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Klingenthal
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Stadt Klingenthal
Kirchstraße 14
8248 Klingenthal

http://www.klingenthal.de

Klingenthal

160pxAbb. 1 Wappen von Klingenthal
Basisdaten
Bundesland Sachsen
Höhe 569 m
PLZ 08248,
08267 (Zwota)
Vorwahl 037467,
037465 (Mühlleithen)
Adresse der Verwaltung Kirchstraße 14
08248 Klingenthal
Website www.klingenthal.de
Bürgermeister Thomas Hennig (CDU)

Klingenthal, bis 2007 Klingenthal/Sa., ist eine Stadt im Südosten des sächsischen Vogtlandkreises. Sie befindet sich im Musikwinkel im Naturpark Erzgebirge/Vogtland. Die Stadt erlangte Bekanntheit durch den Musikinstrumentenbau, als Ferienort im Vogtland und als Wintersportort.

Geographie

Klingenthal liegt unmittelbar an der Grenze zu Tschechien, gegenüber von Kraslice (Graslitz), am Fuße des Aschbergs (). Die mit 10,5 km langgestreckte Stadt ist von Nadelwald (vorwiegend Fichten) umgeben. Klingenthal liegt im Südosten des sächsischen Teils des historischen Vogtlands, gehört aber bezüglich des Naturraums zum Westerzgebirge. Das Stadtgebiet liegt im Naturpark Erzgebirge/Vogtland.

Durch Klingenthal fließen die Brunndöbra und die Zwota. Beide vereinigen sich an der deutsch-tschechischen Grenze zum Grenzfluss Zwotau, der in die Eger mündet.

Wichtige Berge um Klingenthal:

  • Kiel (942 m)
  • Aschberg (936 m)
  • Schneckenstein (883 m)
  • Schwarzberg (802 m)
  • Bleiberg (802 m)

Stadtgliederung

Die Stadt Klingenthal besteht aus drei Ortsteilen, die eine Funktion als Ortschaft mit eigenem Ortschaftsrat erfüllen.

Ortschaften Ortsteile
Klingenthal Klingenthal (mit Döhlerwald, Huth, Kriegberg (heute: Körnerberg/Friedensberg), Quittenbach und Unterklingenthal), Brunndöbra (mit Mittelberg), Sachsenberg-Georgenthal (bestehend aus Sachsenberg (Obersachsenberg und Untersachsenberg) und Georgenthal (mit Aschberg und Steindöbra))
Mühlleithen (seit 1. April 1992) Mühlleithen, Winselburg
Zwota (seit 1. Januar 2013) Oberzwota, Zwota (mit Zechenbach)
  • gehört seit 2013 zum Ortsteil Klingenthal

Nachbargemeinden

Die Nachbargemeinden im Vogtlandkreis sind Markneukirchen, Schöneck/Vogtl., Grünbach und Muldenhammer. In Tschechien gibt es die Nachbargemeinden Kraslice, Ortsteil Hraničná und Bublava.

Geschichte

An der Zwota nahe der böhmischen Grenze wurde ab 1591 von Sebastian Köppel ein Hammerwerk errichtet, um die nahen Vorkommen an Eisenerz sowie die weitläufigen Wälder der Region zu nutzen. Am 1. Februar 1602 erfolgte dann auch die erste Erwähnung des Namens „Höllhammer“ im Kirchenbuch der Stadt Schöneck. Es lebten zu dieser Zeit dort Hammerschmiede, Bergleute und Köhler. Bergbau wurde vor allem im Bereich von Brunndöbra und im Tal des Dürrenbachs betrieben. 1628 brannte das Hammerwerk ab. Es wurde bis auf das Hammergut nicht wieder aufgebaut.

In der Mitte des 17. Jahrhunderts führten böhmische Exulanten, die im Zuge der Gegenreformation auswanderten, den Geigenbau in Klingenthal ein. 1716 fand die Gründung einer Geigenmacherinnung statt. Ende des 18. Jahrhunderts folgte die Einführung der Bogenmacherei, der Saitenmacherei und der Fertigung von Holz- und Blechblasinstrumenten in Klingenthal. Im Jahre 1829 kamen die Mundharmonikaproduktion und die Holzkammfertigung dazu, 1852 die Herstellung der Handharmonika, das spätere Akkordeon. Klingenthal wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einem Weltzentrum der Harmonikaproduktion. Die älteren Zweige des Musikinstrumentengewerbes wurden durch die Harmonikainstrumente weitgehend verdrängt. Seit 1875 hat Klingenthal einen Bahnanschluss.

