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Stadtplan Trebbin

Trebbin

160pxAbb. 1 Wappen von Trebbin
Basisdaten
Bundesland Brandenburg
Höhe 39 m
PLZ 14959
Vorwahl 033731
Gliederung 13 Ortsteile
Adresse der Verwaltung Markt 1–3
14959 Trebbin
Website www.stadt-trebbin.de
Bürgermeister Thomas Berger (CDU)

Trebbin ist eine amtsfreie Stadt im Landkreis Teltow-Fläming in Brandenburg. Als ehemaliger Wohnort des märkischen Eulenspiegels Hans Clauert trägt sie den inoffiziellen Beinamen Clauertstadt.

Geografie

Trebbin liegt zwischen Teltow und dem Fläming am Rande einer Niederung östlich der Nuthe 36 Kilometer südlich von Berlin. Die Stadt liegt an der östlichen Grenze des Naturparks Nuthe-Nieplitz bzw. mit einigen Ortsteilen auch im Naturpark. Der Ortsteil Blankensee befindet sich am gleichnamigen See. Der Ortsteil Glau liegt an den Glauer Bergen.

Stadtgliederung

Trebbin besteht aus den Ortsteilen

  • Blankensee
  • Christinendorf
  • Glau
  • Großbeuthen mit dem bewohnten Gemeindeteil Kleinbeuthen
  • Klein Schulzendorf
  • Kliestow
  • Löwendorf
  • Lüdersdorf
  • Märkisch Wilmersdorf
  • Schönhagen
  • Stangenhagen
  • Thyrow
  • Wiesenhagen

sowie den Wohnplätzen: Ebelshof, Eichenhof, Finkenberg, Forsthaus Altlenzburg, Forsthaus Lenzburg, Freie-Scholle-Siedlung, Kolonie Thyrow, Paulshöhe, Plantage, Priedel, Schönblick, Seeblick und Ziegelei.

Geschichte und Etymologie

Stadtname

Für den Stadtnamen Trebbin sind nach Gerhard Schlimpert zwei Deutungen möglich. Die polabische Form Trebin könnte als Ort des Treba gedeutet werden (vgl. den polnischen Personennamen Trzeba, davon abgeleitet Trzebin, oder tschechisch Třeba, davon abgeleitet Třebin). Möglich ist auch eine polabische Grundform Trebyn- = Siedlung auf der Rodung (vgl. niedersorbisch tŕebiś = reinigen, roden). Die Stadt selbst stützt sich in einer Informationsbroschüre ebenfalls auf den westslawischen Ursprung und leitet es von trzebienie = Rodung ab.

13. bis 16. Jahrhundert

Trebbin ist eine frühdeutsche Herrschaftsbildung, die entweder durch das Erzbistum Magdeburg oder aber durch ein bisher nicht genau zu bestimmendes Adelsgeschlecht vorgenommen wurde. Als sicher gilt, dass es in Kliestow einen slawischen Burgwall gab, dessen Bewohner mit der Gründung der Burg sich nach und nach stärker nach Norden orientierten. 1213 wurde Trebbin erstmals urkundlich erwähnt. Die Geschichte Trebbins beginnt namentlich mit Arnoldus de Trebin, der 1213 die Burg Trebbin als Lehen besaß. Am 28. Dezember 1216 erschien der Burgward Trebbin zusammen mit anderen Orten u. a. mit Luckenwalde in einer Urkunde des Bischofs zu Brandenburg. Zur Burg Trebbin gehörte auch ein kleiner Herrschaftsbereich, die Vogtei Trebbin, aus der sich im Spätmittelalter das Amt Trebbin bildete. Durch urkundlich nicht belegte Veränderungen schrumpfte das ursprüngliche Territorium der Vogtei Trebbin stark. Das spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Amt Trebbin verwaltete neben der Stadt Trebbin nur noch vier Orte in der näheren Umgebung.1315 erhielt die Stadt ihre selbstständige Gerichtsbarkeit. Um 1375 stand Trebbin als markgräfliches Municio im Territorium Teltow unter Verwaltung des Ritters Nickel von Beckenburg und wurde im Landbuch Karls IV. als „sehr dürftiges Oppidum“ beschrieben. Im Jahr 1412 erschienen Schloss und Stadt Trebbin. Die Verwaltung wurde durch einen Bürgermeister mit Ratmannen ausgeführt, die jährlich wechselten (um 1500). Es entstand ein Marktflecken, der sich längs der Hauptstraße entwickelte. Im Jahr 1472 erschien das kurfürstliche „Städtchen“ mit Pfarrkirche und kurfürstlicher Mühle. Die Stadt hatte ein bedeutendes Zollamt. Im (vor?) Jahr 1497 gab es einen freien Hof mit drei Hufen und drei Wiesen „bei der Mühel“, der im Besitz derer von Thümen war. 1505 erhielt sie das Marktrecht. Zu dieser Zeit umgab die Stadt eine Befestigung mit drei Stadttoren: das Luckenwalder Tor, das Berliner Tor sowie das Mühlentor. Nach Westen dehnte sich die Stadt aus und bezog einen Kietz ein, der am Ostufer der alten Nuthe entstanden war. Um 1534 gab es eine Pest-Epidemie. Ihr fielen mehr als 300 Menschen zum Opfer. Trebbin wurde damals durch mehrere Brände in Schutt und Asche gelegt. Der Thümsche Besitz wurde 1543 nochmals bestätigt und gelangte 1572 an die Familie von Treskow. Einen weiteren Stadtbrand gab es 1565, bei dem nur noch die Kirche und wenige Häuser übrigblieben. Zahlreiche Bewohner entschieden zu dieser Zeit, vor den Stadttoren zu siedeln: Die Trebbiner Neustadt entstand. 1566 brach wiederum die Pest aus. Im Jahr 1571 wurden die Freiheiten und Gerechtigkeiten der Bürger in Trebbin erneut bestätigt. Aus dem Jahr 1573 sind 107 Feuerstätten (=Haushalte) und 38 „Buden“ überliefert. Weiterhin wurde von Brandschäden berichtet. Vor 1586 kam die Gerichtsbarkeit in Trebbin mit zwei Hufen in den Lehnsbesitz derer von Willicke.

