Stadtverwaltung
Wörth am Rhein
Mozartstr. 2
76744 Wörth am Rhein

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Wörth am Rhein

Wörth am Rhein

160pxAbb. 1 Wappen von Wörth am Rhein
Basisdaten
Bundesland Rheinland-Pfalz
Höhe 104 m
Fläche 131.64 km2
PLZ 76744
Vorwahl 07271 (Wörth am Rhein)
07277 (Wörth-Büchelberg)
06340 (Wörth-Schaidt)
Kfz GER
Gliederung 4 Ortsbezirke
Website www.woerth.de
Bürgermeister Harald Seiter (CDU)
Wörth am Rhein ist eine verbandsfreie Stadt mit rund 17.500 Einwohnern im Landkreis Germersheim und im Südosten von Rheinland-Pfalz. Sie liegt gegenüber von Karlsruhe am linken Rheinufer. Die Ansiedlung des Mercedes-Benz-Werks Wörth, des größten Lkw-Montagewerkes der Welt, und einer Raffinerie in den 1960er Jahren führte dazu, dass die Einwohnerzahl von etwa 3500 im Jahr 1960 auf 9000 Mitte der 1970er Jahre stieg. Große Wohngebiete und ein neues Zentrum auf dem Dorschberg entstanden in der Folge der Industrieansiedlung. Seit 1977 trägt Wörth die Bezeichnung „Stadt“.

Wörth am Rhein ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort und gemäß Landesplanung als Mittelzentrum ausgewiesen.

Geographische Lage

Den größten Teil des Stadtgebiets nimmt der Bienwald, ein großes Waldgebiet, ein. Im Osten bildet der Rhein die Stadtgrenze, im Westen die Grenze zum Landkreis Südliche Weinstraße. Direkt am Rhein liegt Maximiliansau. Am Ostrand des Bienwaldes befindet sich Wörth. Büchelberg liegt in einer Rodungsinsel im Bienwald, etwa zehn Kilometer westlich von Wörth. Schaidt liegt am nördlichen Rand des Bienwaldes, etwa 15 Kilometer westlich von Wörth.

Klima

Der Jahresniederschlag beträgt 752 mm. Die Niederschläge liegen im mittleren Drittel der in Deutschland erfassten Werte. An 52 % der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes werden niedrigere Werte registriert. Der trockenste Monat ist der März, die meisten Niederschläge fallen im Juni. Im Juni fallen 1,6 mal mehr Niederschläge als im März. Die Niederschläge variieren damit kaum und sind gleichmäßig übers Jahr verteilt. Nur an 15 % der Messstationen werden niedrigere jahreszeitliche Schwankungen registriert.

Stadtgliederung

Die Stadt gliedert sich in vier Ortsbezirke (Einwohner Stand 31. Dezember 2010; Gesamtfläche inkl. Bienwald):

Ortsbezirk Einwohner Fläche km²
Büchelberg 908 96,99
Maximiliansau 7.215 10,47
Schaidt 2.003 4,91
Wörth 9.032 19,26
Stadt Wörth 19.158 131,63

Nachbargemeinden

Geschichte

Die älteste Urkunde, in der Wörth erwähnt wurde, stammt aus dem Jahr 1280. Siedler aus den benachbarten Dörfern dürften sich in der Auenlandschaft niedergelassen und den Ort, in Anspielung auf die Lage am Wasser, „Werde“ genannt haben („eingezäuntes oder auf andere Weise geschütztes Gelände“), später „Wörth“: Insel.

Mitte des 17. Jahrhunderts wurden die Wörther durch eine Überschwemmungskatastrophe gezwungen, ihre Siedlung aufzugeben und sich in der Wüstung Forlach niederzulassen, der sie den Namen ihres untergegangenen Ortes gaben.

1864 erhielt Wörth einen Bahnhof an der Bahnstrecke Winden–Karlsruhe, die damals zwischen Winden und Maximiliansau eröffnet wurde. 1876 wurden die Bahnstrecken Schifferstadt-Wörth und Wörth–Strasbourg eröffnet.

