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Stadtplan Troisdorf

Troisdorf

160pxAbb. 1 Wappen von Troisdorf
Basisdaten
Bundesland Nordrhein-Westfalen
Kreis Rhein-Sieg-Kreis
Höhe 55 m
PLZ 53840, 53842, 53844
Vorwahl 02203, 02241, 02246, 0228
Gliederung 12 Stadtbezirke bzw. Ortschaften
Adresse der Verwaltung Kölner Straße 176
53840 Troisdorf
Website www.troisdorf.de
Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski (CDU)
Troisdorf ( mit Dehnungs-i) ist die bevölkerungsreichste Stadt im Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen und liegt rechtsrheinisch zwischen Köln und der Bundesstadt Bonn. Die Stadt liegt im Südosten der Kölner Bucht zwischen den südlichen Ausläufern des Bergischen Landes im Norden und den Siegauen im Süden.

Geographie

Troisdorf liegt an der Sieg, einem Nebenfluss des Rheins, und an der Agger, die ihrerseits ein Nebenfluss der Sieg ist und die Stadtgrenze zur Nachbarstadt Siegburg bildet. In Troisdorf mündet die Agger in die Sieg. Parallel zum Verlauf der Sieg fließt der Mühlengraben, der bis zum Ende des 20. Jahrhunderts unter anderem zum Antrieb von zwei Getreidemühlen auf Troisdorfer Stadtgebiet diente. Das Wasser wird am Aggerwehr aus der Agger abgeleitet und bei Bergheim wieder der Sieg zugeführt. Die höchste Erhebung des Stadtgebietes ist mit der Telegraphenberg in der Wahner Heide, seinen niedrigsten Punkt erreicht es mit im Bereich der Siegmündung.

Stadtgliederung

Troisdorf besteht aus zwölf Stadtteilen, die gleichzeitig Ortschaften mit einem Ortsvorsteher sind:

Stadtteil Einwohner
Altenrath 2.274
Bergheim 5.558
Eschmar 3.186
Friedrich-Wilhelms-Hütte 7.160
Kriegsdorf 3.189
Troisdorf-Mitte 17.197
Müllekoven 1.965
Oberlar 5.910
Rotter See 3.730
Sieglar 8.831
Spich 13.011
Troisdorf-West 5.747

Nachbargemeinden

Im Norden grenzt Troisdorf an Köln und Rösrath, im Osten an Lohmar und Siegburg, im Südosten an Sankt Augustin, im Süden an Bonn und im Westen an Niederkassel.

Klima

Geschichte

Troisdorf wird ursprünglich in einer Urkunde der Siegburger Benediktiner-Abtei Michaelsberg aus dem Jahre 1064 als Truhtesdorf bezeichnet.

Die ältesten urkundlich erwähnten Siedlungen im heutigen Stadtgebiet sind aber Eschmar und Sieglar, die bereits 832 genannt werden. Für eine frühe Besiedlung spricht auch der ehemalige Rittersitz Burg Wissem, der heute nahe dem Stadtzentrum am Waldrand liegt.

Die Gemeinde Troisdorf gehörte von 1816 bis 1899 zur Bürgermeisterei Siegburg.

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Bürgermeisterei von alliierten Soldaten besetzt. Diese blieben bis zum 29. Januar 1926.

Industrialisierung

Der eigentliche Aufschwung der Stadt begann mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert. 1825 gründete der ehemalige Leiter des Bergamtes in Bonn, Windgassen, eine Eisenschmelze am Mühlengraben in der Nähe der Agger-Sieg-Mündung. Diese übernahm 1843 Emil Langen und nannte die Ansiedlung Friedrich-Wilhelms-Hütte, die wiederum 1913 von den Mannstaedt-Werken übernommen wurde.

Die Lage an der rechtsrheinischen Eisenbahnstrecke, an der Siegstrecke und an der Güterzugstrecke nach Speldorf machte Troisdorf in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts für Industrieunternehmen interessant. 1887 nahm die Rheinisch-Westfälische Sprengstoff-AG (RWS) unter ihrem Generaldirektor Emil Müller die Zünderfabrik Troisdorf zur Herstellung von Zündhütchen und Sprengkapseln in Betrieb, die später ein Standort der Dynamit Nobel AG wurde.

Von 1951 bis 2002 existierte in den Stadtteilen Spich und Altenrath je eine belgische Kaserne.

Stadtrechte

Am 23. März 1952 erhielt Troisdorf im Rahmen eines feierlichen Festakts Stadtrechte.

