Bad Neustadt an der Saale

160pxAbb. 1 Wappen von Bad Neustadt an der Saale
Basisdaten
Bundesland Bayern
Höhe 242 m
PLZ 97616
Vorwahl 09771
Gliederung 11 Ortsteile
Adresse der Verwaltung Rathausgasse 2
97616 Bad Neustadt a. d. Saale
Website www.bad-neustadt.de
Bürgermeister Bruno Altrichter (FWG)

Bad Neustadt an der Saale (amtlich: Bad Neustadt a.d.Saale) (lokal: Neuschd) ist die Kreisstadt des unterfränkischen Landkreises Rhön-Grabfeld, 32 km nördlich von Schweinfurt. Die Kurstadt liegt am Rande des Naturparks Bayerische Rhön am Zusammenfluss von Brend und Fränkischer Saale.

Geografie

Geologie

Der Untergrund der Neustädter Gegend wird von den Gesteinen des Oberen Buntsandsteins und des Unteren und Mittleren Muschelkalks gebildet. Unter einer rund 700 Meter starken Buntsandsteinschicht sind in die aus dem Erdaltertum stammende, rund 250 Meter starke Zechsteinschicht über dem kristallinen Grundgestein Salzlager in einer Mächtigkeit bis zu 125 Metern eingemengt. Deren Auswaschungen sorgten für das Entstehen der Beckenlandschaft am Ostrand der vulkanischen Rhön. Ihr sind auch die Heilquellen zu verdanken, die dort dem Boden entspringen.

Nachbargemeinden

Salz, Hohenroth, Heustreu, Rödelmaier, Wollbach, Hollstadt, Unsleben, Schönau an der Brend, Niederlauer, Burglauer, Münnerstadt, Strahlungen

Stadtgliederung

Bad Neustadt an der Saale gliedert sich in elf Stadtteile:

  • Bad Neuhaus
  • Bad Neustadt an der Saale
  • Ballingsmühle
  • Brendlorenzen
  • Dürrnhof
  • Herschfeld
  • Kreuzmühle
  • Lebenhan
  • Löhrieth
  • Mühlbach
  • Schweinhof

Raumplanung

Bad Neustadt bildet ein Mittelzentrum innerhalb der Region Main-Rhön, in der Schweinfurt als Oberzentrum ausgewiesen ist.

Klima

Klimatisch gehört das Neustädter Becken in den Einflussbereich der mildkontinentalen Zone, denn es liegt im Wind- und Regenschatten der Rhön. Die mittlere Niederschlagsmenge pro Jahr liegt bei 631 Millimeter, die mittlere Jahrestemperatur bei 9,6 °C. Das Klima ist als reizschwach bis schonend bewertet.

Geschichte

Bis zum 19. Jahrhundert

Bereits 741/742 wurde der eingemeindete Ort Brendlorenzen erstmals in einer Urkunde des neu gegründeten Bistums Würzburg erwähnt. Die dortige Martinskirche (später nach St. Johannes dem Täufer umbenannt) wurde als eine von 25 Eigenkirchen dem Bistum geschenkt. In der Gegend der Stadt errichtete 790 Karl der Große die Pfalz Salz, deren genaue Lage bis heute nicht geklärt werden konnte. Karl empfing hier 803 eine Gesandtschaft des byzantinischen Kaisers Nikephoros I. Mindestens zehn Aufenthalte karolingischer Herrscher und mindestens fünf der ersten sächsischen Herrscher in der Pfalz Salz sind sicher belegt.

