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Verden (Aller)
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Stadtplan Verden (Aller)

Verden (Aller)

160pxAbb. 1 Wappen von Verden (Aller)
Basisdaten
Bundesland Niedersachsen
Höhe 20 m
PLZ 27283
Vorwahl 04231, 04230 (Walle)
Gliederung 7 Ortsteile
Website www.verden.de
Bürgermeister Lutz Brockmann (SPD)

Verden (Aller) {{IPA|ˈfeːɐ̯dn̩}} (Plattdeutsch Veern) ist die Kreisstadt des Landkreises Verden in Niedersachsen und eine selbständige Gemeinde. Die Stadt liegt in der Mittelweserregion an der Aller unmittelbar vor deren Mündung in die Weser. Sie trägt als Zentrum der Pferdezucht und des Pferdesports den Beinamen Reiterstadt. Der Zusatz „Aller“ hat sich zu einer Zeit eingebürgert, in der im deutschsprachigen Raum für die französische Stadt Verdun ebenfalls der Name „Verden“ gebräuchlich war. Der Stadtname stammt von „Furt“ oder „Fähre“. Die Stadt lag günstig an einer Furt durch die Aller, in der Nähe einer wichtigen Handelsstraße.

Geografie

Verden liegt kurz vor der Mündung der Aller in die Weser, die die westliche Grenze des Stadtgebietes bildet. Im Norden der Stadt befindet sich die Achim-Verdener Geest. Die Stadt befindet sich etwa 35 km von Bremen und 70 km von Hannover entfernt. Die Verdener Altstadt liegt östlich der Aller, direkt gegenüber befindet sich der Stadtteil Hönisch. Benachbarte Gebietskörperschaften und Samtgemeinden sind Langwedel, die Samtgemeinde Thedinghausen, die Samtgemeinde Grafschaft Hoya (Landkreis Nienburg), Dörverden und Kirchlinteln.

Stadtteile

Zur Stadt Verden gehören neben der Innenstadt sieben Ortschaften mit eigenem Ortsrat:

  • Borstel
  • Dauelsen einschließlich Halsmühlen und Eissel
  • Döhlbergen-Hutbergen einschließlich Groß-Hutbergen, Klein-Hutbergen und Rieda
  • Eitze
  • Hönisch
  • Scharnhorst
  • Walle

Nachbargemeinden

Verden grenzt an folgende Nachbarkommunen, die, sofern nicht anders vermerkt, ebenfalls zum Landkreis Verden gehören:

Geschichte

Bis in die frühe Eisenzeit lassen sich im Weichbild der Stadt Spuren menschlicher Siedlung nachweisen.

Mittelalter und Frühe Neuzeit

Ferdi in Saxonia, unter dieser Bezeichnung wird Verden in einer Urkunde Karls des Großen zum ersten Mal in etwa heutiger Namensform erwähnt. Der Name weist auf Furt oder Fähre hin. 782 fand im Raum Verden die Unterwerfung der Sachsen im Verlauf der Sachsenkriege durch Karl den Großen einen grausamen Höhepunkt: Angeblich 4500 Bewohner der damals dünnbesiedelten Region wurden bei dem sogenannten „Verdener Blutgericht“ hingerichtet, nachdem sie sich geweigert hatten, sich dem Frankenkönig Karl zu unterwerfen und den christlichen Glauben anzunehmen. Um 850 wurde das Bistum Verden errichtet, das als kirchliche Diözese in der Reformation unterging. In den folgenden Jahrhunderten wuchs die Stadt aus zwei Siedlungskernen zusammen: der Norderstadt mit Rathaus und Johanniskirche und der Süderstadt mit dem geistigen Zentrum um den Dom, dem die Fischersiedlung an der Aller angegliedert war. Daneben bestand noch die Nikolaikirche am Sandberg. Vom 11. Jahrhundert bis 1648 bestand das Fürstbistum Verden als eigenständiges Territorium, in dem die Verdener Bischöfe und deren lutherische Rechtsnachfolger als Reichsfürsten herrschten. Am 12. März 1259 wurde Verden durch bischöfliches Privileg das Stadtrecht nach bremischen Recht verliehen. 1476 gründete Berthold II. von Landsberg das Benediktinerinnen-Kloster Mariengarten „unser leven Frouven Rosengarten“ in der Norderstadt, in dessen Räume Franz Wilhelm von Wartenberg 1630 die Jesuiten einziehen ließ, sodass die Nonnen in das Kloster Frankenberg ziehen mussten. Im 15. Jahrhundert wurde Verden freie Reichsstadt bis zum Ende des Dreißigjährigen Krieges. 1568 wurde die Reformation im „Stifte Verden“ durch den Landesherrn und evangelischen Bischof Eberhard von Holle (geb. 1531 in Uchte) eingeführt.

