Landratsamt
Saalfeld-Rudolstadt
Schloßstr. 24
7318 Saalfeld

http://www.saalfeld-rudolstadt.de

Landkreis Saalfeld-Rudolstadt

160pxAbb. 1 Wappen Landkreis Saalfeld-Rudolstadt
Basisdaten
Bundesland Thüringen
Verwaltungssitz Saalfeld/Saale
Adresse des Landkreises Schloßstraße 24
07318 Saalfeld/Saale
Website www.kreis-slf.de
Landrat Marko Wolfram (SPD)
Der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt ist ein Landkreis im Süden des Freistaates Thüringen. Trotz seiner geographischen Lage im Süden des Bundeslandes zählt der Landkreis zur Planungsregion Ostthüringen.

Geografie

Nachbarkreise sind im Norden der Landkreis Weimarer Land, im Nordosten der Saale-Holzland-Kreis, im Osten der Saale-Orla-Kreis, im Süden der bayerische Landkreis Kronach und der thüringische Landkreis Sonneberg, im Südwesten der Landkreis Hildburghausen und im Westen der Ilm-Kreis.Der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt wird vom Fluss Saale durchzogen und liegt im Thüringer Schiefergebirge.

Geschichte

Entstehung

Der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt besteht seit 1994, als – zunächst mit dem Namen Schwarza-Kreis – die Landkreise Rudolstadt und Saalfeld vereinigt wurden. Diese waren aus den gleichnamigen Landratsämtern hervorgegangen, die 1922 in Landkreise umbenannt wurden. Hinzu kam noch der nördliche Teil des 1952 gegründeten Kreises Neuhaus am Rennweg sowie ein Teil des ehemaligen Kreises Lobenstein (Stadt Lehesten und Ortsteile).

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl:

  • 1994: 140.112
  • 1995: 139.040
  • 1996: 138.529
  • 1997: 137.282
  • 1998: 135.425
  • 1999: 134.307
  • 2000: 132.885
  • 2001: 131.015
  • 2002: 129.610
  • 2003: 127.910
  • 2004: 126.692
  • 2005: 125.087
  • 2006: 123.516
  • 2007: 121.542
  • 2008: 119.817
  • 2009: 118.303
  • 2010: 116.818
  • 2011: 115.722
  • 2012: 111.463
  • 2013: 110.307
  • 2014: 109.646
  • 2015: 109.278
  • 2016: 108.315
  • 2017: 107.368
Datenquelle: ab 1994 Thüringer Landesamt für Statistik – Werte vom 31. Dezember

Politik

Landrat

Landrat ist seit 3. Oktober 2014 Marko Wolfram (SPD). Bei der Stichwahl am 28. September 2014 gewann er mit 57 % der Stimmen vor seinem Herausforderer Bernhard Schanze (parteilos), der 43 % der Stimmen auf sich vereinigen konnte. Weitere Kandidaten waren Ulrike Klette (Linke) und Wilfried Meißner (parteilos), welche bereits im ersten Wahlgang am 14. September 2014 ausschieden.

Bisherige Landräte und Landrätinnen des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt

  • Werner Thomas (CDU), 1994–2000
  • Marion Philipp (SPD), 2000–2012
  • Hartmut Holzhey (parteilos), 2012–2014
  • Marko Wolfram (SPD), seit 2014

Kreistag

Die 46 Sitze im Kreistag verteilen sich folgendermaßen auf die einzelnen Parteien:

Partei/Wählervereinigung Sitze
CDU 15
DIE LINKE 8
SPD 7
Bürger für den Landkreis Saalfeld-Rudolstadt 6
NPD 3
GRÜNE 2
FDP 2
Bürgerinitiativen gegen überhöhte Kommunalabgaben
im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt
2
Fraktionslose Kandidaten (Ulrike Klette) 1
(Stand: Oktober 2014 Kommunalwahl am 25. Mai 2014)

Wappen

Das Wappen wurde am 16. Januar 1995 durch das Thüringer Landesverwaltungsamt genehmigt.

