Strassen
Einrichtungen
Cuxhaven
Navigation
Broschüre
Deutschlandkarte
Stadtplan Cuxhaven
Stadt Cuxhaven
Der Bürgermeister
Rathausplatz 1
27472 Cuxhaven

http://www.cuxhaven.de

Cuxhaven

160pxAbb. 1 Wappen von Cuxhaven
Basisdaten
Bundesland Niedersachsen
Höhe 2 m
PLZ 27472, 27474, 27476, 27478
Vorwahl 04721, 04722, 04723, 04724
Gliederung 12 Stadtteile
Adresse der Verwaltung Rathausplatz 1
27472 Cuxhaven
Website www.cuxhaven.de
Oberbürgermeister Uwe Santjer (SPD)

Cuxhaven {{IPA|ˌkʊksˈhaːfn̩}} () ist eine Stadt an der Mündung der Elbe in die Nordsee. Es ist Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises in Niedersachsen und zählt entsprechend seiner Einwohnerzahl nach dem Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetz zu den großen selbständigen Städten. Zugleich ist es nach Wilhelmshaven und Emden die drittgrößte Stadt an der niedersächsischen Nordseeküste sowie das größte deutsche Seeheilbad. Die Stadt gehört zu den Metropolregionen Nordwest und Hamburg und ist laut Landesentwicklungsplan ein Mittelzentrum.

Der Fischereihafen Cuxhaven zählt zu den größten Fischereihäfen Deutschlands. Bis Ende 2008 befand sich hier die Schiffsmeldestation für Hamburg und für den Nord-Ostsee-Kanal. Große wirtschaftliche Bedeutung haben im Nordseeheilbad Cuxhaven der Kurbetrieb und Tourismus.

Die Hafensiedlung Cuxhaven und das Amt Ritzebüttel, das auf dem heutigen Gebiet der Stadt Cuxhaven lag, gehörten vom 13. Jahrhundert bis 1937 zu Hamburg. Das damals wichtigere und größere Ritzebüttel und Cuxhaven schlossen sich 1872 zum Ort Cuxhaven zusammen. Nordwestlich vor Cuxhaven liegt im Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer die zu Hamburg gehörende Nordseeinseln Neuwerk sowie die Nebeninseln Nigehörn und Scharhörn.

Das Wahrzeichen Cuxhavens ist die Kugelbake. Das hölzerne Seezeichen markiert an der Elbmündung den Übergang von der Unter- zur Außenelbe und damit die Grenze für die Binnenschifffahrt. Sie ist auch das Motiv des Wappens der Stadt.

Geographie

Lage

Cuxhaven liegt an der nördlichen Spitze Niedersachsens und ist an zwei Seiten von Wasser umgeben. Im Ortsteil Döse befindet sich der nördlichste Punkt Niedersachsens. Diese geographische Lage verleiht der Stadt für den Tourismus einen besonderen Reiz, beschert ihr aber hinsichtlich der wirtschaftlichen Verbindung zum Hinterland auch besondere Probleme.

Höchste Erhebung im Stadtgebiet ist die Altenwalder Höhe (); früher Standort der Altenwalder Burg auf einem altsächsischen Gräberfeld.

Bedingt durch die Randlage und die historische Zugehörigkeit der Stadt zu Hamburg entwickelten sich zwei Wirtschaftsschwerpunkte: die Fischerei und der Tourismus. Cuxhaven umfasst neben der Kernstadt eine Reihe eingemeindeter Dörfer, die sich auf einer vergleichsweise großen Fläche verteilen. Während sich vom alten Cuxhavener Zentrum um das Lotsenviertel und Schloss Ritzebüttel ausgehend der Hafen entwickelte, bilden die westlich etwas abseitig von diesem Zentrum gelegenen, zum Stadtgebiet gehörenden Kurorte Döse, Duhnen und Sahlenburg den Schwerpunkt des Fremdenverkehrs.

Stadtgliederung

  • Kernstadt Cuxhaven (Ritzebüttel, Musikerviertel, Lotsenviertel, Dobben, Lehfeld, Grimmershörn)
  • Altenbruch
  • Altenwalde
    • Gudendorf
    • Franzenburg
    • Oxstedt
  • Berensch-Arensch
    • Arensch
    • Berensch
  • Döse
  • Duhnen
  • Groden
  • Holte-Spangen
  • Lüdingworth
    • Feuerstätte
    • Köstersweg mit Lüderskoop
    • Seehausen
  • Sahlenburg
  • Stickenbüttel
  • Süder-/Westerwisch

Nachbargemeinden

Geschichte

Ortsname

Der erst spät überlieferte Name Cuxhaven wird herkömmlich auf das niederdeutsche Wort koog „eingedeichtes Land“ zurückgeführt. Dagegen sprechen aber die historischen Namensformen wie Kuckshafen (1570), Kukeshaven (1577) und Kuxhaven (1594) – erst um 1700 tritt auch Koogshaven auf –, deren -u- und -k- eine solche Herleitung kaum zulassen. Dem Bestimmungswort liegt daher viel eher germanisch *kuk- aus indogermanisch *gug- „Kugel, Buckel, Hügel“ zugrunde; namengebend dürfte dabei die erhöhte Lage auf dem Schwemmlandufer gewesen sein. Fraglich ist überdies, ob im Grundwort tatsächlich „Hafen“ steckt; möglich ist auch eine Umdeutung aus mittelniederdeutsch hove „Hof, Garten, Einzäunung“ oder mittelniederdeutsch hāge(n) „eingefriedetes Land“.

Mittelalter

Während Urnenfunde und ein auf 4000 v. Chr. datiertes Großsteingrab eine lange Siedlungsgeschichte des Landstrichs belegen, ist die Stadt Cuxhaven im Vergleich zu anderen Städten Deutschlands noch relativ jung.

1394 traten die Herren Lappe das Schloss Ritzebüttel an Hamburg ab. In den folgenden Jahrhunderten war Ritzebüttel ein hamburgischer Stützpunkt gegen die Piraterie und ein Schutzhafen. 1530 und 1570 wurden zwei Köge eingedeicht, die im 17. Jahrhundert noch erweitert wurden, dann aber durch den Elbstrom bis 1785 wieder völlig verlorengingen.

Entwicklung des Stadtgebiets

Der Flecken Ritzebüttel wurde am 4. Dezember 1872 mit der Hafensiedlung Cuxhaven zur hamburgischen Landgemeinde Cuxhaven vereinigt.

Zur Durchsetzung der Kontinentalsperre wurden 1812 das Fort Napoleon und das Fort du Phare bei Cuxhaven errichtet. Nach der Reichseinigung wurde Cuxhaven auch militärisch bedeutsam. 1883 wurden die ersten Marineeinheiten stationiert. Fort Kugelbake (1869 und 1879) und Fort Thomsen (1905/08) sollten die Elbmündung und die Zufahrt zum neuen Nord-Ostsee-Kanal sichern.

In der zivilen Schifffahrt war ab 1889 eine Anlage der Hamburg-Amerika-Linie bedeutsam, von der nicht nur Linienverkehr über den Atlantik führte, sondern auch 1891 auf der Augusta Victoria die erste Kreuzfahrt der Welt startete.

Mit der Eingemeindung von Döse (1905) war eine Einwohnerzahl von 10.000 erreicht. Am 15. März 1907 erhielt Cuxhaven die Stadtrechte (zur Geschichte Ritzebüttels von 1394 bis 1937 siehe dort). 1907 entstand nach Plänen von Friedrich Duge der Seefischmarkt und Duge war bis 1919 Fischerei-Inspektor.