Hexenverfolgung

Von 1517 bis 1683 fanden in Verden Hexenverfolgungen statt. 80 Frauen und neun Männer gerieten in Hexenprozesse, 26 Frauen und sechs Männer wurden verbrannt. Margarethe Sievers, 15 Jahre, Tochter eines Steinhauers, vermutlich nervenkrank, angezeigt von den eigenen Eltern, wurde 1618 enthauptet. Sechs Frauen starben unter der Folter, fünf in der Haft. Im Jahr 1606 wird bei 16 Prozessen vermerkt: Flucht, Prozessausgang unbekannt. Heinrich Rimphoff, ab 1642 Superintendent über das Bistum Verden, war für die Wiederaufnahme der Hexenverfolgungen im Bistum Verden verantwortlich. Zusammen mit dem Verdener Domkapitel, dem Magistrat und der juristischen Fakultät der Universität Rinteln war er 1647 treibende Kraft in einem Hexenprozess, der für mehrere Frauen mit dem Tod endete.

Der Hexenprozess gegen Catharine Wolpmann war der Auslöser für das Verbot von Hexenprozessen 1649 im schwedischen Königreich, zu dem Verden an der Aller damals gehörte, durch die Königin Christina.

Zugehörigkeit zu Schweden und Hannover, Napoleonische Zeit

Durch den Westfälischen Frieden fiel das Bistum Verden als Reichslehen an die schwedische Krone. 1667 wurden die Norder- und Süderstadt durch die schwedische Krone zwangsvereint. Im Schwedisch-Brandenburgischen Krieg wurde 1675 Verden in einem Feldzug durch mehrere Staaten des Heiligen Römischen Reiches und Dänemark erobert und blieb bis zum Kriegsende 1679 in alliiertem Besitz. Im Zuge des Frieden von Saint-Germain im Jahr 1679 fiel Verden wieder an Schweden. Durch Kauf kam Verden dann nach kurzer dänischer Herrschaft 1719 zum Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg, welches umgangssprachlich auch als Kurhannover bekannt war. Von März bis Dezember 1810 war Verden Distrikthauptstadt im Departement der Elbe- und Weser-Mündung, einem Teil des Königreichs Westphalen. Dann wurde es vom Kaiserreich Frankreich annektiert und war bis Ende 1813 ein Teil des Departement der Wesermündungen. 1814 kam Verden wieder zu Kurhannover, das auf dem Wiener Kongress zum Königreich Hannover erhoben wurde.

Preußen und Deutsches Kaiserreich

Nach dem von Hannover verlorenen Deutschen Krieg gelangte Verden wie das gesamte Königreich Hannover durch Annexion als Provinz zu Preußen. Ab 1873 führte das Haus Hohenzollern und somit der Deutsche Kaiser auch den Titel Fürst zu Verden. Bis zum Ersten Weltkrieg bestimmten Handel und Handwerk sowie zahlreiche örtliche und überörtliche Behörden und Dienststellen und die Garnison (erst Kavallerie, dann Artillerie – Ulanen-Regiment Nr. 14, Feld-Artillerie-Regiment Nr. 26) die Entwicklung Verdens.

Weimarer Republik und Zeit des Nationalsozialismus

Während der letzten vier Reichstagswahlen verzeichnete die NSDAP im Altkreis Verden konsistent höhere Stimmenanteile als im Wahlkreis Ost-Hannover, zu dem Verden gehörte. Dieser Wahlkreis wiederum hatte im Vergleich zur Weimarer Republik insgesamt ebenfalls höhere Stimmenanteile für die NSDAP:

Prozentualer Stimmenanteil für die NSDAP
Reichstagswahl vom Altkreis Verden Wahlkreis Ost-Hannover Weimarer Republik
September 1930 20,6 % 20,6 % 18,3 %
Juli 1932 54,7 % 49,5 % 37,3 %
November 1932 44,4 % 42,9 % 33,1 %
März 1933 56,5 % 54,3 % 43,9 %

Die Wehrmacht hatte in den zum Teil noch heute erhaltenen Kasernen Front- und Ersatztruppenteile sowie andernorts Kommandobehörden bzw. Dienststellen und andere Einrichtungen des Wehrkreis X untergebracht. Verden war ab November 1943 formeller Sitz eines Plünderungs-SondergerichtesJoachim Woock, Rede anlässlich der Wanderausstellung „Justiz im Nationalsozialismus“, 2002
Am 9. November 1943 wurde der Sitz des Plünderungs-Sondergerichtes formell von Wesermünde, wo weiterhin Verhandlungen stattfanden, nach Verden verlegt
. Mit der Möbelfabrik Wöhler, dem Gaswerk sowie einzelnen Handwerksbetrieben („Sozialgewerk“) befanden sich in der Stadt Verden Firmen, die zivile Zwangsarbeiter einsetzten. Des Weiteren betrieb das KZ Neuengamme vom Januar bis April 1945 in Verden ein Außenlager, in dem acht KZ-Häftlinge für die SS-Bauleitung Verden beim Ausbau einer Schulungsstätte der Schutzstaffel (SS) im Sachsenhain arbeiten mussten. Von Kampfhandlungen blieb die Stadt weitgehend verschont.