Der bekannte Tiermaler Professor Heinrich von Zügel (1850–1941) bildete in Wörth Jahrzehnte hindurch namhafte Künstler aus dem In- und Ausland aus. Wörth galt daher als „Malerdorf".

1960 kaufte die Daimler AG Flächen bei Wörth und errichtet dort in den Folgefahren ein LKW-Montagewerk. 1962 kaufte Mobil Oil eine Fläche von 55 Hektar zur Errichtung der Raffinerie Wörth, die 1970 die Produktion aufnahm. Zusätzlich errichtete das Land den Landeshafen Wörth, der 1967 übergeben wurde.

Durch die Industrieansiedlung beflügelt entstand westlich des Altortes von Wörth ein neuer Ortsteil („Dorschberg“). 1964 verkaufte das Land der Gemeinde 30 ha Gelände im Bienwald westlich der Bienwaldsiedlung. In einem städtebaulichen Wettbewerb setzte sich die Konzeption von Albert Speer, die dort ein neues Stadtzentrum vorsah. 1967 verkaufte das Land der Gemeinde weitere 32,5 Hektar Bienwald, wo bis 1977 vorwiegend Wohnbebauung entstand. 1967 wurde die Dorschbergschule fertiggestellt, in der auch das Gymnasium untergebracht war, bis es 1970 ein eigenes Schulgebäude bezog. 1970/71 waren das Rathaus mit Tiefgarage, das Hallenbad, der Bürgerpark und 1973 auch die Festhalle und die katholische Kirche St. Theodard fertiggestellt. Zwischen 1974 und 1977 wurde die Bienwaldhalle als Mehrzweckhalle gebaut. Zudem entstanden zwei Kindergärten.

Mit Urkunde vom 14. Mai 1977 wurde die Ortsgemeinde Wörth am Rhein zur Stadt erhoben. Der damalige rheinland-pfälzische Ministerpräsident Helmut Kohl bezeichnete Wörth aufgrund des schnellen wirtschaftlichen Wachstums in den Siebzigerjahren als „Visitenkarte des Landes Rheinland-Pfalz“.

Am 30. Juni 1996 schloss Mobil-Oil die Raffinerie. Nach der Demontage der Raffinerie bis 2000 und der Sanierung kaufte die Stadt Wörth das Gelände zurück. Ab 2001 siedelte sich die Papierfabrik Palm auf dem östlichen Teil des Geländes an. Daneben siedelten sich weitere Unternehmen an. 2007 nahm die Daimler AG ein Entwicklungs- und Versuchszentrum mit Teststrecke an der Hafenstraße in Betrieb, südlich der ehemaligen Raffinerie.

Verwaltungs- und Gebietsreform

Im Rahmen der in der zweiten Hälfte der 1960er Jahre begonnenen rheinland-pfälzischen Funktional- und Gebietsreform wurde auf der Grundlage des „Dreizehnten Landesgesetzes über die Verwaltungsvereinfachung im Lande Rheinland-Pfalz“ vom 1. März 1972, in Kraft getreten am 22. April 1972, die Verbandsgemeinde Wörth gebildet, der die eigenständigen Gemeinden Büchelberg, Maximiliansau, Schaidt und Wörth angehörten.

Zum 8. Juni 1979 wurde die Gemeinde Büchelberg nach Wörth eingemeindet und zum 10. Juni 1979 die Verbandsgemeinde Wörth, die Stadt Wörth am Rhein sowie die Ortsgemeinden Schaidt und Maximiliansau aufgelöst und aus diesen eine verbandsfreie Gemeinde gebildet. Gleichzeitig wurde ein Gebietsteil mit 60 Einwohnern von Wörth am Rhein nach Scheibenhardt umgemeindet. Ebenfalls am 10. Juni 1979 wurde die neue Gemeinde Wörth am Rhein zur Stadt erhoben.

