Stadt Haldensleben
Der Bürgermeister
Markt 22
39340 Haldensleben

http://www.haldensleben.de

Haldensleben

160pxAbb. 1 Wappen von Haldensleben
Basisdaten
Bundesland Sachsen-Anhalt
Höhe 54 m
PLZ 39340,
39343 (Hundisburg, Süplingen),
39345 (Detzel Gut, Detzel Schloß, Hütten, Satuelle, Uthmöden, Wedringen)
Vorwahl 03904
Gliederung 3 Stadtteile, 6 Ortsteile und 7 Wohnplätze
Adresse der Verwaltung Markt 20–22
39340 Haldensleben
Website haldensleben.de
Bürgermeisterin Regina Blenkle (parteilos)

Haldensleben (plattdeutsch Halslä) ist Kreisstadt des Landkreises Börde in Sachsen-Anhalt.

Geografie

Die Stadt liegt klimagünstig eingebettet zwischen Magdeburger Börde, Colbitz-Letzlinger Heide und Elbaue. Durch Haldensleben hindurch fließt der Fluss Ohre, in der Nähe des Ortsteils Wedringen mündet die Beber in die Ohre. Haldensleben besitzt direkt am Mittellandkanal einen Binnenhafen. Nachbargemeinden sind Calvörde, Westheide, Niedere Börde, Hohe Börde, Altenhausen, Flechtingen und Bülstringen.

Ausdehnung des Stadtgebiets

Der Ort hat seine größte Ausdehnung in Nord-Süd-Richtung und steigt im Südwesten auf über 90 Meter Höhe an.

Stadtgliederung

Die Stadt Haldensleben gliedert sich in drei Stadtteile:

  • Haldensleben I (früher Neuhaldensleben)
  • Haldensleben II oder auch Althaldensleben (umgangssprachlich „Olln“)
  • Haldensleben III

Als Ortsteile der Stadt sind ausgewiesen:

  • Bodendorf
  • Hundisburg
  • Satuelle
  • Süplingen
  • Uthmöden
  • Wedringen
Als Wohnplätze der Stadt sind ausgewiesen:
  • Benitz
  • Dammühle
  • Detzel
  • Hütten
  • Klausort
  • Forsthaus Lübberitz
  • Papenberg
  • Planken

Geschichte

966 wird Haldensleben erstmals urkundlich erwähnt. Es taucht als „hahaldeslevo“ in einer Urkunde auf, in der Kaiser Otto I. einen gewissen Mamaco mit der Grafschaft Haldensleben belehnt. Neuhaldensleben war eine Kaufmannssiedlung der Burgwartfeste Althaldensleben im Nordthüringgau, der 1150 die Marktrechte verliehen wurden. Die Stadt wurde 1181 nach langer Belagerung durch Erzbischof Wichmann von Magdeburg zerstört. Die Belagerung hatte nur deshalb Erfolg, weil die Angreifer die Ohre aufstauten und damit die Stadt unter Wasser setzten. Seit 1215 gehörte Haldensleben zum Erzbistum Magdeburg. 1223 begann der Wiederaufbau der Stadt Neuhaldensleben. In Althaldensleben wurde 1228 das Zisterzienserinnenkloster Althaldensleben gegründet, eine Stiftung durch den Erzbischof Albrecht I. 1277 kam es in Neuhaldensleben zur Bildung des ersten Stadtrates. 1526 wurden die Marktrechte erneut verliehen und 1541 die Reformation eingeführt. 1636 forderte die Pest über 2000 Opfer und 1661 vernichtete ein Großbrand 60 Häuser.

Durch den Ort verlief einst die Lüneburger Heerstraße, eine seit dem Mittelalter bestehende Handelsstraße, diese führte von Leipzig über Calvörde und Braunschweig nach Lüneburg.

Seit 1680 war Neuhaldensleben als sogenannte Immediatstadt direkt dem brandenburg-preußischen Herzogtum Magdeburg unterstellt und lag bis 1807 im Holzkreis. In diese Zeit (1701–1703) fällt auch der Bau des später klassizistisch umgebauten Rathauses. Unter Napoleon wurde das westlich der Elbe gelegene Gebiet des Herzogtums Magdeburg dem Königreich Westphalen seines Bruders Jérôme zugeordnet, wobei Halberstadt der Sitz des Saale-Departements wurde. 1810 erfolgte die Aufhebung des Klosters. Die Gebäude wurden an Johann Gottlob Nathusius verkauft, der die Industrialisierung der Dörfer Althaldensleben und Hundisburg vorantrieb. Die Keramikindustrie und der Landmaschinenbau wurden begründet, und es wurde eine Zuckerfabrik, die zweite in Deutschland, die Zucker aus Runkelrüben erzeugte, errichtet. Nach dem Wiener Kongress ging Neuhaldensleben zurück an Preußen in die neu geschaffene Provinz Sachsen und wurde 1816 Kreisstadt.

