Deutschlandkarte
Karte Hildesheim
Landkreis Hildesheim
Bischof-Janssen-Str. 31
31134 Hildesheim

http://www.landkreishildesheim.de/

Landkreis Hildesheim

160pxAbb. 1 Wappen Landkreis Hildesheim
Basisdaten
BundeslandNiedersachsen
VerwaltungssitzHildesheim
Adresse des LandkreisesBischof-Janssen-Straße 31
31134 Hildesheim
Websitewww.landkreishildesheim.de
LandratOlaf Levonen (SPD)

Der Landkreis Hildesheim ist ein Landkreis im Süden von Niedersachsen. Das Landkreisgebiet deckt sich mit dem gleichnamigen Landschaftsverband.

Geographie

Lage und Naturräume

Der Landkreis Hildesheim wird durch eine Vielzahl landschaftlich reizvoller Erscheinungsformen geprägt, vor allem bedingt durch den Übergang vom Mittelgebirge in die Norddeutsche Tiefebene. Daher kann der Landkreis grob in vier Naturräume unterschieden werden: die westliche, dichtbesiedelte Hildesheimer Börde und Calenberger Lößbörde, sowie das östlich gelegene, waldreiche untere Innerstebergland und Leinebergland. Eher im südlichen Kreisgebiet sind die Gebirgs- und Höhenzüge wie der Osterwald, Thüster Berg, Ith, Hils, die Sieben Berge, die Vorberge, der Hildesheimer Wald, der Duinger Wald, Hainberg, Sackwald und Selter zu finden. Das Gebiet im südöstlichen Kreisgebiet bei Bockenem im Einzugsgebiet der Nette wird Ambergau genannt.

Vom südöstlichen Rand des Landkreises Hildesheim zieht sich die Innerste von Grasdorf, über Hildesheim bis zum nordwestlichen Rand des Kreises nach Ruthe, wo sie in die Leine mündet. Im westlichen Landkreis fließt die Leine durch die Städte Alfeld und Gronau. Weitere Fließgewässer von Bedeutung sind die Lamme, welche von Lamspringe kommend durch Bad Salzdetfurth fließt und bei Klein Düngen in die Innerste mündet. Die Nette fließt durch den Ambergau bei Bockenem und mündet bei Derneburg in die Innerste. Im Norden des Landkreises fließt der Stichkanal Hildesheim vom Hildesheimer Hafen nördlich zum Mittellandkanal.

Der Landkreis Hildesheim hat eine Nord-Süd-Ausdehnung von 45 km (Ummeln bis Wetteborn), eine von West nach Ost von 49 km (Capellenhagen bis Söhlde). Die im Kreis als Oberzentrum zentral gelegene Stadt Hildesheim liegt bei etwa . Der höchste Punkt im Landkreis Hildesheim ist die Bloße Zelle mit im Hils bei Coppengrave, der tiefste Punkt mit in der Niederung von Ruthe. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei 8,5 °C.

Nachbarkreise

Der Landkreis grenzt im Uhrzeigersinn im Nordwesten beginnend an die Region Hannover, an den Landkreis Peine, an die kreisfreie Stadt Salzgitter, an die Exklave Baddeckenstedt des Landkreises Wolfenbüttel sowie an die Landkreise Goslar, Northeim, Holzminden und Hameln-Pyrmont.

Gliederung

In Klammern die Einwohnerzahl am .

Einheitsgemeinden

Samtgemeinde mit ihren Mitgliedsgemeinden

  • Sitz der Samtgemeindeverwaltung
    • 1. Samtgemeinde Leinebergland ()
    • Duingen, Flecken ()
    • Eime, Flecken ()
    • Gronau (Leine), Stadt * ()

Geschichte

Altkreis Hildesheim (1885–1946)

Die frühere Geschichte des Landkreises Hildesheim geht auf die Landdrostei Hildesheim, das Fürstentum Hildesheim (bis 1802 selbständig), das Bistum Hildesheim und den sächsischen Gau Astfala zurück.Nach der Annexion des Königreichs Hannover 1867 durch Preußen wurde am 1. April 1885 aus dem Amt Hildesheim der erste Landkreis Hildesheim gebildet. Verwaltungssitz war die Stadt Hildesheim, die kreisfrei blieb und dem Landkreis nicht angehörte. Der Landkreis Hildesheim besaß eine Fläche von 234 km². Zwischen 1885 und 1946 gehörten ihm die folgenden Gemeinden an:

