Landratsamt
Wittenberg
Breitscheidstr. 3
6886 Lutherstadt Wittenberg

http://www.landkreis-wittenberg.de

 

 

Landkreis Wittenberg

160pxAbb. 1 Wappen Landkreis Wittenberg
Basisdaten
Bundesland Sachsen-Anhalt
Verwaltungssitz Lutherstadt Wittenberg
Adresse des Landkreises Breitscheidstraße 3
06886 Lutherstadt Wittenberg
Website www.landkreis-wittenberg.de
Landrat Jürgen Dannenberg (Linke)

Der Landkreis Wittenberg ist eine Gebietskörperschaft im Osten des deutschen Bundeslandes Sachsen-Anhalt. Er liegt an den Flüssen Elbe und Schwarze Elster. Kreisstadt und zugleich mit knapp 50.000 Einwohnern größte Gemeinde ist Lutherstadt Wittenberg.

Nachbarkreise sind im Norden die brandenburgischen Landkreise Potsdam-Mittelmark und Teltow-Fläming, im Osten der ebenfalls brandenburgische Landkreis Elbe-Elster, im Süden der sächsische Landkreis Nordsachsen und im Westen der Landkreis Anhalt-Bitterfeld und die kreisfreie Stadt Dessau-Roßlau.

Geographie

Die Elbe durchfließt auf einer Länge von 52 km in einer über große Abschnitte naturnahen Auenlandschaft den Landkreis. Im Norden erstrecken sich von Ost nach West die waldreichen Höhenzüge des Fläming und seiner Ausläufer. Im Süden liegt das größte zusammenhängende Waldgebiet Mitteldeutschlands, die Dübener Heide.

Der Waldanteil ist mit 39,8 Prozent der Gesamtfläche der größte aller Landkreise in Sachsen-Anhalt.

Geschichte

Der Landkreis besteht in der heutigen Ausdehnung seit 2007.

Verwaltungsgeschichte

  • 1816–1947: Aufgrund der Beschlüsse des Wiener Kongresses vom 21. Mai 1815 gelangte der einstige Kurkreis, der aus dem Herzogtum Sachsen-Wittenberg entstanden war, in die Hand von Preußen. Kurzzeitig erhielten die neu gewonnenen Landschaftsteile wieder die Bezeichnung „Herzogtum Sachsen“, jedoch wurde die Bezeichnung in „Provinz Sachsen“ geändert. Der Kreis Wittenberg gehörte zum neu gebildeten preußischen Regierungsbezirk Merseburg. Am 1. Oktober 1816 entstand der (alte) Kreis Wittenberg, der aus den alten sächsischen Ämtern Wittenberg und Pretzsch gebildet wurde.
  • 1947–1952: Auf Befehl der SMAD entstand 1947 nach der Auflösung des preußischen Staates aus der preußischen Provinz Sachsen und aus dem Land Anhalt das Land Sachsen-Anhalt.
  • 1952–1990: Durch das „Gesetz über die weitere Demokratisierung des Aufbaus und der Arbeitsweise der staatlichen Organe in den Ländern der Deutschen Demokratischen Republik“ von 1952 wurden die bisherigen Länder aufgelöst und stattdessen Bezirke gebildet. Der Kreis Wittenberg wurde dem Bezirk Halle zugeordnet. Gleichzeitig wurde er stark verkleinert, da er zahlreiche Gemeinden an die Kreise Jüterbog (Bezirk Potsdam), Jessen (Bezirk Cottbus), Torgau (Bezirk Leipzig) und an den neu gebildeten Kreis Gräfenhainichen (Bezirk Halle) abgeben musste.
  • 1990–1994: Seit der Neugründung der Länder in der DDR gehört der Kreis Wittenberg wieder zum Land Sachsen-Anhalt.
  • 1994–2007: Am 3. Juni 1993 beschloss der Landtag von Sachsen–Anhalt die erste Kreisgebietsreform. In der Folge entstand 1994 der Landkreis Wittenberg aus dem bisherigen Kreis Wittenberg und dem Kreis Jessen sowie einem Teil des Kreises Gräfenhainichen.
  • seit 2007: Im Zuge der zweiten Kreisgebietsreform endete am 1. Juli 2007 formal die Existenz des bisherigen Landkreises Wittenberg. Rechtsnachfolger ist der (gleichnamige) Landkreis Wittenberg, dem die zwei Verwaltungsgemeinschaften Coswig (Anhalt) und Wörlitzer Winkel mit 27 Gemeinden des bisherigen Landkreises Anhalt-Zerbst zugeordnet wurden. Alle Verwaltungsgemeinschaften des Landkreises wurden zwischen 2009 und 2011 aufgelöst.

