Cuxhaven

160pxAbb. 1 Wappen von Cuxhaven
Basisdaten
Bundesland Niedersachsen
Höhe 2 m
PLZ 27472, 27474, 27476, 27478
Vorwahl 04721, 04722, 04723, 04724
Gliederung 12 Stadtteile
Adresse der Verwaltung Rathausplatz 1
27472 Cuxhaven
Website www.cuxhaven.de
Oberbürgermeister Ulrich Getsch (parteilos)

Cuxhaven {{IPA|ˌkʊksˈhaːfn̩}} liegt an der Mündung der Elbe in die Nordsee. Cuxhaven, Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises in Niedersachsen, zählt mit 49.093 Einwohnern (Zensus 2011) nach dem Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetz zu den großen selbständigen Städten. Zugleich ist sie nach Wilhelmshaven und Emden die drittgrößte Stadt an der niedersächsischen Nordseeküste sowie das größte deutsche Seeheilbad. Die Stadt gehört zu den Metropolregionen Bremen/Oldenburg und Hamburg und ist laut Landesentwicklungsplan ein Mittelzentrum.

Cuxhaven zählt zu den größten Fischereihäfen Deutschlands. Bis Ende 2008 befand sich hier die Schiffsmeldestation für Hamburg und für den Nord-Ostsee-Kanal. Im Nordseeheilbad Cuxhaven ist der Kurbetrieb und Tourismus ebenfalls von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Die Hafensiedlung Cuxhaven und das Amt Ritzebüttel, das auf dem heutigen Gebiet der Stadt Cuxhaven lag, gehörten vom 13. Jahrhundert bis 1937 zu Hamburg. Das damals wichtigere und größere Ritzebüttel und Cuxhaven schlossen sich 1872 zum Ort Cuxhaven zusammen. Nordwestlich vor Cuxhaven liegen im Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer die zu Hamburg gehörenden Nordseeinseln Neuwerk, Nigehörn und Scharhörn.

Das Wahrzeichen Cuxhavens ist die Kugelbake. Das hölzerne Seezeichen markiert an der Elbmündung den Übergang von der Unter- zur Außenelbe und damit die Grenze für die Binnenschifffahrt. Sie ist auch das Motiv des Wappens der Stadt.

Geographie

Geographische Lage

Cuxhaven liegt an der nördlichen Spitze Niedersachsens und ist an zwei Seiten von Wasser umgeben. Im Ortsteil Döse befindet sich der nördlichste Punkt Niedersachsens. Diese geographische Lage verleiht der Stadt für den Tourismus einen besonderen Reiz, beschert ihr aber hinsichtlich der wirtschaftlichen Verbindung zum Hinterland auch besondere Probleme.

Höchste Erhebung im Stadtgebiet ist die „Altenwalder Höhe“ ().

Bedingt durch die Randlage und die historische Zugehörigkeit der Stadt zu Hamburg entwickelten sich zwei Wirtschaftsschwerpunkte: die Fischerei und der Tourismus.Cuxhaven umfasst neben der Kernstadt eine Reihe eingemeindeter Dörfer, die sich auf einer vergleichsweise großen Fläche verteilen. Während sich vom alten Cuxhavener Zentrum um das Lotsenviertel und Schloss Ritzebüttel ausgehend der Hafen entwickelte, bilden die westlich etwas abseitig von diesem Zentrum gelegenen, zum Stadtgebiet gehörenden Kurorte Döse, Duhnen und Sahlenburg den Schwerpunkt des Fremdenverkehrs.

Stadtgliederung

  • Kernstadt Cuxhaven (Ritzebüttel, Musikerviertel, Lotsenviertel, Dobben, Lehfeld, Grimmershörn)
  • Altenbruch
  • Altenwalde
    • Gudendorf
    • Franzenburg
    • Oxstedt
  • Berensch-Arensch
    • Arensch
    • Berensch
  • Döse
  • Duhnen
  • Groden
  • Holte-Spangen
  • Lüdingworth
    • Feuerstätte
    • Köstersweg mit Lüderskoop
    • Seehausen
  • Sahlenburg
  • Stickenbüttel
  • Süder-/Westerwisch

Geschichte

Während Urnenfunde und ein auf 4000 v. Chr. datiertes Großsteingrab eine lange Siedlungsgeschichte des Landstrichs belegen, ist die Stadt Cuxhaven im Vergleich zu anderen Städten Deutschlands noch relativ jung.

Der Name Cuxhaven geht auf das Wort koog zurück, eine niederdeutsche und skandinavische Bezeichnung für eingedeichtes Land: 1530 und 1570 wurden zwei Köge eingedeicht, die im 17. Jahrhundert noch erweitert wurden, dann aber durch den Elbstrom bis 1785 wieder völlig verlorengingen. Nach ihnen wurde der dort angelegte Hafen benannt. Historische Namensformen waren Kuckshafen (1570), Kukeshaven (1577), Kuxhaven (1594), sowie um 1700 Koogshaven.

1394 traten die Herren Lappe das Schloss Ritzebüttel an Hamburg ab. In den folgenden Jahrhunderten war Ritzebüttel ein hamburgischer Stützpunkt gegen die Piraterie und ein Schutzhafen.

Entwicklung des Stadtgebiets

Der Flecken Ritzebüttel wurde am 4. Dezember 1872 mit der Hafensiedlung Cuxhaven zur hamburgischen Landgemeinde Cuxhaven vereinigt.

Nach der Reichseinigung wurde Cuxhaven auch militärisch bedeutsam. 1883 wurden die ersten Marineeinheiten stationiert, das Fort Kugelbake und weitere Küstenfestungen sollten die Zufahrt zum neuen Nord-Ostsee-Kanal kontrollieren.

In der zivilen Schifffahrt war ab 1889 eine Anlage der Hamburg-Amerika-Linie bedeutsam, von der nicht nur Linienverkehr über den Atlantik führte, sondern auch 1891 auf der Augusta Victoria die erste Kreuzfahrt der Welt startete.

Mit der Eingemeindung von Döse (1905) war eine Einwohnerzahl von 10.000 erreicht. Am 15. März 1907 erhielt Cuxhaven die Stadtrechte (zur Geschichte Ritzebüttels von 1394 bis 1937 siehe dort). Im Ersten Weltkrieg flogen britische Luftstreitkräfte von provisorischen Flugzeugträgern aus und mit Unterstützung der Royal Navy den sogenannten Weihnachtsangriff am 25. Dezember 1914, um die Marinebasis in Cuxhaven und die Luftschiffe und Hangars auf dem Fliegerhorst Nordholz zu treffen. Wegen ungünstigen Wetters und vorzeitiger Entdeckung und Abwehr blieben die Schäden gering.

Mit der Einführung der Hamburgischen Städteordnung am 2. Januar 1924 schied Cuxhaven aus der Landherrenschaft Ritzebüttel aus und war somit zusammen mit Hamburg, Geesthacht und Bergedorf eigenständige Stadt im Hamburger Staatsgebiet. Mit dem Groß-Hamburg-Gesetz von 1937 ging Cuxhaven von Hamburg an die preußische Provinz Hannover über. Hamburg behielt sich aber einige Rechte an den Häfen vor. So waren bis zum 1. Januar 1993 der Amerika-Hafen und das Steubenhöft hamburgisches Eigentum, obgleich sie zum Cuxhavener Stadtgebiet gehören. Eine Revierwache der Hamburger Wasserschutzpolizei befindet sich noch immer in Cuxhaven.

