Strassen
Einrichtungen
Fürstenfeldbruck
Navigation
Deutschlandkarte
Stadtplan Fürstenfeldbruck
Stadt Fürstenfeldbruck
Hauptstr. 31
82256 Fürstenfeldbruck

http://www.fuerstenfeldbruck.de

Fürstenfeldbruck

160pxAbb. 1 Wappen von Fürstenfeldbruck
Basisdaten
Bundesland Bayern
Höhe 517 m
PLZ 82256
Vorwahl 08141
Gliederung 12 Gemeindeteile
Website www.fuerstenfeldbruck.de
Oberbürgermeister Erich Raff (CSU)

Fürstenfeldbruck ist eine Große Kreisstadt und die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises. Die Stadt ist Teil der Metropolregion München.

Geographie

Geographische Lage

Fürstenfeldbruck liegt circa 25 Kilometer westlich von München und circa 40 Kilometer südöstlich von Augsburg im westlichen Oberbayern an der Grenze zum Regierungsbezirk Schwaben. Die Stadt wird von der Amper durchflossen.

Nachbargemeinden

Fürstenfeldbruck liegt relativ zentral in seinem Landkreis. Die folgenden Entfernungsangaben beziehen sich auf die Luftlinie zum Ortsmittelpunkt des Nachbarorts und sind auf ganze Kilometer kaufmännisch gerundet.

Ausdehnung des Stadtgebietes

Die Gemeinde hat zwölf amtlich benannte Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):

  • Aich (Pfarrdorf)
  • Fürstenfeld (Kloster)
  • Fürstenfeldbruck (Hauptort)
  • Gelbenholzen (Siedlung)
  • Hasenheide (Siedlung)
  • Kreuth (Einöde)
  • Lindach (Dorf)
  • Neu-Lindach (Siedlung)
  • Pfaffing (Weiler mit Kirche)
  • Puch (Pfarrdorf)
  • Rothschwaig (Einöde)
  • Weiherhaus (Weiler)
Bruck und Buchenau sind keine amtlich benannten Gemeindeteile.

Klima

Fürstenfeldbruck kann – wie praktisch ganz Bayern (ausgenommen Hochgebirgslagen) – dem mitteleuropäischen Übergangsklima zugerechnet werden. So treten zwar Wetterextreme des Kontinentalklimas eher selten auf, doch ist zu beobachten, dass gerade die Winter oft strenger sind als im Westen Deutschlands. Auch fällt meist mehr Schnee als in vielen anderen deutschen Gegenden. Ein Grund hierfür ist die Höhenlage von mehr als 500 Metern über NN. Im Sommer wiederum kann es oft heißer werden als z. B. an der Nordseeküste, da der kühlende Effekt einer großen Wassermasse fehlt. Weitere wesentliche wetterbestimmende Faktoren sind die Alpen als mitteleuropäische und die Donau als regionale Wetterscheiden. Durch diese Konstellation ist das Wetter relativ wechselhaft. Der Föhn bringt das ganze Jahr hindurch aus südlicher Richtung unregelmäßig warme, trockene Luftströmungen nach Fürstenfeldbruck.Das Kleinklima der Stadt wird von der Amper mitbestimmt.

Geschichte

Bis zum 19. Jahrhundert

Der Name Fürstenfeldbruck ist die Anreihung der Namen Fürstenfeld und Bruck.

Der Namensteil Fürstenfeld (Feld des Fürsten) sagt aus, dass diese Flur ehemals zum Besitz der Wittelsbacher gehörte. Dort wurde im Jahre 1263 das Zisterzienserkloster Fürstenfeld gegründet.

Die Siedlung Bruck in direkter Nachbarschaft des Klosters war schon vorher am dortigen Amper-Übergang entstanden. Für die Überquerung dieser Brücke, die zu der – damals sehr bedeutenden – Salzstraße gehörte, erhob die Familie der Gegenpointer im Auftrag der Welfen Zoll.

Um diese Zollstation und eine dort gegründete Poststation wuchs eine Siedlung, die erstmals 1306 als Markt bezeichnet wurde. 1340 erwarb das Kloster die Grundherrschaft und das Dorfgericht über den Markt. 1425 gingen auch die letzten Besitzrechte von den Gegenpointern an das Kloster über. 1440 konnte die Leonhardskirche in Bruck geweiht werden. 1569 wurde erstmals die Brucker Poststation genannt. Ende des 17. Jahrhunderts wurde das Kloster Fürstenfeld im Barockstil neu erbaut.

