Schiefergebirges, den Mettmanner Lößterrassen. Historisch und nach heutigem Regionalbewusstsein zählt die Stadt zum Bergischen Land. Der niedrigste Punkt im Stadtgebiet mit 75 m ü. NN befindet sich im Neandertal im Bereich des Museums, der höchstean der Stadtgrenze zu Wülfrath (203 m ü. NN, Kreuzung Meiersberger Str./Mettmanner Str.).

Die bergische Großstadt Wuppertal liegt rund 10 Kilometer östlich von Mettmann, die Ruhrgebietsmetropole Essen ist in nördlicher Richtung etwa 20 Kilometer entfernt, und die Millionenstadt Köln liegt rund 30 Kilometer südlich der Stadt Mettmann. Mit einer Bevölkerungsdichte von 911 Einwohnern pro km² ist Mettmann nach der Nachbarstadt Wülfrath die am zweitdünnsten besiedelte Stadt des Kreises Mettmann.

Von Wülfrath kommend, fließt die Düssel im Bereich des Neandertals durch Mettmanner Stadtgebiet und markiert auf einigen Kilometern die Grenze zur Nachbarstadt Erkrath.

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Mettmanns besteht zum größten Teil aus der Kernstadt mit dem dicht besiedelten Stadtzentrum, der historischen Oberstadt und den umliegenden Wohngebieten. Im Osten schließt sich das Gewerbe- und Industriegebiet Zur Gau an, im Westen befindet sich direkt an der B 7 das Gewerbegebiet Neanderpark. Nordwestlich des Stadtzentrums liegt der Stadtteil Metzkausen, der 1975 eingemeindet wurde. Etwa vier Kilometer nördlich des Stadtzentrums liegt der Stadtteil Obschwarzbach. Das Umland Mettmanns ist geprägt von landwirtschaftlichen Flächen mit zahlreichen Bauern- und Gutshöfen.

Nachbargemeinden

Die Stadt grenzt im Westen an die Landeshauptstadt Düsseldorf. Es folgen im Uhrzeigersinn die Städte Ratingen, Wülfrath, Wuppertal, Haan und Erkrath.

Klima

Mettmann liegt in der gemäßigten Klimazone. Durch die Lage am Rand der Niederrheinischen Tiefebene ist das Klima ozeanisch geprägt. Westwinde tragen oft feuchte Luftmassen heran. Daher sind die Winter in der Regel verhältnismäßig mild, die Sommer mäßig warm und feucht. Der wärmste Monat ist mit 18,0 °C Durchschnittstemperatur der Juli, am kältesten ist es mit durchschnittlich 1,5 °C im Januar. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 9,7 °C. Die Niederschläge verteilen sich gleichmäßig über das ganze Jahr mit einem Maximum im Juni (88 Millimeter) und einem Minimum im Februar (55 Millimeter). Pro Jahr fallen im Durchschnitt 856 Millimeter Niederschlag.

Geschichte

Ur- und Frühgeschichte

Im Jahr 1856 wurden im Neandertal Knochen des Homo neanderthalensis – des Neanderthalers – gefunden. Dieser soll vor etwa 40.000 Jahren in der Region rund um die heutige Stadt Mettmann gelebt haben.

Mittelalter

Der Name „Mettmann“ kommt aus dem Altdeutschen, von „Medamana“, was so viel wie „Am mittelsten Bach“ bedeutet. Die erste urkundliche Erwähnung der Siedlung erfolgte im Jahre 904. In einer Urkunde von König Ludwig dem Kind werden dem Kloster Kaiserswerth diverse bereits früher übertragene Kaiserhöfe am Niederrhein bestätigt. Eine der angeführten Höfe ist ein Kaiserhof im Gebiet von Mettmann. Diesen Hof erhielt später (1248) Graf Adolf II. von Berg zusammen mit einem Königshof in Rath vom deutschen König Wilhelm von Holland geschenkt.

In einer weiteren Urkunde von 1072 schenkte König Heinrich IV. der Collegiatskirche in Kaiserswerth diverse „villare“ im westlichen Bereich zwischen Wupper und Ruhr. Einer der angeführten Siedlungen, in dem die Gehöfte lagen, war Mettmann. Im 12. Jahrhundert lag wie später unter den Herzögen von Berg vermutlich bereits ein Gericht der Herrschaft Hardenberg in Mettmann. Zu dieser Zeit hatte das Kloster Kaiserswerth unverändert zehntpflichtiges Eigentum in Mettmann, da Erzbischof Adolf von Köln dies dem Kloster erneut geschenkt hatte.