Im Ersten Weltkrieg flogen britische Luftstreitkräfte von provisorischen Flugzeugträgern aus und mit Unterstützung der Royal Navy den sogenannten Weihnachtsangriff am 25. Dezember 1914, um die Marinebasis in Cuxhaven und die Luftschiffe und Hangars auf dem Fliegerhorst Nordholz zu treffen. Wegen ungünstigen Wetters und vorzeitiger Entdeckung und Abwehr blieben die Schäden gering. 1925 wurde die Cuxhavener Omnibusgesellschaft (COG) von Walter Reineke gegründet mit Sitz im Wohn- und Geschäftshaus Deichstraße 9.

1922 wurde von der Arbeiterbewegung das Wohnungsbauunternehmen Cuxhavener Bauhütte gegründet. Die Bauhütte mit ihrem Geschäftsführer Karl Olfers (1888–1968) (SPD) baute im sozialen Wohnungsbau viele Wohnhäuser mit den Cuxhaven prägenden Klinkerfassaden.

Mit der Einführung der Hamburgischen Städteordnung am 2. Januar 1924 schied Cuxhaven aus der Landherrenschaft Ritzebüttel aus und war somit zusammen mit Hamburg, Geesthacht und Bergedorf eigenständige Stadt im Hamburger Staatsgebiet. Mit dem Groß-Hamburg-Gesetz von 1937 ging Cuxhaven von Hamburg an die preußische Provinz Hannover über. Hamburg behielt sich aber einige Rechte an den Häfen vor. So waren bis zum 1. Januar 1993 der Amerika-Hafen und das Steubenhöft hamburgisches Eigentum, obgleich sie zum Cuxhavener Stadtgebiet gehören. Eine Revierwache der Hamburger Wasserschutzpolizei befindet sich noch immer in Cuxhaven. Von 1933 bis 1945 war in der Villa Marienstraße 50 das Kreishaus der NSDAP mit dem Namen Karl-Kaufmann-Haus (Hamburger Gauleiter).

1969 gingen die Inseln Neuwerk und Scharhörn zusammen mit Wattflächen wieder in den Besitz der Freien und Hansestadt Hamburg über, die plante, dort einen Tiefwasserhafen anzulegen. Niedersachsen erhielt im Gegenzug kleinere Flächen für die Erweiterung des Cuxhavener Fischereihafens. Am 28. Oktober 2005 unterzeichneten der niedersächsische Wirtschaftsminister Walter Hirche und der Hamburger Wirtschaftssenator Gunnar Uldall im Hamburger Rathaus den Staatsvertrag zur Aufhebung der Containersperrklausel. Damit wurde der Weg für eine unbeschränkte Weiterentwicklung des Cuxhavener Hafens freigemacht.

Zwischen 1945 und 1964 wurden in der Nähe von Cuxhaven diverse experimentelle Raketenstarts durchgeführt.

Bis 1977 war Cuxhaven eine kreisfreie Stadt; heute gehört sie zum neugebildeten Landkreis Cuxhaven und ist Sitz der Kreisverwaltung. Ihre heutige Fläche von 162 km², mit ca. 21 km Ost-West- und 14,5 km Nord-Süd-Ausdehnung, erreichte die Stadt durch zahlreiche Eingemeindungen zwischen 1935 und 1972.

Der Tag der Niedersachsen mit mehr als 300.000 Gästen fand im Jahr 2007 vom 6. bis zum 8. Juli in Cuxhaven statt.

Eingemeindungen

Die Landgemeinde Cuxhaven entstand am 4. Dezember 1872 aus dem Flecken Ritzebüttel und der Hafensiedlung Cuxhaven. 1905 wurde Döse eingemeindet und Cuxhaven wurde am 15. März 1907 zur Stadt.

Durch Inkrafttreten des Gesetzes über die Eingemeindung der Landgemeinden Groden, Westerwisch, Süderwisch, Stickenbüttel, Duhnen und Neuwerk mit Scharhörn vom 6. Februar 1935 wurden diese damals ebenfalls zum Land Hamburg gehörenden Gemeinden mit Wirkung zum 1. März 1935 dem Gebiet der Stadt Cuxhaven zugeordnet.

Die Gemeinden Holte-Spangen und Sahlenburg wurden am 1. Juni 1970 und Berensch-Arensch am 1. Februar 1971 eingemeindet. Altenbruch, Altenwalde und Lüdingworth folgten am 1. Juli 1972. Alle diese eingemeindeten Orte stammen aus dem Landkreis Land Hadeln.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1890 4.905
1910 14.888
1925 17.648
1933 22.094
1939 31.046
1946 42.850
1950 46.861
1956 43.700
1960 43.300
1970 44.564 ¹
Jahr Einwohner Quelle
1975 60.353 ²
1980 58.666 ²
1985 56.504 ²
1990 56.090 ²
1995 55.229 ²
2000 53.391 ²
2005 52.095 ²
2010 50.492 ²
2015 48.264 ²
2019 48.164 ²

¹ Volkszählung vom 27. Mai ohne die später eingemeindeten Orte, mit diesen: 59.642 Einwohner
² jeweils zum 31. Dezember

Politik

Stadtrat

Der Rat der Stadt Cuxhaven besteht aus 40 Mitgliedern. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Gemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 40.001 und 50.000. Der Rat wird bei den Kommunalwahlen für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2016 und endet am 31. Oktober 2021.

Stimmberechtigt im Rat ist außerdem der Oberbürgermeister.

Die letzten Kommunalwahlen ergaben direkt nach der Wahl die folgende Sitzverteilung:

Kommunalwahl CDU SPD Die
Cuxhavener
FDP Grüne Die Linke Fraktionslos AfD Gesamt
11. September 2016 14 13 4 1 4 1 3 40 Sitze
11. September 2011 14 15 7 1 4 1 42 Sitze
10. September 2006 16 14 3 3 3 1 40 Sitze
{{0}}9. September 2001 19 16 2 2 2 1 42 Sitze

Oberbürgermeister

Hauptamtlicher Oberbürgermeister ist seit dem 1. November 2019 Uwe Santjer (SPD) als Nachfolger von Ulrich Getsch. Er konnte am 26. Mai 2019 im ersten Wahlgang gegen Harald Zahrte und Hans-Jürgen Wendt mit 51 % die absolute Mehrheit erringen.

Wappen

Seit dem 20. Dezember 1912 hat die Stadt Cuxhaven offiziell ein Stadtwappen. Das Wappen wurde durch den Landherrn für Ritzebüttel, Senator Emil Mumssen in Hamburg, am 28. Januar 1913 genehmigt.

Flagge

Die Flagge der Stadt Cuxhaven ist weiß-rot längsgestreift mit dem Stadtwappen in der Mitte. Die Farben der Stadt sind weiß-rot.

Städtepartnerschaften

  • Penzance, Vereinigtes Königreich, seit 1967
  • Hafnarfjörður, Island, seit 1988
  • Vannes, Frankreich, seit 1963
  • Binz und Sassnitz auf Rügen, Deutschland, seit 1990

Seit 1987 bestand eine Städtepartnerschaft mit Nuuk, der Hauptstadt von Grönland. Aufgrund einer Gebiets- und Verwaltungsreform in Nuuk wurde sie im März 2011 beendet.