Nachkriegszeit

Zu Beginn der 1950er Jahre stellte die Sozialistische Reichspartei die stärkste Fraktion in Verden. Von 1945 bis 1993 war Verden Garnisonsstadt der Britischen Rheinarmee, unter anderem der britischen 7. Panzerdivision. Im Stadtgebiet siedelten sich viele Vertriebene aus Schlesien, Ostpreußen, Pommern, der Tschechoslowakei und Bessarabien an. Hinzu kamen in den 1960er Jahren Gastarbeiter aus Südeuropa und Anatolien. Im Jahr 1985 feierte die Stadt das 1000-jährige Bestehen von eigenen Markt-, Münz-, Zoll- und Bannrechten. Nach 1990 kamen viele Zuwanderer aus Osteuropa nach Verden, wo nicht zuletzt auch als Folge des Abzugs der britischen Truppen Wohnraum frei geworden war.

Eingemeindungen

Am 1. Juli 1972 wurden die Gemeinden Borstel, Dauelsen, Döhlbergen, Eitze, Groß Hutbergen, Hönisch, Klein Hutbergen, Scharnhorst und Walle eingegliedert.

Religion

;Evangelische GemeindenSeit der Reformation ist Verden evangelisch-lutherisch geprägt. Heute ist es Sitz des Kirchenkreises Verden der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Es gibt vier dazu gehörende Kirchengemeinden.

Außerdem sind ansässig:

  • Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche (Zionsgemeinde),
  • Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten)
  • Freie Christengemeinde
  • Adventgemeinde

;Katholische KircheVerden ist Sitz eines römisch-katholischen Dekanats im Bistum Hildesheim mit Sitz in der Propsteikirche Sankt Josef.; Neuapostolische KircheDie Neuapostolische Kirche hat eine Gemeinde in Verden.; Zeugen JehovasDie Zeugen Jehovas unterhalten in der Borsteler Chaussee im Stadtteil Eitze einen Königreichssaal.; Islamische GemeindeIn der Verdener Innenstadt, unweit des Domes, befindet sich in einem früheren Lagergebäude eine islamische Moscheegemeinde, die organisatorisch zur DITIB gehört.; Jüdische GemeindeBis 1938 existierte in Verden eine jüdische Gemeinde mit einer Synagoge im Bereich des Johanniswalls, nahe dem heutigen Justizzentrum. Diese Synagoge wurde im Zuge der Reichspogromnacht zerstört, an die Gemeinde erinnert noch ein erhaltener jüdischer Friedhof an der Ecke Ahornweg/Eichenweg.

Politik

Stadtrat

Der Rat der Stadt Verden (Aller) besteht aus 36 Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Stadt mit einer Einwohnerzahl zwischen 25.001 und 30.000 Einwohnern. Die 36 Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2016 und endet am 31. Oktober 2021. Stimmberechtigt im Stadtrat ist außerdem der hauptamtliche Bürgermeister Lutz Brockmann (SPD). Die letzte Kommunalwahlen in Niedersachsen 2016 ergab das folgende Ergebnis: (in Klammern die Veränderungen zur Kommunalwahlen in Niedersachsen 2011)

  • SPD: 13 Sitze (–2)
  • CDU: 13 Sitze (+1)
  • GRÜNE: 4 Sitze (–1)
  • FDP: 3 Sitze (+1)
  • LINKE: 1 Sitz (±0)
  • ALFA: 1 Sitz (+1)
  • Piraten: 1 Sitz (+1)

Bürgermeister

Lutz Brockmann (SPD) ist seit 2004 hauptamtlicher Bürgermeister der Stadt Verden (Aller). Bei der letzten Bürgermeisterwahl am 11. September 2011 wurde er als Amtsinhaber mit 61,1 % der Stimmen wiedergewählt. Sein Gegenkandidat Heinrich Klopp (CDU) erhielt 38,9 %. Die Wahlbeteiligung lag bei 55,6 %. Brockmann trat seine weitere Amtszeit am 1. November 2011 an.

