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Stadtplan Thale

Thale

160pxAbb. 1 Wappen von Thale
Basisdaten
Bundesland Sachsen-Anhalt
Höhe 156 m
PLZ 06502
Vorwahl 03947, 03946, 039456, 039459, 039485, 039487, 039488
Gliederung
Website www.bodetal.de
Bürgermeister Maik Zedschack (CDU) ()

Thale ist eine Stadt im sachsen-anhaltischen Landkreis Harz und liegt am nordöstlichen Rand des Harz-Gebirges. Oberhalb von Thale beginnt das Bodetal. Seit 2004 ist Thale staatlich anerkannter Erholungsort.

Geografie

Klima

Nachbargemeinden

Thale ist eine Stadt im Landkreis Harz und grenzt an sechs Städte und Gemeinden (im Uhrzeigersinn, im Nordwesten beginnend): Blankenburg (Harz), Halberstadt, Harsleben, Quedlinburg, Harzgerode und Oberharz am Brocken.

Geschichte

Die Siedlung Thale entstand wahrscheinlich zu Beginn des 10. Jahrhunderts. Erstmals wurde sie 936 im Zusammenhang mit dem benachbarten Kloster Wendhusen erwähnt, das vor 840 als Kanonissenstift als eines der ersten Klöster auf sächsischem Boden gegründet worden war. Das Kloster geriet in der Folgezeit unter die Schutzherrschaft des Stiftes in Quedlinburg. Das Dorf wurde ab 1231 als Dat Dorp to dem Dale bezeichnet (dessen Geschlecht in latinisierter Form, ab 1288 mit der Ortsbezeichnung de valle, ab 1303 von Thale wiedergegeben wurde). Das Kloster wurde 1525 während des Bauernkriegs zerstört.

Seit 1445 lässt sich in Thale eine Eisenhütte nachweisen. Sie wurde nach Verödung im Dreißigjährigen Krieg 1648 als Berghaus zum Wilden Mann wieder aufgebaut, 1670 jedoch völlig zerstört. 1686 entstand eine kleine Hammerschmiede, aus der sich später eine neue Eisenhütte entwickelte, die besonders durch die Nähe zu Erzvorkommen und Holz begünstigt war. Sie existierte bis 1714. 1740 wurde abermals ein Betrieb eröffnet. Kurzzeitig war die Eisenhütte im Besitz von Friedrich dem Großen. 1755 erwarb Ernst August von dem Bussche-Hünnefeld das Rittergut Thale mit dem ehemaligen Kloster Wendhusen; Thale wurde als Rittergut „Wendhusen I“ geführt, das aus dem Kloster entstandene Klostergut als „Wendhusen II“; beide blieben bis zur Enteignung 1945 im Besitz der Familie, ebenso das benachbarte Gut Stecklenberg.

1831 wurde in Thale die erste schmiedeeiserne Wagenachse, die in Deutschland bis dato gebaut worden war, hergestellt. 1835 wurde das älteste Blechemaillierwerk Europas in Thale gegründet. Nach dem Anschluss der Stadt an die Eisenbahn 1862 in Richtung Berlin wuchs der Ort und die Zahl der Arbeiter: Während das Eisenhüttenwerk Thale AG im Jahre 1872 nur 350 Personen beschäftigte, waren es 1905 schon 4400. Vor allem die Emailleproduktion trug zum internationalen Ruf Thales bei, immerhin kam aus dem größten europäischen Emaillewerk zu Spitzenzeiten 10 % der weltweiten Produktion. 1910 sprachen Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg und Clara Zetkin zu Thalenser Arbeitern.

Im Ersten Weltkrieg wurden ab 1916 im Eisenhüttenwerk die deutschen Stahlhelme (M1916) produziert, deren Prototyp dort 1915 entwickelt worden war. Ab 1934 besaß das Werk das Monopol für die Stahlhelmfertigung. Zu DDR-Zeiten wurde das Werk in den VEB Eisen- und Hüttenwerke Thale umgewandelt. Zum 300-jährigen Jubiläum 1986 wurde am Standort des Werks das Hüttenmuseum Thale gegründet.