Einwohnerentwicklung

Die Industrieansiedlung in den 1960er Jahren führte dazu, dass die Einwohnerzahl Wörths von rund 3500 Anfang der 1960er Jahre auf mehr als 9000 im Jahr 1980 stieg.

Bezogen auf den heutigen Gebietsstand stieg die Einwohnerzahl von 10.294 im Jahr 1963 um fast 72 % auf 17.698 im Jahr 1978, sank bis 1986 auf 16.880 und stieg seitdem leicht an auf 17.411 im Jahr 2012.

; Statistik zur EinwohnerentwicklungDie Entwicklung der Einwohnerzahl von Wörth am Rhein bezogen auf das heutige Stadtgebiet; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:

Jahr Einwohner
1815 4.233
1835 4.611
1871 5.094
1905 6.084
1939 9.596
Jahr Einwohner
1950 7.583
1961 9.640
1970 14.601
1987 16.926
2005 17.467

Religion

2007 waren 46,8 Prozent der Einwohner katholisch und 26 Prozent evangelisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.

Evangelische Kirchen

Maximiliansau

Prot. Kirchengemeinde Maximiliansau

Wörth

Die protestantische Christuskirche befindet sich in der Mitte des alten Ortsteils.

Die protestantische Friedenskirche wurde zwischen 1981 und 1984 nach Plänen des Architekten Peter Roth, Leiter der Bauabteilung der Prot. Landeskirche in Speyer, errichtet. Es ist ein zweigeschossiges Gebäude mit einem achteckigen Kirchenraum im Obergeschoss, der durch zwei Zuschalträume erweitert werden kann. Im Geschoss darunter befinden sich die Gemeinderäume. In den Kirchenräumen befinden sich Kunstverglasungen von Johannes Schreiter, die zwischen 1986 und 2007 eingebaut wurden. Die Gemeinde Wörth unterstützte den Bau mit 100.000 Mark und stellte die Grundstücke zur Verfügung.

Katholische Kirchen

Büchelberg

Kirche St. Laurentius

Maximiliansau

Kirche Maria Himmelfahrt

Schaidt

Kirche St. Leo

Wörth

Die katholische Kirche St. Ägidius wurde 1961 errichtet. Zuvor stand an der gleichen Stelle die alte katholische Kirche, die 1837 eingeweiht und im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt worden war. Sie hat einen freistehenden Turm.

Die Kirche St. Theodard auf dem Dorschberg wurde 1973 konsekriert. Die Kirche, das Jugendheim und das Pfarrhaus wurden ab 1970 nach Plänen von Alois Atzberger vom Bischöflichen Bauamt Speyer errichtet. Die Gemeinde Wörth unterstützte den Bau mit 100.000 Mark und stellte die Grundstücke zur Verfügung.

Politik

1972 bildeten die Gemeinden Büchelberg, Maximiliansau, Schaidt und Wörth die Verbandsgemeinde Wörth. Erster Bürgermeister wurde in Personalunion der Ortsbürgermeister von Wörth, Karl-Josef Stöffler. 1979 wurde aus der Verbandsgemeinde eine verbandsfreie Stadt, in der vier Ortsbezirke anstelle der vorher bestehenden Ortsgemeinden eingerichtet wurden.

Stadtrat

Der Stadtrat in Wörth besteht aus 32 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzenden.

Sitzverteilung im gewählten Stadtrat:

  SPD CDU FDP GRÜNE Gesamt
2009 12 14 3 3 32 Sitze
2004 10 17 2 3 32 Sitze

Stadtratswahlergebnisse von 1979 bis 2009 (Stimmenanteile):

Jahr Wahlbeteiligung SPD CDU FDP GRÜNE WG
1979 76,9 34,0 53,7 5,3 - 7,0
1984 74,3 33,1 53,3 3,4 10,2 -
1989 76,1 37,3 41,9 4,2 9,1 7,5
1994 73,0 37,3 42,3 3,2 10,3 6,9
1999 63,8 38,2 49,6 2,6 5,6 3,9
2004 54,3 32,8 53,7 5,5 8,0 -
2009 49,7 37,6 44,4 8,3 9,7 -