Eingemeindungen

Im Zuge der Gemeindereform wurden am 1. August 1969 die Ortschaften der Gemeinde Sieglar (Bergheim, Eschmar, Kriegsdorf, Müllekoven, Oberlar, Sieglar und Spich) sowie die Ortschaften Friedrich-Wilhelms-Hütte (vorher Amt Menden) und Altenrath (vorher Amt Lohmar) neue Ortschaften der Stadt Troisdorf.Bis dahin standen sowohl die Zünderfabrik RWS als auch der Bahnhof Troisdorf flächenmäßig zu 7 bzw. 6 Zehntel (Stand 1924) in der Gemeinde Sieglar (in Oberlar). Mehrfaches Bestreben ab 1906 der Stadt Troisdorf Oberlar (samt Steuereinnahmen) einzugemeinden blieb bis 1969 erfolglos.1999 entstanden durch Teilungen noch die Stadtteile Troisdorf-West und Rotter See.

Einwohnerentwicklung

Bis in das 19. Jahrhundert hatte Troisdorf nur wenige hundert Einwohner. Erst mit der Industrialisierung im 20. Jahrhundert beschleunigte sich das Bevölkerungswachstum. Lebten 1895 erst 2.825 Menschen in dem Ort, so waren es 1968 bereits 18.000. Durch zahlreiche Eingemeindungen am 1. August 1969 stieg die Bevölkerungszahl auf 48.837. Am 30. Juni 2005 betrug die Amtliche Einwohnerzahl für Troisdorf nach Fortschreibung des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen 74.613 (nur Hauptwohnsitze und nach Abgleich mit den anderen Landesämtern).

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Dabei handelt es sich um Volkszählungsergebnisse oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamtes. Die Angaben beziehen sich ab 1871 auf die „Ortsanwesende Bevölkerung“, ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und seit 1987 auf die „Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung“. Vor 1871 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.

Datum Einwohner
3. Dezember 1861 1.282
2. Dezember 1895 2.825
1. Dezember 1905 4.700
1. Dezember 1910 5.939
16. Juni 1925 9.400
16. Juni 1933 9.800
17. Mai 1939 11.180
29. Oktober 1946 11.679
13. September 1950 13.229
25. September 1956 15.300
Datum Einwohner
6. Juni 1961 16.400
31. Dezember 1965 17.532
27. Mai 1970 51.271
31. Dezember 1975 56.402
31. Dezember 1980 58.618
31. Dezember 1985 60.981
25. Mai 1987 60.079
31. Dezember 1990 64.430
31. Dezember 1995 68.778
31. Dezember 2000 72.678
Datum Einwohner
31. Dezember 2005 76.596
31. Dezember 2006 76.714
30. Juni 2007 76.707
31. Dezember 2010 76.987
31. Dezember 2011 77.286
30. Juni 2012 77.016
31. Dezember 2016 74.616
31. Dezember 2017 74.870

Zur jetzigen Einwohnerzahl gehören Personen, die ihren zweiten Wohnsitz in Troisdorf haben. Troisdorf hat mit 8.652 ausländischen Einwohnern einen Migrantenanteil von 11 % an der Gesamtbevölkerung. In Troisdorf besteht weiterhin ein Frauenüberschuss mit 39.123 Frauen gegenüber 37.864 Männern.

Politik

Stadtrat

Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 hatte folgendes Ergebnis:

Parteien und Wählergemeinschaften %
2014
Sitze
2014
%
2009
Sitze
2009
Wahldiagramm
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 41,4 22 43,6 22
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 32,7 17 30,9 15
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 8,0 4 10,8 5
FDP Freie Demokratische Partei 3,4 2 7,5 4
LINKE Die Linke 5,0 3 3,5 2
UWG Regenbogen Unabhängige Wählergemeinschaft für Bürgerrechte Troisdorf REGENBOGEN 1,5 1 2,2 1
Volksabstimmung Ab jetzt...Demokratie durch Volksabstimmung, für Demokratie durch Volksabstimmung 0,9 0 1,6 1
TBU Troisdorfer Bürgerunion 1,0 0
AfD Alternative für Deutschland 3,6 2
Hasselmann Einzelbewerber 0,2 0
BIG Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit 0,7 0
Piraten Piratenpartei 1,6 1
gesamt 100,0 52 100,0 50
Wahlbeteiligung in % 50,0 48,1

Bürgermeister

  • 1948–1951: Wilhelm Hamacher (Zentrum)
  • 1960–1969: Bruno Heimansberg (CDU)
  • 1969–1975: Josef Ludwig (CDU)
  • 1975–1993: Hans Jaax (SPD)
  • 1993–1998: Uwe Göllner (SPD)
  • 1998–1999: Walter Bieber (SPD)hauptamtlich:
  • 1999–2009: Manfred Uedelhoven (CDU)
  • seit 21. Oktober 2009: Klaus-Werner Jablonski (CDU)

Wappen

Logo

Troisdorf verfügt über ein Logo, das das Wappen teilweise ersetzt. Es besteht aus mehreren Kugeln, die die Lage der Stadtteile und deren Größe symbolisieren sollen.

