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Heidenau (Sachsen)
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Stadtplan Heidenau (Sachsen)
Stadt Heidenau
Dresdner Straße 47
1809 Heidenau

http://www.heidenau.de

Heidenau (Sachsen)

160pxAbb. 1 Wappen von Heidenau (Sachsen)
Basisdaten
Bundesland Sachsen
Höhe 121 m
PLZ 01801–01809
Vorwahl 03529
Adresse der Verwaltung Dresdner Straße 47
01809 Heidenau
Website www.heidenau.de
Bürgermeister Jürgen Opitz (CDU)

Heidenau ist eine Stadt im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge in Sachsen. Sie liegt im Oberen Elbtal an der Mündung der Müglitz in die Elbe. Heidenau grenzt im Südosten Dresdens an die Landeshauptstadt. Mit rund 17.000 Einwohnern auf elf Quadratkilometern Fläche weist Heidenau die drittgrößte Bevölkerungsdichte aller sächsischen Gemeinden auf.

Geographie

Heidenau besteht aus den Stadtteilen Gommern, Großsedlitz, Heidenau-Süd, Kleinsedlitz, Mügeln und Wölkau.

Geschichte

Erste Erwähnung bis Neuzeit

Die Stadtflur wurde schon in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt. Große freigelegte Gräberfelder aus der Bronzezeit zeugen vom uralten Besiedlungsgebiet. Seit etwa dem 7. Jahrhundert wurde der Raum Heidenau von Slawen besiedelt.

Erste urkundliche Nachweise des Ortes Gommern stammen aus dem Jahre 1288. Mügeln und Heidenau wurden 1347/49 erstmals urkundlich erwähnt, Großsedlitz 1412, Wölkau 1420 und Kleinsedlitz im Jahr 1501.

Heidenau war bis in das späte 19. Jahrhundert hinein ein ruhiges Bauerndorf. Wahrscheinlich hat der Dohnaer Burggraf Otto Heyde das Dorf als Vorwerk der Burg gegründet. Die überlieferten Dorfnamen im 14. Jahrhundert Heydenowe und Heydenaw weisen darauf hin.

Das Dorf Meuscha, gelegen im Bereich der Stadtgrenze zu Dohna, fiel während des Dreißigjährigen Krieges bis auf ein bis ins 19. Jahrhundert genutztes Einzelgut wüst. Erhalten blieb die Flurbezeichnung Meuschaer Höhe.

Während Heidenau, das 1347 erstmals urkundlich erwähnt wurde, bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts agrarisch geprägt blieb, befindet sich in Großsedlitz einer der bedeutendsten Barockgärten Sachsens. 1719 hatte Graf August Christoph von Wackerbarth das Rittergut Kleinsedlitz und weite Teile der umliegenden Gegend gekauft und eine Schlossanlage, das Friedrichschlösschen Großsedlitz, errichtet. 1723 verkaufte er sie an den Kurfürsten Friedrich August I. von Sachsen, genannt August der Starke.

Industriezeitalter bis Weimarer Republik

1848 wurde der jetzige Ortsteil Mügeln an die Bahnstrecke Tetschen–Dresden angeschlossen, was das Aufkommen der ersten Industriebetriebe in der Region zur Folge hatte. 1890 wurde die nach Altenberg (Erzgebirge) führende Müglitztalbahn eröffnet. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden Zellulose- und Papierfabriken, Unternehmen der Maschinen- und Metallwarenfabrikation, Elektrizitäts- und Elektromotorenwerke, Netz- und Farbwerke sowie chemische und fotochemische Industrie.

Das heutige Heidenau wurde 1920 aus den Dörfern Mügeln, Heidenau und Gommern gebildet. 1923 wurde der Ort Großsedlitz eingemeindet, im Jahr darauf erhielt die Gemeinde das Stadtrecht. Heidenau wurde als Name der Stadt gewählt, weil die weitaus meisten Industriebetriebe ihren Sitz auf der Heidenauer Flur hatten und einer Namensänderung ablehnend gegenüberstanden. 1933 kam noch der Stadtteil Kleinsedlitz dazu, 1950 schließlich Wölkau.