Bürgermeister

  • 1960–1980: Karl-Josef Stöffler (CDU)
  • seit 1980: Harald Seiter (CDU)

Ortsvorsteher des Ortsbezirks Wörth am Rhein

  • 1979–1984: Günter Klein (CDU)
  • 1984–1986: Gerhard Bold (CDU)
  • 1986–1989: Rolf Bähr (CDU)
  • 1989–2004: Günther Tröscher (SPD)
  • seit 2004: Roland Heilmann (SPD)

Wappen

Die Blasonierung des Wappens lautet: „In Blau ein gestürzter goldener Anker mit einem darumgeschlungenen schwarzen Zeichen in Form eines links unten mit einem Beistrich versehenen S und beseitet rechts von einem goldenen Gänsefuß, links von einer bewurzelten goldenen Buche“.

Es wurde 1981 von der Bezirksregierung Neustadt genehmigt und zeigt die vier Hauptelemente der historischen Wappen von Wörth (Anker), Büchelberg (Buche), Pfortz/Maximiliansau (S) und Schaidt (Gänsefuß).

Städtepartnerschaften

  • Ortsbezirk Maximiliansau: Cany-Barville (Frankreich)
  • Ortsbezirk Schaidt: Geltendorf (Bayern)
  • Stadt Wörth am Rhein: Drezdenko (Polen)

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Theater

  • Festhalle mit bis zu 886 Plätzen
  • Tullahalle – Kulturhalle
  • Bienwaldhalle – Mehrzweckhalle

Museen und Ausstellungen

  • Heinrich von Zügel-Gedächtnisgalerie im Alten Rathaus (Ortsteil Wörth)
  • Kunstverein Wörth e.V. (regelmäßige Ausstellungen im Alten Rathaus)
  • Viehstrich-Museum (Heimatmuseum) im Ortsteil Schaidt

Bauwerke

  • Kirche St. Leo in Schaidt
  • Skulpturengarten 2000 im Bürgerpark von Wörth

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Wörth am Rhein

Parks

  • Bürgerpark in Wörth
  • Promenadeweg in Wörth
  • Altrheinanlagen in Wörth
  • Cany-Barville-Anlage in Maximiliansau

Sport

In Wörth gibt es den Badepark, eine große Schwimmbadanlage, sowie ein Stadion. In Schaidt existiert ein Sportzentrum mit einem DFB-Fußballstützpunkt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Unternehmen

Daimler AG

Größter Arbeitgeber der Stadt ist das Mercedes-Benz-Werk Wörth, das größte LKW-Montagewerk Europas. Es werden die Typen Unimog, Econic, Zetros, Atego, Axor, Actros und Antos gefertigt. Das Werk hat etwa 11000 Mitarbeiter und ist der zweitgrößte Arbeitgeber in Rheinland-Pfalz.1960 kaufte die damalige Daimler-Benz AG die „Wörther Insel“ am Rhein von der Gemeinde Wörth und errichtete ein Werk, in dem ab 1963 mit 100 Mitarbeitern Lkw-Fahrerhäuser montiert wurden. In den folgenden Jahren wurde das Werk zum größten Lkw-Montagewerk Europas ausgebaut. Der erste Lkw rollte 1965 vom Band, 1967 verlegte Daimler-Benz die Lkw-Montage von Mannheim und Gaggenau ins Werk Wörth. Das Werksgelände ist 2,4 Millionen m² groß, davon sind 480.000 m² Produktionsfläche. Die Produktionskapazität beträgt bis zu 470 Lkw pro Tag. Seit 1965 wurden mehr als drei Millionen Fahrzeuge gebaut. Jüngste Erweiterung des Standorts ist ein mehr als 50 Hektar großes Entwicklungs- und Versuchszentrum für Nutzfahrzeuge der Daimler AG, das 2007 in Betrieb gegangen ist sowie die Errichtung des Industrieparkes in mehreren Bauabschnitten seit dem Jahr 2000. Die jüngste Erweiterung des Industrieparkes wurde Ende 2010 vollendet.

