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Ludwigslust
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Stadt Ludwigslust
Der Bürgermeister
Schloßstr. 38
19288 Ludwigslust

http://www.stadtludwigslust.de

Ludwigslust

160pxAbb. 1 Wappen von Ludwigslust
Basisdaten
Bundesland Mecklenburg-Vorpommern
Höhe 34 m
PLZ 19288
Vorwahl 03874
Gliederung 7 Ortsteile
Adresse der Verwaltung Schloßstraße 38
19288 Ludwigslust
Website www.stadtludwigslust.de
Bürgermeister Reinhard Mach (parteilos)

Ludwigslust ist eine Stadt im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern. Sie ist Verwaltungssitz des Amtes Ludwigslust-Land, selbst aber amtsfrei. Die Stadt ist eines der 18 Mittelzentren des Landes und liegt in der Metropolregion Hamburg. Weithin bekannt ist die Abkürzung Lulu für den Stadtnamen.

Einzigartig in Norddeutschland ist das Ensemble rund um das Barockschloss Ludwigslust der Herzöge Mecklenburg-Schwerins, das auch als „Versailles des Nordens“ bezeichnet wird, sowie die darum angelegte Residenzstadt mit vielen Denkmalbauten.

Geografie

Ludwigslust liegt im westlichen Mecklenburg am Ludwigsluster Kanal, einer künstlichen Wasserverbindung zwischen Störkanal und Rögnitz, 35 Kilometer südlich der Landeshauptstadt Schwerin und am östlichen Rande der Griesen Gegend. Das Gebiet der Stadt wird von einem 550 Hektar großen Laubwald im Westteil, Wiesen im Südwesten und ausgedehnten Obstplantagen im Nordosten und Osten geprägt. Am nordöstlichen Stadtrand gibt es einen Nadelwald von 170 Hektar und auch der südwestliche Stadtbereich um die B 5/B 191 ist von ausgedehntem Nadelwald bewachsen, von dem sich auf dem Stadtgebiet 370 Hektar befinden. Der tiefste Punkt des Stadtgebietes mit liegt in den Wiesen in der Nähe des Ortsteils Hornkaten, der höchste mit an der B 5 westlich des Ortsteils Kummer.

Ortsteile

Das Gemeindegebiet besteht neben dem Stadtgebiet von Ludwigslust und Techentin aus den Ortsteilen Glaisin, Hornkaten, Kummer und Niendorf/Weselsdorf.

Weiterhin existieren die sonstigen Siedlungen und Wohnplätze Katenstück, Jägerhof, Weselsdorf, Alte Ziegelei, Drusenhorst, Forsthaus, Georgenhof, Lindenkrug (ehemals zu Kummer), Mäthus (ehemals zu Kummer) und Niendorf.

Geschichte

Ludwigslust ist eine sehr junge Stadt, deren Geschichte eng mit dem Schloss Ludwigslust verknüpft ist. Die Stadt entstand aus dem Ort Klenow.

Das Dorf Klenow und sein Name

Bereits 1333 wird das Gut Klenow in einer Urkunde erwähnt. Das Gut befand sich in der Gegend des heutigen Schlossplatzes. Im Ludwigsluster Tageblatt von 1919 stand eine Notiz, „… dass schon im Jahre 1294 in einer lateinischen Urkunde der Ritter Hermanus de Klenow als Zeuge für eine Schenkungsurkunde benannt wird.“ Das Dorf Klenow entstand dann ab dem 16. Jahrhundert. Das Gut Klenow wurde 1616 an die mecklenburgischen Landesherren verkauft. Der Ort war nach dem Dreißigjährigen Krieg wüst.

Die Schreibweise des Ortsnamens wandelte sich mit der Zeit, 1333 nannte man den Ort villa Clonow, 1344 Klenow, 1399 Clenowe, 1422 Klene, 1438 Cleynow, 1534 Klenow und Kleynow, 1541/42 Kleyow, 1561 Kleinow und Klenow, 1603 Kleinow, 1637 und 1844 war die häufigste Bezeichnung Klenow.

Ludwigslust als Residenz

Prinz Christian Ludwig ließ an der Stelle des Orts Klenow durch den Hofbaumeister Johann Friedrich Künnecke von 1731 bis 1735 ein einfaches Jagdschloss in Fachwerk erbauen. 1747 folgte Christian Ludwig seinem Bruder Karl Leopold als regierender Herzog im (Teil-) Herzogtum Mecklenburg-Schwerin. 1754 erhielt der Ort Klenow auf Weisung des Herzogs Christian Ludwig den Namen „Ludwigslust“. Zwei Jahre später verstarb dieser, und sein Nachfolger, Herzog Friedrich (der Fromme) begann, Residenz und Hofhaltung aus Schwerin hierher zu verlegen. Die endgültige Verlegung des Hofes begann 1763 und war 1765 abgeschlossen, die Regierungsbehörden waren jedoch in Schwerin verblieben. Danach setzte rege Bautätigkeit ein, nach wohldurchdachten Plänen entstand die Hauptresidenz von Mecklenburg-Schwerin. Nordwestlich des Schlosses entstand schrittweise einer der größten Landschaftsparks Norddeutschlands.1765 begann Baumeister Johann Joachim Busch mit dem Bau der Hofkirche (fertiggestellt 1770, heute Stadtkirche) und setzte den Ausbau zur Residenz mit dem barocken Schloss fort, an dem von 1772 bis 1776 gebaut wurde. Um das Schloss herum entstanden am heutigen Schlossplatz, am Kirchplatz sowie in der Schloßstraße Häuser für das Personal. 1789 wurde der Komponist Johannes Matthias Sperger erster Kontrabassist der Hofkapelle.