Städtepartner- und Patenschaften

  • Évry in Frankreich seit 1972
  • Genk in Belgien seit 1990
  • Heidenau in Sachsen seit 1990
  • Redcar and Cleveland im Vereinigten Königreich seit 1990
  • Kerkyra auf Korfu in Griechenland seit 1996
  • Nantong in China seit 1997
  • Mushtisht im Kosovo seit 2001
  • Özdere in der Türkei seit 2004

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

  • Bilderbuchmuseum in der Burg Wissem. Das einzige Bilderbuchmuseum in Europa.
  • Fischereimuseum in Bergheim. Ein 2010 von der Fischerei-Bruderschaft zu Bergheim an der Sieg gebautes Museum, das die Geschichte der Zunft und des Ortes präsentiert.
  • Kunststoffmuseum Troisdorf auf dem HT-Gelände. Geschichte der Kunststoffregion Troisdorf, in der die Kunststofffenster und die ersten PVC-Bodenbeläge entwickelt wurden.
  • Museum für Stadt- und Industriegeschichte (Musit) Troisdorf an der Burg Wissem.
  • Das Portal zur Wahner Heide an der Burg Wissem.

Bauwerke

  • Burg WissemSeit 1982 befindet sich auf Burg Wissem das Bilderbuchmuseum. Nach dem Umbau im Rahmen der Regionale 2010 beheimatet die Anlage außerdem das Portal zur Wahner Heide, das Museum für Stadt- und Industriegeschichte Troisdorf (MUSIT), das Lernprojekt KennenLernenUmwelt (KLU), das Standesamt, die Kreativwerkstatt, den Heimat- und Geschichtsverein, die Heinz Müller Stiftung und eine Touristeninformation.
  • KaiserbauruineDieses nicht fertiggestellte Hotel war von 1973 bis zur Sprengung am 13. Mai 2001 ungewolltes Wahrzeichen von Troisdorf an der A 59.
  • Troisdorfer StadttoreZwei von Joachim Bandau und Victor Bonato 1984 entworfene Edelstahlkonstruktionen mit transparenten, spiegelnden und wasserüberlaufenen Glasflächen, die sich am Anfang und Ende der Fußgängerzone befinden.
  • Stadthalle TroisdorfDie Veranstaltungshalle wurde 2014 eröffnet.

Parkanlagen

Die Stadt hat auf ihrer gesamten Fläche etliche geschützte oder naturbelassene Gebiete, die von den Bürgern Troisdorfs und anderer Städte im Umkreis als Naherholungsgebiete genutzt werden.

  • Die Siegaue befindet sich an der Siegmündung. Bei Hochwasser wird die Aue zu einer Wasserlandschaft mit immensen Ausmaßen. In trockenen Zeiten beherbergt die Siegaue viele Vogelarten, die diese als Brutgebiet nutzen. Aber auch für die Naherholung ist gesorgt. Neben vielen Rad- und Wanderwegen, die zur Erkundung der Siegaue und des nahen Rheinufers einladen, liegt kurz vor der Siegmündung die Gaststätte Zur Siegfähre mitsamt der namensgebenden Fähre. Dieser Ort ist weit über die Grenzen Troisdorfs bekannt.
  • Auch im Ortsteil Spich gibt es einen großzügig angelegten Park, der unmittelbar an die Wahner Heide grenzt. Am Rand des Parks befindet sich das Haus Broich und das Spicher Bürgerhaus.
  • Der Waldpark befindet sich in Troisdorf-Mitte. Um einen Teich, in dem einst prächtige Goldfische lebten, liegen Wanderwege und Tiergehege.
  • Ein weiterer Park befindet sich im Stadtteil Friedrich-Wilhelms-Hütte. Er beinhaltet neben Grünflächen verschiedene Spielmöglichkeiten, eine Skateanlage sowie einen Festplatz der für Flohmärkte und Zirkuszelte genutzt wird. Angrenzend liegt zum einen das Stadtteilhaus, in dem das Jugendamt verschiedene Beratungsmöglichkeiten bietet, zum anderen eine Kleingartenanlage der Anwohner, sowie ein pädagogisch betreuter Abenteuerspielplatz.
  • Im Naturschutzgebiet Wahner Heide lag der Schießplatz Wahn, zuletzt Truppenübungsplatz für die belgischen Streitkräfte, die lange Jahre in Troisdorf stationiert waren. Teilweise ist sie heute noch Übungsplatz der Bundeswehr, aber großteils für Wanderer frei zu nutzen. Auf den befestigten Wegen kann man die Wahner Heide wunderbar erkunden. Das Verlassen der Wege ist allerdings sowohl aufgrund der Munitionsbelastung als auch zum Schutz der Landschaft verboten. Die Heidelandschaft beherbergt eine Vielzahl seltener Pflanzen und Tiere.

