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Oyten
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Stadtplan Oyten

Oyten

160pxAbb. 1 Wappen von Oyten
Basisdaten
Bundesland Niedersachsen
Höhe 15 m
PLZ 28876
Vorwahl 04207
Website www.oyten.de
Bürgermeister Manfred Cordes (SPD)

Oyten (Plattdeutsch Eiten) ist eine kreisangehörige Einheitsgemeinde im Landkreis Verden, Niedersachsen. Sie ist nach dem gleichnamigen ehemaligen Dorf, das heute den Kernortsteil bildet, benannt.

Geographie

Lage

Die Gemeinde Oyten befindet sich auf dem Achimer-Oyter-Geestrücken, rechtsseitig der Weser und wird nördlich von der Wümme eingeschlossen.Die Entfernung zur Nordsee beträgt ca. 60 km Luftlinie und in Streckenform (A27 nach Bremerhaven) ca. 76 km.

Ortsteile

  • Bassen (3318 Einwohner)
  • Bockhorst (1037 Einwohner)
  • Meyerdamm (508 Einwohner)
  • Oyten-Nord (2483 Einwohner)
  • Oyten-Süd (5702 Einwohner)
  • Oyterdamm (248 Einwohner)
  • Sagehorn (1773 Einwohner)
  • Schaphusen (533 Einwohner)

Einwohnerzahlen laut Angaben auf der Homepage der Gemeinde Oyten (Stand: 30. Juni 2016). Der Geschlechteranteil ist nahezu ausgeglichen. Der Migrantenanteil ist mit 3,7 Prozent sehr gering, dabei kommen die zugereisten Oytener aus 62 verschiedenen Staaten. (Stand: 31. Dezember 2011)

Nachbargemeinden

Die Stadtgemeinde Bremen begrenzt Oyten im Westen, der Flecken Ottersberg im Norden und Osten, die Stadt Achim im Süden.

Entfernung nach

  • Ottersberg 10 km (NO),
  • Achim 7 km (S),
  • Verden 25 km (SO),
  • Bremen 20 km (W).

Geschichte

Frühe Spuren

Im Wischbruch, am Uferrand der früheren Eyter, wurden beim Hof Meier Urnen gefunden. Hier lag zwischen der Lindenstraße und den Niederung ein Urnenfriedhof aus der vorrömischen Eisenzeit um 700 v. Chr. bis Chr. Geburt. An der Hauptstraße steht heute noch ein Teil der Zehntscheune als Anbau beim Reisebüro Rennekamp. Bis ins 19. Jahrhundert mussten die Bauern hier seit dem Mittelalter ihren zehnten Teil des Ernteertrags an den Lehnsherren abgeben.Am heutigen Busbahnhof steht die im 18. Jahrhundert erwähnte älteste Brinksitzerstelle Oytens. Daneben stand bis 1984 das alte Rathaus, das dem Straßenbau der alten Bundesstraße 75 weichen musste. Die älteste Gastwirtschaft Oytens Zum Alten Dorfkrug war früher eine Kötnerstelle, die Anfang des 17. Jahrhunderts die Schankerlaubnis erhielt. Eine frühere Scheune diente als Ausspann für die Pferdekutschen. Gastwirte waren unter anderem Clauß Jäger, Albert Meinken, Hermann Schwarmann und LinaSchwalkewitz („Tante Lina“).

19. Jahrhundert

Zur Bremer Franzosenzeit gehörte der Bereich Oyten von 1811 bis 1814 zum Departement der Wesermündungen. Im Distrikt Bremen lag der Kanton Achim mit den Orten um Oyten wie Tüchten (50 Einwohner), Hoffstall (25), Heinsberg (12), Großen-Hollen (32), Kleinen-Hollen (6), Schaphusen (67), Zum Vieh (46), Bickbeerenheide (6), Carlshop (30), Brammer (8), Mühlendor (13), Nadahe (4), Baßen (352), Oyten (358), Oyterwümme (6), Oytermoor (3), Wischbruch (24), Oytermühle (16), Breitenmoor (104), Oyterzäunen (6), Oyterdamm (81), Sagehorn, Veermoorhusen (130), Meyerdamm (91), Clüverdamm (17) und Bockhorst (130 Einwohner).