Blasonierung: „Geviert; Feld 1 und 4: in Gold ein schwarzer, golden nimbierter, rot bewehrter Doppeladler, die Brust belegt mit einem goldenen Schild mit einem Fürstenhut, über den Adlerköpfen schwebend eine Kaiserkrone mit roten Kappen, in den Fängen ein goldenes Zepter und einen goldenen Reichsapfel haltend, darunter eine rote Streugabel über einem roten Kamm; Feld 2 und 3: neunmal von Schwarz und Gold geteilt, belegt mit einem schrägrechten, grünen Rautenkranz.“

Eine Übersicht zu den Wappen der Städte und Gemeinden des Landkreises findet man in der Liste der Wappen im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt.

Kulturelle Einrichtungen und Sehenswürdigkeiten

Thüringer Landesmuseum Heidecksburg

Die Heidecksburg in Rudolstadt ist das prachtvollste Barockschloss des 18. Jahrhunderts im Freistaat Thüringen. Im hohen Mittelalter noch Besitztum der Grafen von Orlamünde, erwarben im Jahr 1340 die Schwarzburger Grafen die Burg. Von 1574 bis 1918 war sie Residenz der Grafen und späteren Fürsten von Schwarzburg-Rudolstadt.Heute beherbergt das Schloss unter anderem das Thüringer Landesmuseum Heidecksburg. Es gehört zu den größten und besucherstärksten Museen Thüringens. Entsprechend seiner historisch gewachsenen Sammlungsstruktur konzentriert sich die fachwissenschaftliche Arbeit auf die vielfältigen Facetten der Residenzkultur am Hof der Fürsten von Schwarzburg-Rudolstadt. Zum Museumsverbund Thüringer Landesmuseum Heidecksburg, der sich in Trägerschaft des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt befindet, gehören neben dem Residenzschloss auch das Friedrich-Fröbel-Museum in Bad Blankenburg, das Museum für Jagd- und Forstgeschichte in Paulinzella sowie der Kaisersaal auf Schloss Schwarzburg.

Friedrich-Fröbel-Museum Bad Blankenburg

Das Friedrich-Fröbel-Museum ist seit 1982 in Bad Blankenburg in jenem Gebäude untergebracht, in dem der „Stifter“ des Kindergartens, Friedrich Fröbel, 1839 seine erste „Spiel- und Beschäftigungsanstalt“, seinen späteren Kindergarten eröffnete. Friedrich Wilhelm August Fröbel (* 21. April 1782 in Oberweißbach; † 21. Juni 1852 in Marienthal) erlangte durch die Gründung des ersten Kindergartens 1840 in Blankenburg (Thüringen) Weltgeltung. Im »Haus über dem Keller«, in dem sich das Friedrich-Fröbel-Museum befindet, schlug die Geburtsstunde des Kindergartens. Fröbels Gedanken zu Bildung und Erziehung insgesamt sind ebenso zeitgebunden wie originell und modern. Sie regen bis zur Gegenwart das pädagogische Denken an.

Thüringer Landestheater Rudolstadt – Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt

Das Theater Rudolstadt ist ein Theater in Rudolstadt in Thüringen. Es führt seine Tradition auf das 1792/93 gegründete fürstliche Sommertheater zurück. Das Thüringer Landestheater Rudolstadt ist gleichzeitig Hauptwirkungsstätte der Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt. Aus diesem Grund lautet die vollständige Bezeichnung Thüringer Landestheater Rudolstadt – Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt GmbH. Träger des Theaters ist ein Zweckverband, dem der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt (50 Prozent) sowie die Städte Rudolstadt (38 Prozent) und Saalfeld/Saale (12 Prozent) angehören.1