Der jahrelange Investitionsstau führte nach der Wende beinahe zum Aus für das traditionsreiche Unternehmen. Es wurde schließlich 1993 durch den Verkauf an den früheren niedersächsischen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht und den Kaufmann Hans Henry Lamotte privatisiert. Zu einer nachhaltigen Weiterentwicklung kam es aber in dieser Zeit nicht. Erst mit der Übernahme durch die Schunk Group aus Gießen (1997) wurde wieder in die unterschiedlichen Unternehmensbereiche, vor allem die Emailleverarbeitung angelegt.

Seit dem 19. Jahrhundert blühte der Fremdenverkehr in Verbindung mit dem später als radonhaltig eingestuftem Wasser der Hubertusquelle auf der Hubertusinsel auf, die 1836 erschlossen worden war. So besuchten verschiedene Literaten wie Heinrich Heine (Die Harzreise) und Theodor Fontane den Ort und besonders das Bodetal. Außerdem genossen vor allem Berliner Touristen die Thalenser Sommerfrische. Dies ermöglichte der Anschluss von Thale 1862 an die Eisenbahn aus Wegeleben. 1909 folgte eine Nebenbahn aus Blankenburg (Harz).

1922 erhielt der Ort das Stadtrecht.

Thale wurde nach Räumung durch restliche deutsche Truppenteile am 20. April 1945 weitgehend kampflos von US-amerikanischen Truppen besetzt. Auch das Hüttenwerk fiel ihnen unzerstört in die Hand. Auf dem Friedhof Thale findet sich ein Gedenkstein für 21 unbekannte Wehrmachtsoldaten. Auf dem Friedhof des Ortsteils Warnstedt zeigt ein Grabstein 20 dort beerdigte deutsche Soldaten an, zwei von ihnen sind „unbekannt“.

Ab Anfang Juli 1945 wurde auch Thale Teil der SBZ und ab 1949 der DDR.

Vom 12. bis zum 14. Juni 2009 war Thale unter dem Motto Thale sagenhaft Veranstaltungsort des Sachsen-Anhalt-Tages, zu dem etwa 200.000 Besucher kamen.

Eingemeindungen

Warnstedt wurde 2003 eingemeindet. Im Jahr 2009 wurden insgesamt sieben Gemeinden zu vier verschiedenen Zeitpunkten eingegliedert. Westerhausen kam 2010 hinzu. Allrode wurde 2011 ein Ortsteil von Thale. Die Eingemeindungen von Friedrichsbrunn und Stecklenberg waren umstritten, da die Nachbargemeinden Gernrode, Bad Suderode und Rieder mit diesen zusammen die Bildung einer Einheitsgemeinde angestrebt hatten. Die ursprüngliche Eingemeindung zum 29. September 2009 wurde damit aufgeschoben.

Ehemalige Gemeinde Datum
Allrode 1. Januar 2011
Altenbrak 1. Juli 2009
Friedrichsbrunn 23. November 2009
Neinstedt 1. Januar 2009
Stecklenberg 23. November 2009
Treseburg 1. Juli 2009
Warnstedt 21. Dezember 2003
Weddersleben 1. Januar 2009
Westerhausen 1. September 2010
Entwicklung der Gemeindefläche
Datum Fläche
21. Dezember 2003 38,13 km²
1. Januar 2009 50,13 km²
1. Juli 2009 78,47 km²
23. November 2009 102,79 km²
1. September 2010 120,21 km²
1. Januar 2011 137,62 km²

Bevölkerung

Thale 2011.png|mini|hochkant=1.1|Bevölkerungspyramide für Thale (Datenquelle: Zensus 2011<ref>Datenbank Zensus 2011, Thale, Stadt, Alter + Geschlecht</ref>)">Thale 2011.png|mini|hochkant=1.1|Bevölkerungspyramide für Thale (Datenquelle: Zensus 2011<ref>Datenbank Zensus 2011, Thale, Stadt, Alter + Geschlecht</ref>)

Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1995 jeweils 31. Dezember):

  • 1825 – 1.406
  • 1875 – 3.311
  • 1880 – 3.683
  • 1890 – 6.292
  • 1925 – 13.545
  • 1933 – 13.557
  • 1939 – 13.520
  • 1946 – 18.082 (29. Oktober)
  • 1950 – 17.968 (31. August)
  • 1960 – 17.391 (31. Dezember)
  • 1971 – 17.620 (1. Januar)
  • 1981 – 16.830 (31. Dezember)
  • 1984 – 16.423 (31. Dezember)
  • 1990 – 17.560 (3. Oktober)
  • 1995 – 16.230
  • 2000 – 14.539
  • 2001 – 14.167
  • 2002 – 13.877
  • 2003 – 13.631
  • 2011 – 18.878

Politik

Stadtrat

Die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 führte bei einer Wahlbeteiligung von 53,2 % zu folgendem Ergebnis:

Partei / Liste Stimmenanteil +/− %p Sitze +/−
CDU 51,4 % + 2,1 15 + 1
AfD 13,9 % + 13,9 1 + 1
Die Linke 12,5 % − 2,2 3 − 1
SPD 6,1 % − 2,3 2 ± 0
Bürgerliste 11,0 % 3 − 3
FWG Westerhausen 5,0 % 1 − 1

Bürgermeister

  • 1922–1931: Otto Schönermark (1865–1947), erster Bürgermeister, seit 1902 Ortsvorsteher
  • 1931–1933: Willy August
  • 1933–1935: Herrmann Friedrich Richter
  • 1936–1945: Werner Günter Hellmuth Meyer-Estner
  • 1945–1945: Ernst Nilges
  • 1945–1950: Willi Wenkel
  • 1950–1959: Julius Bock
  • 1959–1965: Albin Fleischmann
  • 1965–1989: Heinz Hornburg
  • 1989–1990: Udo Thiel
  • 1990–1994: Erich Schweidler (parteilos/CDU)
  • 1994–2001: Hans-Michael Maertens (parteilos/CDU)
  • 2001–2020: Thomas Balcerowski (CDU)
  • 2020–2021: Frank Hirschelmann (parteilos), amtierender Bürgermeister
  • seit 2021: Maik Zedschack (CDU)

Wappen

Gültiges Wappen

Das Wappen wurde am 11. Juli 1996 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.

Blasonierung: „In Silber ein gezinnter blauer Turm mit spitzem goldbeknauften roten Dach und offenem Tor, über dem Tor belegt mit einem silbernen Schild, darin eine rote Hexe auf einem Besen reitend.“

Der Turm stellt die 1340 erwähnte Burg Thale dar, die im 10. Jahrhundert zum Schutz des Klosters Wendhusen erbaut und um 1365 zerstört wurde. Die Hexe im silbernen Schild steht für das allgemein verständliche Symbol des Hexentanzplatzes. Die Entwicklung des Ortes ist eng verbunden mit dem Hexentanzplatz und dem Bodetal. Der Berg hatte bereits eine vorgeschichtliche Bedeutung und war ein Wall der Harzbewohner gegen die feindlichen Heere im dreißigjährigen Krieg. Das offene Tor soll auf die Gastlichkeit des Ortes hinweisen.

Wappen zu nationalsozialistischer Zeit

Das Wappen wurde am 19. Mai 1937 durch den Oberpräsidenten der Provinz Sachsen verliehen und vom Magdeburger Staatsarchivrat Otto Korn gestaltet.