Politik

Landräte

Landräte 1816–1952

  • 1816–1821: Friedrich Wilhelm Curt von Leipziger
  • 1821–1840: Karl Friedrich Wilhelm Theodor Gustav von Jasmund
  • 1841–1873: Otto Heinrich von Jagnow auf Wachsdorf
  • 1874–1889: Kurt von Koseritz
  • 1890–1911: Bodo von Bodenhausen
  • 1911–1916: Wolf Dietrich von Trotha
  • 1916–1932: Hans von Trebra
  • 1932–1945: Otto Holtz (bis 1933 Deutsche Staatspartei)
  • 1945: Peter Florin
  • 1945–1948: Franz Stammer
  • 1948–1950: Otto Plättner
  • 1950–1952: Albrecht Holzschuh
  • 1952: Albin Fleischmann

Vorsitzende des Rates des Kreises Wittenberg 1952–1990

  • 1952–1959: Albin Fleischmann
  • 1959–1967: Heinz Block
  • 1967–1971: Rolf Hoppe
  • 1972–1988: Werner John
  • 1988–1989: Siegfried Beiche
  • 1989–1990: Werner Engelmann

Landräte ab 1990

  • 1990–2001: Wulf Littke (CDU)
  • 2001–2007: Hartmut Dammer (parteilos)
  • seit 2007: Jürgen Dannenberg (Linke)

Kreistag

Das Ergebnis der Kommunalwahlen zwischen 1994 und 2014 lautet wie folgt:

Parteien und Wählergemeinschaften Prozent
2014
Sitze
2014
Prozent
2007
Sitze
2007
Prozent
2004
Sitze
2004
Prozent
1999
Sitze
1999
Prozent
1994
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 33,2 16 36,1 18 37,9 18 42,9 21 32,8
DIE LINKE. DIE LINKE. 21,5 10 21,0 10 25,7 12 19,1 9 16,5
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 16,9 8 19,3 9 19,5 10 24,0 12 28,7
FREIE WÄHLER FREIE WÄHLER 14,7 7
AdB Allianz der Bürger 4,5 2
GRÜNE BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 2,6 1 2,7 1 2,5 1 1,9 1 6,0
AfD Alternative für Deutschland 2,6 1
FDP Freie Demokratische Partei 1,6 1 4,8 2 7,0 3 5,2 3 6,7
BBP Bürgerbewegung Landkreis Wittenberg 1,4 1 1,2 1 3,9 2 3,5 2 4,0
NPD Nationaldemokratische Partei Deutschlands 0,9 1
FWW Freie Wähler für Wittenberg
9,9 5
Offensive D Offensive D
2,7 1 2,9 2
DP Deutsche Partei
1,5 1
Tierschutzpartei Die Tierschutzpartei
0,7
WG LUN Landwirtschaft, Umwelt und Natur
1,0
DVU Deutsche Volksunion
0,8
STATT Partei STATT Partei
0,4
WG BDM Bürgerverein für Dorfentwicklung „Mühlengrund“
0,4
WG SCM Sozial Christliche Mitte
0,4
WG VBI/LSA Verband der Bürgerinitiativen für Kommunalabgaben des Landes Sachsen-Anhalt
0,4
EB Einzelbewerber
0,7
0,5
Sonst. Sonstige
0,1
Gesamt 100 48 100 48 100 48 100 48 100
Wahlbeteiligung in Prozent 47,0 36,6 46,6 55,3 67,6
  • Die Linke ist bis 2004 als PDS angetreten.
  • Ezb.: Einzelbewerber 2007: Hans-Jürgen Günther (0,2 %), Winfried Melzer (0,5 %); 1994: k.A.
  • Die Ergebnisse der Wahlen 1994 bis 2004 beziehen sich auf den Gebietsstand vor 2007.
  • Für die Wahl 1994 liegt keine Sitzverteilung vor.

Im Kreistag haben sich folgende Fraktionen gebildet: CDU (incl. FDP, 17 Mitglieder), DIE LINKE. (10 Mitglieder), SPD/GRÜNE (9 Mitglieder), FREIE WÄHLER (7 Mitglieder), AdB/AfD (3 Mitglieder). Es gibt zwei fraktionslose Kreistagsmitglieder (1 BBP, 1 NPD).

Wappen

Blasonierung:

Dies war das Amtswappen der Herzöge von Sachsen-Wittenberg als Erzmarschälle des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Das Wappen geht direkt auf die historische Reichsrennfahne zurück.