KZ-Gedenkstätte Laura

Das KZ-Außenlager Laura war eines von rund 130 Außenlagern des KZ Buchenwald. Es wurde am 21. September 1943 in Schmiedebach im Thüringer Schiefergebirge am Randes des Oertelsbruchs eingerichtet, um die Waffenproduktion unter Tage zu verlagern. Im Oertelsbruch entstanden ein unterirdisches Sauerstoffwerk sowie Teststände für Triebwerke der Rakete A4 (auch V-2 genannt). Insgesamt waren rund 2600 Häftlinge in dem KZ untergebracht, mindestens 560 von ihnen starben durch Misshandlungen, Mangelernährung und den Folgen der Zwangsarbeit. Am 13. April 1945 wurde das Lager von US-amerikanischen Soldaten befreit. Seit 1979 besteht in der ehemaligen Hauptunterkunft des KZ, einer großen Feldscheune, eine Gedenkstätte. Mit dem Ende der DDR ging diese zunächst in die Trägerschaft des Kreises Lobenstein und mit der Kreisgebietsreform 1994 in die Trägerschaft des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt über. Die ursprünglich in Privateigentum befindliche Liegenschaft wurde vom Landkreis Saalfeld-Rudolstadt gekauft, da die Eigentümerschaft des Landkreises die Voraussetzung für die Bewilligung von Fördermitteln des Landes Thüringen war. Zwischen 2011 und 2014 wurde die gesamte Ausstellung überarbeitet und die Außenanlagen neugestaltet. Seit 2012 ist der Landkreis Betreiber der Gedenkstätte mit rund 4000 Besucher in der Saison (von April bis Oktober). Aufgrund der weitgehend vollständig erhaltenen Originalsubstanz ist die KZ-Gedenkstätte eine Besonderheit unter den Außenlagern von Buchenwald. Im Zuge der Restaurierung wurden Wandverzierungen aus der Häftlingszeit freigelegt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Die Region Saalfeld-Rudolstadt hat nicht nur eine kulturell interessante Geschichte. Hier hat der Erfinder- und Unternehmergeist Tradition. Beispielsweise erfand hier parallel zu J.F. Böttger Georg Heinrich Macheleid 1760 das als „weißes Gold“ bezeichnete Porzellan, 1919 entstand die weltweit erste Röntgenröhrenfertigung in Rudolstadt und 1935 die erste industrielle Fertigungsanlage für Zellwolle. Heute weist der Wirtschaftsraum eine breite Branchenstruktur auf. Bestimmend sind u. a. die Stahlindustrie, die Medizintechnik, der Maschinen- und Werkzeugbau, die Chemie- und Kunststoffindustrie, die Glas- und Porzellanherstellung sowie die Nahrungsgüterproduktion. Auf dieser Grundlage nimmt die Wirtschaft der Region im Thüringer Vergleich stets vordere Plätze, insbesondere im Umsatz und im Export ein. Den Unternehmen stehen Einrichtungen der Wirtschaftsförderung wie die Landesentwicklungsgesellschaft, die kommunale Wirtschaftsförderagentur und das Innovations- und Gründerzentrum zur Seite. Hier werden Neugründungen und Erweiterungen professionell begleitet und finden in der Region in 30 Gewerbe- und 4 Industriegebieten Raum zur Entfaltung. Innovation wird am Standort groß geschrieben – hieran hat das Thüringer Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung in Schwarza ebenso seinen Anteil wie internationale Marktführer, bspw. die Königsee-Implantate GmbH, das Sandoz-Kompetenzzentrum Aerosole in der Aeropharm GmbH, die TRUMPF Medical als Teil von Hill-Rom und der Siemens AG-Healthcare Sector Röntgenwerke.

Die Wirtschaftsförderagentur Region Saalfeld-Rudolstadt, als kommunale Arbeitsgemeinschaft, hat sich zum Ziel gesetzt, durch Bündelung der Fachkompetenzen den Anforderungen einer effektiven und zielgerichteten Wirtschaftsförderung in einer für Thüringen bisher einmaligen Struktur noch besser gerecht zu werden. Unter Beteiligung des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt, der Städte Bad Blankenburg, Rudolstadt und Saalfeld, sowie der Innovations- und Gründerzentrum GmbH werden sowohl Aufgaben der klassischen Wirtschaftsförderung wahrgenommen, als auch gemeinsame Projekte entwickelt. Kommunale Wirtschaftsförderung ist eine Hilfestellung für Unternehmen in allen Fragen des Standortes, der Infrastruktur und der Finanzierung/Förderung und natürlich kostenfrei.