Naturdenkmäler

  • Eibe im Ortsteil Sieglar (Larstraße 120–130)
  • Hohlstein in der Hohlsteinstraße im Stadtteil Spich
  • Boxhohn-Eiche in Altenrath

Sport

In Troisdorf gibt es zahlreiche Sportvereine. Zu den bekannteren gehören:

  • der American-Football-Verein Troisdorf Jets, der in der Regionalliga NRW spielt,
  • Eishockey-Regionalligist EHC Dynamite Troisdorf,
  • Sportfreunde Troisdorf 05, deren A- und B-Jugend 2013/2014 in der jeweiligen Mittelrheinliga (zweithöchste Spielklasse der Junioren) spielen, die 1. Mannschaft der Senioren ist in der Spielzeit 2014/2015 aus der Landesliga abgestiegen und spielt 2015/2016 in der Bezirksliga,
  • Fußball-Landesligist 1. FC Spich,
  • TTC Rot-Weiß Oberlar 1938 e. V., erster und ältester Tischtennis-Verein im Rhein-Sieg-Kreis,
  • Tischtennis-Club Troisdorf 1969 e. V.,

Weitere Sportvereine sind:

  • Karate Dojo Ochi Troisdorf e. V.
  • der Box-Club Troisdorf 48 e. V.
  • die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Ortsgruppe Troisdorf e. V.
  • die Funkamateure des DARC e.V. Ortsverband G27 Troisdorf.
  • Gardetanzsportvereine wie:
    • TC Altenrather Sandhasen 1992 e. V
    • TC Blau-Weiß Troisdorf 1971 e. V.
    • TC Burggarde Spich e. V.
    • TC Fidele Sandhasen Oberlar
    • De Höppebeenche der KG Grün-Weiß Bergheim
    • TSC Rhein-Sieg Garde 1994 e. V.
  • der Handballverein HSV Troisdorf e. V.
  • der Hockeyverein HTC Schwarz Weiß Troisdorf e. V.
  • die Leichtathletikvereine Troisdorfer Leichtathletik Gemeinschaft und LAZ Puma Troisdorf/Siegburg
  • das Jazz und Modern Dance Ballett der Jazz Devils Dance Company
  • der Radsportverein RV Blitz Spich 1908 e. V.
  • der 1. Schachklub Troisdorf
  • der Tauchsportverein Sub-Aqua-Club Troisdorf e. V.
  • der Tennisclub TC-Spich und weitere Tennisvereine
  • der Troisdorfer Schwimmverein 1923 e. V. – Wasserfreunde Blau-Weiß
  • die Turnvereine Troisdorfer Turnverein 1891 e. V., Sieglarer Turnverein 1897 e. V., Turnverein 1909 e. V. Bergheim/Sieg

Kulinarische Spezialitäten

Eine kulinarische Spezialität ist das Troilsch (in Anlehnung an Kölsch), sowie das TroPi (Pils) und auch ein Troisdorfer Weizenbier. Ursprünglich wurden diese Biersorten im „Brauhaus“ im damaligen Bürgerhaus gebraut. Nach Umzug und Neueröffnung im Jahre 2012 firmiert die Gaststätte nun unter dem Namen „Bierhaus“, die Biere werden nun außerhalb Troisdorfs gebraut.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

Insgesamt verfügt Troisdorf über zehn Industrie- und Gewerbegebiete:

  • Gewerbepark Camp Spich
  • Belgische Allee (Spich)
  • Biberweg (Spich)
  • Redcarstraße / Langbaurghstraße (Spich)
  • Bergheim
  • Josef-Kitz-Straße / Speestraße (Friedrich-Wilhelms-Hütte)
  • IndustrieStadtpark
  • Dienstleistungsachse Mülheimer Straße / Kaiserstraße
  • Rotter Viehtrift / Luxemburger Straße
  • Airport Gewerbepark Junkersring

Ansässige Unternehmen

Dort findet/fand man sowohl Unternehmen der chemischen Industrie wie Dynamit Nobel, HT Troplast, die Evonik Degussa GmbH (vormals Hüls Troisdorf), Orica Mining Services und der Tiefzieh-Kunststoffverpackungshersteller silver plastics, der Stahlindustrie wie der Spezialprofilhersteller ''Mannstaedt-Werke'' als auch aus dem Bereich des Maschinenbaus wie das Unternehmen Reifenhäuser. Durch die kurze Entfernung zum Flughafen Köln/Bonn haben sich mehrere Logistik-Unternehmen in Troisdorf angesiedelt; so hat die Fluggesellschaft Arcus-Air dort ihren Sitz und das Briefzentrum 53 der Deutschen Post AG liegt im Troisdorfer Stadtteil Spich. Das „Service Center“ von Happy Digits hatte ebenfalls seinen Sitz in Spich. Der Logistikkonzern DHL hat sich mit seinem Entwicklungszentrum (DHL Innovationcenter) ebenfalls in Troisdorf niedergelassen. Formel D ist ein international tätiger Dienstleister der Automobil- und Zuliefererindustrie, der hier seinen Hauptsitz hat

Verkehr

Straßenverkehr

Troisdorf ist über die Bundesautobahn 59 sowie über Zubringer zur Bundesautobahn 3 an das Fernstraßennetz angebunden. Durch das Stadtgebiet verläuft die Bundesstraße 8. Die südöstliche Grenze zu Siegburg bildet die Bundesstraße 56.

