Stadt Heiligenhaus
Hauptstraße 157
42579 Heiligenhaus

http://www.heiligenhaus.de

Heiligenhaus

160pxAbb. 1 Wappen von Heiligenhaus
Basisdaten
Bundesland Nordrhein-Westfalen
Kreis Mettmann
Höhe 187 m
PLZ 42579
Vorwahl 02054, 02056, 02102
Gliederung
Website www.heiligenhaus.de
Bürgermeister NN ()

Heiligenhaus ist eine mittlere kreisangehörige Stadt im Norden des Kreises Mettmann. Sie liegt im Städtedreieck Düsseldorf–Essen–Wuppertal im Niederbergischen Land und im Regierungsbezirk Düsseldorf.

Geographie

Geographische Lage

Die Stadt erstreckt sich auf einem in west-östlicher Richtung verlaufenden ungefähr 160 Meter hohen Geländerücken, der nach Norden und Süden zum Vogelsangbachtal beziehungsweise Angertal hin stark abfällt.

Heiligenhaus hat (im Uhrzeigersinn) eine gemeinsame Stadtgrenze mit der kreisfreien Stadt Essen sowie mit Velbert, Wülfrath und Ratingen (alle Kreis Mettmann). Alle Angaben als Luftlinienentfernung von Stadtmitte zu Stadtmitte.

Stadtteile

Die Stadt besteht aus den Stadtteilen Abtsküche, Beeker Busch, Hasselbeck, Heide, Hetterscheidt, Hofermühle, Innenstadt, Isenbügel, Leubeck, Migua, Nonnenbruch, Oberilp, Oberstadt, Tüschen, Unterilp, Unterstadt, Vogelsang, Waldsiedlung, Werkerwald und Wassermangel. Neu entstanden ist der Stadtteil Selbeck. Von der Struktur her ist Heiligenhaus eine Bandstadt, da sich die am dichtesten bebaute Fläche im Wesentlichen entlang der Ost-West-Achse durchs Zentrum erstreckt.

Der Stadtteil Hetterscheidt wurde in Harry Binghams Roman „The Sons of Adam“ (New York 2004, ISBN 0-00-715792-4) erwähnt. In diesem wird ein Kriegsgefangenenlager des untergegangenen Deutschen Kaiserreichs für westliche Offiziere während des Ersten Weltkrieges geschildert: „in Hetterscheidt a little way outside Düsseldorf“.

Die Hofbezeichnung Isenbügel wurde 1250 erstmals als Isenbugele erwähnt. Nach dem Hof Isenbügel wurde die gleichnamige Honschaft und somit auch der Stadtteil benannt.

Geschichte

Verwaltungsgeschichte

Die heutige Stadt Heiligenhaus ging aus dem Dorf Heiligenhaus hervor, das historisch zur Honschaft Leubeck im Amt Angermund des Herzogtums Berg gehörte. Seit der Franzosenzeit gehörte Heiligenhaus mit den umliegenden Ortschaften zur Bürgermeisterei Velbert, die 1846 die Rheinische Gemeindeordnung und 1856 die Rheinische Städteordnung erhielt. Am 1. April 1897 wurde das Gebiet der alten Honschaften Hasselbeck, Hetterscheidt, Isenbügel, Leubeck, Oefte und Tüschen aus der Stadt Velbert herausgelöst und zur neuen Landgemeinde Heiligenhaus zusammengefasst, die seitdem auch eine eigene Bürgermeisterei bildete. Oefte wurde am 1. April 1936 von Heiligenhaus an die Stadt Kettwig abgetreten. Die Gemeinde Heiligenhaus erhielt 1947 das Stadtrecht.

