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Krumbach
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Stadt Krumbach (Schwaben)
Nattenhauser Straße 5
86381 Krumbach (Schwaben)

http://www.stadt-krumbach.de

Krumbach (Schwaben)

160pxAbb. 1 Wappen von Krumbach (Schwaben)
Basisdaten
Bundesland Bayern
Höhe 512 m
Fläche 44.75 km2
PLZ 86381
Vorwahl 08282
Adresse der Verwaltung Nattenhauser Str. 5
86381 Krumbach
Website www.krumbach.de
Erster Bürgermeister Hubert Fischer (Junge Wähler/Offene Liste e. V.)

Krumbach (Schwaben) ist die zweitgrößte Stadt im bayerisch-schwäbischen Landkreis Günzburg.

Geographie

Krumbach liegt im Naturraum der Unteren Iller-Lech-Schotterplatten, im Tal der Kammel, einem Nebenfluss der Mindel, die in die Donau entwässert. Die Stadtteile Niederraunau, Billenhausen und Hirschfelden liegen wie Krumbach im Kammeltal, Hohenraunau auf dem Höhenrücken zwischen dem Kammeltal und dem Tal des Krumbächles, das in Krumbach in die Kammel mündet. Die beiden anderen Stadtteile, Edenhausen und Attenhausen, liegen östlich von Krumbach im Tal des Haselbachs, einem Nebenbach der Kammel, der weiter nördlich, bei Naichen (Gemeinde Neuburg an der Kammel) in die Kammel mündet. Das Heilbad Krumbad liegt zwischen Krumbach und Edenhausen am östlichen Rand des kleinen Tals des Weihergrabens, der, wie das Krumbächle, in Krumbach in die Kammel mündet.

Die Landschaft ist geprägt durch Wälder und landwirtschaftliche Nutzfläche (Ackerbau und Gründlandwirtschaft). Krumbach liegt auf 512 m über dem Amsterdamer Pegelmesspunkt an der Stadtpfarrkirche St. Michael. Das laut Regionalplan bevorzugt zu entwickelnde Mittelzentrum Krumbach gehört zur Planungsregion Donau-Iller. Die Stadt liegt etwa in der Mitte zwischen Ulm, Augsburg und Memmingen.

Die Gemarkungen Krumbach, Hürben, Attenhausen, Billenhausen, Edenhausen, Hohenraunau und Niederraunau spiegeln die ehemals selbständigen Gemeinden wider, aus denen sich das heutige Gemeindegebiet zusammensetzt.

Geschichte

1156 wurde Krumbach erstmals urkundlich erwähnt, das Marktrecht erhielt der Ort 1370. Krumbach, das Zentrum des südlichen Landkreises, war von 1305 bis 1805 habsburgisch und gehörte als Teil der Markgrafschaft Burgau zur vorderösterreichischen Territorienwelt; mit dem Frieden von Pressburg wurde Krumbach bayerisch. 1895 wurde Krumbach zur Stadt erhoben, am 1. Oktober 1902 erfolgte der Zusammenschluss mit dem Nachbardorf Hürben. 1912 wurde die Raiffeisenbank Krumbach/Schwaben gegründet. Bis 1933 hatte das Dorf Hürben beziehungsweise die Stadt einen vergleichsweise hohen Anteil an jüdischen Bürgern in Bayern (→ siehe Jüdische Gemeinde Hürben). 1938 wurden alle noch dort lebenden jüdischen Bürger zunächst ins Günzburger Gefängnis gebracht. Davon konnten bis zum Jahr 1941 27 Personen auswandern, weitere 18 zogen in andere Städte und die letzten 16 jüdischen Bürger Hürbens wurden im Jahr 1942 deportiert und ermordet. Insgesamt kamen in der Zeit des Nationalsozialismus 38 Juden um, die in Hürben bzw. Krumbach geboren wurden oder längere Zeit hier wohnten.

Bis zum 30. Juni 1972 war Krumbach Kreisstadt des Landkreises Krumbach (Schwaben).

Eingemeindungen

Am 1. Oktober 1902 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Hürben eingegliedert.

Mit der Gebietsreform wurden die Gemeinden Hohenraunau (1. Januar 1972), Billenhausen mit Hirschfelden (1. Juli 1972), Edenhausen mit dem Krumbad (1. Januar 1973), Attenhausen (1. Januar 1977) und Niederraunau (1. Mai 1978) eingegliedert. Niederraunau ist bereits 1067 urkundlich erwähnt und wurde unter Georg von Freyberg von Maximilian I. 1494 zum Markt erhoben.

