Informationen
Strassen
Einrichtungen
Falkensee
Navigation
Stadtverwaltung
Falkensee
Falkenhagener Straße 43/49
14612 Falkensee

http://www.falkensee.de

Falkensee

160pxAbb. 1 Wappen von Falkensee
Basisdaten
Bundesland Brandenburg
Höhe 32 m
PLZ 14612
Vorwahl 03322
Gliederung 6 Ortsteile
Website www.falkensee.de
Bürgermeister Heiko Müller (SPD)

Falkensee ist eine Stadt mit rund 45.000 Einwohnern im Osten des Landkreises Havelland. Sie ist ein Mittelzentrum in Brandenburg und hat den Status einer Großen kreisangehörigen Stadt.

Geographie

Falkensee liegt am nordwestlichen Rand Berlins im sogenannten „Speckgürtel“ im Naturraum der Zehdenick-Spandauer Havelniederung. Im Norden grenzt Falkensee an Schönwalde, im Westen an Brieselang, im Süden an Dallgow-Döberitz, die zum Land Brandenburg gehören. Im Osten grenzt es an die zu Berlin-Spandau gehörenden Ortsteile Falkenhagener Feld und Staaken. Die Bebauung von Falkensee geht im Osten und Süden nahtlos in die von Berlin-Spandau bzw. Dallgow-Döberitz über. Das größte Gewässer, der Falkenhagener See, liegt im Norden der Stadt.

Die Besiedlungsdichte ist im Vergleich zu Berlin eher niedrig, bedingt durch die an vielen Stellen erhaltene dörfliche Bebauung mit eingestreuten Weiden oder Wiesen, und die großen, oft auch von Hochwald bestandenen Villengrundstücke. Aufgrund des vergleichsweise kleinen Stadtgebiets erreicht Falkensee jedoch eine Bevölkerungsdichte von fast 1000 Einwohnern pro Quadratkilometer, das ist der dritthöchste Wert unter den 113 Brandenburgischen Städten (hinter Wildau und Teltow), Platz 7 unter den 417 Städten und Gemeinden des Landes und Platz 280 unter den über 11.000 Städten und Gemeinden in Deutschland.

Stadtgliederung

Falkensee besteht aus den beiden ehemals selbstständigen Dörfern

  • Falkenhagen und
  • Seegefeld,zu denen durch spätere Ansiedlungen noch folgende Ortsteile kamen:
  • Finkenkrug
  • Falkenhöh
  • Falkenhain
  • Waldheim.

Alle werden heute als Wohnplätze ausgewiesen, ebenso wie Alt Brieselang, Alter Finkenkrug, Damsbrück und Finkenherd.

Alle Ortsteile sind nach 1990 wieder durch entsprechende Ortsteilbeschilderungen gekennzeichnet worden.

Geschichte

Ortsname

Der Name ist 1923 bei der Bildung der Gemeinde Falkensee aus den beiden größten eingemeindeten Dörfern Seegefeld und Falkenhagen als Kunstwort zusammengesetzt worden: Falken(hagen)see(gefeld). Der Ortsname wird auf der letzten Silbe betont: Falkensee. Falkenhagen wurde (und wird) auf der vorletzten Silbe betont, Seegefeld auf der ersten. Bei der Aussprache der zusammengefügten Ortsnamen änderte sich somit nichts.

Ursprünge

Seegefeld wurde erstmals 1265 urkundlich erwähnt, und Falkenhagen ist 1336 in einer Urkunde notiert. Falkenhagen wurde mehrfach von verheerenden Bränden heimgesucht. So brannte es am 12. April 1676 vollständig nieder, 1806 wurde der nördliche Teil durch Feuer zerstört, und 1822 brannte Falkenhagen erneut bis auf wenige Gebäude vollständig ab. Somit liegt die auf Papier aufgezeichnete und früher oder später verbrannte Geschichte des Ortes teilweise im Dunkeln.

Die Gemeinden Seegefeld und Falkenhagen gehörten in der frühen Neuzeit zum Havelländischen Kreis in der Mark Brandenburg, nach der preußischen Kreisreform 1817 dann zum Landkreis Osthavelland im Regierungsbezirk Potsdam der Provinz Brandenburg. Die Gemeinden lagen günstig zwischen dem Sitz der Kreisverwaltung in Nauen und der größten Stadt des Kreises, Spandau.

1770 wurde der Alte Finkenkrug erbaut, später (bis ins 20. Jahrhundert hinein) eine der beliebtesten Ausflugslokale westlich von Berlin. Im frühen 19. Jahrhundert wurde eine durch Falkenhagen verlaufende Chaussee von Spandau nach Nauen errichtet (der heutige innerörtliche Straßenzug der L 201 Spandauer, Falkenhagener und Nauener Straße).

