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Bensheim
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Stadtplan Bensheim
Stadt Bensheim
Der Magistrat
Kirchbergstr. 18
64625 Bensheim

http://www.bensheim.de

Bensheim

160pxAbb. 1 Wappen von Bensheim
Basisdaten
Bundesland Hessen
Kreis Bergstraße
Höhe 115 m
PLZ 64625
Vorwahl 06251
Gliederung 9 Stadtteile
Website www.bensheim.de
Bürgermeisterin Christine Klein (SPD)

Bensheim ({{IPA|ˈbɛnshaɪ̯m}}; im Ortsdialekt Bensem) ist eine Stadt im südhessischen Kreis Bergstraße. Bensheim liegt an der Bergstraße und ist mit mehr als 40.000 Einwohnern die größte Stadt des Kreises.

Geografie

Geografische Lage

Die Stadt liegt am östlichen Rande der Oberrheinebene an den Hängen des westlichen Odenwaldes an der Bergstraße. Die nächsten größeren Städte sind Darmstadt (etwa 22 km nördlich), Heidelberg (etwa 35 km südlich), Worms (etwa 18 km westlich) und Mannheim (etwa 32 km südwestlich). Die Kreisstadt Heppenheim liegt etwa 5 km südlich.

Durch Bensheim fließt die aus dem Lautertal aus östlicher Richtung kommende Lauter, die ab dem Rinnentor Winkelbach heißt. Im Süden der Stadt fließt der ebenfalls aus dem Odenwald (Meerbachtal mit Zell und Gronau) kommende Meerbach. Weitgehend kanalisiert und erst ab dem westlichen Stadtrand an der Oberfläche verläuft der von der Lauter abgezweigte Neue Graben.

Nachbargemeinden

Bensheim grenzt im Norden an die Stadt Zwingenberg sowie die Gemeinden Alsbach-Hähnlein und Seeheim-Jugenheim, (beide Landkreis Darmstadt-Dieburg), im Osten an die Gemeinde Lautertal, im Süden an die Stadt Heppenheim sowie im Westen an die Stadt Lorsch und die Gemeinde Einhausen.

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet von Bensheim gliedert sich in elf Stadtteile, für die jeweils ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher eingerichtet wurde, davon zwei in der Kernstadt und neun für die nach Bensheim eingegliederten Gemeinden und besteht aus zehn Gemarkungen. Dabei bilden die Kernstadt und die eingemeindeten Orte jeweils eine Gemarkung.

  • Bensheim-Mitte: die östlich der Eisenbahnlinie gelegene Kernstadt (Alt- und Vorstadt) mit zahlreichen neuzeitlichen Stadterweiterungen (beispielsweise Brunnenweg- oder Metzendorfviertel: Griesel, Meerbach- und Hemsbergviertel)
  • Bensheim-West: die westlich der Eisenbahnlinie gelegene Kernstadt beispielsweise mit den Stadtvierteln Port Arthur, Marokko, Leibwehviertel oder den Kappesgärten
  • an der Bergstraße nördlich der Kernstadt: Auerbach,
  • in den vorderen Odenwaldtälern: Hochstädten, Schönberg, Wilmshausen, Gronau und Zell sowie
  • im Hessischen Ried: Langwaden, Fehlheim und Schwanheim.

Klima

Bensheim zeichnet sich – wie die anderen Orte an der Bergstraße – durch ein besonders mildes und sonniges Klima mit etwa 2000 Sonnenstunden jährlich und dem frühesten Frühlingsbeginn Deutschlands aus. Geschützt durch den Odenwald gedeihen im milden Klima hier Kiwis, Mandeln, Feigen und Pfirsiche. Die Bergstraße wird deshalb oft als „Riviera Deutschlands“ bezeichnet.

Die Stadt Bensheim fördert die Kultivierung beispielsweise von Mandelbäumen in den Vorgärten der Anwohner. Jedes Jahr gibt es in Bensheim eine Blütenkönigin. Sie wird seit 1948 alljährlich vom Automobil-Club Bensheim gestellt und ist seit Jahrzehnten Aushängeschild der Stadt Bensheim im In- und Ausland.

Geschichte

Bevölkerung

Einwohnerstruktur

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Bensheim 39.253 Einwohner. Darunter waren 3325 (8,5 %) Ausländer, von denen 1322 aus dem EU-Ausland, 1196 aus anderen Europäischen Ländern und 807 aus anderen Staaten kamen. Von den deutschen Einwohnern hatten 7,6 % einen Migrationshintergrund.Nach dem Lebensalter waren 6690 Einwohner unter 18 Jahren, 16.569 waren zwischen 18 und 49, 8187 zwischen 50 und 64 und 7806 Einwohner waren älter.Die Einwohner lebten in 17.398 Haushalten. Davon waren 5812 Singlehaushalte, 4731 Paare ohne Kinder und 4781 Paare mit Kindern, sowie 1602 Alleinerziehende und 472 Wohngemeinschaften.In 3612 Haushalten lebten ausschließlich Senioren/-innen und in 11.943 Haushaltungen leben keine Senioren/-innen.