1938, nach der Inbetriebnahme des Mittellandkanals, wurden Alt- und Neuhaldensleben zu Haldensleben zusammengelegt. In der Zeit des Nationalsozialismus beteiligten sich die Ärzte und Schwestern des Landeskrankenhauses an den nationalsozialistischen Krankenmorden, denen zwischen 1941 und 1945 41 Patienten zum Opfer fielen. 1950 erfolgten Stadterweiterungen durch Industriegebiete im Osten und Wohngebiete im Süden. 1963 überließ Albertine Plock, Enkelin von Wilhelm Grimm, dem Kreismuseum einen Teilnachlass der Brüder Grimm (siehe Grimm-Ausstellung Haldensleben).

Die Stadt vergrößerte sich durch die Eingemeindung von Wedringen (1991), Satuelle (1992), Uthmöden (1992) und Hundisburg (1994). 1992/93 wurde das Industriegebiet Haldensleben Ost fertiggestellt. Die Stadt gewann 2005 Gold beim Wettbewerb Unsere Stadt blüht auf. 2006 und 2008 wurde Haldensleben zudem zur familienfreundlichsten Gemeinde in Sachsen-Anhalt und 2011 zur „Kommune des Jahres“ in Sachsen-Anhalt gewählt. Am 1. Januar 2014 wurde Süplingen mit seinem Ortsteil Bodendorf eingemeindet.

Einwohnerentwicklung

(jeweils zum 31. Dezember)

  • 1998 – 21.209
  • 1999 – 21.070
  • 2000 – 20.871
  • 2001 – 20.830
  • 2002 – 20.598
  • 2003 – 20.448
  • 2004 – 20.036
  • 2005 – 19.924
  • 2006 – 19.749
  • 2007 – 19.506
  • 2008 – 19.223
  • 2009 – 19.018
  • 2010 – 18.882
  • 2011 – 18.758
  • 2012 – 18.361
  • 2013 – 18.253

Politik

Stadtrat

Seit der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 besteht der Stadtrat aus 28 Mitgliedern und dem getrennt gewählten Bürgermeister. Die Wahlbeteiligung lag bei 35,62 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:

Partei / Liste Sitze Stimmenanteil
CDU 9 32,05 %
Die Linke 5 18,54 %
SPD 3 10,70 %
Grüne 1 4,82 %
FDP 1 4,68 %
AfD 1 2,21 %
Freie Unabhängige Wählergemeinschaft (FUWG) 3 9,87 %
Bürger für Bürger Haldensleben 2 6,12 %
Wählergemeinschaft Pro Althaldensleben (WPA) 1 4,47 %
Einzelbewerber 2 5,21 %
Folgende Fraktionen haben sich gebildet:
  • CDU – 10 Mitglieder (einschließlich Bürgermeister)
  • Die Linke – 5 Mitglieder
  • SPD – 3 Mitglieder
  • DIE FRAKTION FUWG/WPA/DIE GRÜNEN/FDP – 6 Mitglieder
  • Bürgerfraktion – 4 Mitglieder
  • Ein Einzelbewerber bleibt fraktionslos.

Wappen

Das Wappen wurde am 8. September 1995 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.

Blasonierung: „In Gold eine blaue Burg mit zwei vierfenstrigen Türmen mit roten Spitzdächern und Knäufen, verbunden durch eine gezinnte Mauer mit geöffnetem schwarzen Tor und goldenen Torflügeln; zwischen den Türmen schwebend ein aufrechtstehender schwarzer Schlüssel mit Bart nach rechts.“

Dieses Wappen, das später in das Ratssiegel übernommen wurde, stammt wahrscheinlich aus der Zeit, als Haldensleben von Heinrich dem Löwen das Stadtrecht erhielt. Während die Burg auf die Befestigung und Wehrhaftigkeit der Stadt, vielleicht auch auf die schon von Kaiser Otto I. urkundlich erwähnte Burg Haldeslevo hindeutet, deutet der Schlüssel wohl auf die Lage zwischen Altmark und Magdeburger Börde hin: Haldensleben ist der Schlüssel zwischen Altmark und Börde.