Beim Hochwasser im Osterzgebirge 1927 erlitt Heidenau schwere Schäden.

Zeit des Nationalsozialismus

Zu Beginn der Zeit des Nationalsozialismus wurden politische Gegner und anders Unerwünschte verfolgt. Zu ihnen gehörte der Kommunist Fritz Gumpert, der im April 1933 in das frühe Konzentrationslager bei Königstein verbracht und dort von SA-Männern zu Tode gefoltert wurde. Fotos von dem bestialisch Gefolterten, die nach Öffnung seines Sarges angefertigt wurden, gelangten über Prag in die europäische Öffentlichkeit und lösten Empörung über den NS-Terror aus.

Während des Zweiten Weltkriegs forderte die Elbtalwerke AG für ihre Produktion KZ-Häftlinge an, die ihnen wahrscheinlich auch zugesprochen wurden. Eine Außenstelle des Konzentrationslagers Flossenbürg befand sich in Heidenau. Am letzten Tag des Krieges, dem 8. Mai 1945, kam es zu einem verheerenden Bombenangriff auf Heidenau, bei dem 40 Menschen starben. 32 Häuser wurden zerstört, 412 Gebäude zum Teil schwer beschädigt.

Deutsche Demokratische Republik

Am 1. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Wölkau eingegliedert.

Zu DDR-Zeiten entstanden mehrere Neubauviertel. Dennoch konnte der erhebliche Wohnungsmangel in dieser Zeit nicht beseitigt werden. Heidenau war ein bedeutender Industriestandort zwischen Dresden und Pirna. Heute zählen eine Papierfabrik, eine Malzfabrik, ein Möbelwerk, ein Tanklager der DEA, mehrere Maschinenfabriken und Unternehmen der Reifenproduktion (Reifenwerk Heidenau) zu den wichtigsten Arbeitgebern des Ortes.

Geschichte nach 1989

In den 1990er-Jahren wurde Heidenau durch den weitgehenden Niedergang der Industrie Ostdeutschlands und eine hohe Arbeitslosenrate schwer getroffen. Die Industriebrachen und Fabrikruinen, sowie die damals herrschenden Zustände am zentralen Bahnhof haben den Ruf Heidenaus in großen Teilen der umliegenden Städte und Dörfer nachhaltig geprägt. An der B 172 entstanden in der Zeit ein Wertkauf, dessen Hallen danach von Wal-Mart und aktuell von Real genutzt werden, sowie in direkter Nachbarschaft ein Roller-Möbelhaus, gegenüber ein Praktiker-Baumarkt und ein Inneneinrichtungsgeschäft. Die sozialen Umschwünge der 1990er Jahre versuchte man zu kompensieren. Ansätze von Erfolgen sind bereits zu sehen, doch hat die Stadt nach wie vor mit vielen sozialen und wirtschaftlichen Problemen zu tun, die im Vergleich zur Zeit von 1990 bis 2002 allerdings schon weit gemildert wurden. Heidenau liegt strategisch günstig zwischen Pirna, Dohna und Dresden, sodass die nächstliegenden Städte, Produktionsbetriebe und Händler sehr gut erreichbar sind. Die gute Anbindung an das öffentliche und Straßen-Verkehrsnetz gibt vielen Menschen, die zentral und günstig wohnen wollen und z. B. in Pirna, im Müglitztal, speziell Glashütte oder Dresden arbeiten gehen, gute Bedingungen. In Heidenau selbst entsteht ebenfalls viel Kleingewerbe und Handwerk neu.

Im August 2002 richtete das Hochwasser der Müglitz schwere Verwüstungen in Heidenau an. Durch das kurz darauf nachfolgende Elbehochwasser standen etliche Stadtteile unter Wasser. Da zu diesem Zeitpunkt Gasrohre ausgetauscht wurden und so das Rohrnetz an mehreren Stellen geöffnet war, wurden große Teile des Gasrohrnetzes überflutet und die Gasversorgung musste für mehrere Tage unterbrochen werden. Zum Schutz vor einem Hochwasser wurde daraufhin an der Elbe an einen Industriebahndamm angrenzend ein Hochwasserschutzdamm gebaut, der an den Zugängen zum Elberadweg geöffnet ist und im Hochwasserfall zugeschoben werden kann. Dadurch wurden zum Beispiel größere Schäden beim Winterhochwasser 2005 verhindert.