Im Jahre 1363 war Mettmann Sitz der Amtsverwaltung eines von acht Ämtern im Bergischen Land, es sind die acht Ämter, die in der Urkunde zur Übertragung des Landes Blankenberg an Berg genannt sind. Spätestens im 13./14. Jahrhundert erhielt der Ort eine eigene Stadtmauer, die bis in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges bestand. Teile der Stadtmauer sind bis heute an verschiedenen Stellen in der Innenstadt sichtbar. Im August 1424 erhob Herzog Adolf VII. Mettmann mit der zugehörigen Honschaft zu einer Freiheit. Dies war durch die neu erworbenen Rechten mit erheblichen Steuer- und Marktprivilegien verbunden, die dem Ort zu wirtschaftlicher Blüte verhalfen.

Neuzeit

Aus einer Steueraufstellung von 1624 ist ersichtlich, dass das Amt Mettmann zu dieser Zeit relativ wohlhabend war. Das Steueraufkommen betrug 827 Reichsthaler/Jahr. Hierin enthalten waren 80 Reichsthaler von der „Freiheit Mettmann“. Zum Vergleich: das Steueraufkommen der bergischen Metropole Düsseldorf lag bei nur 348 Reichsthaler.

1806 kam das Herzogtum Berg und mit ihm auch das Amt Mettmann unter Napoleon zum Großherzogtum Berg. Mettmann war einer der sechs Kantone im Arrondissement Düsseldorf. Im Amt Mettmann lebten zu dieser Zeit laut einer Volkszählung von 1804 9484 Personen. 4664 davon waren Katholiken, 4065 Reformierte, 716 Lutheraner, elf Juden und achtundzwanzig Sonstige. Von den größeren Höfen waren neun Rittergüter.

Nach Ende der Franzosenzeit in Deutschland wurde ab 1815 das Großherzogtum und damit Mettmann ein Teil von Preußen. Der Kreis Mettmann, bestehend aus den fünf Bürgermeistereien Haan, Hardenberg, Mettmann, Velbert und Wülfrath, entstand. Seit 1846 bildete die Bürgermeisterei Mettmann eine Gemeinde gemäß der Gemeinde-Ordnung für die Rheinprovinz vom 23. Juli 1845. Am 23. Oktober 1856 wurde der Gemeinde Mettmann von König Friedrich-Wilhelm IV. von Preußen die Rheinische Städteordnung und damit das Stadtrecht verliehen.

Ab 20. Jahrhundert

Nach der Machtübertragung an die Nationalsozialisten im Jahr 1933 diente die Villa Koburg der SA als Sammelstelle und Folterkeller für Verhaftete aus dem Kreis Mettmann. Zum Gedenken an die vielen getöteten und misshandelten Opfer befindet sich am zentralen Lavalplatz in Mettmann ein Denkmal.

Am 29. März 1943 stürzte ein Wellington-Bomber der Royal Air Force in Metzkausen ab. Er hatte die Kennung X3814 und war in dieser Nacht an einem Angriff auf Bochum beteiligt. Die fünf Besatzungsmitglieder, vier Kanadier und ein Engländer, kamen dabei ums Leben. Ehrenamtliche Mitarbeiter des LVR-Amtes für Bodendenkmalpflege fanden Teile des Bombers im Bereich des Golfplatzes.Acht Monate später, am 3. Dezember 1943, stürzte ein britischer Halifax-Bomber mit dem Kennzeichen HR876 nach Flakbeschuss am Gut Benninghof ab. Der Bomber befand sich auf dem Rückflug von einem Angriff auf Berlin. Die siebenköpfige Besatzung, die aus zwei Kanadiern und fünf Briten bestand, wurde auf dem Düsseldorfer Nordfriedhof beerdigt und später umgebettet. Die letzte Ruhestätte fanden sie auf dem Ehrenfriedhof im Klever Reichswald. Im Jahre 2014 haben ehrenamtliche Mitarbeiter des LVR-Amtes für Bodendenkmalpflege Teile des Bombers geborgen.

Im Laufe der Jahre wechselte der Sitz des Landkreises mehrfach. Neben den Städten Elberfeld und Vohwinkel (heute Teile Wuppertals) war vor allem Düsseldorf lange Zeit Sitz der Kreisverwaltung. Nachdem Mettmann den Zweiten Weltkrieg weitgehend ohne gravierende sichtbare Spuren überstanden hatte, ging der Sitz der Kreisverwaltung 1954 an die Stadt zurück.

In den an die Stadt Wülfrath angrenzenden Ortsteilen Niederschwarzbach und Obschwarzbach schufen sich nach 1945 bevorzugt deutsche Kriegsflüchtlinge und Spätaussiedler eine neue Heimat. Dadurch verschmolzen beide Orte in den 1960er Jahren zu einer größeren geschlossenen Wohnsiedlung.

