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Lichtenfels
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Stadt
Lichtenfels
Marktplatz 1
96215 Lichtenfels

http://www.lichtenfels-city.de/

Lichtenfels (Oberfranken)

160pxAbb. 1 Wappen von Lichtenfels (Oberfranken)
Basisdaten
Bundesland Bayern
Höhe 273 m
Fläche 122.27 km2
PLZ 96215
Vorwahl 09571
Gliederung 28 Stadtteile
Adresse der Verwaltung Marktplatz 1 und 5
96215 Lichtenfels
Website www.lichtenfels-city.de
Bürgermeister Andreas Hügerich (SPD)

Lichtenfels ist Mittelzentrum und zugleich die Kreisstadt des Landkreises Lichtenfels im bayerischen Regierungsbezirk Oberfranken.

Geografie

Geografische Lage

Lichtenfels liegt in Oberfranken im Obermainland bzw. Obermaintal zwischen Bamberg und Coburg im sogenannten Gottesgarten am Obermain (mit dem Kloster Banz und der Basilika Vierzehnheiligen). Die Stadt gilt als Deutsche Korbstadt.

Nördlich des Zentrums durchfließt der Main das Stadtgebiet. * Entfernungen sind gerundete Kilometer bis zum Ortszentrum.

Stadtgliederung

Zur Stadt gehören folgende 28 Stadtteile:

Stadtteil Einwohner Stand Eingliederung in die Stadt Lichtenfels
Lichtenfels – Kernstadt 10961
Oberwallenstadt in der Kernstadt enthalten
Unterwallenstadt in der Kernstadt enthalten
Seubelsdorf 1151
Schney 2349
Mistelfeld 906
Trieb 586
Reundorf 569
Buch am Forst 555
Kösten 521
Roth 487
Isling 389
Klosterlangheim 373
Oberlangheim 247
Stetten 178
Schönsreuth 166
Rothmannsthal 155
Mönchkröttendorf 136
Lahm 107
Weingarten 95
Köttel 93
Tiefenroth 87
Eichig 73
Krappenroth 58
Degendorf 34
Seehof 23
Gnellenroth 20
Hammer 8

Geschichte

Lichtenfels wurde 1142 erstmals urkundlich erwähnt und besitzt seit 1231 das von Otto VIII., Herzog von Meranien, verliehene Stadtrecht.

Nach dem Erlöschen der Meranier im Jahre 1248 fiel Lichtenfels an das Hochstift Bamberg, das ab 1500 zum Fränkischen Reichskreis gehörte. Mit diesem wurde das Amt Lichtenfels während der Säkularisation im Jahre 1802 in das Kurfürstentum und spätere Königreich Bayern einverleibt.

Zu den Ministerialengeschlechtern der Region zählten die Herren von Lichtenfels, die stammes- und wappenverwandt mit anderen benachbarten Familien waren.

Die Lichtenfelser werden spöttisch die Tümpelschöpfer (gesprochen: Dümblschöbfä) genannt. Diesen Namen erhielten sie nach dem Dreißigjährigen Krieg, als sie den in einem See (= Tümpel) versenkten Stadtschatz durch Ausschöpfen des Gewässers zurückholen wollten, dies jedoch nicht schafften, da das Grundwasser zu schnell nachfloss. 1840 lebten in Lichtenfels 1902 Personen.

Eingemeindungen

Am 1. Oktober 1929 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Burgberg eingegliedert. Ein Teil von Weingarten kam am 1. Juli 1972 hinzu. Am 1. Januar 1974 kam Mistelfeld hinzu. Klosterlangheim folgte am 1. Juli 1974, Kösten, Mönchkrottendorf und Stetten am 1. Januar 1975. Isling, Köttel, Lahm bei Lichtenfels, Oberlangheim, Roth, Trieb und die durch Ausgliederung aus der Gemeinde Arnstein im Jahr 1864 gebildete Gemeinde Rothmannsthal sowie Teile der aufgelösten Gemeinde Buch am Forst wurden am 1. Januar 1978 eingegliedert. Mit der Eingliederung von Reundorf, Schney und Seubelsdorf wurde am 1. Mai 1978 die Reihe der Eingemeindungen abgeschlossen.