Klingenthal lag bis 1856 im kursächsischen bzw. königlich-sächsischen Amt Voigtsberg. Ab 1856 war der Ort Verwaltungssitz des Gerichtsamts Klingenthal. Im Jahr 1875 kam der Ort zur Amtshauptmannschaft Auerbach.

Zu Beginn der Zeit des Nationalsozialismus wurden im Keller des Rathauses und auf dem Gelände der ehemaligen Bräckleinscheune im April und Mai 1933 politische NS-Gegner misshandelt und danach in verschiedene Konzentrationslager deportiert. Das zu ihrer Erinnerung errichtete Ehrenmal wurde 1994 gegen den Widerstand von Angehörigen Verfolgter abgerissen.

Das Stadtrecht erhielt Klingenthal am 1. Oktober 1919. Am 25. Juli 1952 wurde aus Teilen der früheren Kreise Auerbach und Oelsnitz der Kreis Klingenthal im Bezirk Chemnitz (1953 in Bezirk Karl-Marx-Stadt umbenannt) gebildet, der 1990 als sächsischer Landkreis Klingenthal fortgeführt wurde. Seit 1996 gehört Klingenthal zum Vogtlandkreis, dessen Verwaltungssitz Plauen ist. Im Unterschied zum elsässischen Klingenthal lautete der offizielle Name der Stadt bis zum 31. Januar 2007 Klingenthal/Sa. Mit Beschluss 377 (veröffentlicht im Amtsblatt der Stadt vom 9. Februar 2007) wurde der Zusatz Sa. gestrichen, die Stadt heißt nach diesem Beschluss seither nur noch Klingenthal.

Die Eigenarten der Gebirgslandschaft haben den Wintersport seit Anfang des 20. Jahrhunderts in Klingenthal heimisch werden lassen. Die Leistungen der Klingenthaler Skisportler haben den Ort und das Niveau des nordischen Skisportes international mitbestimmt.

Eingemeindungen

Am 1. Juli 1950 wurden Brunndöbra und Sachsenberg-Georgenthal nach Klingenthal eingemeindet. Am 1. April 1992 kam Mühlleithen hinzu, am 1. Januar 2013 schließlich Zwota.

Einwohnerentwicklung

Der sprunghafte Anstieg der Einwohnerzahl im Jahre 1950 ist auf die Eingemeindung von Brunndöbra und Sachsenberg-Georgenthal zurückzuführen. Zu DDR-Zeiten war die Einwohnerzahl der stark industrialisierten Stadt bereits wieder rückläufig. Der wirtschaftliche Niedergang nach der politischen Wende begünstigte diesen Vorgang. Ein weiterer Faktor, der diese Entwicklung begünstigt, ist die Verfügbarkeit preisgünstiger Arbeit aus Tschechien, das seit 2001 per Straßen- und Eisenbahngrenzübergang mit der Stadt verbunden ist. Im Zuge der allmählichen Annäherung der Lohnniveaus der Tschechischen Republik und Deutschlands könnte sich dieser Effekt allerdings zusehends abschwächen.

Allerdings ist die Einwohnerzahl nicht mehr so drastisch rückläufig, wie noch vor einigen Jahren, 2020 wird die Stadt voraussichtlich zwischen 7800 und 7400 Einwohnern haben. Der Anteil der über 65-jährigen soll bis 2020 auf knapp ein Drittel der Gesamtbevölkerung steigen und entspricht damit anderen Kommunen des Freistaates Sachsen. Der Anteil der 15- bis 65-jährigen nimmt voraussichtlich um etwa 10 % ab und erreicht damit etwa 55 %. Die Zahl der Kinder unter 15 Jahren könnte jedoch einen Anstieg von 8 % auf 10 % verzeichnen und wäre damit 2020 höher als in Nachbarstädten wie zum Beispiel Markneukirchen.

Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember):

1834 bis 1946
  • 1834: 1.577
  • 1871: 2.563
  • 1890: 4.755
  • 1910: 6.158
  • 1925: 6.471
  • 1933: 6.491
  • 1946: 6.652 *
1950 bis 1999
  • 1950: 17.399 **
  • 1960: 15.497
  • 1971: 14.062
  • 1981: 13.364
  • 1984: 13.369
  • 1998: 10.471
  • 1999: 10.203
2000 bis 2010
  • 2000: 9.999
  • 2001: 9.769
  • 2002: 9.500
  • 2003: 9.315
  • 2004: 9.116
  • 2007: 8.674
  • 2008: 8.575
  • 2010: 8.268
2012 bis 2013
  • 2012: 9.167
  • 2013: 9.078
  • 2015: 8.783
* 29. Oktober     ** 31. August

Politik

Stadtrat

Seit der Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014 verteilen sich die 18 Sitze des Stadtrates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:

  • CDU: 9 Sitze
  • Pro Klingenthal – meine Stadt e.V. (Pro): 5 Sitze
  • Freie Wählergemeinschaft Klingenthal (FWG): 3 Sitze
  • SPD: 1 Sitz

Mit der Fusion der Gemeinden Klingenthal und Zwota am 1. Januar 2013 wurde der Stadtrat um den bisherigen Gemeinderat von Zwota erweitert; der bisherige Stadtrat wird zugleich Ortschaftsrat von Klingenthal.