Im Jahre 1803 wurde das Kloster säkularisiert, und ganz langsam entwickelte sich eine bürgerliche Selbstverwaltung. Seit 1873 ist Bruck mit der Bahn zu erreichen (Anschluss an die Bahnstrecke München-Lindau). Gerade auch die bessere Erreichbarkeit für die Münchner führte zu einem Aufschwung Brucks als Ausflugsziel. Beliebt waren hierbei das (Heil-)Bad in der Amper, der Naturgenuss rings um den Markt (besonders seien hierbei auch jene Künstler hervorgehoben, die die Umgebung malend erkundeten) sowie das Schlittenfahren im Winter. Unter dem Elektropionier und Vater des Deutschen Museums Oskar von Miller (dessen Vater, der Erzgießer Ferdinand von Miller, aus Bruck gebürtig war) ging 1892 das erste gemeindliche Elektrizitätswerk Bayerns ans Netz.

20. Jahrhundert

Unterschiedliche Schreibweisen des Marktes Bruck durch verschiedene Behörden veranlassten die Regierung, eine einheitliche Bezeichnung festzulegen: Sie lautet seit dem 6. August 1908 Fürstenfeldbruck.Am 30. September 1935 wurde der Markt zur Stadt erhoben. 1936 wurde der Fliegerhorst Fürstenfeldbruck für die Luftwaffe fertiggestellt. Im April 1945 besetzten US-amerikanische Truppen die Stadt. Nach dem Zweiten Weltkrieg stieg die Einwohnerzahl durch die Eingliederung von Heimatvertriebenen stark an.

Mit der Anbindung an die S-Bahn München im Jahr 1972 gewann Fürstenfeldbruck weiter an Bedeutung und die Bevölkerungszahl nahm rasch zu. Im gleichen Jahr – während der Olympischen Spiele – missglückte die Befreiung israelischer Olympiateilnehmer aus der Gewalt palästinensischer Terroristen auf dem Gelände des Fliegerhorsts. Seit 1978 gehören im Zuge der Gebietsreform in Bayern auch Aich, Hasenheide, Lindach, Neulindach, Pfaffing und Puch zu Fürstenfeldbruck. Dies konnte nicht verhindern, dass seit 1970 Fürstenfeldbruck nur noch die zweitgrößte Gemeinde des Landkreises ist, da das München benachbarte Germering einen noch stärkeren Bevölkerungszuwachs zu verzeichnen hatte.

21. Jahrhundert

Der Landkreis wuchs zu Beginn des neuen Jahrhunderts auf über 190.000 Einwohner, die Wohnbebauung seiner östlichen Bereiche wuchs teilweise sehr nah an die Landeshauptstadt München heran. Am 1. Januar 2006 wurde Fürstenfeldbruck zur Großen Kreisstadt erhoben. Somit trägt das Stadtoberhaupt seitdem den Titel Oberbürgermeister.

Ein wichtiges Diskussionsthema der Stadtentwicklung schon im 20. Jahrhundert und dann im ersten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends war die Entwicklung der Guten Stube von Bruck (von der Amper bis zum Neuen Rathaus) in engem Zusammenhang mit der Entwicklung des Straßenverkehrs – führt doch die Bundesstraße B 2 direkt durch das Zentrum. Nach langer Diskussion fand eine Fokussierung auf die sogenannte Deichenstegtrasse statt, auf der der Durchgangsverkehr das betroffene Gebiet östlich und mit einer neuen Amperquerung umfahren sollte. Nachdem ein Referendum gegen die Deichenstegtrasse zuvor gescheitert war, stimmten die Bürger am 27. September 2009 dann doch mehrheitlich gegen die Umgehung.

Verkehrspolitisch ebenfalls von Bedeutung ist die Taktung der S4, die trotz hoher Auslastung im Unterschied zu anderen Linien nur im 20-Minuten-Takt fährt. Gegen die Verknüpfung substantieller Verbesserungen mit der (unsicheren) Realisierung der zweiten S-Bahn-Stammstrecke regt sich in der Region Widerstand aus Politik und Zivilgesellschaft.

