Deutschlandkarte
Landkreis Eichsfeld
Landratsamt Eichsfeld
Friedensplatz 8
37308 Heilbad Heiligenstadt

http://www.kreis-eic.de/

Landkreis Eichsfeld

160pxAbb. 1 Wappen Landkreis Eichsfeld
Basisdaten
Bundesland Thüringen
Verwaltungssitz Heilbad Heiligenstadt
Adresse des Landkreises Friedensplatz 8
37308 Heilbad Heiligenstadt
Website www.kreis-eic.de
Landrat Werner Henning (CDU)
Der Landkreis Eichsfeld {{IPA|ˈaɪksfɛlt}} ist ein Landkreis im äußersten Nordwesten von Thüringen. Die meisten Ortschaften des Landkreises gehören zur namensgebenden historischen Landschaft Eichsfeld.

Geografie

Der Landkreis Eichsfeld liegt im Nordwesten des Freistaats Thüringen, eingebettet zwischen dem Harz im Norden, der Werra und dem Osthessischen Bergland im Südwesten und dem Thüringer Becken im Südosten.

Im Süden des Landkreises wird die Landschaft von ca. 450 m hohen Muschelkalkplatten des Oberen Eichsfeldes, des Düns und der Gobert (mit der 543,4 m hohen Goburg) geprägt. Nach Norden schließen sich die Hügellandschaften des mittleren Eichsfeldes an. Auch hier erheben sich Höhenzüge wie das Ohmgebirge mit dem 533,4 m hohen Birkenberg.

Einige Flüsse haben im Landkreis Eichsfeld ihren Ursprung, wie die Unstrut, die Leine, die Wipper, die Helme und die Hahle.

Nachbarlandkreise

Nachbarkreise sind im Norden der niedersächsische Landkreis Göttingen, im Osten der Landkreis Nordhausen, im Südosten der Kyffhäuserkreis, im Süden der Unstrut-Hainich-Kreis und im Westen der hessische Werra-Meißner-Kreis.

Geschichte

Bis 1803 gehörte das Eichsfeld zu Kurmainz, daher ist es bis heute vornehmlich katholisch geprägt. Danach gehörte es zunächst zu Preußen, 1815 kam es aber zur heute noch bestehenden Teilung des Eichsfeldes zwischen Hannover und Preußen. Der preußische Teil kam 1945 an Thüringen und wurde mit diesem später Teil der Deutschen Demokratischen Republik.

Am 8. August 1945 wurde durch Zusammenlegung der bisherigen Landkreise Heiligenstadt und Worbis erstmals der Landkreis Eichfeld mit Sitz in Heiligenstadt gegründet. Ab 30. September 1946 wurde der Kreis umbenannt in Landkreis Worbis. Mit der Verwaltungsreform 1952 wurde der Landkreis aufgelöst und in die Kreise Heiligenstadt und Worbis aufgeteilt.

Der heutige Landkreis wurde am 1. Juli 1994 durch die erneute Zusammenlegung der Landkreise Heiligenstadt und Worbis geschaffen.

Im Vorfeld einer geplanten zweiten Kreisgebietsreform in Thüringen hat eine Expertenkommission im Januar 2013 vorgeschlagen, den Landkreis mit dem Nachbarkreis Nordhausen zu einem Großkreis zu verschmelzen. Aus Protest gegen diese Pläne brachte Landrat Werner Henning einen Wechsel des Landkreises nach Niedersachsen ins Gespräch.

In der neuen Legislaturperiode wurde die Gebietsreform Thüringen 2018 und 2019 im Koalitionsvertrag genannt. Der Landrat des Landkreises Eichsfeld veröffentlichte 2015 und 2016 mehrere Vorschläge, die u. a. die Angliederung Eichsfelddörfer Anrode, Dünwald, Südeichsfeld und Rodeberg aus dem Unstrut-Hainich-Kreis vorsahen. Die historische Verbindung berechtige diese Gemeinden zu einem Wechsel. Darüber hinaus sollten auch Teile des Landkreises Nordhausen und die Stadt Mühlhausen dem Kreisgebiet hinzugefügt werden. Während die Eichsfelddörfer sich nicht abgeneigt zeigten, stieß dieser Vorschlag bei dem Landrat des Unstrut-Hainich-Kreises Harald Zanker auf Kritik.