Flagge

Die Flagge des Landkreises zeigt die Farben Schwarz-Rot mit geführtem Wappen längs und quer gehisst.

Wirtschaft

Die Branchen chemische Industrie, Maschinenbau, Verpackungsmittelindustrie und die Nahrungs- und Genussmittelproduktion sind strukturbestimmend. Etwa 50 % der Fläche des Kreises werden landwirtschaftlich genutzt.

Verkehr

Autoverkehr

Die Bundesautobahn 9 (Berlin-München) führt im Nordwesten und Westen durch das Gebiet des Landkreises. Die Anschlussstellen 7 (Köselitz), 8 (Coswig) und 9 (Vockerode) liegen im Kreisgebiet.

Durch das Landkreisgebiet führen die Bundesstraßen 2 und 187, die sich in der Kreisstadt kreuzen. Südlich der Elbe enden die Bundesstraßen 100 und 182 an der Bundesstraße 2 im Ortsteil Eutzsch der Stadt Kemberg. Die Bundesstraße 107 führt von der brandenburgischen Landesgrenze nördlich des Coswiger Ortsteils Göritz bis zur Einmündung in die B187 in Coswig.

Zum 1. Januar 2014 waren hier 89.810 Kraftfahrzeuge zugelassen, darunter 5.651 Krafträder, 74.290 PKW, davon 5.164 gewerbliche PKW, 6.212 LKW sowie 1.991 Zugmaschinen in der Land- und Forstwirtschaft.

Schienenverkehr

Durch den Landkreis Wittenberg führen zwei überregionale Eisenbahnstrecken: Die Bahnstrecke Berlin–Halle/Leipzig–München hat in der Kreisstadt Lutherstadt Wittenberg alle zwei Stunden einen ICE-Takthalt und erschließt ebenso den Landkreis im Regionalverkehr durch fahrplanmäßige Regionalexpresse in Nord-Süd-Richtung. In West-Ost-Richtung wird der Landkreis durch die Strecke Dessau-Roßlau–Lutherstadt Wittenberg–Falkenberg/Elster mit stündlich verkehrenden Regionalbahnen erschlossen. Eine eingleisige Regionalbahn (Dübener-Heide-Bahn) führt von Lutherstadt Wittenberg nach Bad Schmiedeberg. Der Landkreis wird im Osten von der Bahnstrecke Jüterbog–Riesa tangiert: Auf dem Kreisgebiet liegen die Bahnhöfe Linda (Elster) und Holzdorf (Elster). Die Bahnhöfe Wörlitz und Oranienbaum der Dessau-Wörlitzer Eisenbahn werden nur in der Sommersaison bedient.

Historisch erwähnenswert sind weitere Bahnstrecken:

  • Die eingleisige Bahnstrecke Lutherstadt Wittenberg–Straach wird nur bedarfsweise für Gütertransporte genutzt.
  • Von der Dübener-Heide-Bahn zweigte zwischen Pretzsch (Elbe) und Torgau bei Dommitzsch ein Gleis zur Elbe ab: Dort übte bis 1989 die NVA den pioniermäßigen Eisenbahnbrückenbau über die Elbe – es wurde die Herstellung der Verbindung zur Prettin-Annaburger Kleinbahn (1902–1996) geübt.
  • Die Eisenbahnstrecke Bergwitz–Kemberg wurde in den 1950er Jahren stillgelegt und abgebaut.

Busverkehr

Der öffentliche Personennahverkehr wird seit dem 1. Januar 2007 durch den Unternehmensverbund Neuer Wittenberger Busverkehr durchgeführt. Dieser setzte sich in einem europaweiten Bieterwettbewerb durch. Der Unternehmensverbund wird durch mehrere regionale Busunternehmen gebildet.

Gemeinden

Der Landkreis Wittenberg besteht aus neun Einheitsgemeinden, die alle das Stadtrecht besitzen (Einwohnerzahlen am ):

  1. Annaburg, Stadt ()
  2. Bad Schmiedeberg, Stadt ()
  3. Coswig (Anhalt), Stadt ()
  4. Gräfenhainichen, Stadt ()
  5. Jessen (Elster), Stadt ()
  6. Kemberg, Stadt ()
  7. Lutherstadt Wittenberg, Stadt ()
  8. Oranienbaum-Wörlitz, Stadt ()
  9. Zahna-Elster, Stadt ()

Schutzgebiete

Im Landkreis befinden sich 19 ausgewiesene Naturschutzgebiete (Stand Februar 2017).