Eingemeindungen

Am 1. Januar 1978 wurden die bis dahin selbständige Gemeinde Puch und Gebietsteile der aufgelösten Gemeinden Aich und Malching eingegliedert. Am 1. Mai 1978 kamen kleine Gebietsteile der aufgelösten Gemeinde Biburg hinzu.

Einwohnerentwicklung

Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Stadt von 30.313 auf 37.677 um 7.364 Einwohner bzw. um 24,3 %.

Jahr Einwohner
01.12.1840 1.871
01.12.1871 3.438
01.12.1900 4.656
16.06.1925 5.892
17.05.1939 9.588
13.09.1950 13.170
06.06.1961 19.158
27.05.1970 23.089
Jahr Einwohner
25.05.1987 30.338
09.05.2011 33.379
31.12.2007 33.736
31.12.2008 34.033
31.12.2009 34.069
31.12.2010 34.152
31.12.2011 33.698
31.12.2012 34.137
Jahr Einwohner
31.12.2013 34.648
31.12.2014 35.163
31.12.2015 35.708
31.12.2016 37.176
31.12.2017 37.202
31.12.2018 37.677
31.12.2019 37.004
31.12.2020 t. b. a.

Quelle: Kommunalstatistik von Fürstenfeldbruck

Politik

Stadtrat und Oberbürgermeister

Der Stadtrat hat 40 Mitglieder. Die Sitzverteilung stellt sich seit der Kommunalwahl vom 15. März 2020 im Vergleich mit den vorigen Wahlen wie folgt dar:

Partei / Liste 2020 2014 2008 2002
CSU 12 14 17 19
Brucker Bürgervereinigung (BBV) 9 11 5 5
SPD 3 6 8 8
Grüne 7 4 4 2
Freie Wähler Fürstenfeldbruck 4 2 3 3
FDP / Parteifreie Brucker 1 1 3 2
ÖDP 2 1
Die PARTEI 1
DIE LINKE 1
Piratenpartei 1
REP 1
Gesamtzahl der Sitze 40 40 40 40
Wahlbeteiligung 48,27 % 48,3 % 51,8 % 55,5 %

Oberbürgermeister der Stadt ist seit 21. Mai 2017 Erich Raff (CSU). Er konnte sich in der Stichwahl mit 52,01 % der abgegebenen gültigen Stimmen gegen den Bewerber der BBV und der Grünen, Martin Runge durchsetzen. Die vorgezogene Wahl wurde notwendig, da der bisherige Amtsinhaber Klaus Pleil (BBV) krankheitsbedingt aus dem Amt scheiden musste. Pleil war erst 2014 zum Oberbürgermeister gewählt worden. Davor wurde das Amt 18 Jahre von Sepp Kellerer bekleidet.

Wappen

Wegen der langen Abhängigkeit vom Kloster Fürstenfeld entstand ein eigenständiges Brucker Wappen erst relativ spät. Die erste Wappenverleihung erfolgte 1813.Das heutige Wappen zeigt im Schildhaupt die bayerischen Rauten, darunter vor rotem Grund eine Brücke, die mit einem goldenen Kreuz geschmückt ist.So vereint das Wappen die christliche (klösterliche) Tradition des Ortes mit der merkantil-bürgerlichen Tradition der Brücke an der Fernhandelsstraße.

Städtepartnerschaften

Livry-Gargan (Frankreich) (seit 28. Juni 1967)
Cerveteri (Italien) (seit 29. Juni 1973)
Wichita Falls (USA) (seit 3. Dezember 1985)
Zadar (Kroatien) (seit 2. Oktober 1989)
Almuñécar (Spanien) (seit 25. Juni 2005)

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Veranstaltungen und Tagungen