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen (jeweils zum 31. Dezember):

Jahr Einwohner
1897 5.368
1947 11.947
1953 15.034
1964 25.028
1967 27.541
1975 29.886
1980 29.649
1985 28.514
1990 29.715
1995 29.487
Jahr Einwohner
2000 28.442
2001 28.402
2002 28.373
2003 28.025
2004 27.789
2005 27.750
2006 27.415
2007 27.312
2008 26.963
2009 26.818
Jahr Einwohner
2010 26.659
2011 26.462
2012 25.502
2013 25.419
Einwohnerzahl zum 9. Mai 2011 (Zensus)
männlich weiblich insgesamt
12.370 13.180 25.560
Quelle: IT.NRW
Einwohnerzahl am 30. Juni 2012
männlich weiblich insgesamt
12.967 13.446 26.413
Quelle: Landesbetrieb Information und Technik NRW

Politik

Gemeinderat

Sitze im Rat nach den Kommunalwahlen seit 1999
Partei / Liste 2014 2009 2004 1999
CDU 17 16 17 21
SPD 10 9 10 12
FDP 3 6 5 5
Wahlalternative Heiligenhauser Liste 4 5
Bündnis 90 Die Grünen 2

Bürgermeister

  • 2004–2017: Jan Heinisch, CDU
  • 1994–2004: Peter Ihle, CDU
  • 1989–1994: Hermann Schwarze, SPD
  • 1984–1989: Ernst Berninghaus, CDU
  • 1979–1984: Helga Schniewind, FDP
  • 1964–1979: Felix Wittmann, CDU

Wappen, Siegel, Flagge und Logo

Der Stadt Heiligenhaus wurden zuletzt am 20. März 1947 ein Wappen, ein Siegel und eine Flagge verliehen.

Wappen

Blasonierung: „Geteilt von Blau und Rot durch einen überhöhten silbernen (weißen) Sparren; unten ein silberner (weißer) Amboss, darüber gekreuzt eine silberne (weiße) Zange und ein silberner (weißer) Hammer.“

Die 1947 zur Stadt erhobene Gemeinde beherbergte seit dem 17. Jahrhundert sogenannte Hausschmieden, deren Werkzeuge die damalige Eisenindustrie, besonders Schloss- und Beschlägeherstellung, darstellen sollen. Der Düsseldorfer Heraldiker Jupp Held gestaltete das Wappen 1937 in den Bergischen Farben Rot, Silber und Blau. Der Gemeinde ist am 27. November 1937 vom Oberpräsidenten in Koblenz das Wappen verliehen worden und erneut am 20. März 1947 als neue Stadt durch Urkunde des Innenministers des Landes Nordrhein-Westfalen.

Siegel

„Die Stadt führt ein Dienstsiegel mit dem Stadtwappen. Geteilt durch einen überhöhten Sparren; unten ein Amboss, darüber gekreuzt eine Zange und ein Hammer.“

Flagge

„Die Flagge ist in drei Bahnen im Verhältnis 1 : 1 : 1 von Blau zu Weiß zu Rot quergestreift und zeigt in der Mitte das Stadtwappen im Schild.“

Logo

Den 2005 ausgeschriebenen Wettbewerb für ein neues Logo der Stadt Heiligenhaus gewann der Diplom-Designer Sven Hornscheidt mit folgendem Entwurf: Ein dreiteiliges Signet in den Farben Rot, Grün und Blau mit dem dazu gehörigen Schriftzug „Stadt Heiligenhaus“ in Antiquaschrift. Das Blau symbolisiert die Gewässer der Naherholungsgebiete Stauteich, Angerbach- und Vogelsangbachtal, das Grün steht für das Bergische Land und das Rot zeichnet unter sich eine weiße Sheddach-Silhouette ab und symbolisiert damit die wirtschaftliche Produktivität der Stadt.

Städtepartnerschaften

Städtepartnerschaften bestehen zu:

  • Basildon und Mansfield in England
  • Meaux in Frankreich
  • Zwönitz im Erzgebirge.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Im kulturellen Bereich finden Kunstausstellungen, Theatervorstellungen, Kleinkunst und Konzertabende in der Aula des Immanuel-Kant-Gymnasiums und im „Club – Zentrum für Kultur und Freizeit“ des Jugendfreizeitheimes statt. Außerdem bestehen eine Stadtbücherei, Museum Abtsküche – Heimatkundliche Sammlung – mit Backhaus und das Feuerwehrmuseum mit Geräten und Ausrüstungsgegenständen aus 150 Jahren Feuerwehrgeschichte.