;Ehemalige hauptamtliche Bürgermeister

  • 1806–1837: Carl-Christian Münchmeyer
  • 1837–1855: Christoph Gottlieb Pfannkuche
  • 1855–1890: Theodor Otto Münchmeyer
  • 1890–1919: Wilhelm Schorcht
  • 1919–1937: Friedrich Urban
  • 1937–1945: Eduard Lang
  • 1945–1946: Johann Thies (von der Besatzungsmacht eingesetzt)

;Ehemalige ehrenamtliche Bürgermeister

  • 1946–1948: Andreas Willmesen (DP-CDU)
  • 1948–1951: Gustav Schäfer (SPD)
  • 1951–1952: Andreas Willmsen (DP-CDU)
  • 1952–1956: Gustav Schäfer (SPD)
  • 1956–1961: Hartmut Friedrichs (Wahlgemeinschaft)
  • 1961–1964: Johann Thies (CDU)
  • 1964–1969: Kurt Winkel (SPD)
  • 1970: Hanns Toonen (SPD)
  • 1970–1990: Hartmut Friedrichs (CDU)
  • 1990–2001: Wolfgang Krippendorff (CDU)
  • 2001–2004: Angelika Lürman (CDU)

;Ehemalige StadtdirektorenNach Einführung der kommunalen Eingleisigkeit und Ablauf der Amtszeit des letzten Stadtdirektors sind beide Positionen seit dem 1. April 2004 im Amt des hauptamtlichen Bürgermeisters vereint.

  • 1946–1947: Werner Cassebaum
  • 1948–1955: Gustav Hoffmann
  • 1955–1964: Helgo-Fritz Töwe
  • 1964–1985: Kai Füllgraf
  • 1985–2004: Dirk Richter

Wappen

Blasonierung: „In Silber ein schwarzes fußgespitzes Tatzenhochkreuz (sogenanntes „Nagelkreuz“).“

Die älteste Abbildung ist auf einem Siegel aus dem Jahr 1338 zu finden.

Partnerschaften und Patenschaften

Verden unterhält folgende Partnerschaften und Patenschaften:

  • Partnerstädte
    • Saumur/Frankreich (1967),
    • Havelberg/Sachsen-Anhalt, Deutschland (1990),
    • Warwick/Großbritannien (1990),
    • Zielona Góra (fr. Grünberg)/Polen (1993),
    • Stadt Bagrationowsk und Rajon Bagrationowsk (fr. Preußisch Eylau)/Russland (1996),
    • Stadt Górowo Iławeckie und Gmina Górowo Iławeckie (Landgemeinde) (fr. Landsberg)/Polen (1996),
    • Powiat Bartoszycki (Landkreis) (fr. Grünberg)/Polen (1993)
  • Patenschaften
    • Kreisgemeinschaft Preußisch Eylau
    • Auf den Namen Verden wurde 1997 ein Airbus A319-114 (Kennung: D-AILU, Seriennummer: 744) der Lufthansa getauft. Davor trug eine Lufthansa-Boeing 737-230 (D-ABMF, 23158/1089) den Namen der Stadt.
    • Verden hat 1966 die Patenschaft für das Schnellboot Hyäne der Deutschen Marine übernommen. Das Boot gehört dem 7. Schnellbootgeschwader mit Heimathafen Warnemünde an.
  • Verden ist im Kommunalverbund Niedersachsen/Bremen vertreten.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Theater

  • Die örtliche Theatergruppe Aller Bühne spielt vor allem im Saal des Landhotels Zur Linde im an der Weser gelegenen Ortsteil Hutbergen.
  • In der Stadthalle nördlich des Bahnhofs finden hin und wieder aufwändige Vorführungen auswärtiger Ensembles statt.

Museen

  • Das Domherrenhaus. Historisches Museum Verden ist Teil einer herrschaftlichen Hofanlage aus dem Jahre 1708 am oberen Rand des Fischerviertels. Seine Sammlung birgt u. a. eines von dreien der ältesten Holzartefakte der Menschheit, die „Lanze von Lehringen“. Der Fund dieses Gerätes im Skelett eines Waldelefanten dokumentiert ein Jagdgeschehen einer Neandertaler-Gruppe auf eines dieser Großtiere und ist für die Erforschung der Evolution des Menschen von weltweiter Bedeutung.
  • Deutsches Pferdemuseum am Holzmarkt, welches deutschlandweit einzigartig die Kulturgeschichte des Pferdes und dessen Funktionen für den Menschen im Laufe der Jahrhunderte präsentiert.
  • Der Magic Park Verden, ein Freizeitpark für Kinder, der sich auf Zauberkunst und Märchen spezialisiert hat.

Stadtbild

Die Verdener Altstadt liegt am Ostufer der Aller überwiegend auf leicht hügeligem Gelände. Sie gliedert sich in die Norderstadt um den Norderstädtischen Marktplatz und den Rathausplatz, das Domviertel im Süden um den Platz Lugenstein und den parkartigen Domkirchhof, das Fischerviertel unterhalb des Domviertels und den Sandberg südöstlich der Norderstadt. Die Fußgängerzone besteht überwiegend aus der Großen Straße und erstreckt sich zwischen dem Norderstädtischen Marktplatz und dem Lugenstein. Sie hat zahlreiche Fachwerkhäuser.