  • Das Veranstaltungsforum Fürstenfeld auf dem Gelände des ehemaligen Zisterzienserklosters bietet vielfältige Möglichkeiten für die unterschiedlichsten Veranstaltungen und Tagungen.
  • Das Brucker Volksfest findet an ca. 10 Tagen, die den letzten Aprilsonntag und den 1. Mai beinhalten, auf dem Volksfestplatz an der Julie-Mayr-Straße statt.
  • Seit 1996 findet im Juli in der gesamten Fürstenfeldbrucker Innenstadt das Altstadtfest statt.
  • Am 5. September vor dem Fliegerhorst: Gedenken an die Opfer des Olympia-Attentats von 1972
  • Jedes Jahr um den Monatswechsel Oktober zu November findet in Fürstenfeldbruck die Leonhardifahrt zu Ehren des Heiligen Leonhard statt. Dabei werden die festlich geschmückten Pferde gesegnet und ziehen anschließend in einer großen Runde durch die Stadt. Die Fürstenfeldbrucker Sankt-Leonhard-Kirche spielt an diesem Feiertag natürlich eine besondere Rolle.
  • Alljährlich am Samstag vor dem Volkstrauertag (zwei Sonntage vor dem Ersten Advent) Gedenkveranstaltung der Luftwaffe an die Toten der Luftwaffe und Luftfahrt am Luftwaffenehrenmal.
  • An den Adventswochenenden findet auf dem Viehmarktplatz der Christkindlmarkt statt.
  • Alljährlich am 13. Dezember pflegt man in Fürstenfeldbruck zu Ehren der Heiligen Lucia einen einzigartigen Brauch, das Lucien-Häuschen-Schwimmen. Von Kindern gefertigte Nachbildungen von Gebäuden der Stadt werden der nächtlichen Amper feierlich übergeben. Durch brennende Kerzen im Inneren der kleinen Kunstwerke wird der dunkle Fluss stimmungsvoll erleuchtet.
  • Seit 2013 werden jährlich die Brain Games, mittlerweile das größte deutsche Schnellschach-Turnier, in der Marthabräuhalle ausgetragen.

Museen

Das Stadtmuseum Fürstenfeldbruck, angesiedelt auf dem Areal des ehemaligen Zisterzienserklosters Fürstenfeld, befasst sich mit Heimatkunde und Geschichte der Kreisstadt und deren Umgebung. Die Schwerpunkte der Dauerausstellung sind hierbei die Epoche der römischen Herrschaft im Umkreis der heutigen Stadt, die Geschichte des Klosters sowie das bürgerliche Leben in Bruck zur Zeit der vorletzten Jahrhundertwende.Ergänzt wird das Angebot durch zeitlich begrenzte Ausstellungen zu verschiedenen, die Region betreffenden Themen.

Am Bahnhof befindet sich das Feldbahnmuseum des Modelleisenbahnclubs Fürstenfeldbruck e. V.

Das Energiemuseum der Stadtwerke ist im Kraftwerk der ehemaligen Klosterökonomie Fürstenfeld untergebracht. Kernstück der Ausstellung ist die Maschinenhalle mit einer Francis-Turbine. Eine Lehrsammlung befasst sich mit der Stromerzeugung und -verteilung sowie mit den berühmten Persönlichkeiten aus dem Elektrizitätswesen. „Von der Kerze bis zur Halogenlampe“ und „Vom Kraftwerk bis zur Steckdose“ reicht das Informationsangebot der Ausstellung.