1969 gingen die Inseln Neuwerk und Scharhörn zusammen mit Wattflächen wieder in den Besitz der Freien und Hansestadt Hamburg über, die plante, dort einen Tiefwasserhafen anzulegen. Niedersachsen erhielt im Gegenzug kleinere Flächen für die Erweiterung des Cuxhavener Fischereihafens. Am 28. Oktober 2005 unterzeichneten der niedersächsische Wirtschaftsminister Walter Hirche und der Hamburger Wirtschaftssenator Gunnar Uldall im Hamburger Rathaus den Staatsvertrag zur Aufhebung der Containersperrklausel. Damit wurde der Weg für eine unbeschränkte Weiterentwicklung des Cuxhavener Hafens freigemacht.

Zwischen 1945 und 1964 wurden in der Nähe von Cuxhaven diverse experimentelle Raketenstarts durchgeführt.

Bis 1977 war Cuxhaven eine kreisfreie Stadt; heute gehört sie zum neugebildeten Landkreis Cuxhaven und ist Sitz der Kreisverwaltung. Ihre heutige Fläche von 162 km², mit ca. 21 km Ost-West- und 14,5 km Nord-Süd-Ausdehnung, erreichte die Stadt durch zahlreiche Eingemeindungen zwischen 1935 und 1972.

Eingemeindungen

Die Landgemeinde Cuxhaven entstand am 4. Dezember 1872 aus dem Flecken Ritzebüttel und der Hafensiedlung Cuxhaven. 1905 wurde Döse eingemeindet und Cuxhaven wurde am 15. März 1907 zur Stadt.

Durch Inkrafttreten des Gesetzes über die Eingemeindung der Landgemeinden Groden, Westerwisch, Süderwisch, Stickenbüttel, Duhnen und Neuwerk mit Scharhörn vom 6. Februar 1935 wurden diese ebenfalls zum Land Hamburg gehörenden Gemeinden mit Wirkung zum 1. März 1935 dem Gebiet der Stadt Cuxhaven zugeordnet, die wiederum am 1. April 1937 mit dem Groß-Hamburg-Gesetz von Hamburg an den Regierungsbezirk Stade der preußischen Provinz Hannover überging. Neuwerk und Scharhörn gingen aber 1969 wieder zurück an Hamburg.

Die Gemeinden Holte-Spangen und Sahlenburg wurden am 1. Juni 1970 und Berensch-Arensch am 1. Februar 1971 eingemeindet. Altenbruch, Altenwalde und Lüdingworth folgten am 1. Juli 1972. Alle diese eingemeindeten Orte stammen aus dem Landkreis Land Hadeln.

Der Tag der Niedersachsen mit mehr als 300.000 Gästen fand im Jahr 2007 vom 6. bis zum 8. Juli in Cuxhaven statt.

Entwicklung der Einwohnerzahl

Datum mit eingemeindeten Orten ohne Eingemeindungen
06.06.1961 56.478 44.015
27.05.1970 59.642 44.564
31.12.1987 55.663
31.12.1992 56.360
31.12.1997 54.246
31.12.1998 53.980
31.12.1999 53.736
31.12.2000 53.391
31.12.2001 53.168
31.12.2002 53.076
31.12.2003 52.876
31.12.2004 52.567
31.12.2005 52.095
31.12.2006 51.899
31.12.2007 51.587
31.12.2008 51.249
31.12.2009 50.846
31.12.2010 50.492
31.12.2011 50.055
31.12.2012 49.353
31.12.2013 49.022
31.12.2014 48.221
31.12.2015 48.264
(1961 am 6. Juni, 1970 am 27. Mai, jeweils ohne die später eingemeindeten Orte, mit diesen: 1961: 56.478 Einwohner, 1970: 59.642 Einwohner; ab 1987 jeweils am 31. Dezember)

Politik

Stadtrat

Der Rat der Stadt Cuxhaven besteht aus 40 Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Gemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 40.001 und 50.000. Der Rat wird durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2016 und endet am 31. Oktober 2021.

Stimmberechtigt im Stadtrat ist außerdem der Oberbürgermeister Ulrich Getsch (parteilos).

Die letzten Kommunalwahlen ergaben direkt nach der Wahl die folgende Sitzverteilung:

Kommunalwahl CDU SPD Die
Cuxhavener
FDP Grüne Die Linke Fraktionslos AfD Gesamt
11. September 2016 14 13 4 1 4 1 3 40 Sitze
11. September 2011 14 15 7 1 4 1 42 Sitze
10. September 2006 16 14 3 3 3 1 40 Sitze
9. September 2001 19 16 2 2 2 1 42 Sitze

Oberbürgermeister

Hauptamtlicher Oberbürgermeister ist Ulrich Getsch (parteilos) als Nachfolger von Arno Stabbert (CDU). Er wurde 2011 mit 37,62 % der Stimmen gewählt.

;Bisherige Amtsinhaber

  • 1907–1931: Max Bleicken (DDP)
  • 1931–1933: Werner Grube (DVP)
  • 1933 : Baurat Schätzler (kommissarisch) (NSDAP)
  • 1933–1945: Wilhelm Klostermann (NSDAP)
  • 1945–1946: Karl Stolte (FDP)
  • 1946–1952: Karl Olfers (SPD)
  • 1952–1956: Heinz Wachtendorf (parteilos)
  • 1956 : Bruno Duge (Cuxhavener Gemeinschaft, bzw. FDP)
  • 1956–1966: Karl Olfers (SPD)
  • 1966–1967: Heinz Diestel (SPD)
  • 1967–1968: Werner Kammann (SPD)
  • 1968–1972: Hans-Joachim Wegener (CDU)
  • 1972–1976: Werner Kammann (SPD)
  • 1981–1996: Albrecht Harten (CDU)
  • 1996–2000: Hans-Heinrich Eilers (SPD)
  • 2000–2005: Helmut Heyne (hauptamtlich)
  • 2005–2011: Arno Stabbert (CDU)
  • seit 2011: Ulrich Getsch (parteilos)

Wappen

Das Wappen der Stadt zeigt die schwarze Kugelbake, deren Fuß vom Wasser umspült wird, in einem mit einer Mauerkrone mit drei Zinnen belegten goldenen Schilde.

Flagge

Die Flagge der Stadt Cuxhaven ist weiß-rot längsgestreift mit dem Stadtwappen in der Mitte. Die Farben der Stadt sind weiß-rot.

Städtepartnerschaften

  • Penzance, Vereinigtes Königreich, seit 1967
  • Hafnarfjörður, Island, seit 1988
  • Vannes, Frankreich, seit 1963
  • Binz und Sassnitz auf Rügen, Deutschland, seit 1990

Seit 1987 bestand eine Städtepartnerschaft mit Nuuk, der Hauptstadt von Grönland. Aufgrund einer Gebiets- und Verwaltungsreform in Nuuk wurde sie im März 2011 beendet.