Vorstädte und Neubauviertel erstrecken sich östlich (um den Bahnhof), nördlich und südlich der Altstadt auf dem Geestrücken der Verdener Heide. Am Fuß der Geest liegt nordwestlich ein Gewerbegebiet. Links der Aller gibt es nur wenig städtische Bebauung, allerdings wachsen die eingemeindeten Dörfer dort zunehmend zu Vorstadtsiedlungen an.

Bauwerke

Kirchliche Bauten

  • Dom zu Verden, gotische dreischiffige Hallenkirche aus dem 13. und 15. Jahrhundert mit romanischem Backsteinturm aus der Mitte des 12. Jahrhunderts, dem vielleicht ältesten in Norddeutschland.
  • St.-Andreas-Kirche, spätromanischer Backsteinbau, um 1200 errichtet, in dem die Grabplatte des Bischofs Yso aufbewahrt wird
  • St.-Johannis-Kirche. Im Kern um 1150 errichtet, zählt sie zu den ältesten Backsteinkirchen Norddeutschlands. Die gotischen Seitenschiffe wurden im 14. Jahrhundert hinzugefügt. Der romanische Turm erhielt 1697 eine barocker Haube.
  • Römisch-katholische Propsteikirche Sankt Josef, neuromanische dreischiffige Basilika aus Backstein, erbaut nach Entwurf von Richard Herzig, geweiht am 5. August 1894
  • Evangelisch-lutherische Zionskirche der SELK, Backsteinbau nach Entwurf des Berliner Architekten Richard Oertwig (1908–1944), errichtet 1937–1938, eingeweiht am 26. Juni 1938
  • Ehemalige Nikolaikirche auf dem Sandberg. Die 1254 als Kapelle erwähnte, 1263 fertiggestellte und im 14. Jahrhundert neuerbaute gotische Kirche diente zuletzt bis 1810 als Garnisonskirche. 1814 profaniert, wurde sie zu einer Brauerei umgebaut. 1834 wurde der Turm abgebrochen, 1850 die Langhausgewölbe und 1906 der Chor sowie die Seitenschiffgewölbe. Nach Schließung der Brauerei wurde die im Innern inzwischen dreistöckig ausgebaute Kirche anders genutzt. Derzeit steht sie leer.

Profanbauten

  • Altes Rathaus, Barockbau aus dem 18. Jahrhundert. 1903–1905 wurde es umgebaut und erweitert, dabei der neubarocke Turm errichtet.
  • Fachwerkhaus Strukturstraße 7, Ackerbürger­haus, 1577.
  • Alter Wehrturm am Piepenbrink: Der gotische Backsteinturm ist der letzte erhaltene Turm der 1838 weitgehend abgetragenen Stadtbefestigung. Anstelle vorher zu diesem Zweck genutzter Räumlichkeiten in einem Stadttor wurde er zum Gefängnis ausgebaut. Das neue Mauerwerk ist in dem fast die gesamte Gebäudehöhe einnehmenden Spitzbogen auf der Stadtseite zu erkennen.
  • Syndikatshof am Norderstädtischen Markt
  • Domherrenhaus, Domstraße 18,
  • Das einzige Denkmal für John Lennon in Deutschland befindet sich in der Altstadt. Es erinnert an Dreharbeiten in der Verdener Altstadt zum Film Wie ich den Krieg gewann, in dem John Lennon mitwirkte.

Grünflächen und Naherholung

  • Im Sachsenhain (Ortsteil Dauelsen) stehen beiderseits eines von großen Eichen gesäumten Weges 4500 Findlinge, die 1935 zum Gedenken an die hier angeblich hingerichteten Sachsen aufgestellt wurden.
  • Auf dem Domfriedhof befindet sich das „Goldmanngrab“, das durch seine Einzäunung auffällt. Am 11. Mai 1818 verstarb Franz Goldmann im jungen Alter von nur 20 Jahren infolge eines Jagdunfalls in Rieda bei Verden. Sein Vater, der Amtmann und Pächter zu Förste am Harz Christoph Goldmann, hielt die Erinnerung seines Sohnes durch ein Vermächtnis aufrecht, für das er 1000 Thaler stiftete. Am 11. Mai jeden Jahres sollte ein „unbescholtenes und tugendhaftes Mädchen“ 30 Thaler erhalten, wenn sie am gleichen Tag heiratete und am Tag zuvor das Grab von Franz Goldmann mit Blumen geschmückt hatte und dort betete. Das Vermächtnis wird heute noch erfüllt.
  • In der Stadt Verden liegt das Naturschutzgebiet Verdener Dünen.
  • Im Nordosten der Stadt, unweit der Dünen, befindet sich die ehemalige Heilquelle Verdener Brunnen.