Eisenbahn und Siedlungsbau

Am 15. Oktober 1846 wurde die schnurgerade durch das heutige Stadtgebiet verlaufende Berlin-Hamburger Bahn eröffnet. 1848 wurde nahe dem Dorf Seegefeld ein provisorischer Bahnhof errichtet, der 1860 durch ein dauerhaftes Bauwerk ersetzt wurde, der heutige Bahnhof Falkensee. Der Bahnhof Finkenkrug wurde 1852 für den Ausflugsverkehr in Betrieb genommen, ab 1891 dann als regelmäßiger Halt für Personenzüge.

Die Bahnhöfe wurden schnell zu Wachstumskernen einer vorstädtischen Entwicklung und die Dörfer zu interessanten Siedlungsflächen für Villen- und Eigenheimkolonien. Seegefeld entwickelte sich durch die Bahnanbindung zum kleinstädtischen Zentrum des heutigen Falkensee, während der Ortskern des benachbarten Falkenhagen erkennbar dörflicher blieb. Der heutige Stadtteil Finkenkrug entwickelte sich völlig neu im Umfeld des gleichnamigen Bahnhofs.

1898 kaufte die Deutsche Ansiedlungsbank den Großteil des zum Rittergut Seegefeld gehörenden Landes und förderte seine Besiedlung. So entstanden die heutigen Ortsteile Neu-Finkenkrug, Neu-Seegefeld und der Stadtteil Waldheim. Im selben Jahr kam Falkenhain und 1902 das Siedlungsgebiet Falkenhagener See hinzu. Um 1920 erfolgte ein erster enormer Bevölkerungszuwachs vor allem aus dem nahen Berlin.

Seit 1908 gab es in den Gemeinden des heutigen Falkensee Straßenbeleuchtung, 1914 wurden sie an das Kreiswasserwerk in Staaken angeschlossen. Seit 1921 galt auf der Bahnstrecke bis Nauen der Vororttarif, der auch anderswo am Berliner Stadtrand großen Einfluss auf die Siedlungsentwicklung hatte.

Mit dem Groß-Berlin-Gesetz wurden die Gemeinden am 1. April 1920 direkte Nachbarn der Reichshauptstadt Berlin, dem nun die bisherige Nachbargemeinde Staaken und die seit 1887 kreisfreie Stadt Spandau angehörten.

Am 1. April 1923 wurden die bisherigen Landgemeinden Falkenhagen und Seegefeld nach Zustimmung durch das Preußische Staatsministerium zur neuen Landgemeinde Falkensee vereinigt. Am 1. April 1927 wurde der Gutsbezirk Seegefeld aufgelöst und eingemeindet, zum 1. Oktober 1928 folgte der Gutsbezirk Damsbrück.

Zeit des Nationalsozialismus

Bereits kurz nach der Machtergreifung der NSDAP setzte in Falkensee der Terror gegen Einrichtungen und Vertreter der Arbeiterbewegung ein. So wurde das Vereinsheim des Arbeitersportvereins „Fichte“ in der Nachtigallstraße von einem SA-Sturm in Brand gesetzt, Mitglieder der KPD wurden von SA-Leuten mit Schusswaffen überfallen. Örtliche Funktionäre der Arbeiterbewegung wie der Arbeitersportler und Gemeinderat Oskar Sander wurden verhaftet, misshandelt und ins KZ verschleppt.

1943 wurde am östlichen Stadtrand ein Häftlingslager als Außenlager des KZ Sachsenhausen errichtet (heutige Gedenkstätte an der Hamburger Straße). Ursprünglich war diese Anlage 1938 zur Unterbringung von 650 Bahnarbeitern angelegt worden, bevor sie 1939 an die Heeresverwaltung vermietet wurde, welche die Anlage weiter ausbaute und nördlich der Spandauer Straße ein Lager für Kriegsgefangene errichtete. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurden dort bis zu 2.500 größtenteils ausländische Gefangene interniert. Sie verrichteten Zwangsarbeit im RAW der Deutschen Reichsbahn – dem späteren DEMAG-Panzerwerk Albrechtshof (am Seegefelder Weg) – und im umzäunten Barackenlager, das von der SS bewacht wurde. Weil die Gefangenen von den Morden während des Todesmarsches von Häftlingen des KZ-Außenlagers Lieberose zum KZ Sachsenhausen erfahren hatten, weigerten sie sich am 20. April 1945, dem Befehl zur Evakuierung nachzukommen. Nach der Flucht der Wachmannschaften empfingen sie die eintreffenden sowjetischen Truppen als Befreier. 1945 hatte Falkensee 32.000 Einwohner, da zahlreiche ausgebombte Berliner sich in das Umland retteten. Dies war die höchste Einwohnerzahl bis zu diesem Zeitpunkt und für die nächsten 55 Jahre.