Das Max-Leupold-Stadion wurde durch das Hochwasser ebenfalls überschwemmt und in den darauffolgenden Jahren mit der angrenzenden Radrennbahn, die mit Wasser volllief und dadurch abgerissen sowie neu gebaut werden musste, und dem umgebenden Gelände umgebaut. 2005 wurde das Gelände als „Sportforum“ eingeweiht.

Da die Stadt aus mehreren Dörfern gebildet wurde, existierte kein Marktplatz. Daher wurde ab Juli 2006 die Fläche zwischen Bahnhofstraße und Brunneneck zum Marktplatz umgebaut, der aber auf Karten nicht als solcher bezeichnet wird. Am Marktplatz wurde das Stadthaus gebaut, in dem unter anderem die Touristinformation und der Heimat- und Kulturverein Heidenau ihr Domizil haben.

Das 1910 erbaute Rathaus wurde seit September 2011 rund 15 Monate lang modernisiert. Am 23. Februar 2013 wurde zum Abschluss der Bauarbeiten ein Tag der offenen Tür im Rathaus veranstaltet.

Ende März 2012 kündigte der 64-jährige Bürgermeister Michael Jacobs an, zum Jahresende sein Amt niederzulegen. Jacobs war seit rund 22 Jahren Bürgermeister der Stadt. Zur Bürgermeisterwahl am 7. Oktober 2012 standen Jürgen Opitz (CDU, bis dahin Erster Beigeordneter), Steffen Wolf (Linke), Norbert Bläsner (FDP) und Michael Schürer (Heidenauer Bürgerinitiative, HBI). Jürgen Opitz gewann die Wahl mit 58,1 Prozent der Stimmen.

Am 26. Januar 2014 wurde im Rahmen eines Gottesdienstes die Lutherkirche entwidmet. Dies war aufgrund von Sparmaßnahmen nötig geworden. Am 9. Februar wurde in einem Gottesdienst die Kirchgemeinde mit den Gemeinden Dohna und Burkhardswalde zur Kirchgemeinde Heidenau-Dohna-Burkhardswalde vereinigt, was aufgrund von Streichungen und Kürzungen der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens nötig geworden war.

Am 21. August 2015 kam es im Anschluss an eine von der rechtsextremen NPD angemeldete Demonstration, an der sich rund 1000 Menschen beteiligt hatten, zu fremdenfeindlichen Ausschreitungen gegen die Unterbringung von Asylbewerbern. Beim Versuch eines rechten Mobs, den Bezug der neu errichteten Notunterkunft durch Straßenblockaden zu verhindern, wurden 31 Polizisten verletzt. Beteiligt an den Krawallen waren auch Mitglieder der rechtsterroristischen „Gruppe Freital“. Auch in den darauf folgenden zwei Nächten kam es zu Ausschreitungen von rechten und linken Gruppen. Führende Personen aus der Landes- und Bundespolitik verurteilten die Ausschreitungen scharf.

Bevölkerungsentwicklung

Datum Einwohner
31. Dezember 1989 20.967
31. Dezember 1990 19.980
31. Dezember 1995 18.998
31. Dezember 2000 17.171
31. Dezember 2005 16.735
31. Dezember 2010 16.431
31. Dezember 2011 15.981
Datum Einwohner
31. Dezember 2011 15.981
31. Dezember 2012 16.051
31. Dezember 2013 16.151
31. Dezember 2014 16.257
31. Dezember 2015 17.085
31. Dezember 2016 16.399
31. Dezember 2017 16.598
Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen

Politik

Stadtrat

Seit der Gemeinderatswahl am 26. Mai 2019 verteilen sich die 22 Sitze des Stadtrates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen (in Klammern Verteilung vor Änderung von Parteiangehörigkeiten):