Die seit Jahrzehnten geplante Verlängerung der Landesstraße 332, als Umgehungsstraße für Teile von Sieglar bzw. Eschmar, existierte lange Zeit nur auf Plänen. Bereits in den 1980er Jahren war das Planfeststellungsverfahren, kurz vor dessen Abschluss aufgrund von Verfahrensfehlern, für nichtig erklärt worden, so dass diese Prozedur erneut sämtliche Stadien durchlaufen musste. Bei der Neuauflage des Verfahrens wurde auch die Lage der Trasse geändert, um geänderten Ansprüchen an den Lärmschutz Rechnung zu tragen; speziell wurde die Trasse deutlich nördlicher zur Eschmarer Gartenstadt verlegt. Da die Trasse seit Jahrzehnten für den Bau freigehalten wurde, kann nach Abschluss und Rechtskräftigkeit des Verfahrens sofort mit dem Bau begonnen werden; die notwendigen Finanzmittel stehen dem Landesbetrieb Straßenbau NRW zur Verfügung.Im November 2010 erklärte die Bezirksregierung Köln, dass das Planfeststellungsverfahren für den ersten Bauabschnitt der Ortsumgehung zwischen der alten Trasse der Landesstraße 332 bis zur Kreisstraße 29 n sofort vollzogen werden kann. Damit ist Baurecht gegeben.

Nach Jahrzehnten der Planungen und Teilfertigstellungen, kann die Trasse der EL 332 nun zwischen Troisdorf-Sieglar und Troisdorf-Eschmar befahren werden; einzig der letzte Bauabschnitt bis zur BAB 59 fehlt.

In der Stadt waren am 1. Januar 2015 47.396 Kraftfahrzeuge zugelassen, darunter 40.696 Pkw.

Eisenbahnverkehr

Im Bahnhof Troisdorf teilt sich die von Köln kommende Eisenbahnstrecke in die Siegstrecke nach Siegen und die Rechte Rheinstrecke nach Neuwied. Im Regionalverkehr gibt es auf der Siegstrecke stündlich eine Fahrt der Linie RE 9. Auf der Rechten Rheinstrecke werden durch die Linien RE 8 und RB 27 zwei Fahrten pro Stunde bis Koblenz angeboten, wobei die Linie RE 8 den Flughafen Köln/Bonn mit dem Bahnhof Troisdorf verbindet. Neben dem Troisdorfer Bahnhof und der Station in Spich gibt es im Stadtteil Friedrich-Wilhelms-Hütte einen weiteren Haltepunkt, der an der Rechten Rheinstrecke liegt. Dieser Halt wird nur von der Regionalbahn-Linie RB 27 angefahren.

Die S-Bahn-Linie S 12 fährt dreimal pro Stunde von Köln kommend nach Hennef und darüber hinaus einmal weiter bis Au (Sieg) in der Gemeinde Windeck. Die Linie S 19 bindet im gleichen Takt den Flughafen Köln/Bonn an, fährt ebenfalls bis Hennef und stündlich weiter bis Au (Sieg). Am Abend und am Wochenende fährt alternativ die kürzere Linie S 13 über den Flughafen und endet in Troisdorf.

Alle S-Bahnen halten im Stadtgebiet am Bahnhof Troisdorf sowie am Haltepunkt Spich. Für Troisdorf ergibt sich Richtung Köln durch Überlagerung von S 12 und S 13/S 19 an Werktagen ein Zehn-Minuten-Takt. Der Regionalverkehr bietet tagsüber mindestens weitere drei Verbindungen pro Stunde. In Summe sind an allen Wochentagen rund um die Uhr mindestens stündlich oder halbstündlich Köln und der Flughafen erreichbar.

Die Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main verläuft durch Troisdorf, jedoch ohne Möglichkeit des Fahrgastwechsels. Diese ist am benachbarten Bahnhof Siegburg/Bonn gegeben. Im Rahmen der Errichtung der Schnellfahrstrecke wurden die Bahnsteige erneuert und erhöht, der Bahnsteigtunnel zur barrierefreien Nutzung mit Aufzügen ausgestattet. Als Ersatz für das alte Bahnhofsgebäude aus dem Jahr 1969 entstand von 2017 bis 2019 ein wesentlich größeres, sechsgeschössiges Geschäftshaus mit Hotel. In Bau befindet sich bis weit in die 2020er jahre hinein die Verlängerung der Linie S 13 entlang der Rechten Rheinstrecke bis Bonn-Beuel und Bonn-Oberkassel.