Nach der Niederlage Napoleons und dem darauf folgenden Wiener Kongress wurde Oyten 1815 Teil des Königreichs Hannover. Seit 1866 gehörte es zur Provinz Hannover im Königreich Preußen.

In der Mitte des 19. Jahrhunderts, als Oyten noch um 400 Einwohner hatte, standen zwischen heutigen Busbahnhof bis zum Rathaus noch vier Bauernhöfe, zwei Kötnerstellen, fünf Anbauerstellen, eine Gastwirtschaft und eine Bäckerei. Ein Feldstein hinter dem Busbahnhof mit der Inschrift „J. Hollmann – B. Hollmann geb. Schlobohm – 1871 – No. 40“ erinnert an die alte Schmiedewerkstatt Hollmann. Hier mussten zwei Brinksitzerhäuser einer Sozialstation weichen.

1891 bauten die Geschwister Kruse als Eckhaus einen Krämerladen an der Bremen-Harburger-Chaussee, der bis 1939 geführt wurde. Dann kaufte Hermann Bartelheimer das Kaufhaus.1895 wurde ein Auslieferungslager der Warengenossenschaft gebaut, dass später als Molkerei diente, dann Hollings Walzenmühle war und nach 1945 Königs Mühlenbäckerei wurde.

20. Jahrhundert bis 1945

Während der NS-Zeit wurden auch in Oyten Zwangsarbeiter, vorwiegend in der Landwirtschaft, eingesetzt.Für den Luftschutz im Großraum Bremen wurde zu Kriegsbeginn in Oyten auf der Anhöhe am westlichen Ortseingang eine Flak-Batterie eingerichtet. Die Unterkunftsbaracken befanden sich entlang der heutigen Danziger Straße und wurden nach Kriegsende zunächst von Zivilpersonen weiter genutzt. Nach dem Tod zweier Schüler Anfang der 1980er-Jahre durch die Explosion von Kampfmittelrückständen wurde das Gelände endgültig von Munitionsresten gesäubert und die Munitionsbunker entlang der Verdener- und Königsberger Straße ausgehoben.

Da die wichtige Motorenfertigung von Borgward durch die zunehmenden Luftangriffe auf Bremen gefährdet war, wurde im Winter 1943/44 unter Leitung der Organisation Todt das „Außenwerk Ottersberg“ gebaut. In der Mehrzahl Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter errichteten im Wald von Nadah sechs Hallen in Massiv- bzw. Holzbauweise. Für die Produktion wurde das Personal, ebenfalls größtenteils Zwangs- oder auch „Ostarbeiter“, arbeitstäglich vom Stammwerk Bremen-Sebaldsbrück herangefahren. Den russischen Zwangsarbeitern wurde eine Baracke errichtet. Das Außenwerk Ottersberg wurde nicht bombardiert und lieferte nach Kriegsende Motoren für die in Sebaldsbrück wieder anlaufende Fertigung der im Nachkriegsdeutschland dringend benötigten 3-Tonner-Lkw vom Typ Borgward B 3000.

Zum Kriegsende, Ende April 1945 gab es in verschiedenen Bereichen von Oyten hartnäckige Gefechte. In Sagehorn, auf der Kreisstraße in Höhe Gaststätte Kackebart wurden Panzersperren gegen die über die Autobahn kommenden und in Richtung Wümme anrückenden englischen Einheiten errichtet.Die gefallenen deutschen Soldaten, teilweise am Wegesrand verscharrt, wurden Anfang der 1980er-Jahre zu einer neu errichteten Gedenkstätte am Oyter Friedhof umgebettet.

Nach 1945

Im Rahmen des NATO-Verteidigungsgürtels Niedersachsen wurde 1966 eine Hawk-Flugabwehrraketen-Stellung in Betrieb genommen. Das Gelände der Stellung liegt im Süden der Gemeinde Oyten und teilweise auf dem Gebiet der Stadt Achim. Nach der Wiedervereinigung und Umstrukturierung der Bundeswehr wurde die Raketenstellung 1995 geschlossen und teilweise abgebaut. Zur Zeit entsteht auf dem Gelände sowie dem Umland ein Gewerbegebiet "Oyten-A1".

Der Busbahnhof wurde 1985 angelegt.