Blasonierung: „In Silber ein breiter blauer Torturm mit Zinnen und rotem Satteldach, belegt mit einem von Silber und Rot im Winkelmaßschnitt gevierteten Schilde.“

Der aufgelegte Schild ist der Wappenschild des um 1650 ausgestorbenen Adelsgeschlechts von Thale (van deme Dale, de Valle), dessen namengebender Stammsitz Thale war. Der Turm deutet auf die 1340 erwähnte Burg.

Wappen zu DDR-Zeiten

Das Wappen wurde 1953 vom Rat der Stadt bestätigt.

Blasonierung: „In Silber ein gezinnter blauer Turm mit spitzem, beknauftem rotem Dach und offenem Tor, über dem Tor ein Silberschild: schräglinks geteilt durch ein rotes Zahnradteil, oben ein aufrechtstehender schwarzer Hammer, unten aus dem Schildrand hervorbrechend eine grüne Tanne.“

Der Turm bezieht sich vermutlich auf eine früher bestehende Burg der Herren von dem Dale. Der Inhalt des Schildes symbolisiert einerseits die örtliche Eisenindustrie, andererseits die Harzlandschaft.

Städtepartnerschaften

Es besteht seit 1990 eine Städtepartnerschaft mit Seesen (Niedersachsen) am Nordwestrand des Harzes und seit 1998 mit der 18 km von Paris entfernten französischen Stadt Juvisy-sur-Orge sowie der nordwestlich des Flusses Niger gelegenen nigrischen Stadt Tillabéri.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

  • Hüttenmuseum Thale
  • Kloster Wendhusen mit Spezialthema Kanonissenstifte
  • Walpurgishalle
  • Obscurum Thale. Museum der Hexerei und der dunklen Mächte.
  • DDR-Museum Thale
  • Heimatmuseum Westerhausen

Bauwerke

  • Das Wotan-Denkmal bei der Esche am Rathaus, ein Standbild für Heimdall, sowie Sleipnir am germanischen Mythenweg
  • Das ehemalige aus karolingischer Zeit stammende Kloster Wendhusen
  • Das 1863 errichtete Hotel Zehnpfund, das ehemals größte Sommerhotel Deutschlands
  • Die 1906 fertiggestellte evangelische Sankt-Petri-Kirche
  • In den Jahren 1910 und 1911 entstand die katholische Herz-Jesu-Kirche
  • 2017 wurden eine Fußgängerhängebrücke und Megazipline über den Stausee Wendefurth eröffnet, die die Oberharzer mit der Thalenser Seite des Stausees verbindet.
  • Die weithin sichtbare Windmühle im Ortsteil Warnstedt

Ebenfalls unter Denkmalschutz stehen die 1848 errichtete Villa Rosenburg und das Berghotel Rosstrappe. Die Baudenkmale Thales sind im Thalenser Denkmalverzeichnis eingetragen.

Weitere kulturelle Einrichtungen

  • Hexentanzplatz
  • Harzer Bergtheater Thale
  • Klubhaus Thale
  • Tierpark
  • Sommerrodelbahn
  • Bau-Spiel-Haus
  • Funpark
  • Kino Central-Theater
  • Homburgswarte
  • Bodetal Therme Thale
  • Seilbahnen Thale Erlebniswelt

Regelmäßige Veranstaltungen und Ereignisse

  • Die original Walpurgisnacht auf dem Hexentanzplatz
  • Straßenfest anlässlich der Walpurgisnacht (jeweils 30. April)
  • Der Ort ist einer der acht Orte, in denen das seit 2014 als Immaterielles Weltkulturerbe anerkannte Brauchtum des Finkenmanövers im Harz noch gepflegt wird.

Naturdenkmäler

Von Thale aus hat man Zugang zum Bodetal. Das Bodetal wird überragt vom Hexentanzplatz, der mit der Bodetal-Seilbahn zu erreichen ist, und der Roßtrappe, zu der ein Sessellift führt.

Bei den Ortsteilen Neinstedt, Weddersleben und Warnstedt liegt die Teufelsmauer, die zu den ältesten Naturschutzgebieten Deutschlands zählt.