Einwohnerentwicklung

Datum Krumbach
mit den
Stadtteilen
Krumbach
(ab 1902: mit Hürben)
Hürben
(1902 eingemeindet)
Attenhausen (1977 eingemeindet) Billenhausen (mit Hirschfelden; 1972 eingem.) Edenhausen (mit Krumbad; 1973 eingem.) Hohenraunau (1972 eingemeindet) Niederraunau (1978 eingemeindet)
01.12.1840 4.628
01.12.1871 4.900
01.12.1895 1.871 1.279
01.12.1900 5.009 244 417 337 250 589
01.12.1910 3.358 262 368 366 247 662
16.06.1925 5.448
17.05.1939 5.619 3.774 215 383 331 227 640
13.09.1950 9.432 6.420 363 712 475 330 1.132
06.06.1961 10.290 7.877 256 524 387 263 983
27.05.1970 11.969 9.285 284 539 395 255 1.211
25.05.1987 11.757 9.089 330 551 417 258 1.112
365 524 405 295 1.267
31.12.2010 12.612 9.807 361 502 391 269 1.282
31.12.2011 12.564 9.768 362 506 388 272 1.268

Die folgenden Einwohnerzahlen beziehen sich immer auf die Stadt Krumbach mit den Stadtteilen:

Datum Einwohner
31.12.1999 12.454
31.12.2000 12.447
31.12.2001 12.502
31.12.2002 12.524
Datum Einwohner
31.12.2003 12.667
31.12.2004 12.673
31.12.2005 12.719
31.12.2006 12.561
Datum Einwohner
31.12.2007 12.562
31.12.2008 12.564
31.12.2009 12.531
31.12.2010 12.493
Datum Einwohner
31.12.2011 12.404
31.12.2012 12.351
31.12.2013 12.662
31.12.2014 12.843
31.12.2015 13.083

Auf der Grundlage des Zensus 2011 betrug die Einwohnerzahl zum 31. Dezember 2011 der Stadt 12.404. Davon waren 5.999 männlichen Geschlechts und 6.405 weiblichen Geschlechts. Zum 31. Dezember 2015 lebten 6.481 Männer und 6.602 Frauen in Krumbach.

Politik

Stadtrat

Der Stadtrat hat 24 Mitglieder. Seit der Kommunalwahl am 16. März 2014 verteilen sich die Sitze auf folgende Listen:

Partei/Liste Sitze Stimmenanteil
CSU 10 41,26 %
SPD 4 16,10 %
Unabhängige Freie Wählergemeinschaft (UFWG) 5 21,83 %
Junge Wähler (JW) 5 20,81 %
Gesamt 24 100 %
Gegenüber der Kommunalwahl 2008 verlor die SPD einen Sitz, die Jungen Wähler konnten einen Sitz hinzugewinnen; CSU und UFWG konnten die Anzahl ihrer Sitze halten.

Erster Bürgermeister, der zusätzlich auch dem Stadtrat angehört, ist seit 1. Mai 2008 Hubert Fischer (Junge Wähler/Offene Liste). Bei der Kommunalwahl 2014 wurde er mit 92,2 % der gültigen Stimmen im Amt bestätigt. Zweiter Bürgermeister ist Gerhard Weiß (CSU), Dritter Bürgermeister Josef Langenbach (UFWG), beide Mitglieder des Stadtrats.

Bürgermeister bzw. Ortsvorsteher von Krumbach seit 1799

  • 1799-1800: Johann Michael Jochner, Kupferschmiedmeister
  • 1800-1810: Lukas Steichele, Lodner
  • 1812–1820: Mathias Hayn, Apotheker
  • 1821–1823: Johann Miller, Zinngießer
  • 1824–1826: Johann Böck, Handelsmann
  • 1826–1832: Mathias Hayn, Apotheker
  • 1832: Anton Stempfle
  • 1833: Leonhard Thalhofer
  • 1833–1844: Nepomuk Miller
  • 1835: Valentin Graf, Seilermeister
  • 1836–1848: Ignaz Miller
  • 1849–1851: Valentin Graf, Seilermeister
  • 1852–1853: Josef Reiß
  • 1854–1859: Mathias Vogel
  • 1860–1891: Benjamin Miller
  • 1892–1902: Ferdinand Reiß, Kaufmann
  • 1903–1918: Theodor Einsle, Kaufmann u. Weingroßhändler
  • 01.01.1919 – 31.12.1924: Max Herz, Kaufmann
  • 01.02.1925 – 31.01.1935: Dr. Max Sailer, Rechtsanwalt
  • 01.03.1935 – 27.04.1945: Konrad Kling, Prokurist
  • 14.05.1945 – 02.08.1945: Josef Bader, Wachsziehermeister
  • 14.08.1945 – 31.12.1947: Otto Steinhart, Wachswarenfabrikant
  • 01.05.1948 – 31.12.1963: Franz Aletsee, Direktor
  • 23.03.1964 – 30.04.1966: Karl Kling, Diplom-Ingenieur
  • 01.05.1966 – 12.05.1971: Ludwig Mayer, Stadtkämmerer
  • 01.09.1971 – 30.04.2002: Georg Winkler, Regierungsrat
  • 01.05.2002 – 30.04.2008: Willy Rothermel, Lehrer
  • seit dem 01.05.2008: Hubert Fischer, Vermessungs-Ingenieur