Das Wappen wurde vom Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch gestaltet.

Flagge

Die Flagge der Stadt zeigt die Farben Blau/Gelb mit dem aufgelegten Stadtwappen.

Städtepartnerschaften

Helmstedt Deutschland seit 1990
Viernheim Deutschland seit 1992
Ciechanów Polen seit 1992

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Die Kulturdenkmale der Stadt sind im örtlichen Denkmalverzeichnis eingetragen.

Sehenswürdigkeiten

Historische Altstadt mit mittelalterlichem Stadtkern und fast vollständig erhaltener, 2,1 Kilometer langer Stadtmauer, Bülstringer und Stendaler Torturm (beides 13. Jahrhundert) und klassizistischem Rathaus Haldensleben. Davor befindet sich der Haldensleber Roland, sowie der Breite Stein, ein vermutlich historisch zu Gerichtszwecken eingesetzter Stein. Vom früher ebenfalls zu mittelalterlichen Verteidigungsanlage gehörenden Hagentor sind nur geringe Reste erhalten geblieben. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Kühnesche Haus, ein prachtvoller Fachwerkbau von 1592, und weitere historische Fachwerkbauten wie das Repssche Haus und das Behrendssche Haus. Das Templerhaus von 1553 ist das älteste erhaltene Fachwerkhaus der Stadt, es war im 13. und 14. Jahrhundert Stadthof der Tempelritter. Das älteste Bauwerk der Stadt ist der Bülstringer Torturm, welcher zwischen 1240 und 1269 errichtet wurde. Darüber hinaus bemerkenswert sind: St.-Marien-Kirche (13. Jahrhundert), Kreismuseum mit Teilnachlass der Brüder Grimm in der Grimm-Ausstellung Haldensleben, Synagoge Haldensleben, das Grüttefiensches Haus am Markt, die Schinkel-Simultan-Kirche Althaldensleben, das als Berufsbildende Schule genutzte ehemalige Zisterzienserinnenkloster Althaldensleben, der Landschaftspark Althaldensleben-Hundisburg mit seltenen Pflanzenarten, größtes Großsteingräberfeld Nordeuropas mit zahlreichen Megalithanlagen im Haldenslebener Forst, Barockschloss Hundisburg mit Barockgarten und Konzertscheune, Technisches Denkmal Ziegelei Hundisburg (Herstellung historischer Backsteine und Museum), Denkmal für die Opfer des Faschismus auf dem Alten Stadtfriedhof, Gedenktafel auf dem Waldfriedhof für die Opfer der Aktion T4, Ehrenfriedhof an der Magdeburger Straße mit Gräbern von 87 Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen verschiedener Nationen, Gedenkstein für die jüdischen Opfer der Shoa auf dem ehemaligen Jüdischen Friedhof auf dem Trendelberg; Grabstätten auf dem Friedhof des Ortsteiles Wedringen für unbekannte KZ-Häftlinge bzw. Zwangsarbeiter.

Auf dem nördlich der Stadt gelegenen Trendelberg befindet sich der unter Denkmalschutz stehende Wasserturm auf dem Trendelberg. Östlich hiervon befindet sich ein unter Denkmalschutz stehendes Gebäude der Bergschloß-Brauerei.

Kulturelle Einrichtungen

Museum Haldensleben, Bürger- und Kommunikationszentrum Kultur-Fabrik mit Alsteinklub mit rund 20 Veranstaltungen im Monat, Stadt- und Kreisbibliothek. „Kids & Co“, Jugendcafé „Senfkorn“ (Träger: CVJM), Jugendfreizeitzentrum „Der Club“, fünf Jugendclubs in den Ortsteilen, Musik- und Förderschule „Musikus“ (Privatschule), Musikschule des Landkreises, Kreis- und Stadtarchiv, Ausstellung zur Stadtgeschichte im Bülstringer Turm, Kreisvolkshochschule, Barockschloss Hundisburg mit Konzertscheune und Restaurant/Café, Haus des Waldes.

Kirchen

Im Gebiet der Stadt gibt es acht Kirchen:

In Haldensleben selbst in der Nähe des Marktplatzes die historische St.-Marien-Kirche, ihre gleichnamige Kirchengemeinde gehört zum Kirchenkreis Haldensleben-Wolmirstedt der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. Sowie an der Gerikestraße die katholische St.-Liborius-Kirche von 1938/39, sie gehört zur Pfarrei St. Christophorus im Dekanat Stendal.