Städtefreundschaften

  • Piła, Polen, seit 1996
  • Murmansk, Russland, seit 2004
  • Vilanova de Arousa, Spanien, seit 2001
  • Ílhavo, Portugal, seit 2002

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Baudenkmale, Skulpturen, Brunnen

Bauwerke

  • Alte Liebe, Elbpromenade und ehem. Anleger
    • Hamburger Leuchtturm von 1804, hier seit 1981
    • Wetterwarte Cuxhaven, Bei der Alten Liebe 1
    • Windsemaphor Cuxhaven von 1884/1904
    • Radarturm von 1958
    • Skulptur Vogelflug von 2002 beim Radarturm
  • Schloss Ritzebüttel
  • Größte existierende Windkraftanlage der Welt (nach dem ehem. Growian, der 1987 demontiert wurde)
  • Kugelbake, Wahrzeichen Cuxhavens
  • Turmhügelburg Galgenberg auf bronzezeitlichem Grabhügel bei Sahlenburg
  • Städtischer zentraler Friedhof Brockeswalde von 1931, erweitert 1970, mit denkmalgeschützter Trauerhalle und Krematorium von 1931/33 und Kriegsgräberfeld
  • Friedhof Ritzebüttel von 1826, erweitert 1894, mit Friedhofshalle von 1968, Verwaltungsgebäude und verschiedenen Ehrenmalen sowie der österreichischen Enklave für Gefallene von 1864
  • Ringwall Am Kirchhof bei Duhnen
  • Grabhügel Twellberg bei Duhnen
  • Grabhügel Spanger Berg bei Sahlenburg
  • Wallanlage Burg bei Altenwalde
  • Grabhügel bei Gudendorf
  • Jüdischer Friedhof

Kirchen

  • Altenbruch: Evangelische romanische Feldsteinkirche St.-Nicolai-Kirche als sogenannter Bauerndom aus dem 13. Jahrhundert, mit Doppeltürmen und Chor von 1710. 1727 wurde die Kirche erneuert. Kunsthistorisch bedeutend sind die gotischen Altarschreine aus dem 15. Jahrhundert, die Priechen als Pastoren- und Patronatssitze, die Putten und der Holzaufsatz von um 1650, der Taufkessel und eine der ältesten Orgeln Europas von 1497/98 und 1728.
  • Kernstadt:
    • Ev. Emmauskirche
    • Katholische neugotische Herz-Jesu-Kirche von 1900 als St. Michael, bis 1924 Garnisonkirche
    • Katholische Kirche St. Marien von 1964
    • Ev. neugotische St.-Petri-Kirche, 1911 als Marinegarnisonkirche eingeweiht, 1948 ev. Gemeindekirche
  • Döse: Ev. neugotische einschiffige Kirche St. Gertrud als Backsteinkirche von 1886; 1452 wurde eine Kapelle buten den Dieks in Steinmarne erwähnt, von 1526 bis 1530 umgebaut, erhielt sie 1534 ihren Namen, 1866 abgerissen, Orgel von 1887, Kirchturm von 1965
  • Groden: Ev. einschiffige Saalkirche St. Abundus von um 1200 aus Feldsteinen mit polygonalem Chor von 1868 und rotsteinsichtige Westturm; bis in das 19. Jahrhundert Kirche des Hamburgischen Amtes Ritzebüttel; mit Altarretabel von 1640 und Kanzel von 1688.
  • Lüdingworth: Ev. Romanische St.-Jacobi-Kirche von vor 1200 aus Feldstein auf einer Dorfwurt mit Chor von 1609, Turm vom 17. Jahrhundert; bekannter Bauerndomen im Land Hadeln mit gotischem Lüderskooper Altar von 1420/1430, Hauptaltarbild von 1665, Kanzel von 1607 und Orgel von 1598/1599 von Antonius Wilde, 1682/83 erweitert durch Arp Schnitger und Andreas Weber
  • Ritzebüttel: Ev. klassizistische Martinskirche, eine Chorturmkirche von 1816/1819
  • Sahlenburg: Ev. St.-Johannes-Kirche
  • Süderwisch: Ev. Gnadenkirche von 1961, 2008 umgebaut

Windsemaphor

Am Hafen befindet sich die Alte Liebe sowie der sogenannte Windsemaphor „B/H“. Dieses Gerät aus dem Jahr 1884 zeigt den in die Nordsee ausfahrenden Schiffen die jeweiligen Windrichtungen und -stärken auf den Inseln Borkum „B“ und Helgoland „H“ an.

Wasserturm

Der Wasserturm Cuxhaven von 1897, Bahnhofstraße 11, versorgte bis 2004 die Haushalte mit dem nötigen Wasserdruck. 2004 wurde der Wasserbehälter vom Netz genommen. Der Turm als Wahrzeichen der Stadt befindet sich seit 2013 in Privatbesitz.

Friedrich-Clemens-Gerke-Turm

230 m hoher Friedrich-Clemens-Gerke-Turm von 1991, nicht öffentlich zugänglicher Fernmeldeturm der Telekom-Tochter Deutsche Funkturm. Er dient dem Richt- und Mobilfunk sowie seit den 2000er Jahren der Verbreitung von Fernseh- und Radioprogrammen mittels DVB-T und DAB. Einige Jahre später kam die Ausstrahlung des Programms von Radio 21 auf der Frequenz 106,6 MHz hinzu.

Sendemast Holter Höhe

Auf der Holter Höhe wurde von 1959 bis 1961 von der damaligen Deutschen Bundespost ein Sendemast für Richtfunkdienste und Seefunkdienste im UKW-Bereich errichtet, der am 1. April 1961 den Sendebetrieb aufnahm. 1963 erhielt dieser Sendemast einen Glasfaser-Zylinder für die Verbreitung des Fernsehprogramms des ZDF auf der Spitze, wodurch dieser Mast seine heutige Höhe von 119 m erreichte.

1977 erwarb der Norddeutsche Rundfunk eine Teilparzelle auf dem Postgrundstück und stellte dort Sender für das Erste und Dritte Fernsehprogramm sowie für UKW-Hörfunkprogramme auf.

Funkturm im Hafen

Im Hafengebiet befindet sich ein 120 m hoher Funkturm des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes (WSA), der als Fachwerkkonstruktion mit dreieckigem Querschnitt ausgeführt ist. Dieses Amt ist unter anderem zuständig für die Seezeichen im Bereich der Außen- und Unterelbe und im südlichen Teil des Nord-Ostsee-Kanals, für die genaue Positionsbestimmung von Schiffswracks sowie für die Weiterleitung diesbezüglicher Informationen durch gedruckte und per Langwelle gesendete Meldungen. Es besitzt ferner eigene Schiffe, darunter die Neuwerk.

Gedenkstätten

  • Österreichische Kriegsgräberstätte Ritzebüttel
  • Stolpersteine im Stadtgebiet
  • Eine wichtige Rolle in Cuxhaven spielte früher auch das Militär. Die ersten Minensucheinheiten der deutschen Marine wurden in Cuxhaven aufgestellt. Im Hafen erinnert ein Mahnmal an deren Einsätze im Ersten und Zweiten Weltkrieg.