Einwohnerentwicklung

• 1618: ca. 3000 Einwohner
• 1628: 2500 Einwohner
• 1806: 3095 Einwohner, 450 Häuser
• 1829: 3977 Einwohner, 497 Häuser
• 1867: 4781 Einwohner, 597 Häuser

Einwohnerentwicklung der später eingegliederten Orte

Bei den folgenden Einwohnerzahlen handelt es sich um die Volkszählungsergebnisse vom 6. Juni 1961 und vom 27. Mai 1970 und vom 9. Mai 2011

Ort Einwohner
1961
Einwohner
1970
Einwohner
2011
Fehlheim 1147 1401 1692
Gronau 704 802 1203
Hochstädten 323 406 669
Langwaden 206 266 381
Schwanheim 730 846 1218
Wilmshausen 455 454 633

Religionszugehörigkeit

• 1829: 90 lutherische (= 2,26 %), 8 reformierte (= 0,20 %), 74 jüdische (= 1,86 %) und 3850 katholische (= 95,68 %) Einwohner
• 1961: 11617 evangelische (= 48,28 %), 11696 katholische (= 48,61 %) Einwohner
• 1987: 14.716 evangelische (= 43,29 %), 14.901 katholische (= 39,74 %), 4377 sonstige (= 12,87 %) Einwohner
• 2011: 13.450 evangelische (= 34,5 %), 13.510 katholische (= 34,6 %), 390 freikirchliche (= 1,0 %), 590 orthodoxe (= 1,5 %), 1170 andersgläubig (= 3,0 %), 9860

Erwerbstätigkeit

Die Gemeinde im Vergleich mit Landkreis, Regierungsbezirk Darmstadt und Hessen:

Jahr Gemeinde Landkreis Regierungsbezirk Hessen
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 2017 18.590 72.939 1.695.567 2.524.156
Veränderung zu 2000 +42,7 % +17,1 % +16,1 % +16,0 %
davon Vollzeit 2017 75,5 % 71,9 % 72,8 % 71,8 %
davon Teilzeit 2017 24,5 % 26,1 % 27,2 % 28,2 %
Ausschließlich geringfügig entlohnte Beschäftigte 2017 2961 15.613 224.267 372.991
Veränderung zu 2000 +18,1 % −4,3 % +9,0 % +8,8 %
Branche Jahr Gemeinde Landkreis Regierungsbezirk Hessen
Produzierendes Gewerbe 2000 31,4 % 39,6 % 27,0 % 30,6 %
2017 33,0 % 32,1 % 20,4 % 24,3 %
Handel, Gastgewerbe und Verkehr 2000 23,0 % 25,1 % 26,4 % 25,1 %
2017 25,4 % 25,1 % 24,7 % 23,8 %
Unternehmensdienstleistungen 2000 17,6 % 11,6 % 25,1 % 20,2 %
2017 18,6 % 15,6 % 31,6 % 26,1 %
Sonstige Dienstleistungen 2000 24,2 % 22,0 % 20,1 % 22,5 %
2017 24,5 % 25,3 % 23,0 % 25,4 %
Sonstiges (bzw. ohne Zuordnung) 2000 3, % 1,7 % 1,4 % 1,5 %
2017 0,8 % 1,2 % 0,3 % 0,4 %

Politik

Magistrat und Stadtverordnetenversammlung

Die Kommunalwahl am 14. März 2021 lieferte folgendes Ergebnis, in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:

Parteien und Wählergemeinschaften %
2021
Sitze
2021
%
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 33,1 15 33,3 15 36,4 16 43,2 20 43,1 20
Grüne Bündnis 90/Die Grünen 24,1 11 14,1 7 22,9 10 13,6 6 13,7 6
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 16,2 7 17,5 8 23,8 11 29,5 13 32,7 15
FDP Freie Demokratische Partei 9,6 4 6,9 3 4,0 2 7,1 3 5,3 2
BfB Bürger für Bensheim 6,6 3 11,8 5 7,2 3
FWG Freie Wählergemeinschaft Bensheim 6,2 3 3,0 1 5,7 3 6,6 3 5,2 2
AfD Alternative für Deutschland 4,3 2 13,3 6
Gesamt 100,0 45 100,0 45 100,0 45 100,0 45 100,0 45
Wahlbeteiligung in % 49,0 49,1 47,0 43,0 50,5

Der Magistrat besteht aus den drei hauptamtlichen Mitgliedern Bürgermeisterin Christine Klein (SPD, Amtszeit bis 2026), Erste Stadträtin Nicole Rauber-Jung (CDU, Amtszeit bis 2025) und Stadtrat Adil Oyan (Grüne, Amtszeit bis 2023) sowie den acht ehrenamtlichen Stadträten (alle Amtszeit bis 2026) Waltrud Ottiger, Oliver Roeder und Hans Seibert (alle CDU), Peter Born und Manfred Knapp (beide Grüne), Josefine Koebe (SPD), Wilhelm Rothermel (FDP), Andreas Born (BfB) und Andreas Scharff (FWG).

Das Amt des hauptamtlichen Stadtrats Oyan wird nach Ende der Amtszeit 2023 auf Grund eines Beschlusses der CDU/SPD/FDP-Koalition nicht erneut besetzt.

Stadtoberhäupter

Seit dem 14. Dezember 2020 amtiert Christine Klein (* 1955, SPD) als Bürgermeisterin. Sie konnte sich am 15. November 2020 als unabhängige Einzelbewerberin im zweiten Wahlgang mit 52,77 Prozent gegen Amtsinhaber Rolf Richter (CDU) durchsetzen.