Sport

Verden hat ein umfangreiches Sportangebot mit über 40 Sportvereinen. Neben einer Vielzahl von kleineren Freiluftanlagen und Sporthallen sind das Stadion am Berliner Ring sowie die Aller-Weser-Halle als Verdens größte Sportstätten erwähnenswert. In der Niedersachsenhalle finden überwiegend Veranstaltungen des Reitsports und Viehauktionen statt.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Show der Besten, Rinderzuchtshow (einmal im Jahr)
  • Pferdeauktionen, nationale und internationale Turniere, Pferderennen, Ausstellungen, Freizeit- und Breitensportfestival rund ums Pferd
  • Verdener Domweih, eines der ältesten Volksfeste Norddeutschlands; in der Innenstadt (Anfang Juni)
  • Verdener Wochenmarkt, jeden Dienstag und Freitag
  • Lätarespende, Verteilung von Brot und Heringen als Vermächtnis von Klaus Störtebeker (am Montag nach dem Lätare Sonntag – drei Wochen vor Ostern)
  • Domfestspiele, saisonales Freilichttheater im Schatten des Doms
  • Verdener Jazz- und Bluestage
  • Kurzfilmfestival „Filmsalat“, veranstaltet vom Verein Kommunal Kino Verden e.V. (seit 1987)
  • Autosonntag (einmal im Jahr)
  • Sport und Schau (einmal im Jahr, meistens Januar)
  • Verdener Tanznacht (dreimal im Jahr)

Wirtschaft und Infrastruktur

Unternehmen

  • Die ''Mars Petcare'', Anbieter im Heimtierbedarf, ist der größte Industriebetrieb in Verden.
  • Mars Drinks der Getränkespezialist für Automaten und Getränke
  • Verden ist ein Zentrum der Pferdezucht. So hat der Verband der Hannoveraner-Pferde seinen Hauptsitz in Verden, in der zugehörigen Niedersachsenhalle werden auch die international besuchten Hannoveraner-Auktionen abgehalten. Daneben spielt die Rinderzucht ebenfalls eine bedeutende Rolle. Die hier ansässige Masterrind GmbH veranstaltet ebenfalls Auktionen in der Niedersachsenhalle
  • Verden ist Sitz der Deutschland weit aktiven Bürgerbewegung Campact, die sich vor allem in Online-Kampagnen, politischen Debatten und auf Demonstrationen für soziale und ökologische Belange und mehr Demokratie einsetzt
  • Die Bewegungsstiftung, eine bundesweit tätige Gemeinschaftsstiftung zur Unterstützung sozialer Bewegungen
  • Die Block Transformatoren-Elektronik GmbH ist ein Anbieter der Stromversorgungen, elektrischen Filtern und Transformatoren.
  • Die Verdener Keks- und Waffelfabrik Hans Freitag.
  • Das Kühl- und Logistikunternehmen Nordfrost.
  • der Verpackungsmaschinenhersteller Focke & Co.
  • der Matthäi Straßenbau
  • die Tierzucht Masterrind GmbH
  • der europaweit agierender Spezialversender für Bastel- und Kreativmaterial VBS Hobby Service
  • Sowie die Badenhop Fleischwerke, der Vemag Maschinen- und Anlagenbau, die Thom Metall- und Maschinenbau, die Oelkers Bauunternehmung, der Holzkamm Hochbau, die Vereinigte Informationssysteme Tierhaltung und der Hannoveraner-Zuchtverband
  • Im Umland der Stadt wird unter anderem Pferdezucht und Milchwirtschaft betrieben.
  • Verden besitzt Geschäftsstellen der Volksbank Aller-Weser eG und der Kreissparkasse Verden, die hier ihren Sitz hat.

Öffentliche Einrichtungen

  • Das Rathaus der Stadt Verden (Aller), Große Straße 40, 27283 Verden (Aller)
  • Die Stadtbibliothek, Am Holzmarkt 7
  • Die Freiwillige Feuerwehr, Lindhooper Straße 52
  • Der Eigenbetrieb Abwasserbeseitigung
  • Verden ist mit Achim (Landkreis Verden) Standort der Aller-Weser-Klinik, eines Krankenhauses im ProDiako-Verbund in kommunaler Trägerschaft.
  • Kindertagesstätten: sieben städtische Kindertagesstätten und fünf Kindertagesstätten von freien Trägern
  • Jugendheime: die Jugendherberge Verden
  • Altenheime: Seniorenresidenz „Am Burgberg“, die St.-Johannis- sowie die Sankt-Josef-Seniorenwohnanlage, Pflegeheim CURA

Bildung

  • Fünf Grundschulen (am Lönsweg, am Sachsenhain, Jahnschule, Nicolaischule, Walle)
  • Eine Oberschule (Zusammenführung aus der Realschule Verden sowie der Klaus-Störtebeker Hauptschule)
  • Andreasschule und ''Janusz Korczak-''Schule als ''Förderschulen''
  • ''Gymnasium am Wall''
  • Domgymnasium Verden, das Nachfolger einer vor 1002 bestehenden Schule ist
  • Berufsbildende Schule Verden
  • Kreisvolkshochschule.