Bereits Ende des 18. Jahrhunderts waren Juden im Ort ansässig, denn sie errichteten um diese Zeit ihren Jüdischen Friedhof, der nach dem Novemberpogromen 1938 von den NS-Behörden geschändet und beseitigt wurde.

1804 begann Baumeister Johann Christoph Heinrich von Seydewitz mit dem Bau der katholischen Kirche (heute St. Helena) auf einer Insel im Schlosspark. Sie wurde 1808 unter dem Baumeister Johann Georg Barca vollendet. 1837 verlegte Herzog Paul Friedrich die Residenz des inzwischen zum Großherzogtum erhobenen Landesteils zurück nach Schwerin.

Militärgeschichte 1837 bis 1992

1837 wurde die 2. Eskadron unter Rittmeister Bernhard von Schack von Grabow nach Ludwigslust verlegt und in der Kaserne Louisenstraße untergebracht. Schon 1838 erfolgte die Verlegung der Mecklenburg-Schweriner Dragoner unter Führung von Generalmajor Ernst von Pentz. Das östlich vom Zentrum gelegene Garnisonsgelände wurde Standort der Dragoner. 1841 wurde das Regiment auf vier Eskadrone erweitert und umfasste 19 Offiziere, 4 Ärzte, 40 Unteroffiziere, 13 Trompeter, 280 Dragoner und 313 Pferde, dazu noch der Quartiermeister, der Sattler und der Schmied. Quartier bezog man in den Kasernen und Häusern der Louisen-, Nummern-, Sand- und Mauerstraße sowie im Marstall. Neue Kasernen, neue Kantinen, neue Häuser und neue Stallungen entstanden. Später folgten unter anderem eine Schwimmanstalt am Kanal und drei Reitbahnen.

1848 wurde die Hälfte des Regiments im Krieg zwischen Schleswig-Holstein und Dänemark eingesetzt. 1866 kämpfte das Mecklenburger Militär im Deutschen Krieg auf Preußens Seite. Es hieß ab 1867 1. Großherzoglich Mecklenburgisches Dragoner-Regiment Nr. 17 und hatte fünf Eskadronen. 1870/71 kämpfte die Truppe im Deutsch-Französischen Krieg. 1914 war sie zunächst im Westen und ab 1915 an der Ostfront (Erster Weltkrieg) eingesetzt. 1919 wurde das Regiment aufgelöst. Die Reste gingen im 14. Reiter-Regiment der Reichswehr auf. 1929 und 1939 wurden neue Kasernen und Stallungen gebaut. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Reiterei zu einem Bataillon der Militärischen Aufklärung mit diversen Einsatzorten.

Am 1. Mai 1945 machten die 7th Armored Division, die 8th Infantry Division und die 82nd Airborne Division das Schloss Ludwigslust zum Hauptquartier. Kurt von Tippelskirch, stellvertretender Oberkommandierender der Heeresgruppe Weichsel, kapitulierte dort am 2. Mai.

Später wurde Ludwigslust bis 1992 Garnison der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland mit Pionieren und einer Mot-Schützen-Division. Nach dem Zwei-plus-Vier-Vertrag und der Wiedervereinigung zogen die 240. Mot. Schützenregiment und 221. Panzerregiment ab. Das 34 Hektar große Kasernengelände wurde zwischen 1995 und 2006 mit Wohnungen, Einkaufszentrum, Büros, Gaststätten, Stadthalle, Gymnasium, Ämtern und Freizeiteinrichtungen für zivile Zwecke umgenutzt.

Die neuere Geschichte

1826 wurde die Landstraße, die heutige B 5, eröffnet und von 1844 bis 1846 entstand die Bahnlinie Hamburg–Berlin; Ludwigslust erhielt seinen Bahnhof. 1834 wurde durch die 1795 gegründete "Klubgesellschaft Sozietät" das Schauspielhaus auf der Bleiche erstellt. 1879 übernahm die Schauspielhaus AG, 1914 die Stadt und 1921 der Kunstverein das Theater. 1947 brannte das Haus vollständig nieder. 1851 wurde das „Diakonissen- und Krankenhaus Stift Bethlehem“ gegründet. Erst 1876 erhielt Ludwigslust mit immerhin schon 6000 Einwohnern das Stadtrecht verliehen. Und 1880 schließlich erlangte es als Landstadt in Mecklenburg Landstandschaft und war bis 1918 als Teil der Städte des Mecklenburgischen Kreises auf Landtagen der seit 1523 vereinten Stände vertreten.