Nachdem im Juni 2016 das Vorschaltgesetz zur Funktional- und Gebietsreform durch den Landtag beschlossen wurde, legte der Innenminister am 11. Oktober 2016 den Regierungsvorschlag zur Neugliederung der Landkreise und kreisfreien Städte vor, der die Fusion des Landkreises Eichsfeld mit dem Unstrut-Hainich-Kreis vorsah. Es folgten weitere Vorschläge zu Kreisfusionen, jedoch scheiterte die Gebietsreform im November 2017.

Bevölkerung

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl:

  • 1994: 117.790
  • 1995: 117.588
  • 1996: 117.015
  • 1997: 116.310
  • 1998: 115.379
  • 1999: 114.718
  • 2000: 114.109
  • 2001: 113.427
  • 2002: 112.498
  • 2003: 111.455
  • 2004: 110.843
  • 2005: 109.999
  • 2006: 108.883
  • 2007: 107.924
  • 2008: 106.937
  • 2009: 106.052
  • 2010: 105.195
  • 2011: 104.549
  • 2012: 101.312
  • 2013: 100.951
  • 2014: 100.730
  • 2015: 101.325
  • 2016: 101.033
  • 2017: 100.645
Datenquelle: ab 1994 Thüringer Landesamt für Statistik – Werte vom 31. Dezember

Sprache

Durch die Teilung Deutschlands und den Verbleib der Zugehörigkeit zu Thüringen wird im Obereichsfeld ein spezieller Eichsfelder Dialekt gesprochen. Man hört hier den Thüringer heraus, speziell bei harten Konsonanten. Der Dialekt ist aber deutlich nicht so „verwaschen“ und thüringisch angehaucht, wie in den angrenzenden thüringischen Landkreisen. Im Untereichsfeld wird ein ziemlich reines Hochdeutsch gesprochen.

Politik

Landrat

Landrat des Kreises Eichsfeld ist seit 1994 bis heute Dr. Werner Henning (CDU). Bei den Landratswahlen am 22. April 2012 wurde er mit 70,3 % der Stimmen im Amt bestätigt. Sein einziger Gegenkandidat war Ronny Fritzlar, er wurde von SPD und Grünen gemeinsam nominiert und kam auf 29,6 % der Stimmen. Bei der Landratswahl am 15. April 2018 wurde Henning im ersten Wahlgang mit 82,2 Prozent der Wählerstimmen erneut im Amt bestätigt.

Kreistag

Die 46 Sitze im Kreistag verteilen sich seit der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 folgendermaßen auf die einzelnen Parteien:

Partei Sitze
CDU 22 (–5)
AfD 6 (+6)
FW Eichsfeld 4 (±0)
DIE LINKE 3 (–2)
GRÜNE 3 (+1)
SPD 2 (–2)
BI 2 (+2)
FDP 2 (+1)
ÖDP/Familie. 1 (±0)
NPD 1 (–1)

Wappen

Blasonierung: „Auf Silber ein roter, goldbewehrter Adler, auf der Brust ein silbernes sechsspeichiges Rad.“

Das Wappen wurde aus dem Majestätswappen König Friedrich Wilhelms III. von Preußen vom 9. Januar 1817 in der Fassung der Berichtigung vom 11. Januar 1864 übernommen. Während das sechsspeichige silberne Mainzer Rad an die Herrschaft der Kurfürsten und Erzbischöfe von Mainz vom 9. Jahrhundert bis 1802 über deren eichsfeldische Exklave erinnert, verdeutlicht der rote brandenburgisch-preußische Adler die nachfolgende Zugehörigkeit zum Königreich Preußen.