Gemeinden

AdlumAhrbergenAlgermissen (1936 neu gebildet)AselBarntenBavenstedtBledelnBolzumBorsumDrispenstedt (1938 zu Hildesheim)EmmerkeGiftenGleidingenGödringen Groß Algermissen (1936 zu Algermissen)Groß EscherdeGroß FörsteGroß GiesenGroß LobkeHarsumHasedeHeisedeHimmelsthürHönnersumHottelnHüddessumIngelnKlein Algermissen (1936 zu Algermissen) Klein EscherdeKlein FörsteKlein GiesenLühndeMachtsumOesselseRautenbergRutheSarstedt, StadtSorsumUmmelnWätzumWehmingenWirringen

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
1890 22.750
1900 25.837
1910 29.348
1925 31.516
1933 31.270
1939 33.111

Landkreis Hildesheim (ab 1946)

Am 1. Juni 1946 wurde der erste Landkreis Hildesheim mit dem Landkreis Marienburg in Hannover, dessen Gebiet im östlichen Teil des heutigen Landkreises lag und der seinen Verwaltungssitz ebenfalls in Hildesheim hatte, zum Landkreis Hildesheim-Marienburg zusammengeschlossen.

Der ehemalige Landkreis Hildesheim wurde am 1. März 1974 im Zuge der damaligen Kreisreform durch Zusammenlegung der bis dahin kreisfreien Stadt Hildesheim mit dem größten Teil des Landkreises Hildesheim-Marienburg gebildet. Außerdem nahm der Landkreis Hildesheim sechs Gemeinden aus dem Landkreis Gandersheim und die Gemeinde Breinum aus dem Landkreis Alfeld (Leine) auf.

Durch § 14 des Achten Gesetzes zur Verwaltungs- und Gebietsreform in Niedersachsen wurden die Altkreise Hildesheim und Alfeld mit Wirkung zum 1. August 1977 aufgelöst und ein neuer Landkreis Hildesheim gebildet. Dieser wurde dadurch erheblich vergrößert. Im Jahre 1981 wurde er um die Gemeinden Coppengrave, Duingen, Hoyershausen, Marienhagen sowie Weenzen (alle heute Samtgemeinde Leinebergland) des Landkreises Holzminden vergrößert.

In der Stadt Alfeld (Leine) ist bist heute noch ein Außensitz der Kreisverwaltung erhalten geblieben.

Eine für den 1. November 2016 geplante Fusion der Landkreise Hildesheim und Peine scheiterte im Juli 2015 in einer Abstimmung im Kreistag Hildesheim.

Am 1. November 2016 wurden folgende Gebietsveränderungen umgesetzt:

  • Fusion der Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Gronau (Leine), mit Ausnahme von Eime, zur neuen Stadt Gronau (Leine)
  • Fusion der Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Duingen zur neuen Gemeinde Duingen
  • Zusammenschluss der neugebildeten Stadt Gronau (Leine) und der neugebildeten Gemeinde Duingen sowie des Fleckens Eime zur neuen Samtgemeinde Leinebergland
  • Umwandlung der Samtgemeinde Freden (Leine) in die Einheitsgemeinde Freden (Leine)
  • Umwandlung der Samtgemeinde Lamspringe in die Einheitsgemeinde Lamspringe
  • Umwandlung der Samtgemeinde Sibbesse in die Einheitsgemeinde Sibbesse

Einwohnerentwicklung

Kreis Hildesheim 2011.png|mini|400px|right|Bevölkerungspyramide für den Kreis Hildesheim (Datenquelle: Zensus 2011<ref>Datenbank Zensus 2011, Kreis Hildesheim, Alter und Geschlecht</ref>.)">Kreis Hildesheim 2011.png|mini|400px|right|Bevölkerungspyramide für den Kreis Hildesheim (Datenquelle: Zensus 2011<ref>Datenbank Zensus 2011, Kreis Hildesheim, Alter und Geschlecht</ref>.)

Jahr Einwohner Quelle
1975 217.200
1980 278.800
1985 278.600
1990 285.278
1995 292.525
2000 292.979
2005 290.643
2010 283.072
2015 277.055

Politik

Landräte

  • 1867–1879 Robert Hue de Grais (Freikonservative Partei)
  • 1879–1896 Otto Hesse
  • 1896–1902 Hans Ukert
  • 1902–1922 Eduard Heye
  • 1922–1929 Max Stiff (ZENTRUM)
  • 1929–1937 Erich Hippler (ZENTRUM)
  • 1937–1943 Hans Joachim Porath
  • 1943–1945 Albert Schneider
  • 1958–1961 Willi Plappert (SPD)
  • 1961–1974 Kurt Grobe (SPD)
  • 1974–1974 Erich Franzke (SPD)
  • 1974–1996 Friedrich Deike (SPD)
  • 1996–2006 Ingrid Baule (ab 2000 als hauptamtliche Landrätin)
  • 2006–2016 Reiner Wegner (SPD)
  • seit 2016 Olaf Levonen (SPD)