Im Zuge einer Gebietsreform in den frühen Jahren der Weimarer Republik wurde Ludwigslust 1922 Kreisstadt. Die Stadt wurde weiter vergrößert und verdichtet. In Richtung Süden wuchs sie über die Stadtgrenzen hinaus mit dem Ort Techentin zusammen und nach Norden entwickelten sich Wohngebiete bis zur Bahntrasse und später darüber hinaus. Auch westlich wuchs das Wohngebiet bis in den Park hinein. In der Zeit des Nationalsozialismus entstanden auf dem Gelände zwischen Stadtmauer und Bahn die Wehrmachtskasernen. Das Schloss verblieb bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges im Besitz der herzoglichen Familie.

1945 entstand in zwei Kilometern Entfernung vom Stadtzentrum das Konzentrationslager Wöbbelin als Außenlager des KZ Hamburg-Neuengamme. Nach der Befreiung des Lagers durch amerikanische Truppen am 2. Mai 1945 wurden viele Opfer dieses Lagers aus Massengräbern in ihre letzte Ruhestätte am Bassinplatz im Zentrum der Stadt umgebettet. Die Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin widmen sich der Aufarbeitung der Geschichte dieses Lagers.

Am 22. Februar und am 18. März des Jahres 1945 wurde Ludwigslust durch amerikanische Fliegertruppen bombardiert. Ziel waren vor allem die Bahnanlagen. Beim ersten Angriff starben etwa 150 Einwohner.

Ab 1952 war Ludwigslust wiederum Kreisstadt, nunmehr des gleichnamigen Kreises im Bezirk Schwerin, der in seiner Form als Landkreis bis 1994 fortbestand. Ab etwa 1970 bis 1988 entstanden die neuen Wohngebiete Parkviertel mit 693 Wohnungen, an der Grabower und Schweriner Allee mit 702 Wohnungen, alle in der Plattenbauweise der DDR. Ab 1969 wurde die den Stadtkern entlastende, aber die Stadt zerschneidende östliche Tangente – zum Teil als Hochstraße – errichtet.

Nach der politischen Wende wurde ab 1991 der historische Stadtkern der Residenzstadt im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert, ebenso seit 1995 das Plattenbaugebiet Parkviertel (Stadtumbau). Von 1995 bis 2006 wurde auch das neben dem Zentrum liegende 34 Hektar große Gebiet der ehemaligen Garnison an der Käthe-Kollwitz-Straße als Konversionsmaßnahme städtebaulich erschlossen und aufgewertet.

Mit der Kreisgebietsreform im Jahr 1994 wurde Ludwigslust Sitz des neuen Landkreises Ludwigslust. Dieser ging mit der Kreisgebietsreform 2011 am 4. September im Landkreis Ludwigslust-Parchim mit dem Kreissitz Parchim auf.

Eingemeindungen

Niendorf wurde am 1. April 1969 eingemeindet. Techentin kam am 1. Oktober 1972 hinzu. Hornkaten folgte am 1. Juli 1973. Am 1. Januar 2005 wurden Glaisin und Kummer eingemeindet.

Einwohnerentwicklung

  • 1703: 85
  • 1793: 1.500
  • 1850: 5.435
  • 1876: 6.005
  • 1890: 6.500
  • 1900: 6.640
  • 1910: 6.911
  • 1925: 7.179
  • 1933: 8.005
  • 1945: 22.000
  • 1957: 12.148
  • 1962: 11.800
  • 1984: 13.000
  • 1989: 13.176
  • 1992: 12.680
  • 2000: 12.506
  • 2001: 12.449
  • 2002: 12.275
  • 2003: 12.195
  • 2004: 12.057
  • 2005: 12.907 1
  • 2006: 12.815
  • 2013: 12.095
1Eingemeindung Glaisin und Kummer

Politik

Stadtvertretung

Die Stadtvertretung der Stadt Ludwigslust besteht aus 25 gewählten Vertretern aus sechs Parteien und zwei Einzelvertretern. Derzeitiger Bürgermeister ist Reinhard Mach.Seit dem 25. Mai 2014 setzt sich die Stadtvertretung folgendermaßen zusammen:

Partei Sitze
CDU 6
LINKE 5
SPD 5
GRÜNE 2
FDP 0
AfL* 6
NPD 1
*Wählergemeinschaft „Alternative für Ludwigslust“

Bürgermeister

Reinhard Mach wurde im Juni 2010 zum Nachfolger von Petra Billerbeck gewählt.

Wappen

Das Wappen wurde am 16. Juni 1876 von Friedrich Franz II., Großherzog von Mecklenburg-Schwerin verliehen und unter der Nr. 53 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Blasonierung: „Gespalten von Gold und Blau; vorn am Spalt ein halber hersehender, gold gekrönter schwarzer Stierkopf mit aufgerissenem Maul, silbernen Zähnen, ausgeschlagener roter Zunge, in Spitzen abgerissenem Halsfell und silbernen Hörnern; hinten in Blau am Spalt ein halber grüner Rosenstock mit einer halben roten Rose auf grünem Grund, begleitet: oben von einem silbernen Malteserkreuz, unten von einem aufgerichteten goldenen Adlerfang.“

Flagge

Die Flagge der Stadt Ludwigslust zeigt zwei gleich breite Querstreifen, am Liek Blau, am fliegenden Ende Gold (Gelb). In der Mitte des Flaggentuchs liegt das Stadtwappen. Es nimmt zwei Drittel der Flaggenhöhe ein. Die Länge des Flaggentuchs verhält sich zur Höhe wie 5:3.