Verkehr

Mit dem Bahnhof in Saalfeld/Saale besitzt der Landkreis einen überregionalen Bahnknoten. Der ICE-Halt auf der Fernstrecke Berlin-München gibt Anschluss an die Nebenstrecken nach Erfurt, Gera und Blankenstein (Saale). Die Oberweißbacher Berg- und Schwarzatalbahn verkehrt als eine der ersten als Profitcenter betriebenen Bahnstrecken der Deutschen Bahn im südwestlichen Kreisgebiet. Auf Grund des Neubaus der Schnellfahrstrecke Nürnberg–Erfurt droht Saalfeld, wie auch Jena, der Verlust des ICE-Haltes. Diesbezüglich fordern die Kommunalpolitiker Nachbesserungen und bestandschützende Zusagen, die nicht nur für Saalfeld-Rudolstadt, sondern für die Saalebahn von besonderer Bedeutung sind.Die Bedeutung Saalfelds als Bahnknoten ist historisch gewachsen. Unweit von Saalfeld in Probstzella ist die Bahnentfernung nach Berlin und nach München jeweils 300 km.

Der Landkreis wird von den Bundesstraßen 85, 88, 90 und 281 durchquert. In den jeweiligen Nachbarkreisen verlaufen im Norden die A 4, im Osten die A 9, im Westen die A 71 und im Süden die A 73. Bezüglich der Anbindung an die Bundesautobahnen sieht der Kreis noch Nachholbedarf. So ist die Entfernung zu den jeweiligen Autobahnen fast gleich und für die Region und deren Bedeutung zu weit. Auch wenn diverse Ortsumfahrungen bis hin zu Bundeskraftfahrstraßen Entlastungen bringen, würde ein direkterer Zugang zu den Bundesautobahnen die Region erheblich aufwerten.

Auf der Hohenwartetalsperre im Südosten des Landkreises wird Schiffsverkehr betrieben. Mehrere Fahrgastschiffe bieten Rundfahrten auf dem Stausee. Außerdem ermöglicht die Mühlenfähre das Übersetzen von Personen auch mit PKW und Krad von einer Seite des Stausees zur anderen. Die nördliche Anlegestelle der Mühlenfähre liegt im Saale-Orla-Kreis. Die Fähre verkehrt nicht ganzjährig.

Schutzgebiete

Im Landkreis befinden sich 16 ausgewiesene Naturschutzgebiete (Stand Januar 2017).

Städte und Gemeinden

Als Mittelzentrum mit Teilfunktion eines Oberzentrums ist Saalfeld/Rudolstadt/Bad Blankenburg (funktionsteilig) ausgewiesen.

Grundzentren sind die Städte Königsee-Rottenbach und Oberweißbach/Thür. Wald sowie die Gemeinde Probstzella.

(Einwohner am )

gemeinschaftsfreie Gemeinden

Städte

  1. Bad Blankenburg ()
  2. Königsee-Rottenbach ()
  3. Leutenberg ()
  4. Remda-Teichel ()
  5. Rudolstadt ()
  6. Saalfeld/Saale ()
Weitere Gemeinden
  1. Kaulsdorf (), erfüllende Gemeinde auch für
    1. Altenbeuthen ()
    2. Drognitz ()
    3. Hohenwarte ()
  2. Uhlstädt-Kirchhasel ()
  3. Unterwellenborn ()