Grünflächen und Naherholung

  • Wattenmeer
  • Sand- und Grünstrand
  • Altenwalder Heidelandschaft
  • Bürgerpark Altenwalde
  • Bürgerpark Altenbruch
  • Kurpark Cuxhaven von 1936
  • Schlosspark
  • Brockeswalde

Naturdenkmäler

  • Die Wattflächen vor Cuxhaven gehören zum Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer und Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, die zum UNESCO-Weltnaturerbe zählen. Die meisten zu Fuß erreichbaren Flächen gehören zur Erholungszone (Zone III); Ruhezone (Zone I) ist das Salzwiesengebiet Duhner Anwachs zwischen Duhnen und Sahlenburg mit Brutbeständen von Austernfischer, Rotschenkel, Silbermöwe und (in geringer Zahl) Sandregenpfeifer sowie einem Bestand von mehreren hundert Großen Brachvögeln.
  • Die Duhner Heide gehört zu den nur an der Küste vorkommenden Krähenbeer-Heiden (''Empetrion nigri''), mit der namensgebenden, herb duftenden Schwarzen Krähenbeere und dem Englischen Ginster als Besonderheiten.
  • Mit dem Wernerwald befindet sich in Cuxhaven (Kurteil Sahlenburg) neben einem Wald bei Sankt Peter-Ording das einzige Waldgebiet Deutschlands, das direkt an der Nordseeküste liegt. Hier befindet sich unmittelbar westlich neben dem Waldweg Arensch-Sahlenburg eine U-förmige Bodenmulde, welche durch Beseitigung der Startstelle der Operation Backfire entstanden ist.
  • Altenwalder Heidelandschaft, siehe auch Cuxhavener Küstenheiden

Theater und Museen

  • Das Stadttheater Cuxhaven wird seit den 1980er Jahren ohne eigenes Ensemble betrieben. Weitere Theater sind die Döser Speeldeel und das Störtebeker-Freilichttheater.
  • Das Windstärke 10 – Wrack- und Fischereimuseum Cuxhaven befindet sich im historischen Umfeld des Fischumschlags des Fischereihafens. Auf ca. 4000 m² Gesamtfläche werden die Herausforderungen und Gefahren der Seefahrt gezeigt. Anhand von Beispielen, wie einer Fangreise eines großen Hochseefischereitrawlers nach Island, werden die Enge des Logis, die Dekodierungstätigkeit in der Funkbude und die harte Arbeit an Bord der Fischdampfer und die damit verbundenen vielfältigen Gefahren aufgezeigt. Auch das Thema einer „nachhaltigen Fischerei“ wird im Museum angeschnitten. Weitere Schwerpunkte sind die Seerettung, die Wrackfunde aus der Nordsee und der Elbe sowie die besondere Ausstellungsphilosophie, vor allem Kinder und Jugendliche anzusprechen.
Schwerpunkte der Fischerei sind dabei auf der einen Seite der Fang, also die Geschichte der Hochseefischerei mit ihren Hochseeschiffen bis zu den kleinen Kutterfischern mit den kleinsten „Nussschalen“, zum anderen die darauf folgende Fischverarbeitung. Das Museum gibt auch Aufschluss über den Aufstieg und Fall Cuxhavens als Fischereistandort und die Verbindung zwischen Fischern und Lotsen.
  • Das Fort Kugelbake ist eine historische Marine­festung aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts (eine Besichtigung ist nur mit Führung möglich). Hier findet seit 2009 das Störtebeker-Freilichttheater statt.
  • Die Schneidemühler Heimatstuben zeigen Archivmaterial der Stadt Schneidemühl in Hinterpommern.
  • Das Stadtmuseum ist eine Sammlung zur Geschichte der Schifffahrt, des Hafens sowie des Bürgermilitärs in Ritzebüttel und der Bürgerkultur des 19. Jahrhunderts. Eine Zeitreise von der Kaiserlichen Marine zur heutigen Bundeswehr.
  • Das Deutsche U-Boot-Museum in Altenbruch zeigt Fotos, Literatur und einigen Ausstellungsstücken zur Entstehungsgeschichte der U-Boote.
  • Der Cuxhavener Kunstverein widmet sich nach seiner Satzung der Erschließung, Darstellung und Förderung qualifizierter zeitgenössischer bildender Kunst sowie deren Vermittlung.
  • Das Schloss Ritzebüttel, das zum Teil noch aus dem 14. Jahrhundert stammt, gehört zu den ältesten erhaltenen Profanbauten der Norddeutschen Backsteingotik in der Region und ist heute für Besucher zugänglich. Die Verteidigungsanlagen des Schlosses wurden im Laufe der Jahrhunderte weitgehend abgebrochen und sind heute nur als Fragmente im Schlossgarten zu erkennen.
  • Die Hapag-Hallen sind eine historische Auswanderungsanlage in Cuxhaven. Sie werden noch gelegentlich mit dem dortigen Amerika-Bahnhof zur Abfertigung von Kreuzfahrtpassagieren genutzt.
  • Die Bürgermeister O’Swald II war das letzte bemannte Feuerschiff in der Elbmündung (Elbe 1). Da das Schiff noch seetüchtig ist, fährt es auf Einladungen mit Gästen zu verschiedenen Festen an der Nordseeküste. Auf Wunsch kann die kleine Offiziersmesse auch als Standesamt genutzt werden.
  • Die Hermine ist ein 1904 erbauter Gaffelschoner. Sie ist das einzige noch ganz aus Holz erhaltene Exemplar dieses Typs in Deutschland. Sie steht als maritimes Denkmal am Schleusenpriel und kann von außen besichtigt werden.

Musik

In Cuxhaven beheimatet sind u. a. der Cuxhavener Shantychor, der Cuxhavener Lotsenchor, die Sohl’nborger Büttpedder und der Seemannschor Elbe 1. Alle Chöre treten im Sommer regelmäßig auf Kurkonzert-Veranstaltungen auf.

Seit 2005 wird in Cuxhaven jährlich das Rockfestival Deichbrand veranstaltet.

Regelmäßige Veranstaltungen

Bedingt durch den Kurbetrieb gibt es in Cuxhaven zahlreiche Veranstaltungen, die jedes Jahr stattfinden:

  • Cuxhavener Hafentage – Alter Fischereihafen
  • Sommerabend am Meer – Grimmershörnbucht – mit Showprogramm und Höhenfeuerwerk
  • Duhner Wattrennen (siehe unten)
  • Shantychorfestival
  • „Beach-Events“ (siehe unten Sport)
  • Cuxhavener Mittelalterspektakel – Fort Kugelbake
  • Deichbrand – Rockfestival am Meer
  • „Sparkassen City Marathon Cuxhaven“
  • Störtebeker Freilichttheater – Fort Kugelbake
  • „FluHaRe“ Flughafenrennen Cuxhaven/Nordholz, zweites September-Wochenende

Kulinarische Spezialitäten

Zu den kulinarischen Spezialitäten gehören die Nordseekrabben, die zunächst gepult werden müssen, sowie verschiedene Fischarten, die in der Nordsee gefischt werden und sowohl frisch als auch geräuchert in den Handel kommen, wie Makrele, Kabeljau, Schellfisch, Wittling, Seelachs, Scholle, Seeteufel und Zungen.