Partnerstädte

  • Ahrensburg in Schleswig-Holstein, seit 1990
  • Kamskoje Ustje im russischen Tatarstan, seit 1994
  • Muscatine in Iowa, USA, seit 2004

Sehenswürdigkeiten und Kultur

Bauwerke, Parks

  • Das spätbarocke Schloss Ludwigslust wurde nach Plänen von Johann Joachim Busch in Form eines E-förmigen Grundrisses von 1772 bis 1776 erbaut. Der wichtigste Raum im Schloss ist der Goldene Saal. Zur Anlage gehören auch:
    • Die barock-klassizistische Stadtkirche, die von 1765 bis 1770 nach Plänen des Baumeisters Johann Joachim Busch gegenüber der Hoffront erbaut wurde.
    • Der klassizistische erbgroßherzogliche Marstall (1821) von Barca.
    • Das Spritzenhaus (1814) von Barca sollte ursprünglich Orangerie werden.
    • Die ehemalige Hauptwache (1853) von Ludwig Wachenhusen.
    • Das klassizistische ehemalige Prinzenpalais (um 1800) aus Rotsteinen am ovalen Platz des Bassins, bei einem Brand in der Nacht vom 12. auf den 13. März 2011 stark beschädigt
    • Das ehemalige Waschhaus als großes zweigeschossiges Fachwerkhaus an der Schloßfreiheit.
  • Der Schlosspark wurde von Busch als Barockgarten französischer Prägung angelegt und mit Alleen und Springbrunnen verziert. Er ist der größte Park in Mecklenburg-Vorpommern. Dazu gehören:
    • Die Große Kaskade auf der Hofseite, die noch aus dieser Zeit stammt.
    • Der Große Kanal (Ludwigsluster Kanal) von 1760, der das Wasser zur Kaskade leitet.
    • Die Steinerne Brücke über den Kanal von 1780 nach Plänen von Rudolph Kaplunger.
    • Die künstliche Ruine (Grotte) von 1788 (vergleichbare Entwicklung wie in Schloss Sanssouci).
    • Das Schweizerhaus von 1789.
    • Die katholische Kirche St. Helena in romantischer Neogotik, 1803–1809 nach Plänen von Seydewitz errichtet und von Barca fertiggestellt.
    • Das klassizistische Mausoleum für Helena Pawlowna, Tochter von Zar Paul I., 1806 nach Plänen von Joseph Ramée gebaut.
    • Das Mausoleum für Herzogin Luise von 1809 nach Plänen von J. G. Barca.
  • Die Altstadt wurde durch die Hofbaumeister Busch sowie Heinrich von Sedlitz und ab 1809 durch den Baumeister Johann Georg Barca planmäßig zunehmend im Stil des Klassizismus errichtet. Ab 1809 wurde auch privates Bauen erlaubt. 1837 endete die erste konzentrierte Bauphase. Bemerkenswert sind:
    • Die axiale noch barocke Schlossstraße (früher Grote Straße) mit den Backsteinhäusern u.a. mit
      • dem ehemaligen Pferdestall von Barca, der sich hinter der Schloßstraße 16 befindet,
      • dem Rathaus, 1780 von Johann Joachim Busch errichtet, zunächst Gerichtshaus und Haus der Carton-Fabrique, dann der Sparkasse; ab 1876 Rathaus, 1996 saniert und erweitert,
      • dem heutigen Hotel Weimar, 1773 nach Plänen von J. J. Busch gebaut,
      • dem historisierenden Postgebäude von 1888 aus der Gründerzeit.
    • Der Alexandrinenplatz nach Plänen des Landesbaumeisters Friedrich Georg Groß.
    • Die Kanalstraße mit den klassizistischen Bürgerhäusern nach Plänen von Barca u.a. mit
      • dem klassizistischen Seminargebäude (heute Fritz-Reuter-Schule) von 1829 nach Plänen von Groß,
      • dem klassizistischen Suhrland-Haus (Nr. 22) für den Hofmaler Rudolph Suhrlandt.
    • Die kleine Nummernstraße mit den nummerierten Häusern für die Soldaten des ehemaligen Wachregiments.
  • Das Torwächterhaus am Schweriner Tor von Barca.
  • Das Krankenhausgebäude des Stifts Bethlehem von 1851.
  • Der Friedhof mit dem Hauptportal (1791) nach Plänen von Busch.
  • Die neue Stadthalle (2000) an der Christian-Ludwig-Straße, eine moderne Verknüpfung von Alt (ehemalige Reitbahn der Dragoner von 1893) und Neu, nach Plänen eines örtlichen Ingenieurbüros.
  • Der Hauptmeilenstein an der Grabower Allee wurde 1829 im Zuge des Baus der Chaussee von Hamburg nach Berlin als Granitobelisk errichtet.
  • Die Windmühle Kummer aus dem Jahr 1880