Bürgermeister

Bis März 2010 war Reiner Schneidenbach (CDU) Bürgermeister von Klingenthal, seit April 2010 hatte Enrico Bräunig (SPD) dieses Amt inne. Er wurde zum 31. Dezember 2012 in den Ruhestand verabschiedet. Bei der ersten Sitzung des Stadtrats am 10. Januar 2013 wurde die Hauptamtsleiterin Inge Schneider zur Amtsverweserin bestimmt, die die Geschäfte des Bürgermeisters bis zu dessen Neuwahl übernahm. Die Bürgermeisterwahl fand am 24. März 2013 statt. Bei dieser Wahl setzte sich der bisherige Zwotaer Bürgermeister Thomas Hennig (damals parteilos) gegen vier Mitbewerber durch. Auf ihn entfielen 97,59 % der Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 50,2 %.

Wappen, Flagge und Dienstsiegel

Die Stadt Klingenthal führt ein Wappen, eine Flagge und ein Dienstsiegel.;Wappenbeschreibung„Das Wappen der Stadt Klingenthal zeigt eine gelbe Lyra auf blauem Untergrund.“;Flagge„Als Flagge führt die Stadt Klingenthal eine gelb-blaue Streifenflagge mit aufgelegtem Stadtwappen.“;Dienstsiegel„Das Dienstsiegel der Stadt trägt das Stadtwappen mit der Umschrift ‚Stadt Klingenthal‘ und die Siegelnummer bzw. die Bezeichnung des Amtes. Die Siegelführung obliegt dem Bürgermeister.“

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen und Freilandanlagen

  • Musik- und Wintersportmuseum Klingenthal
  • Arboretum Klingenthal „An der Braunleithe“ des Forstbezirks Adorf (im Ortsteil Brunndöbra befindlich)
  • Tierpark Klingenthal auf der Richard-Wagner-Höhe (1963 eröffnet)
  • Harmonikamuseum Zwota im ehemaligen Schulgebäude
  • Akkordeon-Schaumanufaktur - seit 1. Januar 2011 geschlossen

Musik

  • Stadtorchester Klingenthal 1866 e. V.
  • Kirchenkonzerte in der Rundkirche Zum Friedefürsten
  • Internationaler Akkordeonwettbewerb
  • Männerchor Goldbergchor
  • Blasorchester Lindenkapelle
  • Akkordeonorchester Klingenthal e.V.
  • Posaunen- und Kirchenchöre der einzelnen Kirchgemeinden
  • Mundharmonika-Live Festival

Religionen und Kirchen

  • Evangelisch-lutherische Kirchen:
    • Stadtkirche Zum Friedefürsten (erbaut 1736–1737)
    • Lutherkirche, Brunndöbra (erbaut 1909)
    • Kirche St. Johannis, Sachsenberg-Georgenthal (erbaut 1872)
  • Römisch-katholische Kirche:
    • Kirche Maria Rosenkranz Königin (erbaut 1872)
  • Brüderbewegung (Freikirche)

Bauwerke

  • Großschanze an der Vogtland Arena
  • Jugendherberge Klingenthal
  • Wanderaussichtsturm „Otto Hermann Böhm“ – Der 1999 errichtete Turm hat eine Gesamthöhe von 32 m und eine Standorthöhe von über und befindet sich neben der 1929 errichteten Jugendherberge Klingenthal auf dem Aschberg.

Naturdenkmäler in der Umgebung Klingenthals

  • Topasfelsen Schneckenstein
  • Naturschutzgebiet Hochmoor Großer Kranichsee
  • Arnikawiese Winselburg
  • Radiumquelle im Steinbachtal

Sport

  • Vogtland Arena
  • Loipenzentrum Klingenthal/Mühlleithen: Rund um Klingenthal führen 110 km gespurte Loipen. Hier finden sportliche Wettkämpfe statt (zum Beispiel Kammlauf).
  • Ski-Lifte: In der Umgebung befinden sich 3 Skihänge mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad.
  • Tennisclub Klingenthal: Der TCK verfügt über 3 modern ausgestattete Tennisplätze im Stadtteil Zwota.
  • Mit dem SC Dynamo Klingenthal hatte eines der DDR-Wintersport-Leistungszentren seinen Sitz in der Stadt.