Infrastruktur

Öffentliche Einrichtungen

  • Rathaus, Rathausplatz 1
  • Kreishaus des Landkreises Cuxhaven, Vincent-Lübeck-Straße 2
  • Amtsgericht Cuxhaven, Deichstraße 12a
  • Stadtbibliothek Cuxhaven, Kapitän-Alexander-Straße 1
  • Stadtarchiv Cuxhaven, Kapitän-Alexander-Straße 1
  • Künstlerhaus im Schlossgarten
  • Arbeiterwohlfahrt (AWO) Kreisverband Cuxhaven, Westerwischweg 89, mit Kinder, Jugend- und Familienarbeit, Beratungs- und Betreuungsdienste, Bildungsarbeit und Seniorenarbeit
  • Feuerwehr Cuxhaven, Schulstraße 3
  • Guttempler Sozialwerk Cuxhaven, Strichweg 85
  • Krankenhaus Cuxhaven der Helios Kliniken (ehemaliges Stadtkrankenhaus)
  • Paritätischer Wohlfahrtsverband Cuxhaven, Kirchenpauerstr. 1, mit Einrichtungen wie Erziehungsberatungsstelle, Frauenhaus, Jugendwerkstatt, Pace Jugendberatung
  • Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Cuxhaven (WSA), zuständig u. a. für die Sicherheit und Leichtigkeit der Schifffahrt in der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone der Nordsee, der Elbmündung und auf der Unterelbe bis St. Margarethen einschließlich der Unterhaltung der Seezeichen.
  • Havariekommando als gemeinsame Behörde des Bundes und der fünf Küstenländer. Das Havariekommando ist Bestandteil des Maritimen Sicherheitszentrums (MSZ), das am 1. Januar 2007 als optimiertes Netzwerk (Gemeinsames Lagezentrum See) die Arbeit aufgenommen hat. Im Januar 2017 wurde das für rund 23,5 Millionen Euro errichtete neue Gebäude für das Maritime Sicherheitszentrum neben dem Gebäude des WSA vom Bundesverkehrsminister offiziell eröffnet.
  • Bundeswehr-Standorte in Cuxhaven: In Altenwalde befand sich bis 2013 die Betreuungsstelle der Zivilberuflichen Aus- und Weiterbildung (ZAW) der Bundeswehr in der ehemaligen Hinrich-Wilhelm-Kopf-Kaserne. Zuvor war dort das Panzerbataillon 74 stationiert.
  • Standort der Bundespolizei

Bildung

Berufsbildende Schulen

  • Berufsbildende Schulen Cuxhaven

Gymnasien

  • Lichtenberg-Gymnasium Cuxhaven
  • Amandus-Abendroth-Gymnasium

Realschulen

  • Geschwister-Scholl-Schule Altenwalde
  • Realschule Cuxhaven

Hauptschulen

  • Altenbrucher Schule
  • Bleickenschule
  • Döser Schule
  • Süderwisch-Schule
Grundschulen
  • Abendrothschule
  • Altenbrucher Schule
  • Döser Schule
  • Franzenburger Schule
  • Gorch-Fock-Schule
  • Grodener Schule
  • Lüdingworther Schule
  • Manfred-Pelka-Schule
  • Ritzebüttler Schule
  • Sahlenburger Schule
  • Süderwisch-Schule

Förderschulen

  • Schule am Meer (Schwerpunkt geistige Entwicklung)
  • Wichernschule
Fachschulen
  • Staatliche Seefahrtschule Cuxhaven

Sonstige Schulen, Studienwerke und Seminare

  • Volkshochschule Cuxhaven
  • Berufsbildungswerk Cadenberge Stade, Standort Cuxhaven
  • Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft Cuxhaven
  • Bildungswerk Niedersächsischer Volkshochschulen Cuxhaven
  • Freie Waldorfschule, Deichstraße
  • Studienseminar für das Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen
  • Außenstelle des Studienseminars Stade für das Lehramt an Gymnasien

Sport

Sportstätten (Auswahl)

  • Stadion Kampfbahn für 6000 Zuschauer und
  • Hermann-Allmers-Halle, beide Hermann-Allmers-Straße
  • Stadion Strichweg
  • Sportplatz an der Grodener Schule
  • Hallenbad Beethovenallee
  • Rundturnhalle Beethovenallee
  • Sporthallen Abendrothschule
  • Sporthallen Bleickenschule
  • Sporthallen Lüdingworther Schule
  • Sporthallen Süderwisch Schule
  • VGH Stadion am Meer, Center Court

Allgemeine Veranstaltungen

  • Bis 2011 fanden im Sommer regelmäßig die EWE Athletics statt, an denen Sportler aus der ganzen Welt teilnahmen. In Cuxhaven wurden so auch einige WM- und DM-Qualifikationen entschieden.
  • Seit 2007 findet jährlich am letzten März- oder ersten April-Wochenende der Sparkassen City Marathon Cuxhaven statt. Start und Ziel sind auf dem Kaemmerer Platz. Neben der Marathondistanz stehen der Halbmarathon und der 10-km-Lauf im Angebot. Für den Laufnachwuchs wird ein Kinderlauf angeboten.
  • Bekannt sind die Beach Events. Jedes Wochenende ist eine andere Sportart an der Reihe. Es werden unter anderem Beachvolleyball, Fußball, Handball, Basketball und auch Rugby gespielt. Seit einigen Jahren findet in Cuxhaven die DM im Beachbasketball und Beachhandball statt, 2006 sogar die EM. Alle Sportarten werden auf dem Center Court und den neun anderen Spielfeldern am Strand ausgetragen, dem Stadion am Meer.

Vereine (Auswahl)

  • SV Rot-Weiss Cuxhaven, Fußballclub von 1990, Leutweinstr. 1, dessen Gründervereine Cuxhavener SV und Eintracht Cuxhaven bis in die 1960er Jahre überregional spielten; Spielstätte: Kampfbahn
  • Cuxhaven BasCats, Basketballclub, Stammverein: Rot-Weiß Cuxhaven. Spielhalle: Rundsporthalle/Beethovenallee, genannt BasCats-Arena
  • Rot-Weiß Cuxhaven Basketball
  • Sport-Club Schwarz-Weiß Cuxhaven, Feldweg 66/68
  • SV Blau-Gelb Cuxhaven von 1934
  • Sport-Club SGG in Cuxhaven
  • Schwimmclub Neptun Cuxhaven
  • Ein Kegelclub und ein Minigolfclub aus Cuxhaven spielen in der 1. Bundesliga
  • Trans-Ocean (TO), Bahnhofstraße

Duhner WattrennenIn Duhnen findet seit über 100 Jahren regelmäßig an einem Sonntag bei Niedrigwasser jeweils im Sommer (Juli/August) ein Pferderennen auf dem Watt mit 30.000 bis 40.000 Zuschauern statt. Die Rennen werden von einem bunten Veranstaltungsprogramm begleitet. Zu dessen Höhepunkten gehören Fallschirmsprünge häufig durch Fallschirmjäger der Bundeswehr, der Überflug der Luftfahrzeuge des Marinefliegergeschwaders 3 „Graf Zeppelin“ sowie die Präsentation der Hengste aus dem niedersächsischen Landgestüt Celle.

Angelgewässer

  • Altenwalder Angelpark
    Karpfen, Aal und Forelle
  • Gudendorfer See (Ortsteil von Altenwalde)
    Zander, Forelle, Lachs
  • Hahn am Blink in Wehldorf
    Aal, Barsch, Brasse, Forelle, Hecht, Karpfen und Weißfisch
  • Altenbrucher Kanal, Brake
    Aal, Barsch, Brasse, Forelle, Hecht, Karpfen, Rotfeder, Rotauge, Weißfisch und Zander
  • Unterelbe
    Aal, Hering, Stint oder Scholle

Wirtschaft und Verkehr

Unternehmen

Cuxhaven ist durch seine Lage an der Elbmündung Standort für Umschlag-, Lager- und Logistikunternehmen sowie für einen Offshore-Basishafen (Windenergie).