Ab den 1960er Jahren wurde die mittelalterliche Innenstadt großflächig umgebaut. Vor allem in den Gebieten rund um den heutigen Jubiläumsplatz und die Straße Am Königshof wurden zahlreiche Wohnhäuser, Fabrikgebäude und historisch bedeutsame Bauwerke abgerissen. Darunter waren das 1284 erbaute „Steinenhaus“ des Ritters Ludewig von Medemen und der „Königshof“ aus dem 10. Jahrhundert. Die alten Häuser wurden durch größere Neubauten ersetzt. Trotzdem gelang es, Teile der historischen Altstadt zu erhalten. Bis heute ist der mittelalterliche Häuserring rund um die Katholische Kirche St. Lambertus in der Oberstadt erhalten, weitere Fachwerk- und Schieferhäuser säumen das Stadtbild.

Zur Stadt Mettmann gehört seit dem 1. Januar 1975 Metzkausen, das bis dahin als Sitz der Amtsverwaltung zum Amt Hubbelrath gehörte, das im Zuge der kommunalen Neuordnung zu diesem Tag aufgelöst wurde.

Im Jahr 2004 feierte die Stadt Mettmann ihr 1100-jähriges Bestehen und zählt somit zu den ältesten Gemeinden im Bergischen Land.

Seit 2010 wird die Innenstadt erneut umgebaut und saniert. Aus dem ehemaligen Karstadt-Warenhaus wurde mit der Königshof-Galerie ein modernes Einkaufszentrum. An der Straße Am Königshof entstanden auf dem Gelände der früheren Grundschule Schulstraße neue Wohn- und Geschäftshäuser und bilden heute das Königshof-Karree. Zudem wird in der Innenstadt der Bodenbelag modernisiert und das Stadtbild durch moderne stadtgestalterische Elemente aufgewertet. Mit der sogenannten „Netztrennung“ wurden von 2017 bis 2018 die Breite Straße und die untere Johannes-Flintrop-Straße für den Durchgangsverkehr gesperrt und in fußgängerfreundliche Spielstraßen umgebaut. Über zwei neu gebaute Umgehungsstraßen soll der Verkehr um die Innenstadt herum geführt und die Aufenthaltsqualität im Stadtkern verbessert werden.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1985 35.982
1990 38.998
1995 38.812
2000 38.708
2005 39.670
2010 39.300
2015 38.291
2016 38.734
2017 38.789

Politik

Rat der Stadt

Nach der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 setzt sich der Stadtrat wie folgt zusammen:

Partei / Liste Sitze
CDU 16 (−3)
SPD 12 (+1)
GRÜNE 5 (−3)
FDP 4 (−4)
AfD 3 (+3)
UBWG* 2 (−5)
LINKE 1 (±0)
Piraten 1 (+1)
* Unabhängige Bürger-Wählergemeinschaft

Bürgermeister

  • 1811–1816: Johann Wilhelm Haugh
  • 1816–1830: Peter Wilhelm Feldhoff
  • 1831–1839: Friedrich Wilhelm Bartsch
  • 1839–1844: Christian Bacciocco
  • 1844–1865: Heinrich von Rosenthal
  • 1865–1896: Albert Koennecke
  • 1896–1920: Albert Robert Conradi
  • 1920–1945: Arthur Lemke
  • 1945–1946: nicht besetzt
  • 1946–1951: Richard Benninghoven
  • 1951–1952: Karl Felder
  • 1952–1956: Wilhelm Rosendahl
  • 1956–1961: Karl-Heinz Lünenstraß (SPD)
  • 1961–1964: Wilhelm Voß (CDU)
  • 1965–1975: Erich Sommer (SPD)
  • 1975–1994: Ingrid Siebeke (CDU)
  • 1994–1999: Ottokar Iven (CDU)
  • 1999–2009: Bodo Nowodworski (parteilos)
  • 2009–2015: Bernd Günther (CDU)
  • Seit 2015: Thomas Dinkelmann (parteilos)

Seit 2009 wird der Bürgermeister für eine Amtszeit von sechs Jahren gewählt.

Partnerstädte, Patenschaften und Freundschaften

Partnerstadt:

  • Laval, Stadt in Nordwest-Frankreich

Zusammenarbeit:

  • San Felice Circeo, Gemeinde in Mittelitalien, ein Fundort von Überresten des Neandertalers

Patenschaft:

  • Osjorsk (Angerapp/Darkehmen), Stadt in West-Russland

Freundschaften:

  • Markranstädt, Sachsen
  • Goražde, Stadt im Osten von Bosnien-Herzegowina
  • Żnin, Stadt in Polen

Namenspatenschaft:

  • Ein Flugzeug der Lufthansa vom Typ Bombardier Canadair Regional Jet trägt seit 2006 den Namen der Stadt

Wappen, Flagge und Logo

Die Kreisstadt Mettmann führt ein Stadtwappen, eine Flagge, ein Dienstsiegel sowie ein Signet (Logo).