Denkmäler

  • Denkmal Herzog Friedrich mit allegorischer Sandsteingruppe und Marmorrelief des Herzogs von Bildhauer Rudolph Kaplunger, 1791 errichtet, erhalten
  • Denkmal Herzogin Helena Pawlowna mit Marmorurne von Bildhauer Franz Pettrich, errichtet um 1810, erhalten
  • Denkmal mit Bronzestandbild des Großherzogs Friedrich Franz I. von Bildhauer Albert Wolff, 1869 errichtet, erhalten (Inschrift teilweise entfernt)
  • Gefallenendenkmal 1870/71 als Siegessäule mit Figur einer Viktoria nach Christian Daniel Rauch, errichtet 1882, zerstört 1951
  • Denkmal mit Bronzebüste des Großherzogs Friedrich Franz III. von Bildhauer Hugo Berwald, 1899 in Lübtheen errichtet, 1936 nach Ludwigslust umgesetzt, erhalten
  • Gefallenendenkmal 1914/18 des Meckl. Jägerbataillons Nr. 14 mit Bronzefigur von Bildhauer Hugo Berwald, gegossen 1915, enthüllt 1922, erhalten
  • Gefallenendenkmal 1914/18 des Meckl. Dragonerregiments Nr. 17 mit bronzener Figur eines Meldereiters von Bildhauer Emil Cauer, 1932 errichtet, 1946 zerstört
  • Reiterstandbild der Alexandrine, Prinzessin von Preußen, 2003 errichtet von Andreas Krämmer & Holger Lassen
  • Das Ehrenmal auf dem Schloßvorplatz Am Bassin für 200 Opfer des KZ Wöbbelin, 1951 von dem Künstler Herbert Bartholomäus entworfen
  • Gedenkstein aus dem Jahre 1945 auf dem Friedhof der Evangelisch-Lutherischen Stadtkirche für die Sammelgräber der nach der Befreiung 1945 gestorbenen 116 namentlich bekannten und 112 unbekannten Häftlinge des KZ Wöbbelin
  • Sowjetischer Ehrenfriedhof an der Grabower Allee für insgesamt 220 sowjetische Opfer des Zweiten Weltkriegs, darunter gefallene Rotarmisten sowie umgekommene Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter
  • Gedenkstein aus dem Jahre 1962 auf dem Areal des ehemaligen Jüdischen Friedhofs zur Erinnerung an die Opfer der Shoa
  • Gedenkstein aus dem Jahre 1961 am Seminargarten (zu DDR-Zeiten „Friedrich-Engels-Straße“) zur Erinnerung an den im KZ Buchenwald 1944 ermordeten Arbeiterpolitiker Ernst Thälmann
  • Denkmal für das Lieblingspferd von Großherzog Friedrich Franz I. von Mecklenburg-Schwerin; errichtet um 1815 von Johann Georg Barca

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Barockfest im Mai
  • Lindenfest im Juni
  • Burning Summer Festival (Rock/Punk) im Juli
  • Kleines Fest im großen Park (Kleinkunstfestival) im August
  • Open-Air-Konzerte am Schloss im Sommer
  • Barocker Adventsmarkt

Kultur

  • Fanfarenzug Ludwigslust e.V. von 1957
  • Förderverein Schloss Ludwigslust e.V. von 1992; Ziele: Schloss und Kultur
  • Freunde der Lindenstadt Ludwigslust e.V. von 1991; Ziele: Kultur, Theater, Niederdeutsch, Studienreisen
  • Ludwigsluster Zeichenzirkel von ca. 1966
  • Luna Filmtheater von 1912
  • Postgesangsverein Ludwigslust von 1976
  • Schützenverein Lindenstadt Ludwigslust e.V. von 1990
  • Techentiner Carneval Club (TCC) von 1957
  • Zebef e. V. von 1995; Ziel: Bildung, Erholung und Freizeit für Kinder und Jugend
  • Verein für humanistische Jugendarbeit und Jugendweihe e. V. von 1990
  • Kunst- und Kulturverein Ludwigslust e.V.
  • Naturforschende Gesellschaft Mecklenburg e.V.

Wirtschaft und Verkehr

Aufgrund des Anschlusses an die Bahnstrecke Hamburg-Berlin entwickelte sich Ludwigslust zu einem Verkehrsknotenpunkt im Südwesten Mecklenburgs.

Ansässige Unternehmen

  • LFW Ludwigsluster Fleisch- und Wurstwarenspezialitäten GmbH & Co. KG (seit 1892)
  • GE Grid Messwandler GmbH (Hochspannungsmesswandler, geschlossen im März 2017)
  • SBL Stahl- und Behälterbau Ludwigslust GmbH & Co. KG
  • RATTUNDE & Co GmbH (Integrierte Sägesysteme)
  • HAAR Mecklenburg GmbH & CO. KG (Maschinenbau)

Verkehr

Eisenbahnverbindungen

Der Bahnhof Ludwigslust liegt an der Berlin-Hamburger Bahn, und ist Ausgangspunkt der Bahnstrecken nach Wismar sowie nach Parchim. Er hat die Bahnhofskategorie 4 und ist vor allem als Umsteigebahnhof von Bedeutung. Ludwigslust ist daher ICE-Halt, insbesondere für Reisende aus der Landeshauptstadt Schwerin in Richtung Berlin und Hamburg. So hält der ICE z.B. morgens in Ludwigslust, um zahlreiche Pendler in das 120 km entfernte Hamburg zu bringen.