  • CDU: 6 Sitze
  • Linke: 3 Sitze
  • FDP: 2 Sitze
  • Heidenauer Bürgerinitiative (HBI): 1 Sitz
  • SPD: 1 Sitz
  • Grüne: 1 Sitz
  • BOD:1 Sitz
  • AfD:5 Sitz

Städtepartnerschaften

  • (Nordrhein-Westfalen, Deutschland)
  • (Tschechien)
  • (Polen)

Heidenau gewann 2004 den Wettbewerb „Familienfreundliche Gemeinde Sachsen“ des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales. Heidenau ist seit 2010 zertifiziert mit dem „European Energy Award“ und zählt als Energiesparstadt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • siehe auch: Liste der Kulturdenkmale in Heidenau

Kultur

Im Jahre 1905 erfolgte die Gründung der Firma Beckmann & Weis Luxusglaswerk durch Johann Wilhelm Beckmann und Franz Konrad Weis in Mügeln (heute Heidenau), welche im Stil von Émile Gallé (* 4. Mai 1846 in Nancy; † 23. September 1904 in Nancy) vor allem Vasen und Kunstgegenstände aus Glas fertigten. 1915 wurde die Firma unter dem Namen Eichhorn & Weis GmbH weitergeführt bis diese 1926 in die Heidenauer Glashütte AG umgewandelt wurde. 1933 erfolgte die Einstellung der Produktion.

Am 17. Mai 2008 wurde der MärchenLebensPfad eröffnet. Dieser besteht aus mehreren Märchenstationen, die in der ganzen Stadt verteilt sind und auf drei verschiedenen Routen erwandert werden können. Jede Station thematisiert ein Märchen, deren Text auf einem aufgeschlagenen Märchenbuch aus Metall angebracht ist. Der MärchenLebensPfad bestand am Anfang aus 17 Stationen, inzwischen wurde er auf 19 Stationen erweitert. Begleitend gibt es ein Märchenbuch, in dem die drei Routen mit allen Stationen und Märchentexten enthalten sind und das in verschiedenen städtischen Einrichtungen erhältlich ist. Regelmäßig finden Wanderungen mit einer Märchenerzählerin auf dem MärchenLebensPfad statt.

Gedenkstätten

  • Gedenkstein am Karl-Liebknecht-Platz von dem Bildhauer Helmut Schwager aus dem Jahre 1961 für die Opfer des Faschismus
  • Massengrab und Gedenkstein auf dem Friedhof Heidenau-Süd für elf namentlich genannte Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter, die während des Zweiten Weltkrieges nach Deutschland verschleppt und Opfer von Zwangsarbeit wurden
  • Gedenkstein auf dem nach ihm benannten Platz für den ermordeten NS-Gegner Fritz Gumpert
  • Gedenkstein für die im Zweiten Weltkrieg gefallenen sowjetischen Soldaten auf dem Platz der Freiheit
  • Gedenkstein im Albert-Schwarz-Bad von dem Politiker Albert Schwarz

Grünflächen und Naherholung

  • Barockgarten Großsedlitz
  • Stadtpark
  • Elbwiesen
  • Karl-Liebknecht-Platz
  • Fritz-Gumpert-Platz
  • Platz der Freiheit

Sport

  • Albert-Schwarz-Bad
  • Max-Leupold-Stadion
  • Radrennbahn
  • mehrere Sportplätze
  • Heidenauer SV
  • Heidenauer Dartclub (HDC)

Wirtschaft und Infrastruktur

Öffentliche Einrichtungen

  • Stadtbibliothek Heidenau
  • Freiwillige Feuerwehr Heidenau

Bildung

  • Grundschulen
    • Heinrich-Heine-Grundschule
    • Grundschule „Bruno-Gleißberg“
    • Astrid-Lindgren-Grundschule
  • Oberschulen
    • Oberschule „J. W. v. Goethe“
  • Gymnasien
    • Pestalozzi-Gymnasium
  • Förderschulen
    • Schule zur Lernförderung „Ernst-Heinrich-Stötzner“
  • Sonstige
    • Musikschule Sächsische Schweiz e. V.