17. Jahrhundert

Nach Ende des Dreißigjährigen Krieges 1648 lebten in der Stadt 25 Einwohner, von 149 Häusern existierten nur noch 24. Im Jahr 1652 wurde vom „Städtlein“ berichtet, in dem der Richter zwei Lehnhufen besaß. In Trebbin lebte ein Pfarrer, dem vier Pfarrhufen und ein gekaufter Hufen zustand. Es gab einen Bauer mit vier Freihufen und einen weiterem Hufen. Der Bürgermeister bewirtschaftete zwei Hufen; weiterhin gab es einen Zweihufner, sechs Einhufner sowie das Amtshaus zu Trebbin mit einem Vorwerk. Es gab ein Hopfengärtchen, eine Wassermühle, zwei Windmühlen, einen Weinberg von vier Morgen Große hinter dem Vorwerk sowie einen kleinen Horst, genannt der Boyen. Vor 1673 besaß die Familie Schröder den freien Hof, die ihn in diesem Jahr an die Familie von Thiele weitergaben. Die Gerichtsbarkeit wurde 1690 von der Familie Willicke (Wilke) an den Rat der Stadt verkauft.

18. Jahrhundert

Im Jahr 1704 gab es im „Städtlein“ 16 Bürger (einschließlich des Bürgermeisters) und der Hasenheger. Sie leisteten gegenüber dem Amt Abgaben aus elf ganzen und zwei halben Hufen. Neben dem Brauhaus war ein Amtshaus entstanden; hinzu kamen ein amtliches Vorwerk mit einem neuen Meierhaus, Ställen, Scheinen sowie einen Weinmeisterhaus. Vor den Toren der Stadt war eine Schäferei entstanden, in der zeitweise 600 bis 700 Schafe gehalten wurden. Die Bewohner hatten außerdem das Recht, bis zu 30 Stück Rindvieh sowie bis zu 20 Stück Güstevieh, d. h. mittlerweile unfruchtbar gewordene, weibliche Tiere zu halten. Neben der Amtswassermühle gab es zwei Windmühlen, von denen eine dem freigebauten Treskowschen Freigut gehörte. Zu den Amtsforsten gehörte auch der „alte Clisto“ und der „kleine Horst“ sowie der „Boyn“ in dem einzelne Eichen, Elsen und Haseln wuchsen. Im Jahr 1719 war der Gebäudebestand in Trebbin auf 132 Häuser angewachsen, von denen jedoch drei wüst lagen. Trebbin wurde 1722 Garnisonsstadt und blieb es bis 1918. Im Jahr 1743 wurde Trebbin Immediastadt, in der eine Wassermahlmühle mit zwei Gängen, eine Schneidemühle sowie zwei Windmühlen standen. An ihren Grenzen wurde Hauptlandzoll, Damm- und Brückenzoll erhoben. Außerhalb der Stadt lagen das königliche Amt, eine Schäferei sowie ein Weinmeisterhaus mit Weinberg. Im Jahr 1745 standen in Trebbin bereits 154 Häuser, darunter sechs Pfarr-, Schul-, adlige und Scharfrichterhäuser, ein Mühlenhaus sowie ein lediges Haus vor dem Berliner Tor. Im amtlichen Vorwerk wurden 1575 insgesamt 343 Morgen Acker und 80 Morgen Wiese sowie ein Morgen Garten bewirtschaftet. Es gab zehn Kühe, fünf Stück Jungvieh und 200 Schafe. 1758 kam der freie Hof an die Familie Fähndrich, die in 1782 an die Familie von Düringshofen weitergaben. Von dort gelangte er 1791 an die Familie Kaßler. Im Jahr 1772 standen in der Stadt 162 Häuser. 1797 fand die Grundsteinlegung des Rathauses statt, wo 1798 die erste Sitzung abgehalten wurde. Dieses Haus diente über 140 Jahre der Stadtverwaltung. Es entstanden ein Krankenhaus, die Post, ein Schulgebäude sowie ein Wasserturm.