Busverkehr

Im ÖPNV von Troisdorf gilt der Tarif des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS). Seit 2014 verkehren die Stadtbuslinien der Rhein-Sieg-Verkehrs-Gesellschaft an Werktagen grundsätzlich im Zwanzig-Minuten-Takt, mit Augenmerk auf Anschlüsse an die S-Bahnen in Troisdorf Bahnhof und am Haltepunkt Spich. Wichtigste Busverbindungen sind die Linie 501, Siegburg Bf – Troisdorf Bf – Niederkassel – Lülsdorf, und 551, Troisdorf Bf – Bonn Hbf.

Im Fernbus-Verkehr hielten nur im Jahr 2016 Busse der Marke Flixbus auf einer Linie zwischen Amsterdam und Wien in Troisdorf.

Flugverkehr

Der Flughafen Köln/Bonn liegt teilweise auf Troisdorfer Stadtgebiet. Mit dem Auto ist er über die A 59 in ca. 15 Minuten zu erreichen und per Zug mit den Linien RE 8, S. 13 und S 19, die vom Troisdorfer Bahnhof bis zum Bahnhof Köln/Bonn Flughafen 8 bis 10 Minuten benötigen. Durch diese Nähe sind Teile der Stadt durch Fluglärm belastet. Das Für und Wider eines Nachtflugverbots beschäftigt nicht nur die Troisdorfer Gremien seit mehreren Jahren.

Der Airbus A320-200 der Deutschen Lufthansa mit der Registrierung D-AIPM trägt den Namen Troisdorf.

Bildung

In Troisdorf gibt es dreizehn Grundschulen, zwei Hauptschulen, zwei Realschulen, zwei Gymnasien, zwei städtische Gesamtschulen, darunter die Europaschule Troisdorf, sowie zwei Förderschulen. Die Hauptschule Geschwister-Scholl-Schule, die Korczak-Realschule und das Heinrich-Böll-Gymnasium bilden das Sekundarstufenzentrum in Sieglar und werden teilweise in Ganztagsform betrieben. Eine Mensa ist im Gebäude der Haupt- und Realschule integriert. Die Haupt- und Realschule bilden keine neuen Eingangsklassen mehr und werden in eine Gesamtschule umgewandelt.

Im Georg-Kerschensteiner-Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises, das sich ebenfalls im Schulzentrum Sieglar befindet, werden Berufsschüler verschiedener Ausbildungszweige unterrichtet. Hier finden sich Fachoberschulen und höhere Berufsfachschulen sowohl technischer als auch sozialer Fachrichtungen. An den Fachschulen werden neben Sozialpädagogen auch Techniker der Fachrichtung Maschinenbau und Kunststoff- und Kautschuk-Technologie in Voll- und Teilzeitform ausgebildet. An der Fachschule für Sozialpädagogik kann seit 2007 auch die allgemeine Hochschulreife (AHR) erworben werden.

Troisdorf betreibt eine Musikschule und zusammen mit Niederkassel eine Volkshochschule.

Des Weiteren befindet sich in Troisdorf ein Ausbildungszentrum der DB Training.

Persönlichkeiten

Im heutigen Stadtgebiet geborene Personen

Bis 1900

  • Johann Lair (1476–1554), auch genannt John Siberch (hergeleitet von seinem Wohnort Siegburg), gründete 1520 die Universitätsdruckerei in Cambridge (England)
  • Gerhard Romilian von Kalcheim, gen. Leuchtmar (1589–1644), Jurist und Diplomat
  • Wilhelm Mülhens (1762–1841), Parfümeur und Firmengründer von 4711
  • Eugen von Loë (1839–1911) preußischer Landrat
  • Eduard Heinrich Knackfuss (1855–1945), Priester und Maler
  • Walther August Langen (1857–1912), Bankier und Industrieller
  • Wilhelm von der Nahmer (1858–1938) war deutscher Ingenieur und Kaufmann
  • Wilhelm Hamacher (1883–1951), Politiker (Zentrumspartei), MdB, Vertreter des Rheinlandes im Reichsrat, Kultusminister von Nordrhein-Westfalen, Parteivorsitzender
  • Josef Hoegen (1898–1973), Gestapo-Beamter in Köln
  • Heinz Lohmar (1900–1976), Maler und Grafiker

