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Walsrode
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Stadtplan Walsrode
Stadt Walsrode
Postfach 14 43
29664 Walsrode

http://www.stadt-walsrode.de

Walsrode

160pxAbb. 1 Wappen von Walsrode
Basisdaten
Bundesland Niedersachsen
Höhe 49 m
PLZ 29664, 29683, 29693
Vorwahl 05161, 05162, 05166, 05167, 05168, 04238
Gliederung 23 Ortsteile
Adresse der Verwaltung Lange Straße 22
29664 Walsrode
Website www.walsrode.de
Bürgermeisterin Helma Spöring (parteilos)

Walsrode ist eine Stadt und selbständige Gemeinde im Landkreis Heidekreis in Niedersachsen. Sie trägt seit 1935 den Namenszusatz Hermann-Löns-Stadt, weil der Heidedichter die Stadt in der Lüneburger Heide Anfang des 20. Jahrhunderts zu seiner Wahlheimat machte. Überregional bekannt ist die Stadt vor allem für den Weltvogelpark Walsrode, den weltgrößten Vogelpark.

Geographie

Geographische Lage

Walsrode liegt am Fluss Böhme in der südlichen Lüneburger Heide. Die Stadt gehört zu den flächenmäßig größten Städten in Deutschland.

Stadtgliederung

Die Stadt besitzt insgesamt 23 Stadtteile. Neben der Kernstadt Walsrode sind dies in alphabetischer Reihenfolge:

  • Altenboitzen
  • Benzen
  • Bockhorn
  • Düshorn
  • Ebbingen
  • Fulde
  • Groß Eilstorf
  • Hamwiede
  • Hollige
  • Honerdingen
  • Hünzingen
  • Idsingen
  • Kirchboitzen
  • Klein Eilstorf
  • Krelingen
  • Nordkampen
  • Schneeheide
  • Sieverdingen
  • Stellichte
  • Südkampen
  • Vethem
  • Westenholz

Nachbarkommunen

Direkte Nachbarkommunen sind die Stadt Visselhövede (Landkreis Rotenburg (Wümme)), Bomlitz, Bad Fallingbostel, der gemeindefreie Bezirk Osterheide, die Samtgemeinden Schwarmstedt, Ahlden und Rethem/Aller und die Gemeinde Kirchlinteln (Landkreis Verden).

Geschichte

Mittelalter

Das Kloster Walsrode wurde im 10. Jahrhundert durch Graf Walo gegründet. Das genaue Gründungsjahr ist unbekannt. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte am 7. Mai 986.

Am 28. Dezember 1381 wurde Walsrode von den Bremern eingenommen und in Asche gelegt.

Am 22. Juli 1383 bekam Walsrode die Stadtrechte durch die Herzöge von Braunschweig und Lüneburg verliehen.

Das Walsroder Stadtwappen wurde erstmals im Jahr 1479 urkundlich erwähnt. Ende des 15. Jahrhunderts wurde der Bildschnitzer Hans Brüggemann in Walsrode geboren. Er ist der Schöpfer des berühmten Bordesholmer Altars, der heute im Dom zu Schleswig aufgestellt ist.

Neuzeit

Während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Stadt 1626 weitgehend durch Tillysche Truppen zerstört. Am 6. Juli 1757 wurden 230 der 237 Häuser der Stadt durch den „großen Brand“ zerstört.

Während der Napoleonischen Kriege wurde Walsrode ab 1811 Teil des Hanseatischen Departements und war damit Grenzstadt zwischen dem Königreich Westphalen und dem Kaiserreich Frankreich. Nach dem Wiener Kongress 1814 gehörte die Stadt zum Königreich Hannover. Infolge des Deutschen Kriegs wurde Walsrode 1866 preußisch.

Walsrode wurde 1890 an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Es erfolgte zuerst der Anschluss an die Bahnstrecke Bremervörde–Walsrode und dann an die Strecke Hannover–Schwarmstedt–Walsrode. Die beiden Gemeinden Vorbrück und Vorwalsrode wurden 1929 eingegliedert. Der Heide-Dichter Hermann Löns wurde 1935 im Tietlinger Wacholderhain beigesetzt.