Städtefreundschaften

  • Piła, Polen, seit 1996
  • Murmansk, Russland, seit 2004
  • Vilanova de Arousa, Spanien, seit 2001
  • Ílhavo, Portugal, seit 2002

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Theater und Museen

  • Das Stadttheater in Cuxhaven wird seit fast 30 Jahren ohne eigenes Ensemble betrieben. Weitere Theater sind die „Döser Speeldeel“ und das Störtebeker Freilichttheater.
  • Das Windstärke 10 – Wrack- und Fischereimuseum Cuxhaven befindet sich im historischen Umfeld des Fischumschlags des Fischereihafens. Auf ca. 4000 m² Gesamtfläche werden die Herausforderungen und Gefahren der Seefahrt gezeigt. Anhand von Beispielen, wie einer Fangreise eines großen Hochseefischereitrawlers nach Island, werden die Enge des Logis, die Dekodierungstätigkeit in der „Funkbude“ und die harte Arbeit an Bord der Fischdampfer und die damit verbundenen vielfältigen Gefahren aufgezeigt. Auch das Thema einer „nachhaltigen Fischerei“ wird im Museum angeschnitten. Weitere Schwerpunkte sind die Seerettung, die Wrackfunde aus der Nordsee und der Elbe sowie die besondere Ausstellungsphilosophie, vor allem Kinder und Jugendliche anzusprechen.
Schwerpunkte der Fischerei sind dabei auf der einen Seite der Fang, also die Geschichte der Hochseefischerei mit ihren Hochseeschiffen bis zu den kleinen Kutterfischern mit den kleinsten „Nussschalen“, zum anderen die darauf folgende Fischverarbeitung. Das Museum gibt auch Aufschluss über den Aufstieg und Fall Cuxhavens als Fischereistandort und die Verbindung zwischen Fischern und Lotsen.
  • Das Fort Kugelbake ist eine historische Marine­festung aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts (eine Besichtigung ist nur mit Führung möglich). Hier findet seit 2009 das Störtebeker Freilichttheater statt.
  • Die Schneidemühler Heimatstuben zeigen Archivmaterial der Stadt Schneidemühl in Hinterpommern.
  • Das Stadtmuseum ist eine Sammlung zur Geschichte der Schifffahrt, des Hafens sowie des Bürgermilitärs in Ritzebüttel und der Bürgerkultur des 19. Jahrhunderts. Eine Zeitreise von der Kaiserlichen Marine zur heutigen Bundeswehr.
  • Das U-Boot-Archiv in Altenbruch zeigt Fotos, Literatur und einigen Ausstellungsstücken zur Entstehungsgeschichte der U-Boote.
  • Der Cuxhavener Kunstverein widmet sich nach seiner Satzung der Erschließung, Darstellung und Förderung qualifizierter zeitgenössischer bildender Kunst sowie deren Vermittlung.
  • Das Schloss Ritzebüttel, das zum Teil noch aus dem 14. Jahrhundert stammt, gehört zu den ältesten erhaltenen Profanbauten der Norddeutschen Backsteingotik in der Region und ist heute für Besucher zugänglich. Die Verteidigungsanlagen des Schlosses wurden im Laufe der Jahrhunderte weitgehend abgebrochen und sind heute nur als Fragmente im Schlossgarten zu erkennen.
  • Die Hapag-Hallen sind eine historische Auswanderungsanlage in Cuxhaven. Sie werden noch gelegentlich mit dem dortigen Amerika-Bahnhof zur Abfertigung von Kreuzfahrtpassagieren genutzt.
  • Die Bürgermeister O’Swald II war das letzte bemannte Feuerschiff in der Elbmündung (Elbe 1). Da das Schiff noch seetüchtig ist, fährt es auf Einladungen mit Gästen zu verschiedenen Festen an der Nordseeküste. Auf Wunsch kann die kleine Offiziersmesse auch als Standesamt genutzt werden.
  • Die Hermine ist ein 1904 erbauter Gaffelschoner. Sie ist das einzige noch ganz aus Holz erhaltene Exemplar dieses Typs in Deutschland. Sie steht als maritimes Denkmal am Schleusenpriel und kann von außen besichtigt werden.

Musik

In Cuxhaven beheimatet sind u. a. der Cuxhavener Shantychor, der Cuxhavener Lotsenchor, die Sohl’nborger Büttpedder und der Seemannschor Elbe 1. Alle Chöre treten im Sommer regelmäßig auf Kurkonzert-Veranstaltungen auf.

Seit 2005 wird in Cuxhaven jährlich das Rockfestival Deichbrand veranstaltet.

Bauwerke

  • „Alte Liebe“ (Elbpromenade, ehem. Anleger)
  • Schloss Ritzebüttel
  • größte existierende Windkraftanlage der Welt (nach dem ehem. Growian, der 1987 demontiert wurde)
  • Kugelbake (Wahrzeichen Cuxhavens)
  • Grabhügel „Twellberg“ (bei Duhnen)
  • Ringwall „Am Kirchhof“ (bei Duhnen)
  • Turmhügelburg „Galgenberg“ auf bronzezeitlichem Grabhügel (bei Sahlenburg)
  • Grabhügel „Spanger Berg“ (bei Sahlenburg)
  • Wallanlage „Burg bei Altenwalde“
  • Grabhügel (bei Gudendorf)
  • Megalithanlage „Hohensteine“ (in Krempel, bei Wanhöden)
  • Moorgräber bei Westerwanna
  • Hamburger Leuchtturm
  • der Wanhödener Berg liegt auf der „Hohen Lieth“, einem Geestrücken zwischen der Stadt und der Bundesautobahn 27. Der künstliche Hügel hat eine Höhe von 7 m und einen Durchmesser von 55 m. Seine vor- oder frühgeschichtliche Bedeutung liegt im Dunkel. Er kann ein Steingrab der Jungsteinzeit oder bronzezeitliche Bestattungen bergen oder ein mittelalterlicher Jedutenhügel sein.
  • Jüdischer Friedhof