Nachkriegszeit und DDR

Nach Kriegsende lag Falkensee direkt an der Grenze zwischen der Sowjetischen Besatzungszone und dem Britischen Sektor Berlins.

Nach der Auflösung des Landes Preußen wurden die in Deutschland verbliebenen Teile der Provinz Brandenburg zum neuen Land Brandenburg in der Sowjetischen Besatzungszone, ab 1949 der DDR. Mit der Verwaltungsreform 1952 wurden das Land Brandenburg und der Landkreis Osthavelland aufgelöst und Falkensee Teil des Kreises Nauen im neuen Bezirk Potsdam.

1951 wurde Falkensee nach jahrzehntelanger Planung an das Netz der S-Bahn Berlin angeschlossen.

Zur selben Zeit, lange vor dem Mauerbau, begann jedoch bereits der Bau von Verkehrswegen zur westlichen Umgehung von West-Berlin, die den Mauerbau erst möglich machten. Alle drei Verbindungen (Schiene, Straße und Wasserweg) führen unmittelbar westlich an Falkensee vorbei.

  • Die erste Maßnahme war der Bau des Havelkanals ab Mai 1951, der bereits im Juni 1952 eröffnet wurde und von Hennigsdorf (Nieder Neuendorf) durch die Falkenseer Nachbargemeinden Brieselang und Wustermark nach Ketzin (Paretz) verläuft und damit Spandau und Potsdam, vor allem aber West-Berliner Territorium umgeht.
  • 1953/55 folgte in zwei Abschnitten der Berliner Außenring, der alle auf West-Berlin zulaufenden Bahnstrecken auf DDR-Territorium miteinander verband und somit das Durchfahren der Westsektoren vermeidbar machte. Falkensee erhielt auf dem Außenring einen eigenen Bahnhof, der von 1954 bis 1996 genutzt wurde.
  • 1979 folgte schließlich der Westabschnitt (und Ringschluss) des Berliner Rings, der eine Autobahnverbindung von Oranienburg nach Potsdam schuf, parallel zum Havelkanal durch Brieselang und Wustermark.

Die trotz der Zonengrenze immer noch intensiven Verbindungen ins westliche Berlin, vor allem in den Bezirk Spandau, wurden mit dem Bau der Berliner Mauer (13. August 1961) gekappt. In der Folge verlor Falkensee seinen Lagevorteil als Berliner Vorortgemeinde und bestand nun im „Windschatten“ des eingemauerten West-Berlin als relativ großstadtferne Gemeinde weiter. Die Fahrzeit nach Ost-Berlin (über Potsdam und Schönefeld oder über Hohen Neuendorf und Pankow) betrug etwa zwei Stunden. Die exakt zehn Jahre zuvor eröffnete S-Bahn-Strecke nach Falkensee wurde stillgelegt. Nach einem spektakulären Durchbruch der Grenzbefestigung im Bahnhof Albrechtshof am 5. Dezember 1961 wurden auch die Fernbahngleise der Hamburger Bahn gekappt, die Züge nach Hamburg fuhren fortan über Griebnitzsee (Potsdam), ab 1976 über Staaken an der Lehrter Bahn.

Dennoch (oder gerade deshalb) wurde Falkensee wenige Wochen nach Mauerbau durch Verleihung des Stadtrechts in den Status einer Stadt erhoben. Die Verleihungsurkunde datiert vom 7. Oktober 1961, dem zwölften „Nationalfeiertag der DDR“, und befindet sich in der Ausstellung des Museum und Galerie Falkensee.

Im selben Jahr wurde das bis dahin als Exklave zum sowjetischen Sektor Berlins gehörende West-Staaken nach Falkensee eingemeindet, 1971 aber wieder als eigenständige Gemeinde ausgegliedert. Die bis dahin zu West-Berlin (Spandau) gehörende Exklave Falkenhagener Wiesen kam 1988 im Rahmen eines Gebietsaustauschs zur DDR und damit zur Stadt Falkensee.

Auf dem weitläufigen Gelände der Berlin-Seegefelder-Industrie AG (BSI), die sich bis 1945 südlich der Bahnstrecke zwischen den heutigen Bahnhöfen Falkensee und Seegefeld befand, arbeiteten nach Gründung der DDR über 30 Jahre der VEB Landmaschinenbau Falkensee/Kombinat Impulsa und das Transformatorenwerk. Heute befinden sich in dem Gewerbegebiet Süd unter anderem ein großer Einkaufsmarkt und neben weiteren kleinen und mittelständischen Unternehmen ein Großhandelsmarkt.