Die einzelnen Wappen der Städte und Gemeinden im Landkreis findet man in der Liste der Wappen im Landkreis Eichsfeld.

Wirtschaft und Infrastruktur

Nach dem notwendigen Strukturwandel und dem damit verbundenen Verlust an Arbeitsplätzen in Industrie und Landwirtschaft haben sich die klein- und mittelständischen Betriebe als Motor des wirtschaftlichen Aufschwunges erwiesen. Davon zeugt vor allem ein stets positiver Gewerbeentwicklungssaldo.

Der Landkreis bietet ein investitionsfreudiges Klima und ein Ansiedlungskonzept, welches die Besonderheiten der Region mit den Interessen der Investoren in Einklang bringt. Die Wirtschaftsstruktur im Landkreis ist überwiegend mittelständisch ausgeprägt. Metallverarbeitung, Maschinenbau, Textilverarbeitung und das Papier- und Ernährungsgewerbe sind die führenden Branchen.

Mit der A38 Göttingen–Halle stellt das Eichsfeld hier das verbindende Element zwischen diesen Räumen dar. Die sehr guten verkehrstechnischen Anbindungen, wie auch die historischen Bezüge zum niedersächsischen Bereich des Eichsfeldes begründen eine starke wirtschaftliche Ausrichtung zum Landkreis und dem Oberzentrum Göttingen.

Im Zukunftsatlas 2016 belegte der Landkreis Eichsfeld Platz 345 von 402 Landkreisen und kreisfreien Städten in Deutschland und zählt damit zu den Regionen mit „Zukunftsrisiken“.

Schutzgebiete

Im Landkreis befinden sich sechs ausgewiesenes Naturschutzgebiete (Stand Januar 2017).

Verkehr

Schiene

Die Magdeburg-Leipziger Eisenbahn-Gesellschaft machte 1867 mit der Strecke Nordhausen – Leinefelde – Heiligenstadt – Kassel den Anfang mit dem hiesigen Bahnbau (Bahnstrecke Halle–Hann. Münden). Als 1870 die Thüringische Eisenbahn-Gesellschaft mit der Bahnstrecke Gotha–Leinefelde eine Verbindung mit Erfurt schuf, wurde der Abzweigbahnhof Leinefelde zum Bahnknotenpunkt des Eichsfeldes. Auch die Kanonenbahn der Preußischen Staatsbahn (KPStE) über Dingelstädt und Geismar nach Schwebda nahm 1880 ihren Ausgang in Leinefelde, lief aber bis Silberhausen Trennungsbahnhof parallel zur Erfurter Strecke.

Weitere Strecken der Preußischen Staatsbahn wurden erbaut:

  • 1897 Bahnstrecke Leinefelde–Wulften über Worbis, Teistungen und Duderstadt
  • 1908–1911 Bahnstrecke Bleicherode–Herzberg über Bischofferode
  • 1914 Bahnstrecke Heiligenstadt–Schwebda.

Die Obereichsfelder Kleinbahn AG führte seit 1913 von Silberhausen Kleinbahnhof zum Bergbauort Hüpstedt im Kreis Unstrut-Hainich.

Infolge der Teilung Deutschlands wurden zunächst 53 km Strecke stillgelegt:

  • 1945: Zwinge–Herzberg 2 km; Teistungen–Duderstadt 3 km; Großtöpfer–Schwebda 2 km, Geismar–Schwebda 3 km
  • 1947: Heiligenstadt–Heiligenstadt Ost–Großtöpfer 27 km; Silberhausen Klb–Beberstedt–Hüpstedt 3 km
  • 1972: Bischofferode–Zwinge 13 km

Nach der Wende folgten weitere Strecken mit 41 km Länge im Kreisgebiet:

  • 1994: Dingelstädt–Küllstedt–Geismar 20 km
  • 1996: Silberhausen Tr. Bf.–Dingelstädt 2 km
  • 1998: Großbodungen–Bischofferode 3 km
  • 2001: Bleicherode Ost–Großbodungen 2 km und Leinefelde–Worbis–Teistungen 14 km

Derzeit findet Personenverkehr nur noch auf Strecken von 57 km Länge von Eichenberg über Heiligenstadt–Leinefelde nach Nordhausen und Mühlhausen–Erfurt statt. Ihn betreiben die Deutsche Bahn und seit 2015 die Abellio Rail Mitteldeutschland.