1901 bis 1950

  • Karl Johannes Heyer (1904–1995), katholischer Priester und Autor
  • Franz Ronig (1927–2019), römisch-katholischer Priester, Theologe und Kunsthistoriker
  • Günter Nöfer (1928–2000), Politiker und Landtagsabgeordneter (CDU); von 1964 bis 1970 stellvertretender Verfassungsrichter des Landes Nordrhein-Westfalen
  • Paul Heuser (* 1929), Musiker, Chor- und Orchesterdirigent
  • Hans Jaax (1933–2000), Politiker und Landtagsabgeordneter (SPD)
  • Wilhelm G. Jacobs (* 1935), Philosoph
  • Siegfried Hinterkausen (* 1938 in Altenrath), Schriftsteller
  • Wilfried Kohlars (* 1939), Fußballspieler
  • Uwe Göllner (* 1945), Bundestagsabgeordneter (SPD) (12. Februar 1996 bis 18. September 2005) und ehemaliger (ehrenamtlicher) Bürgermeister Troisdorfs (1993 bis 1998)
  • Walter Bieber (1948–2017), Politiker der SPD, letzter ehrenamtlicher Bürgermeister der Stadt
  • Hermann-Josef Sausen (* 1950), Diplomat und ehemaliger Botschafter in Island und Panama

1951 bis 1975

  • Rolf „Rocco“ Klein (1951–2015), deutscher Gitarrist, Komponist und Produzent
  • Günter Assenmacher (* 1952 in Sieglar), Offizial des Erzbistums Köln
  • Norbert Stöbe (* 1953), Übersetzer und Science-Fiction-Schriftsteller
  • Jürgen Becker (* 1953), Jurist und seit November 2009 Beamteter Staatssekretär
  • Robert Theodor Betz (* 1953), Psychologe und Autor
  • Uwe Friedl (* 1955), Politiker und Bürgermeister von Euskirchen
  • Udo Hesse (* 1955), Fotograf
  • Heinz-Peter Behr (* 1955), Diplomat und Botschafter in Ungarn
  • Manfred Krupp (* 1956), Journalist und seit dem 1. März 2016 Intendant des Hessischen Rundfunks
  • Josef Esch (* 1956), Betreiber von Immobilienfonds in Zusammenarbeit mit der Privatbank Sal. Oppenheim
  • Joachim Zünder (* 1956), Schriftsteller
  • Hans-Jürgen Petrauschke (* 1956), Politiker (CDU), seit 2009 Landrat des Rhein-Kreises Neuss, zuvor Kreisdirektor des Rhein-Kreises Neuss
  • Gabriele Heider (* 1956), bildende Künstlerin
  • Hermann-Josef Scheidgen (* 1957), Theologe und Historiker
  • Stefan Demary (1958–2010), Konzeptkünstler
  • Tom Buhrow (* 1958), Journalist
  • Reinhold Becker (* 1959), deutscher Schwimmer
  • Michael Boddenberg (* 1959), seit dem 5. Februar 2009 Hessischer Minister für Bundesangelegenheiten
  • Achim Tüttenberg (* 1959), Abgeordneter für die SPD im Landtag von Nordrhein-Westfalen
  • Jörg Bendix (* 1961), physischer Geograph und Professor an der Universität Marburg
  • Udo Kragl (* 1961), Chemiker und Biotechnologe, Professor für Technische Chemie an der Universität Rostock
  • Robert Walterscheid-Müller (* 1962), ehemaliger Automobilrennfahrer
  • Elisabeth Winkelmeier-Becker (* 1962), Politikerin der CDU und seit dem 18. September 2005 Mitglied im Deutschen Bundestag
  • Jürgen Peiffer (* 1963), Jazzschlagzeuger und Komponist
  • Frank Baquet (* 1964 in Troisdorf-Sieglar), zeitgenössischer, freischaffender Fotokünstler
  • Klaus Pipke (* 1964), Bürgermeister der Stadt Hennef (Sieg)
  • Christoph Brüske (* 1965), Kabarettist und Moderator
  • Michael Strempel (* 1965), Journalist, Auslandschef Fernsehen des WDR
  • Christiane Florin (* 1968), Politikwissenschaftlerin und Journalistin
  • Michael Rathmann (* 1968), Althistoriker
  • Arnulf Quadt (* 1969) Teilchenphysiker und Professor an der Universität Göttingen
  • Michael Dorth (* 1971), Musiker, Produzent und Songwriter
  • Cora Irsen (* 1974), deutsche Pianistin, Moderatorin und Veranstalterin
  • Rouven Costanza (* 1975), Schauspieler und Theaterregisseur