Verwaltungsgemeinschaften
(*) Sitz der Verwaltungsgemeinschaft

  • 1. Bergbahnregion/Schwarzatal ()
  • Cursdorf ()
  • Deesbach ()
  • Katzhütte ()
  • Meuselbach-Schwarzmühle ()
  • Oberweißbach/Thür. Wald, Stadt * ()
  • 2. Lichtetal am Rennsteig ()
  • Lichte * ()
  • Piesau ()
  • Reichmannsdorf ()
  • Schmiedefeld (Lichtetal) ()
  • 3. Mittleres Schwarzatal ()
  • Allendorf ()
  • Bechstedt ()
  • Döschnitz ()
  • Dröbischau ()
  • Mellenbach-Glasbach ()
  • Meura ()
  • Oberhain ()
  • Rohrbach (bei Saalfeld) ()
  • Schwarzburg ()
  • Sitzendorf * ()
  • Unterweißbach ()
  • 4. Schiefergebirge ()
  • Gräfenthal, Stadt ()
  • Lehesten, Stadt ()
  • Probstzella * ()
Zu den Begriffen „Verwaltungsgemeinschaft“ bzw. „erfüllende Gemeinde“ siehe Verwaltungsgemeinschaft in Thüringen.

Gebietsveränderungen

Gemeinden

  • Auflösung der Gemeinde Weißen – Eingemeindung in die Gemeinde Uhlstädt (30. Dezember 1994)
  • Auflösung der Gemeinden Bernsdorf, Burkersdorf, Dittersdorf, Dittrichshütte, Eyba, Kleingeschwenda, Lositz-Jehmichen, Reschwitz, Unterwirbach, Volkmannsdorf, Wickersdorf, Wittmannsgereuth und Witzendorf – Neubildung der Gemeinde Saalfelder Höhe (1. Januar 1997)
  • Auflösung der Gemeinden Drognitz, Neuenbeuthen und Reitzengeschwenda – Neubildung der Gemeinde Drognitz (1. Januar 1997)
  • Auflösung der Gemeinden Dorfilm, Hirzbach, Landsendorf, Munschwitz, Schweinbach und Steinsdorf sowie der Stadt Leutenberg – Neubildung der Stadt Leutenberg (1. Januar 1997)
  • Auflösung der Gemeinden Ammelstädt, Breitenheerda, Eschdorf, Geitersdorf, Haufeld, Heilsberg, Milbitz, Sundremda, Teichröda und Treppendorf sowie der Städte Remda und Teichel – Neubildung der Stadt Remda-Teichel (1. Januar 1997)
  • Auflösung der Gemeinden Lichstedt, Oberpreilipp und Unterpreilipp – Eingemeindung in die Stadt Rudolstadt (1. Januar 1997)
  • Auflösung der Gemeinde Neckeroda – Eingemeindung in die Stadt Blankenhain im Landkreis Weimarer Land (1. Januar 1997)
  • Auflösung der Gemeinden Beutelsdorf, Dorndorf, Engerda, Kirchhasel, Niederkrossen, Rödelwitz, Schloßkulm, Schmieden, Teichweiden, Uhlstädt und Zeutsch – Neubildung der Gemeinde Uhlstädt-Kirchhasel (1. Juli 2002)
  • Auflösung der Gemeinde Marktgölitz – Eingemeindung in die Gemeinde Probstzella (16. März 2004)
  • Auflösung der Gemeinden Birkigt, Goßwitz, Könitz, Lausnitz und Unterwellenborn – Neubildung der Gemeinde Unterwellenborn (1. Februar 2006)
  • Auflösung der Gemeinden Großkochberg und Heilingen – Eingemeindung in die Gemeinde Uhlstädt-Kirchhasel (1. Dezember 2007)
  • Auflösung der Gemeinde Lichtenhain/Bergbahn – Eingemeindung in die Stadt Oberweißbach/Thür. Wald (1. Dezember 2008)
  • Auflösung der Gemeinde Arnsgereuth – Eingemeindung in die Stadt Saalfeld/Saale (1. Dezember 2011)
  • Auflösung der Stadt Königsee und der Gemeinde Rottenbach – Neubildung der Stadt Königsee-Rottenbach (31. Dezember 2012)
  • Auflösung der Gemeinden Saalfelder Höhe und Wittgendorf – Eingemeindung in die Stadt Saalfeld/Saale (6. Juli 2018)
  • Auflösung der Gemeinde Kamsdorf – Eingemeindung in die Gemeinde Unterwellenborn (6. Juli 2018)