Kirchen

  • Altenbruch: St.-Nicolai-Kirche Die westlichste Gemeinde des alten Landes Hadeln beheimatet einen der sogenannten Bauerndome der Gegend. Die romanische Feldsteinkirche mit ihren Doppeltürmen (eine Spende reicher Altenbrucher Schwestern) stammt aus dem 13. Jahrhundert. Im Kirchturm befand sich früher das Hadelner Landesarchiv mit dem Landessiegel. Dieses Siegel zeigte den heiligen Bischof Nikolaus, den Schutzpatron des Landes Hadeln. Er war also schon die Wappengestalt des Landes Hadeln, so wie er es heute für den Landkreis Cuxhaven ist.
1727 wurde die Kirche als Backsteinrohbau erneuert. Kunsthistorisch bedeutend sind die gotischen Altarschreine aus dem 15. Jahrhundert. Im Chor von 1710 und im Altarraum befinden sich Priechen, mit Rankenwerk und Wappen geschmückte logenartige Pastoren- und Patronatssitze. Als um 1650 der bekannte Bildschnitzer Jürgen Heitmann der Jüngere von Holstein nach Otterndorf kam, schuf er auch für diese Kirche verschiedene Werke, so die stupsnasigen Puten und den Holzaufsatz des Taufkessels. Mit über 500 Jahren beheimatet diese Kirche eine der ältesten Orgeln Europas. Ihre Ursprünge gehen auf die Jahre 1497/98 zurück, als der Orgelbauer Johannes Coci den Grundstein legte. In den Jahren 1727/1728 von Johann Hinrich Klapmeyer, einem Schüler des bekannten Orgelbauers Arp Schnitger, gründlich umgebaut, zeigt sie noch heute im Wesentlichen seine Arbeit.
  • Cuxhaven:
    • Emmauskirche, evangelische Kirchgemeinde
    • Die Herz-Jesu-Kirche wurde 1900 als St. Michael errichtet. Sie ist die älteste römisch-katholische Kirche, erbaut im neugotischen Stil. Bis 1924 war sie katholische Garnisonkirche.
    • St. Marien ist eine römisch-katholische Pfarrkirche, die 1964 im Stil der Zeit erbaut wurde.
    • St. Petri ist eine evangelische neugotische Kirche im baltischen Stil, die 1911 als Marinegarnisonkirche eingeweiht wurde. Altar, Kanzel und Orgel mit Chorempore im Altarraum sind übereinander angeordnet. 1948 wurde sie Gemeindekirche; 1950 erhielt sie ihren Namen.
  • Döse: St. Gertrud zu Döse ist eine evangelische neugotische, einschiffige Backsteinkirche, die nach Plänen von Kirchenpauer 1886 entstand. 1452 wurde eine Kapelle buten den Dieks in Steinmarne (Döse) urkundlich erwähnt. Von 1526 bis 1530 umgebaut, erhielt sie 1534 den Namen St. Gertrud. 1866 wurde sie abgerissen. Die Orgel stammt von 1887, der neue Kirchturm von 1965.
  • Groden: Die evangelische, nach dem Schutzheiler St. Abundus benannte einschiffige Saalkirche wurde um 1200 aus Feldsteinen erbaut. Sie war bis ins 19. Jahrhundert die Kirche des alten Hamburgischen Amtes Ritzebüttel. Der polygonale Chor aus Backsteinen stammt von 1868, als auch die Seitenwände erhöht wurden. Markant ist der wuchtige, rotsteinsichtige Westturm mit einem barocken Helm. Das zweigeschossige Altarretabel von 1640 hat gewundene Säulen. Die polygonale Kanzel stammt von 1688. Erhalten sind mehrere Epitaphien sowie Votiv- und Pastorengemälde aus dem 17. bis 19. Jahrhundert und Grabsteine aus dem 16. bis 18. Jahrhundert.
  • Lüdingworth: Die St.-Jacobi-Kirche wurde vor 1200 auf einer Dorfwurt als romanische Feldsteinkirche errichtet. Sie gehört zu den bekannten Bauerndomen des Hadelner Landes. Der Chorraum wurde 1609 fertiggestellt, der Backsteinturm kam im 17. Jahrhundert hinzu. Der Lüderskooper Altar, ein gotischer Flügelaltar von 1420 bis 1430, ist der älteste des Hadelner Landes. Das Hauptaltarbild mit den gewundenen Säulen und den Knopelornamenten stammt von 1665, ebenso die drei Epitaphe und der Engel des Jüngsten Gerichts aus der Werkstatt von Jürgen Heydtmann aus Otterndorf. Michael Rinkmaker, ebenfalls aus Otterndorf, schuf 1607 die Kanzel.
Als gutes Beispiel für die Orgelbaukunst des Frühbarocks gilt die von Antonius Wilde 1598/1599 gebaute Orgel. Arp Schnitger und sein Thüringer Geselle Andreas Weber erweiterten die Orgel 1682–1683 um zwei Pedaltürme und das Rückpositiv. In diesem Zustand ist sie noch weitgehend erhalten. 1982 und 1999 restaurierte sie der Orgelbaumeister Jürgen Ahrend (Leer-Loga).
  • Ritzebüttel: Die Ritzebütteler Martinskirche, eine Chorturmkirche, wurde von 1816 bis 1819 aufgrund einer Initiative des Amtmanns Abendroth als Bethaus im klassizistischen Stil erbaut. Das Altarkreuz ließ Samuel Friedländer, ein Vorstandsmitglied der jüdischen Gemeinde, anfertigen. Es dokumentiert damit christlich-jüdisches Zusammenleben in der damaligen Zeit.
  • Sahlenburg: St. Johannes, evangelische Kirchgemeinde
  • Süderwisch: Die evangelische Gnadenkirche wurde 1961 im Stil der Zeit neben der Süderwischschule erbaut und 2008 umgebaut.

Windsemaphor

Am Hafen befindet sich die Alte Liebe sowie der sogenannte Windsemaphor „B/H“. Dieses Gerät aus dem Jahr 1884 zeigt den in die Nordsee ausfahrenden Schiffen die jeweiligen Windrichtungen und -stärken auf den Inseln Borkum „B“ und Helgoland „H“ an.

Wasserturm

Der Wasserturm (siehe Foto oben rechts), zwischen Kaemmererplatz und dem Bahnhof gelegen, gilt als das heimliche Wahrzeichen der Stadt. 1897 gebaut, versorgte er bis zum Jahr 2004 die Cuxhavener Haushalte mit dem nötigen Wasserdruck. Im Laufe der 1960er Jahre wurden in Döse und Sahlenburg immer höhere Häuser gebaut (Ferienappartements), die mit Druckerhöhungsanlagen ausgestattet werden mussten, da der Gefälledruck des Wasserturms für die oberen Etagen nicht ausreichte. 2004 wurde der Wasserbehälter vom Netz genommen. Seitdem wird das Wasser aus dem Neubau des Cuxhavener Wasserwerks am Drangstweg mit Pumpen durch das Leitungsnetz befördert. Der Wasserturm befindet sich seit Oktober 2013 in Privatbesitz.

Friedrich-Clemens-Gerke-Turm

In Cuxhaven befindet sich seit 1991 der 230 Meter hohe Friedrich-Clemens-Gerke-Turm, ein für die Öffentlichkeit nicht zugänglicher Fernmeldeturm der Telekom. Er dient dem Richt- und Mobilfunk sowie seit den 2000er Jahren der Verbreitung von Fernseh- und Radioprogrammen mittels DVB-T und DAB. Einige Jahre später kam die Ausstrahlung des Programms von Radio 21 auf der Frequenz 106,6 MHz hinzu.

Sendemast Holter Höhe

Auf der Holter Höhe wurde von 1959 bis 1961 von der damaligen Deutschen Bundespost ein Sendemast für Richtfunkdienste und Seefunkdienste im UKW-Bereich errichtet, der am 1. April 1961 den Sendebetrieb aufnahm. 1963 erhielt dieser Sendemast einen Glasfaser-Zylinder für die Verbreitung des Fernsehprogramms des ZDF auf der Spitze, wodurch dieser Mast seine heutige Höhe von 119 Metern erreichte.

1977 erwarb der Norddeutsche Rundfunk eine Teilparzelle auf dem Postgrundstück und stellte dort Sender für das Erste und Dritte Fernsehprogramm sowie für UKW-Hörfunkprogramme auf.

Funkturm im Hafen

Im Hafengebiet befindet sich ein 120 Meter hoher Funkturm des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes (WSA), der als Fachwerkkonstruktion mit dreieckigem Querschnitt ausgeführt ist. Dieses Amt ist u. a. zuständig für die Seezeichen im Bereich der Außenelbe und im südlichen Teil des Nord-Ostsee-Kanals, für die genaue Positionierung von Schiffswracks sowie für die Weiterleitung diesbezüglicher Informationen durch gedruckte und per Langwelle gesendete Meldungen. Es besitzt ferner eigene Schiffe, darunter die „Neuwerk“.