19. Jahrhundert

Im Jahr 1801 bestand Trebbin aus der Stadt, dem amtlichen Vorwerk sowie einer Kolonie. Es gab 189 Häuser und 52 Scheunen. Vor dem Berliner Tor stand eine Wassermahl- und -schneidemühle. Hinzu kamen zwei weitere private Windmühlen. In Trebbin fand sechs Mal im Jahr ein Krammarkt sowie vier Mal im Jahr ein Vieh- und Pferdemarkt statt. Das Freigut war mittlerweile auf fünf Hufen angewachsen. Die Feldmark der Stadt mit Amt und Freigut bestand aus 1764 Morgen 155 Quadratruten (QR) Acker und über 1000 Morgen Gemeinweide. Es gab mittlerweile acht Weinberge mit einer Gesamtfläche von 13 Morgen sowie 4348 Morgen 112 QR Forst, vorwiegend Eichen, Kiene und Erlen. Hinzu kamen 96 Morgen 58 QR Stadtgebiet sowie ein Fischerhaus vor dem Luckenwalder Tor an der Nuthe. Es gab 56 Ackerbürger, einen Apotheker, 15 Arme, acht Bäcker, einen Bierschenker, drei Böttcher, 33 Branntweinbrenner, 16 Brauer, einen Brauknecht, sechs Drechsler, zwei Eisenhändler, zwei Färber, einen Fischer, acht Fleischer, zwei Gastwirte, einen Glaser, eine Hebamme, drei Hirten und vier Hufschmiede sowie einen Hutmacher. Die Statistik verzeichnete weiterhin eine „Judenfamilie“, drei Kaufleute, drei Kürschner, einen Lederhändler, 31 Leineweber, drei Materialisten, vier Maurer, einen medizinischen Doktor, einen Wassermüller, drei Windmüller, einen Nadler, einen Nachtwächter und einen Ölmüller. Weiterhin gab es einen Ordonnanzwirt, einen Riemer, einen Sattler, einen Seifensieder, zwei Seiler, einen Scharfrichter, 19 Schuhmacher, acht Stell- und Radmacher, drei Strohhutmacher, 35 Tagelöhner, elf Tischer, zwei Tuchmacher, vier Weinmeister, einen Weißgerber, einen Wundarzt und drei Zimmerleute. Neben 58 Braustellen gab es 35 Branntweinblasen sowie 51 Webstühle mit 82 Arbeitern. Zu den Beamten und Offizianten zählten sieben Akzisebediente, ein Domänenbeamter, ein Briefträger, zwei Bürgermeister, einen Kantor, einen Kontrolleur, einen Gerichtsdiener, einen Justitiar, einen Krietzsmetzeinnehmer, einen Küster, drei Magistratspersonen sowie einen Mühlenbereiter. Außerdem arbeiteten für die Stadt ein Organist, ein Postmeister, ein Postillion, drei Präzeptoren oder Schullehrer, ein Prediger, ein Ratmann, ein Servisrendant, drei Stadtverordnete, ein Ziesemeister, ein Zollausreiter und ein Zolleinnehmer. Im Vorwerk gab es acht Büdner, einen Kreisgärtner, sieben Einleger sowie einen Fischer. Es gab eine Schäferei und drei Windmühlen; die Gemarkung war zehn Hufen groß und in ihr wurden 13 Feuerstellen (=Haushalte) betrieben. Am 21. August 1813 fand in Trebbin ein siegreiches Gefecht des französischen Korps Oudinot gegen die preußische Brigade von August von Thümen statt. Im Jahr 1819 gab es 153 Hausbesitzer; 1822 wurde das amtliche Vorwerk an 20 Bürger überlassen. Der Anschluss an die Bahnstrecke Berlin–Halle erfolgte 1840. Zu dieser Zeit gab es in der Stadt bereits 176 Wohnhäuser und in dem mittlerweile als „Kolonie Trebbinsche Amtsfreiheit“ bezeichneten ehemaligen Vorwerk weitere 20 Wohnhäuser. Um 1850 zählte Trebbin 1800 Bewohner. Im Jahr 1858 gab es in der Stadt 27 Hofeigentümer, die 22 Knechte und Mägde beschäftigten. Hinzu kamen 15 nebengewerbliche Landwirte, die weitere 20 Knechte und Mägde beschäftigten. Es gab 117 Arbeiter, 41 Personen Gesinde und einen Bedienten. In der Stadt gab es 172 Besitzungen. Die größte Besitzung umfasste 2475 Morgen, 31 weitere waren zwischen 30 und 300 Morgen groß (zusammen 1836 Morgen), 53 weitere zwischen 5 und 30 Morgen (zusammen 575 Morgen) sowie 87 unter fünf Morgen (zusammen 261 Morgen). In Trebbin hatten sich zahlreiche Gewerke ansiedelt. Exemplarisch seien genannt: acht Bäckermeister mit sieben Gesellen und Lehrlingen, fünf Seilermeister mit drei Gesellen und einem Lehrling oder drei Glasermeister. Es gab bereits einen Klempnermeister sowie einen Mechaniker für musikalische Instrumente. In Trebbin arbeitete aber auch ein Scharfrichter und ein Totengräber; 24 Personen waren Rentiers (=Rentner). In der Kolonie gab es sechs nebengewerbliche Landwirte sowie 31 Arbeiter und drei Bediente. Zwei Besitzungen waren zwischen 5 und 30 Morgen groß (zusammen 16 Morgen), vier weitere unter fünf Morgen (zusammen 14 Morgen). In der Kolonie gab es neben weiteren Gewerken auch einen Buchbindermeister und eine Leihbibliothek. Im Jahr 1860 bestand die Stadt mit acht Abbauten (Bahnhof, Schützenhaus, Ziegelei, vier Wohnhäuser und städtisches Forsthaus). Es gab neun öffentliche, 181 Wohn- und 316 Wirtschaftsgebäude, darunter eine Tabakfabrik, zwei Leinölfabriken, eine Wassergetreide und -sägemühle sowie drei Getreidemühlen. In der Kolonie gab es vier Abbauten sowie im Anschluss der Stadt sechs Abbauten. In Summe standen dort 39 Wohn- und 45 Wirtschaftsgebäude, darunter zwei Getreidemühlen. Nach 1870 entstanden Holz-, Zigarren- und Kalksandsteinfabriken; 1898 eine Druckerei. 1876 wurde ein neues Empfangsgebäudes am Bahnhof der Preußischen Staatsbahn errichtet. Im Jahr 1881 wurde der Wohnplatz Amtsfreiheit Trebbin eingemeindet. Am 1. Dezember 1897 nahm ein Elektrizitätswerk seinen Betrieb auf; kurze Zeit später das Wasserwerk.