Gegenwart

Walsrode wurde 1957 ein Standort des Bundesgrenzschutzes. Die Bundespolizei betreibt in der Stadt bis heute ein Aus- und Fortbildungszentrum (AFZ).

Im Jahr 1973 wurde Walsrode ein staatlich anerkannter Erholungsort, jedoch wurde diese Auszeichnung im Jahre 2009 anlässlich einer notwendigen Neuzertifizierung aus Kostengründen aufgegeben. Die niedersächsische Landesregierung verlieh der Stadt 1984 den Status Selbständige Gemeinde.

Am 1. März 1974 wurden die Gemeinden Altenboitzen, Benzen, Bockhorn, Düshorn, Ebbingen, Fulde, Groß Eilstorf, Hamwiede, Hollige, Honerdingen, Hünzingen, Idsingen, Kirchboitzen, Klein Eilstorf, Krelingen, Nordkampen, Schneeheide, Sieverdingen, Stellichte, Südkampen, Vethem und Westenholz eingegliedert.

Am 20. Oktober 2004 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 4,5 auf der Richterskala mit Epizentrum in Neuenkirchen die Region. Im Ortsteil Düshorn wurde am 4. März 2006 der erste Fall von Vogelgrippe in Niedersachsen entdeckt.

Für 2011 war eine Fusion Walsrodes mit der Stadt Bad Fallingbostel und der Gemeinde Bomlitz zur Stadt Böhmetal geplant. Am 2. November 2008 fand zu diesen Plänen eine Bürgerbefragung statt, die in Walsrode und Bomlitz eine Zustimmung ergab, dagegen in Bad Fallingbostel eine Ablehnung. Der Rat der Stadt Bad Fallingbostel hat sich aufgrund der Bürgerbefragung mehrheitlich gegen die Fusion entschieden. Damit war die Fusion gescheitert.

Im Mai 2017 wurden konkrete Verhandlungen zwischen der Gemeinde Bomlitz und der Stadt Walsrode über eine Fusion beider Kommunen aufgenommen. Diese wurde am 19. Januar 2018 beschlossen. Nach Zustimmung des Landes Niedersachsen soll die Fusion zum 1. Januar 2020 erfolgen.

Religion

Die Mehrzahl der konfessionell gebundenen Einwohner gehören zur Evangelisch-lutherischen Kirche. Im Stadtgebiet gibt es mehrere Kirchengemeinden, die zum Kirchenkreis Walsrode gehören.

Die Angehörigen der römisch-katholischen Konfession gehören zur im August 2004 neu gegründeten römisch-katholischen Pfarrgemeinde „Sankt Maria vom heiligen Rosenkranz“. Die bis dahin selbstständige katholische Kirchengemeinde in Walsrode wurde mit den katholischen Nachbargemeinden „Sankt Maria von den sieben Schmerzen“ in Bad Fallingbostel und „Heilig Geist“ in Bomlitz-Benefeld mit „Herz Jesu“ in Visselhövede zusammengelegt. Die Gemeinde gehört zum Dekanat Verden.

Im Stadtteil Krelingen befindet sich das überregional bekannte Werk Geistliches Rüstzentrum Krelingen.

Mit der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde (Baptisten) und der „Agape evangelische Gemeinschaft“ gibt es zwei evangelische Freikirchen in Walsrode.

Südlich der Innenstadt befindet sich der ehemalige Jüdische Friedhof Walsrode, auf dem zwischen 1783 und 1938 Bestattungen stattfanden.

Politik

Stadtrat

Der Rat der Stadt Walsrode besteht aus 34 Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Stadt mit einer Einwohnerzahl zwischen 20.001 und 25.000 Einwohnern. Die 34 Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt.

Stimmberechtigt im Stadtrat ist außerdem die hauptamtliche Bürgermeisterin Helma Spöring (parteilos).