Kreistag

In Artikel 28 des Grundgesetzes ist geregelt, dass Landkreise und Gemeinden eine Vertretungskörperschaft haben, die aus allgemeinen, unmittelbaren, freien, gleichen und geheimen Wahlen hervorgeht. Bei den Landkreisen heißt diese bürgerschaftliche Vertretung Kreistag. Die Kreistagstätigkeit ist keine Berufstätigkeit, sondern wird von den Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern neben ihren normalen Berufen und Tätigkeiten ausgeübt. Der Kreistag wird für eine Wahlperiode von 5 Jahren gewählt. Die letzte Wahl war am 11. September 2016. Die nächste Wahl findet am 12. September 2021 statt. Die laufende Wahlperiode endet am 31. Oktober 2021, die neue Wahlperiode beginnt am 1. November 2021. Dem Kreistag des Landkreises Hildesheim gehören neben dem Landrat dann 64 (2011–2016: 62) Kreistagsabgeordnete an.

Nach der Kommunalwahl am 12. September 2021 ergibt sich folgende Sitzverteilung:

Parteien und Wählergemeinschaften Prozent
2021
Sitze
2021
Prozent
2016
Sitze
2016
Prozent
2011
Sitze
2011
Prozent
2006
Sitze
2006
Prozent
2001
Sitze
2001
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 34,0 22 35,7 23 39,6 25 42,4 26 44,8 30
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 30,1 19 33,7 21 35,6 22 38,9 24 40,4 27
Grüne Bündnis 90/Die Grünen 15,4 10 10,2 6 13,0 8 6,8 4 5,4 3
AfD Alternative für Deutschland 5,2 3 9,4 6
FDP Freie Demokratische Partei 4,9 3 3.0 2 1,6 1 3,8 3 3,4 2
D.U. Die Unabhängigen 4,9 3 5,6 4 4,5 3 3,7 2
Linke Die Linke 2,7 2 2,9 2 2,1 1
PARTEI Die PARTEI 0,9 1
GUT Gut für Sarstedt 0,6 1
Piraten Piratenpartei Deutschland 0,5 0 1,6 1
IKL Interkulturelle Liga 0,4 0
Freie Wähler Freie Wähler 0,4 0
Bündnis! Bündnis für Hildesheim 2,0 1 3,7 3
FAMILIE Familien-Partei Deutschlands 0,1
REP Die Republikaner 1,3
ÖDP Ökologisch-Demokratische Partei 0,4
ZENTRUM Deutsche Zentrumspartei 0,2
WG Wählergruppen 4,1 2
EB Einzelbewerber 0,0 0,5
Gesamt 100 64 100 64 100 62 100 62 100 64
Wahlbeteiligung in Prozent 59,0 57,6 53,8 52,3 58,7
  • Wählergruppen, da sich das Ergebnis von 2001 nicht auf einzelne Wählergruppen aufschlüsseln lässt.
  • Neben den gewählten Kreistagsabgeordneten gehört der Landrat dem Kreistag an.

Verwaltung

Olaf Levonen wurde 2016 zum hauptamtlichen Landrat des Landkreises Hildesheim gewählt. Er hat Organstellung und gehört gleichzeitig den anderen Organen Kreisausschuss (als Vorsitzender) und Kreistag (als stimmberechtigtes Mitglied) an.

Die Kreisverwaltung ist in vier Dezernate und 23 Ämter mit derzeit etwa 1250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegliedert.

Wappen

Das Wappen wurde am 1. August 1979 genehmigt.

Flagge

Die Flagge des Landkreises zeigt in zwei gleichen breiten Querstreifen die Farben Gelb und Rot und darin, etwas zur Stange verschoben, das Kreiswappen. Die Flagge des Landkreises wird auch in Form eines Banners geführt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

Neben einem vielfältigen Mittelstand haben auch bedeutende Industrieunternehmen mit Weltruf im Landkreis Hildesheim ihren Sitz. Kernkompetenzen des Wirtschaftsstandorts konzentrieren sich auf die Bereiche Automobilzulieferer, Logistik/Distribution/Verkehr, Maschinenbau, Elektrotechnik/Elektronik, Papiererzeugung/-verarbeitung sowie aufgrund des fruchtbarsten deutschen Bodens der Hildesheimer Börde die Landwirtschaft. Die größten Wirtschaftsstandorte sind die Städte Hildesheim, Alfeld, Sarstedt, Bad Salzdetfurth, Bockenem, Elze, Gronau und die Gemeinde Harsum.