Verkehr

  • Bedeutende Straßen
    • Bundesautobahn 17, zu erreichen von den Anschlussstellen Heidenau und Pirna
    • Staatsstraße 172 (ehemals B172)
  • Schienenverkehr
    • Müglitztalbahn:
      • SE 19: Dresden – Heidenau – Glashütte – Altenberg (ergänzend zum Regelfahrplan Wintersportverkehr, nur November bis März an Wochenenden bei geeigneten Wetterverhältnissen)
      • SB 72: Heidenau – Glashütte – Altenberg
    • Elbtalbahn:
      • S1: Schöna – Bad Schandau – Pirna – Heidenau – Dresden – Radebeul – Meißen-Triebischtal
      • S2: Pirna – Heidenau – Dresden – Flughafen Dresden
    • Deutschland – Tschechien
      • RE 20: Dresden – Heidenau – Pirna – Děčín − Ústí nad Labem − Litoměřice (Ausflugs- und Wanderverkehr, nur von Ende März bis Oktober bzw. im Advent (nur ab und bis Ústí n. L.) an Wochenenden und Feiertagen)
  • Busverkehr
    • A: Bahnhof – Dohna / Heidenau-Großsedlitz (Linie des Reisedienstes Dreßler in Heidenau)
    • B: Bahnhof – Dohna – Borthen (Linie des Reisedienstes Dreßler)
    • H/S: Pirna-Sonnenstein – Pirna – Heidenau – Dresden-Prohlis (Linie der Oberelbischen Verkehrsgesellschaft Pirna-Sebnitz)
    • 65: Heidenau / Dresden-Luga – Dresden-Leuben – Reick – Seidnitz – Blasewitz (Linie der Dresdner Verkehrsbetriebe)
    • 86: Heidenau – Dresden-Kleinzschachwitz – Laubegast – Dobritz – Prohlis – Lockwitz – Kreischa (Linie der Dresdner Verkehrsbetriebe)
    • 201: Heidenau – Glashütte (Linie des Reisedienstes Dreßler)
    • 202: Heidenau – Maxen (Linie des Reisedienstes Dreßler)
  • Elbschifffahrt
    • Anlegestelle der Sächsischen Dampfschiffahrt
    • Fährverbindung Heidenau – Birkwitz-Pratzschwitz (betrieben von der Oberelbischen Verkehrsgesellschaft Pirna-Sebnitz)

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

  • Woldemar Winkler (* 1902 in Mügeln, † 2004 in Gütersloh), Maler, Zeichner und Bildhauer
  • Gottfried Voigt (* 1914 in Heidenau, † 2009 in Fredersdorf), evangelischer Theologe
  • Lotte Buschan (* 1917 in Heidenau, † 1994 in Annaberg-Buchholz), Sängerin am Annaberger Theater
  • Eugen Schönebeck (* 1936 in Heidenau), Maler
  • Günter Groß (* 1938 in Großsedlitz), Ingenieur und Museumsleiter
  • Günter Böhme (* 1943 in Heidenau), Funktionär der FDJ und der SED in der DDR
  • Max Niederlag (* 1993), Bahnradsportler

Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen

  • Johann Wilhelm Beckmann - Unternehmer: Gründer der Firma Beckmann & Weis im Jahre 1905 Luxusglaswerk
  • Franz Konrad Weis - Unternehmer: Gründer der Firma Beckmann & Weis im Jahre 1905 Luxusglaswerk
  • Max Dünnebier (* 22. November 1878 in Briesnitz, † 19. März 1950 in Neuwied), deutscher Erfinder und Mitbegründer des Unternehmens Winkler & Dünnebier
  • Günter Benser (* 1931), Historiker
  • Siegmar Faust (* 1944), Schriftsteller und ehemaliger Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen in Sachsen
  • Uwe Müßiggang (* 5. November 1951), Trainer der deutschen Biathlon-Frauen-Nationalmannschaft
  • Jens Fiedler (* 15. Februar 1970 Dohna) Bahnradsportler, Fiedler lebte bis zum 13. Lebensjahr in Heidenau
  • Norbert Bläsner (* 1980), Politiker (FDP), MdL
  • Oliver Wehner (* 1984), Politiker (CDU), MdL

Weblinks

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Heidenau (Sachsen)

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