Von Ludwigslust aus bestehen Zugverbindungen im:

Fernverkehr:

  • ICE nach Hamburg (3–4 × täglich; ca. 40 Minuten)
  • ICE nach Berlin (3–4 × täglich; ca. 1 Stunde)
  • IC/EC nach Hamburg (4 × täglich);
  • IC/EC nach Berlin/Dresden (EC weiter bis Prag/Budapest; 4 × täglich)
  • IC nach Schwerin/Rostock (1 × täglich im Sommer, 2 × pro Woche im Winter)
  • IC nach Magdeburg/Leipzig (1 × täglich im Sommer, 2 × pro Woche im Winter)

Nahverkehr:

  • RE 2 : Wismar – Schwerin – Ludwigslust – Nauen – Berlin – Königs Wusterhausen – Lübben – Cottbus (zweistündlich)
  • RE 7 : Wismar – Schwerin – Ludwigslust (zweistündlich)
  • RB 14 : Hagenow – Hagenow Land – Ludwigslust – Parchim (stündlich)

Die Personenbeförderung auf der Bahnstrecke nach Dömitz, die bis zur Zerstörung der Elbbrücke im Jahre 1945 weiter über die Elbe nach Dannenberg und Uelzen führte, wurde 2000 eingestellt, die Strecke im Jahr 2001 stillgelegt und in den folgenden Jahren abgebaut. Es existiert eine direkte Busverbindung.

Busverbindungen

Busverbindungen von Ludwigslust in das Umland werden durch die Ludwigsluster Verkehrsgesellschaft (LVG), mit Hauptsitz in Hagenow und einer Niederlassung in Ludwigslust, und das private Busunternehmen Bus Kröger aus Neustadt-Glewe hergestellt.

Straßenverbindungen

Ludwigslust liegt seit Ende 2015 an der noch unvollständigen A 14 zwischen Magdeburg und dem Autobahnkreuz Schwerin.

In Ludwigslust treffen sich die Bundesstraßen 5 und 191. Bis zum 31. Dezember 2015 führte auch noch die B 106 aus Richtung der A 24 in die Stadt. Sie wurde wegen der Eröffnung der Autobahn zur Landesstraße 72 herabgestuft.

Infrastruktur

Allgemeine Einrichtungen

  • Rathaus Ludwigslust, Schloßstr. 38
  • Ludwigslust - Information, Schloßstraße 36
  • Bibliothek Ludwigslust, Schloßstraße 38
  • Amt Ludwigslust-Land
  • Polizeiinspektion (PI) und Polizeihauptrevier Ludwigslust, Grabower Allee 2 c
  • Freiwillige Feuerwehr Ludwigslust und Ortsfeuerwehren in Techentin, Hornkaten, Kummer und Glaisin
  • Amtsgericht Ludwigslust
  • Agentur für Arbeit
  • Deutsche Rentenversicherung
  • Außenstelle des Finanzamts Hagenow
  • Zollamt
  • Zebef, Zentrum für Bildung, Erholung und Freizeit, Alexandrinenplatz 1

Bildung

  • Grundschulen: Fritz Reuter-Grundschule, Edith-Stein-Grundschule, Grundschule Techentin und Grundschule Kummer
  • Peter Joseph Lenné-Schule, Regionalschule
  • Goethe-Gymnasium
  • Wirtschaftsgymnasium
  • Berufliche Schule und BBS-Start
  • Allgemeine Förderschule Johann Heinrich Pestalozzi
  • Schule zur individuellen Lebensbewältigung Schule an der Bleiche
  • Kreismusikschule Johann Matthias Sperger
  • Kreisvolkshochschule (VHS)

Kirchen

  • Evangelisch-lutherische Stadtkirche (Hofkirche)
  • Evangelische Stiftskirche
  • Katholische Kirche St. Helena / St. Andreas

Sport

  • Eintracht Ludwigslust 1994
  • Hörgeschädigten-Sportverein Ludwigslust von 1990
  • Masamune e.V. für Shotokan-Karate
  • Motorsportclub Ludwigslust von 1958
  • Post-Sportverein Ludwigslust von 1950
  • PSV Handball Ludwigslust 1990
  • Schützenverein Lindenstadt Ludwigslust
  • SG 03 Ludwigslust/Grabow von 2003
  • TSG, Turn- und Sport-Gemeinschaft Ludwigslust von 1969 (früher BSG Einheit von 1948)
  • Volley Tigers Ludwigslust von 2000

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Ludwigslust hat seit 1876 zehn Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen.