Wappen

Blasonierung: „In Blau zwei durch einen Torbau mit goldenem (gelbem) Tor verbundene goldene (gelbe) Kirchen, die rechte mit Spitzdach, die linke mit Doppelzwiebel, auf den mit schwarzen Wetterhähnen bekrönten Türmen; dazwischen schwebend eine goldene (gelbe) Krone, ein waagerechtes goldenes (gelbes) Zepter und eine goldene (gelbe) Zunftlade.“

Im Gegensatz zum Kreiswappen und den Wappen der meisten Städte im bergischen Land fehlt der bergische Löwe im Wappen der Kreisstadt. Stattdessen zeigt sie die durch ein Stadttor miteinander verbundene Evangelische Kirche und die Katholische Lambertuskirche sowie eine Krone, ein Zepter und eine Zunftlade zwischen beiden Kirchtürmen. Das Wappen entstammt einem Zunftabzeichen der "Fabricanten und Handwerker der Freiheit Mettmann" von 1778. Es wurde Stadtwappen vom 19. Jahrhundert bis 1938 und erneut seit 1946. 1966 wurde es geringfügig in die heutige Form verändert.

Flagge

„Die Farben der Kreisstadt sind blauweiß.“Beschreibung der Flagge: „Die Stadtflagge führt die Farben blau-weiß-blau quergestreift, im Verhältnis 1:5:1 mit dem Stadtwappen in der Mitte des weißen Feldes.“

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Kultur

Mit dem Weltspiegel Kino ist Mettmann Standort des ältesten noch existierenden Kinos in Deutschland. Die Stadt ist zudem Sitz des für den Kreis Mettmann sendenden Lokalradios Radio Neandertal. Bekanntheit erlangte Mettmann auch durch den im Januar 2004 erschienenen Kinofilm Samba in Mettmann von und mit Hape Kerkeling.

Kulturelles Zentrum der Stadt ist die Neandertalhalle. Hier finden regelmäßig Veranstaltungen statt. Im selben Gebäude ist auch die Stadtbibliothek mit einem Angebot von über 20.000 Medien untergebracht.

Ein seit 1861 bestehender Verein ist der Gesellschaft Verein zu Mettmann, eine klassische Sozietät.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Alljährlich an einem Sonntag Im Frühsommer findet in der Innenstadt die „Mettmanner Kunstmeile“ statt. Hier haben lokale und regionale Künstler die Möglichkeit, ihre Arbeiten zu präsentieren und Kontakte zu knüpfen.
  • An einem Sonntag im August steigt das jährliche Heimatfest rund um den historischen Marktplatz mit anschließendem Trödelmarkt.
  • In der Vorweihnachtszeit wird auf dem Marktplatz der rund 2 Wochen dauernde „Blotschenmarkt“ veranstaltet (von „Blotschen“, mundartlich für Holzschuh).

Neandertal

Das Neandertal (auch Neanderthal) gehört teilweise zu Mettmann. Es ist nach dem evangelischen Liederdichter Joachim Neander benannt, der dort regelmäßig Gottesdienste im Freien abhielt und die Natur als Inspiration für seine Lieder nutzte. Hier wurden beim Kalksteinabbau die Überreste des nach seinem Fundort Neandertal 1 benannten Neandertalers gefunden.

Mit dem Neanderthal Museum, das den berühmten Fund und die menschliche Urgeschichte thematisiert, liegt ein überregional bekanntes und international anerkanntes und bedeutsames Museum in Mettmann.

Weitere Sehenswürdigkeiten

  • Historische Altstadt mit dem Marktplatz und den typisch bergischen Häusern mit schwarzer Schieferverkleidung und den meist grünen Schlagläden
  • Die katholische St.-Lambertus-Kirche
  • Die ehemals reformierte evangelische Kirche aus grauen Feldsteinen
  • Die restaurierte Wassermühle am Goldberger Teich
  • Das Stadtgeschichtshaus in der alten Bürgermeisterei im Haus Mittelstraße 10
  • Die katholische Kirche St. Judas Thaddäus von 1907 im Ortsteil Obschwarzbach
  • Erinneringe, Skulptur

Bis 2012 war in der Mettmanner Innenstadt eine historische Straßenbahn der Kreis Mettmanner Straßenbahn zur Besichtigung aufgestellt. Der Wagen soll nach Abschluss des Innenstadt-Umbaus erneut im Stadtzentrum aufgestellt werden.

Religion

Historische Entwicklung

Bereits zu Beginn des Hochmittelalters liegen Informationen über das Christentum im Bereich Mettmann vor. Das damals gebildete Kirchspiel Mettmann gehörte zu dieser Zeit zum „Decania Nussiensis“ (Neuss). In einer Urkunde von 1198 wird sowohl der Pfarrer als auch eine Kirche in Mettmann angeführt. Zum im 14. Jahrhundert gebildeten bergischen Amt Mettmann gehörten neben dem Kirchspiel Mettmann auch die Kirchspiele Gerresheim mit Hubbelrath, Erkrath mit Eller und Wülfrath.