Regelmäßige Veranstaltungen

Jedes Jahr im Mai wird der Internationaler Akkordeonwettbewerb Klingenthal durchgeführt, der bei Experten in aller Welt ein hohes Ansehen genießt.

Weiterhin finden regelmäßig Konzerte im Park statt. Zwei Blasorchester, ein Akkordeonorchester und zahlreiche kleinere Musikgruppen sind durch Rundfunk, Fernsehen und Schallplatten bekannt.

Eine weitere bedeutende Veranstaltung ist Mundharmonika-Live an jedem dritten Wochenende im September. Höhepunkt des internationalen Mundharmonikafestivals ist neben den Workshops für Laien und Profis die musikalisch-kulinarische Livenacht mit Mundharmonikamusik in zahlreichen Klingenthaler Gaststätten. Die musikalische Palette reicht von Folk über Blues, Jazz, Dixieland bis zum Country.

In der Rundkirche „Zum Friedefürsten“ werden regelmäßig Kirchenkonzerte gegeben.

Wirtschaft und Infrastruktur

Gewerbe

  • Gastgewerbe insbesondere für Wander- und Wintersport-Tourismus
  • Sitz einiger Firmen und Einrichtungen zur Erforschung und Entwicklung, zum Bau und zur Reparatur von Musik-Instrumenten und Musik-Elektronik
  • Metallverarbeitende Betriebe
  • Forstwirtschaft
  • Produktion medizinischer Produkte
  • Herstellung elektronischer Bauteile, zum Beispiel für die Bahnindustrie
  • Herstellung von elektronischem Zubehör für Modelleisenbahnen

Verkehr

Klingenthal liegt an der Eisenbahnstrecke von Zwickau nach Sokolov (Falkenau/Eger), welche heute von der Vogtlandbahn (Zwickau – Klingenthal (Grenze)) und der tschechischen Eisenbahngesellschaft GW Train Regio (Klingenthal (Grenze) – Sokolov) betrieben wird. Täglich bestehen mit der Vogtlandbahn jede Stunde Anschlüsse nach Zwickau Zentrum und nach Kraslice-Sokolov von 6 bis 22 Uhr, montags-freitags wird die Strecke zwischen 5 und 23 Uhr bedient. An Samstagen besteht zudem die Möglichkeit, nach Karlsbad, Marienbad und Hof zu fahren.

Bis 2011 wurde der Bahnhof Klingenthal und dessen Umfeld verschönert. Dies wurde Ende September 2011 mit einem Abriss des mächtigen Empfangsgebäudes eingeleitet. Von 1917 bis 1964 verkehrte im Döbratal zwischen Klingenthal und Sachsenberg-Georgenthal die elektrisch betriebene Schmalspurbahn Klingenthal–Sachsenberg-Georgenthal mit 1.000 mm Spurweite.

Auf deren Relation verkehrt heute die Stadtbuslinie 48, mit der man vom Bahnhof aus das Stadtzentrum in wenigen Minuten erreicht. Neben dem Stadtbus verkehren mehrere Regionalbuslinien.

Durch Klingenthal führt die B 283, ab Kreuzung Graslitzer Straße jeweils als Auerbacher Straße (nach Nordosten; ehemals Leninstraße) und Markneukirchner Straße (nach Westen).Vier Verbindungen über die Staatsgrenze zwischen Deutschland und Tschechien gibt es in Klingenthal:

  • Eisenbahngrenzübergang der Linie Zwickau-Sokolov
  • PKW-Grenzübergang Klingenthal – Graslitz an der B 283
  • PKW-Grenzübergang Aschberg – Schwaderbach
  • Wanderübergang Klingenthal/Aschberg – Bublava

Bildung

  • Gewerbliche Berufsschule
  • Berufsfachschule „Vogtländischer Musikinstrumentenbau“ Klingenthal
  • Kreisvolkshochschule
  • Musikschule Vogtland e. V.
  • Schulzentrum „Am Amtsberg“ (Grundschule, Gymnasium mit vertieftem sportlichen und mathematisch-naturwissenschaftlichem Profil)

Persönlichkeiten

Filme

  • Einmal ist keinmal (auch bekannt als „So klingts in Klingenthal“). Spielfilm, DDR 1955. Regie: Konrad Wolf, Musik: Günter Kochan

Städtepartnerschaften

Klingenthal unterhält Städtepartnerschaften mit:

  • Kraslice (Graslitz), Tschechien, seit 1952
  • Neuenrade, Nordrhein-Westfalen, seit 1990
  • Castelfidardo, Italien seit Mai 2003

Weblinks

Einzelnachweise und Anmerkungen

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Klingenthal

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