Eingemeindungen

Mit Wirkung vom 1. Januar 1963 schlossen sich die vorher selbstständigen Gemeinden Meyerdamm, Oyten, Oyterdamm und Sagehorn zu einer neuen Gemeinde Oyten zusammen.

Am 1. Juli 1972 die vormals selbstständige Gemeinde Bassen der Einheitsgemeinde Oyten zugeordnet.

Religion

Der Großteil der konfessionell gebundenen Einwohner gehört der evangelisch-lutherischen Kirche an. Daneben gibt es viele Angehörige der römisch-katholischen Kirche, die ein Gemeindezentrum (St. Paulus) besitzen. Daneben gibt es wachsende Gruppen Konfessionsloser und Angehöriger des Islam.

Für 2009 gelten folgende (gerundete) Zahlen: evangelisch-lutherisch 56,3 %, römisch-katholisch 8,2 %, sonstige / ohne Religionszugehörigkeit 35,5 %.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat der Gemeinde Oyten besteht aus 32 Ratsfrauen und Ratsherren. Die 32 Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die letzte Wahl fand am 11. September 2016 statt. Stimmberechtigt im Rat der Gemeinde ist außerdem der hauptamtliche Bürgermeister Manfred Cordes (SPD).

Die letzte Kommunalwahl vom 11. September 2016 ergab das folgende Ergebnis:

  • SPD: 12 Sitze
  • CDU: 10 Sitze
  • Grüne: 4 Sitze
  • AfD: 3 Sitze
  • FDP: 2 Sitze
  • Die Linke: 1 Sitz

Bürgermeister

Hauptamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Oyten ist Manfred Cordes (SPD). Er wurde 2001 als Nachfolger von Albert Duhn (SPD) gewählt. Bei der letzten Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014 wurde er als Amtsinhaber mit 54,0 % der Stimmen wiedergewählt. Die Wahlbeteiligung lag bei 53,6 %. Cordes trat seine weitere Amtszeit am 1. November 2014 an.

Wappen

Die Gemeinde Oyten führt seit 1953 das genehmigte, von dem Heraldiker Panier entworfene Wappen.

Blasonierung: „In ‚Rot‘ ein silberner Schräglinksbach, oben begleitet von einem steinzeitlichen goldenen Pflug mit silbernem Schuh, unten von einem silbernen Eichenblatt mit zwei goldenen Eicheln.“

Partnerschaften

  • Seit 2004 besteht eine Partnerschaft mit der Gemeinde Dunapataj in Ungarn. Die Gemeinde Dunapataj hat etwa 3.800 Einwohner und liegt rund 100 Kilometer südlich von Budapest.
  • Oyten ist im Kommunalverbund Niedersachsen/Bremen vertreten.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten

  • Die evangelische St.-Petri-Kirche in Oyten ist ein Backsteinbau von 1861. Die kreuzförmige Saalkirche hat eine polygonale Apsis und einen Westturm. Durch die Stützen der Emporen ist das Langhaus innen in drei Schiffe geteilt; darüber befindet sich eine Holzdecke. Die alte Farbfassung des Raumes wurde 1986/87 wiederhergestellt; durch gemalte Säulen und Rippen wurde die Apsis gegliedert. Erwähnenswert ist noch das von Carl Vinnen (Düsseldorf) gestaltete Altargemälde von 1880.
  • Der Oyter See ist ein Baggersee mit einem Naherholungsgebiet, das beim Ausbau der A 1 in den 1960er-Jahren entstand.
  • Das Heimathaus von 1989, eine Hofstelle mit Fachwerkhaus, Scheune und Backhaus, steht direkt hinter dem neuen Rathaus im Alten Dorf und wird vom Heimatverein Oyten betreut.
  • Das Oyter Moor liegt im Norden von Oyten. Hier wurde bis in die 1950er-Jahre noch Torf abgebaut. Inzwischen sind weite Flächen davon renaturiert worden. Es gibt Biotopen. Verschiedene seltene Tier- und Pflanzenarten sind im Oyter Moor heimisch.

Vereinsleben

Bestandteile des kulturellen Lebens in der Gemeinde sind der Heimatverein Oyten, das Akkordeon-Orchester Oyten, die Blaskapelle Oyten, der Chor „Untitled“ sowie der Liederkranz Oyten.