Politik

Stadtrat

Nach der Kommunalwahl am 16. März 2014 setzt sich der Stadtrat wie folgt zusammen:

Partei / Liste Sitze G/V
CSU 9 − 3
SPD 9 + 1
Grüne 3 + 1
FW/FB (Freie Wähler – Freie Bürger Lichtenfels) 4 ± 0
JB (Junge Bürger) 3 ± 0
WLJ (Wählervereinigung Leuchsental-Jura) 2 + 1
Gesamt 30
G/V = Veränderung gegenüber der vorigen Zusammensetzung

Außerdem gehört dem Stadtrat der Erste Bürgermeister an.

Bürgermeister

  • seit 2014: Andreas Hügerich (SPD)
  • 2002–2014: Bianca Fischer (parteilos, nominiert von CSU und Junge Bürger (JB))
  • 1991–2002: Winfred Bogdahn (SPD)
  • 1959–1991: Günther Hauptmann (CSU)
  • 1958: Otto Betz (CSU)
  • 1951–1958: Johann Unrein (bis 1952 CSU, dann Freie Wählergruppe)
  • 1945–1951: Julian Wittmann (CSU)
  • 1945: Baptist Hofmann
  • 1938–1945: Wilhelm Krautheim (NSDAP)
  • 1930–1938: Josef Ullenberger
  • 1928–1930: Norbert Schier
  • 1912–1928: Andreas Mahr (liberal)
  • 1870–1912: Adam Wenglein (liberal)

Städtepartnerschaften

  • Prestwick, Schottland (seit 1974)
  • Vandalia (Ohio), Vereinigte Staaten (seit 1975)
  • Cournon-d’Auvergne, Frankreich (seit 1992)
  • Ariccia, Italien (seit 2004)

Außerdem besteht eine Städtefreundschaft mit dem Berliner Bezirk Reinickendorf und Bad Bergzabern.

Patenschaften

1978 wurde die Patenschaft für die vertriebenen Sudetendeutschen aus der Gemeinde Altendorf im Landkreis Bärn und 1986 aus der Marktgemeinde Deutsch Hause im Landkreis Sternberg übernommen.

Regionale Bedeutung

Lichtenfels ist ein Mittelzentrum und Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises mit Sitz des Landratsamtes. Die Stadt ist auch Sitz eines Amtsgerichts, des Finanzamts, einer Zweigstelle der Bundesagentur für Arbeit und einer Polizeiinspektion. Des Weiteren befindet sich das Klinikum für die medizinische Versorgung des Landkreises in Lichtenfels. In Lichtenfels gibt es Einkaufsmöglichkeiten wie z. B. ein Kaufhaus in der Fußgängerzone sowie Filialen größerer Baumarktketten und Verbrauchermärkte auf der „grünen Wiese“. Die Fußgängerzone ist durch zwei Parkhäuser in unmittelbarer Nähe auch für Autofahrer leicht zu erreichen.

Öffentliche Einrichtungen

Die Stadt Lichtenfels, zum Teil auch in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Lichtenfels, und die Stadtwerke Lichtenfels betreiben mehrere öffentliche Einrichtungen.Die wichtigsten sind:

  • das Jugendzentrum
  • das Stadtmuseum (mit wechselnden Ausstellungen zur Stadtgeschichte und -entwicklung)
  • die ehemalige Synagoge (kulturelle Begegnungsstätte und Ort für Veranstaltungen und Ausstellungen)
  • zwei Bäder, das Freizeitbad Merania und ein Flussbad am Main
  • ein Campingplatz
  • das Stadtschloss, das für kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte und Theateraufführungen genutzt wird
  • zwei Parkhäuser
  • eine öffentliche Bücherei im Rathaus
  • die Stadthalle (überregionaler Veranstaltungsort für Konzerte und Veranstaltungen)
  • eine Langlaufloipe im Winter
  • eine Dienststelle des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Coburg

Konfessionen

Vertreten sind in Lichtenfels neben der römisch-katholischen und der evangelischen Kirche auch eine freikirchliche Freie Christengemeinde, die Zeugen Jehovas sowie die Neuapostolische Kirche. Ferner gibt es in Lichtenfels eine Moschee der DITIB.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

Korbhandel

Lichtenfels wurde ab Mitte des 19. Jahrhunderts ein Zentrum des Korbhandels. Korbmacher aus der Umgebung im Oberen Maintal brachten ihre Produkte zu Händlern in Lichtenfels, die diese im Groß- und Einzelhandel verkauften. Führender Unternehmer war der Korbhändler Joseph Krauss. 1904 wurde eine Korbfachschule eröffnet, an der ab 1912 auch Flechtkurse für Frauen stattfanden, da Körbe sehr häufig in Heimarbeit von der ganzen Familie hergestellt wurden. Nach dem Ersten Weltkrieg legte sich Lichtenfels den Titel Deutsche Korbstadt zu. Da die Korbmacherei in Deutschland in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg praktisch ausstarb, widmen sich die verbliebenen Korbhändler heute ausschließlich dem Import von Flechterzeugnissen.