Bauwerke

  • Ehemaliges Zisterzienser-Kloster Fürstenfeld. Eines der ehemaligen Hausklöster der Wittelsbacher, gegründet 1263 von Herzog Ludwig II., genannt „Der Strenge“, als Sühne für die ungerechtfertigte Hinrichtung seiner Ehefrau Maria von Brabant. Die Klosterkirche Mariä Himmelfahrt gilt als ein Hauptwerk des süddeutschen Spätbarocks.
  • Pfarrkirche St. Magdalena. Ein Bau der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts, wohl aus der Miesbacher Bauschule, erneuert in Formen des späten Rokoko.
  • Wallfahrtskirche St. Leonhard. Ein seltener gotischer Zentralbau, der für die Leonhards-Wallfahrten und die damals üblichen Durchquerungen der Kirche zu Pferde im 15. Jahrhundert errichtet worden war.
  • Aumühle. Ein Industriedenkmal des späten 19. Jahrhunderts, heute die Stadtbibliothek von Fürstenfeldbruck und ehemaliger Sitz der Stadtwerke Fürstenfeldbruck; früher Bullach-Mühle oder Altmil genannt, erste urkundliche Erwähnung 1331.
  • Altes Rathaus. Die späte Einrichtung eines Rathauses in einem umgebauten Geschäftshaus erklärt sich aus der langen Abhängigkeit des Marktes Bruck vom nahen Kloster Fürstenfeld. Wegen dieser, erst durch die Säkularisation beendeten, politischen Konstellation, war ein bürgerliches Verwaltungszentrum bis in das 19. Jahrhundert hinein keine vordringliche Notwendigkeit gewesen. Das Gebäude wurde 1866 bis 1868 nach Plänen des Münchner Architekten Johann Marggraff errichtet. Darin sind Medaillons des in Fürstenfeldbruck geborenen Erzgießers Ferdinand von Miller, dem Erbauer der Bavaria bei der Ruhmeshalle über der Theresienwiese zu besichtigen. Heute finden im Sitzungssaal des ehemaligen Rathauses Hochzeiten statt.
  • Sankt Peter und Paul in Aich. Die jetzige Kirche besteht seit dem Jahr 1728. In der Einrichtung finden sich noch einige interessante Stücke des gotischen Vorgängerbaus. Andere Teile der Kirche weisen Züge des Rokoko auf.
  • St. Sebastian in Puch. Kirche im spätgotischen Stil – jedoch mit Stuckverzierungen. Vieles in der Kirchenausstattung weist auf die Verehrung der Seligen Edigna hin, die laut einer Legende in der benachbarten „1000-jährigen Linde“ ein Einsiedlerleben geführt haben soll. Der Schriftsteller Julius Langbehn liegt auf dem kleinen Friedhof begraben.
  • Bahnhof Fürstenfeldbruck, wurde in den Jahren 1871 und 1872 gebaut.
  • Alter Schlachthof und Badeanstalt auf der Lände. Der Alte Schlachthof auf der Lände wurde im April 1911 eröffnet. Architekt war Adolf Voll. Das Konzept beinhaltete die Kombination von Schlachthof und Volksbadeanstalt zur Verbesserung der hygienischen Verhältnisse. Beide Einrichtungen konnten auf gemeinsame technische Einrichtungen zurückgreifen.
  • Ehrenmal der Luftwaffe zur Erinnerung an alle gefallenen und tödlich verunglückten Angehörigen der Luftwaffe beider Weltkriege, der Luftfahrt und der Luftfahrtindustrie. (Errichtet 1962 von der Stiftung Luftwaffenehrenmal e. V., am 20. Mai 1966 an die Luftwaffe übergeben)
  • Die Erlöserkirche wurde 1925 erbaut.

Parks

  • Ein Park liegt östlich der Hauptstraße. Mit seinem alten Baumbestand ist er ein Naherholungsgebiet für die Bevölkerung.
  • Der Fürstenfeldbrucker Stadtpark befindet sich südlich der Altstadt zwischen der Hauptpost und dem ehemaligen Gelände der Stadtwerke an der Bullachstraße.
  • Die kleinste Parkanlage befindet sich beim Zusammentreffen von Augsburger Straße (Hauptstraße) und Maisacher Straße.
  • Ein kleiner Park besteht auch rund um das Stadterhebungsdenkmal nördlich des Hallenbads.
  • Der Waldfriedhof im Westen ist in parkähnlichem Charakter angelegt.

Naturdenkmäler

Bekannt ist die uralte Edignalinde im Stadtteil Puch.

Sport

Im Internetauftritt der Stadt genannt werden (im November 2009) 61 Sportvereine. Einige bekannte Beispiele sind:

  • Boxclub Piccolo e. V.
  • EV Fürstenfeldbruck
  • Fursty Razorbacks
  • Sportclub Fürstenfeldbruck von 1919 e. V.
  • TSV-West e. V.
  • TuS Fürstenfeldbruck e. V.
  • Judoclub Fürstenfeldbruck e. V.
  • BSV Fürstenfeldbruck

Bodendenkmäler

Siehe: Liste der Bodendenkmäler in Fürstenfeldbruck

Wirtschaft und Infrastruktur

Im Zukunftsatlas 2016 belegte der Landkreis Fürstenfeldbrück Platz 47 von 402 Landkreisen und kreisfreien Städten in Deutschland und zählt damit zu den Orten mit „hohen Zukunftschancen“.