Ortsbezirke

Folgende Ortsbezirke mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung gibt es im Gemeindegebiet:

  • Ortsbezirk Bensheim-Mitte (Gemarkung Bensheim, Alt- und Vorstadt mit zahlreichen neuzeitlichen Stadterweiterungen). Der Ortsbeirat besteht aus 11 Mitgliedern.
  • Ortsbezirk Bensheim-West (Gemarkung Bensheim, der Teil westlich der Eisenbahnlinie der Main-Neckar-Bahn). Der Ortsbeirat besteht aus 11 Mitgliedern.
  • Ortsbezirk Auerbach (Gemarkung Auerbach). Der Ortsbeirat besteht aus 11 Mitgliedern.
  • Ortsbezirk Fehlheim (Gemarkung Fehlheim). Der Ortsbeirat besteht aus 6 Mitgliedern.
  • Ortsbezirk Gronau (Gemarkung Gronau). Der Ortsbeirat besteht aus 7 Mitgliedern.
  • Ortsbezirk Hochstädten (Gemarkung Hochstädten). Der Ortsbeirat besteht aus 7 Mitgliedern.
  • Ortsbezirk Langwaden (Gemarkung Langwaden). Der Ortsbeirat besteht aus 5 Mitgliedern.
  • Ortsbezirk Schönberg (Gemarkung Schönberg). Der Ortsbeirat besteht aus 7 Mitgliedern.
  • Ortsbezirk Schwanheim (Gemarkung Schwanheim). Der Ortsbeirat besteht aus 7 Mitgliedern.
  • Ortsbezirk Wilmshausen (Gemarkung Wilmshausen). Der Ortsbeirat besteht aus 7 Mitgliedern.
  • Ortsbezirk Zell (Gemarkung Zell). Der Ortsbeirat besteht aus 7 Mitgliedern.

Wappen

Das Wappen zeigt in Rot einen Ritter mit goldener zweihändig gehaltener Lanze („Contus“) und in goldener Rüstung auf einem silbernen Pferd. Darunter im Schildfuß sitzt ein grüner Drache, der von der Lanze durchbohrt wird.

Der rote Wappenhintergrund nimmt Bezug auf das Wappen von Mainz, da die Stadt bis 1802 im Besitz des Bistums Mainz war. Der den Drachen tötende Reiter stellt den Heiligen Georg dar, der in früheren Zeiten als Schutzpatron der Stadt Bensheim galt.

Städtepartnerschaften und Patenschaft

Die folgenden Städtepartnerschaften wurden bis zum Dezember 2019 eingegangen:

  • 1960: Beaune,
  • 1977: Amersham,
  • 1987: Mohács,
  • 1989: Riva del Garda,
  • 1996: Kłodzko (Glatz),
  • 2002: Hostinné (Arnau),

Am 29. April 1956 wurde die Patenschaft für die vertriebenen Sudetendeutschen aus der Stadt Arnau (tschechisch Hostinné) an der Elbe im Kreis Hohenelbe übernommen.

Zudem haben einige Stadtteile gesonderte Städtepartnerschaften:

  • 1968 Manlay, (mit Zell)
  • 1994 Pfaffenheim, (mit Gronau)

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Plätze und Parkanlagen

  • Der Marktplatz ist seit alters her der Mittelpunkt der Stadt Bensheim. An seinem östlichen Ende liegt die St. Georgskirche. Um den Marktplatz herum befinden sich eine Reihe von Fachwerkhäusern.
  • Der Staatspark Fürstenlager ist ein etwa 42 Hektar großer Park mit über 50 exotischen Bäumen und Sträuchern und einer Vielzahl von Hofgebäuden. Er wurde ab 1790 durch die Landgrafen und Großherzöge von Hessen-Darmstadt als Sommerresidenz errichtet.
  • Die Nibelungenanlage ist eine die Lauter begleitende Parkanlage mit Freizeiteinrichtungen östlich der Altstadt.
  • Der Kronepark ist eine Parkanlage mit Kur- und Freizeiteinrichtungen im Stadtteil Auerbach.
  • Der ehemalige Baßmannpark mit mehreren architektonischen Bestandteilen ist ein typischer Landschaftspark des 19. Jahrhunderts und ist von kultur- und ortsgeschichtlicher Bedeutung. Er ist heute weitgehend überwuchert und befindet sich östlich der Kernstadt zwischen der Lauter im Schönberger Tal und dem Hohberg, wo sich als architektonischer Überrest der Aussichtsturm Luginsland erhalten hat.