Ansässige Unternehmen

Die Stadt mit ihren rund 21.500 Einwohnern weist eine überdurchschnittliche Beschäftigungsquote auf, die vor allem auf den Erfolg der zahlreichen kleinen und mittelständischen Unternehmen zurückzuführen ist. Traditionell sind mehrere Betriebe aus den Bereichen Polstermöbel und der damit verbundenen Zulieferindustrie wie z. B. Holzverarbeitung und Schaumstoffherstellung in Lichtenfels angesiedelt. Aber auch Unternehmen aus den Bereichen Maschinen-, Werkzeug- und Modellbau sowie der kunststoffverarbeitenden Industrie sind anzutreffen. Als sehr innovations- und exportfreudig hervorgetan hat sich der Bereich des Werkzeug-/Modellbaus (Hofmann Innovation Group GmbH) und ein in diesem Bereich agierendes Unternehmen, das Maschinen für das Selektive Laserschmelzen baut und entwickelt (Concept Laser GmbH). Auch die Speditionsbranche ist durch ein großes, international agierendes Unternehmen vertreten.

Die wichtigsten Unternehmen sind:

  • Panzer & Kraus GmbH & Co. KG (Entsorgungsfachbetrieb)
  • Unternehmensgruppe Hofmann Innovation Group GmbH (Werkzeugbau Siegfried Hofmann GmbH, Modellbau Robert Hofmann GmbH, Concept Laser GmbH)
  • Komfort und Wohnen (Himolla-Gruppe) (Polstermöbel)
  • Veenendaal Schaumstoffwerke
  • M+S Piano-Express GmbH (ehemals Kraus & Pabst GmbH), (internationale Spedition)
  • InnoTech Sondermaschinen und Vorrichtungen GmbH
  • Alecos (IT-Fachhändler)
  • Schmolke (Möbelcenter)
  • Horst Müller Kunststoffe GmbH
  • Schwab & Gick Lichtenfels (SGL)
  • AW-GmbH (Kunststoff-Farbkonzentrate)
  • Lifocolor Farben GmbH & Co. KG (Kunststoff Farbkonzentrate)
  • Rießner Gase GmbH (technische und medizinische Gase)
  • KnorrPrandell (weltgrößter Großhandel für Bastel- und Dekorationsbedarf) ab 2008 Umbenennung in Gütermann
  • Kühne + Nagel Niederlassung Lichtenfels (Internationale Spedition)
  • Ziel GmbH (Software für Reisebüros)
  • Das "Weidenwerk", Fachgeschäft für Flechtwerkgestaltung direkt am Markt/Rathaus

Weitere bedeutende Arbeitgeber für die Stadt und die Region sind das Klinikum Lichtenfels und die Sparkasse Coburg – Lichtenfels, die beide unter den hundert größten oberfränkischen Arbeitgebern zu finden sind.

Wirtschaftsverbände

  • Industrie- und Handelsgremium Lichtenfels
  • Kreishandwerkerschaft Lichtenfels mit Lehrbauhof
  • Bayerischer Bauernverband, Geschäftsstelle Lichtenfels

Verkehr

Straßenverkehr

Die Bundesstraßen 173 und 289 führen durch das Stadtgebiet. Die B 173 ist autobahnähnlich ausgebaut und wurde Anfang 2008 von Bamberg bis Lichtenfels zur Bundesautobahn 73 aufgestuft. Am 5. September 2008 wurde die von Norden kommende A 73 zwischen Lichtenfels und Coburg für den Verkehr freigegeben. Zwischen den Stadtteilen Seubelsdorf und Reundorf zweigt seitdem die B 173 von der A 73 ab.

Schienenverkehr

Die erste Strecke durch Lichtenfels war die Bahnstrecke Bamberg–Hof der Ludwig-Süd-Nord-Bahn. Es folgte die im Bahnhof Lichtenfels abzweigende Werrabahn, die vor dem Zweiten Weltkrieg bis nach Eisenach führte. Heute wird die Strecke über Coburg nach Sonneberg befahren. Wenig nördlich von Lichtenfels zweigt die Frankenwaldbahn nach Saalfeld ab. Auf ihr fährt heute die ICE-Linie Hamburg–Berlin–München, deren Züge im Zweistundentakt in Lichtenfels halten. Der ICE-Halt wird voraussichtlich Ende 2017 mit Inbetriebnahme der Schnellfahrstrecke Nürnberg–Erfurt entfallen, da die Neubaustrecke westlich an Lichtenfels vorbeiführt. Weiter gibt es Regionalverkehr in Richtung Coburg, Bamberg, Saalfeld und Hof/Bayreuth.