Nach der Wiedervereinigung

Nach der Wiedervereinigung erlebte Falkensee einen zweiten starken Bevölkerungszuwachs, vor allem aus den westlichen Bezirken Berlins. In kurzer Zeit verdoppelte die Stadt ihre Einwohnerzahl.

Der DDR-Bezirk Potsdam wurde 1990 mit zwei weiteren zum wiedergegründeten Land Brandenburg. Durch die Kreisreform 1993 wurden die Kreise Nauen und Rathenow zum neuen Landkreis Havelland mit Sitz in Rathenow. Die Wahl des Kreissitzes fiel auf das berlinferne Rathenow, um ein Gegengewicht zum Bevölkerungsschwerpunkt des Landkreises rund um Falkensee und Nauen zu schaffen. Falkensee ist seither jedoch die größte Stadt des Landkreises.

Der ehemalige Todesstreifen der DDR-Grenze wurde bepflanzt und bebaut, mittlerweile ist er nicht mehr überall zu erkennen. Auf dem Berliner-Mauer-Radweg kann heute auch in Falkensee dem Verlauf der ehemaligen Mauer nachgefahren werden. Auf dem Hof des Heimatmuseums wurde nach vollständigem Abbau der Grenzsicherungsanlagen ein typisches Sperrelement aus dem genannten Mauerabschnitt wieder aufgestellt, jedoch nicht in voller Höhe.

Seit 1992 befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Gefangenenlagers eine Gedenkstätte mit Mahnmalen und mahnenden Kunstwerken, die teilweise von Jugendlichen aus Falkensee und der israelischen Stadt Ma’alot (es besteht seit 1990 ein Jugendaustausch der beiden Städte) zusammen erstellt wurden.

Auf einem früheren Privatgrundstück am Falkenhagener See wurde 2003 die Botschaft von Madagaskar neu eröffnet.

Durch Erlass des brandenburgischen Innenministers erhielt Falkensee mit Wirkung ab 1. Januar 2006 den Status einer Mittleren kreisangehörigen Stadt.

Am 25. Mai 2009 erhielt die Stadt den von der Bundesregierung verliehenen Titel „Ort der Vielfalt“.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Ein­wohner
1875 1 309
1890 1 558
1910 4 512
1925 8 180
1933 15 915
1939 24 824
1946 28 275
1950 29 189
Jahr Ein­wohner
1964 29 881
1971 26 007
1981 24 029
1985 23 340
1989 22 307
1990 22 087
1991 22 139
1992 22 105
1993 22 242
1994 22 801
Jahr Ein­wohner
1995 24 273
1996 25 640
1997 27 393
1998 29 505
1999 32 124
2000 33 791
2001 35 297
2002 36 179
2003 36 829
2004 37 493
Jahr Ein­wohner
2005 38 376
2006 39 008
2007 39 366
2008 39 821
2009 40 179
2010 40 511
2011 40 465
2012 40 905
2013 41 258
2014 41 777
Jahr Ein­wohner
2015 42 634
2016 43 105
2017 43 552
Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl: Stand 31. Dezember (ab 1991), ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik

Partei / Liste Stimmen-
anteil
Sitze Frak-
tion
CDU 28,6 % 10 10
SPD 24,0 % 8 8
Bündnis 90/Die Grünen 16,4 % 6 7
Alternatives Bündnis Freier Wähler 2,4 % 1
Die Linke 12,9 % 5 5
AfD 10,3 % 4 4
FDP 4,9 % 2 2
Einzelbewerber 0,5 %

Stadtverordnetenversammlung

Die Stadtverordnetenversammlung hat neben dem hauptamtlichen Bürgermeister Heiko Müller (SPD) derzeit 36 Mitglieder. Diese teilen sich nach der am 25. Mai 2014 erfolgten Kommunalwahl – bei einer Wahlbeteiligung von 48,5 Prozent – wie in der Tabelle dargestellt auf die Parteien und Wahlbündnisse sowie Fraktionen auf.

Jugendparlament

Von April 2008 bis zum Mai 2012 gab es in Falkensee ein neunköpfiges Jugendparlament. Aufgrund zu geringer Bewerberzahlen fand die Wiederwahl am 9. Mai 2012 jedoch nicht statt, so dass das Jugendparlament nicht zustande kam.

Bürgermeister

  • Mai 1990 – Oktober 2007: Jürgen Bigalke (SPD)
  • seit November 2007: Heiko Müller (SPD)Müller setzte sich in der Bürgermeisterstichwahl vom 11. Oktober 2015 gegen seine Mitbewerberin Barbara Richstein (CDU) mit 51,3 % der gültigen Stimmen durch und wurde damit für weitere acht Jahre in seinem Amt bestätigt.