Busverkehr

Der regionale Busverkehr im Landkreis wird von den Eichsfeldwerken GmbH durchgeführt.

Straßen

In Ost-West-Richtung verläuft die A 38 und die L3080 durch den Landkreis Eichsfeld. In Nord-Süd-Richtung ist die B 247 Duderstadt-Leinefelde-Mühlhausen-Gotha von Bedeutung.

Kfz-Kennzeichen

Am 1. Juli 1994 wurden dem Landkreis die Kfz-Unterscheidungszeichen HIG (Heiligenstadt) und WBS (Worbis) zugewiesen. Diese wurden am 1. Februar 1995 vom neuen Unterscheidungszeichen EIC abgelöst. Seit dem 24. November 2012 sind die Kürzel HIG und WBS wieder erhältlich.

Flugverkehr

Der Flugplatz Eichsfeld, zwischen Heilbad Heiligenstadt und Günterode, wurde 2005 mit einer 750 m langen Asphaltbahn ausgestattet, die nun auch größeren Privatflugzeugen eine Landung ermöglicht.

Gemeinden

Heilbad Heiligenstadt und Leinefelde-Worbis sind gemäß dem Regionalplan als Mittelzentren ausgewiesen.

Grundzentren sind Arenshausen, Breitenworbis, Dingelstädt, Küllstedt, Niederorschel, Schimberg, Sonnenstein, Teistungen und Uder.

(Einwohner am )

gemeinschaftsfreie Gemeinden
  1. Am Ohmberg, Landgemeinde ()
  2. Dingelstädt, Stadt, Landgemeinde ()
  3. Heilbad Heiligenstadt, Stadt ()
  4. Leinefelde-Worbis, Stadt ()
  5. Niederorschel, Landgemeinde ()
  6. Sonnenstein, Landgemeinde ()keine erfüllenden Gemeinden

Verwaltungsgemeinschaften

  • Sitz der Verwaltungsgemeinschaft
  • 1. Verwaltungsgemeinschaft Eichsfeld-Wipperaue ()
  • Breitenworbis * ()
  • Buhla ()
  • Gernrode ()
  • Haynrode ()
  • Kirchworbis ()
  • 2. Verwaltungsgemeinschaft Ershausen/Geismar ()
  • Dieterode ()
  • Geismar ()
  • Kella ()
  • Krombach ()
  • Pfaffschwende ()
  • Schimberg * ()
  • Schwobfeld ()
  • Sickerode ()
  • Volkerode ()
  • Wiesenfeld ()
  • 3. Verwaltungsgemeinschaft Hanstein-Rusteberg ()
  • Arenshausen ()
  • Bornhagen ()
  • Burgwalde ()
  • Freienhagen ()
  • Fretterode ()
  • Gerbershausen ()
  • Hohengandern * ()
  • Kirchgandern ()
  • Lindewerra ()
  • Marth ()
  • Rohrberg ()
  • Rustenfelde ()
  • Schachtebich ()
  • Wahlhausen ()
  • 4. Verwaltungsgemeinschaft Leinetal ()
  • Bodenrode-Westhausen * ()
  • Geisleden ()
  • Glasehausen ()
  • Heuthen ()
  • Hohes Kreuz ()
  • Reinholterode ()
  • Steinbach ()
  • Wingerode ()
  • 5. Verwaltungsgemeinschaft Lindenberg/Eichsfeld ()
  • Berlingerode ()
  • Brehme ()
  • Ecklingerode ()
  • Ferna ()
  • Tastungen ()
  • Teistungen * ()
  • Wehnde ()
  • 6. Verwaltungsgemeinschaft Uder ()
  • Asbach-Sickenberg ()
  • Birkenfelde ()
  • Dietzenrode/Vatterode ()
  • Eichstruth ()
  • Lenterode ()
  • Lutter ()
  • Mackenrode ()
  • Röhrig ()
  • Schönhagen ()
  • Steinheuterode ()
  • Thalwenden ()
  • Uder * ()
  • Wüstheuterode ()
  • 7. Verwaltungsgemeinschaft Westerwald-Obereichsfeld ()
  • Büttstedt ()
  • Effelder ()
  • Großbartloff ()
  • Küllstedt * ()
  • Wachstedt ()
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Zu den Begriffen „Verwaltungsgemeinschaft“ bzw. „erfüllende Gemeinde“ siehe Verwaltungsgemeinschaft und erfüllende Gemeinde (Thüringen).

