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Gaildorf
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Stadtplan Gaildorf
Stadt Gaildorf
Bürgermeisteramt
Schloßstr. 20
74405 Gaildorf

http://www.gaildorf.de

Gaildorf

160pxAbb. 1 Wappen von Gaildorf
Basisdaten
Bundesland Baden-Württemberg
Höhe 329 m
PLZ 74405
Vorwahl 07971
Gliederung 10 Stadtteile
Website www.gaildorf.de
Bürgermeister Frank Zimmermann ()

Gaildorf ist eine Stadt am Fluss Kocher im Nordosten Baden-Württembergs. Sie gehört zum Landkreis Schwäbisch Hall im Regierungsbezirk Stuttgart und hat etwa 12.000 Einwohner. Die Stadt ist Sitz des Gemeindeverwaltungsverbands Limpurger Land.

Geographie

Geographische Lage

Gaildorf gilt als Zentrum des Limpurger Landes, das sich südlich von Schwäbisch Hall erstreckt. Das Stadtgebiet wird von Süd nach Nord vom Kocher durchflossen, der hier ein breites Tal ausbildet. Kurz vor Gaildorf mündet die Rot bei Unterrot von links in den Fluss. Zu beiden Seiten des Kochertals erheben sich bewaldete Höhen: Nach Westen der Mainhardter Wald und nach Osten die Limpurger Berge. Gaildorf hat Anteil an den Naturräumen Schwäbisch-Fränkische Waldberge und Hohenloher-Haller Ebene.

Der 49. Breitengrad verläuft direkt durch das Stadtgebiet – in Nordamerika bildet dieser die Grenze zwischen den USA und Kanada.

Nachbargemeinden

Die Nachbargemeinden von Gaildorf sind, im Uhrzeigersinn beginnend im Westen, Fichtenberg, Oberrot, Rosengarten, Michelbach an der Bilz, Obersontheim, Sulzbach-Laufen und Gschwend (Ostalbkreis). Außer Gschwend gehören alle zum Landkreis Schwäbisch Hall.

Stadtgliederung

Zur Stadt Gaildorf gehören neben der Kernstadt 25 weitere Dörfer, Weiler, Höfe und Häuser. Die Stadt gliedert sich in die vier Teile Eutendorf, Gaildorf, Ottendorf und Unterrot, sie sind identisch mit den vier ehemaligen Gemeinden. Die offizielle Benennung der Stadtteile erfolgt durch den vorangestellten Namen der Stadt und durch Bindestrich getrennt den Namen des Stadtteils. In Eutendorf ist zugleich eine Ortschaft im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung mit eigenem Ortschaftsrat eingerichtet.

  • Zu Eutendorf gehören die Weiler Adelbach (auch Stadtteil Ottendorf), Großaltdorf, Kleinaltdorf und Winzenweiler, die Höfe Schweizerhof und Steigenhaus und die Häuser Eisbach und Steppach sowie die abgegangenen Ortschaften Aschenhütte, Beylstein, Bulmer, Gesundbad, Güssel, Hagersbach, Hagestadelshusen, Haspelhausen, Jägerhaus, Neuwiese, Roggenland, Schleifrain, Schweizerhalde, Staighäusle, Westhalden, »Sägmühle« bei Eisbach.
  • Zu Gaildorf gehören die abgegangenen Ortschaften Erlen, Hackersbach, Rudolfsmühle und Vitriolbergwerk.
  • Zu Ottendorf gehören die Weiler Adelbach (auch Stadtteil Eutendorf), Hägenau, Niederndorf und Spöck und die Häuser Kocherhalde und Railhalde sowie die abgegangenen Ortschaften Eulenhaus und Einöde.
  • Zu Unterrot gehören die Weiler Bröckingen, Münster, Reippersberg und Schönberg, die Höfe Münster Mühle und Reutfeld und die Häuser Chausseehaus, Kieselberg und Ölmühle sowie die abgegangenen Ortschaften Braunsbach, Dietenberg, Dretenweiler, Mettelberg, Reippersberger Sägmühle und Steigersbach.

Flächenaufteilung

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Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.