Wappen

Das amtliche Wappen (Hoheitszeichen) wurde am 9. Februar 1994 genehmigt.

Blasonierung: „In Blau ein von silbernen Leisten begleiteter breiter grüner Schräglinksbalken, vorn oben eine aufgehende, ungebildete zwölfstrahlige goldene Sonne, im Balken ein linksgewendeter fliegender silberner Falke, hinten unten ein gestürzter silberner Fisch.“

Daneben existiert noch ein Logo der Stadt, welches nicht hoheitsrechtlich geschützt ist.

Flagge

Die Flagge der Stadt ist weiß und trägt in der Mitte das Falkenseer Stadtwappen.

Sehenswürdigkeiten und Kultur

Bau- bzw. Kulturdenkmale

Die Denkmaldatenbank des Landes Brandenburg enthält für Falkensee 25 denkmalgeschützte Objekte, siehe

Kirchen

Der Ort verfügt über folgende Gotteshäuser:
  • Evangelische Dorfkirche Falkenhagen (Kirchstraße Ecke Freimuthstraße) aus dem 17. Jahrhundert
  • Evangelische Dorfkirche Seegefeld (Bahnhofstraße 51) aus dem 13. Jahrhundert, 1781 baulich erweitert
  • Evangelische Dorfkirche Finkenkrug (Pfarrer-Voigt-Platz 1) aus dem beginnenden 20. Jahrhundert
  • Katholische Kirche St. Konrad von Parzham (Tiefer Grund Ecke Ringpromenade), 1934 eingeweiht, 2010 nach Entwürfen der Falkenseer Architekten David und Benjamin Seidl um ein Gemeindeensemble baulich erweitert. Die benötigten Gelder stellte die Kirchengemeinde durch den Verkauf kircheneigener Grundstücke in Falkensee und Schönwalde selbst bereit
  • Neuapostolische Kirche (Slabystraße 10)

Aufgrund des starken Anwachsens der Gemeinde Falkensee wurden nach dem Jahr 2000 zwei Kirchen neu gebaut und eingeweiht:

  • 2001 Kirche der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde (Scharenbergstraße 1–3), 1929 errichtet, durch einen Neubau erweitert
  • 2008 evangelische Heilig-Geist-Kirche in Falkenhöh, als Bartning-Notkirche seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs in einer Baracke (Brahmsallee 41) untergebracht.

; Geschichtsdenkmale

  • Kriegerdenkmale verschiedener Kriege in Falkenhagen, Seegefeld und Finkenkrug
  • Geschichtspark auf dem Gelände des ehemaligen KZ-Außenlagers Staaken-Falkensee des KZ Sachsenhausen
  • Gedenkstein für 61 umgekommene Zwangsarbeiter aus mehreren Ländern auf dem Kremmener Friedhof an der Veltener Straße
  • Denkmal für die Opfer des Faschismus auf dem Rathausplatz an der Kurzen Straße
  • Erinnerungsstein deutsche Teilung (1994); am 3. Oktober 1994 wurde südlich der Spandauer Straße, genau auf der Grenzlinie zu Spandau, ein Findling als Erinnerung an die langen Jahre der deutschen Teilung aufgestellt. Der vier Tonnen schwere Findling war vom Spandauer Steinmetzmeister Karlheinz Schafhausen gestaltet worden.()
  • Gedenktafel am sowie ein Stolperstein vor dem Wohnhaus der jüdischen Lyrikerin Gertrud Kolmar in der Feuerbachstraße im Ortsteil Finkenkrug, die ihr Haus verkaufen musste und von Berlin nach Auschwitz deportiert wurde, wo sie ums Leben kam.
  • Liste der Stolpersteine in Falkensee

Kultur

Am Dorfanger liegt das Jugendzentrum Creatives Zentrum – Haus am Anger, das zahlreiche bildende und künstlerische Kurse anbietet. Vor der Wende diente das Gebäude als Pionierhaus. In der Kantstraße gibt es einen Ableger.Zu den Kulturangeboten der Stadt sind außerdem das Museum in der Falkenhagener Straße, die Internationalen Falkenseer Musiktage, die Angerweihnacht, der Geschichtspark Falkensee und etliche Gedenkstätten zu nennen.

Verkehr

Straßenverkehr

Durch das Stadtgebiet verlaufen keine Autobahnen und Bundesstraßen, wohl aber in unmittelbarer Umgebung. Die Bundesstraße 5, die wichtigste Ausfallstraße von Berlin (dort: Heerstraße) in westliche Richtung, verläuft autobahnähnlich ausgebaut südlich an Falkensee vorbei durch Dallgow-Döberitz, die Autobahn A 10 (Berliner Ring) durch die westlichen Nachbargemeinden Brieselang und Wustermark. Falkensee wird durch die Anschlussstellen Seeburg/Falkensee, Dallgow/Falkensee und Dallgow-Döberitz auf der Schnellstraße B5 sowie Falkensee, Brieselang und Berlin-Spandau auf der A10 erschlossen.