Bereits Mitte des 16. Jahrhunderts konnten die Protestanten unter dem Kaplan Dietmar Heiß eine reformierte Gemeinde in Mettmann bilden, zu der 1546 der überwiegende Anteil der Bevölkerung gehörte. Auch für die Lutheraner waren Anhänger, wenn auch in deutlich geringerer Anzahl, nachweisbar. 1672 war für diese unter dem Prediger Johann Polus eine kleine Gemeinde in Mettmann vorhanden.

Ab der 1580er Jahre mussten die Protestanten ihre Gottesdienste in Privathäuser abhalten, da eine zunehmende Unterdrückung erfolgte, die in der Amtszeit des schwachsinnigen Herzogs Johann Wilhelm ihren ersten Höhepunkt erreichte. Um die 1610er Jahre wurde die Unterdrückung zwar für wenige Jahre ausgesetzt, verstärkte sich jedoch ab den 1620er Jahren bis zu einem offiziellen Verbot der evangelischen Lehre 1636 unter Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm.Letzterer war 1613 vom lutherischen zum katholischen Glauben übergetreten und versuchte in seinen Herrschaftsgebieten die Gegenreformation zum katholischen Glauben durchzusetzen. Erschwerend kam in dieser Zeit kriegerische Aktionen hinzu, die auch im Bereich von Mettmann zu Einquartierungen und Plünderungen der am Konflikt beteiligten Truppen führten.

Trotz der Unterdrückung konnten die Reformierten 1640 ein Gebäude für kirchliche Aktivitäten in Mettmann anmieten. 1646 wurde es gekauft, durfte aber nur sehr eingeschränkt benutzt werden. Trotz des Endes des Dreißigjährigen Krieges 1648 endete die Unterdrückung für die Protestanten in Herzogtum Berg nicht. Beispielsweise wurde die verarmte protestantische Gemeinde noch Anfang des 18. Jahrhunderts in Mettmann gezwungen, für den Wiederaufbau der eingestürzten katholischen Kirche Geld aufzubringen.

Bereits 1729 hatte die reformierte Gemeinde den Neubau einer Kirche beschlossen. Deren Grundsteinlegung konnte aus Geldmangel erst im April 1774 erfolgen und die Einweihung der neuen Kirche war am 14. Dezember 1780. Fast zur gleichen Zeit, am 16. November 1768 hatte auch die deutlich kleinere Gemeinde der Lutheraner ihre neue kleine Kirche eingeweiht. 1824 kam es zu einer Vereinigung der Reformierten und der Lutheraner zur evangelischen Gemeinde Mettmann. Zu diesem Zeitpunkt waren 2868 Personen reformiert und 750 Lutheraner. Nach der Vereinigung wurde 1826 die Kirche der Lutheraner verkauft. Zuerst wurde sie zum Rathaus und danach zum Amtsgericht umgebaut.

Im Jahr 1828 wurde in Mettmann die Rheinische Missionsgesellschaft gegründet. Sie existierte bis 1971 und ging in der Vereinten Evangelischen Mission auf.

Kirchengebäude und Gemeindehäuser in Mettmann

  • Römisch-katholische Kirche, Pfarrei St. Lambertus Mettmann, unterhält folgende Kirchen:
    • St. Thomas Morus (Mettmann Nord/West)
    • St. Lambertus (Mettmann Stadtmitte/Pfarrkirche)
    • Heilige Familie (Metzkausen)
    • St. Judas Thaddäus (Obschwarzbach)
  • Evangelische Kirchengemeinde Mettmann, bestehend aus den Gottesdienststätten:
    • Evangelische Kirche Freiheitstraße
    • Evangelische Kirche Metzkausen
    • Kapelle Obschwarzbach
    • Kapelle des ev. Krankenhauses Mettmann
  • Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten), Bahnstraße 69
  • Christliche Versammlung, Am Königshof
  • Christlich-Freikirchliche Gemeinde, Auf dem Hüls
  • Adventistengemeinde Mettmann-Neandertal
  • Neuapostolische Kirche, Seminarstraße 5
  • Internationale Evangelische Gemeinde Mettmann, Bergstraße 22
  • Jehovas Zeugen, Versammlung Mettmann im Königreichssaal, Benninghofer Weg 21

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

Bereits im 19. Jahrhundert etablierte sich Mettmann als Standort für die Besteckindustrie. Vor allem Besteck der 1895 gegründeten Firma Seibel konnte sich über die Grenzen Deutschlands einen Namen machen. Heute führt die Firma Mono GmbH, ansässig im Gewerbegebiet Mettmann Ost, die Tradition fort.