Wann die neue Stadt auf dem Hügel am Zusammenfluss von Brend und Fränkischer Saale gegründet wurde, ist nicht bekannt. Grabungsfunde belegen jedoch, dass im 12./13. Jahrhundert eine hölzerne Stadtbefestigungsanlage die neue Siedlung umgab. Die danach errichtete mittelalterliche Stadtmauer aus Stein ist noch erhalten. Auf 1,5 Kilometer Länge umgibt sie in Herzform die Altstadt von Bad Neustadt. Der Ursprung der Herzform wird in einer romantischen Sage erklärt: Karl der Große soll, als er auf der Anhöhe der Salzburg stand und ins Tal blickte, zu seiner Ehefrau Fastrada gesagt haben: „Als Zeichen unserer Liebe will ich dort unten eine Stadt in Herzform errichten.“ Die Herzform wurde als Symbol allerdings erst ca. 700 Jahre nach Karl dem Großen gebräuchlich. Erstmals erwähnt wurde Neustadt als nova civitas in einer Urkunde des Bischofs von Würzburg aus dem Jahre 1232. In der Wegbeschreibung des Pilgers Abt Albert von Stade ist Neustadt 1236 als einer von 28 deutschen Etappenorten auf seinem Rückweg von Rom aufgeführt.

Ab dem Jahr 1250 ist in Bad Neustadt ein mittelalterliches Leprosorium nachweisbar, das als „Sondersiechenhaus“ bezeichnet wurde; es wurde 1641 zerstört. Der „Siechenweg“, der damals außerhalb der Stadt lag, erinnert noch heute an das Siechenhaus.

Während des Bauernkrieges war die Stadt im Mai 1525 mit dem Bildhäuser Haufen verbündet.

Das Oberamt Neustadt an der Saale des Hochstifts Würzburg wurde 1805 nach der Säkularisation Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen und fiel mit diesem 1814 an das Königreich Bayern. Im Neustädter Zeitungskrieg zeigte die Stadt und die örtliche Zeitung 1869 eine ungewöhnlich solidarische Haltung gegenüber den jüdischen Mitbürgern.

20. Jahrhundert

Im Jahr 1933 kam es zur Gleichschaltung des katholisch konservativen Stadtrates. Das gesamte Dritte Reich wurde dominiert durch die Persönlichkeit des Kreisleiters Andreas Ingebrand. Er bewirkte auch, dass der neue Stadtteil Gartenstadt zunächst nach ihm benannt wurde. Die jüdische Bevölkerung wurde ab 1941 deportiert. 1945 kam es zu einem kurzen Gefecht zwischen den anrückenden US-Truppen und wenigen Hitlerjungen, die mehrheitlich ums Leben kamen. Andreas Ingebrand hatte sich vor dem Gefecht zur Flucht entschlossen. Von einem SS-Offizier wurde der Industrielle Jakob Preh erschossen. Dieser hatte sich um die kampflose Übergabe der Stadt bemüht. Während der Kämpfe wurde das ehemalige Bankhaus Lustig zerstört – als einziges Gebäude in der Stadt.Nach dem Krieg lag die Stadt an der Innerdeutschen Grenze, nahm aber dennoch wirtschaftlichen Aufschwung in den 1960er und 1970er Jahren.

Eingemeindungen und Einwohnerzahlen

Bad Neustadt (15.353 Einwohner; Stand 30. November 2009) besteht aus den Stadtteilen

  • Altstadt und Östliche Außenstadt (1702 Einwohner)
  • Westliche Außenstadt (2500)
  • Gartenstadt (2202), zusammen 6404 Einwohner.Zwischen 1934 und 1978 wurden folgende Orte eingemeindet:
  • Bad Neuhaus (mit Mühlbach 917, Eingemeindungsdatum: 1. Juli 1934)
  • Brendlorenzen (4497 Einwohner, 1. Mai 1978)
  • Dürrnhof (279, 1. April 1971)
  • Herschfeld (3013, 1. Juli 1972)
  • Lebenhan (478, 1. Mai 1978, vorher ab dem 1. Januar 1972 zu Brendlorenzen)
  • Löhrieth (305, 1. Januar 1972)

Bauwerke

Kirche Mariä Himmelfahrt

Am Standort der heutigen Kirche Mariä Himmelfahrt befand sich ein um 1050 und 1352 erweiterter gotischer Vorgängerbau. 1584 bis 1589 wirkte Valentin Leucht (1550–1619), Buchautor, später kaiserlicher Hofpfalzgraf und Bücherkommissar, hier als Pfarrer bzw. Dekan. Die heutige Mariä-Himmelfahrt-Kirche wurde ab 1798 von Hofarchitekt Andreas Gärtner nach Plänen von Alois Geigel erbaut. Nach mehreren Verzögerungen, u. a. wegen Geldmangels, waren die Bauarbeiten im Jahr 1834 vollendet. Nach dem Innenausbau durch den Weinbrenner-Schüler und Regierungsbaubeamten Johann Philipp Mattlener zwischen 1834 und 1836 wurde die Kirche am 10. August 1836 von den Bischöfen von Fulda und Würzburg geweiht.