Gebietsänderungen

Veränderungen auf Gemeindeebene

  • Auflösung der Gemeinden Reinsdorf, Pratau und Seegrehna - Eingliederung nach Lutherstadt Wittenberg (15. Oktober 1993)
  • Auflösung der Gemeinde Klebitz - Eingliederung nach Zahna (15. Oktober 1993)
  • Auflösung der Gemeinde Purzien - Eingliederung nach Annaburg (16. Februar 2003)
  • Auflösung der Gemeinde Rahnsdorf - Eingliederung nach Zahna (1. Juli 2003)
  • Auflösung der Gemeinde Premsendorf - Eingliederung nach Annaburg (3. August 2003)
  • Auflösung der Gemeinde Löben - Eingliederung nach Annaburg (1. Januar 2004)
  • Auflösung der Gemeinde Zieko - Eingliederung nach Coswig (Anhalt) (1. Januar 2004)
  • Auflösung der Stadt Seyda - Eingliederung nach Jessen (Elster) (1. März 2004)
  • Auflösung der Gemeinde Rade - Eingliederung nach Jessen (Elster) (1. Juli 2004)
  • Auflösung der Gemeinden Nudersdorf und Schmilkendorf - Eingliederung nach Lutherstadt Wittenberg (1. Januar 2005)
  • Auflösung der Gemeinde Bergwitz - Eingliederung nach Kemberg (1. Juli 2005)
  • Auflösung der Gemeinde Ateritz - Eingliederung nach Kemberg (1. Januar 2006)
  • Auflösung der Gemeinde Dorna - Eingliederung nach Kemberg (1. Januar 2007)
  • Auflösung der Gemeinde Jüdenberg - Eingliederung nach Gräfenhainichen (1. Januar 2007)
  • Auflösung der Gemeinde Griebo - Eingliederung nach Lutherstadt Wittenberg (1. Januar 2008)
  • Auflösung der Gemeinde Wörpen - Eingliederung nach Coswig (Anhalt) (1. Januar 2008)
  • Auflösung der Gemeinde Bülzig - Eingliederung nach Zahna (1. Juli 2008)
  • Auflösung der Gemeinden Abtsdorf und Mochau - Eingliederung nach Lutherstadt Wittenberg (1. Januar 2009)
  • Auflösung der Gemeinde Globig-Bleddin - Eingliederung nach Kemberg (1. Januar 2009)
  • Auflösung der Gemeinden Buko, Cobbelsdorf, Köselitz, Senst und Serno - Eingliederung nach Coswig (Anhalt) (1. Januar 2009)
  • Auflösung der Gemeinden Düben und Klieken - Eingliederung nach Coswig (Anhalt) (1. März 2009)
  • Auflösung der Gemeinden Hundeluft, Jeber-Bergfrieden, Möllensdorf und Ragösen - Eingliederung nach Coswig (Anhalt) (1. Juli 2009)
  • Auflösung der Gemeinden Korgau, Meuro, Pretzsch (Elbe), Priesitz, Schnellin, Söllichau und Trebitz - Neugründung der Stadt Bad Schmiedeberg (1. Juli 2009)
  • Auflösung der Gemeinden Boßdorf, Kropstädt und Straach - Eingliederung nach Lutherstadt Wittenberg (1. Januar 2010)
  • Auflösung der Gemeinde Naundorf bei Seyda - Eingemeindung nach Jessen (Elster) (1. Januar 2010)Die folgend aufgezählten Eingemeindungen beziehungsweise Gemeindeauflösungen sind das Ergebnis des GemNeuglG WB:
  • Auflösung der Gemeinde Thießen - Eingemeindung nach Coswig (Anhalt) (1. September 2010)
  • Zusammenlegung der Städte Oranienbaum und Wörlitz sowie der Gemeinden Brandhorst, Gohrau, Griesen, Horstdorf, Kakau, Rehsen, Riesigk und Vockerode zur Stadt Oranienbaum-Wörlitz (1. Januar 2011)
  • Auflösung der Gemeinden Klöden und Schützberg - Eingemeindung in die Stadt Jessen (Elster) (1. Januar 2011)
  • Zusammenlegung der Stadt Zahna sowie der Gemeinden Dietrichsdorf, Elster (Elbe), Gadegast, Leetza, Listerfehrda, Mühlanger, Zemnick und Zörnigall zur Stadt Zahna-Elster (1. Januar 2011)
  • Auflösung der Stadt Prettin sowie der Gemeinden Axien, Bethau, Groß Naundorf, Labrun, Lebien und Plossig - Eingemeindung in die Stadt Annaburg (1. Januar 2011)
  • Auflösung der Gemeinden Möhlau, Schköna, Tornau und Zschornewitz - Eingemeindung in die Stadt Gräfenhainichen (1. Januar 2011)
  • Auflösung der Gemeinde Mühlanger und Eingemeindung in die Stadt Zahna-Elster (1. Januar 2014)

Die Anzahl der Gemeinden verringerte sich von 108 auf 9 (Landkreis Wittenberg seit dem 1. Juli 1994 und inkl. Kreisreform).