20. und 21. Jahrhundert

Um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert entwickelte sich der Garten- und Möbelbau in Trebbin, damit wuchs die Stadt und die Einwohnerzahl stieg von 6594 im Jahr 1875 auf 7565 im Jahr 1910. Im gleichen Jahr erfolgte die Einweihung einer neuen Schule. Zwei Jahre später wurde die katholische Kirche errichtet. Der Zuzug setzte sich unvermindert fort.

In den 1920er Jahren entstanden die ersten Häuser der Siedlung „Freie Scholle“, erbaut vom Architekten Bruno Taut. Die Luchsiedlung kam Anfang der 1930er Jahre hinzu und wurde 1941 eingemeindet. Im Jahr 1927 bestand Trebbin mit der Ansiedlung Freie Scholle und dem Abbau Bäcke. Im Jahr 1931 standen in der Stadt 411 Wohnhäuser. Ein Jahr später gab es die Stadt mit den Wohnplätzen Chausseehaus und Siedlung Freie Scholle. Im gleichen Jahrzehnt wurde Trebbin als ein Zentrum des deutschen Segelflugs bekannt. So entstand im heutigen Ortsteil Schönhagen eine Reichssegelflugschule. Auf deren Gelände war 1939 auch vorübergehend die Ingenieurschule für Luftfahrttechnik (IfL) untergebracht. Im Februar 1939 war Grundsteinlegung für das heutige Rathaus. Im gleichen Jahr lebten bereits 9.069 Einwohner in der Stadt. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wuchs die Zahl der Einwohner, auch bedingt durch den Zustrom von Vertriebenen auf über 11.000 an. Es wurden 14 Hektar landwirtschaftliche Fläche enteignet und auf neun Bauern verteilt, die zwischen einem und fünf Hektar Land erhielten.