Die Firma Fondium (bis 2018: Georg Fischer GmbH) produziert am Standort Mettmann seit 1907 Gussteile aus Kugelgraphitguss (Sphäroguss) für Personenwagen und Nutzfahrzeuge. Sie ist damit die letzte metallverarbeitende Zulieferfirma für verschiedene Automobilhersteller, die vor Ort tätig ist. Fondium beschäftigt rund 1000 Mitarbeiter und hat zurzeit eine Versandmenge von ca. 190.000 Tonnen pro Jahr. Die Firma Meckenstock, die sich auf Zieh-, Press- und Stanzteilproduktion spezialisiert hatte, beschäftigte bis zu Beginn des 21. Jahrhunderts 250 Mitarbeiter. Im Jahr 2000 wurde Insolvenz angemeldet. Die Gebäude unweit der Regiobahn-Haltestelle Mettmann-Stadtwald stehen seitdem leer.

Weitere bekannte Firmen mit Sitz in Mettmann sind der Tiefkühlkost-Hersteller und -Vertrieb Eismann Tiefkühl-Heimservice GmbH sowie das besonders durch seine Schuhpflegeprodukte bekannt gewordene Unternehmen Centralin. Mettmann ist auch Sitz des Verkehrsunternehmens Regiobahn GmbH, das die hier endende S-Bahn-Linie (S 28) betreibt.

Mit dem Neanderpark in Mettmann-West entstand 2006 ein neues großflächiges Gewerbegebiet in Mettmann. Verschiedene Betriebe aus den Bereichen Gastronomie, Handel, Handwerk, Medien und dem verarbeitenden Gewerbe sind hier ansässig. Hier hat auch die Deutschland-Zentrale des niederländischen Konzerns Ahold, dem Betreiber der Supermarktkette Albert Heijn, ihren Sitz.

Verkehr

Durch Mettmann führt die Bahnstrecke Düsseldorf-Derendorf–Dortmund Süd. In Mettmann Stadtwald endet die Regiobahn-Linie S 28 (Mettmann–Erkrath–Düsseldorf–Neuss-Kaarst), welche wochentags alle 20 Minuten und am Wochenende alle 30 Minuten verkehrt. Sie bedient hier drei Stationen: Mettmann Stadtwald, Mettmann Zentrum und Neanderthal. Die Wiederbelebung dieser Strecke der im vorletzten Jahrhundert durch die Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft gebauten Verbindung wurde maßgeblich vom ehemaligen Stadtrat Paul-Heinz Schuh initiiert. Die Linie wird gegenwärtig über die bestehende Strecke zum Bahnhof Dornap-Hahnenfurth und weiter über eine neu zu bauende Abzweigung nach Wuppertal-Vohwinkel ausgebaut. Des Weiteren ist eine Verlängerung im Westen über Viersen nach Venlo im Gespräch.

Von 1930 bis 1952 verkehrte zwischen Mettmann und Gruiten der Fahrdrahtbus Mettmann–Gruiten, der erste neuzeitliche Oberleitungsbus Deutschlands. Er wurde von Gustav Kemmann entwickelt. Kemmann stammte aus Mettmann und suchte die anspruchsvolle Strecke im Bergischen Land als Teststrecke aus.

Zwischen dem 19. Juli 1909 und dem 17. Mai 1952 verkehrten in Mettmann zudem die Straßenbahnen der Kreis Mettmanner Straßenbahn GmbH.

Der übrige öffentliche Nahverkehr in Mettmann wird heutzutage durch die Rheinbahn mit 13 Buslinien betrieben.

Mit dem Auto ist Mettmann über die A 3 (Anschlussstelle Mettmann), A 535 (Anschlussstelle Wuppertal-Dornap), A 44 (Anschlussstellen Heiligenhaus und Ratingen-Schwarzbach) und die B 7 (aus Richtung Düsseldorf/Wuppertal) erreichbar. Der Flughafen Düsseldorf International ist etwa 20 Kilometer entfernt, die Entfernung zum Flughafen Köln/Bonn beträgt etwa 50 Kilometer.

Öffentliche Einrichtungen

Mettmann ist Sitz der Kreispolizeibehörde. Im August 2005 wurde das Gebäude am westlichen Ortseingang als eines der damals modernsten Bürogebäude in Nordrhein-Westfalen eröffnet. Seit Januar 2019 wird an der Willettstraße in Mettmann-West eine neue Kreisleitstelle für Polizei und Feuerwehr gebaut. Sie ist die erste Leitstelle in Nordrhein-Westfalen, die Feuerwehr und Polizei unter einem Dach vereint. Der Bau soll 2021 fertig gestellt werden.

Bildung

Die Stadt hält eine große Anzahl verschiedener Schulformen vor, sowie eine Musikschule, eine Volkshochschule, eine Stadtbibliothek und ein umfangreiches Stadtarchiv. Seit Oktober 2009 ist Mettmann mit der Eröffnung der FHDW (Fachhochschule der Wirtschaft) Hochschulstandort.