Es gibt mehrere bedeutende Industrieunternehmen in Cuxhaven, etwa die 1995 gegründete PNE WIND AG (vor 2009 hieß sie Plambeck Neue Energien AG), zahlreiche Fremdenverkehrsbetriebe sowie Betriebe im und um den Fischereihafen Cuxhaven (z. B. den Seefischmarkt).

Der Ausbau zur Offshore-Basis für Windenergie gilt als Chance zur ökonomischen Stärkung des Standorts Cuxhaven und der Umgebung.Im Ostteil des Hafens gibt es eine Schwerlastplattform für den Umschlag von komplett montierten Offshore-Anlagen oder Komponenten. Im Offshore-Windenergie-Testfeld an der Elbe werden Windenergieanlagen-Prototypen getestet und zertifiziert. Siemens Gamesa ließ 2017 ein Windturbinenwerk mit einer großen Produktionshalle (360 × 160 Meter) und ein Bürogebäude an der Elbe bauen, in dem Turbinen für Offshore-Windenergieanlagen mit bis zu 8 MW Leistung produziert werden.

Im Bereich Cuxhaven mit seiner hohen Produktion an Windenergie wird im Rahmen des Modells „eTelligence“ die Steuerung von Stromnetzen mit hohen Anteilen an erneuerbaren Energien erforscht.

Die Ursprünge des Tourismus gehen auf das Jahr 1816 zurück, als der damalige Bürgermeister Amandus Abendroth in Cuxhaven ein Seebad gründete. Seit 1964 ist Cuxhaven ein staatlich anerkanntes Seeheilbad und Zentrum der Ferienregion Cuxland. Mit jährlich über drei Millionen Übernachtungen liegt Cuxhaven heute an der Spitze der Kurorte in Deutschland. Verantwortlich für die Abwicklung des Kurbetriebs ist die stadteigene Nordseeheilbad Cuxhaven GmbH (früher: Kurverwaltung), die ihren Sitz im Haus der Kurverwaltung in Duhnen hat. Aufgrund der Einrichtungen des Tourismus, der Sport- und Freizeitanlagen und des kulturellen Engagements der Stadt gilt die Freizeit- und Wohnqualität für Einwohner und Besucher als relativ hoch.

Am 13. März 1973 ersetzte das Nordseeheilbad eine bis dahin als Maskottchen verwendete Nixe durch den vom ortsansässigen Grafikdesigner Kurt Moldenhauer entwickelten „Jan Cux“. Dies ist eine blonde Comic-Figur im blauen Matrosenanzug. Im Juli 1973 wurde dieser Figur ein weibliches Pendant mit dem Namen „Cuxi“ beigefügt, das ebenfalls blond, aber im roten Anzug gezeichnet ist. Jährlich werden ca. 250.000 Maskottchen-Aufkleber gedruckt und verteilt.

In Cuxhaven sind die Tourismus- und Kurbereiche räumlich klar von Industriegebieten getrennt. Der touristische Schwerpunkt findet sich im Westen des Stadtgebietes in den drei zu Cuxhaven gehörenden Kurorten Döse, Duhnen und Sahlenburg. Der Strandbereich dort ist kurtaxpflichtig. Darüber hinaus finden sich touristische Einrichtungen in der Cuxhavener Kernstadt, insbesondere im Bereich Grimmershörn, dem Lotsenviertel und in Ritzebüttel. Im Kur-Stadtteil Duhnen befindet sich das Erlebnisbad „Ahoi!“, das durch Umbau und Erweiterung des in den 1970er Jahren gebauten Meerwasser-Brandungsbades entstanden ist.

Cuxhaven nimmt im Sinne der regionalen Raumordnung eine Bedeutung ein, die über die Funktion eines herkömmlichen Mittelzentrums hinausgeht.

Aufgrund des anhaltenden wirtschaftlichen Strukturwandels, der durch den Rückgang der Fischindustrie sowie die starke Verkleinerung des Bundeswehr-Standorts verschärft wurde, ist Cuxhaven im Jahr 2015 mit über 330 Millionen Euro verschuldet; es besaß damit 2014 die höchste Pro-Kopf-Verschuldung einer Kommune in Niedersachsen.

Die Stadt Cuxhaven soll insgesamt 187,5 Millionen Euro Entschuldungshilfen aus dem gemeinsam von Kommunen und Land gespeisten Solidarfonds zur Stabilisierung finanzschwacher Kommunen erhalten. Es handelt sich dabei um den größten Einzelbetrag, den das Land Niedersachsen bislang aus dem Entschuldungsfonds geleistet hat.

Hafen und Seeverkehrseinrichtungen

Die Fischwirtschaft kann in Cuxhaven auf eine lange Tradition zurückblicken. Nach kleinen Anfängen im Jahr 1885 wurde 1908 der Fischereihafen gegründet. Bis heute hat sich Cuxhaven neben Bremerhaven als bedeutender Fischereistandort in Deutschland gehalten. Trotz des Rückgangs der Fischerei sind 35 Fischverarbeitungsbetriebe mit ca. 1000 Beschäftigten in Cuxhaven beheimatet. Neben einer kleinen Flotte von Krabbenkuttern, die im küstennahen Bereich eingesetzt werden, operieren von Cuxhaven aus die in der großen Hochseefischerei eingesetzten Trawler der DFFU (Deutsche Fischfang-Union) sowie die hochseetauglichen Kutter der Kutterfisch-Zentrale (kleine Hochseefischerei).

Das Steubenhöft ist eine Pier in Cuxhaven. Die ursprünglich für den Auswandererverkehr gebaute Anlage (mit den Hapag-Hallen) dient heute u. a. Kreuzfahrtschiffen als Anlegestelle und verfügt über eine RoRo-Anlage. Der hier befindliche Amerika-Bahnhof hat einen eigenen Gleisanschluss zum Eisenbahnnetz.

Der Alte Fischereihafen wurde Anfang 2017 vom niedersächsischen Hafenbetreiber Niedersachsen Ports an die Cuxhavener Plambeck Holding verkauft. Dabei wurde sichergestellt, dass am Nordseekai weiterhin 400 m Kaianlagen mit Strom versorgt werden und für Krabbenkutter zur Verfügung stehen. Dieser Hafenbereich soll für touristische und gastronomische Zwecke genutzt und in den folgenden Jahren ausgebaut werden.

Sehr wichtig für die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Cuxhaven und ihres Umlandes ist der Tiefwasserhafen Cuxport, der 1997 in Betrieb genommen wurde. Das Gelände des neuen Hafens gehörte bis 1993 der Freien und Hansestadt Hamburg. Erst nach langen und zähen Verhandlungen mit den Hamburgern ging diese Fläche in den Besitz des Landes Niedersachsen über, das dann rund 140 Millionen Euro in den Bau der neuen Hafenanlagen investierte. Der Betreiber war die CuxPort Seehafen-Dienstleistungs GmbH, die sich aus einem Teil der Seefischmarkt Cuxhaven GmbH formte. Aktuell wird der Cuxhavener Mehrzweck-Terminal von der umfirmierten Cuxport GmbH, einer Tochtergesellschaft der Rhenus AG & Co. KG (74,9 %) und der hamburgischen HHLA (25,1 %), betrieben.