Im Jahr 1956 gründete sich eine LPG Typ III mit 19 Mitgliedern und 148 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche. 1960 gründete sich die GPG Blumenstadt mit 14 Mitgliedern und 2,4 Hektar Fläche, die Trebbin für eine gewisse Zeit den Beinamen Blumenstadt einbrachte. Ihre Anzahl stieg auf 163 Mitglieder mit 26 Hektar Ende 1960 an. Weiterhin gab es den VEG Gartenbau mit 13 Beschäftigten sowie die LPG Typ III mit mittlerweile 46 Mitgliedern und 200 Hektar. Am 1. März 1962 ereignet sich auf der Anhalter Bahn nahe Kliestow ein Eisenbahnunfall bei dem mehr als 70 Personen getötet wurden. Im Jahr 1971 schloss sich die LPG mit der LPG in Kliestow zur LPG Kliestow-Trebbin mit Sitz in Kliestow zusammen. Im Jahr 1973 bestand in der Stadt der VEB Feuerlöschgerätewerk Luckenwalde mit dem Betriebsteil Trebbin, der VEB IFA-Automobilwerke Ludwigsfelde mit der Außenstelle Trebbin, der VEB Malzbierbrauerei, der VEB Möbelkombinat Hellerau, Märkische Möbelwerke Trebbin, der VEB Oberlausitzer Volltuchfabrik Görlitz, Stopfstützpunkt Trebbin, der VEB Vereinigte Holzindustrie Potsdam-Süd mit dem Werk Trebbin sowie die Oberförsterei Trebbin. Daneben gab es die PGH Dachdeckerhandwerk und die bereits erwähnte GPG Blumenstadt.

Seit dem 1. Mai 1976 ist Löwendorf Teil des Stadtgebietes. In den darauffolgenden Jahrzehnten nahm die Einwohnerzahl stetig ab und stabilisierte sich erst bei rund 8000 Einwohnern Anfang der 1990er Jahre. Seitdem steigt die Einwohnerzahl, auch bedingt durch die Eingemeindungen, stetig an und liegt heute bei rund 9300 Einwohnern.

Zum 15. Juni 1992 schlossen sich Blankensee, Christinendorf, Glau, Großbeuthen, Kleinschulzendorf, Kliestow, Lüdersdorf, Märkisch Wilmersdorf, Schönhagen, Stangenhagen, Thyrow, Wiesenhagen und die Stadt Trebbin zum neuen Amt Trebbin zusammen. 1995 beschloss der Rat der Stadt, das Stadtzentrum zu sanieren. Dabei stand die Umgestaltung des Marktplatzes im Vordergrund, der durch eine hohe Verkehrsbelastung geprägt war. Ein Architekturbüro aus dem italienischen Verona erhielt den Zuschlag zur Neugestaltung des Platzes, der unter anderem einen Brunnen mit einer Figur von Hans Clauert vorsah. Ab dem 27. September 1998 bediente sich das Amt Trebbin zum Erfüllen seiner Aufgaben der Verwaltung der Stadt Trebbin.

Zum 31. Dezember 1997 schlossen sich die Gemeinden Glau, Kliestow, Wiesenhagen und die Stadt Trebbin zur neuen Stadt Trebbin zusammen. Zum 27. September 1998 schlossen sich der Stadt Trebbin die Gemeinden Stangenhagen, Blankensee und Klein Schulzendorf an. Im Jahr 2000 erweiterte der Rat die Stadtsanierung um das Gebiet bis zum Berliner Tor. Es umfasste damit 171 Gebäude, von denen bis 2006 insgesamt 73 Bauwerke saniert werden konnten. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden rund 5,7 Millionen Euro an öffentlichen Mitteln verwendet. So wurde beispielsweise das Eckhaus an der Berliner Straße 43, aber auch die Bauten an der Puschkinstraße 9, der Beelitzer Straße 8 und 50 denkmalgerecht saniert. Zum 26. Oktober 2003 wurden schließlich die Gemeinden Lüdersdorf, Schönhagen und Thyrow per Gesetz in die Stadt Trebbin eingegliedert, das Amt Trebbin aufgelöst, und die Stadt Trebbin wurde amtsfrei. Die Gemeinde Thyrow erhob 2004 vor dem brandenburgischen Verfassungsgericht kommunale Verfassungsbeschwerde gegen ihre gesetzlich verordnete Eingliederung in die Stadt Trebbin, die jedoch zurückgewiesen wurde.

Die Eingemeindungen in der Übersicht:

Ehemalige Gemeinde Datum Anmerkung
Blankensee 27. September 1998
Christinendorf 31. Dezember 1997 Eingemeindung nach Thyrow
Glau 31. Dezember 1997
Großbeuthen 31. Dezember 1997 Eingemeindung nach Thyrow
Kleinbeuthen 1. Juli 1950 Eingemeindung nach Großbeuthen
Klein Schulzendorf 27. September 1998
Kliestow 31. Dezember 1997
Löwendorf 1. Mai 1976
Lüdersdorf 26. Oktober 2003
Märkisch Wilmersdorf 31. Dezember 1997 Eingemeindung nach Thyrow
Schönhagen 26. Oktober 2003
Stangenhagen 27. September 1998
Thyrow 26. Oktober 2003
Wiesenhagen 31. Dezember 1997

Im Jahr 2013 feierte die Stadt eine Woche lang ihr 800-jähriges Jubiläum mit einem historischen Festumzug und einem Festprogramm. Dabei fand das mit 574 Teilnehmern bislang größte Freiluft-Turnier im Damespiel statt, was zu einem entsprechenden Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde führte.