Seit 1. Januar 2015 ist Lichtenfels Mitglied des Verkehrsverbunds Großraum Nürnberg.

Luftverkehr

Durch den Flugplatz Lichtenfels ist die Stadt auch im Luftverkehr zu erreichen. Der Verkehrslandeplatz hat eine 700 m lange Grasbahn und ist für ein maximales Abfluggewicht von 3,7 Tonnen zugelassen.

Nahverkehr

Die Stadtwerke Lichtenfels betreiben in Zusammenarbeit mit einem lokalen Busunternehmen den öffentlichen Nahverkehr. Im Stadtgebiet und in den umliegenden Ortschaften gibt es insgesamt sechs Buslinien, die teilweise im Halbstundentakt bedient werden.

Bildung und Forschung

Allgemeinbildende Schulen

  • Meranier-Gymnasium
  • 4 Grundschulen
  • Private Wirtschaftsschule Lichtenfels
  • Schulzentrum an der Friedenslinde mit
    • Herzog-Otto-Schule (Mittelschule)
    • Musikschule

Berufsbildende Schulen

  • Staatliche Berufsfachschule für Flechtwerkgestaltung
  • Staatliche Berufsschule mit Fachschule für Informatik
  • Krankenpflegeschule
  • Maintal-Berufsfachschule für Kosmetik
  • Private Berufsfachschule für Altenpflegehilfe

Förderschulen

  • Maximilian-Kolbe-Schulzentrum
    • Schule zur individuellen Lebensbewältigung
  • St.-Katharina-Förderzentrum
    • Schule zur individuellen Lernförderung

Erwachsenenbildung

  • Volkshochschule (Hauptstelle Lichtenfels)
  • Schule für Dorf- und Flurerneuerung (im Konventbau des ehemaligen Kloster Langheim im Stadtteil Klosterlangheim)

Forschungs- und Innovationseinrichtungen

  • Innovations- Technologie- und Designzentrum für das deutsche Flechthandwerk

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Kino

In Lichtenfels ist mit der Neuen Filmbühne ein kleines Kinocenter vorhanden, welches als Neubau 1999 entstanden ist. Es befindet sich in dem ebenfalls 1999 neu gebauten Kaufhauskomplex in der Innenstadt nahe der Fußgängerzone und verfügt seit einem Umbau im Jahr 2014 über drei Vorführungssäle mit insgesamt 270 Sitzplätzen.

Museen

  • Stadtmuseum
  • Fossiliensammlung in der Herzog-Otto-Mittelschule
  • Heimatmuseum Klosterlangheim

Bauwerke

  • Katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt (spätmittelalterlich, Chor 1487 geweiht; barocke Ausstattung) In den Jahren 1976 bis 1979 wurde die Stadtpfarrkirche von Hubert Weber neu gestaltet. Die Kirche erhielt einen aus Lindenholz geschnitzten und vergoldeten Ambo. Ebenfalls neu gestaltet wurden der Altar- und der Marienleuchter sowie das große doppelflügelige Hauptportal, nach Entwürfen des Künstlers modelliert und in Bronze gegossen.
  • Martin-Luther-Kirche (evangelisch-lutherisch, errichtet 1902/03 nach Plänen von Gustav Haeberle)
  • Kapelle St. Jakob (katholisch)
  • Spitalkirche: Die katholische Kirche wurde im Jahre 1972 ebenfalls von Hubert Weber neu gestaltet.
  • Stadtschloss (errichtet 1555/56 als Adelssitz, ab dem 17. Jahrhundert Getreidespeicher, 1891–1970 Flechtmaterialienlager, seit 1991 Veranstaltungs- und Tagungsstätte)
  • Oberer oder Kronacher Torturm (untere Geschosse frühes 15., mittleres 16. Jahrhundert, oberstes Geschoss 1802)
  • Unteres oder Bamberger Tor
  • Roter Turm (höchster Punkt der ehemaligen Stadtbefestigung)
  • Teile der alten Stadtmauer
  • Ehemaliges Forsthaus (heute Buchhandlung)
  • Kastenhof
  • Barockes Rathaus (errichtet 1742/43 nach Plänen von Justus Heinrich Dientzenhofer)
  • Rathaus II (ehemaliges Landgericht, ab 1861 Bezirksamt, ab 1916 Vermessungsamt)
  • Bahnhof
  • Stadtmuseum (untergebracht seit 1999 in der ehemaligen Direktorenvilla der Bayerischen Bierbrauerei)
  • Kunstgalerie im alten Apothekerhaus am Marktplatz 28
  • Bismarckturm, ein 20,5 m hoher Aussichtsturm am Herberg im Norden von Lichtenfels. Der Turm wurde 1903 als „Sieges-Aussichtsturm“ nach Plänen von Joh. Gräbner aus Lichtenfels errichtet, am 25. April 1933 in Bismarckturm umbenannt und ist heute auch als „Herbergturm“ oder „Hohe Warte“ bekannt
  • Wasserturm (genutzt als Kletterraum von der DAV-Sektion Lichtenfels)
  • Barocke Klosteranlage des ehemaligen Zisterzienserklosters Langheim mit Konventbau im Stadtteil Klosterlangheim
  • Gutshof Nassanger im Stadtteil Trieb
  • Schloss Schney
  • Unterirdische Gänge unter der Altstadt
  • Brückenbauwerk BW 67a der BAB 73 bei Kösten
  • Ehemalige Burg Lichtenfels