Gedenkstätten

  • Österreichische Kriegsgräberstätte Ritzebüttel
  • Stolpersteine im Stadtgebiet
  • Eine wichtige Rolle in Cuxhaven spielte früher auch das Militär. Die ersten Minensucheinheiten der deutschen Marine wurden in Cuxhaven aufgestellt. Im Hafen erinnert ein Mahnmal an deren Einsätze im Ersten und Zweiten Weltkrieg.

Grünflächen und Naherholung

  • Wattenmeer
  • Sand- und Grünstrand
  • Altenwalder Heidelandschaft
  • Bürgerpark Altenwalde
  • Bürgerpark Altenbruch
  • Kurpark
  • Schlosspark
  • Brockeswalde

Naturdenkmäler

  • Die Wattflächen vor Cuxhaven gehören zum Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer und Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, die zum UNESCO-Weltnaturerbe zählen. Die meisten zu Fuß erreichbaren Flächen gehören zur Erholungszone (Zone III); Ruhezone (Zone I) ist das Salzwiesengebiet Duhner Anwachs zwischen Duhnen und Sahlenburg mit Brutbeständen von Austernfischer, Rotschenkel, Silbermöwe und (in geringer Zahl) Sandregenpfeifer sowie einem Bestand von mehreren hundert Großen Brachvögeln.
  • Die Duhner Heide gehört zu den nur an der Küste vorkommenden Krähenbeer-Heiden (''Empetrion nigri''), mit der namensgebenden, herb duftenden Schwarzen Krähenbeere und dem Englischen Ginster als Besonderheiten.
  • Mit dem Wernerwald befindet sich in Cuxhaven (Kurteil Sahlenburg) neben einem Wald bei Sankt Peter-Ording das einzige Waldgebiet Deutschlands, das direkt an der Nordseeküste liegt. Hier befindet sich unmittelbar westlich neben dem Waldweg Arensch-Sahlenburg eine U-förmige Bodenmulde, welche durch Beseitigung der Startstelle der Operation Backfire entstanden ist.
  • Altenwalder Heidelandschaft, siehe auch Cuxhavener Küstenheiden

Regelmäßige Veranstaltungen

Bedingt durch den Kurbetrieb gibt es in Cuxhaven zahlreiche Veranstaltungen, die jedes Jahr stattfinden:

  • Cuxhavener Hafentage – Alter Fischereihafen
  • „Sommerabend am Meer“ – Grimmershörnbucht – mit Showprogramm und Höhenfeuerwerk
  • Duhner Wattrennen (siehe unten)
  • Shantychorfestival
  • „Beach-Events“ (siehe oben Sport)
  • Cuxhavener Mittelalterspektakel – Fort Kugelbake
  • Deichbrand – Rockfestival am Meer
  • „Sparkassen City Marathon Cuxhaven“
  • Störtebeker Freilichttheater – Fort Kugelbake
  • „FluHaRe“ Flughafenrennen Cuxhaven/Nordholz, zweites September-Wochenende

Kulinarische Spezialitäten

Zu den kulinarischen Spezialitäten gehören die sogenannten Krabben, bei denen es sich tatsächlich um Garnelen handelt, die zunächst meist mühsam von Hand gepult werden müssen, sowie verschiedene Fischarten, die in der Nordsee gefischt werden und sowohl frisch als auch geräuchert in den Handel kommen, wie Makrele, Kabeljau, Schellfisch, Wittling, Seelachs, Scholle, Seeteufel und Zungen.

Infrastruktur

Öffentliche Einrichtungen

  • Rathaus, Rathausplatz 1
  • Berufsfeuerwehr Cuxhaven, Schulstraße 3
  • Kreishaus des Landkreises Cuxhaven, Vincent-Lübeck-Straße 2
  • Amtsgericht Cuxhaven
  • Arbeiterwohlfahrt (AWO) Kreisverband Cuxhaven, Westerwischweg 89, mit Kinder, Jugend- und Familienarbeit, Beratungs- und Betreuungsdienste, Bildungsarbeit und Seniorenarbeit
  • Guttempler Sozialwerk Cuxhaven, Strichweg 85
  • Krankenhaus Cuxhaven der Rhön AG (ehemaliges Stadtkrankenhaus)
  • Paritätischer Wohlfahrtsverband Cuxhaven, Kirchenpauerstr. 1, mit Einrichtungen wie Erziehungsberatungsstelle, Frauenhaus, Jugendwerkstatt, Pace Jugendberatung
  • Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Cuxhaven (WSA), zuständig u.a. für die Sicherheit und Leichtigkeit der Schifffahrt in der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone der Nordsee, der Elbmündung und auf der Unterelbe bis St. Margarethen einschließlich der Unterhaltung der Seezeichen.
  • Havariekommando als gemeinsame Behörde des Bundes und der fünf Küstenländer. Das Havariekommando ist Bestandteil des Maritimen Sicherheitszentrums (MSZ), das am 1. Januar 2007 als optimiertes Netzwerk (Gemeinsames Lagezentrum See) die Arbeit aufgenommen hat. Im Januar 2017 wurde das für rund 23,5 Millionen Euro errichtete neue Gebäude für das Maritime Sicherheitszentrum neben dem Gebäude des WSA vom Bundesverkehrsminister offiziell eröffnet.
  • Bundeswehr-Standorte in Cuxhaven: In Altenwalde befand sich bis 2013 die Betreuungsstelle der Zivilberuflichen Aus- und Weiterbildung (ZAW) der Bundeswehr in der ehemaligen Hinrich-Wilhelm-Kopf-Kaserne. Zuvor war dort das Panzerbataillon 74 stationiert.
  • Standort der Bundespolizei

Bildung

Berufsbildende Schulen

  • Berufsbildende Schulen Cuxhaven

Gymnasien

  • Lichtenberg-Gymnasium Cuxhaven
  • Amandus-Abendroth-Gymnasium

Realschulen

  • Geschwister-Scholl-Schule Altenwalde
  • Realschule Cuxhaven

Hauptschulen

  • Altenbrucher Schule
  • Bleickenschule
  • Döser Schule
  • Süderwisch-Schule
Grundschulen
  • Abendrothschule
  • Altenbrucher Schule
  • Döser Schule
  • Franzenburger Schule
  • Gorch-Fock-Schule
  • Grodener Schule
  • Lüdingworther Schule
  • Manfred-Pelka-Schule
  • Ritzebütteler Schule
  • Sahlenburger Schule
  • Süderwisch-Schule

Förderschulen

  • Schule am Meer (Schwerpunkt geistige Entwicklung)
  • Wichernschule
Fachschulen
  • Staatliche Seefahrtschule Cuxhaven

Sonstige Schulen, Studienwerke und Seminare

  • Volkshochschule der Stadt Cuxhaven
  • Berufsbildungswerk Cadenberge Stade, Standort Cuxhaven
  • Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft Cuxhaven
  • Bildungswerk Niedersächsischer Volkshochschulen Cuxhaven
  • Freie Waldorfschule
  • Studienseminar für das Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen
  • Außenstelle des Studienseminars Stade für das Lehramt an Gymnasien

Sport

Sportstätten (Auswahl)

  • Stadion Kampfbahn für 6000 Zuschauer und
  • Hermann-Allmers-Halle, beide Hermann-Allmers-Straße
  • Stadion Strichweg
  • Sportplatz an der Grodener Schule
  • Hallenbad Beethovenallee
  • Rundturnhalle Beethovenallee
  • Sporthallen Abendrothschule
  • Sporthallen Bleickenschule
  • Sporthallen Lüdingworther Schule
  • Sporthallen Süderwisch Schule
  • VGH Stadion am Meer, Center Court