Bedeutende Unternehmen sind unter anderem Blaupunkt (Hildesheim), Bosch (Hildesheim), Kelvion PHE (Sarstedt), WABCO, Landré (beide Gronau), Meteor Elastomer Solutions (Bockenem), Sappi (Alfeld) etc.

Die Kaufkraftkennziffer je Einwohner in der Region Hildesheim liegt bei 104,2 (BRD = 100, Stand 2004). Es gibt 6681 Betriebe mit sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (2002), davon gehören 22,3 % zum produzierenden Gewerbe, 82,6 % zum Dienstleistungssektor, 4,1 % zur Land-/Forst-/Fischereiwirtschaft.

Im Zukunftsatlas 2016 belegte der Landkreis Hildesheim Platz 248 von 402 Landkreisen, Kommunalverbänden und kreisfreien Städten in Deutschland und zählt damit zu den Regionen mit „ausgeglichenem Chancen-Risiko Mix“ für die Zukunft.

Verkehr

Durch das Kreisgebiet verlaufen die Bundesautobahn 7 (Hannover–Kassel) sowie die Bundesstraßen B 1 (Hameln–Hildesheim–Braunschweig), B 3 (Hannover–Alfeld), B 6 (Hannover–Hildesheim–Goslar), B 240 (Gronau–Eschershausen), B 243 (Hildesheim–Seesen), B 444 (Peine–Grasdorf) und B 494 (Hildesheim–Peine).

Die ICE-Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg durchzieht den Landkreis und ist durch die Gebirgslage im Südkreis durch viele Tunnel und Brücken geprägt. Durch die Hildesheimer Schleife ist Hildesheim an diese Strecke angebunden. Über die Bahnstrecke Hildesheim–Braunschweig besteht eine ICE-Direktverbindung nach Berlin und Braunschweig sowie nach Frankfurt Hbf bzw. Frankfurt Flughafen und in die Schweiz. Außerdem verkehren einzelne ICE-Züge zwischen Hamburg und Süddeutschland durch den Landkreis und halten in Elze und Alfeld (s.a Liste der Intercity-Express-Linien).

Im Landkreis Hildesheim gab es als letztem Landkreis in Niedersachsen keinen Verkehrsverbund im öffentlichen Personennahverkehr, seit 2019 übernimmt der Tarifverbund Rosa diese Aufgabe, gilt aber nur im Busverkehr und auf der Zuglinie zwischen Hildesheim und Bodenburg. Die Stadt Hildesheim ist ein überregionaler Verkehrsknotenpunkt.

Folgende stündliche verkehrende SPNV-Linien führen durch den Landkreis Hildesheim:

SPNV-Linien im Landkreis Hildesheim
Linie Strecke Derzeitiger Betreiber Zukünftiger Betreiber
RE2 (Uelzen-Celle-)Hannover Hbf-Sarstedt-Elze-Alfeld-Northeim-Göttingen Metronom Eisenbahngesellschaft
RE10 Hannover Hbf – Sarstedt – Hildesheim Hbf – Hildesheim Ost – Derneburg – Goslar – Bad Harzburg Erixx
RE50 Hildesheim Hbf – Hoheneggelsen – Braunschweig Hbf – Wolfsburg Enno
RB77 Hildesheim Hbf – Emmerke – Nordstemmen – Elze – Hameln – Bünde(Westf) NordWestBahn Start (Dez. 2021 – Dez. 2029)
RB79 Hildesheim Hbf – Hildesheim Ost – Groß Düngen – Bad Salzdetfurth – Bodenburg NordWestBahn
S3 Hildesheim Hbf – Harsum – Algermissen – Lehrte – Hannover Hbf DB Regio Transdev (ab Juni 2022)
S4 Hildesheim Hbf – Emmerke – Barnten – Sarstedt – Laatzen – Hannover Hbf – Bennemühlen DB Regio
Die S-Bahn Hannover verkehrt auf zwei Linien von Hildesheim nach Hannover, die S 3 über Harsum, Algermissen und Lehrte sowie die S 4 über Sarstedt und Laatzen. Die NordWestBahn verbindet in Ost-West-Richtung Hameln über Hildesheim mit Bodenburg (Bad Salzdetfurth). Auf der Hannöverschen Südbahn verkehren Metronom-Züge von Hannover über Elze, Alfeld und Freden nach Göttingen. Im östlichen Kreis halten Regionalzüge der Metronom-Tochter enno auf der Strecke Hildesheim-Braunschweig-Wolfsburg auch in Hoheneggelsen.