Weiteres

  • Salzburg Die Salzburg thront auf einer bewaldeten Höhe. Sie gehört zu den größten Ganerbenburgen Deutschlands. Sie wurde oft umgebaut (verschiedene Elemente der Romanik, Gotik und Renaissance zeugen davon), jedoch nie zerstört und ist noch in ihrer ganzen Gestalt erhalten. Allerdings sind die meisten der Ganerbensitze heute Ruinen.
  • Karmelitenkirche
  • Hohntor
  • Jüdischer Friedhof

Baudenkmäler

Politik

Stadtrat

Der Stadtrat besteht seit der Kommunalwahl am 16. März 2014 aus dem Ersten Bürgermeister und 24 ehrenamtlich gewählten Stadträten. Die Sitzverteilung gibt folgende Aufstellung wider:

Partei / Liste Sitze G/V
CSU 10 −2
Freie Wählergemeinschaft 7 +1
SPD 4 ±0
Grüne 3 +1
G/V: Gewinn oder Verlust gegenüber der Wahl 2008

Der Stadtrat hat folgende Ausschüsse gebildet:

  • Haupt- und Finanzausschuss
  • Bau- und Umweltausschuss
  • Werkausschuss
  • Rechnungsprüfungsausschuss

Die Stadtteile Dürrnhof, Lebenhan und Löhrieth haben einen Ortssprecher.

Bürgermeister

Erster Bürgermeister ist seit dem 1. Mai 1996 Bruno Altrichter (Freie Wähler Gemeinschaft). Er wurde bei der Kommunalwahl 2014 mit 61,0 % der abgegebenen Stimmen im Amt bestätigt. Sein Vorgänger Josef Schlagbauer (CSU) hatte dieses Amt von 1984 bis 1996 inne.

Zweite Bürgermeisterin ist Rita Rösch (SPD), Dritter Bürgermeister ist Karl Breitenbücher (Grüne).

Wappen

Das Wappen mit den steil aufsteigenden Zinnenmauern und den drei Türmen zeigt die mittelalterliche Stadtbefestigung. Der Bischof mit dem aufrechten Schwert in der Rechten und dem Bischofsstab in der Linken stellt den würzburgischen Fürstbischof als Landesherrn dar.

Das älteste vollständig erhaltene Stadtsiegel stammt aus dem Jahr 1282.

Städtepartnerschaften

Bad Neustadt unterhält Städtepartnerschaften mit

  • Falaise in Frankreich,
  • Pershore in England,
  • Oberhof in Thüringen,
  • Oberpullendorf in Österreich,
  • Bílovec (ehemals Wagstadt) in Tschechien und
  • Cerro Maggiore in Italien.
  • Außerdem ist Bad Neustadt Gründerin von Ein einzig Neustadt und Mitglied der daraus entstandenen internationalen Städtefreundschaft Arbeitsgemeinschaft Neustadt in Europa mit 37 Mitgliedsstädten und -gemeinden aus sieben Staaten (Deutschland, Österreich, Ungarn, Polen, der Tschechischen Republik, der Slowakei und den Niederlanden; Stand: 1. April 2014). Bad Neustadt ist dabei das einzige Neustadt mit dem Zusatz Bad.
  • Mit Schulen aus den Partnerstädten Pershore, Falaise und Bílovec sowie mit der Rochester Adams High School in Rochester Hills, Michigan, finden regelmäßige Schüleraustausche statt.