Söhne und Töchter

  • Friedrich Ludwig zu Mecklenburg (1778–1819), Erbprinz zu Mecklenburg, Erbgroßherzog von Mecklenburg in Mecklenburg-Schwerin, Mitglied aus dem Hause Mecklenburg-Schwerin
  • Gustav Wilhelm zu Mecklenburg (1781–1851), Angehöriger des (groß-) herzoglichen Hauses von Mecklenburg-Schwerin
  • Rudolph Suhrlandt (1781–1862), Porträtmaler und Lithograph
  • Carl von Rantzau (1782–1851), mecklenburgischer Hofbeamter
  • Georg Störzel (1782–1863), Jurist und Politiker
  • Karl August Christian zu Mecklenburg (1782–1833), Herzog zu Mecklenburg, russischer General
  • Ludwig Dornblüth (1784–1857), Mediziner
  • Charlotte Friederike zu Mecklenburg (1784–1840), Herzogin zu Mecklenburg; Kronprinzessin von Dänemark
  • Adolf zu Mecklenburg (1785–1821), Herzog zu Mecklenburg-Schwerin
  • Paul Friedrich von Moltke (1786–1846), russischer Diplomat
  • Franz Passow (1786–1833), Klassischer Philologe
  • Franz von Erdmann (1793–1862), Philologe und Orientalist
  • Ludwig von Lützow (1793–1872), mecklenburgischer Staatsmann und Politiker
  • Adolph von Sell (1797–1891), mecklenburgischer General, Diplomat und Hofbeamter
  • Paul Friedrich (1800–1842), Großherzog von Mecklenburg
  • Alfons von Boddien (1802–1857), preußischer Offizier und Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung
  • Karl Prosch (1802–1876), Verwaltungsjurist und Politiker (NLP), MdR
  • Marie zu Mecklenburg (1803–1862), Herzogin zu Mecklenburg, durch Heirat Herzogin von Sachsen-Altenburg
  • Wilhelmine Suhrlandt (1803–1863), Lithographin
  • Eduard Prosch (1804–1878), Verwaltungsjurist, Intendant der großherzoglichen Sammlungen in Mecklenburg-Schwerin
  • Franz Floerke (1811–1889), Bürgermeister der Stadt Grabow
  • Helene zu Mecklenburg (1814–1858), Prinzessin und durch Heirat Herzogin von Orléans und Chartres
  • Wilhelm Benque (1814–1895), Landschaftsgärtner und Gartenarchitekt
  • Gustav von Boddien (1814–1870), Forstwirt, Dichter und Zeichner
  • Paul Rudolf von Bilguer (1815–1840), Schachmeister
  • Ernst Gillmeister (1817–1887), Glasmaler
  • Amalie Buchheim (1819–1902), Museumsleiterin
  • Bernhard Vollrath von Bülow (1820–1864), mecklenburgischer Diplomat und Gesandter beim Bundestag des Deutschen Bundes in Frankfurt am Main
  • Georg Carl Hahn (1822–1895), Lübecker Konservenfabrikant
  • Friedrich Franz II. (1823–1883), Großherzog von Mecklenburg in Mecklenburg-Schwerin (1842–1883)
  • Luise zu Mecklenburg (1824–1859), Angehörige des großherzoglichen Hauses Mecklenburg (-Schwerin), durch Heirat Fürstin Windisch-Graetz
  • Theodor Hahn (1824–1883), Apotheker, Hydro- und Diättherapeut, Protagonist der vegetarischen Ernährung
  • Ida Masius (1824–1897), Mitbegründung des ersten Kinderkrankenhauses in Mecklenburg
  • Wilhelm zu Mecklenburg (1827–1879), preußischer General der Kavallerie
  • Carl Suhrlandt (1828–1919), Maler
  • Alexander von Bülow (1829–1901), Ministerpräsident (1829–1901)
  • Otto Dörr (1831–1868), Maler
  • Pauline Soltau (1833–1902), Geigerin und Malerin
  • Adolf Zehlicke (1834–1904), Lehrer und Schriftsteller
  • Dimitri von Vietinghoff (1836–1914), mecklenburgischer Offizier und Hofbeamter
  • Jaspar von Bülow (1836–1878), Verwaltungsjurist und Hofmarschall von Mecklenburg-Strelitz
  • Eduard Ehrke (1837–1911), Landschaftsmaler
  • Franz Benque (1841–1921), Fotograf
  • Wilhelm von Sell (1842–1922), preußischer Generalmajor
  • Ludwig Beissner (1843–1927), Botaniker
  • Gotthilf Sellin (1844–1921), Lehrer und Autor
  • August Franz von Rodde (1847–1927), preußischer Offizier, zuletzt Generalmajor der Kavallerie
  • Friedrich Franz III. (1851–1897), Großherzog von Mecklenburg in Mecklenburg-Schwerin
  • Bertha Clément (1852–1930), Schriftstellerin
  • Paul Friedrich zu Mecklenburg (1852–1923), Herzog zu Mecklenburg, General der Kavallerie
  • Franz Wachter (1853–1923), Historiker und Archivar
  • Marie zu Mecklenburg (1854–1920), Großfürstin von Russland
  • Julius Brauns (1857–1931), Stenograf und Systemerfinder
  • Johannes Gillhoff (1861–1930), Lehrer, Volkskundler und Schriftsteller (in Glaisin geboren)
  • Fritz Wilhelm Emanuel Peters (1865–1932), Bauingenieur
  • Heinrich Schumann (1869–1940), Lehrer und Politiker (SPD), MdHB, Hamburger Senator
  • Anton Gilsing (1875–1946), Politiker (Zentrum, CDU), MdL
  • Ottilie Kaysel (1875–1956), Malerin und Graphikerin
  • Otto Eberhard (1875–1966), evangelischer Theologe und Religionspädagoge
  • Werner Schultz (1878–1944), Internist und Hämatologe
  • Heinrich Timm (1885–1917), Flugzeugkonstrukteur
  • Paul Schwandt (1887–1920), Fliegerpilot
  • Helmuth von Oertzen (1888–1952), Militärbeamter und Politiker (CDU), Verkehrsminister Thüringen
  • Gerhard Venzmer (1893–1986), Mediziner und Schriftsteller
  • Erich Kastan (1898–1954), Fotograf
  • Otto Maercker (1899–1978), evangelisch-lutherischer Geistlicher
  • Otto Karsten (* 1899), Politiker (CDU) und evangelischer Prediger
  • Johann Ohde (1905–1953), Bauingenieur mit Schwerpunkt Geotechnik
  • Christian Ludwig Herzog zu Mecklenburg (1912–1996), Adliger, Chef des Hauses Mecklenburg
  • Wend von Kalnein (1914–2007), Kunsthistoriker und Schriftsteller
  • Sigelind von Platen (1914–1945), Schriftstellerin religiöser Literatur
  • Günther Hillmann (1919–1976), Biochemiker
  • Heinz F. W. Hinze (1921–2012), Publizist
  • Annelies Burmeister (1928–1988), Sängerin
  • Klaus Krickeberg (* 1929), Statistiker
  • Horst von Bassewitz (* 1932), Architekt
  • Fritz Jürß (* 1932), Altphilologe
  • Walter Beltz (1935–2006), Religionswissenschaftler und Orientalist
  • Eike Wolgast (* 1936), Historiker und Hochschullehrer
  • Manfred Osten (* 1938), Autor und Kulturhistoriker
  • Axel Hausmann (1939–2014), Sachbuchautor, Hochschullehrer, Physiker, Philosoph, Hobby-Historiker
  • Alexandra von Berlichingen (* 1941), Vorsitzende der Burgfestspiele Jagsthausen und Witwe von Roman Herzog
  • Joachim Willhöft (1941–2015), Politiker (SPD), MdL Mecklenburg-Vorpommern
  • Bernd Spier (* 1944), Schlagersänger
  • Wolf-Dieter Zumpfort (* 1945), Politiker (FDP), MdB, MdL
  • Bodo Fründt (1945–2014), Filmjournalist
  • Christoph Biemann (* 1952), Autor, Regisseur und Fernsehmoderator
  • Helmut Holter (* 1953), Politiker (Die Linke), MdL
  • Dieter Schumann (* 1953), Dokumentarfilmer
  • Gudrun Petersdorff (* 1955), Malerin und Grafikerin
  • Paul-Friedrich Leopold (* 1956), Politiker (CDU), MdL Mecklenburg-Vorpommern
  • Gudrun Gärtner (* 1958), Volleyballspielerin
  • Hans-Georg Beyer (* 1959), Informatiker und Hochschullehrer
  • Maika Friemann-Jennert (* 1964), Politikerin (CDU), MdL
  • Johann-Georg Jaeger (* 1965), Politiker (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Andreas Zülow (* 1965), Boxer
  • Mario Naster (* 1965), Eishockeyspieler
  • Birgit Jerschabek (* 1969), Langstreckenläuferin
  • Angela Marquardt (* 1971), Politikerin (PDS, SPD), MdB
  • Bastian Reinhardt (* 1975), Fußballspieler
  • Richard Erben (* 1987), Schauspieler