Die Hauptgeschäfte sind RoRo-Verkehre, Neufahrzeug-Lagerung und -Verschiffung, Container-Umschlag sowie die Lagerung und der Umschlag von Anlagenteilen für Offshore-Windparks. Auch Großkomponenten wie Turmsektionen, Rotorblätter und Maschinenhäuser für Windenergieanlagen an Land werden umgeschlagen.

2019 wurden im Seeverkehr rund 2,7 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen (2017: 2,59 Mio. t, 2016: 2,84 Mio. t, 2015: 2,64 Mio. t, 2014: 2,7 Mio. t, 2013: 2,65 Mio. t, 2012: 2,8 Mio. t, und 2011: 3,1 Mio. t). Stark ausgebaut wurde in den letzten Jahren der Bereich der Offshore-Infrastruktur, hierfür wurde der Hafen im östlichen Bereich erweitert.

Der Fährverkehr nach Helgoland – sowohl Personenverkehr als auch Wirtschaftsverkehr – findet von einem eigenen Terminal statt.

Im Fährhafen ist der im Jahr 2017 in Dienst genommene Seenotrettungskreuzer Anneliese Kramer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) stationiert.

Verkehr

Der Bahnhof Cuxhaven ist auf der Bahnstrecke Bremerhaven–Cuxhaven mit Triebwagen der EVB (Nordseebahn, täglich im 1-Stunden-Takt) und aus Richtung Hamburg über Stade und Hemmoor auf der Niederelbebahn mit Zügen der Verkehrsgesellschaft Start Unterelbe mbH zu erreichen (gleicher Takt).

Nach Cuxhaven führt aus Richtung Bremen–Bremerhaven die Bundesautobahn A 27, aus Richtung Hamburg die Bundesstraße B 73. Cuxhaven war Anfangspunkt der Reichsstraße 6 über Dresden nach Schlesien, der späteren B 6.

Rund zehn Kilometer südlich von Cuxhaven liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Nordholz der Fliegerhorst Nordholz. Der Landkreis Cuxhaven ist indirekter Anteilseigner des hier angesiedelten Sea-Airport Cuxhaven/Nordholz.

Bis Anfang November 2005 verkehrte als zuletzt einzige Fährschiffsverbindung von Deutschland in der Nordsee eine Fähre nach Harwich in England. Weiterhin verkehrt von Cuxhaven aus die schon erwähnte Fähre nach Helgoland.

Von 1969 bis 1981 und von 1999 bis 2001 sowie von 2015 bis 2017 gab es von Cuxhaven aus eine Fährverbindung zum nördlichen Elbufer nach Brunsbüttel. Danach gab es mehrere Anläufe, diese Elbfähre wieder zu etablieren, die jedoch bislang (Sommer 2019) keinen dauerhaften Erfolg hatten.

Vom 6. Juli bis zum 2. August 1914 gab es in Cuxhaven eine Straßenbahn, die sogenannte „Kanonenbahn“, zwischen dem Bahnhof und dem Fort Kugelbake. Heute ist Cuxhaven Ausgangspunkt für Regionalbusse. Den Stadtverkehr übernehmen mehrere Stadtbuslinien der Verkehrsunternehmen KVG und Maass Reisen.

Die Firma FlixBus betreibt eine Fernbuslinie von Cuxhaven nach Berlin (über Beverstedt, Bremervörde, Stade und Hamburg).

Wikipediaartikel zu Straßen im Cuxhaven: Abendrothstraße, Altenwalder Chaussee, Am Seedeich, Beethovenallee, Deichstraße, Gorch-Fock-Straße, Große Hardewiek, Konrad-Adenauer-Allee, Nordersteinstraße, Papenstraße, Poststraße, Rathausstraße, Schillerstraße, Steinmarner Straße, Strichweg und Südersteinstraße

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Das Ehrenbürgerrecht ist die höchste Würdigung der Stadt Cuxhaven. Die Stadt hat die folgenden Personen damit ausgezeichnet:

  • Robert Dohrmann (1931 Ehrenbürger von Duhnen)
  • Karl Kaufmann (1937, 1949 widerrufen)
  • Hans Lübbert (1950)
  • Karl Olfers (1966)Als weitere Auszeichnung vergibt die Stadt den sogenannten Ehrenring. Er ist nach der Ehrenbürgerschaft die zweithöchste Auszeichnung, die die Stadt Cuxhaven verleiht.

Söhne und Töchter der Stadt

  • Johann Hinrich Angelbeck (1833–1911), Klempnermeister und Abgeordneter der Hamburgischen Bürgerschaft
  • Wilhelm Walther (1846–1924), lutherischer Theologe, Rektor der Universität Rostock
  • Carl von Bergen (1853–1933), Maler
  • Ernst Gock (1869–1957), Maler und Zeichner
  • Bruno Peyn (1887–1970), Schriftsteller
  • Curt Rothenberger (1896–1959), Jurist und nationalsozialistischer Politiker
  • Erich Vagts (1896–1980), Politiker
  • Friedrich-Wilhelm Lütt (1902–1973), Politiker (NSDAP)
  • Jürgen Ulderup (1910–1991), Unternehmer
  • Bruno Stöwsand (1911–1996), Journalist, Widerstandskämpfer und Chefredakteur
  • Hans Helmcke (1917–1973), Bordellbesitzer in Berlin
  • Magda Roos (1920–1976), Malerin, Zeichnerin, Autorin
  • Volker Starke (1920–2002), Journalist und Politiker
  • Hans Peter Jürgens (1924–2018), Kapitän, Marinemaler und Autor
  • Karl-Arnold Eickmeyer (1925–2007), Politiker und Lehrer
  • Hartmut Nöldeke (1926–2013), Arzt, Sanitätsoffizier und Autor
  • Hans-Heinrich Eilers (1931–2019), Politiker (SPD)
  • Klaus Höpcke (* 1933), Politiker und Journalist
  • Peter Jensen, Sportmoderator
  • Jürgen Abraham (* 1940), Unternehmer
  • Roland Hanewald (* 1942), Reiseautor und Journalist
  • Wolfgang Gerke (* 1944), Ökonom und Hochschullehrer, Präsident des Bayerischen Finanz Zentrums in München
  • Rainer Feist (1945–2007), Admiral, Stellvertretender Oberbefehlshaber im NATO-Hauptquartier
  • Beate Morgenstern (* 1946), Schriftstellerin
  • Henning Hoops (* 1946), Marineoffizier, zuletzt Flottillenadmiral der Marine der Bundeswehr
  • Fiete Münzner (1946–2015), Moderator und Sänger
  • Wolfgang Lortz (1947–2005), Oberst, Leiter des Gefechtsübungszentrums (GÜZ) der Bundeswehr 2003–2005
  • Thomas Stöwsand (1947–2006), Musikproduzent und Konzertagent
  • Wolfgang Wittrock (* 1947), Kunsthändler
  • Günther Rüther (* 1948), Politikwissenschaftler
  • Reiner Benecke (1949–2017), Neurologe
  • Petra Haffter (* 1953), Regisseurin, Drehbuchautorin und Produzentin
  • Christa Hein (* 1955), Schriftstellerin
  • Arno Stabbert (* 1956), Polizeipräsident in Hannover, von 2005 bis 2011 Oberbürgermeister von Cuxhaven
  • Volker Herres (* 1957), Fernsehjournalist und Programmdirektor des ARD-Gemeinschaftsprogramms „Das Erste“
  • Peter Hertel (* 1958), Schachmeister
  • Olaf Kraemer (* 1959), Autor
  • Jens Braband (* 1962), Mathematiker und Sicherheitsforscher
  • Thomas Kaufmann (* 1962), Kirchenhistoriker
  • Jochen Fraatz (* 1963), DHB-Spieler u. a. in der deutschen Handballnationalmannschaft
  • Christoph Müller-Meinhard (* 1964), Flottillenadmiral der Marine der Bundeswehr
  • Gunnar Sauer (* 1964), Fußballprofi
  • Onno Groß (1964–2016), Meeresbiologe
  • Uwe Santjer (* 1965), Heilpädagoge und Politiker (SPD), seit 2019 Oberbürgermeister von Cuxhaven
  • Fritz Güntzler (* 1966), Politiker (CDU)
  • Knud Kohr (* 1966), Schriftsteller
  • Sandra Keck (* 1967), Sängerin, Regisseurin, Schauspielerin und Autorin
  • Hauke Kenzler (* 1969), Archäologe
  • Volker Neumüller (* 1969), Musikmanager und ehemaliges DSDS-Jurymitglied
  • Alexander Fechner (* 1977), Comiczeichner, Designer und Illustrator
  • Thiemo Röhler (* 1979), Rechtsanwalt und Politiker (CDU)
  • Constantin Schreiber (* 1979), Journalist und Bestsellerautor
  • Wiebke Binder (* 1980), Journalistin
  • Lars Friedrich (* 1985), Handballspieler
  • Timo Januschewski (* 1985), Musiker der Band Loz Tinitoz
  • Lasse Weritz (* 1986), Politiker (CDU)
  • Tobias Reinkemeier (* 1987), Pokerspieler
  • Lena Petermann (* 1994), Fußballspielerin