Verkehr

  • Die Entfernung zu der Bundesautobahn 8 München–Stuttgart und der Bundesautobahn 96 München–Lindau beträgt jeweils ca. 10 km
  • Bundesstraße 2 und Bundesstraße 471
  • Staatsstraße 2054
  • Kreisstraße Fürstenfeldbruck 17
  • Bayerische Allgäubahn: S4 und (zeitweise) S20 der Münchner S-Bahn mit zwei Haltepunkten im Stadtgebiet: Fürstenfeldbruck und Buchenau
  • Anbindung am S-Bahnhof FFB an die MVV-Buslinien 736, 839, 840, 843, 844, 846, 847, 852, 873, X845, X900
  • Anbindung am S-Bahnhof FFB-Buchenau an die MVV-Buslinien 838, 840, X900
  • Der Flugplatz Fürstenfeldbruck ist eine ehemalige Flugbetriebsfläche der Luftwaffe, nördlich des von der Bundeswehr auch heute noch genutzten Fliegerhorstes Fürstenfeldbruck. Teile der Flugbetriebsfläche werden für zivile Kleinstflugzeuge genutzt.
  • Außerdem wird der Bahnhof FFB einmal werktags von ALX nach Oberstdorf und Lindau und außerdem von ALX 84101 von Kempten bedient.

Ansässige Unternehmen

Die größten Arbeitgeber in Fürstenfeldbruck waren 2018 die ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH (Zentrale), das Klinikum Fürstenfeldbruck, die Sparkasse Fürstenfeldbruck, die Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG und das Landratsamt Fürstenfeldbruck.

Soziale Einrichtungen

  • Ökumenische Nachbarschaftshilfe mit Sozialdienst e. V. Fürstenfeldbruck und Emmering, Mehrgenerationenhaus mit Tagespflegeeinrichtung und Sozialstation
  • Stiftung Kinderhilfe Fürstenfeldbruck: Zweck der Stiftung Kinderhilfe ist die Förderung und Integration behinderter oder von Behinderung bedrohter Kinder, Jugendlicher und Erwachsener
  • Kompass Brucker Weg: Ein renommiertes und seit mehr als zehn Jahren bestehendes sozialpädagogisches Betreutes Wohnen für ehemals drogenabhängige und drogengefährdete Jugendliche und junge erwachsene Mädchen, Jungen, Frauen und Männer
  • Caritas-Zentrum Fürstenfeldbruck: Verschiedene (Beratungs-)Angebote – Schuldenberatung, Sucht und Abhängigkeit, Ehrenamt und Freiwilligendienste, Leben im Alter, Senioren, Selbsthilfegruppen, Kompetenzzentrum für Demenz, Gebrauchtbuchladen usw.

Staatliche Einrichtungen

  • Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Bayern – Fachbereich Polizei
  • Staatliches Schulamt Fürstenfeldbruck
  • Polizeiinspektion Fürstenfeldbruck der bayerischen Polizei
  • Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck
  • Integrierte Leitstelle Fürstenfeldbruck
  • Technisches Hilfswerk, Ortsverband Fürstenfeldbruck
  • Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Fürstenfeldbruck

Bildung

  • Graf-Rasso-Gymnasium
  • Viscardi-Gymnasium
  • Ferdinand-von-Miller-Realschule
  • Staatliche Berufsschule Fürstenfeldbruck
  • Staatliche Fachoberschule und Berufsoberschule Fürstenfeldbruck
  • Grund- und Mittelschule Nord Fürstenfeldbruck
  • Mittelschule Fürstenfeldbruck West am Asambogen
  • Richard-Higgins-Grundschule (früher: Grundschule West)
  • Grundschule Mitte (früher: Grundschule am Niederbronner Weg)
  • Philipp-Weiß-Schule
  • Brucker Forum e.V. – Kath. Kreisbildungswerk
  • Volkshochschule Fürstenfeldbruck
  • Stadtbibliothek in der Aumühle

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

  • Johann Baptist Miller (1823–1899), 1. Bürgermeister von 1. Oktober 1857 bis 1. Januar 1894
  • Ferdinand von Miller (1813–1887), Erzgießer, Erbauer der Bavaria