Personen, die in Ludwigslust gewirkt haben

  • Alexander Petrowitsch Apsit (1880–1943), lettischer Künstler
  • Johann Georg Barca (1781–1826), Hofbaumeister
  • Herbert Bartholomäus (1910–1973), Gebrauchsgrafiker und Maler
  • Friedrich Ludwig Benda (1752–1792), Komponist, Violinist, Pianist
  • Albrecht von Bodecker (1932), Graphiker
  • Johann Joachim Busch (1720–1802), Architekt
  • Helene von Bülow (1816–1890), Begründerin und erste Oberin des Diakonissenmutterhauses Stift Bethlehem
  • Johann Dietrich Findorff (1722–1772), Hofmaler und Grafiker
  • Franz Xaver Hammer (1741–1817), Gambist, Violoncellist und Komponist der Hofkapelle
  • Carl Hinstorff (1811–1882), Verleger, betrieb von 1835 bis 1849 in Ludwigslust eine Druckerei
  • Theodor Kliefoth (1810–1895), Theologe und Kirchenreformer
  • Johannes Krabbe (1839–1901), Stiftsgeistlicher und Autor
  • Felicitas Agnesia Ritz (1757–1835), Sängerin (Sopran)
  • Antonio Rosetti (1750–1792), Komponist und Leiter der Hofkapelle
  • Christian Ludwig Seehas (1753–1802), Hofmaler
  • Johannes Matthias Sperger (1750–1812) Komponist und Kontrabassist der Hofkapelle
  • Johann Heinrich Suhrlandt (1742–1827), Hofmaler
  • Rudolf Tarnow (1867–1933), niederdeutscher Dichter
  • August Lehr (1871–1921), Radrennfahrer
  • Bruno Theek (1891–1990) Stadtpfarrer in Ludwigslust, 1945 kommissarischer Bürgermeister
  • Leontine von Winterfeld-Platen (1883–1960), Schriftstellerin

Weblinks

    Hinweis

    Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwigslust

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