Gebietsveränderungen

Gemeinden

  • Auflösung der Gemeinde Birkungen – Eingliederung nach Leinefelde (23. Juli 1995)
  • Auflösung der Gemeinde Rüdigershagen – Eingliederung nach Niederorschel (1. Januar 1996)
  • Auflösung der Gemeinden Ershausen, Martinfeld, Rüstungen und Wilbich – Bildung der Gemeinde Schimberg (1. August 1997)
  • Auflösung der Gemeinden Böseckendorf, Neuendorf und Teistungen – Neubildung der Gemeinde Teistungen (1. April 1999)
  • Auflösung der Gemeinde Beuren – Eingliederung nach Leinefelde (6. Juni 2000)
  • Auflösung der Gemeinden Breitenbach und Wintzingerode sowie der Städte Leinefelde und Worbis – Bildung der Stadt Leinefelde-Worbis (16. März 2004)
  • Auflösung der Gemeinde Bernterode (bei Worbis) – Eingliederung nach Breitenworbis (1. September 2009)
  • Auflösung der Gemeinden Bischofferode, Großbodungen und Neustadt – Bildung der Landgemeinde Am Ohmberg (1. Dezember 2010)
  • Auflösung der Gemeinden Bockelnhagen, Holungen, Jützenbach, Silkerode, Steinrode, Stöckey, Weißenborn-Lüderode und Zwinge – Bildung der Landgemeinde Sonnenstein (1. Dezember 2011)
  • Auflösung der Gemeinde Vollenborn – Eingemeindung nach Deuna (31. Dezember 2013)
  • Auflösung der Gemeinde Hundeshagen – Eingemeindung nach Leinefelde-Worbis (6. Juli 2018)
  • Auflösung der Gemeinden Deuna, Gerterode, Hausen und Kleinbartloff – Eingemeindung nach Niederorschel (1. Januar 2019)
  • Auflösung der Gemeinde Bernterode – Eingemeindung nach Heilbad Heiligenstadt (1. Januar 2019)
  • Auflösung der Gemeinde Kallmerode – Eingemeindung nach Leinefelde-Worbis (1. Januar 2019)
  • Auflösung der Gemeinden Helmsdorf, Kefferhausen, Kreuzebra und Silberhausen sowie der Stadt Dingelstädt – Bildung der Stadt und Landgemeinde Dingelstädt (1. Januar 2019)