In Althaldensleben als Teil der Schinkel-Simultan-Kirche die evangelische Lutherkirche und die katholische Kirche St. Johannes Baptist, im Stadtteil Satuelle steht die evangelische St.-Petrus-Kirche, im Stadtteil Uthmöden eine evangelische Kirche, im Stadtteil Hundisburg die evangelische St.-Andreas-Kirche und im Stadtteil Wedringen die evangelische Kirche unserer lieben Frauen.

Sport und Freizeit

Der Sportverein Haldensleber SC hat seinen Sitz in Haldensleben. 1910 als Sport-Club Viktoria 1910 in Neuhaldensleben gegründet überstand der Sportverein eine Auflösung, mehrere Umbenennungen und Zusammenschlüsse. Im Jahre 2005 spaltete sich der erst 1998 fusionierte Althaldensleber Sportverein von HSC ab, um unter den Namen ISV Haldensleben an seiner alten Spielstätte an der Lindenallee sich neu zu gründen.

Haldensleben besitzt außerdem das Sport- und Freizeitbad Rolli-Bad, sowie zwei Skateanlagen und eine BMX-Anlage.

Regelmäßige Veranstaltungen

Am letzten Augustwochenende findet das Altstadtfest statt. Im Jahre 2001 wurde gleichzeitig der Sachsen-Anhalt-Tag veranstaltet. Weitere Veranstaltungen mit überregionalem Ruf sind die internationale SommerMusikAkademie Schloss Hundisburg im Juli/August, Grimm-/Museumstag und Kunstsymposium im Juni, Markt-Spektakulum am zweiten Oktoberwochenende, regelmäßige Veranstaltungen auf Schloss Hundisburg, Sternenmarkt ab 2. Advent, Pfingstmasche – Volksfest, und ein Kinderfest im Mai.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Straße

Haldensleben liegt an der B 71 Magdeburg – Salzwedel – Uelzen sowie an der B 245 Halberstadt – Haldensleben. Über Landesstraßen sind unter anderem Oebisfelde, die B 1 und die B 189 erreichbar. Außerdem besitzen die nahegelegenen Bundesautobahnen 2 und 14 Ausfahrten nach Haldensleben. Geplant sind weiterhin der Neubau der B 245n als südwestliche Ortsumgehung und Zufahrtsstraße für das 2009 neu erschlossene Gewerbegebiet Südhafen sowie der Neubau der Bundesstraße 71 als Ortsumgehung des Ortsteils Wedringen und Zubringer für die geplante A 14-Nordverlängerung (Magdeburg – Schwerin).

Schifffahrt

Zu der Bundeswasserstraße Mittellandkanal bestehen mehrere, den jeweiligen Erfordernissen angepasste Anschlüsse an den Häfen Haldenslebens.

Schienenverkehr

Der Bahnhof Haldensleben liegt an folgenden Bahnstrecken:

  • Bahnstrecke Oebisfelde–Magdeburg
  • Bahnstrecke Haldensleben–Weferlingen (nur Güterverkehr)
  • Bahnstrecke Haldensleben–Eilsleben (stillgelegt)
  • Bahnstrecke Haldensleben–Gardelegen (teils GV, teils stillgelegt)

Öffentlicher Personennahverkehr

Mehrere ÖPNV - Landeslinien verkehren von/nach Haldensleben. Den örtlichen Busverkehr sowie den Stadtverkehr betreibt die BördeBus Verkehrsgesellschaft.

Der Bahnhof wird von Regionalbahnen der Linie Magdeburg – Haldensleben – Oebisfelde (– Wolfsburg) im Stundentakt (zwischen Haldensleben und Oebisfelde im Ein- bis Zweistunden-Takt) bedient. Der Bahnhof wird auch im Güterverkehr bedient.

Handels-, Industrie- und Fabrikationsbetriebe (Auswahl)

Hermes Fulfilment GmbH Versandzentrum Haldensleben, IFA-Rotorion Holding GmbH (Automobilzulieferer), Carcoustics (Automobilzulieferer) sowie Deutsche Vilomix Tierernährung.