Wappen

Die Stadtfarben (rot-weiß) sowie das Wappen (in Rot ein schräglinker silberner Wellenbalken) erinnern an die lange Zugehörigkeit zur Markgrafschaft Burgau und damit zu Österreich.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Krumbach verfügt über einige Sehenswürdigkeiten. So zählt das Alte Rathaus am Marktplatz, ein Fachwerkbau von 1679, ebenso zu den das Ortsbild prägenden Sehenswürdigkeiten wie die barocke katholische Stadtpfarrkirche St. Michael von 1751/1753 und das Krumbacher Schloss von 1530. Die katholische Kirche St. Ulrich, deren Bauzeit umstritten ist, wurde spätestens 1438 geweiht. Das sogenannte Landauer-Haus wurde 1799 erbaut und beherbergt heute die Trachtenberatungsstelle des bayerischen Regierungsbezirks Schwaben. An Museen hat Krumbach das Mittelschwäbische Heimatmuseum, in dem die Geschichte und die Kulturgeschichte Mittelschwabens auf etwa 1500 m² erläutert. Das Wachsmuseum Krumbach zeigt Kunst, welche aus Wachs gefertigt wurde. Die Mühlkapelle ist ein Zeugnis der vielen kleinen Barockkapellen in Oberschwaben. Das gotische Hürbener Wasserschloss von 1478 beherbergt heute die Beratungsstelle für Volksmusik des Bezirk Schwaben. Des Weiteren zählen in der Stadt weitere Einzelgebäude zu den Sehenswürdigkeiten, darunter auch der moderne Kirchenbau der Maria-Hilf-Kirche. In den Stadtteilen gibt es des Weiteren weitere Sehenswürdigkeiten wie den Dossenberger-Pfarrhof in Billenhausen oder das Niederraunauer Schloss. Der Kneipp-Rundweg führt etwa 4 km durch die Stadt, an der Kammel und am Krumbächlein entlang.

Wirtschaft und Infrastruktur

In der Stadt befinden sich unter anderem Automobilzulieferbetriebe, Lackfabrik, Anlagenbau und Verfahrenstechnik, Webereien, Wachswarenfabriken, Teppichbodenwerk, Online-Druckerei und eine bekannte Silbermanufaktur. Krumbach ist Hauptsitz der weltweit im Anlagenbau tätigen Lingl-Gruppe, dem größten Arbeitgeber. Die Unternehmensgruppe Borgers AG betreibt ebenso ein Werk im Ort und ist der zweitgrößte Arbeitgeber.

Verkehr

Krumbach liegt an der Landesentwicklungsachse von überregionaler Bedeutung Günzburg–Mindelheim, die sich aus der ab 1892 bestehenden Mittelschwabenbahn (Günzburg–Krumbach–Mindelheim) sowie der Bundesstraße 16 (Regensburg–Donauwörth–Günzburg–Mindelheim–Füssen) bildet, sowie an der B 300 Ingolstadt–Augsburg–Memmingen. Die Bundesautobahnen 7 (Memmingen–Ulm), 8 (Stuttgart–München) und 96 (München–Memmingen-Lindau) sind jeweils in etwa 30 Minuten Fahrt zu erreichen.

Seit Juli 2009 wird der Stadtbusverkehr nach dem Prinzip des Bedarfsgesteuerten Flächenbetriebes durchgeführt. Die Flexibus genannten Kleinbusse verkehren nicht nur in Krumbach und den Stadtteilen, sondern auch in alle Orte, die in den Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Krumbach (Schwaben) liegen.

Öffentliche Einrichtungen und Bildung

Krumbach ist Sitz zahlreicher Behörden wie einer Polizeiinspektion, dem Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben, dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (zuständig für die Landkreise Günzburg und Neu-Ulm), einem staatlichen Bauamt, einer Außenstelle des Landratsamts Günzburg sowie der zentralisierten Finanzkasse Schwaben Nord, Teil– bzw. Außenstelle des Finanzamts Günzburg. Als Schulstandort bedient Krumbach auch das Umland bis ins Unterallgäu (Babenhausen). So sind in Krumbach eine Hauptschule, eine Realschule, ein Gymnasium, eine Fachober- und Berufsoberschule, eine Berufsschule mit drei angeschlossenen Berufsfachschulen, eine Berufsfachschule für Musik und eine Fachakademie für Sozialpädagogik angesiedelt wie auch eine Grundschule.