Kultur

  • Parktheater: Das Parktheater wurde 1968 gebaut und bietet als Dreh- und Angelpunkt verschiedene kulturelle Aktivitäten an. Neben dem städtischen Spieleplan bringen freie Veranstalter, Vereine und Schulen ein vielfältiges Programm aus den Sparten Sprech-, Musik- und Tanztheater. Von Oktober 1998 bis Dezember 1999 wurde das Parktheater optisch, technisch und gestalterisch von Grund auf saniert.
  • PiPaPo Theater: Kleinkunst
  • Vornerum Theater
  • Varieté Pegasus
  • Autorenkollektiv Laufkundschaft
  • Museum Bensheim mit Themen Stadtgeschichte, Archäologie und Kunstausstellungen
  • Synagoge Auerbach: In der Synagoge befindet sich auch ein Museum.
  • Musikschule Bensheim: wurde 1979 gegründet. Durch die Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben gehören die Schüler der städtischen Musikschule Bensheim regelmäßig zum Kreis der Preisträger auf Landes- und Bundesebene. Zahlreiche Ensembles fördern die Gemeinschaft der Musikschule. Die Musikschule Bensheim bietet ein breites Angebot an. So hat man die Auswahl von 17 verschiedenen Instrumentfächern.
  • Stadtbibliothek Bensheim: eine Öffentliche Bibliothek mit über 50.000 Medieneinheiten. Die Stadtbibliothek befindet sich seit 2010 im Neumarkt-Center – zuvor war sie 10 Jahre in der Alten Post und davor in der Alten Faktorei. 2013 wurde die Stadtbibliothek mit dem Hessischen Bibliothekspreis ausgezeichnet.

Hessentag

Die Stadt Bensheim richtete zweimal den Hessentag aus. Im Jahr 1976 fand in Bensheim der 16. Hessentag statt.Vom 6. bis zum 15. Juni 2014 veranstaltete die Stadt den 54. Hessentag.

Bauwerke

Bensheim hat zusammen mit allen Stadtteilen insgesamt 557 Kulturdenkmäler.

Eine Auswahl der bedeutendsten Bauwerke der Stadt:

  • Alte Faktorei: ehemalige Faktorei des Mainzer Domkapitels
  • Alte Gerberei: von 1873
  • Bismarckturm: von 1902 auf dem Hemsberg ()
  • Dalberger Hof: ehemaliger Adelshof
  • Luginsland: (Blaues Türmchen oder Eckturm) am Höhenweg oberhalb des Baßmannparks, errichtet 1910.
  • Hohenecker Hof: ehemaliger Adelshof von 1756
  • Kirchberghäuschen: (), errichtet 1849, eingeweiht 1857. Bei seiner Einweihung mit einem 18-Punkte-Plan am 2. Juni 1857 war es eine Einrichtung für die „gehobene Gesellschaft“. Heute ist es ein beliebtes Ausflugsziel der Bensheimer und zugleich eines der Wahrzeichen der Stadt.
  • Metzendorf-Villen
  • Rinnentorturm: aus dem 13. oder 14. Jahrhundert
  • Rodensteiner Hof: herrschaftliches Anwesen mit Park
  • Roter Turm: Wachturm der ehemaligen Stadtmauer, aus dem 13. Jahrhundert
  • Walderdorffer Hof: errichtet 1395, ältestes Fachwerkhaus in Südhessen
  • Wambolter Hof: ehemaliger Adelshof von etwa 1732/33

Sakralbauten

  • Katholische Pfarrkirche St. Georg: von 1830
  • Katholische Hospitalkirche St. Joseph: aus dem 14. Jahrhundert
  • Kapuzinerkirche des Franziskanerklosters: Wiederaufbau nach Kriegszerstörung; Neukonsekration 1962
  • Friedhofskirche St. Crescens: von 1618
  • Michaelskirche: von 1863
  • Stephanuskirche: von 1987, Architekt Heinz Frassine
  • Kath. Pfarrkirche St. Laurentius: von 1965
  • Baschir-Moschee: von 2006.

Alle 557 Kulturdenkmäler sind in der Liste der Kulturdenkmäler in Bensheim aufgeführt.

Schutzgebiete

Auf der Bensheimer Gemarkung finden sich fünf FFH-Gebiete: „Tongrubengelände von Bensheim und Heppenheim“, „Magerrasen von Gronau mit angrenzenden Flächen“, „Kniebrecht, Melibocus und Orbishöhe bei Seeheim-Jugenheim, Alsbach und Zwingenberg“, „Buchenwälder des Vorderen Odenwaldes“ und Teile des „Jägersburger / Gernsheimer Walds“. Der Jägersburger / Gernsheimer Wald ist auch als Vogelschutzgebiet ausgewiesen wie auch die „Hessischen Altneckarschlingen“.

Zur Kategorie Naturschutzgebiet gehören die Bereiche „Hemsberg von Bensheim-Zell“, „Erlache bei Bensheim“ und „Orbishöhe von Auerbach und Zwingenberg“. Das Landschaftsschutzgebiet „Forehahi“ bezieht sich auf den Wald im Westen der Gemarkung, während der Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald die gesamte Gemarkung umfasst.

Schließlich hat der Kreis Bergstraße für Bensheim 26 Naturdenkmale ausgewiesen, nämlich besondere Bäume sowie das Schannenbacher Felsenmeer im Schliefenbach.

Details zu den Schutzgebieten sind zu finden unter den hessischen Listen der FFH-Gebiete, Landschaftsschutzgebiete und Vogelschutzgebiete sowie der Liste der Naturschutzgebiete im Kreis Bergstraße.