Bauwerke

  • Die evangelisch-lutherische Kirche von 1788/89 an der Hauptstraße wurde 1928 abgerissen.
  • Ev.-ref. Stadtkirche (Alte Kirche); schlichte barocke Saalkirche von 1769.
  • Katholische Kirchen St. Suitbertus (genannt „Dom“ aufgrund des hohen, weithin sichtbaren, neugotischen Turmhelms; Grundsteinlegung der Kirche am 5. Juli 1896, später Kriegsbeschädigungen) und St. Ludgerus (Konsekration 1962); ferner die katholische Kapelle St. Jakobus Abtsküche (fertiggestellt 1909 im neoromanischen Stil) in der Abtsküche/Hetterscheidt gegenüber dem Stauteich, dort ehemalige Sommerresidenz der Äbte von Kloster Werden, genannt Schloss Hetterscheidt.
  • Die ehemalige Pilgerhütte Otterbeck in Heiligenhaus, in der Gerhard Tersteegen wirkte, hat ihren Namen nach den dort ansässigen Bauern. Vermutlich ist die Familie Otterbeck zurückzuführen auf eine gleichnamige Bauerschaft bei Gescher in Westfalen. Die Otterbeek heißt heute kartografisch „Uhlandsbach“.
  • Ehemaliges Rittergut Haus Rossdelle
  • 2009 wurde die erste Waggonbrücke Deutschlands von Ulrich Diehl errichtet.

Sport

Das Sportangebot der Stadt Heiligenhaus umfasst neben Ballsportarten wie Handball, Fußball, Badminton, Tischtennis und Volleyball auch die Möglichkeit des (Sport-)Schwimmens im stadteigenen Frei- und Hallenbad Heljensbad.

In der HSG Velbert/Heiligenhaus spielen über 500 Spieler und ca. 25 Mannschaften Handball. Die HSG wird von mehr als 50 Trainern, Übungsleitern und Betreuern unterstützt. Die Jugendarbeit wird von dem Förderverein H-F-V aktiv gefördert.

An der Grenze zu Homberg befindet sich außerdem der Flugplatz Meiersberg, auf dem sowohl Segel- als auch Motorflug betrieben wird. Die ebenfalls auf dem Flugplatz stattfindenden und sich jeweils jährlich abwechselnden Drachen- bzw. Modellbaufeste sind auch über die Stadtgrenzen hinweg bekannt.

Darüber hinaus führen 45 km markierte Wanderwege im Umkreis der „Industriestadt im Grünen“ durch das Anger- und Vogelsangbachtal bis ins Ruhrtal.

Wirtschaft und Infrastruktur

Heiligenhaus hatte 2008 gut 9000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, davon die meisten in der mittelständisch strukturierten Metall verarbeitenden Industrie. Bedeutung hat die Stadt als Standort der Zulieferindustrie für die deutsche Automobilproduktion, es werden Schlösser, Beschläge, Verriegelungen produziert. Traditionell ist in Heiligenhaus Schloss- und Baubeschlagindustrie ansässig; die Stadt liegt in der Schlüsselregion Velbert/Heiligenhaus. Bekanntester Industriebetrieb ist die Kiekert AG als Hersteller von Autoschließsystemen unter anderem für VW und BMW. Im Jahr 2000 wurde die Kiekert AG vom Finanzinvestor Permira für 530 Mio. € über eine fremdfinanzierte Übernahme erworben. Aufgrund der hierbei übertragenen Schuldenlast und der schlechten Konjunktur auf dem Automobilmarkt drohte die Firma 2006 in die Insolvenz zu gehen. Die Insolvenz konnte jedoch abgewendet werden.

Die gesamte Industrie in Heiligenhaus hatte im Jahr 2008 einen Umsatz von 987 Mio. Euro.