Drei brandenburgische Landesstraßen verlaufen durch Falkensee:

  • die L 20 von Birkenwerder und Velten in Richtung Potsdam
  • die L 201 entlang der alten Chaussee von der Landesgrenze zu Berlin-Spandau bis Nauen
  • die L 202, die westlich außerhalb der Bebauung von der L 201 abzweigt und nach Brieselang und Wustermark führt.

Da es in Falkensee auch keine Kreisstraßen gibt, verbleiben viele innerörtliche Hauptstraßen als unklassifizierte Gemeindestraßen in städtischer Zuständigkeit.

Stadtbusse

Die Buslinien in Falkensee werden von der Havelbus Verkehrsgesellschaft, die Linie 337 von den Berliner Verkehrsbetrieben, betrieben. Zu Zeiten mit geringer Nachfrage werden teilweise Linientaxis zum Bustarif eingesetzt. Es verkehren folgende Linien:

  • 337 Falkensee Bahnhof – Falkenhagener Anger – Gartenstadt Falkenhöh – Falkenhagener Feld – Bahnhof Berlin-Spandau
  • 604 Falkensee Bahnhof – Havelpark – Potsdam Hbf
  • 648 Falkensee Bahnhof – Seegefeld – Seegefeld Bahnhof
  • 651 Falkensee Bahnhof – Falkenhagener Anger – Falkensee Waldheim - Schönwalde – Hennigsdorf
  • 652 Falkensee Bahnhof – Falkenhöh – Falkenhagener Anger – Falkensee Bahnhof (Ringlinie)
  • 653 Falkensee Bahnhof – Falkenhagener Anger – Falkenhain – Finkenkrug Bahnhof – Finkenkrug – Dallgow-Döberitz Bahnhof
  • 654 Falkensee Bahnhof – Falkenhagener Anger – Finkenkrug – Finkenkrug-West
  • 655 Falkensee Bahnhof – Seegefeld – Dallgow – Havelpark
  • 656 Falkensee Bahnhof – Falkenhagener Anger – Alter Finkenkrug – Brieselang

Schienen-Regionalverkehr

Falkensee liegt an der Hamburger Bahn, die wesentlichen Einfluss auf die Stadtentwicklung hatte. Auf dieser liegen im Bereich Falkensee vier Stationen:

  • Berlin-Albrechtshof, wenige Meter östlich der Stadtgrenze auf Berliner Gebiet. Eröffnet 1943, 1948–61 Grenzbahnhof zwischen DDR und West-Berlin, 1961–93 Endbahnhof für Züge aus Nauen, 1995 Wiedereröffnung in Dammlage.
  • Seegefeld, eröffnet 1996 als Seegefeld-Herlitzwerke.
  • Falkensee, eröffnet 1848 als Seegefeld, heutiger Name seit 1927, 1951–61 Endstation der S-Bahn, 2009 Abriss und Neubau.
  • Finkenkrug, eröffnet 1850/52 für Ausflugsverkehr, seit 1891 regelmäßiger Halt, umgebaut 2009.

Der Bahnhof Falkensee wird von vier Linien des Regionalverkehrs bedient:

  • Regional-Express-Linie RE 2 Wismar – Wittenberge – Nauen – Falkensee – Berlin-Spandau – Berlin Stadtbahn – Cottbus
  • Regional-Express-Linie RE 6 (Prignitz-Express) Wittenberge – Wittstock/Dosse – Neuruppin – Hennigsdorf – Falkensee – Berlin-Spandau – Berlin-Gesundbrunnen
  • Regionalbahnlinie RB 10 Nauen – Falkensee – Berlin-Spandau – Berlin Hauptbahnhof – Berlin Südkreuz
  • Regionalbahnlinie RB 14 Nauen – Falkensee – Berlin-Spandau – Berlin Stadtbahn – Flughafen Berlin-Schönefeld

Die beiden Regionalbahnlinien halten auch an den übrigen Stationen. Für die südlichen Wohnviertel von Seegefeld und Finkenkrug ist außerdem der Bahnhof Dallgow-Döberitz auf der Lehrter Bahn schnell erreichbar. Der nächste Bahnhof mit ICE- und IC-Halt ist Berlin-Spandau, der von allen vier Linien von Falkensee aus erreichbar ist.