;Meteoriteneinschlag am 1. März 1988Am 1. März 1988 hörten Mitglieder der Gärtnerischen Produktionsgenossenschaft Blumenstadt Trebbin ein zischendes Geräusch. Kurze Zeit später nahmen sie einen Laut wahr, der nach zersplitterndem Glas klang. Sie vermuteten einen Schaden an einem ihrer Gewächshäuser, konnten aber keine Veränderung feststellen. Erst am nächsten Tag entdeckten sie eine zersplitterte Scheibe sowie einige Gesteinsbrocken. Sie übergaben die Bruchstücke einem Mineralogen, der wiederum den Rat des Bezirkes in Potsdam informierte. So gelangten die Stücke zur Akademie der Wissenschaften der DDR, die insgesamt 16 Fragmente einsammelte. Sie haben ein Gesamtgewicht von 1,25 kg. Das größte Stück wiegt rund 300 Gramm. Die Wissenschaftler identifizierten die Bruchstücke als Chondriten. Der Einschlag gehört damit zu den bislang 46 nachgewiesenen Funden von Meteoriten in Deutschland (Stand 2014). Anlässlich des 5. Deutschen Meteoriten-Kolloquiums in Trebbin enthüllte der Bürgermeister gemeinsam mit Teilnehmern des Kolloquiums eine Informationstafel in der Bahnhofstraße von Trebbin.

Geschichte der Ortsteile

Glau wurde 1368 erstmals urkundlich als Gloych erwähnt. Das Wort bedeutet Kopf und ist als Metapher für Berg zu verstehen. 1920 bis 1935 ließ Joseph Weißenberg das christliche Siedlungswerk Friedensstadt mit vierzig Gebäuden errichten, die etwa 500 Menschen Platz boten. Die Siedlung war zur damaligen Zeit die größte und modernste Privatsiedlung Deutschlands. 1938 übernahm die SS das Gelände und nach Ende des Zweiten Weltkrieges die Rote Armee. 1994 erhielt die Johannische Kirche das Gelände zurück.

Märkisch Wilmersdorf hieß bis 20. Oktober 1937 Wendisch Wilmersdorf, Wiesenhagen bis 8. Januar 1938 Neuendorf.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1875 2748
1890 3043
1910 3557
1925 3553
1933 3717
1939 3979
1946 4554
1950 4370
Jahr Einwohner
1964 4017
1971 4046
1981 4470
1985 4480
1989 4487
1990 4370
1991 4280
1992 4290
1993 4314
1994 4267
Jahr Einwohner
1995 4211
1996 4227
1997 5192
1998 6397
1999 6465
2000 6453
2001 6400
2002 6433
2003 9188
2004 9205
Jahr Einwohner
2005 9272
2006 9265
2007 9291
2008 9308
2009 9311
2010 9273
2011 9211
2012 9212
2013 9250
2014 9239
Jahr Einwohner
2015 9394
2016 9474
2017 9433
2018 9541
2019 9639

Gebietsstand des jeweiligen Jahres Einwohnerzahl: Stand 31. Dezember (ab 1991), ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik

Stadtverordnetenversammlung

Die Stadtverordnetenversammlung von Trebbin besteht aus 18 Stadtverordneten und dem hauptamtlichen Bürgermeister. Seit der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 setzt sie sich wie folgt zusammen:

Partei / Gruppierung Stimmen 2014 Stimmen 2019 Sitze 2014 Sitze 2019
CDU 29,3 % 23,3 % 5 4
Wählergruppe Frischer Wind 16,7 % 3
AfD 7,0 % 13,6 % 1 2
Unabhängige Freie Wähler 14,3 % 11,7 % 3 2
Neue Liste 13,6 % 9,3 % 3 2
SPD 13,0 % 9,0 % 2 2
Bündnis 90/Die Grünen 4,3 % 8,0 % 1 1
DIE LINKE 8,0 % 5,3 % 1 1
DIE PARTEI 3,2 % 1
Einzelbewerber Hendrik Bartl 10,5 % 1

Bürgermeister

  • seit 1998: Thomas Berger (CDU)

Berger wurde in der Bürgermeisterwahl am 14. September 2014 ohne Gegenkandidat mit 82,8 % der gültigen Stimmen für eine weitere Amtszeit von acht Jahren gewählt (Wahlbeteiligung 49,4 %).