Patenschaft

  • 1958 wurde die Patenschaft für die vertriebenen Sudetendeutschen aus der Stadt und den Kreis Wagstadt übernommen.

Sport

Der populärste Sport in Bad Neustadt ist der Fußball mit ehemals zwei Vereinen (Sportfreunde und VfL). Am 1. Juli 2008 fusionierten der VfL 1860 Bad Neustadt und die Sportfreunde Bad Neustadt zum VfL 1860 Sportfreunde Bad Neustadt. Darüber hinaus haben auch die meisten der Ortsteile eigene Fußballvereine (TSV Brendlorenzen, SV Herschfeld, DJK Mühlbach, DJK Lebenhan, DJK Löhrieth). Am erfolgreichsten ist Bad Neustadt jedoch im Handball. Der HSC Bad Neustadt spielte mehrere Jahre in der Regionalliga und gehört jetzt zur 3. Liga Ost.

Auch der Radsport hat in Bad Neustadt in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Einen Höhepunkt bildete die Deutschland Tour 2001, bei der eine Etappe nach Bad Neustadt führte. Auch 2006 führte eine Etappe durch Bad Neustadt. Auch die Bayern Rundfahrt macht in Bad Neustadt Halt. Im Jahr 2008 findet das Einzelzeitfahren statt. Ein jährliches Großereignis ist auch der Rhöner Kuppenritt, ein überregional bekanntes Volksradfahren mit verschiedenen Strecken zwischen 30 und 220 Kilometern. Unweit des Stadtgebietes befindet sich in Maria Bildhausen ein Golfplatz.

Bad Neustadt war zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 Gastgeber der Nationalmannschaft aus Anguilla. Die Mannschaft, die sich nicht für die Endrunde qualifiziert hatte, wurde als Zeichen der Gastfreundschaft innerhalb der FIFA-Familie eingeladen, da sie nach der offiziellen FIFA-Weltrangliste zum Zeitpunkt der Weltmeisterschaft die schlechteste Mannschaft war.

Seit Jahrzehnten ist auch der Flugsport in Bad Neustadt vertreten. Auf dem Grasberg bei Mühlbach/Salz ist der Aeroclub Bad Neustadt beheimatet. 1950 wurde der Verein am Fliegerstammtisch gegründet. Der jährliche Höhepunkt ist das Flugplatzfest an Pfingsten, eine Gemeinschaftsveranstaltung mit der Musikkapelle Mühlbach.

Bad Neustadt besitzt auch eine große Therme. Das Triamare ist eine Therme, ein Sport- und Freizeitbad mit einer großen Saunalandschaft.

Wirtschaft und Infrastruktur

Die Rhön-Klinikum AG ist durch verschiedene Spezialkliniken bundesweit bekannt. Im frühen 20. Jahrhundert siedelten sich verschiedene Unternehmen an, wobei die Firma Siemens zu den bekanntesten gehört. Bad Neustadt hatte Ende der 1990er Jahre mit das höchste Einkommensteueraufkommen unter den deutschen Städten.

Bad Neustadt verfügt über einen Bahnhof an der Bahnstrecke Schweinfurt–Meiningen. Anschluss an den Straßenfernverkehr hat Bad Neustadt seit Dezember 2005 durch die Bundesautobahn 71, die von Sangerhausen über Erfurt nach Schweinfurt verläuft.

Unternehmen

Ansässige Unternehmen sind:

  • Siemens mit nahezu 2300 Mitarbeitern und ca. 110 Auszubildenden; es werden vorwiegend Elektromotoren produziert.
  • BSH Hausgeräte GmbH produziert hochwertige Staubsauger.
  • Preh mit etwa 1300 Mitarbeitern stellt Klimabedienteile und Fahrerassistenzsysteme, Sensorsysteme und Steuergeräte für die Automobilindustrie sowie im Produktbereich Preh Innovative Automation (PIA) leistungsfähige Montage- und Fertigungslinien her.
  • Kunert-Wellpappe produziert Industrieverpackungen für schwere und empfindliche Güter der Chemie-, Automobil-, Maschinen- und Elektroindustrie.
  • Die Jopp-Gruppe mit knapp 1800 Mitarbeitern ist Hersteller von Systemen und Komponenten für die Automobilindustrie und Lebensmitteltechnik.
  • Die Geis Gruppe mit Stammsitz in Bad Neustadt ist ein Logistikdienstleister mit rund 4500 Mitarbeitern an europaweit 95 Standorten.
  • Wienerberger, eine Ziegelei, deren Kamin mit 70 Metern Höhe das höchste Bauwerk der Stadt ist
  • Ziegelei Gessner im Ortsteil Lebenhan