Schienen- und Busverkehr

In Heiligenhaus gibt es keinen Bahnanschluss mehr, der Schienenpersonenverkehr wurde im Jahre 1960 eingestellt. Die heute stillgelegte Niederbergbahn wurde von 1913 bis 1926 errichtet und führte von Kettwig über Heiligenhaus, Velbert und Wülfrath nach Vohwinkel. Ihr Bau führte in den 1920er Jahren zu einer massiven Verschuldung der Stadt. Die Reichsbahn wollte nach dem Ersten Weltkrieg die Trasse nur weiterbauen, wenn sich die Stadt zu einem Drittel an ihrer Finanzierung beteiligen würde, dies war eine für die Stadt nicht aufzubringende Summe. Velbert bot an, den Bau zu finanzieren, wenn Heiligenhaus sich eingemeinden ließe, was ausgeschlagen wurde. Schließlich gab es Unterstützung durch die Stadt Kettwig und den Kreis Düsseldorf-Mettmann.

Bis zum Zweiten Weltkrieg waren Güter- und Personenverkehr auf der Strecke recht gering. Da jedoch die Industrie in Heiligenhaus und Velbert zu wichtigen Rüstungsproduzenten entwickelten und die Pendlerzahlen nach Velbert enorm stiegen, war die Strecke während des Zweiten Weltkrieges ausgelastet. Als die Strecken um die Großstädte herum immer stärker durch Bombenangriffe zerstört wurden, befuhren auch Fernverkehrszüge die Niederbergbahn. Ein Ende fand dieser starke Verkehr, als die zurückweichenden deutschen Truppen im April 1945 die Ruhrbrücke bei Kettwig sprengten; bis 1951 endeten alle Züge in Kettwig vor der Brücke. Schon 1960 wurde der Personenverkehr komplett eingestellt, die Strecke vom Bahnhof Heiligenhaus nach Kettwig stillgelegt und 1980 zum Fahrradweg umgebaut. Am 28. Dezember 1994 fuhr der letzte Güterzug von Heiligenhaus nach Velbert.

Die Bahnlinie führt im Heiligenhauser Stadtgebiet über zwei große Natursteinviadukte. Eine Reaktivierung der Niederbergbahn im Rahmen einer so genannten Circle Line von Wuppertal über Velbert und Heiligenhaus nach Düsseldorf ist immer wieder in der Diskussion. Um das Band der Trasse als Ganzes zu erhalten wurde jedoch zunächst ein Fußgänger- und Fahrradweg auf der stillgelegten Trasse angelegt. Der Panoramaradweg Niederbergbahn wurde im Sommer 2011 fertiggestellt und bietet nun eine durchgehende Radverbindung zwischen Kettwig und Vohwinkel.

Am 11. Oktober 1899 wurde die 6,5 km lange elektrische Straßenbahnlinie von Velbert nach Heiligenhaus eröffnet. Diese wurde 1952 stillgelegt. Von 1899 bis 1923 verkehrte eine dampfbetriebene Kleinbahn von Heiligenhaus nach Hösel. Auf der Gesamtstrecke dieser beiden ehemaligen Straßenbahnlinien verkehrt heute die Buslinie 770.

Die Buslinien 770 nach Hösel S und 771 nach Ratingen Mitte stellen den Anschluss an die S 6 Köln–Düsseldorf–Ratingen Ost–Essen her – die Linie 770 am Bahnhof Hösel, die Linie 771 am Bahnhof Ratingen Ost. Der Bahnhof Hösel ist der nächstgelegene Bahnhof. Außerdem bestehen durch die Buslinien 772 und 774 zwei Verbindungen über den Stadtteil Isenbügel nach Kettwig und an den dort gelegenen S-Bahn-Haltepunkt Kettwig Stausee (nur mit Linie 772 erreichbar). In östlicher Richtung stellen die Linien 770 und 771 die Verbindung nach Velbert Zentraler Omnibusbahnhof und die 774 die Verbindung zum Klinikum Niederberg her. Daneben gibt es noch einen Schnellbus (SB 19) nach Velbert und Essen und die innerstädtische Linie O 17.

Für den gesamten Öffentlichen Personennahverkehr gilt der Tarif des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr und tarifraumüberschreitend der NRW-Tarif.