Allgemeine Veranstaltungen

  • Bis 2011 fanden im Sommer regelmäßig die EWE Athletics statt, an denen Sportler aus der ganzen Welt teilnahmen. In Cuxhaven wurden so auch einige WM- und DM-Qualifikationen entschieden.
  • Seit 2007 findet jährlich am letzten März- oder ersten April-Wochenende der Sparkassen City Marathon Cuxhaven statt. Start und Ziel sind auf dem Kaemmerer Platz. Neben der Marathondistanz stehen der Halbmarathon und der 10-km-Lauf im Angebot. Für den Laufnachwuchs wird ein Kinderlauf angeboten.
  • Bekannt sind die Beach Events. Jedes Wochenende ist eine andere Sportart an der Reihe. Es werden unter anderem Beachvolleyball, Fußball, Handball, Basketball und auch Rugby gespielt. Seit einigen Jahren findet in Cuxhaven die DM im Beachbasketball und Beachhandball statt, 2006 sogar die EM. Alle Sportarten werden auf dem Center Court und den neun anderen Spielfeldern am Strand ausgetragen, dem Stadion am Meer.

Vereine (Auswahl)

  • SV Rot-Weiss Cuxhaven, Fußballclub von 1990, Leutweinstr. 1, dessen Gründervereine Cuxhavener SV und Eintracht Cuxhaven bis in die 1960er Jahre überregional spielten; Spielstätte: Kampfbahn
  • Cuxhaven BasCats, Basketballclub, Stammverein: Rot-Weiß Cuxhaven. Spielhalle: Rundsporthalle/Beethovenallee, genannt BasCats-Arena
  • Rot-Weiß Cuxhaven Basketball
  • Sport-Club Schwarz-Weiß Cuxhaven, Feldweg 66/68
  • SV Blau-Gelb Cuxhaven von 1934
  • Sport-Club SGG in Cuxhaven
  • Schwimmclub Neptun Cuxhaven
  • Ein Kegelclub und ein Minigolfclub aus Cuxhaven spielen in der 1. Bundesliga.
  • Trans-Ocean (TO), Bahnhofstraße.

Duhner WattrennenIn Duhnen findet seit über 100 Jahren regelmäßig an einem Sonntag bei Niedrigwasser im Sommer (Juli/August) das Wattrennen als Pferderennen statt. Zuschauer: um 30.000 bis 40.000. Die Rennen werden von einem bunten Veranstaltungsprogramm begleitet. Zu den Höhepunkten dieses Beiprogramms gehört regelmäßig das Fallschirmspringen, der Überflug der Luftfahrzeuge des Marinefliegergeschwaders 3 Graf Zeppelin (MFG 3) sowie die Präsentation der Hengste aus dem niedersächsischen Landgestüt Celle.

Angelgewässer

  • Altenwalder Angelpark
    Karpfen, Aal und Forelle
  • Gudendorfer See (Ortsteil von Altenwalde)
    Zander, Forelle, Lachs
  • Hahn am Blink in Wehldorf
    Aal, Barsch, Brasse, Forelle, Hecht, Karpfen und Weißfisch
  • Altenbrucher Kanal, Brake
    Aal, Barsch, Brasse, Forelle, Hecht, Karpfen, Rotfeder, Rotauge, Weißfisch und Zander
  • Unterelbe
    Aal, Hering, Stint oder Scholle

Wirtschaft und Verkehr

Unternehmen

Cuxhaven ist durch seine günstige Lage an der Elbmündung Standort für Umschlag-, Lager- und Logistikunternehmen sowie für einen Offshore-Basishafen (Windenergie).

Es gibt mehrere bedeutende Industrieunternehmen in Cuxhaven, etwa die 1995 gegründete PNE WIND AG (vor 2009 hieß sie Plambeck Neue Energien AG), zahlreiche Fremdenverkehrsbetriebe sowie Betriebe im und um den Hafen (z.B. den Seefischmarkt). Auch die Bundeswehr ist ein Wirtschaftsfaktor in Cuxhaven.

Der Ausbau zur Offshore-Basis für Windenergie gilt als Chance zur ökonomischen Stärkung des Standorts Cuxhaven und der Umgebung.Im Ostteil des Hafens gibt es eine Schwerlastplattform für den Umschlag von komplett montierten Offshore-Anlagen oder Komponenten. Im Offshore-Windenergie-Testfeld an der Elbe werden Windenergieanlagen-Prototypen getestet und zertifiziert. Bis 2017 lässt Siemens Energy ein Windturbinenwerk mit einer großen Produktionshalle (360×160 Meter) und ein Bürogebäude an der Elbe bauen, in dem Turbinen für Offshore-Windenergieanlagen mit bis zu 7 MW Leistung produziert werden sollen.

Die Ursprünge des Tourismus gehen auf das Jahr 1816 zurück, als der damalige Bürgermeister Amandus Abendroth in Cuxhaven ein Seebad gründete. Seit 1964 ist Cuxhaven ein staatlich anerkanntes Seeheilbad und Zentrum der Ferienregion Cuxland. Mit jährlich über drei Millionen Übernachtungen liegt Cuxhaven heute an der Spitze der Kurorte in Deutschland. Verantwortlich für die Abwicklung des Kurbetriebs ist die stadteigene Nordseeheilbad Cuxhaven GmbH (früher: Kurverwaltung), die ihren Sitz im Haus der Kurverwaltung in Duhnen hat. Aufgrund der Einrichtungen des Tourismus, der Sport- und Freizeitanlagen und des kulturellen Engagements der Stadt gilt die Freizeit- und Wohnqualität für Einwohner und Besucher als relativ hoch.

Am 13. März 1973 ersetzte das Nordseeheilbad eine bis dahin als Maskottchen verwendete Nixe durch den vom ortsansässigen Grafikdesigner Kurt Moldenhauer entwickelten „Jan Cux“. Dies ist eine blonde Comic-Figur im blauen Matrosenanzug. Im Juli 1973 wurde dieser Figur ein weibliches Pendant mit dem Namen „Cuxi“ beigefügt, das ebenfalls blond, aber im roten Anzug gezeichnet ist. Jährlich werden ca. 250.000 Maskottchen-Aufkleber gedruckt und verteilt.

In Cuxhaven sind die Tourismus- und Kurbereiche räumlich klar von Industriegebieten getrennt. Der touristische Schwerpunkt findet sich im Westen des Stadtgebietes in den drei zu Cuxhaven gehörenden Kurorten Döse, Duhnen und Sahlenburg. Der Strandbereich dort ist kurtaxpflichtig. Darüber hinaus finden sich touristische Einrichtungen in der Cuxhavener Kernstadt, insbesondere im Bereich Grimmershörn, dem Lotsenviertel und in Ritzebüttel. Im Kur-Stadtteil Duhnen befindet sich das Erlebnisbad „Ahoi!“, das durch Umbau und Erweiterung des in den 1970er Jahren gebauten Meerwasser-Brandungsbades entstanden ist.

Im Bereich Cuxhaven mit seiner hohen Produktion an Windenergie wird im Rahmen des Modells „eTelligence“ die Steuerung von Stromnetzen mit hohen Anteilen an erneuerbaren Energien erforscht.