Verwaltungsgemeinschaften und erfüllende Gemeinden

  • Erweiterung der Verwaltungsgemeinschaft Lichte-Piesau-Schmiedefeld um die Gemeinde Reichmannsdorf (4. November 1994)
  • Die Stadt Saalfeld/Saale wird erfüllende Gemeinde für Arnsgereuth (12. Mai 1995)
  • Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft Saale-Loquitz – Kaulsdorf wird erfüllende Gemeinde für Hohenwarte (19. Oktober 1995)
  • Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft Obere Saale – Neubildung der Stadt Leutenberg aus den Mitgliedsgemeinden, mit Ausnahme von Altenbeuthen, Drognitz, Neutenbeuthen und Reitzengeschwenda; die letzten drei schließen sich zur neuen Gemeinde Drognitz zusammen; Kaulsdorf wird zur erfüllenden Gemeinde für Altenbeuthen und Drognitz (31. Dezember 1996)
  • Auflösung der Verwaltungsgemeinschaften Remda und Teichel – Neubildung der Stadt Remda-Teichel aus den Mitgliedsgemeinden, mit Ausnahme der Gemeinden Lichstedt, das sich nach Rudolstadt und Neckeroda, das sich nach Blankenhain im Landkreis Weimarer Land eingemeinden lässt (31. Dezember 1996)
  • Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft Saalfelder Höhe – Neubildung der Einheitsgemeinde Saalfelder Höhe aus den Mitgliedsgemeinden (31. Dezember 1996)
  • Die Stadt Rudolstadt wird erfüllende Gemeinde Kirchhasel (1. Januar 1997)
  • Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft Uhlstädt – Eingliederung der Mitgliedsgemeinden Ober- und Unterpreilipp nach Rudolstadt sowie Neubildung der Einheitsgemeinde Uhlstädt-Kirchhasel aus den restlichen Mitgliedsgemeinden und der bisher von Rudolstadt erfüllten Gemeinde Kirchhasel (30. Juni 2002)
  • Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft Unterwellenborn – Neubildung der Einheitsgemeinde Unterwellenborn aus den Mitgliedsgemeinden (31. Januar 2006)
  • Die Stadt Saalfeld/Saale ist nicht länger erfüllende Gemeinde für Arnsgereuth (30. November 2011)
  • Erweiterung der Verwaltungsgemeinschaft Probstzella-Lehesten-Marktgölitz um die Stadt Gräfenthal (31. Dezember 2013)
  • Ausgliederung der Gemeinde Wittgendorf aus der Verwaltungsgemeinschaft Mittleres Schwarzatal (6. Juli 2018)

Namensänderungen

  • von Verwaltungsgemeinschaft Probstzella/Loquitzgrund zu Verwaltungsgemeinschaft Probstzella-Lehesten-Marktgölitz (1. September 1995)
  • von Verwaltungsgemeinschaft Lichte-Piesau-Schmiedefeld zu Verwaltungsgemeinschaft Lichtetal am Rennsteig (30. Dezember 2004)
  • von Verwaltungsgemeinschaft Probstzella-Lehesten-Marktgölitz zu Verwaltungsgemeinschaft Schiefergebirge (31. Dezember 2013)

Kfz-Kennzeichen

Am 1. Juli 1994 wurden dem Landkreis die Kfz-Unterscheidungszeichen RU (Rudolstadt) und SLF (Saalfeld) zugewiesen. Ab dem 1. Februar 1995 war nur noch das Kürzel SLF offiziell. Seit dem 24. November 2012 ist das Unterscheidungszeichen RU wieder erhältlich.

Weblinks

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Landkreis Saalfeld-Rudolstadt

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