Wirtschaftsstruktur

Wirtschaftsstruktur (31. Dezember 2005) – Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte
absolut in %
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei, Fischzucht 109 1.1
Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden 0 0,0
Verarbeitendes Gewerbe 6244 64,9
Energie- und Wasserversorgung 72 0,7
Baugewerbe 394 4,1
Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kfz und Gebrauchsgütern 1035 10,8
Gastgewerbe 101 1,0
Verkehr und Nachrichtenübermittlung 360 3,7
Kredit- und Versicherungsgewerbe 110 1,1
Grundstücks- und Wohnungswesen 285 3,0
Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung 219 2,3
Erziehung und Unterricht 67 0,7
Gesundheits-, Veterinär-, Sozialwesen 477 5,0
Erbringung sonstiger öffentlicher und persönlicher Dienstleistungen, Private Haushalte 151 1,6
sonstiges 0 0,0
gesamt 9626 100
Veränderung seit 1999 (31.12) -2685 -21,8

Öffentliche Einrichtungen

Das Rathaus, in der Stadtmitte gelegen, ist seit 1989 durch einen modernen Anbau gemeinsames Haus für Rat und Verwaltung. Im neu gestalteten Ratssaal finden nicht nur Sitzungen des Rates, sondern auch Empfänge, Kleinkunst-Veranstaltungen und bürgerschaftliche Begegnungen statt.

Das Klinikum Niederberg im benachbarten Velbert, dessen Eigentümer die Städte Velbert und Heiligenhaus sind, ist auch für Heiligenhaus zuständig.

Bildung

Heiligenhaus verfügt über 15 Kindergärten, sechs Grundschulen, eine Realschule, eine Gesamtschule und ein Gymnasium. Die berufsbildenden Schulen sind in den Nachbarstädten Velbert und Ratingen ansässig. Für die Erwachsenenbildung steht der Volkshochschul-Zweckverband Velbert/Heiligenhaus zur Verfügung. Ein Studium ist an dem Campus Velbert/Heiligenhaus der Hochschule Bochum möglich. Die Musikschule ist Ausbildungsstätte für etwa 625 Schüler.

Katastrophenschutz

In Heiligenhaus befindet sich das Logistikzentrum der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW). Des Weiteren hat der THW-Landesverband Nordrhein-Westfalen seinen Sitz in Heiligenhaus.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

  • Peter Friedrich Engstfeld (1793–1848), Organist und Kirchenlieddichter
  • Christopher Mies (* 1989), Autorennfahrer

Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen

  • Sebastian Boenisch (* 1987), Fußballspieler, 1992–2000 Jugendspieler bei der SSVG Heiligenhaus, danach Profi bei Schalke 04, Werder Bremen, Bayer Leverkusen und 1860 München sowie polnischer A-Nationalspieler
  • Albie Donnelly (* 1947, Huyton, Liverpool), britischer Saxophonist und Gründer der Band Supercharge
  • Helene Elisabeth Prinzessin von Isenburg (1900–1974), erste Präsidentin des Vereins Stille Hilfe für Kriegsgefangene und Internierte, starb in Heiligenhaus
  • Ilona Kalmbach (* 1955), Filmproduzentin, wuchs in Heiligenhaus auf
  • Horst Langer (* 1939), Tischtennisspieler, deutscher Meister im Doppel, 1979–2001 TTC Heiligenhaus
  • Bernd Liffers (* 1958), Kirchenmusiker und Organist
  • Hubert Maessen (* 1947), Publizist (u. a. Deutschlandfunk, WDR) und Buch-Autor; Ehrenbürger von Little Rock, Arkansas
  • Jakob Muth (1927–1993), deutscher Professor, der durch seinen Einsatz für die Integration behinderter Kinder ins Schulwesen bekannt wurde
  • Georg Salden (* 1930), Typograf
  • John Steinbeck (1902–1968), Schriftsteller, dessen Großvater Johann Adolf Großsteinbeck in Heiligenhaus zur Welt kam
  • Peter Wensierski (* 1954), Spiegel-Redakteur und Journalist

Weblinks

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Heiligenhaus

Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; Informationen zum Lizenzstatus eingebundener Mediendateien (etwa Bilder oder Videos) können im Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen.

Wikipedia® ist eine eingetragene Marke der Wikimedia Foundation Inc.

Deutschlandkarte
Stadtplan Heiligenhaus