Verkehr

Bad Neustadt ist über die Bundesautobahn 71 Erfurt–Schweinfurt (Anschlussstellen Bad Neustadt oder Münnerstadt) zu erreichen.

Ferner führen die Bundesstraße 279 (Fulda–Bad Neustadt–Bad Königshofen–Bamberg) und die Bundesstraße 19 (Meiningen–Mellrichstadt–Bad Neustadt–Würzburg) durch das Stadtgebiet.

Der Bahnhof Bad Neustadt liegt an der Bahnstrecke Schweinfurt–Meiningen (siehe auch Mainfranken-Thüringen-Express und Unterfranken-Shuttle). Bis 1989 existierte außerdem eine Stichstrecke nach Bischofsheim.

Den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedienen im Stadtgebiet die NESSI-Buslinien (NESSI 1–4), außerhalb davon mehrere Buslinien im Auftrag der Verkehrsgemeinschaft Rhön-Grabfeld (VRG) der Omnibusverkehr Franken GmbH (OVF).

Flugplatz

Der Flugplatz (Sonderlandeplatz) Bad Neustadt hat eine 600 Meter lange Asphaltpiste. Diese dient in erster Linie zum Starten und Landen der Motor- und Segelflugzeuge des ansässigen Vereins Aeroclub Bad Neustadt sowie von Freiballons, Flugzeugen bis 2000 kg MPW und Hubschraubern bis 5700 kg MPW.

Öffentliche Einrichtungen

Sport- und Freizeitbad Triamare, Dreifachturnhalle Bürgermeister-Goebels-Halle, Stadtbücherei, Stadtarchiv, Kulturwerkstatt, Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Amtsgericht mit Zweigstelle in Mellrichstadt

Jüdischer Friedhof

Auf dem jüdischen Friedhof in der Westlichen Außenstadt haben die ortsansässigen jüdischen Familien ihre Verstorbenen begraben, bis 1942 auch die letzten jüdischen Bewohner zur Vernichtung in der Shoa deportiert wurden. Eine Gedenktafel am Eingang erinnert an dieses Geschehen.

Bildung

Bad Neustadt ist Standort für insgesamt neun verschiedene Schulen:

  • Karl-Ludwig-von-Guttenberg-Grundschule Bad Neustadt
  • Staatliche Fachoberschule und Berufsoberschule Bad Neustadt
  • Mittelschule Bad Neustadt
  • Werner-von-Siemens-Realschule Bad Neustadt
  • Rhön-Gymnasium Bad Neustadt
  • Staatliche Wirtschaftsschule Bad Neustadt
  • Volkshochschule Bad Neustadt
  • Jakob-Preh-Schule, staatliche Berufsschule Bad Neustadt an der Saale
  • ESB-Gemeinnützige Gesellschaft für berufliche Bildung mbH (Ausbildung von Physiotherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten), seit 1998 eine Tochter-Gesellschaft der Rhön-Klinikum AG

Technologietransferzentrum Elektromobilität

Im Zuge der Entwicklung der Modellstadt für Elektromobilität wurde Anfang 2012 das Technologietransferzentrum Elektromobilität, kurz TTZ-EMO, in den Räumen der Jakob-Preh-Berufsschule eingerichtet. Das Zentrum ist eine periphere Teilinstitution der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt, kurz FHWS. Studenten können am TZZ-EMO ihre Diplomarbeiten anfertigen oder Praxissemester belegen.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