Personen, die mit Cuxhaven in Verbindung stehen

  • Hinrich Sillem (um 1545–1615), Kaufmann und hamburgischer Amtmann in Ritzebüttel
  • Barthold Heinrich Brockes (1680–1747), Schriftsteller und Dichter, hamburgischer Amtmann in Ritzebüttel
  • Carsten Niebuhr (1733–1815), Arabienforscher aus Lüdingworth
  • Reinhard Woltman (1757–1837), Wasserbauingenieur
  • Amandus Augustus Abendroth (1767–1842), hamburgischer Ratsherr und Bürgermeister, zeitweilig Amtmann in Ritzebüttel, Gründer des Seebads
  • Johann Georg Repsold (1770–1830), Feinmechaniker und Gründer der berühmten Werkstatt für astronomische Instrumente, wirkte im Amt Ritzebüttel, nach ihm wurde die Repsoldstraße in Cuxhaven benannt
  • Andreas Christian Wolters (1770–1827), Jurist und hamburgischer Amtmann in Ritzebüttel
  • Friedrich Sieveking (1798–1872), Jurist und hamburgischer Amtmann in Ritzebüttel
  • Gustav Heinrich Kirchenpauer (1808–1887), Jurist, Journalist, Amtmann in Ritzebüttel, später Erster Bürgermeister von Hamburg
  • Wilhelm Laage (1868–1930), Maler und Holzschnitzer, von 1904 bis 1908 in Cuxhaven-Altenwalde
  • Albert Hinrich Hussmann (1874–1946), Bildhauer aus Lüdingworth (Porzellanmanufaktur Fürstenberg)
  • Greten Handorf, geb. Rohwer (1880–1944), Reederin in Cuxhaven, einziger weiblicher Reeder der damaligen Zeit in Deutschland
  • Joachim Ringelnatz (1883–1934), Schriftsteller, Kabarettist und Maler
  • Anna Strohsahl (1885–1953), erste SPD-Ratsfrau
  • Wilhelm Heidsiek (1888–1944), Politiker (SPD), MdHB und Widerstandskämpfer
  • Karl Alexander (1890–1940), Fischdampferkapitän, Opfer der NS-Herrschaft, nach ihm wurde die Cuxhavener Kapitän-Alexander-Straße benannt
  • Karl d’Angelo (1890–1945), Polizeidirektor in Cuxhaven 1939–1943
  • Conrad Hermann Eduard Klemke (1891–1952), Mechaniker, Kunstmaler, Graphiker, Zeichner, er wirkte von 1940 bis zu seinem Tode in Cuxhaven
  • Karl Waller (1892–1963), Heimat- und Vorgeschichtsforscher des Elbe-Weser-Raumes
  • Hans Beimler (1895–1936), Politiker (KPD), Reichstagsabgeordneter
  • Albert Rodegerdts (1898–1973), Kreisleiter NSDAP
  • Arno Pötzsch (1900–1956), evangelischer Pfarrer, Schriftsteller, Lyriker und Dichter von Kirchenliedern
  • Robert Schormann (1906–1962), Politiker (NSDAP), in Cuxhaven verstorben
  • Gerhard Zucker (1908–1985), Geschäftsmann und Raketentechniker
  • Hans-Joachim Wegener (1911–1993), Politiker (CDU), MdL
  • Claus Hehner (1923–1986), Architekt, Einhandsegler und Buchautor
  • Hermann Rauhe (* 1930), Musikwissenschaftler und Musikpädagoge
  • Helge Bei der Wieden (1934–2012), Gymnasiallehrer und Historiker
  • Günther Fielmann (* 1939), Gründer der Fielmann AG mit erster Filiale in Cuxhaven
  • Kralle Krawinkel (1947–2014), Gitarrist
  • Kai-Uwe Bielefeld (* 1954), Verwaltungsbeamter und Politiker (parteilos)
  • Ulrich Eggers (* 1955), Journalist, Publizist, evangelischer Theologe und Pastor
  • Hans-Christian Biallas (* 1956), Politiker (CDU) und Theologe
  • Jürgen Sonnentheil (* 1961), Kirchenmusiker
  • Enak Ferlemann (* 1963), Politiker (CDU)
  • Christian Berg (* 1966), Schauspieler, Autor, Regisseur
  • Finn-Ole Heinrich (* 1982), Autor und Filmemacher

Sagen und Legenden

  • Die Nixe und der Ritter
  • Die Alte Liebe
  • Annegret und Enno
  • Der Teufel in der Elbe
  • Vom goldenen Sarg in der Franzenburg
  • Der Hammer in Lüdingworth
  • Bumann Boje
  • Vom Teufel im Talar
  • Das schwarze Tier in Lüdingworth
  • Die beiden Turmspitzen von Altenbruch
  • Der Altarschrein zu Altenbruch
  • Von der Zehntfreiheit des Westerteiles in Altenbruch
  • Vom Ursprung des Namens Poitlangenteil
  • Der starke Goos
  • Der Fluch der Bettlerin
  • Die Kobolde bei der Feuerstätte
  • Der gebannte Dieb
  • Der Schädel in der Warningsackermühle
  • Der Alte im Westermoor

(Quelle unter:)

Weblinks

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Cuxhaven

Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; Informationen zum Lizenzstatus eingebundener Mediendateien (etwa Bilder oder Videos) können im Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen.

Wikipedia® ist eine eingetragene Marke der Wikimedia Foundation Inc.