Verkehr

Der Bahnhof Verden verknüpft im Netz der Deutschen Bahn die Bahnstrecke Wunstorf–Bremen mit der nach Rotenburg (Wümme). Er ist Halt für Intercity-, Regionalexpress-, Regionalbahn- und (vereinzelt) ICE-Züge. Seit Mitte Dezember 2011 ist Verden in das Netz der Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen eingebunden.

Die Eisenbahnbrücke über die Aller ist seit 2016 ein Neubau, der den Vorgängerbau ersetzte, mit einer Gesamtlänge von 380 Metern.Verden ist Sitz der Verden-Walsroder Eisenbahn (VWE), deren Stammstrecke in eine 12,5 km lange Bahnstrecke von Verden nach Stemmen und eine weitere von Böhme nach Walsrode zerfallen ist. Auf den VWE-Strecken findet seit Jahrzehnten nur Güterverkehr und gelegentlicher Museumseisenbahnverkehr statt. Unter anderem wird über die VWE das Mars-Werk an das Schienennetz angebunden. Darüber hinaus verfügt die Stadt über einige lokale und regionale Buslinien. Verden gehört dem Verkehrsverbund Bremen-Niedersachsen an. Der innerstädtische Verkehr und der Busverkehr nach Kirchlinteln wird von der Verdener Verkehrsgesellschaft (VVG, Tochter der VWE) versorgt, während die meisten regionalen Verbindungen von Bussen der Verden-Walsroder Eisenbahn, vereinzelt auch von der Weser-Ems Bus (WEB) bedient werden.

Verden liegt an der Bundesautobahn 27 Cuxhaven-Bremen-Walsrode, an der Bundesstraße 215 Rotenburg (Wümme)-Nienburg/Weser-Minden sowie an den Landesstraßen 171 Verden – Visselhövede – Schneverdingen und 203 Richtung Thedinghausen. Im Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin gibt es drei Fotos, die den Bau der „Allerbrücke bei Verden“ dokumentieren.

In Verden-Scharnhorst befindet sich der Flugplatz Verden-Scharnhorst, ein Verkehrslandeplatz (ICAO-Code: EDWV) für Maschinen bis 2000 kg Höchstabfluggewicht. Die Kernstadt liegt unmittelbar an der für die Binnenschifffahrt befahrbaren Aller (nur äußerst geringer Sportboot- und Ausflugsschiff-Verkehr; dafür zum Teil viele Kanu- und Kajakfahrer, sowie Ruderer), die im Norden des Stadtgebietes (Ortsteil Eissel bei Dauelsen) in die Weser mündet. Die Weser wird auch für die gewerbliche Binnenschifffahrt genutzt. Das Ausflugsschiff fährt gelegentlich nach Intschede und Bremen. Die Lage an zwei Flüssen führt regelmäßig zum Ende des Winters zu Hochwasser. Dabei werden zumeist die Landesstraße 203 (Verden-Blender) sowie die Kreisstraße zwischen Eissel und Verden sowie Eissel und Langwedel überflutungsbedingt gesperrt. Eissel ist dann vorübergehend nur per Boot zu erreichen, Autofahrer aus Richtung Blender müssen kilometerweite Umwege über Hoya (Kreis Nienburg) oder Achim in Kauf nehmen.

Persönlichkeiten

Ehrenbürger der Stadt Verden

  • 1862: Wilhelm Freiherr von Hammerstein, 1854–1862 Amtmann (Landrat) des Kreises Verden, später Minister des Königs von Hannover
  • 1868: Hermann Gottlieb Plass, 1833–1871 Direktor des Verdener Domgymnasiums
  • 1887: Friedrich Georg Wilhelm Müller, Justizrat, Bürgervorsteher
  • 1890: Theodor Otto Münchmeyer, 1855–1890 Bürgermeister der Stadt Verden
  • 1919: Wilhelm Schorcht, 1890–1919 Bürgermeister der Stadt Verden