Jugendkultur

Bensheim bietet eine Vielzahl an Angeboten für Kinder. So wurde beispielsweise am 26. Januar 2006 ein neues Jugendzentrum eröffnet, das Kindern bis 14 Jahren reichlich Möglichkeiten bietet, sich zu beschäftigen. Das alte größere Jugendzentrum in der Wilhelmstraße wurde dafür geschlossen. Für Jugendliche, speziell für die subkulturellen Strömungen, wie die Skater, Biker oder die Nachwuchsmusikerszene, gibt es relativ wenig Angebote. Jedoch wurde am 30. August 2008 ein neuer BMX/Skatepark eingeweiht, wo sich nun die Skater und BMXer regelmäßig treffen. Gefordert und auch geplant wurde der Park von den Jugendlichen selbst.

Regelmäßige Veranstaltungen im Jahreslauf

  • Bergsträßer Jazzfestival: Unter der künstlerischen Leitung von Bruno Weis findet seit 2008 das Bergsträßer Jazzfestival statt. Die Veranstaltungsreihe mit vier Konzerten an vier verschiedenen Orten erstreckt sich über das gesamte Kalenderjahr.
  • Gertrud-Eysoldt-Ring: Seit 1986 wird in Gedenken an Gertrud Eysoldt jährlich in der Regel im März in Bensheim der Gertrud-Eysoldt-Ring, einer der bedeutendsten Theaterpreise in Deutschland, verliehen.
  • Bensheimer Passionsspiel: Die von italienischen und deutschen Laiendarstellern in Form einer Prozession seit 1983 an jedem Karfreitag inszenierte Aufführung der Passion Christi nach italienischem Vorbild wird in der gesamten Bensheimer Innenstadt gezeigt.
  • Weinlagenwanderung: Sie findet seit 1988 am 1. Mai statt. Der Weg beginnt in Alsbach und führt durch die Weinberge oberhalb und teilweise durch die vom Weinlagenweg tangierten Städte bis zur hessisch-badischen Grenze. Bis zu 40.000 Teilnehmer nehmen an der Veranstaltung teil.
  • MaiWay: Das MaiWay-Festival wird seit 2003 jährlich veranstaltet. Immer in der Nacht zu Christi-Himmelfahrt startet das in Bensheim einmalige Musikspektakel. Zahlreiche Gastronomiebetriebe und größere Hallen bieten die Plattform für über 30 Live-Bands an einem Abend. Ein sich durch die Stadt ziehender roter Strich auf den Gehwegen vernetzt die komplette Veranstaltung und weist den Weg zu den einzelnen Events.
  • Bürgerfest: Das anlässlich der Einweihung der Fußgängerzone 1975 eingeführte Bürgerfest wird seit 1977 regelmäßig im Frühsommer gefeiert.
  • Auerbacher Bachgassenfest: Seit 1987 findet das Auerbacher Bachgassenfest im Juli statt.
  • Vogel der Nacht: Es handelt sich um ein sechstägiges Musikfestival, welches seit 2005 jährlich im Bensheimer Stadtpark veranstaltet wird. Das Festival findet immer in der letzten Woche der Sommerferien statt und ist ein akustisches Festival mit einem sozialen Hintergrund.
  • Bergsträßer Winzerfest: Das überregional bekannte Bergsträßer Winzerfest findet jedes Jahr in der ersten Septemberwoche in der gesamten Innenstadt statt. Das samstags beginnende Fest dauert neun Tage. Am ersten Sonntag gibt es einen großen Festumzug und am zweiten Winzerfestsamstag wird ein Feuerwerk auf dem Kirchberg gezündet. Das erste Winzerfest wurde vom 19. bis 22. Oktober 1929 gefeiert. Bereits bei diesem Winzerfest gab es einen Festumzug und abends ein Feuerwerk auf dem Kirchberg.
  • Jog and Rock: Es ist eine jährliche Laufveranstaltung; sie findet seit 2005 immer Ende September statt. Mittlerweile kommen mehr als 1600 Teilnehmer, weswegen der Veranstalter auch entsprechenden Laufkurse zur Vorbereitung anbietet.
  • Pley/Repley: Es ist ein Elektro-Festival, das im November in der Weststadthalle stattfindet.

Sport

Überregional bekannt ist die in der Handball-Bundesliga spielende Damen-Mannschaft der HSG Bensheim/Auerbach.25 Jahre nach dem Abstieg in die 2. Liga schaffte die Mannschaft im Jahr 2013 den Wiederaufstieg in die 1. Liga, stieg aber direkt wieder ab. 2017 gelang der erneute Aufstieg.

Der SV 1949 Schönberg besitzt neben der traditionellen Fußballabteilung außerdem eine Turnabteilung mit Gymnastik-Angeboten und eine Zumba-Abteilung.

Neben den Fußballvereinen in den Ortsteilen stellt Bensheim drei eigene Vereine. Den FC 07 Bensheim, die FSG Bensheim und den FC Italia Bensheim.

Kulinarische Spezialitäten

Zwewwelkuche à la Fraa vun Bensem (Zwiebelkuchen nach Art der Frau von Bensheim)

Wirtschaft und Infrastruktur

Flächennutzung

Das Gemeindegebiet umfasst eine Gesamtfläche von 5783 Hektar, davon entfallen in ha auf:

Nutzungsart 2011 2015
Gebäude- und Freifläche 913 928
davon Wohnen 566 562
Gewerbe 93 113
Betriebsfläche 56 57
davon Abbauland 27 27
Erholungsfläche 69 77
davon Grünanlage 36 43
Verkehrsfläche 453 461
Landwirtschaftsfläche 2587 2552
davon Moor 0 0
Heide 0 0
Waldfläche 1541 1543
Wasserfläche 105 105
Sonstige Nutzung 59 61

Ansässige Unternehmen

Bensheim zählt zum wirtschaftlich starken Rhein-Neckar-Dreieck und ist zusammen mit verschiedenen Nachbarstädten und -gemeinden (wie Heppenheim, Lorsch und Lautertal) im südhessischen Regionalplan als Mittelzentrum ausgewiesen.