Nach dem Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961 war die Stadt vom Verkehr nach Berlin abgekoppelt. Falkensee war nur über den Berliner Außenring mit Halt im 1995 geschlossenen und 2006 abgerissenen Bahnhof Falkenhagen (im Ortsteil Waldheim) aus Berlin zu erreichen. Der Zugverkehr von Falkensee und Finkenkrug über den Außenring nach Potsdam funktionierte von 1961 bis 1995 ebenfalls nur mit Umsteigen an diesem Bahnhof.

Erst am 26. Mai 1995 wurde der Lückenschluss der Fernbahnverbindung Berlin–Hamburg zwischen Albrechtshof und Berlin-Spandau fertiggestellt. Seit Mai 1997 ist der Abschnitt elektrisch betrieben. Zuerst übernahmen nur Regionalbahn-Züge den Verkehr, seit dem 24. Mai 1998 fahren auch Regionalexpress-Züge als Nahverkehrszüge über Falkensee in die Berliner Innenstadt. Ein Teil der Züge aus Richtung Norden fuhr anstatt über den östlichen Berliner Außenring über Falkensee nach Berlin und stellte damit ein dichtes Zugangebot sicher. Diese Züge verkehren seit Eröffnung des neuen Berliner Hauptbahnhofes im Jahr 2006 von Oranienburg direkt nach Berlin und nicht mehr über Falkensee.

S-Bahn

Falkensee gehörte seit 1921 zum Berliner Vororttarif. Trotz vieler früherer Pläne wurde Falkensee erst am 14. August 1951 an das Berliner S-Bahnnetz angeschlossen. Fast genau zehn Jahre danach, mit dem Mauerbau am 13. August 1961, wurde die Verbindung in Albrechtshof unterbrochen, im Oktober wurde der anfangs noch verbliebene Inselbetrieb der S-Bahn bis Falkensee eingestellt.

Die seit 1990 geplante Wiederherstellung der S-Bahn-Verbindung nach Berlin wurde bislang wegen des umstrittenen verkehrlichen Nutzens zurückgestellt. Laut der standardisierten Bewertung würde zwar der volkswirtschaftliche Nutzen die Kosten für eine S-Bahn-Verlängerung von Spandau nach Falkensee und den Bau eines vom übrigen Bahnbetrieb unabhängigen Streckengleises übersteigen, die Reisezeiten würden sich gegenüber der Regionalbahn mit der S-Bahn jedoch verlängern.

Zu den diskutierten Varianten gehören

  • der Neubau der S-Bahn bis Nauen, dabei Einstellung der beiden Regionalbahnlinien,
  • S-Bahn bis Finkenkrug oder Falkensee, mit (teilweise) Weiterbetrieb der Regionalbahnen,
  • eine Express-S-Bahn ohne Halt zwischen Spandau und Westkreuz,
  • S-Bahn nur bis Berlin-Albrechtshof, Bedienung von Falkensee und Nauen weiterhin nur mit Regionalbahn.

Je nach Konzept kämen nur etwa 2.000 Fahrgäste pro Tag für die Nutzung infrage. Eine abschließende Entscheidung über den S-Bahn-Bau ist noch nicht in Sicht, und es besteht keine Einigkeit darüber ob, und wenn ja wie, ein Kapazitätsausbau der Hamburger Bahn erfolgen sollte. Ein Beschluss der Stadtverordnetenversammlung von Falkensee, der den S-Bahn-Bau aus den oben genannten Gründen ablehnte, wurde inzwischen wieder aufgehoben.

Für den Bau von S-Bahn-Gleisen werden auf der Nordseite der Gleise der Hamburger Bahn Flächen freigehalten.

Luftverkehr

Der Berliner Flughafen Tegel liegt etwa 18 Kilometer (Straße) entfernt. Flugzeuge, die – je nach Windrichtung – in Tegel in Richtung Westen starten oder aus Richtung Westen landen, überfliegen Falkensee in relativ geringer Höhe. Gemäß der Lärmkartierung zum Umgebungslärm des brandenburgischen Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft gilt Falkensee aber nicht als vom Fluglärm betroffen, da es knapp außerhalb der Kontur LDEN (24-Stunden-Durchschnittswert) 55 dB(A) liegt.

Der Flughafen Berlin-Schönefeld liegt am entgegengesetzten Ende des Ballungsraums Berlin und ist von Falkensee aus umsteigefrei mit dem „Airport Express“ (RB14) in etwa 65 Minuten erreichbar.

Auf dem Berliner Ring gibt es zwischen der Anschlussstelle Falkensee und dem Dreieck Havelland einen bis heute benutzbaren Autobahn-Behelfsflugplatz für militärische Zwecke. Die zum Abstellen von Kampfflugzeugen vorgesehenen Flächen werden für die Tankstelle Wolfslake genutzt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Ansässige Unternehmen

Größtes Unternehmen ist das Logistikzentrum am Bahnhof Seegefeld am Rande des Gewerbegebietes Süd, das aus den ab 1995 hier beheimateten Herlitz-Werken hervorging. Ansonsten ist die Falkenseer Wirtschaft durch viele klein- und mittelständische Unternehmen der Nahversorgung geprägt.