Söhne und Töchter der Stadt

  • Josef Drexl (* 1962), Jurist
  • Robert Glatzel (* 1994), Fußballspieler
  • Karl Groß (1869–1934), Bildhauer und Goldschmied
  • Michael Hermann (* 1969), Historiker und Archivar
  • Olaf Ittenbach (* 1969), Horrorfilm-Regisseur
  • Anna Katharina Kränzlein (* 1980), Violinistin, Gründungsmitglied von Schandmaul
  • Frithjof Kühn (* 1943), Politiker, Landrat des Rhein-Sieg-Kreises
  • Corinna Lechner (* 1994), Radrennfahrerin
  • Sebastian Mall (1766–1836), Benediktinerpater, Theologe und Hochschullehrer
  • Eva-Maria May (* 1985), Schauspielerin
  • Ernst W. Mayr (* 1950), Informatiker, Professor der TU-München, Leibniz-Preisträger
  • Alexander Mazza (* 1972), Fernsehmoderator
  • Ferdinand von Miller (1813–1887), Erzgießer, Erbauer der Bavaria
  • Erich Raff (* 1953), Oberbürgermeister
  • Martina Schwarzmann (* 1979), Kabarettistin
  • Erni Singerl (1921–2005), bayerische Volksschauspielerin
  • Bernd Späth (* 1950), Schriftsteller
  • Johann Baptist Stiglmaier (1791–1844), Erzgießer und Bildhauer
  • Heribert Jakob Sturm (1934–2020), Künstler
  • Lars-Henrik Walther (* 1968), Handballprofi
  • Falk Wiesemann (* 1944), Historiker und Hochschullehrer

Personen mit Bezug zu Fürstenfeldbruck

  • Edigna von Puch († 1109), Einsiedlerin im Hochmittelalter, nach der Legende lebte sie in einer hohlen Linde in dem heutigen Brucker Stadtteil.
  • Johannes Mathesius (1504–1565), Luther-Biograf und Reformator: In Bruck bei Fürstenfeld studierte er im Hause des Pfarrers Zacharias Weichsner während seiner Lehr- und Wanderjahre Luthers Lehren.
  • Oskar von Miller (1855–1934), Gründer des Deutschen Museums, Erbauer des ersten deutschen Elektrizitätswerkes, Sohn des in Fürstenfeldbruck geborenen Ferdinand von Miller
  • Adolf Des Coudres (1862–1924), Landschaftsmaler, gestorben in Fürstenfeldbruck
  • Dr. Owlglass (eigentlich Hans Erich Blaich; 1873–1945), Schriftsteller, Lyriker und Redakteur beim Simplicissimus, gestorben in Fürstenfeldbruck
  • Melchior Kern (1872–1947), Maler; gründete und leitete bis 1911 in Fürstenfeldbruck eine Malschule
  • Henrik Moor (1876–1940), Kunstmaler
  • Selma Des Coudres (1883–1956), Malerin, gestorben in Fürstenfeldbruck
  • Paul Heinzelmann (1888–1961), Schriftsteller, Drucker und Verleger; Begründer des Steinklopfer-Verlags Fürstenfeldbruck
  • Justus Beyer (1910–1989), Jurist und SS-Führer, gestorben in Fürstenfeldbruck
  • Hubertus Grunhofer (1922–2000), Generaloberstabsarzt der Bundeswehr, gestorben in Fürstenfeldbruck
  • Richard W. Higgins (1922–1957), Pilot der USAF, opferte 1957 sein Leben, um einen Flugzeugabsturz über Fürstenfeldbruck zu verhindern
  • Guido Zingerl (eigentlich Heinrich Scholz; * 1933), Kunstmaler, Zeichner, Karikaturist
  • Radu-Anton Maier (geb. 1934), Maler, Grafiker, Buchillustrator
  • Horst Ganea (1938–2006), Maler, Grafiker, Karikaturist, Fotograf, gestorben in Fürstenfeldbruck
  • Horst Wawrzynski (* 1952), Polizeibeamter, Polizeipräsident in Leipzig 2008–2012 und 2013 Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters in Leipzig
  • Alexander Wesselsky (* 1968), Sänger und Musiker, wohnt größtenteils in Fürstenfeldbruck und besuchte dort das Viscardi-Gymnasium

Sonstiges

  • FFB ist neben dem Autokennzeichen von Fürstenfeldbruck auch ein Lied der Spider Murphy Gang mit der Textzeile „Ja sie wui so gern wieda hoam, nach FFB“.
  • Fürstenfeldbruck ist der Handlungsort des Kriminalromans Werbevoodoo des Schriftstellers Ono Mothwurf sowie des Romans von Bernd Späth Über das Glück der Depperten,
  • Der Film The Burning Moon des deutschen Splatterregisseurs Olaf Ittenbach wurde 1992 teilweise in Fürstenfeldbruck gedreht.

Weblinks

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Fürstenfeldbruck

Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; Informationen zum Lizenzstatus eingebundener Mediendateien (etwa Bilder oder Videos) können im Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen.

Wikipedia® ist eine eingetragene Marke der Wikimedia Foundation Inc.