Die Stadt verfügt über günstige Wirtschaftsdaten, auch im Verhältnis zu den ohnehin günstigen Daten des Rhein-Neckar-Raumes und der überdurchschnittlichen Erwerbstätigenquote und besonders hohem Akademikeranteil bei überdurchschnittlich hoher Kaufkraft der Wohnbevölkerung.

Die Sirona Dental Systems GmbH hat ihren Sitz in Bensheim. Das Unternehmen ist der größte Arbeitgeber des Landkreises Bergstraße und produziert Waren und Dienstleistungen für Zahnärzte. Die Kern GmbH, ein Hersteller von Kuvertiersystemen für Banken, Versicherungen, Telekommunikationsunternehmen und IT-Dienstleister, sowie FICO TONBELLER (ehemals TONBELLER AG), ein Hersteller von Compliance-Lösungen, sind in Bensheim ansässig. Ihren Hauptsitz hat hier die deutsche Tochtergesellschaft von Cegedim Relationship Management, die Cegedim Deutschland GmbH, die Dienstleistungen für pharmazeutische Unternehmen anbietet. Weiterhin befinden sich hier die Elektronikfirma Tyco Electronics AMP GmbH, die im IT-Bereich tätige SAP AG, die IFOK GmbH und die HTV GmbH, die für Hersteller aus fast allen Bereichen der Elektronik, Halbleiter testet und programmiert. Des Weiteren hat das Fahrzeugunternehmen Suzuki Deutschland GmbH in Bensheim seinen Sitz. Die Fahrzeuge in der nationalen TV-Werbung des Unternehmens tragen aus diesem Grund das Kfz-Kennzeichen „HP“ (Heppenheim/Kreis Bergstraße), das sonst in diesem Zusammenhang eher selten zu finden ist. Die zu PaperlinX gehörende Deutsche Papier Vertriebs GmbH betreibt als überregional tätiger Papiergroßhändler eines der modernsten deutschen Hochregallager in Bensheim. Die GGEW AG, ein Bergsträßer Dienstleistungsunternehmen für Strom, Gas und Wasser, hat seinen Sitz in Bensheim.

Die Christoffel-Blindenmission hat ihren Sitz in Bensheim, ebenso die Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie und die Hessenstiftung – Familie hat Zukunft.

Justiz

Bensheim ist der Sitz des Amtsgerichts Bensheim. Als Schöffengericht ist es auch für die Amtsgerichtsbezirke Lampertheim und Fürth/Odw. zuständig. Die Bewährungshilfe des Landgerichts Darmstadt unterhält in Bensheim eine Zweigstelle.

Verkehr

Bensheim liegt am Kreuzungspunkt der Bundesstraßen 3 und 47. Im Westen der Stadt verläuft die A 5. Über zwei Ausfahrten ist Bensheim zu erreichen: im Norden über die Ausfahrt Zwingenberg und im Süden über die Ausfahrt Bensheim. Wenige Kilometer weiter westlich verläuft parallel zur A 5 die A 67. Hier ist Bensheim über die Anschlussstelle Lorsch zu erreichen.

Der an der Main-Neckar-Bahn Frankfurt am Main–Heidelberg liegende Bahnhof Bensheim ist InterCity-Systemhalt. Der Bahnhof ist außerdem Endpunkt der von Worms nach Bensheim führenden Nibelungenbahn. Der Ortsteil Auerbach hat einen eigenen, an der Linie Frankfurt am Main – Heidelberg gelegenen, Bahnhof. An ihm halten allerdings nur Regionalbahnen.

Den lokalen und regionalen ÖPNV bedienen zwei Stadtbuslinien (671 und 673) und acht Regionalbuslinien (640, 641, 646, 665, 669, 675, 676, 677). Außerhalb der Busfahrzeiten verkehren, hauptsächlich innerorts und zu den Stadtteilen Ruftaxis, welche bei Fahrtwunsch eine Stunde vor planmäßiger Abfahrt vorbestellt werden müssen und lediglich für Zeitkartennutzer des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar zuschlagsfrei nutzbar sind. Im Rahmen der Neuausschreibung des Linienbündels Bensheim kam es zu einigen Anpassungen der Bus- und Ruftaxilinien.

Der Frankfurter Flughafen befindet sich knapp 50 Straßenkilometer nördlich von Bensheim. Das Segelfluggelände Bensheim ist Segelflugzeugen, Motorseglern oder kleineren Motorflugzeugen vorbehalten.