Geschichte

Vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert

Gaildorf wurde 1255 zum ersten Mal erwähnt. Als Zeuge ist Rabenoldus de Geilendorff in einer Urkunde des Schenken Walter zu finden. Rabenoldus erscheint 1280 als Lehnsmann und verbürgt sich für den Schenk Walter.

Bereits im Jahre 1286 war von einer Burg der Ritter "de Geilendorff" die Rede. Nach ihrem Aussterben ging die Burg vermutlich in Besitz der Limpurger über.

1404 erhielt die Stadt- und Marktrechte von König Ruprecht. Es war Residenz einer der beiden Hauptlinien der Schenken von Limpurg, später der Grafen von Waldeck-Limpurg. Im Jahr 1404 erhielt Gaildorf von König Ruprecht das Recht, eine Stadtmauer zu errichten. Außerdem bekam Gaildorf das Asylrecht.

13 Jahre später stifteten die Schenken der Stadt Gaildorf eine Kapelle, die der Mutterkirche in Münster untergeordnet wurde.

Im Jahre 1434 erhielt die Stadt Gaildorf das noch heute gültige Wappen, auf dem ein Floß mit darüber gekreuzten Flößerhaken zu sehen ist. Bereits im Jahre 1399 wurde in einem Vertrag mit Hall die Holzflößerei auf dem Kocher erwähnt.

1482 war der Bau eines Schlosses abgeschlossen. Für die nächsten 250 Jahre wurde Gaildorf Residenz der Schenken. Ab 1500 lag die Stadt im Fränkischen Reichskreis.

Im Jahre 1521 wurde nach dreijährigem Bau die neue Stadtkirche als Hofkirche der Schenken in Gaildorf eingeweiht.1778, nachdem das Geschlecht der Schenken bereits 88 Jahre ausgestorben war, begannen die Grafen von Pückler-Limpurg mit dem Bau eines neuen Schlosses.

Württembergische Zeit

Seit 1806 gehörte Gaildorf zum Königreich Württemberg und wurde dort Oberamtsstadt und Sitz des Oberamts Gaildorf.

1843 wurde im Gasthof Zur Krone die erste Poststelle der Stadt eingerichtet. 1868 kam es zu einem großen Stadtbrand, bei dem 46 Gebäude, die Kirche und das Schloss zerstört wurden.

Mit der Reichsgründung im Jahre 1871 erlebte auch Württemberg einen wirtschaftlichen Aufschwung. Im Jahre 1879 wurde Gaildorf mit der Bahnlinie nach Hessental und Murrhardt an das Netz der Württembergischen Eisenbahn angeschlossen. Allerdings waren zu dieser Zeit in Württemberg die Verkehrsnetze schon beinahe vollständig entstanden, sodass der wirtschaftliche Nutzen auf dem Weg zur Industrialisierung für Gaildorf beinahe ganz ausblieb. Eine angestrebte Bahnverbindung von Gaildorf nach Aalen erschien dem Staat derart unrentabel, dass schließlich im Jahre 1903 nur ein Teilabschnitt, die Obere Kochertalbahn, von der privaten Württembergischen Eisenbahngesellschaft in Betrieb genommen wurde.

Nachdem die Nationalsozialisten 1933 die Macht in Deutschland übernommen hatten, wurde Gaildorf 1938 im Rahmen der Verwaltungsreform während der NS-Zeit in Württemberg dem Landkreis Backnang zugeordnet und somit das alte Oberamt aufgelöst, welches 1934 in Kreis Gaildorf umbenannt worden war.

Im letzten Jahr des Zweiten Weltkrieges wurde die Stadtkirche, sowie das Pücklersche Schloss erneut zerstört, dieses Mal allerdings durch versehentlichen Artilleriebeschuss der Deutschen.

Nachkriegszeit

1945 fiel Gaildorf in die Amerikanische Besatzungszone und gehörte somit zum neu gegründeten Land Württemberg-Baden. Mit der Gründung Baden-Württembergs 1952 wurde die Stadt Bestandteil des jetzigen Bundeslandes.

Gaildorf wurde im Zuge der Kreisreform im Jahr 1973 in den Landkreis Schwäbisch Hall eingegliedert, der bisherige Landkreis Backnang aufgelöst.

In den Jahren 1971 bis 1974 wurden die bis dahin eigenständigen Gemeinden Eutendorf, Unterrot und Ottendorf im Zuge der Gebietsreform nach Gaildorf eingegliedert.