Nach dem Ergebnis der Kommunalwahl am 11. September 2016 verfügt die CDU über elf, die SPD über zehn, die Walsroder Bürgerliste über sechs und Bündnis 90/Die Grünen und die AfD über je drei Mandate. Die FDP errang ein Mandat.

Bürgermeister

Hauptamtliche Bürgermeisterin der Stadt Walsrode ist Helma Spöring (parteilos). Bei der letzten Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014 wurde sie mit 59,7 % der Stimmen gewählt. Ihr Gegenkandidat Jörg Grube erhielt 40,1 %. Die Wahlbeteiligung lag bei 48,1 %. Spöring trat ihr Amt am 1. November 2014 an und löste die bisherige Amtsinhaberin Silke Lorenz (parteilos) ab, die nicht mehr kandidiert hatte.

Wappen

Das Stadtwappen wird als großes und als kleines Wappen geführt.

Blasonierungen: Das große Wappen zeigt einen geteilten frühgotischen Dreiecksschild, in dessen unterem Teil eine ungezinnte rote Stadtmauer dargestellt ist. Der obere, mit einem Schildrand umfasste Teil enthält auf Blau das mittelalterliche Rathaus in Silber mit roten Dachflächen, einem silbernen Kreuz auf dem vorderen Giebel sowie silbernen Kugeln auf den Türmen. Der Schild trägt einen blauen Stechhelm mit einer Mauerkrone. Die Helmdecke ist vorne außen blau und innen rot, hinten außen rot und innen blau.

Das kleine Wappen zeigt das im Schild des großen Wappens dargestellte mittelalterliche Rathaus.

Städtepartnerschaften

Walsrode pflegt insgesamt vier Städtepartnerschaften: Mit Gernrode in Sachsen-Anhalt (heute Stadtteil von Quedlinburg), mit der US-amerikanischen Stadt Hibbing in Minnesota, mit der ukrainischen Stadt Kowel und mit der niederländischen Gemeinde Zaltbommel.

Hells Angels

Walsrode wurde in diversen überregionalen Medien als Beispiel genannt, wo die Politik besonders nahe zu den Hells Angels steht. Durch eine Bedrohungstaktik zum einen und Spenden zum anderen hat die örtliche Organisation versucht, sich gesellschaftlichen Einfluss zu sichern. Mit deutlicher Mehrheit verabschiedete der Walsroder Stadtrat daraufhin eine Erklärung gegen „Outlaw“-Motorradclubs.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Hermann-Löns-Denkmal im Tietlinger Wacholderhain zwischen Walsrode und Bad Fallingbostel mit Grab des Dichters Hermann Löns unter einem Findlingsstein
  • Weltvogelpark Walsrode in der Gemeinde Bomlitz, der weltgrößte Park seiner Art
  • Kloster Walsrode, 986 erstmals urkundlich erwähnt, unveränderter Grundriss seit dem 13. Jahrhundert, ältestes der sechs Lüneklöster, wird seit der Reformation als evangelisches Damenstift genutzt
  • Rathausensemble, bestehend aus dem ehemaligen Rathaus von 1758 (Privateigentum, abgebrannte Vorgängerbauten von 1468 und 1660), dem neugotischen Alten Rathaus von 1904 (Tourist-Information, Trauzimmer des Standesamts) und dem heutigen Rathaus von 1978
  • Heidemuseum Rischmannshof am Stadtwald Eckernworth, das die Geschichte des bäuerlichen Lebens in der Heide zeigt. Das zu den ältesten deutschen Freilichtmuseen zählende Museum besteht aus einem großen Ausstellungsgebäude in Form eines Hallenhauses (volkstümlich Niedersachsen-Haus) sowie mehreren Nebengebäuden zur Handwerksgeschichte (Tischlerei, Schmiede, Imkerei, Schuhmacherei)

Baudenkmäler

  • Liste der Baudenkmale in Walsrode
  • siehe auch Liste der Baudenkmale in Walsrode (Außenbezirke)

Kunst im öffentlichen Raum

Im Rahmen der Aktion „Kunst in der Stadt“ wurden folgende Objekte erstellt:

  • „Sisyphus“ von Mohamed Abla, Ecke Moorstraße/Brückstraße
  • Brunnenanlage (zwei Hälften eines Granitfindlings aus Helmsen) von K. M. Twinn (Künstlername), Großer Graben
  • „Planetarische Kreisbahnen“, Brunnen, von Wolfgang Schroeder, auf dem Klosterseegelände

Im Rahmen der Städtepartnerschaften:

  • „Tabula Solaris“ von Anneke van der Horst (Künstlerin aus der Partnerstadt Zaltbommel), auf dem Klosterseegelände
  • „De Schipper“ von Joris Baudion, Geschenk vom Rotary-Club, Partnerstadt Zaltbommel, am Rathaus, Lange Straße 22
  • „Romanische Straße“ von Wolfgang Dreysse, Partnerstadt Gernrode, in der Bürgerhalle des Rathauses, Lange Straße 22

Weitere Kunstwerke:

  • „Januskopf“ von Wolfgang Schroeder, vor der Stadthalle, Robert-Koch-Straße 1
  • „3 Flamingos“ von Gwendolyn L. Blume, beim Brunnen vor dem Rathaus, Lange Straße 22
  • Edelstahlskulptur von Reinhard Mund (Eigentum der Galerie Hohmann), auf dem angemieteten Gelände der Galerie Hohmann, Ecke Hannoversche Straße/Saarstraße
  • „Karyatide“ von Max Saug beim Gebäude der Deutschen Post AG, Poststraße 5
  • Kunstobjekt der Schüler eines Leistungskurses des Gymnasiums Walsrode an der Außenwand des Gebäudes an der Ecke Moorstraße/Großer Graben
  • Kunstobjekt mit Signatur: ST. 1974, Böhmebrücke, Ostdeutsche Allee (als „Kunst am Bau“ des Schulzentrums Walsrode, Eigentum des Landkreises Heidekreis)
  • Hermann Löns in Bronze von Marlies Leonardy Rex, etwa bei dem Haus Hermann-Löns-Straße 9/Eckernworth. Einweihung am 2. September 2006 (140. Geburtstag von Löns), Geschenk des Löns-Verbandes an die Stadt Walsrode

Wirtschaft und Infrastruktur

Ansässige Unternehmen

  • Der Weltvogelpark ist ein bedeutender Arbeitgeber in Walsrode.
  • Im Stadtteil Ebbingen hat die Baufirma Der Spieker ihren Hauptsitz, die Fachwerkhäuser im traditionellen Stil errichtet.

Bildung

Als allgemeinbildende Schulen verfügt Walsrode über drei Grundschulen in der Kernstadt und jeweils eine Grundschule im Ortsteil Düshorn und im Ortsteil Kirchboitzen, eine Oberschule und ein Gymnasium (Gymnasium Walsrode), sowie drei Förderschulen. Daneben gibt es die berufsbildenden Schulen. Ab dem Schuljahr 2012/2013 ersetzt die Oberschule Walsrode die Realschule und die Hauptschule.

  • Berufsbildende Schulen Walsrode
  • Felix-Nussbaum-Schule, Oberschule
  • Grundschule am Markt
  • Grundschule Vorbrück
  • Grundschule Düshorn
  • Grundschule Süd
  • Gymnasium Walsrode
  • Hans-Brüggemann-Schule, Förderschule Lernen mit Förderklassen Sprache
  • Klaus-Dieter-Haehn-Schule, Tagesbildungsstätte – Schulische Förderung für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung
  • Pestalozzi-Schule, Förderschule für emotionale und soziale Entwicklung, Förderschule für geistige Entwicklung
  • Realschule Walsrode
  • Montessori-Grundschule Walsrode
  • ver.di Bildungs- und Tagungszentrum

Öffentliche Einrichtungen

Walsrode ist ein Standort des Heidekreis-Klinikums.

Verkehr

Walsrode liegt an den Autobahnen A 7 und A 27, die hier das Walsroder Dreieck bilden. Ferner ist Walsrode über die Bundesstraßen B 209 und B 440 zu erreichen.