Söhne und Töchter der Stadt Verden

  • Gerhard Matthäus Friedrich Brawe (1745–1787), deutscher Mediziner und Autor
  • Johann Friedrich Barnstedt (1750–1839), deutscher Jurist, Gutsbesitzer und Bürgermeister von Delmenhorst
  • Karl Christian Matthaei (1770–1847), deutscher Arzt
  • Karl August Pfannkuche (1794–1869), Hannoverscher Generalleutnant und Präsident des Generalkriegsgerichts
  • William Adolph von Hassell (1796–1865), Hannoverscher Generalleutnant und Hippologe
  • Georg von Alten (1815–1882), Diplomat
  • Marcus Lehmann (1831–1890), orthodoxer Rabbiner
  • William von Hassell (1833–1915), Hannoverscher Offizier und Historiker
  • Siegmund Seligmann (1853–1925), langjähriger Generaldirektor der Gummiwerke Continental AG in Hannover
  • Anita Augspurg (1857–1943), Frauenrechtlerin, Wahlrechtreformerin
  • Hermann Schröder (1876–1942), Zahnarzt, Professor in Greifswald und Berlin
  • Bernhard Karnatz (1882–1976), Jurist, evangelischer Oberkonsistorialrat
  • Adolf Köster (1883–1930), Politiker und Diplomat
  • Carl Hatzky (1889–1962), Kommunalpolitiker (SPD), 1. Vorsitzender des Arbeiterrates in Verden
  • Thomas-Emil von Wickede (1893–1944), deutscher Offizier, zuletzt General der Infanterie im Zweiten Weltkrieg
  • Gerhard Lindemann (1896–1994), deutscher Offizier, zuletzt Generalmajor im Zweiten Weltkrieg
  • Hermann Ulrich Albrecht (1897–1995), Röntgenologe, Strahlentherapeut und Hochschullehrer
  • Adolf Heincke (1901–1986), Politiker (NSDAP)
  • Hans Meyboden (1901–1965), Maler, Professur an der Karlsruher Akademie der Bildenden Künste
  • Hanna Zuschneid (1922–2010), Teilnehmerin der Olympischen Sommerspiele 1952
  • Götz Landwehr (1935–2017), Jurist
  • Udo Worschech (* 1942) Theologe, Palästina Archäologe, Hochschulprofessor, ehem. Hochschulrektor
  • Martin Biermann (* 1943), Kommunalpolitiker, ehemaliger Oberbürgermeister von Celle
  • Hartwig Fischer (* 1948), Politiker (CDU), ehemaliger Bundestagsabgeordneter
  • Johannes von Lüpke (* 1951), evangelischer Theologe und Universitätsprofessor
  • Kuno Kruse (* 1953), Journalist und Autor
  • Heinz-Dieter Freese (* 1957), Theologe und Luftbildarchäologe
  • Holger Mühlenkamp (* 1958), Ökonom, Professur an der Universität Speyer
  • Thomas Rönnau (* 1962), Professor an der Bucerius Law School in Hamburg
  • Volker Münz (* 1964), Politiker (AfD)
  • Chan-jo Jun (* 1974), Rechtsanwalt
  • Florian Langmann (* 1983), Pokerspieler

Mit Verden verbunden

  • Johann Bornemacher († 3. Januar 1526), luth. Theologe und Märtyrer, auf dem Scheiterhaufen in Verden/Aller verbrannt
  • Friedrich Lang (1778–1859), Jurist und Politiker, Stadtsyndikus in Verden
  • Karl von Einem (1853–1934), von 1873 bis 1876 Regimentsadjutant in Verden, späterer preußischer Kriegsminister
  • Wilhelm von Dommes (1867–1959), Generalleutnant
  • Walther von Seydlitz-Kurzbach (1888–1976), General der Artillerie
  • Ernst Kühlbrandt (1891–1975), Maler
  • Ludwig Stubbendorff (1906–1941), 1936 Doppelolympiasieger in der Einzel- und Mannschaftswertung der reiterlichen Vielseitigkeitsprüfung (Military)
  • Hans Joachim Köhler (Hippologe) (1917–1997), Hippologe, Begründer der hannoverschen Reitpferde-Auktionen
  • Helga Köhler (1925–2014), von Ende der 40er bis Anfang der 60er Jahre erfolgreichste deutsche Springreiterin
  • Rigolf Hennig (* 1935), Arzt, rechtsextremer Publizist, Holocaustleugner, Politiker der NPD
  • Tillmann Benfer (* 1956), Kirchenmusikdirektor
  • Henning Pertiet (* 1965), Blues- und Jazz-Pianist
  • Artur Becker (* 1968 in Bartoszyce), in Verden lebender Schriftsteller
  • Sven Giegold (* 1969), Wirtschaftswissenschaftler und Politiker
  • Peter Bohlmann (* 1972 in Coesfeld), Politiker, Landrat des Landkreises Verden
  • Christoph Bautz (* 1972), attac-Mitbegründer, Gründer und Geschäftsführer der NGO Campact in Verden
  • Rafael Czichos (* 1990), Fußballspieler, spielte in der Jugend für den FC Verden 04

Film

  • Bilderbuch Deutschland: Verden – die Reiterstadt. Dokumentation, 45 Min. Ein Film von Britta Lübke, Produktion: Radio Bremen, Erstsendung: Sonntag, 5. November 2006.

Weblinks

Hinweis

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