Veränderungen bei Verwaltungsgemeinschaften

  • Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft Jessen - Bildung der Einheitsgemeinde Stadt Jessen (Elster) aus den Mitgliedsgemeinden (1. Januar 1999)
  • Neubildung der Verwaltungsgemeinschaft Bad Schmiedeberg aus der Stadt Bad Schmiedeberg sowie den Gemeinden Korgau und Söllichau der Verwaltungsgemeinschaft Elbe-Heiderand-Gemeinden (27. Februar 2000)
  • Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft Elbe-Heiderand-Gemeinden - Neubildung der Verwaltungsgemeinschaft Elbe-Heideland-Gemeinden aus den Mitgliedsgemeinden (9. April 2000)
  • Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft Holzdorf - Eingliederung der Mitgliedsgemeinden in die Stadt Jessen (Elster) (1. März 2004)
  • Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft Zschornewitz-Möhlau - Eingliederung der Mitgliedsgemeinden in die Verwaltungsgemeinschaft Tor zur Dübener Heide (1. Juli 2004)
  • Auflösung der Verwaltungsgemeinschaften Bad Schmiedeberg und Elbe-Heideland-Gemeinden - Neubildung der Verwaltungsgemeinschaft Kurregion Elbe-Heideland (1. Januar 2005)
  • Auflösung der Verwaltungsgemeinschaften Elster-Seyda-Klöden, Mühlengrund, Südfläming und Zahna - Neubildung der Verwaltungsgemeinschaft Elbaue-Fläming aus den Mitgliedsgemeinden (1. Januar 2005)
  • Auflösung der Verwaltungsgemeinschaften Annaburg und Heideck-Prettin - Neubildung der Verwaltungsgemeinschaft Annaburg-Prettin aus den Mitgliedsgemeinden (1. Januar 2005)
  • Auflösung der Verwaltungsgemeinschaften Bergwitzsee und Kemberg - Neubildung der Verwaltungsgemeinschaft Kemberg aus den Mitgliedsgemeinden (1. Januar 2005)
  • Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft Kurregion Elbe-Heideland - Neubildung der Einheitsgemeinde Stadt Bad Schmiedeberg aus den Mitgliedsgemeinden (1. Juli 2009)
  • Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft Kemberg - Eingemeindung der Mitgliedsgemeinden (außer Kemberg) nach Kemberg (1. Januar 2010)
  • Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft Coswig (Anhalt) - Eingemeindung der Mitgliedsgemeinden nach Coswig (Anhalt) (1. September 2010)
  • Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft Wörlitzer Winkel - Bildung der Einheitsgemeinde Stadt Oranienbaum-Wörlitz aus den Mitgliedsgemeinden (1. Januar 2011)
  • Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft Elbaue-Fläming - Bildung der Einheitsgemeinde Stadt Zahna-Elster aus den restlichen Mitgliedsgemeinden, die nicht in die Stadt Jessen (Elster) eingemeindet wurden (1. Januar 2011)
  • Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft Annaburg-Prettin - Eingliederung der Mitgliedsgemeinden in die Stadt Annaburg (1. Januar 2011)
  • Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft Tor zur Dübener Heide - Eingliederung der Mitgliedsgemeinden in die Stadt Gräfenhainichen (1. Januar 2011)

Somit verringerte sich die Anzahl der Verwaltungsgemeinschaften von 14 auf 0 (inkl. Kreisreform).

Namensänderungen

  • von Euper zu Abtsdorf (1. Dezember 1995) Die Gemeinde Euper mit dem Ortsteil Abtsdorf wurde zur Gemeinde Abtsdorf mit dem Ortsteil Euper.
  • von Groß-Naundorf zu Groß Naundorf (1. Januar 1998)

Kfz-Kennzeichen

Anfang 1991 erhielt der Landkreis das Unterscheidungszeichen WB, das bis heute ausgegeben wird. Seit dem 29. November 2012 sind auch die Unterscheidungszeichen GHC (Gräfenhainichen) und JE (Jessen) erhältlich.

Weblinks

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Landkreis Wittenberg

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