Bildung

Bensheim ist eine Stadt der Schulen. So gibt es hier allein sechs Gymnasien: das Alte Kurfürstliche Gymnasium, die Geschwister-Scholl-Schule (Kooperative Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe), das Goethe-Gymnasium (Gymnasium ab Klasse 5 mit gymnasialer Oberstufe), die Liebfrauenschule (privates katholisches Mädchengymnasium), die Karl-Kübel-Schule als berufliches Gymnasium (mit den Fachrichtungen: Wirtschaft, Wirtschaft bilingual, Gesundheit, Mechatronik, Umwelt, Datenverarbeitung, Gestaltungs- und Medientechnik) und die Heinrich-Metzendorf-Schule ebenso als berufliches Gymnasium (mit den Fachrichtungen Mechatronik und Umwelt).

In Bensheim gibt es eine gewerbliche und eine kaufmännische Kreisberufsschule, die vor dem 1. Januar 1963 noch gemeinsam die Kreisberufsschule, ehemals Fortbildungsschule bildeten. Die kaufmännische Kreisberufsschule, die Karl-Kübel-Schule bietet neben der Fachoberschule und der Berufsschule eine Berufsfachschule mit Fremdsprachensekretariat und Höherer Handelsschule. Die gewerbliche Kreisberufsschule, die Heinrich-Metzendorf-Schule erweitert das Bildungsangebot um eine Berufsschule im gewerblich-technischen Bereich, eine Berufsfachschule, eine Technikerschule sowie eine Fachoberschule.

Im Stadtgebiet existieren sieben öffentliche Grundschulen. Dies sind die Hemsbergschule, die Grundschule in den Kappesgärten, die Joseph-Heckler-Schule, die Schloßbergschule, die Kirchbergschule, die Märkerwaldschule und die Carl-Orff-Schule. Daneben gibt es die Schillerschule als Grund-, Haupt- und Realschule sowie die Senfkornschule in privater Trägerschaft.

Drei Beratungs- und Förderzentren haben ihren Sitz in Bensheim. Dies sind die Kirchbergschule (Förderschule mit dem Schwerpunkt „Lernen“), die Seebergschule (Förderschule mit dem Schwerpunkt „Geistige Entwicklung“) und die Behindertenhilfe Bergstraße GmbH.

Anbieter von Erwachsenenbildung sind die Kreisvolkshochschule Bensheim sowie das Frauen- und Familienzentrum Bensheim; mit etwa 2000 Teilnehmenden im Jahr ist es die größte Familienbegegnungsstätte im Kreis Bergstraße.

Das Naturschutzzentrum Bergstraße bietet zahlreiche Veranstaltungen im Rahmen der Umweltbildung für Kinder und Erwachsene.

Wissenschaft

In Bensheim ist seit 1947 mit dem Konfessionskundlichen Institut des Evangelischen Bundes das größte europäische Ökumene-Institut ansässig. Von 1947 bis 1967 und seit November 2007 befindet es sich im Wolfgang-Sucker-Haus.

Weiterhin hat das Institut für Personengeschichte, eine der wichtigsten deutschen Forschungsstellen zur Genealogie, Biographie und Prosopographie, in Bensheim seinen Sitz.

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

  • Josef von Rüding (1783–1863), Landrat, dann Kreisrat, Ehrenbürger 1846
  • Peter Camesasca (1798–1859), Kreisrat, Abgeordneter, Ehrenbürger 1857
  • Julius Wilhelm (1847–1934), Unternehmer und Landtagsabgeordneter
  • Karl Albert Henkelmann (1858–1928), Heimatforscher und Autor
  • Joseph Treffert (1883–1963), Gewerkschafter und Kommunalpolitiker.
  • Georg Stolle (1938–2020), Politiker und Bürgermeister von Bensheim 1972–2002, seit 2002 Ehrenbürgermeister