Papierfabrik Palm

Ab 2001 entstand auf dem Gelände der ehemaligen Raffinerie Wörth (1996 geschlossen) die Papierfabrik Palm mit der weltgrößten Papiermaschine. Ab 2006 wurde ein Wellpappenwerk bei der Papierfabrik errichtet. Die Installation der Wellpappanlage begann im November 2006. Die Anlage ging Ende Februar 2007 in Betrieb. Außerdem entstand ein Kraftwerk auf dem Werksgelände.

Weitere Unternehmen auf dem ehemaligen Raffieriegelände

Ferner siedelten sich zwei Speditionen, der Sitzhersteller SKA Sitze GmbH, ein Werk von ThyssenKrupp, ein Verteilzentrum von Netto Marken-Discount an. Der Bau eines Getränkewerks der Mitteldeutsche Erfrischungsgetränke wurde im März 2012 genehmigt. Das erforderliche Grundwasser soll aus Brunnen circa 1,5 Kilometer südwestlich des Betriebsgeländes entnommen werden. Hierzu wurden sechs Brunnen errichtet. Die gesamte Entnahmemenge wird sich auf 1,5 Millionen Kubikmeter/Jahr belaufen. Baubeginn war im Mai 2012. Die Investition beträgt mehr als 100 Millionen Euro, es sollen rund 150 Arbeitsplätze entstehen.

Weitere größere Unternehmen

Der Automobilzulieferer Faurecia produziert in Wörth auf dem Gelände der Daimler AG Kunststoffteile, beispielsweise Armaturenbretter für verschiedene Autohersteller. „Schaidt Innovations” stellt im früheren Werk von Harman/Becker in Schaidt Autoradios und Navigationssysteme her. Außerdem existieren mehrere Automobilzulieferer und Speditionen sowie ein größerer metallverarbeitender Betrieb.

Gewerbevereine

In den Ortsbezirken Wörth, Maximiliansau und Schaidt gibt es jeweils Gewerbevereine. Insgesamt haben sich in den drei Gewerbevereinen fast 200 Einzelhändler, Gewerbetreibende, Selbstständige und Freiberufler zusammengeschlossen.

Öffentliche Einrichtungen

In Wörth befindet sich eine Polizeiinspektion. Der Dienstbezirk umfasst die Stadt Wörth und die Verbandsgemeinden Hagenbach, Jockgrim und Kandel.

Bildung

In der Stadt befinden sich neben Kindergärten und Grundschulen auch ein Gymnasium (Europa-Gymnasium), eine Integrierte Gesamtschule eine Realschule plus, eine Berufsbildende Schule und eine Schule für Lernbehinderte Schüler (Bienwaldschule).

Weitere Einrichtungen der Aus- und Weiterbildung sind das CJD Maximiliansau und das Institut für Bildungsförderung Wörth.

Verkehr

Straße

Am „Wörther Kreuz“ treffen sich die Bundesautobahn 65 aus Richtung Neustadt an der Weinstraße und die Bundesstraßen 9 (Kranenburg – Lauterbourg) und 10 (Lebach – Augsburg). Bei Maximiliansau befinden sich eine Straßenbrücke und eine Eisenbahnbrücke über den Rhein. (Rheinbrücke Maximiliansau/Karlsruhe).