  • Margarethe Luther, geb. Lindemann (1459–1531), Mutter von Martin Luther
  • Johann Lindemann (1488–1554), evangelischer Theologe
  • Michael Kraf (1595–1662), Komponist am Kloster in Weingarten (Württemberg)
  • Edmund Voit (1707–1780), Jesuitenpater, Theologieprofessor und Provinzial; Autor einer weltweit bekannten Moraltheologie.
  • Johann Peter Benkert (1709–1765), Bildhauer und Gastronom
  • Wilhelm II. Roßhirt (1714–1791), Zisterzienserabt von Ebrach
  • Jordan Simon (1719–1776), katholischer Theologe
  • Possidius Zitter (1723–1802), katholischer Theologe, Autor und Lehrer
  • Joseph Bengraf (1745–1791), Komponist in Budapest
  • Johann Baptist Henkel (1825–1871), deutscher Botaniker, Arzt und Pharmakologe
  • Willi Ankermüller (1901–1986), deutscher Jurist und Politiker
  • Karl Ludwig Freiherr von und zu Guttenberg (1902–1945), deutscher Widerstandskämpfer im Zweiten Weltkrieg
  • Elmar Schmähling (* 1937), Flottillenadmiral der Bundesmarine, Amtschef des MAD, Politiker
  • Theo Härder (* 1945), Professor der Informatik
  • Michel Pilz (* 1945), luxemburgischer Jazzmusiker
  • Thomas Keßler (* 1955), Generalvikar des Bistums Würzburg
  • Candy de Rouge (alias Wolfgang Detmann) Musikproduzent und Liedtexter
  • Joachim Rogosch (* 1957), Journalist
  • Uwe Müller (* 1960), deutscher Autor
  • Egon Endres (* 1960), Professor für Sozialwissenschaften, Präsident der Katholischen Stiftungsfachhochschule München
  • Nosie Katzmann (* 1959), deutscher Musikproduzent
  • Jörg Robert (* 1971), Professor für Germanistik
  • Benjamin Schöckel (* 1980), deutscher Fußballspieler

Persönlichkeiten, die im Ort gewirkt haben

  • Wilhelm Upilio (gest. 1594), war ein Arzt und Stadtphysikus (1574–1580)
  • Christoph Upilio (1572–1645), war ein Arzt und Stadtphysikus (1603–ca.1640)
  • Valentin Leucht (1550–1619), katholischer Priester, Buchautor, kaiserlicher Hofpfalzgraf und Bücherkommissar; war von 1584 bis 1589 hier Pfarrer
  • Werner von Haxthausen (1780–1842), Deutscher Staatsbeamter und Philologe, Besitzer von Schloss Bad Neuhaus und Burg Salzburg
  • Franz Anton von Balling (1800–1875), deutscher Balneologe, Badearzt und Unternehmer
  • Joseph Georg von Ehrler (1833–1905), Bischof der römisch-katholischen Diözese Speyer
  • Alois Friedrich (1868–1944), Ehrenbürger, Pfarrer und Gegner des Nationalsozialismus
  • Paul Köttnitz (1875–1954), bay. Regierungsrat, Heimatforscher und Bundesverdienstkreuzträger
  • Leonhard Lochner (1914–2007), deutscher Ordenspriester (Ordo Sancti Augustini OSA) und Kloster-Bibliothekar
  • Erhard Nowak (* 1935), Komponist, Chorleiter und Musiklehrer.
  • Johann Böhm (* 1937), bayerischer Politiker und Landtagspräsident (1994–2003)
  • Johannes Freiherr Heereman (* 1944), Jurist und geschäftsführender Präsident des Malteser Hilfsdienstes
  • Gerd Schröder (1959–2008), deutscher Unternehmer und Eishockey-Funktionär

Galerie

Weblinks

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Bad Neustadt an der Saale

Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; Informationen zum Lizenzstatus eingebundener Mediendateien (etwa Bilder oder Videos) können im Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen.

Wikipedia® ist eine eingetragene Marke der Wikimedia Foundation Inc.

Deutschlandkarte
Stadtplan Bad Neustadt a. d. Saale