Bildung

In Falkensee gibt es zehn Schulen:

  • Adolf-Diesterweg-Grundschule
  • G.E.-Lessing-Grundschule
  • Erich-Kästner-Grundschule
  • Geschwister-Scholl-Grundschule
  • Europaschule am Gutspark
  • Förderschule „Am Akazienhof“
  • Oberschule Falkensee
  • Gesamtschule „Immanuel Kant“ mit gymnasialer Oberstufe
  • Lise-Meitner-Gymnasium
  • Vicco-von-Bülow Gymnasium

Die Stadtbibliothek Falkensee verfügt über einen Bestand von 30.000 Medien.

Sport

Falkensee verfügt über verschiedene Sporthallen und Sportstätten, wie eine BMX-Anlage und eine Tennis-Anlage. Die Fußball-Männermannschaft des SV Falkensee-Finkenkrug spielt seit der Saison 2010/11 in der Brandenburg-Liga. Weitere ansässige Sportvereine sind der SV Blau-Gelb Falkensee, der TSV Falkensee und Eintracht Falkensee, wobei Letzterer aus einer Abspaltung vom SV Blau-Gelb Falkensee hervorging.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

  • Lutz Köhlert (1927–2012), Regisseur, Hochschullehrer
  • Klaus Bednarz (1942–2015), Journalist
  • Manfred Koslowski (1942–2008), Politiker (CDU)
  • Wolfram Ax (* 1944), Altphilologe
  • Norbert Rohde (* 1950), Buchautor
  • Klaus Schulze (1952–1972), Todesopfer an der Berliner Mauer
  • Wilfried Schulz (* 1952), Theaterintendant
  • Nils-Peter Skoruppa (* 1953), Mathematiker
  • Ingo Voge (* 1958), Bobsportler

Mit Falkensee verbundene Persönlichkeiten

  • Bruno Borchardt (1859–1939), Politiker und Schriftsteller, lebte bis zu seinem Tod in Falkensee
  • Felix Jacoby (1876–1959), klassischer Philologe, wohnte einige Zeit in Finkenkrug
  • Arthur Ungnad (1879–1947), Altorientalist, lebte in Falkensee
  • Oskar Sander (1885–1944), Gemeinderat in Falkensee, Opfer des Nationalsozialismus
  • Friedrich Schumann (1893–1921) als „Massenmörder vom Falkenhagener See“ bekannt
  • Gertrud Kolmar (1894–1943), Lyrikerin, lebte in Finkenkrug
  • Bernhard Zessin (1900–1983), kommunistischer Gewerkschaftsfunktionär und Widerstandskämpfer, lebte in Falkensee
  • René Schwachhofer (1904–1970), lebte in Falkensee
  • Hannjo Hasse (1921–1983), DEFA-Schauspieler, lebte in Falkensee
  • Wassili Stalin (1921–1962), Flieger, Sohn Stalins, 1945–1947 in Falkensee stationiert
  • Karl-Heinz Heimann (1924–2010), Sportjournalist, wuchs in Falkensee auf
  • Karl-Heinz Jakobs (1929–2015), Schriftsteller, bis 1981 ansässig
  • Carlos Rasch (* 1932), Science-Fiction-Autor, lebte in Falkensee
  • Ralf Petersen (1938–2018), Schlagerkomponist, lebte von 1945 bis 1962 in Falkensee
  • Monika Gabriel (1943–2007), Schauspielerin, Synchronsprecherin, wuchs in Falkensee auf
  • Jürgen Walter (* 1943), Chansonsänger, Produzent, lebt in Falkensee
  • Luise Horwath (* 1952), Malerin, lebt in Falkensee
  • Désirée Nick (* 1956), Schauspielerin, lebt in Falkensee
  • Heiko Müller (* 1959), seit 2007 Bürgermeister der Stadt
  • Barbara Richstein (* 1965), ehem. brandenburgische Justizministerin, heute Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung Falkensee
  • Michael Hartmann (* 1974), Fußballspieler, lebt in Falkensee
  • Sabrina Schepmann (* 1981), Miss Deutschland 2000, lebte in Falkensee
  • Ronald Rauhe (* 1981), Kanute, Olympiasieger 2004, lebt in Falkensee

Weblinks

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Falkensee

Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; Informationen zum Lizenzstatus eingebundener Mediendateien (etwa Bilder oder Videos) können im Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen.

Wikipedia® ist eine eingetragene Marke der Wikimedia Foundation Inc.

Deutschlandkarte
Stadtplan Falkensee