Schulen

Grundschulen

  • Katholische Grundschule Neanderstraße
  • Otfried-Preußler-Schule
  • Städtische Gemeinschaftsgrundschule „Am Neandertal“
  • Städtische Gemeinschaftsgrundschule Herrenhauser Straße
  • Astrid-Lindgren-Schule

Weiterführende Schulen

  • Zweigstelle der Hauptschule „Carl-Fuhlrott-Schule“ Hochdahl (früher Anne-Frank-Schule)
  • Carl-Fuhlrott-Realschule
  • Heinrich-Heine-Gymnasium
  • Konrad-Heresbach-Gymnasium
  • Berufliches Gymnasium am Berufskolleg Neandertal

Förderschulen

  • Förderschule für Sprachbehinderte
  • Erich-Kästner-Schule
  • Hans-Helmich-Schule für geistig und körperlich Behinderte (in Trägerschaft der Stiftung Hephata)

Berufsschulen

  • Berufskolleg Neandertal (Berufliches Gymnasium)
  • Schule für kommunale Verwaltung
  • Krankenpflegeschule im Evangelischen Krankenhaus Mettmann
  • Bildungsakademie für Gesundheits- und Sozialberufe des Kreises Mettmann GmbH

Volkshochschule

  • Volkshochschule Mettmann-Wülfrath

Hochschule

  • Dependance der Fachhochschule der Wirtschaft

Gesundheitswesen

Mettmann besitzt mit dem evangelischen Krankenhaus in der Gartenstraße ein modernes Krankenhaus mit 245 Betten. Die Gründung des Hauses geht auf das Jahr 1877 zurück. Von 1908 bis 1981 bestand an der Düsseldorfer Straße zudem ein katholisches Krankenhaus. In dem Gebäude ist heute ein Seniorenheim untergebracht.

Sport

Ralph Roese wurde in den Jahren 1931 und 1932 Deutscher Motorrad-Straßenmeister in der Klasse bis 1000 cm³. Anschließend wechselte er zum Automobilrennsport und errang 1938 einen beachtenswerten dritten Platz beim 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps. 1939 wurde er deutscher Sportwagenmeister in der Klasse bis 1,5 Liter Hubraum. Der dritte Gesamtrang bei der Mille Miglia 1940 gilt als sein international größter Erfolg. Alle Rennen bestritt er als Werks- und Privatfahrer auf Fahrzeugen von BMW.

Der Verein Mettmanner TV spielte von 1969 bis 1974 fünf Jahre lang in der Tischtennis-Bundesliga. 1971/72 wurde er Deutscher Meister.

Der Hockey- und Tennisclub Mettmanner THC (früher THC Mettmann) ist 2011 entstanden aus der Fusion der beiden Clubs THC Mettmann und MTC 80.Das Hockeyteam spielte in der Oberliga (damals höchste Spielklasse), das Tennisteam in der Regionalliga (damals zweite Liga). Heute spielt die 1. Herren-Mannschaft im Hockey in der 1. Verbandsliga, auf dem Feld wie auch in der Halle. Das Damen-Team spielt in der 2. Verbandsliga. Eine 1. Herren- und 1. Damen-Mannschaft im Tennis existiert zurzeit nicht, dafür aber gibt es eine Vielzahl von Mannschaften in verschiedenen Altersgruppen. Der MTHC verfügt über 12 Außenplätze, sowie 4 Hallenplätze. Als Clubhaus dient das erweiterte Clubhaus des früheren MTC 80.

Im Stadtteil Metzkausen ist mit dem TCM 65 (Tennis-Club Metzkausen e. V.) ein weiterer Tennisclub beheimatet. Der TCM ist mit ca. 600 Mitgliedern (stand 2017) der mitgliederstärkste Tennisverein Mettmanns.

Der Verein Mettmann-Sport e. V. zählt über 4.500 Mitglieder und wurde am 17. Januar 2005 in das Vereinsregister aufgenommen. Er trat die Nachfolge dreier alteingesessener Mettmanner Vereine (MTV, MSC, TSV Metzkausen) an.

Im Jahr 2004 wurde das Mettmanner Freibad zu einem Naturfreibad mit Strandbereichen, Strandkörben, Matschspielplatz und Wasserrutsche umgebaut.

Im Jahr 2011 hat die Stadt Mettmann an der Hasseler Straße in Metzkausen bestehende Sportplätze, die für Fußball und Leichtathletik genutzt wurden, zum zentralen Sportzentrum „Am Pfennig“ zusammengefasst. Grund dieser Maßnahme war die Umwidmung des Sportgeländes „Am Stadtwald“ zu einem Wohngebiet. Die Sportanlage des Heinrich-Heine-Gymnasiums wurde saniert, die bestehende Tennisanlage des fusionierten Tennis- und Hockeyclubs erweitert, zwei Fußballspielfelder sowie Trainingsplätze neu angelegt und ein Funktionsgebäude errichtet.