Bildung

Grundschulen

  • Grundschule Gebrüder Alstein
  • Grundschule Otto Boye
  • Grundschule Erich Kästner
  • St. Hildegard Grundschule

Sekundarschulen

  • Sekundarschule „Marie Gerike“ (bis 2015: „Karl Liebknecht“)
  • Evangelische Sekundarschule

Gymnasien

  • Professor-Friedrich-Förster-Gymnasium (seit 2008, zuvor „Heinrich-Heine-Gymnasium“ bzw. „Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium“)

Förderschulen

  • Johann-Heinrich-Pestalozzi-Schule für Lernbehinderte
  • Johanne-Nathusius-Schule
  • Ohreschule

Sonstige Schulen

  • Berufsbildende Schulen des Landkreises Börde
  • Landkreis Börde Kreisvolkshochschule Haldensleben
  • Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau
  • Ökoschule Haus des Waldes

Gesundheitswesen

2013 hat Ameos das Ohre Klinikum, ein Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung mit ca. 270 Betten, von Sana übernommen. Es besitzt ein von der Deutschen Krebsgesellschaft 2010 zertifiziertes Prostatakarzinom-Zentrum. Das Klinikum bietet Sprechstunden in Wolmirstedt an und betreibt ein Augenarztzentrum in Magdeburg.

Söhne und Töchter der Stadt

  • Dietrich († 965), zweiter Markgraf der Nordmark
  • Bernhard I. († um 1018), Markgraf der Nordmark
  • Bernhard II. († nach 1044), Markgraf der Nordmark
  • Wilhelm († 1056), Markgraf der Nordmark
  • Simon Schard (um 1535–1573), Jurist, Bibliophil und Historiker
  • Esaias Wilhelm Tappert (1666–1738), Lehrer von Johann Joachim Winckelmann in Stendal
  • Friedrich von der Trenck (1727–1794), preußischer Offizier und Abenteurer
  • Ernst Christoph Helle (1759–1826), Fabrikant, Kaufmann und Kommunalpolitiker
  • Johann August Wilhelm Frantz (1769–1852), preußischer und westphälischer Beamter
  • Peter Wilhelm Behrends (1773–1854), Pfarrer und Historiker
  • Philipp von Nathusius (1815–1872), Publizist und Gründer der Neinstedter Anstalten
  • Hermann Robolsky (1822–1901), Pädagoge und Publizist
  • Wilhelm Carl Ferdinand Munte (1827–1905), Glockengießermeister
  • Karl Parey (1830–1902), preußischer Beamter, Jurist und Mitglied des Reichstags
  • Philipp von Nathusius, jun. (1842–1900), Journalist und Politiker
  • Arnold Hesse (1838–1908), Reichsrichter
  • Martin von Nathusius (1843–1906), Theologe und Hochschullehrer
  • Heinrich Schnee (1871–1949), Gouverneur von Deutsch-Ostafrika, Präsident der Deutschen Kolonialgesellschaft, Mitglied des Reichstags
  • Ewald Dietrich (* 1881; † nach 1946), Politiker (LDP) und Landtagsmitglied in Sachsen-Anhalt und Stadtrat in Haldensleben
  • Bernhard Uffrecht (1885–1959), Pädagoge
  • Alexander Kolde (1886–1963), Maler
  • Arthur Heitschmidt (1893–1963), Politiker, Landesminister des Saarlandes
  • Rudolf Hübener (1898–1963), Maler
  • Friedrich Förster (1908–1999), Physiker, Namensgeber des Gymnasiums in Haldensleben
  • Erich Deppner (1910–2005), SD- und BND-Beamter
  • Heinz Finke (1914–2007), Fotograf, Bildreporter und Chronist
  • Erhard Reis (* 1928), Fernsehmoderator und Autor von Kinderbüchern
  • Joachim Trümper (* 1933), Astrophysiker
  • Dieter Miosge (* 1934), Jurist
  • Erhard Franz Kaleta (* 1939), Tierarzt
  • Reinhild Solf (* 1940), Schauspielerin
  • Gerhard Ruden (* 1946), Politiker
  • Reinhard Höppner (1948–2014), Politiker, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt (1994–2002)
  • Hans-Jürgen Wolf (* 1950), Synchronsprecher, Schauspieler und Hörspielsprecher
  • Regina Blenkle (* 1961), Landtagsabgeordnete
  • Guido Henke (* 1964), Politiker und Mitglied des Landtages von Sachsen-Anhalt
  • Jens Weinreich (* 1965), Journalist
  • Heiko Bonan (* 1966), Fußballspieler
  • Phil Hubbe (* 1966), Cartoonzeichner
  • Kevin Schlitte (* 1981), Fußballspieler
  • Matthias Schlitte (* 1987), Armwrestler
  • Tomas Tulpe, Musiker

Weblinks

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Haldensleben

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