Die Ortschaft Bassen hat seit 2005 das Dorfgemeinschaftshaus – Blocks Huus. Der Verein Blocks Huus e. V. bewirtschaftet das Gelände, das mit kulturellen Veranstaltungen zum Ortsmittelpunkt in Bassen geworden ist. Regelmäßig treffen sich hier örtliche Vereine, und auch aktive Jugendarbeit findet hier statt.

  • Lokales Bündnis für Familien von 2007 im Rathaus
  • Jugendzentrum Oyten, Hauptstraße 63

Regelmäßige Veranstaltungen

Seit 2012 findet der Köper Markt statt. Er bietet biologische und regionale Produkte. Er fand erstmals unter dem Motto „aus der Region, für die Region“ statt.

Trivia

Für seine wöchentlich erscheinende Cartoon-Kolumne in der Zeitschrift Stern erfand der Autor/Zeichner Tetsche die Cartoonfiguren Kuhno van Oyten sowie Heike van Oyten und machte so den Ortsnamen Oyten weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt.

Sport

Die größten Sportvereine in der Gemeinde Oyten sind TV Oyten und TSV Bassen. Der 1911 gegründete TV Oyten ist für seine 1. Damen-Handballmannschaft überregional bekannt. Das Team spielt derzeit in der 3. Handball-Bundesliga.

Mit Beginn der Saison 2017/2018 wird der TV Oyten mit der Mannschaft der männlichen A-Jugend in der JDKB Handball Bundesliga vertreten sein. Nach 2 Qualifikationsrunden am 27./28. Mai 2017 in Groß Lafferde und am 3./4. Juni 2017 in Hannover-Burgdorf hat die Mannschaft von Trainer Thomas Cordes, bestehend aus Spielern des Jahrganges 1999 und jünger, die Qualifikation zur Jugend Handball Bundesliga Saison 2017/2018 geschafft und dabei einige bisher etablierte Vereine hinter sich lassen können.

Seit dem 16. Juni 2017 ist bekannt, dass die mA-Jugend Mannschaft des TV Oyten in der Nord-Staffel spielen wird und sich mit folgenden Mannschaften sportlich messen wird: Füchse Berlin, Eintracht Hildesheim, HSV Hamburg, SG Flensburg-Handewitt, SC Magdeburg, VfL Bad Schwartau, THW Kiel, HC Empor Rostock, HSG Grüppenbühren/Bookholzberg und VfL Potsdam.

Weiterhin sind beide Vereine im Bereich Fußball besonders aktiv.

Am Schulzentrum Pestalozzistraße bestehen bereits eine Sporthalle, eine zweite in der Stader Straße sowie zwei Fußballplätze, davon eine mit Leichtathletik-Tartan-Bahn und einer Flutlichtanlage. Ferner ein Tartan Handball-Spielfeld, ein Kunstrasen-Kleinspielfeld und eine Skateranlage.

Im Jahr 2009 wurde mit der Verlagerung der Sportplätze von der Jahnstraße und dem Bau weiterer Sportplätze an der Pestalozzistraße begonnen, darunter ein Kunstrasenplatz. Daneben wurde auch eine weitere Sporthalle errichtet (Eröffnung 2012). Angrenzend an die neue Sporthalle hat der TV Oyten sein neues Vereinsheim mit Bewegungshalle gebaut. Die entstandene Anlage ist somit zur größten zusammenhängenden Sportfläche im Landkreis Verden geworden. Der Niedersächsische Fussballverband hat die Sportanlage zu einem seiner Jugendförderstützpunkte gemacht.

Am 15. Juni 2017 wurde die auf zwei Spielfelder erweiterte Beachhandballanlage des TV Oyten, welche direkt an der Sporthalle Stader Straße gelegen ist, eingeweiht. Die Baumaßnahmen wurden durch die Kreissparkasse Verden unterstützt, die Mitglieder des Vereins führten die anfallenden Arbeiten zumeist in Eigenregie aus. Die erste offizielle Nutzung der Beachhandball- Anlage erfolgte am Wochenende 17./18. Juni 2017 bei einem Turnier für alle Altersklassen, von E-Jugend bis A-Jugend.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

Direkt an der Autobahnabfahrt Oyten an der A 1 liegt der Gewerbepark Oyten. In den vergangenen Jahren konnte sich dieser Gewerbepark durch die verkehrsgünstige Lage sehr gut entwickeln, so dass nur noch wenige Restflächen zur Bebauung zur Verfügung stehen. Im bislang landwirtschaftlich genutzten Bereich südlich der Autobahn soll es deshalb eine Erweiterung geben.