Von Sarstedt verkehrt die Linie 1 der Stadtbahn Hannover über Laatzen nach Hannover und Langenhagen.

Der Busverkehr im Landkreis wird durch die Regionalverkehr Hildesheim und die Stadtverkehr Hildesheim betrieben.

Der Stichkanal Hildesheim verbindet den Mittellandkanal mit dem Hildesheimer Hafen.

Gesundheitswesen

Aufgestellte Krankenhausbetten im Landkreis Hildesheim
Krankenhaus Sitz 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013
Helios Klinikum Hildesheim Hildesheim 603 570 555 555 535 535 535 535 535 498 541
St. Bernward Krankenhaus Hildesheim 535 524 524 524 524 524 524 524 524 524 524
AMEOS Klinikum Hildesheim
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Kinder- und Jugendpsychiatrie
(bis September 2007 Niedersächsisches Landeskrankenhaus Hildesheim)
Hildesheim 338 338 338 334 334 334 334 334 334 339 314
AMEOS Klinikum Alfeld
zuvor Kreis- und Stadtkrankenhaus Alfeld; 2004–2007 als Leinebergland-Kliniken zur ProDiako-Holding
Alfeld 224 204 204 179 179 172 169 167 167 156 151
Johanniter-Krankenhaus Gronau
2004–2007 als Leinebergland-Kliniken zur ProDiako-Holding
Gronau 137 137 137 137 123 117 117 117 117 117 117
Lungenklinik Diekholzen
bis 2008 Kreiskrankenhaus Diekholzen
Diekholzen 123 123 112 107 101 92 86 86 78 73 73
Klinik Hildesheimer Land
zuvor Salze Klinik I Bad Salzdetfurth (Lielje-Gruppe); seit 2010 zum Klinikverbund der Rhön-Klinikum AG
Bad Salzdetfurth 30 30 25 25 25 25 25 25 25 25 25
Gesamt 1990 1926 1895 1861 1821 1799 1790 1788 1780 1732 1746

Kultur

Die Kulturentwicklung ist ein hochrangiges Ziel des Landkreises Hildesheim. Umgesetzt wird es seit 1999 durch das KulturBüro. Dabei wird eine Vernetzung zur Förderung des Bekanntheitsgrads von Aktivitäten „vor Ort“ angestrebt, um eine Kulturlandschaft entstehen zu lassen. Aus dem Vernetzungsgedanken heraus entstand 2005 das NetzWerk Kultur & Heimat Börde Leinetal e. V. als Zusammenschluss unterschiedlicher Initiativen, Einrichtungen, Vereine und Einzelpersonen. Das NetzWerk initiiert Projekte in der Region, die zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raumes beitragen. Im Internet entstand das Kulturinformationssystem kulturium als virtuelles Nachschlagewerk der kulturellen Infrastruktur der Region.

Schutzgebiete

Im Landkreis befinden sich neben Landschaftsschutzgebieten und Naturdenkmalen 29 ausgewiesene Naturschutzgebiete (Stand Februar 2017).

Siehe auch:

  • Liste der Naturschutzgebiete im Landkreis Hildesheim
  • Liste der Landschaftsschutzgebiete im Landkreis Hildesheim
  • Liste der Naturdenkmale im Landkreis Hildesheim
  • Liste der geschützten Landschaftsbestandteile im Landkreis Hildesheim

Kfz-Kennzeichen

Am 1. Juli 1956 wurde der kreisfreien Stadt Hildesheim und dem Landkreis Hildesheim-Marienburg bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen HI zugewiesen. Es wird im Landkreis Hildesheim durchgängig bis heute ausgegeben.

Bis in die 1990er Jahre erhielten Fahrzeuge aus dem Altkreis Alfeld (Leine) Kennzeichen mit den Buchstabenpaaren NA bis PZ und den Zahlen von 1 bis 99, später auch 100 bis 999.

Seit dem 15. November 2012 ist aufgrund der Kennzeichenliberalisierung zudem das Unterscheidungszeichen ALF (Alfeld) erhältlich.

Weblinks

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Landkreis Hildesheim

Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; Informationen zum Lizenzstatus eingebundener Mediendateien (etwa Bilder oder Videos) können im Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen.

Wikipedia® ist eine eingetragene Marke der Wikimedia Foundation Inc.