Cuxhaven nimmt im Sinne der regionalen Raumordnung eine Bedeutung ein, die über die Funktion eines herkömmlichen Mittelzentrums hinausgeht.

Aufgrund des anhaltenden wirtschaftlichen Strukturwandels, der durch den Rückgang der Fischindustrie sowie die starke Verkleinerung des Bundeswehr-Standorts verschärft wurde, ist Cuxhaven im Jahr 2015 mit über 330 Millionen Euro verschuldet; es besaß damit 2014 die höchste pro-Kopf-Verschuldung einer Kommune in Niedersachsen.

Die Stadt Cuxhaven soll insgesamt 187,5 Millionen Euro Entschuldungshilfen aus dem gemeinsam von Kommunen und Land gespeisten Solidarfonds zur Stabilisierung finanzschwacher Kommunen erhalten. Es handelt sich dabei um den größten Einzelbetrag, den das Land Niedersachsen bislang aus dem Entschuldungsfonds geleistet hat.

Hafen und Seeverkehrseinrichtungen

Die Fischwirtschaft kann in Cuxhaven auf eine lange Tradition zurückblicken. Nach kleinen Anfängen im Jahr 1885 wurde 1908 der Fischereihafen gegründet. Bis heute hat sich Cuxhaven neben Bremerhaven als bedeutender Fischereistandort in Deutschland gehalten. Trotz des Rückgangs der Fischerei sind 35 Fischverarbeitungsbetriebe mit ca. 1000 Beschäftigten in Cuxhaven beheimatet.

Das Steubenhöft ist eine Pier in Cuxhaven. Die ursprünglich für den Auswandererverkehr gebaute Anlage (mit den Hapag-Hallen) dient heute u.a. Kreuzfahrtschiffen als Anlegestelle und verfügt über eine RoRo-Anlage. Der hier befindliche Amerika-Bahnhof hat einen eigenen Gleisanschluss zum Eisenbahnnetz.

Der Alte Fischereihafen wurde Anfang 2017 vom niedersächsischen Hafenbetreiber Niedersachsen Ports an die Cuxhavener Plambeck Holding verkauft. Dabei wurde sichergestellt, dass am Nordseekai weiterhin 400 Meter Kaianlagen mit Strom versorgt werden und für Krabbenkutter zur Verfügung stehen. Dieser Hafenbereich soll für touristische und gastronomische Zwecke genutzt und in den folgenden Jahren ausgebaut werden.

Sehr wichtig für die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Cuxhaven und ihres Umlandes ist der Tiefwasserhafen Cuxport, der 1997 in Betrieb genommen wurde. Das Gelände des neuen Hafens gehörte bis 1993 der Freien und Hansestadt Hamburg. Erst nach langen und zähen Verhandlungen mit den Hamburgern ging diese Fläche in den Besitz des Landes Niedersachsen über, das dann rund 140 Millionen Euro in den Bau der neuen Hafenanlagen investierte. Der Betreiber war die CuxPort Seehafen-Dienstleistungs GmbH, die sich aus einem Teil der Seefischmarkt Cuxhaven GmbH formte. Aktuell wird der Cuxhavener Mehrzweck-Terminal von der umfirmierten Cuxport GmbH, einer Tochtergesellschaft der Rhenus AG & Co. KG (74,9 %) und der hamburgischen HHLA (25,1 %), betrieben.

Die Hauptgeschäfte sind RoRo-Verkehre, Neufahrzeug-Lagerung und -Verschiffung, Container-Umschlag sowie die Lagerung und der Umschlag von Anlagenteilen für Offshore-Windparks. Auch Großkomponenten wie Turmsektionen, Rotorblätter und Maschinenhäuser für Windenergieanlagen an Land werden umgeschlagen.

2016 wurden im Seeverkehr 2,84 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen (2015: 2,64 Mio. t, 2014: 2,7 Mio. t, 2013: 2,65 Mio. t 2012: 2,8 Mio. t, 2011: 3,1 Mio. t). Stark ausgebaut wurde in den letzten Jahren der Bereich der Offshore-Infrastruktur, hierfür wurde der Hafen im östlichen Bereich erweitert.

Der Fährverkehr nach Helgoland – sowohl Personenverkehr als auch Wirtschaftsverkehr – findet von einem eigenen Terminal statt.

Im Fährhafen ist der Seenotrettungskreuzer Herman Helms der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) stationiert.

Verkehr

Der Bahnhof Cuxhaven ist auf der Bahnstrecke Bremerhaven–Cuxhaven mit Triebwagen der EVB (Nordseebahn, täglich im 1-Stunden-Takt) und aus Richtung Hamburg über Stade und Hemmoor mit der Niederelbebahn per Metronom zu erreichen (gleicher Takt).

Nach Cuxhaven führt aus Richtung Bremen–Bremerhaven die Bundesautobahn A 27, aus Richtung Hamburg die Bundesstraße B 73. Cuxhaven war Anfangspunkt der Reichsstraße 6 über Dresden nach Schlesien, der späteren B 6.

Rund zehn Kilometer südlich von Cuxhaven liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Nordholz der Fliegerhorst Nordholz. Der Landkreis Cuxhaven ist indirekter Anteilseigner des hier angesiedelten Sea-Airport Cuxhaven/Nordholz.

Bis Anfang November 2005 verkehrte als zuletzt einzige Fährschiffsverbindung von Deutschland in der Nordsee eine Fähre nach Harwich in England. Unter anderem als Folge des ruinösen Wettbewerbs mit den Billigfluggesellschaften wurde die Verbindung eingestellt. Weiterhin verkehrt von Cuxhaven aus die schon erwähnte Fähre nach Helgoland. Seit August 2015 verkehrt auch wieder eine Autofähre zwischen Cuxhaven und Brunsbüttel über die Elbe, deren Bestand durch mangelnde Rentabilität Anfang 2017 aber wieder gefährdet ist.

Vom 6. Juli bis zum 2. August 1914 gab es in Cuxhaven eine Straßenbahn, die sogenannte „Kanonenbahn“, zwischen dem Hauptbahnhof und dem Fort Kugelbake. Heute ist Cuxhaven Ausgangspunkt für Regionalbusse. Den Stadtverkehr übernehmen mehrere Stadtbuslinien der Verkehrsunternehmen KVG und Maass Reisen.

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Das Ehrenbürgerrecht ist die höchste Würdigung der Stadt Cuxhaven. Die Stadt hat die folgenden Personen damit ausgezeichnet:

  • Robert Dohrmann (1931 Ehrenbürger von Duhnen)
  • Karl Kaufmann (1937, 1949 widerrufen)
  • Hans Lübbert (1950)
  • Karl Olfers (1966)Als weitere Auszeichnung vergibt die Stadt den sogenannten Ehrenring. Er ist nach der Ehrenbürgerschaft die zweithöchste Auszeichnung, die die Stadt Cuxhaven verleiht.