Kommunale Finanzen und Steuern

Der Gewerbesteuerhebesatz der Stadt Krumbach liegt bei 335 %.

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

  • Ferdinand Reiß (1837–1904), Bürgermeister von 1893 bis 1902.
  • Karl Mantel (1869–1929), Regierungsbeamter, großer Förderer der Stadt
  • Theodor Einsle (1853–1934), Weingroßhändler und Bürgermeister (1903 bis 1918)
  • Heinrich Sinz (1871–1951), Stadtpfarrer und Heimatforscher
  • Franz Aletsee (1898–1965), Direktor und ehrenamtlicher Bürgermeister (1948 bis 1963)

Söhne und Töchter der Stadt

(einschließlich der eingemeindeten Orte in chronologischer Reihenfolge)

  • Heinrich Thannhauser (1859–1934), Kunsthändler
  • Maximilian Bernhart (* 12. Oktober 1883 in Krumbach; † 1. Oktober 1952 in Türkheim), Numismatiker, Direktor der Staatlichen Münzsammlung München
  • Ernst Buschor (1886–1961), Archäologe
  • Franz Tausend (1884–1942), Alchemist und Betrüger
  • Justin Thannhauser (1892–1976), Kunsthändler
  • Martin Egg (1915–2007), Heimatdichter
  • Walter Westrupp (* 1944), Folksänger, ehemaliges Mitglied des Duos Witthüser & Westrupp
  • Michaela Pilters (* 1952), Journalistin
  • Hermann Sallinger (1953–2002), Unternehmer, Dozent und Buchautor
  • Perry Paul (* 1953), Bauchredner und Entertainer
  • Gerd Müller (* 1955), Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (CSU)
  • Wilhelm Schmid (* 1953), Philosoph, Dozent, Buchautor und Kolumnist
  • Volkher Häusler (* 1958), Dirigent und Kirchenmusiker
  • Gerhard Wisnewski (* 1959), Schriftsteller
  • Frank Nägele (* 1964), Politiker (SPD)
  • Thomas Tuchel (* 1973), Fußballspieler und -trainer
  • Mario Jeckle (1974–2004), Informatiker und Buchautor
  • Tanja Wörle (* 1980), Fußballspielerin
  • Thomas Wörle (* 1982), Fußballtrainer

Persönlichkeiten mit Bezug zur Stadt

(chronologisch)

  • Hedwig Lachmann (1865–1918), jüdische Literatin
  • Otto Schorer (1917–2006), Heimatmaler
  • Carlo Schellemann (1924–2010), Maler und Grafiker
  • Karl Ganser (* 1937), international bekannter Stadtentwickler
  • Thomas Lumper (* 1963) Bundesliga-Schachspieler, FIDE-Meister
  • Thomas Tuchel (* 1973), ehemaliger deutscher Fußballspieler und heutiger Fußballtrainer.

Sonstiges

  • Einen Kilometer östlich der Stadt liegt das Heilbad Krumbad, das älteste Heilbad Schwabens. Seine Ursprünge reichen bis in das 14. Jahrhundert zurück.
  • Der Musikverein der Stadt pflegt Beziehungen mit den Musikern in Kaltern, Südtirol.
  • Der Schachklub Krumbach spielt seit Jahrzehnten eine dominierende Rolle in Schwaben und Bayern. Sowohl die Damen als auch die Herrenmannschaft stießen in die 2. Bundesliga vor.
  • Einen Kilometer entfernt liegt das Schloss Niederraunau im gleichnamigen Stadtteil. Das in idyllischer Lage bei Krumbach liegende Schloss stand zeitweise im Besitz der Freiherren von Ponickau und wurde in den letzten Jahren aufwendig saniert.
  • Ungefähr sechs Kilometer westlich von Krumbach im Günztal liegt der Oberrieder Weiher, ein beliebter Badesee, an dem sich seit dem Jahr 2005 auch ein Campingplatz befindet.
  • Krumbach liegt am Kammeltal-Radweg.
  • In den 1960er Jahren arbeitete Conrad Schumann, der durch das Foto von seiner Flucht aus der DDR weltweit bekannt wurde, einige Jahre in der Weinkellerei Einsle in Krumbach. Er wohnte damals im heutigen Stadtteil Edenhausen.

Weblinks

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Krumbach (Schwaben)

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