Jüdischer Friedhof

Im Osten der Gemeinde befindet sich der Jüdische Friedhof mit zwei Gedenksteinen, die an 25 jüdische Opfer der Shoa sowie an 48 weitere Opfer des Faschismus erinnern.

Baudenkmäler

→ Liste der Baudenkmäler in Lichtenfels (Oberfranken)

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Korbmarkt an jedem dritten Wochenende im September
  • Schützenfest zehn Tage ab dem zweiten Wochenende im Juli
  • Q11/Q12-Session: Bis zu viermal im Jahr veranstaltet die aktuelle Qualifikationsstufe des Meranier-Gymnasiums eine Session in der Stadthalle.
  • Führung durch die unterirdischen Gänge von Lichtenfels
  • Lichtenfelser Sonnentage (Ausstellung über erneuerbare Energien im Landratsamt jährlich Ende Juli)
  • Lichtenfelser Kirchweih (erstes Wochenende im Mai)
  • Ragnarök Festival jährlich am Wochenende nach Ostern

Lichtenfels in der Literatur

Der Schriftsteller Friedrich Gerstäcker (1816–1872) wählte Lichtenfels zum Schauplatz seiner im Jahr 1857 erschienenen Erzählung Herrn Mahlhubers Reiseabenteuer.

Söhne und Töchter der Stadt

  • Friedrich Myconius (1490–1546), Reformator
  • Heinrich Faber (um 1490–1552), Pädagoge und Musiktheoretiker
  • Andreas Röschlaub (1768–1835), Mediziner und Naturphilosoph
  • Franz Jacobi (1864–1942), Theaterschauspieler
  • Thomas Dehler (1897–1967), Politiker (DDP, FDP), Bundesjustizminister, FDP-Vorsitzender, MdB
  • Willi Ruckdeschel (1900–1974), Politiker (NSDAP) und SA-Führer
  • Max Jüngling (1903–1963), Politiker
  • Philipp Meyer (1919–1998), Regierungspräsident (1975–1984) von Unterfranken
  • Heinz Körner (* 1940), Grafik-Designer und Zeichner
  • Hajo Hoffmann (* 1945), Oberbürgermeister (1991–2004) von Saarbrücken
  • Reiner Dinkel (1946–2010), Bevölkerungswissenschaftler
  • Werner Schiffauer (* 1951), Kulturwissenschaftler, Ethnologe und Publizist
  • Reinhard Hütter (* 1958), Ordentlicher Professor für Theologie an der Duke University (USA); ordentliches Mitglied der Päpstlichen Akademie Thomas von Aquin
  • Jochen Großmann (* 1959), Professor für Gesang an der UDK Berlin
  • Gerhard Rießbeck (* 1964), Maler
  • Uwe Voigt (* 1965), Inhaber des Lehrstuhls für analytische Philosophie und Wissenschaftstheorie an der Universität Augsburg
  • Stefan Kießling (* 1984), Fußballspieler bei Bayer 04 Leverkusen
  • Torsten Oehrl (* 1986), Fußballspieler bei Eintracht Braunschweig
  • Emmi Zeulner (* 1987), Politikerin (CSU)

Weblinks

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtenfels (Oberfranken)

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