Walsrode hat einen Bahnhof an der Heidebahn. Früher bestanden Verbindungen nach Verden (Aller) über die Bahnstrecke Verden (Aller)–Walsrode Nord (heute Güterverkehr nach Böhme), nach Bomlitz über die Bahnstrecke Bomlitz–Walsrode und nach Visselhövede über die Bahnstrecke Bremervörde–Walsrode (heute größtenteils abgebaut).

Die geplante Schnellfahrstrecke Hamburg/Bremen–Hannover („Y-Trasse“) hätte an Walsrode vorbeiführen sollen, Stadt und Landkreis forderten einen Bahnhof an dieser Fernstrecke.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

  • Hans Brüggemann (um 1480–um 1540), Bildschnitzer des 16. Jahrhunderts im heutigen Schleswig-Holstein
  • Georg Ernst Levin Reichsgraf von Wintzingerode (1752–1834), 1806–1816 Erster Minister im Königreich Württemberg
  • Wilhelm Kern (1777–1834), Philosoph und Privatdozent in Göttingen
  • Ludwig Harms (1808–1865), ev.-luth. Pastor, Evangelist, Erweckungsprediger, „Erwecker der Heide“, Gründer der Hermannsburger Mission
  • Friedrich Grütter (1820–1899), Bürgermeister von 1856 bis 1871, danach Schriftsteller
  • Oskar Wolff (1858–1943), Industrieller und Politiker
  • Hermine Overbeck-Rohte (1869–1937), Malerin
  • Hans Stuhlmacher (1892–1962), Heimatpfleger im Kreis Fallingbostel, Pädagoge und Wehrmachtsoffizier
  • Hans Isernhagen (1897–1960), Politiker (DP)
  • Martin Haspelmath (1935–1996), Orgelbaumeister
  • Martin Kind (* 1944), Geschäftsführer und Präsident von Hannover 96 und Inhaber einer Hörgeräte-Firma
  • Wolfgang Erdmann (1945–2003), Archäologe, Kunsthistoriker und Sachbuchautor
  • Maren Kroymann (* 1949), Schauspielerin
  • Rosa Precht (1952–1991), Songschreiberin, Sängerin
  • Ulrich Maidowski (* 1958), Richter am Bundesverwaltungsgericht
  • Gaby Papenburg (* 1960), Fernsehmoderatorin
  • Thorsten Neubert-Preine (* 1965), Historiker
  • Kai Dittmann (* 1966), Sportreporter
  • Christian Tietje (* 1967) Jurist und Professor für Öffentliches Recht, Europarecht und Internationales Wirtschaftsrecht
  • Bettina Lohmeyer (* 1969), Schauspielerin
  • Stephan Heinemann (* 1970), Autor, Verfasser mehrerer Schriften besonders zu Walsroder Themen
  • Frank Glorius (* 1972), Chemiker und Professor für Organische Chemie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
  • Julian Monaco (* 1989), Politiker (NPD)
  • Onur Ayık (* 1990), Fußballspieler

Persönlichkeiten, die in der Stadt gewirkt haben

  • Hermann Löns (1866–1914), Journalist und Schriftsteller, Heide-Dichter, seit 1893 viele Aufenthalte in Walsrode, 1935 Beisetzung im Tietlinger Wacholderhain bei Walsrode
  • Hubertus Schmoldt (* 1945), Vorsitzender der Gewerkschaft IG Bergbau, Chemie, Energie, ging in Walsrode zur Schule
  • Drafi Deutscher (1946–2006), Sänger, lebte etwa zwei Jahre in Walsrode
  • Lilo Wanders (eigentlich Ernie Reinhard; * 1955), Schauspieler und Travestiekünstler, ging in Walsrode zur Schule
  • Lisa Politt (* 1956), Kabarettistin, Trägerin des Deutschen Kleinkunstpreises 2005, ging in Walsrode zur Schule
  • Gernot Erler (1935–2011), Pädagoge und Autor zu regionalen Themen, Kunstdenkmalpfleger des Landkreises Heidekreis

Weblinks

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Walsrode

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