Schiene

Im Bahnhof ''Wörth (Rhein)'' treffen sich die Bahnstrecken Schifferstadt–Wörth, Wörth–Strasbourg und Winden–Karlsruhe. Vom Bahnhof Wörth führt eine Stadtbahnstrecke nach Westen durch das Neubaugebiet Dorschberg. Entlang der Strecke, die als Straßenbahn betrieben wird, liegen die Haltepunkte Wörth Alte Bahnmeisterei, Wörth Bienwaldhalle, Wörth Bürgerpark, Wörth Rathaus, Wörth Badallee und Wörth Badepark. Die Strecke wird von der Stadtbahnlinie S5 der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft bedient, die von Wörth Badepark über die Innenstadtstrecke durch Wörth zum Bahnhof Wörth führt und von da auf der Bahnstrecke Winden - Karlsruhe über Maximiliansau führt und bei Knielingen über eine Verbindungsstrecke in das Karlsruher Straßenbahnnetz übergeht. Die Stadtbahnstrecke wurde in Abschnitten von 1996 bis 2003 gebaut, der Abschnitt zwischen Bahnhof und Rathaus wurde 1997, der Abschnitt vom Rathaus zum Badepark 2003 eröffnet.Eine weitere Direktverbindung besteht mit den Stadtbahnlinien S51 und S52, die zwischen Germersheim und der Karlsruher Innenstadt über den Bahnhof Wörth verkehren. Für die S51 und S52 wurde im Dezember 2011 der Haltepunkt Wörth Zügelstraße zwischen der Abtswaldstraße und der Heinrich-Schütz-Straße eröffnet.

An der Bahnstrecke Winden-Karlsruhe befindet sich der Haltepunkt Wörth Mozartstraße, in Betrieb seit März 2009.

Maximiliansau hat neben den Haltepunkten der Stadtbahn (Maximiliansau Eisenbahnstraße, Maximiliansau West) auch einen Haltepunkt für Regionalbahnen (Maximiliansau Im Rüsten) an der Bahnstrecke Wörth–Lauterbourg.

Der Haltepunkt Schaidt liegt an der Bahnstrecke Neustadt an der Weinstraße –Wissembourg (Maximiliansbahn). Er wurde 1997 nahe der Ortsmitte an der Vollmersweilerer Straße errichtet. Der Ortsteil Bahnhof Schaidt, wo sich der frühere Bahnhof befunden hatte, gehört allerdings zur Gemeinde Steinfeld.

1964 wurde ein Industriestammgleis zwischen dem Bahnhof Wörth und dem Landeshafen errichtet. Dort befinden sich Gleisanschlüsse der Daimler AG, der Papierfabrik Palm und des Hafens.

Wasser

Am Hafen Wörth befinden sich Umschlaganlagen für Container, für Autos und für Papier. Das Hafengebiet ist 186 Hektar groß. Es gibt drei Containerverladebrücken, die Lagerfläche ist 153.000 m² groß. 2004 wurde außerdem ein Güterverkehrszentrum eröffnet. Der Hafen hat nach Duisburg den zweithöchsten Containerumschlag unter deutschen Binnenhäfen.

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

  • Max Bergmann (Maler) (1884-1955)
  • Dr. Hans Mohr, Leiter der Hafenbetriebe Rheinland-Pfalz, Ehrenbürgerschaft verliehen im Mai 1969
  • Karl-Josef Stöffler (1915-1995), Bürgermeister von 1960 bis 1980, Ehrenbürgerschaft verliehen im April 1980
  • Heinrich von Zügel (1850-1941), Maler

Söhne und Töchter der Stadt

  • Ferdinand Brossart (1849–1930), 1915–1923 Bischof der Diözese Covington, Kentucky, USA.
  • Martin Walzer (1883–1958), Priester, Prälat
  • Ludwig Damminger (1913–1981), Fußballspieler

Mit Wörth verbunden

  • Walter Engelhardt (1947–2010), Oberst a.D., lebte in Wörth
  • Friedel Grützmacher (* 1942), ehemalige Landtagsabgeordnete (Bündnis 90/Die Grünen), lebte in Wörth
  • Tobias Lindner (* 1982), Bundestagsabgeordneter (Bündnis 90/Die Grünen), lebt in Wörth
  • Amelie Solja (* 1990), Tischtennisspielerin
  • Petrissa Solja (* 1994), Tischtennisspielerin
  • Herbert Wetterauer (* 1957), Künstler und Autor, lebt in Wörth
  • Marlene Zapf (* 1990), aufgewachsen in Wörth, spielt bei Bayer 04 Leverkusen in der Handball-Bundesliga

Weblinks

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Wörth am Rhein

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