In Bensheim geborene Persönlichkeiten

  • Hermann von Beisler (1790–1859), bayerischer Militär und Politiker
  • Ludwig Berg (1909–1976), Sozialethiker
  • Diether Blüm (1924–2001), Archivar, Museumsleiter, Lokalhistoriker und Autor
  • Nicolai Borger (* 1974), Schriftsteller
  • Werner Buggisch (1943–2019), Professor der Geologie an der Universität Erlangen-Nürnberg und Polarforscher
  • Wilhelm von Curti (1598–1678), Diplomat in englischen Diensten
  • Claudia Diehl (* 1968), Soziologin
  • Jan Dieteren, (* 1993), Straßenradrennfahrer
  • Gerhard Emig (* 1938), Chemiker
  • Friedrich Wilhelm „Wilfried“ Euler (1908–1995), Archivar, antisemitischer Genealoge, Nationalsozialist und Stiftungsgründer
  • Horst Euler (1910–1980), Opernsänger
  • Eugen Flegler (1897–1981), Hochschullehrer für Elektrotechnik und Rektor der RWTH Aachen
  • Patrick Franziska (* 1992), Tischtennis-Nationalspieler
  • Johannes Fritsch (1941–2010), Komponist, Verleger, Studiobetreiber, Zeitschriftenherausgeber und Autor
  • Walter Geiger (1901–1995), Mitglied im Beratenden Landesausschuss, Verleger
  • Heike B. Görtemaker (* 1964), Historikerin
  • Rolf Groß (* 1934), Jurist und Ministerialbeamter
  • Wolfgang Hamberger (* 1930), Oberbürgermeister von Fulda
  • Hans-Georg Härter (* 1945), Vorstandsvorsitzender der ZF Friedrichshafen AG
  • Richard Hartmann (* 1958), römisch-katholischer Theologe
  • Eduard Haßloch (1887–1944), Kaufmann, Journalist und Bensheimer Heimatdichter
  • Joseph Heckler (1786–1857), Großherzoglich Hessischer Obereinnehmer, Heimatforscher
  • Ulrich Hemel (* 1956), römisch-katholischer Theologe
  • Michael Klemm (* 1953), Autor, Regisseur und Schauspieler
  • Otto Koch (1923–2011), Physiker und Manager
  • Jannik Kohlbacher (* 1995), Handballspieler
  • Evert Kornmayer (* 1965), Verleger und Sachbuchautor
  • Horst Kuhn (1932–1991), Jurist, Richter am Bundesgerichtshof
  • Thomas Johannes Mayer (* 1969), Opernsänger
  • Karl Merz (1836–1890), US-amerikanischer Komponist
  • Thomas Metz (* 1968), Politiker (CDU)
  • Marcus Morlinghaus (* 1965), Schauspieler, Autor und Regisseur
  • Norbert Moser (1930–1984), Oberstleutnant der Luftwaffe und Spion des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR
  • Johannes Müller jun. (1785–1867), Gerbereibesitzer, Politiker und Abgeordneter
  • Otto-Werner Mueller (1926–2016), Dirigent und Musikpädagoge
  • Norbert Müller-Everling (* 1953), Bildhauer
  • Philipp Müller (1760–1841), Kutschenfabrikant in Ungarn, Politiker und Richter
  • Markus Philippi (* 1979), Koch, mit einem Stern im Guide Michelin ausgezeichnet
  • Rudolf Röser (1920–2013), Verleger
  • Franz Joseph Ross (1881–1949), Landtagsabgeordneter
  • Eric Schaaf (* 1990), Fußballspieler
  • Joseph Stoll (1879–1956), Heimatdichter, Heimatforscher, Mitbegründer des Bensheimer Winzerfestes, NSDAP-Lokalpolitiker
  • Bernhard Trares (* 1965), Fußball-Bundesligaspieler und Fußballtrainer
  • Jule Weber (* 1993), Slam-Poetin
  • Peter Weyrauch (1923–2019), Architekt
  • Thomas Weyrauch (* 1954), Autor

Persönlichkeiten mit Bezug zu Bensheim

  • Jakob Adam (1568–1618), reformierter Prediger und Pfarrer (in Bensheim 1598 bis 1603)
  • Louis Auler (1853–1922), Zigarettenfabrikant in Bensheim und Abgeordneter
  • Gerhard Beetz (1918–2005), Generalsekretär des Evangelischen Bundes
  • Moritz Edelmann (1891–1973), nationalsozialistischer Geschichtsdidaktiker
  • Wilhelm Euler (1847–1934), Papierfabrikant, Kommerzienrat, Landtagsabgeordneter, Mäzen und Stadtrat von Bensheim
  • Wilhelm Flegler (1848–1935), Theologe und Pädagoge
  • Willy Rudolf Foerster (1905–1966), Industrieller
  • Steffen Gebhardt (* 1981), Moderner Fünfkämpfer
  • Leo Grewenig (1898–1991), Maler, Schüler von Kandinsky und Klee
  • Willi Harwerth (1894–1982), Grafiker und Illustrator
  • Heinz Jost (1904–1964), SS-Brigadeführer und in den Nürnberger Prozessen als Kriegsverbrecher verurteilt
  • Jakob Kindinger (1905–1986), kommunistischer Widerstandskämpfer, KZ-Häftling im KZ Buchenwald, Gewerkschafter
  • Henry Kissinger (* 1923), deutsch-US-amerikanischer Politiker, US-Außenminister (1973–1977), diente 1945–1946 beim Counter Intelligence Corps in Bensheim
  • Paul Kleinschmidt (1883–1949), Maler
  • Karl Ernst Knodt (1856–1917), Dichter
  • Bernd Koberstein (* 1952), Bezirksapostel und Kirchenpräsident der Neuapostolischen Kirche Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland
  • Karl Kunkel (1913–2012), katholischer Theologe
  • Klaus Kübler (1936–2007), Bundestagsabgeordneter (SPD)
  • Carl Otto Lenz (* 1930), Politiker, Generalanwalt
  • Hugo Lindemann (1867–1949), Hochschullehrer und sozialdemokratischer Politiker
  • Michael Meister (* 1961), Bundestagsabgeordneter (CDU)
  • Georg Metzendorf (1874–1934), Architekt
  • Franz Heinrich Metzendorf (1866–1923), Architekt, „Baumeister der Bergstraße“
  • Arthur von Oettingen (1836–1920), deutsch-baltischer Physiker, Musiktheoretiker und Biograf
  • Walter Renneisen (* 1940), Schauspieler
  • Wilhelm Ringelband (1921–1981), Theaterkritiker, Stifter des Gertrud-Eysoldt-Rings
  • Zacharias Rosenbach (1595–1638), kurpfälzischer Arzt in Bensheim
  • Wolfgang Sucker (1905–1968), Gründer des Konfessionskundlichen Instituts Bensheim
  • Wilhelm Weyrauch (1914–2003), Regionalgeschichtsforscher und Kommunalpolitiker
  • Oliver Zipse (* 1964) Vorstandsvorsitzender der BMW AG, lebte in Bensheim

Weblinks

Anmerkungen

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Bensheim

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