Wappen

Das Wappen wurde am 7. Januar 1999 genehmigt.

Blasonierung: „Unter silbernem Schildhaupt in drei Reihen zu vier Plätzen von Schwarz und Silber geschacht.“

In öffentlichen Präsentationen wird das Wappen regelmäßig durch eine ausgesetzte rote Mauerkrone ergänzend dargestellt.

Städtepartnerschaften

  • Weil am Rhein (Baden-Württemberg)
  • Bognor Regis (West Sussex)

Sehenswürdigkeiten und Kultur

In der Liste der Baudenkmale in Trebbin und in der Liste der Bodendenkmale in Trebbin stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Kulturdenkmäler.

Bauwerke

  • Die evangelische Kirche St. Marien entstand in den Jahren 1740 bis 1744 als Erweiterung eines Baus aus dem 13. Jahrhundert. Ihre Architektur und Einrichtung wurde auf Geheiß Friedrich II. im Jahr 1740 an die Garnisonkirche in Potsdam angelehnt.
  • Die St.-Annen-Kapelle entstand im 14./15. Jahrhundert vermutlich neben dem Annenhospital als Krankenhauskapelle. Das spätgotische Bauwerk mit einem dreischiffigen Grundriss sowie einem Chor ist der Heiligen Anna gewidmet und wird im 21. Jahrhundert als Winterkirche genutzt.
  • Wohnhäuser Luckenwalder Straße 4 und Beelitzer Straße 47
  • Denkmal für die Opfer der Konzentrationslager an der Ecke Berliner Straße / Bahnhofstraße
  • Dorfkirche Christinendorf mit Pfarrhaus
  • Die Dorfkirche Stangenhagen ist eine Saalkirche aus dem Jahr 1727 mit einer Patronatsloge derer von Thümen. Neben einem hölzernen Kanzelaltar gehören zur Kirchenausstattung drei Gemälde aus dem Ende des 16./17. Jahrhunderts, die Szenen aus dem Neuen Testament zeigen.
  • Die Dorfkirche Thyrow ist eine romanische Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert. Der mehrfach umgebaute Turm stammt aus dem Jahr 1794. Im Innern befinden sich eine barocke Empore sowie eine Dinse-Orgel aus dem Jahr 1908.
  • Das Eichberg-Haus ist ein denkmalgeschütztes Bauwerk im Ortsteil Thyrow, das vermutlich im Jahr 1923 errichtet wurde. In dem Haus wohnte zunächst der Schachspieler Emanuel Lasker, später der Filmproduzent und Namensgeber Richard Eichberg
  • Friedensstadt Weißenberg im Ortsteil Glau
  • NaturPark Zentrum am Wildgehege Glauer Tal mit einer Erlebnisausstellung, Naturführungen, Kräuterkate und einem Wildgehege im Naturpark Nuthe-Nieplitz.
  • Herrenhaus Blankensee mit Schlossgarten
  • Das Gutshaus Märkisch Wilmersdorf ist in im Kern eingeschossiger Putzbau von 1801, der 1901 zu einem zweieinhalbgeschossigen Bau im Tudorstil erweitert wurde. Das Bauwerk wurde nach 2000 saniert. Dabei wurde die ursprüngliche Fassadengestalt wiederhergestellt.
  • Landhaus Villa Schönblick und Flugplatz Schönhagen
  • Der Europäische Fernwanderweg E 10 führt zum Aussichtsturm auf den Löwendorfer Berg. Weitere regionale Wanderwege führen durch die Stadt und Ortsteile, darunter auch der 66-Seen-Wanderweg.

Clauert-Rundweg

Der Clauert-Rundweg verbindet insgesamt zwölf Orte in der Stadt, die mit dem Leben Clauerts in Verbindung stehen. Sie führen beispielsweise zu Clauert-Plastiken aus Holz und Bronze, leiten den Betrachter aber auch zu denkmalgeschützten Gebäuden wie die St.-Annen-Kapelle oder zu weiteren, historisch interessanten Punkten wie beispielsweise in die Fischerstraße, die als die älteste Straße der Stadt gilt.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Trebbin beteiligt sich an der Aktion 48 Stunden Nuthe-Nieplitz, bei der Besucher mit Hilfe des ÖPNV auf eine Entdeckungsreise durch den Naturpark gehen können. Der Bahnhof in Trebbin ist dabei der Start- und Endpunkt der Tour.
  • Musikveranstaltung Pop meets Classic
  • Blankenseer Musiksommer
  • Konzertreihe in der Dorfkirche in Blankensee
  • Offene Höfe im Naturpark Nuthe-Nieplitz in den Ortsteilen Blankensee und Wiesenhagen
  • Veranstaltungsreihe Kultur in Kliestow
  • Sonderausstellungen im Bauernmuseum in Blankensee sowie in der Heimatstube Trebbin

Wirtschaft und Infrastruktur

Ansässige Unternehmen

Vattenfall Europe betreibt ein Gasturbinenkraftwerk in Thyrow mit einem 380-kV-Umspannwerk und Bahnstrom-Umrichterwerk.