Verwaltungsgemeinschaften und erfüllende Gemeinden

  • Erweiterung der Verwaltungsgemeinschaft Westerwald-Obereichsfeld um die Gemeinde Großbartloff (4. November 1994)
  • Erweiterung der Verwaltungsgemeinschaft Westerwald-Obereichsfeld um die Gemeinde Wachstedt (4. Februar 1995)
  • Die Stadt Leinefelde wird erfüllende Gemeinde für die Gemeinde Beuren (20. Oktober 1995)
  • Erweiterung der Verwaltungsgemeinschaft Südeichsfeld um die Gemeinden Krombach und Martinfeld (4. Juni 1996)
  • Auflösung der Verwaltungsgemeinschaften Geismar und Südeichsfeld – Bildung der Verwaltungsgemeinschaft Ershausen/Geismar aus den Mitgliedsgemeinden (1. Januar 1997)
  • Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft Obere Bode – Eingliederung der Mitgliedsgemeinden in die Verwaltungsgemeinschaft Eichsfeld-Südharz (1. Januar 1997)
  • Die Stadt Leinefelde ist nicht länger erfüllende Gemeinde für die Gemeinde Beuren (5. Juni 2000)
  • Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft Am Ohmgebirge – Eingliederung der Gemeinde Ferna in die Verwaltungsgemeinschaft Lindenberg/Eichsfeld; Eingliederung der restlichen Gemeinden in die neue Stadt Leinefelde-Worbis (15. März 2004)
  • Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft Eichsfeld-Südharz – Zusammenschluss der Gemeinden Bockelnhagen, Holungen, Jützenbach, Silkerode, Steinrode, Stöckey, Weißenborn-Lüderode und Zwinge zur Landgemeinde Sonnenstein; die Landgemeinde Am Ohmberg wird eigenständige Gemeinde (1. Dezember 2011)
  • Ausgliederung der Gemeinde Hundeshagen aus der Verwaltungsgemeinschaft Lindenberg/Eichsfeld (6. Juli 2018)
  • Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft Eichsfelder Kessel – Eingliederung der Mitgliedsgemeinden in die Gemeinde Niederorschel (1. Januar 2019)
  • Ausgliederung der Gemeinde Bernterode aus der Verwaltungsgemeinschaft Ershausen/Geismar (1. Januar 2019)
  • Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft Dingelstädt – Eingliederung der Mitgliedsgemeinde Kallmerode nach Leinefelde-Worbis; Zusammenschluss der Mitgliedsgemeinden Helmsdorf, Kefferhausen, Kreuzebra und Silberhausen sowie der Stadt Dingelstädt zur Stadt und Landgemeinde Dingelstädt (1. Januar 2019)

Kultur und Veranstaltungen

Eichsfelder Heimattage

Seit 1913 finden regelmäßig Eichsfelder Heimattage des Bundes der Eichsfelder Vereine in der Fremde statt, größere Unterbrechungen gab es während der beiden Weltkriege. Diese fanden immer an wechselnden Orten im Eichsfeld statt, während der Deutschen Teilung fanden sie überwiegend im niedersächsischen Untereichsfeld statt, seltener auch außerhalb (zum Beispiel 1984 in Wanfried). In der DDR waren dagegen solche Veranstaltungen unerwünscht. An den Eichsfeldtagen gab es die verschiedensten Veranstaltungen wie die Delegiertentreffen der Eichsfelder Vereine, einen Festumzug und einen Festgottesdienst. Heute werden die etwa alle zwei Jahre stattfindenden Eichsfeldtage unter anderem von der HVE Eichsfeld Touristik und den wechselnden Veranstaltungsorten organisiert.

Eichsfelder Orgelherbst

Seit 2003 finden regelmäßig im Herbst Orgelkonzerte in wechselnden Kirchen des Eichsfeldes statt. Initiator dieser Konzertreihe ist der derzeitige Kantor für St. Marien in Heiligenstadt und die Region Eichsfeld, KMD Michael Taxer. Dabei treten nationale, aber auch internationale Solisten, Ensembles und Chöre auf.

Neonazistischer „Eichsfeldtag“

Seit 2011 findet im Landkreis Eichsfeld jährlich das neonazistische Rechtsrock-Festival „Eichsfeldtag“ statt, das vom verurteilten Neonazi und NPD-Politiker Thorsten Heise begründet wurde.

Weblinks

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Landkreis Eichsfeld

Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; Informationen zum Lizenzstatus eingebundener Mediendateien (etwa Bilder oder Videos) können im Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen.

Wikipedia® ist eine eingetragene Marke der Wikimedia Foundation Inc.