Es arbeiten Firmen aus verschiedenen Bereichen im Gewerbepark. Maschinenbau, Dienstleistungen und Logistik sind die Schwerpunkte. Für Oyten und die weitere Region hat der Gewerbepark mit über 2000 Arbeitsplätzen eine große Bedeutung. Es befinden sich viele Betriebe, die im gesamten Bundesgebiet, in Europa und teilweise weltweit tätig sind, im Gewerbepark.

Oyten besitzt Geschäftsstellen der Volksbank Oyten im Zentralort, der Volksbank Wümme-Wieste im Ortsteil Bassen und der Kreissparkasse Verden.

Bildung

Grundschulen

  • Grundschule Oyten
  • Grundschule Sagehorn
  • Grundschule Bassen

Weiterführende Schulen

  • Integrierte Gesamtschule Oyten (IGS)

Kindertagesstätten

  • Evangelischer Kindergarten Oyten
  • Kindertagesstätte „Am Berg“
  • Kindertagesstätte Bassen
  • Kindertagesstätte St. Paulus im Familiengarten (katholisch)
  • Kindertagesstätte Sagehorn
  • Kindertagesstätte Pestalozzistraße

Gesundheitseinrichtungen

Nächstgelegene Krankenhäuser sind die Aller-Weser-Klinik in Achim und die Krankenhäuser in Bremen. Der kassenärztliche Notdienst wird von der Bereitschaftspraxis im Krankenhaus Achim unterhalten.

Verkehr

Schiene

Der Bahnhof Sagehorn im gleichnamigen Gemeindeteil befindet sich drei Kilometer nördlich des Zentrums von Oyten an der Bahnstrecke Wanne-Eickel–Hamburg. Hier halten im Rahmen des Hanse-Netzes verkehrende Züge der metronom Eisenbahngesellschaft auf der Verbindung Hamburg–Bremen und eine Güterumgehungsbahn zur Umfahrung Bremens nach Dreye zweigt ab. Einzelne Zugverbindungen zwischen Hamburg und Köln lassen so Bremen aus und nutzen diese Güterverkehrsspange mit einer Fahrzeitverkürzung von ca. 20 Minuten.

Am 3. Juni 2015 stimmte der Gemeinderat dem Plangenehmigungsverfahren für einen Stationsneubau zu. Die neue Station soll ein Stück weiter westlich im Bereich Schwarzer Weg/Sagehorner Dorfstraße entstehen und 3,5 Millionen Euro kosten. Die Verlegung ging auf eine Initiative der Deutschen Bahn zurück. Gegen die Verlegung hatte eine Bürgerinitiative 2700 Unterschriften gesammelt. Auch der Gemeinderat war ursprünglich dagegen, stimmte letztendlich aber doch zu, weil man befürchtete, die Deutsche Bahn könnte den Bahnhof Sagehorn ansonsten ersatzlos schließen.

Straße und ÖPNV

Oyten liegt nahe am Autobahnkreuz Bremer Kreuz (A 1/A 27) sowie an der B 75 bzw. L 168. Die Autobahnabfahrt Oyten an der A 1 erschließt den Ort.Der Bau der Bundesautobahn A1 begann 1934 in der Gemarkung Oyten. Hier fand auch die Eröffnung dieser Reichsautobahn statt. Das heutige Bremer Kreut hieß bis zum Ausbau der A1 Richtung Ruhrgebiet und der A 27 nach Walsrode "Oyter Knie", die heutige A1 folgte in einem Nordschwenk der heutige A 27 in Richtung Blockland.

Oyten ist an das Verkehrsnetz der VBN angebunden; die Linie 730 und die Nachtlinie N 71 fahren regelmäßig nach Bremen und Ottersberg, die Linie 745 nach Achim.

2015 nahm der Bürgerbus Oyten seinen Dienst auf und fährt innergemeindliche Strecken.

Weblinks

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Oyten

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