Söhne und Töchter der Stadt

  • Johann Hinrich Angelbeck (1833–1911), Klempnermeister und Abgeordneter der Hamburgischen Bürgerschaft
  • Wilhelm Walther (1846–1924), lutherischer Theologe, Rektor der Universität Rostock
  • Carl von Bergen (1853–1933), Maler
  • Bruno Peyn (1887–1970), Schriftsteller
  • Curt Rothenberger (1896–1959), Jurist und nationalsozialistischer Politiker
  • Erich Vagts (1896–1980), Politiker
  • Friedrich-Wilhelm Lütt (1902–1973), Politiker (NSDAP)
  • Jürgen Ulderup (1910–1991), Unternehmer
  • Bruno Stöwsand (1911–1996), Journalist, Widerstandskämpfer und Chefredakteur
  • Magda Roos (1920–1976), Malerin, Zeichnerin, Autorin
  • Volker Starke (1920–2002), Journalist und Politiker
  • Hans Peter Jürgens (* 1924), Marinemaler und Autor
  • Karl-Arnold Eickmeyer (1925–2007), Politiker und Lehrer
  • Hartmut Nöldeke (1926–2013), Arzt, Sanitätsoffizier und Autor
  • Hans-Heinrich Eilers (* 1931), Politiker (SPD)
  • Klaus Höpcke (* 1933), Politiker und Journalist
  • Peter Jensen, Sportmoderator
  • Reinhard Krückemeyer (1938–2007), Unternehmer und Boxer
  • Jürgen Abraham (* 1940), Unternehmer
  • Roland Hanewald (* 1942), Reiseautor und Journalist
  • Wolfgang Gerke (* 1944), Präsident des Bayerischen Finanz Zentrums in München
  • Rainer Feist (1945–2007), Admiral, Stellvertretender Oberbefehlshaber im NATO-Hauptquartier
  • Beate Morgenstern (* 1946), Schriftstellerin
  • Henning Hoops (* 1946), Marineoffizier, zuletzt Flottillenadmiral der Marine der Bundeswehr
  • Fiete Münzner (1946–2015), Moderator und Sänger
  • Wolfgang Lortz (1947–2005), Oberst, Leiter des Gefechtsübungszentrums (GÜZ) der Bundeswehr 2003–2005
  • Thomas Stöwsand (1947–2006), Musikproduzent und Konzertagent
  • Wolfgang Wittrock (* 1947), Kunsthändler
  • Günther Rüther (* 1948), Politikwissenschaftler
  • Reiner Benecke (1949–2017), Neurologe
  • Petra Haffter (* 1953), Regisseurin, Drehbuchautorin und Produzentin
  • Christa Hein (* 1955), Schriftstellerin
  • Arno Stabbert (* 1956), Polizeipräsident in Hannover, von 2005 bis 2011 Oberbürgermeister in Cuxhaven
  • Volker Herres (* 1957), Fernsehjournalist und Programmdirektor des ARD-Gemeinschaftsprogramms „Das Erste“
  • Peter Hertel (* 1958), Schachmeister
  • Olaf Kraemer (* 1959), Autor
  • Jens Braband (* 1962), Mathematiker und Sicherheitsforscher
  • Thomas Kaufmann (* 1962), Kirchenhistoriker
  • Jochen Fraatz (* 1963), DHB-Spieler u. a. in der deutschen Handballnationalmannschaft
  • Christoph Müller-Meinhard (* 1964), Flottillenadmiral der Marine der Bundeswehr
  • Gunnar Sauer (* 1964), Fußballprofi
  • Onno Groß (1964–2016), Meeresbiologe
  • Uwe Santjer (* 1965), Heilpädagoge und Politiker (SPD), MdL
  • Fritz Güntzler (* 1966), Politiker (CDU)
  • Knud Kohr (* 1966), Schriftsteller
  • Sandra Keck (* 1967), Sängerin, Regisseurin, Schauspielerin und Autorin
  • Hauke Kenzler (* 1969), Archäologe
  • Volker Neumüller (* 1969), Musikmanager und ehemaliges DSDS-Jurymitglied
  • Alexander Fechner (* 1977), Comiczeichner, Designer und Illustrator
  • Thiemo Röhler (* 1979), Rechtsanwalt und Politiker (CDU)
  • Constantin Schreiber (* 1979), Journalist und Bestsellerautor
  • Lars Friedrich (* 1985), Handballspieler
  • Timo Januschewski (* 1985), Musiker der Band Loz Tinitoz
  • Lasse Weritz (* 1986), Politiker (CDU)
  • Tobias Reinkemeier (* 1987), Pokerspieler
  • Lena Petermann (* 1994), Fußballspielerin

Personen, die mit Cuxhaven in Verbindung stehen

  • Hinrich Sillem († 1615), Kaufmann und hamburgischer Amtmann in Ritzebüttel
  • Barthold Heinrich Brockes (1680–1747), Schriftsteller und Dichter, hamburgischer Amtmann in Ritzebüttel
  • Carsten Niebuhr (1733–1815), Arabienforscher aus Lüdingworth
  • Reinhard Woltman (1757–1837), Wasserbauingenieur
  • Amandus Augustus Abendroth (1767–1842), hamburgischer Ratsherr und Bürgermeister, zeitweilig Amtmann in Ritzebüttel, Gründer des Seebads
  • Andreas Christian Wolters (1770–1827), Jurist und hamburgischer Amtmann in Ritzebüttel
  • Friedrich Sieveking (1798–1872), Jurist und hamburgischer Amtmann in Ritzebüttel
  • Gustav Heinrich Kirchenpauer (1808–1887), Jurist, Journalist, Amtmann in Ritzebüttel, später Erster Bürgermeister von Hamburg
  • Wilhelm Laage (1868–1930), Maler und Holzschnitzer, von 1904 bis 1908 in Cuxhaven-Altenwalde
  • Albert Hinrich Hussmann (1874–1946), Bildhauer aus Lüdingworth (Porzellanmanufaktur Fürstenberg)
  • Joachim Ringelnatz (1883–1934), Schriftsteller, Kabarettist und Maler
  • Anna Strohsahl (1885–1953), erste SPD-Ratsfrau
  • Wilhelm Heidsiek, (1888–1944), Politiker (SPD), MdHB und Widerstandskämpfer
  • Karl Waller (1892–1963), Heimat- und Vorgeschichtsforscher des Elbe-Weser-Raumes
  • Hans Beimler (1895–1936), Politiker (KPD), Reichstagsabgeordneter
  • Albert Rodegerdts (1898–1973), Kreisleiter NSDAP
  • Arno Pötzsch (1900–1956), evangelischer Pfarrer, Schriftsteller, Lyriker und Dichter von Kirchenliedern
  • Gerhard Zucker (1908–1985), Geschäftsmann und Raketentechniker
  • Hans-Joachim Wegener (1911–1993), Politiker (CDU), MdL
  • Claus Hehner (* 1923), Architekt, Einhandsegler und Buchautor
  • Hermann Rauhe (* 1930), Musikwissenschaftler und Musikpädagoge
  • Helge Bei der Wieden (1934–2012), Gymnasiallehrer und Historiker
  • Kralle Krawinkel (1947–2014), Gitarrist
  • Ulrich Eggers (* 1955), Journalist, Publizist, evangelischer Theologe und Pastor
  • Hans-Christian Biallas (* 1956), Politiker (CDU) und Theologe
  • Jürgen Sonnentheil (* 1961), Kirchenmusiker
  • Enak Ferlemann (* 1963), Politiker (CDU)
  • Christian Berg (* 1966), Schauspieler, Autor, Regisseur
  • Finn-Ole Heinrich (* 1982), Autor und Filmemacher

Weblinks

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Cuxhaven

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