Seit der Wende in der DDR liegt der wirtschaftliche Schwerpunkt eher in der Landwirtschaft. So haben sich in der Region beispielsweise etwa zwanzig landwirtschaftliche Unternehmen zu einer Vermarktungsgesellschaft Offene Höfe zusammengeschlossen. Sie öffnen im Mai und November an je einem Tag ihre Betriebe, um Interessierten einen Blick hinter die Kulissen zu ermöglichen. Daneben existieren einige Unternehmen des Fahrzeugbaus, Gärtnerei- und Druckereibetriebe sowie Unternehmen der Luftfahrttechnologie. Zahlreiche Gewerbetreibende sind im Gewerbeverband Trebbin e.V. organisiert. Auf ihre Initiative hin wurde eine Ausbildungsinitiative ins Leben gerufen, aber auch die Trebbin-Card ist eine Idee des Vereins. Das Ziel ist, die Kaufkraft durch Rabatte und andere Aktionen in der Region zu halten.

Die medizinische Versorgung übernehmen ein Medizinisches Versorgungszentrum in Trebbin sowie ein Gesundheitszentrum in Glau.

Verkehr

Östlich des Stadtkerns von Trebbin verläuft die Bundesstraße 101 zwischen Berlin und Luckenwalde. Die Ortsumgehung Trebbin wurde 2006 freigegeben. Sie wird von der Bundesstraße 246 Beelitz–Zossen gekreuzt. Die nächstgelegene Autobahnanschlussstelle ist Ludwigsfelde-Ost an der A 10 (südlicher Berliner Ring).

Der Bahnhof Trebbin liegt an der Bahnstrecke Berlin–Halle. Dort verkehrt der Regionalexpress der Linie RE 3 Stralsund – / Schwedt – Berlin – Falkenberg (Elster) / – Lutherstadt Wittenberg. An gleicher Strecke hat der Ortsteil Thyrow einen Haltepunkt.

In Trebbin-Schönhagen befindet sich der größte Verkehrslandeplatz Brandenburgs.

Bildung

  • Fünf Kindertagesstätten sowie vier Kindergärten existieren in der Stadt. Daneben gibt es drei Schülerhorte und vier Jugendclubs.
  • Grundschule in Trebbin und Blankensee
  • Goethe-Oberschule in Trebbin
  • Stadtbibliothek Hans Clauert
  • Clauerthaus mit Bühne und einem Veranstaltungssaal

Vereine

In der Stadt sind rund 50 Vereine aktiv. Im Jahr 1882 wurde die Freiwillige Feuerwehr Trebbin gegründet. Sie ist damit die drittälteste Feuerwehr im Landkreis Teltow-Fläming und besteht aus insgesamt vier Löschzügen.Seit dem 2. Dezember 1992 existiert in Trebbin der Sportclub Trebbin e.V. (SC Trebbin), bestehend aus den Abteilungen Handball, Leichtathletik und Fitness/Tanzgruppen.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

  • Wilhelm Hensel (1794–1861), Maler und Zeichner, verheiratet mit Fanny Mendelssohn Bartholdy
  • Gustav Schulze (1880–1968), Radrennfahrer
  • Hugo Schottmüller (1897–1936), Bakteriologe
  • Hans-Dietrich Disselhoff (1899–1975), Ethnologe
  • Robert Keller (1901–1972), Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus
  • Gerhard Kneifel (1927–1992), Komponist, Arrangeur und Orchesterleiter

Mit Trebbin verbundene Persönlichkeiten

  • Hans Clauert (um 1506–1566), märkischer „Eulenspiegel“
  • Bartholomäus Krüger (um 1540–nach 1597), Stadtschreiber und Organist in Trebbin
  • Karl Friedrich Ebel, Kaufmann in Trebbin, erbeutete in den Befreiungskriegen eine Kriegskasse der napoleonischen Truppen und vermachte nach seinem Tod sein Vermögen in Höhe von 36.000 Mark an die Stadt, die mit diesen finanziellen Mitteln Bedürftige unterstützen sollte. Mit dem Geld wurde unter anderem der Henriettenstift gebaut und die Ebelstiftung gegründet.
  • Fritz Graf von Schwerin (1856–1934), Dendrologe, Schriftsteller und Rittergutsbesitzer (lebte in Märkisch Wilmersdorf)

Weblinks

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Trebbin

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