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Vechelde
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Stadtplan Vechelde
Gemeinde
Vechelde
Hildesheimer Str. 85
38159 Vechelde

http://www.vechelde.de/

Vechelde

160pxAbb. 1 Wappen von Vechelde
Basisdaten
BundeslandNiedersachsen
Höhe77 m
PLZ38159
Vorwahl05302, 05300
Gliederung17 Ortsteile
Websitewww.vechelde.de
BürgermeisterRalf Werner (SPD)

Vechelde ist eine Gemeinde mit Einwohnern (Stand: ) im niedersächsischen Landkreis Peine.

Geographie

Geographische Lage

Die Gemeinde Vechelde liegt im Übergangsbereich zwischen den Ausläufern des nördlichen Harzvorlandes und dem Norddeutschen Tiefland, linksseitig des Flusses Oker. Sie grenzt unmittelbar an die drei Städte Braunschweig, Salzgitter und Peine. Höchster Punkt der Gemeinde ist eine von Vallstedt westlich gelegene namenlose Erhebung mit einer Höhe von .

Gemeindegliederung

Die Gemeinde besteht aus folgenden Ortsteilen:

Nachbargemeinden

Die Nachbargemeinden von Vechelde sind:

Klima

Vechelde liegt innerhalb der gemäßigten Breiten im Übergangsbereich zwischen ozeanisch und kontinental geprägten Gebieten.

Geschichte

Bis zur Gebietsreform in Niedersachsen, die am 1. März 1974 stattfand, bestand die damalige Gemeinde Vechelde lediglich aus dem heutigen Ortsteil Vechelde. Im Zuge dieser Gebietsreform wurden die 17 Ortschaften Alvesse, Bettmar, Bodenstedt, Denstorf, Fürstenau, Groß Gleidingen, Klein Gleidingen, Köchingen, Liedingen, Sierße, Sonnenberg, Vallstedt, Vechelade, Vechelde, Wahle, Wedtlenstedt und Wierthe zur neugeschaffenen Einheitsgemeinde Vechelde zusammengefasst. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Gemeinde etwa 12.900 Einwohner.

Zuvor bildeten die Orte selbstständige Gemeinden im Landkreis Braunschweig. Seit dessen Auflösung am 1. März 1974 gehören die Gemeinde und ihre Ortschaften zum Landkreis Peine.

Im Juli 2014 war Vechelde Ausrichter des Kulturfestes Tag der Braunschweigischen Landschaft.

Einwohnerentwicklung

Zwischen 1974 und wuchs die Gemeinde von etwa 12.900 auf um Einwohner (+ %).

Jahr Einwohner Quelle
1975 12.748
1976 12.571
1977 12.613
1978 12.594
1980 12.764
1985 13.692
1990 14.585
1995 15.005
2000 16.095
2005 16.230
Jahr Einwohner Quelle
2010 16.094
2012 16.014
2013 16.264
2014 16.353
2015 16.738
2016 16.925
2017 17.071
2018 17.247
2019 17.584
Jahresdiagramm

Politik

Gemeinderat

Der Rat der Gemeinde Vechelde besteht aus 32 Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Gemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 15.001 und 20.000 Einwohnern. Die 32 Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2016 und endet am 31. Oktober 2021.

Stimm- und sitzberechtigt im Rat der Gemeinde ist außerdem der hauptamtliche Bürgermeister.

Die letzten Kommunalwahlen ergaben das folgende Ergebnis:

Kommunalwahl SPD CDU Grüne FDP WVS Gesamt
11. September 2016 17 10 4 1 32 Sitze
11. September 2011 17 10 4 1 32 Sitze
10. September 2006 17 12 2 1 32 Sitze

Bürgermeister

Bürgermeister der Gemeinde Vechelde seit 1974
1974–1981 Werner Kirschner SPD
1981–1986 Carl Lauenstein CDU
1989–1996 Heinz Otto Schoeck CDU
1996–1998 Horst Hartmann SPD
1998–2014 Hartmut Marotz SPD
2014–Dato Ralf Werner SPD

Hauptamtlicher Bürgermeister ist Ralf Werner (SPD). Am 6. Juli 2014 wählten die Wähler der Gemeinde den Nachfolger des seit 1998 amtierenden Bürgermeisters Hartmut Marotz (SPD). Ralf Werner trat sein Amt am 1. November 2014 an.

Bis 1998 blieben die politische Vertretung der Gemeinde und die Verwaltung voneinander getrennt: Ein ehrenamtlicher Bürgermeister als höchster Repräsentant der Gemeinde und ein hauptamtlicher Gemeindedirektor als Leiter der Verwaltung. Nach dem Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetz gibt es seit 1998 einen hauptamtlichen Bürgermeister, der auch Leiter der Verwaltung ist und unmittelbar durch die Einwohner der Gemeinde gewählt wird.

Wappen

Gemeindewappen

Der Entwurf des Kommunalwappens der Gemeinde Vechelde stammt von dem Braunschweiger Heraldiker und Autor Wilhelm Krieg.

  • Das Wappen wurde am 13. Juli 1965 durch den Gemeinderat beschlossen und am 12. Januar 1966 vom braunschweigischen Regierungspräsidenten genehmigt.
  • Die Entscheidung der zum 1. Januar 1974 neugeschaffenen Gemeinde, das Wappen fortzuführen, wurde am 6. Mai 1975 durch den Gemeinderat beschlossen und am 31. Oktober 1975 durch den Kreis Peine genehmigt.