Eingemeindungen

  • 1. Juli 1971: Ottendorf
  • 1. Januar 1972: Unterrot
  • 1. Januar 1974: Eutendorf

Einwohnerentwicklung

Obwohl Gaildorf seit 1404 eine Stadt ist, prägten dennoch ländliche Nutzung das Leben in Gaildorf. So zählte die Bevölkerung noch 1871 gerade einmal 4381 Bewohner und Bewohnerinnen. Erst im und nach dem Zweiten Weltkrieg kam es zu einem starken Bevölkerungswachstum. Bei der Volkszählung 1933 wurden 4499 Bürgerinnen und Bürger erfasst. 1950 stieg die Zahl der Einwohner bereits auf 7199 Bürger und Bürgerinnen. Grund hierfür waren zum einen Flüchtlinge aus dem Osten und zum anderen die Erweiterung der Industrie in Gaildorf. So beschäftigten beispielsweise die 1949 gegründeten ARWA-Strumpfwerke in Unterrot in ihrer Glanzzeit bis zu 1600 Arbeiter. 1969 wurde dann die Einwohnermarke von 10.000 übersprungen, und es lebten genau 10.118 Bürger in der Stadt. Seitdem wächst die Stadt nicht sonderlich schnell, dennoch ist auffällig, dass im Jahr 1979 noch 190 landwirtschaftliche Betriebe existierten. Davon sind im Jahre 2003 gerade einmal 83 Betriebe übrig geblieben. Dennoch stieg die Bevölkerung bis heute auf circa 12.500 Einwohner an. Die meisten Arbeitnehmer müssen nach Schwäbisch Hall oder in den Stuttgarter Raum zur Arbeit pendeln.

Konfessionen

Neben der evangelischen und der römisch-katholischen Kirche sind in Gaildorf folgende Gemeinschaften vertreten: die Türkisch-Islamische Religions- & Kulturunion (Unterrot), die Neuapostolische Kirche, eine orthodoxe Gemeinde (Ottendorf), die Siebenten-Tags-Adventisten, der Süddeutsche Gemeinschaftsverband sowie eine Gemeinde vom Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden.

Politik

Gemeinderat

Der Stadtrat in Gaildorf hat 22 Mitglieder. Die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 führte zu folgendem amtlichen Endergebnis:

Parteien und Wählergemeinschaften %
2019
Sitze
2019
%
2014
Sitze
2014
FWV Freie Wählervereinigung 38,24 8 34,94 7
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands/Aktive Bürger 26,97 6 26,19 6
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 25,20 6 26,44 6
OL Offene Liste 9,59 2 12,43 3
gesamt 100,0 22 100,0 22
Wahlbeteiligung 52,43 % 45,44 %

Bürgermeister

Frank Zimmermann wurde im Juli 2014 im ersten Wahlgang zum neuen Bürgermeister gewählt.Der Amtsvorgänger war Ulrich Bartenbach, der das Amt im März 2012 angetreten hatte; er verstarb im September 2015.

Wappen

Die Blasonierung des Wappens lautet: „In Rot zwei schräg gekreuzte silberne Flößerhaken, überdeckt von einem silbernen Floß.“

Das Wappen soll an die lange Gaildorfer Flößertradition erinnern, deshalb die Flößerhaken und das Floß (Früher wurden nämlich aus den Wäldern um Gaildorf jährlich bis zu 130.000 Kubikmeter Holz auf dem Kocher nach Hall geflößt. Dort wurde dieses zur Salzgewinnung als Brennstoff für die Saline verwendet).

Städtepartnerschaft

Gaildorf unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu Budajenö in Ungarn, etwa 20 Kilometer westlich von Budapest. Diese Partnerschaft besteht seit 1993. Die Feierlichkeiten zur 20-jährigen Partnerschaft fanden 2013 in Budajenö statt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Im Zentrum von Gaildorf befinden sich das Alte Schloss, das den Schenken von Limpurg und den Grafen von Waldeck-Limpurg als Residenz diente, das heute als Rathaus genutzte und von der Gräfin Amalie von Waldeck-Limpurg errichtete Neue Schloss, die evangelische Stadtkirche sowie Reste der ehemaligen Stadtmauer.