Am 2. Juli 2017 führte die 2. Etappe der Tour de France (Radsport) auf ihrem Weg von Düsseldorf nach Lüttich durch Mettmann.

Persönlichkeiten

In Mettmann geboren

  • Konrad Heresbach (1496–1576), Humanist
  • Adolph Kirdorf (1845–1923), Montanindustrieller
  • Emil Kirdorf (1847–1938), Industrieller
  • Gustav Kemmann (1858–1931), Verkehrswissenschaftler
  • Otto Heipertz (1884–1954), Politiker und Jurist
  • Ralph Roese (1900–1950), Motorrad- und Automobilrennfahrer
  • Heinrich Christian Siekmeier (1901–1982), Lehrer in Mettmann und Regierungspräsident in Trier; in Luxemburg als Kriegsverbrecher verurteilt
  • Kurt Gester (1914–1997), Opernsänger und Ehrenmitglied der Deutschen Oper am Rhein
  • Paul Goebels (1918–2000), Politiker, Autor, Bürgermeister von Bad Neustadt an der Saale
  • Eberhard Hamer (* 1932), Ökonom, Begründer der Mittelstandsökonomie
  • Ryke Geerd Hamer (1935–2017), Arzt und Begründer der antisemitisch geprägten „Germanischen Neuen Medizin“
  • Bernd Hamer (1939–2004), Politiker (CDU), Professor für Rechtswissenschaften
  • Wolfgang Rott (* 1946), Feldhockeyspieler und Olympiasieger
  • Ina Lenke (* 1948), Politikerin (FDP)
  • Michael Kausch (* 1949), Schauspieler
  • Jochen Leiß (* 1950), Tischtennisspieler, deutscher Meister im Doppel
  • Bernd Günther (* 1951), Politiker (CDU) und Bürgermeister in Mettmann
  • Harald Klingelhöller (* 1954), Bildhauer, Kunstprofessor
  • Wolfgang Reuter (* 1955), katholischer Theologe
  • Thomas Risse (* 1955), Politikwissenschaftler, Professor am Otto-Suhr-Institut Berlin
  • Matthias Wuttig (* 1960), Physiker, Professor an der RWTH Aachen
  • Kristina Bach (* 1962), Schlagersängerin
  • Christiane Brinkmann (* 1962), Leichtathletin
  • Thomas Classen (* 1962), Boxer
  • Kai Blasberg (* 1965), deutscher Medienmanager und Geschäftsführer des privaten Fernsehsenders Tele 5.
  • Heidi Hein-Kircher (* 1969), Historikerin und Hochschullehrerin
  • Stefan Kooths (* 1969), Ökonom und Hochschullehrer
  • Eiko Rott (* 1970), Hockey-Nationalspieler
  • Frank Bräutigam (* 1975), Jurist, Fernsehjournalist und Moderator
  • Dan Maag (* 1975), Filmproduzent (Der Rote Baron)
  • Sebastian Büttner (* 1976), Drehbuchautor und Journalist
  • Elvir Omerbegovic (* 1979), Unternehmer, Gründer des Hip-Hop-Labels Selfmade Records
  • Marcel Siem (* 1980), Profigolfer
  • Carsten Polanz (* 1982), evangelischer Theologe, Islamwissenschaftler und Hochschullehrer
  • Ania Niedieck (* 1983), Schauspielerin
  • Martin Kaymer (* 1984), Profigolfer, hat 2014 als erster Deutscher die US-Open gewonnen
  • Lea Lin Teutenberg (* 1999), Radsportlerin
  • Franziska Koch (* 2000), Radrennfahrerin

Mit Mettmann verbunden

  • Nortrud Boge-Erli (* 1943), Kinderbuchautorin
  • Campino (Andreas Frege) (* 1962), Sänger, Songwriter der Band Die Toten Hosen
  • Felix Droese (* 1950), Künstler
  • Johann von Ghogreff (1499–1554), Kanzler von Jülich-Kleve-Berg
  • Christoph Kirschbaum (* 1958), Gitarrist und Komponist
  • Johann Abraham Küpper (1779–1850), evangelischer Theologe und Pädagoge
  • Johannes Flintrop (1904–1942), römisch-katholischer Priester und NS-Opfer
  • Karl-Heinz Lünenstraß (1919–1963), Politiker, 1956–1961 Bürgermeister
  • Andreas Meurer („Andi“) (* 1962), Musiker, Bassist der Band Die Toten Hosen
  • Heinrich von Rosenthal (1808–1865), Politiker, 1844–1865 Bürgermeister
  • Toni Turek (1919–1984), ehemaliger deutscher Nationaltorwart und Weltmeister von 1954 (ist in Mettmann begraben)
  • Renz Waller (1895–1979), Kunstmaler und Falkner

Weblinks

Hinweis

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