Von Thale aus führt mit dem Harzer Hexenstieg ein knapp 100 km langer Wanderweg quer durch den Harz nach Osterode und passiert dabei diverse Sehenswürdigkeiten wie den Brocken, Torfhaus, Dammgraben und die Oberharzer Teiche.

Vereine

In der Region Thale gibt es einige Sportvereine. Der mitgliederstärkste Verein ist der SV Stahl Thale mit den Abteilungen Fußball, Handball, Tennis, Boxen, Volleyball, Behindertensport, Tanzen, Basketball, Skilanglauf und Faustball.Das Theater Fairytale führt jedes Jahr mehrere Theaterstücke im Bergtheater Thale und im Klubhaus Thale auf.

Wirtschaft und Infrastruktur

Industrie

Bedeutende Industrieunternehmen in Thale sind heute die Firma Schunk Sintermetalltechnik, die Firma Thaletec GmbH, ElringKlinger AG, Linamar Valvetrain GmbH sowie die Maschinenfabrik Thale (MFT) und der Hersteller von speziellen Automatisierungsgeräten Mertik Maxitrol, aber auch die Firma Corodur Verschleiß-Schutz GmbH.

Bildungseinrichtungen

In Thale gibt es das Europagymnasium Richard von Weizsäcker, die Sekundarschule THALE/NORD und zwei Grundschulen: die Grundschule Geschwister Scholl und die Grundschule Auf den Höhen. An weiteren Schuleinrichtungen existiert die Freie Waldorfschule Harzvorland und die Freie Ganztagsschule Quedlinburg e.V (in Neinstedt, ein Ortsteil von Thale). Berufliche Ausbildungsstätten sind das Bildungs- und Technologiezentrum (BTZ) und die Deutsche Angestellten-Akademie (DAA).Als Gründerzentrum für Unternehmen tritt das PulverMetallurgische Kompetenz-Centrum (PMC) in Thale auf.

Verkehr

Thale Hauptbahnhof ist Endpunkt der Bahnstrecke Magdeburg–Thale; dort endet sie in einem Kopfbahnhof. Thale besitzt zwei weitere Bahnstationen: Thale Musestieg und Neinstedt.
Die ehemalige Bahnstrecke Blankenburg–Quedlinburg (über Thale Bodetal) (1907–1963 im Personenverkehr) ist heute vollständig rückgebaut. Thale ist mit dem PlusBus 250 erreichbar. Zudem ist Thale ein Verkehrsknoten im Busnetz der Harzer Verkehrsbetriebe.

Thale verfügt direkt über einen Anschluss an die Bundesautobahn 36 (Braunschweig – Bernburg (Saale)). Über diese besteht in Richtung Osten Anbindung an die A14 und in Richtung Westen an die A2, A7 und A39.

  • nächster Verkehrslandeplatz: 18 km (Flugplatz Ballenstedt)
  • nächster internationaler Flughafen: ca. 100 km (Leipzig/Halle)
  • nächster Binnenhafen: ca. 65 km (Hafen Magdeburg)

Durch den Ort verläuft der Europaradweg R1.

Religionen

Zum evangelischen Kirchspiel Thale gehören die Kirchen St. Andreas aus dem 18. Jahrhundert im Unterdorf und St. Petri von 1906 im Friedenspark. Ihre Kirchengemeinden gehören zur Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.

Die katholische Gemeinde Herz Jesu verfügt über die gleichnamige um 1910 erbaute Kirche an der Walter-Rathenau-Straße, seit 2010 gehört sie zur Pfarrei St. Mathilde in Quedlinburg.

Die neuapostolische Gemeinde Thale wurde 2006 mit der Gemeinde Blankenburg zusammengeschlossen, seitdem finden in Thale keine neuapostolischen Gottesdienste mehr statt.

Persönlichkeiten

  • siehe Liste von Persönlichkeiten der Stadt Thale

Weblinks

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Thale

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