Parks

Am Rathaus befindet sich der Schlosspark. An der Einmündung der B 298 in die B 19 liegt der Schillerpark.

Kino

Das Gaildorfer Sonnenlichtspielhaus wird von einem gemeinnützigen Verein geführt.

Freizeit und Sport

Der TSV Gaildorf mit etwa 1500 Mitgliedern bietet in sieben Abteilungen Sportarten wie Aerobic, Schwimmen, Fußball, Tischtennis und Turnen an. Das Gaildorfer Mineralfreibad auf dem Kieselberg liegt auf einem fast sieben Hektar großen Areal mit ausgedehnten Liegewiesen.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Moto-Cross: Sehr bekannt sind die nationalen und internationalen Motocross-Rennen „auf der Wacht“. Hier finden z. B. die ADAC MX Masters (die Int. Deutsche Motocross Meisterschaft) statt.
  • Blues-Fest: Das Gaildorfer Blues-Fest findet alle zwei Jahre immer am ersten Juli-Wochenende statt.
  • Jugend-Euro-Cup: Internationales Hallenfußballturnier von U17-Mannschaften in der Gaildorfer Sporthalle.
  • Pferdemarkt: Jeweils am zweiten Montag im Monat Februar treffen sich in Gaildorf die Freunde von Pferden, Kutschen und Gespannen. Der Gaildorfer Pferdemarkt ist das größte und älteste Traditionsfest im Limpurger Land mit jährlich 20.000 bis 30.000 Besuchern.
  • Floßfest: Das Floßfest findet alle zwei Jahre, im Wechsel mit dem Bluesfest, statt. Es soll an die Flößertradition der Stadt erinnern. Zwischen den beiden Festplätzen am Kocher, einer direkt in Gaildorfs Innenstadt auf der Kocherwiesen gelegen und einer in Gaildorfs Teilort Münster, verkehrt ein Floß.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Gaildorf wird von der Bundesstraße 19 durchquert, in diese mündet dort auch die Bundesstraße 298.Der Bahnhof Gaildorf West liegt an der Bahnstrecke Waiblingen–Schwäbisch Hall-Hessental, hier zweigte auch die Obere Kochertalbahn ab. Deren Haltepunkt Gaildorf Stadt lag näher zur Stadtmitte, der Betrieb auf der Strecke wurde Ende 2005 eingestellt und die Gleisanlagen 2009 größtenteils entfernt.

Die Buslinie 16 verbindet die Stadt mit Schwäbisch Hall; es gibt auch andere lokale und regionale Buslinien. Die Stadt gehört dem Verkehrsverbund KreisVerkehr Schwäbisch Hall an.

Ansässige Unternehmen

Das holzverarbeitende Unternehmen Rettenmeier betrieb hier bis zum 1. Januar 2013 ein Werk. Dieses wurde vom auf Konstruktionsvollholz spezialisierten Unternehmen Junginger Naturholz GmbH samt Kraftwerk übernommen.Die Firmengruppe Bott GmbH & Co. KG entwickelt und produziert Fahrzeugeinrichtungen, Betriebseinrichtungen und Arbeitsplatzsysteme. Sie hat ihren Hauptsitz in Gaildorf.

Einrichtungen

Gaildorf ist Sitz des Kirchenbezirks Gaildorf der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.

Die Stadt verfügte auch über ein kleines Krankenhaus mit den Bereichen Innere Medizin, Chirurgie und Gynäkologie, das seit dem 1. Januar 2009 zum Diakonie-Klinikum Schwäbisch Hall gehörte, jedoch zum 1. Juli 2012 geschlossen wurde.

Außerdem gibt es in Gaildorf eine Freiwillige Feuerwehr. Es gibt folgende Abteilungen mit Magazinen in den jeweiligen Teilorten:

  • Gaildorf
  • Unterrot
  • Eutendorf
  • OttendorfIn Gaildorf besteht außerdem eine Jugendfeuerwehr.

Die Polizei verfügt in Gaildorf über einen Polizeiposten. Dieser ist dem Polizeipräsidium Aalen untergeordnet.