Wappen der Samtgemeinde Vechelde (1968–1974)

Neben dem Gemeindewappen gab es von 1968 bis zur Gebietsreform 1974 ein eigenes Wappen für die Samtgemeinde Vechelde, die aus einem Zusammenschluss der Ortschaften Bodenstedt, Denstorf, Fürstenau, Klein Gleidingen, Köchingen, Liedingen, Sophiental, Vechelade, Vechelde und Wedtlenstedt bestand. Der Entwurf dieses Wappens stammt ebenfalls von dem Braunschweiger Heraldiker und Autor Wilhelm Krieg. Das Wappen wurde am 6. November 1967 vom Samtgemeinderat beschlossen und am 26. März 1968 vom Verwaltungspräsidenten genehmigt.

Wappen der Ortsteile

Flagge und Dienstsiegel

Flagge: Die Flagge der Gemeinde Vechelde zeigt die Farben Blau und Gelb, in der Mitte das Wappen der Gemeinde Vechelde.

Dienstsiegel: Das Dienstsiegel enthält das Wappen der Gemeinde Vechelde und die Umschrift „Gemeinde Vechelde, Landkreis Peine“.

Städtepartnerschaften

Die Gemeinde Vechelde unterhält Städtepartnerschaften mit:

  • in Finnland, seit 1976
  • in Sachsen-Anhalt, seit 1990
  • in Polen, seit 2006

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Tor der Ortschaften

Der 5,30 Meter hohe und 4,60 Meter breite Torbogen markiert den westlichen Ortseingang des Zentralortes, am ehemaligen Verlauf der Bundesstraße 1. Das Bauwerk wurde im Jahr 2013 errichtet und im Februar 2014 eingeweiht, zum Anlass des vierzigjährigen Bestehens der Gemeinde Vechelde.

Jutetor

Das Eingangstor der ehemaligen Jutespinnerei ist heute Gedenkstätte für die Opfer des KZ-Außenlagers Vechelde.

Schlosspark

Der 4,8 ha große Schlossgarten des ehemaligen Vechelder Schlosses wurde ursprünglich im 18. Jahrhundert angelegt. Heute gliedert er sich in ein im barocken Stil angelegtes Parterre mit Rondel und Rosenpflanzungen, einen Rasenteil und einen waldartigen Parkteil.

Zeiträume Bodenstedt

In einem ehemaligen Bauernhof im Ortsteil Bodenstedt werden begehbare „Zeit-Räume“ im überlieferten Originalzustand präsentiert, mit kulturhistorisch und politisch bedeutsamen Hintergründen der letzten 130 Jahre.

Infrastruktur

Freiwillige Feuerwehr

Die Freiwillige Feuerwehr Vechelde besteht aus 13 Ortsfeuerwehren. Diese gliedern sich zurzeit in eine Schwerpunktfeuerwehr, zwei Stützpunktfeuerwehren und zehn Grundausstattungsfeuerwehren.

Bildung

Im Zentralort befinden sich Schulen der allgemeinbildenden Schulformen der Sekundarstufe I (Hauptschule, Realschule und Gymnasium), eine Grundschule für die Jahrgangsklassen 1 bis 4 und eine Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen. Das Schulgebäude der Orientierungsstufe Vechelde wurde 2004 zum Gymnasium umgestaltet.

Weitere Grundschulen und Niederlassungen der Grundschule Vechelde existieren in den Ortsteilen Bettmar, Sierße, Vallstedt und seit 1997 im Ortsteil Wedtlenstedt, dem nach dem Zentralort Vechelde zweitgrößten Ortsteil der Gemeinde.

Grundschulen

  • Albert-Schweitzer-Schule, Grundschule mit Schulkindergarten, Vechelde
    • Grundschule Außenstelle Bettmar
    • Grundschule Außenstelle Sierße
  • Heinrich-Kielhorn-Schule, Vallstedt
  • Grundschule Löwenherz, Wedtlenstedt

Hauptschule

  • Albert-Schweitzer-Schule, Vechelde

Realschule

  • Realschule Vechelde, Vechelde

Gymnasium

  • Julius-Spiegelberg-Gymnasium, Vechelde

Förderschule

  • Albert-Schweitzer-Schule, Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen, Vechelde

Verkehr

Durch einen Halt an der Bahnstrecke Hannover–Braunschweig besitzt die Gemeinde Anschluss zum Schienenpersonennahverkehr.

Durch den Osten des Gemeindegebietes führt in Nord-Süd-Ausrichtung der Stichkanal Salzgitter, eine Bundeswasserstraße, die den Mittellandkanal mit den Hafenanlagen der Stadt Salzgitter verbindet. Der Yachthafen Heidanger am Stichkanal Salzgitter bei Wedtlenstedt bietet 90 Liegeplätze.

Über die Bundesstraße B 65 ist das Gemeindegebiet mit der Kreisstadt Peine verbunden. Die B 1 führt ostwärts nach Braunschweig, in west-südwestlicher Richtung führt sie nach Hildesheim.

Weblinks

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Vechelde

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