Schulen

Gaildorf verfügt über mehrere Schulen. Im Ort selbst bilden die Parkschule (Grund- und Hauptschule), die Schloss-Realschule und das Schenk-von-Limpurg-Gymnasium ein Schulzentrum. Im Teilort Eutendorf gibt es eine Grundschule sowie die Peter-Härtling-Schule (Förderschule), in Ottendorf und Unterrot jeweils eine Grundschule.

Energie

Bei Gaildorf wird ein Pumpspeicherkraftwerk (16 MW, 70 MWh) mit vier Windkraftanlagen gebaut. Beim Naturstromspeicher Gaildorf soll das Wasser nicht wie sonst in einem Oberbecken, sondern in und an den Türmen der Windkraftanlagen gespeichert werden.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

  • Philipp Heinrich Hasenmeyer (1700–1783), Orgelbauer
  • Friedrich Kausler (1806–1883), württembergischer Landtagsabgeordneter
  • Emil Walther (1807–1857), württembergischer Oberamtmann
  • Theobald Kerner (1817–1907), Arzt und Dichter (Sohn Justinus Kerners)
  • Karl Reibel (1824–1895), Kaufmann und Landtagsabgeordneter
  • Wilhelm August von Breitling (1835–1914), württembergischer Ministerpräsident
  • Karl Nicolai (1839–1892), Schultheiß und Politiker
  • Julius Grill (1840–1930), evangelischer Theologe und Indologe
  • Richard Blezinger (1847–1928), Apotheker und Fossiliensammler in Crailsheim
  • Heinrich Prescher (1749–1827), Theologe und Historiker
  • Georg Schuster (1896–1973), Landwirt und Politiker (FDP/DVP), Landtagsabgeordneter
  • Max Schulze (1900–1934), SA-Führer und eines der Opfer des sogenannten Röhm-Putsches
  • Reinhold Kißling (* 1926), Diplomlandwirt
  • Horst Hübner (1936–2009), Autor von Heftromanen, Journalist, Übersetzer und Lektor
  • Ulrich Süße (* 1944), Komponist
  • Stefan Heucke (* 1959), Komponist
  • Hartmut Holzwarth (* 1969), Politiker (CDU)
  • Funda Vanroy (* 1977), Fernsehmoderatorin und -reporterin

Weitere Persönlichkeiten

  • Johann Heinrich Calisius (1633–1698), evangelischer Geistlicher und Kirchenlieddichter, Superintendent und Hofprediger in Gaildorf
  • Philipp Christoph Hartung (1706–1776), ab 1739 Diakon und Präzeptor in Gaildorf, ab 1764 Pfarrer in Eutendorf, als „P. C. Humano“ Verfasser der bedeutenden musiktheoretischen und klavierpädagogischen Schrift Musicus theoretico-practicus (Nürnberg 1749)
  • Georg Friedrich Karl (Waldeck-Limpurg) (1785–1826), Graf von Waldeck-Limpurg, Landvogt von Heilbronn und von Stuttgart, Wortführer der Standesherren während des württembergischen Verfassungskampfes 1815–1819
  • Amalie Wirths (1785–1852), Gräfin von Waldeck-Limpurg, Erbauerin des Neuen Schlosses
  • Justinus Kerner (1786–1862), Schriftsteller
  • Carl Heinrich Rösch (1807–1866), Arzt und Sozialreformer, war von 1850 bis 1853 Oberamtsarzt in Gaildorf (zwangsversetzt wegen „revolutionärer Umtriebe“), zuvor im Jahr 1847 Gründer der Heil- und Pflegeanstalt Mariaberg (heute Mariaberg e.V.)
  • Gottlieb Rau (1816–1854), Unternehmer und Revolutionär
  • Hermann Frasch (1851–1914), deutsch/US-amerikanischer Erdölchemiker, geboren in Oberrot bei Gaildorf, Sohn des Gaildorfer Bürgermeisters Johann Frasch
  • Eugen Heller (1862–1939), Unternehmer und Stifter des Heller-Preises
  • Hans Thierfelder (1913–1987), Strumpfwarenfabrikant

Weblinks

ebenso die der heutigen Stadtteile

  • Eutendorf
  • Ottendorf (hier noch: Ödendorf)
  • Unterrot (hier noch: Unter-Roth)

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Gaildorf

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