Ab 1976

  • Sebastian Pufpaff (* 1976), Kabarettist, Moderator und Entertainer
  • Dennis Rödder (* 1979), Biologe und Leiter der herpetologischen Sektion des Museums Alexander Koenig
  • Benjamin Kugel (* 1979), Fitnesstrainer
  • Sven Lehmann (* 1979 in Sieglar), Politiker, Landesvorsitzender der Grünen NRW, bis 2002 wohnhaft in Troisdorf-Spich
  • Şirvan-Latifah Çakici (* 1980), Politikerin kurdischer Herkunft
  • Jeannine Michaelsen (* 1981), Fernseh- und Radiomoderatorin
  • Max Hoff (* 1982), Kanusportler, der sowohl Wildwasser als auch Flachwasser fährt
  • Daniel Gottschlich (* 1982), Sternekoch
  • Saša Kekez (* 1983), Schauspieler
  • Christian Seel (* 1983), Schachspieler
  • Sophie Moser (* 1984), Geigerin und Schauspielerin
  • Matthias Hummel (* 1984), Fußballspieler
  • Jessica Richter (* 1985), Schauspielerin
  • Anne Menden (* 1985), Schauspielerin
  • Martin Ulrich (* 1985), Kanute
  • Lena Schöneborn (* 1986), Olympiasiegerin 2008 im Modernen Fünfkampf
  • Katharina Gebauer (* 1987), Erzieherin und Politikerin (CDU)
  • Sabine Lisicki (* 1989), Tennisspielerin
  • Maik Blankart (* 1992), Eishockeyspieler
  • Karl-Richard Frey (* 1991), Judoka
  • Mario Engels (* 1993), Fußballspieler
  • Mitchell Weiser (* 1994), Fußballspieler
  • Sinan Bakış (* 1994), Fußballspieler
  • Malcolm Cacutalua (* 1994), Fußballspieler
  • Joel Abu Hanna (* 1998), Fußballspieler
  • Atakan Akkaynak (* 1999), Fußballspieler

Mit der Stadt verbundene Personen

  • Emil Langen (* 1824 in Solingen; † 1870 in Salzgitter), von 1846 bis 1867 Direktor der Friedrich-Wilhelms-Hütte, den heutigen Mannstaedt-Werken
  • Johann Albert Sawinsky (* 1884 in Siegburg; † 1960 in Krekel) war ein deutscher Unternehmer.
  • Carl Niessen (* 1890 in Köln; † 1969 in Troisdorf) war ein deutscher Theaterwissenschaftler.
  • Lis Böhle (* 1901 in Köln; † 1990 in Troisdorf) war eine deutsche Mundartautorin
  • Wilhelm Stricker (* 1905 in Neuwied; † 1992 in Troisdorf) war Kommunalpolitiker (CDU) in Troisdorf und zweifacher Träger des Bundesverdienstkreuzes
  • Hermann Richarz (* 1907 in Köln-Poll; † 1985 in Troisdorf) war ein entschiedener Gegner des Nationalsozialismus und nach der Freilassung aus dem Konzentrationslager Dachau Pfarrer in Troisdorf.
  • Werner Hessenland (* 1909 in Höchst am Main, heute Frankfurt am Main; † 1979 in Troisdorf) war ein deutscher Schauspieler und Hörspielsprecher
  • Tonino Guerra (* 1920; † 2012) war ein italienischer Lyriker und Drehbuchautor. Er war von 1944 bis Kriegsende Zwangsarbeiter bei der Dynamit AG.
  • Paul Schäfer (* 1921 in Bonn; † 2010 in Santiago de Chile), Gründer der ehem. Colonia Dignidad in Chile, arbeitete in Troisdorf u. a. als CVJM-Jugendleiter, siehe P. Schäfer ''„Erste Tätigkeitsfelder“''.
  • Heinz Murmann (* 1928 in Bayern; † 16. August 2007 in Troisdorf) war ein deutscher Journalist.
  • Marie-Luise Salden (* 1939 in Elbing, Westpreußen) ist eine zeitgenössische Künstlerin und Museumspädagogin.
  • Rupert Neudeck (* 1939 in Danzig; † 31. Mai 2016) Journalist, Gründer des Cap Anamur/Deutsche Not-Ärzte e. V. und Vorsitzender des Friedenskorps Grünhelme e.V.
  • Hanno Rheineck (* 1942 in Trier), 5maliger Seniorenweltmeister im Laufen
  • Peter Haas (* 1940 in Schwarzrheindorf), Gesamtschuldirektor a. D., Autor von Mundarttexten, Aufsätzen und Übersetzungen und Historiker.
  • Frieder Döring (* 1942 in Dattenfeld), Arzt und Schriftsteller, lebte und praktizierte seit 1974 als Dermatologe in Troisdorf und ist dort Mitglied des Literaturcafés Troisdorf seit 1990.
  • Lothar Ruschmeier (* 1945 in Minden; † 2012 in Köln) war Oberstadtdirektor der Stadt Köln.
  • Josef Hawle (* 1948 in München) ist ein deutscher Künstler, Maler und Grafiker
  • Günter Ollenschläger (* 1951 in Bonn-Beuel), aufgewachsen in Troisdorf (wohnhaft 1951 bis 1971), Wissenschaftsjournalist, Hochschullehrer an der Uniklinik Köln und von 1995 bis 2014 Leiter des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin
  • Robert Kloos (* 1958 in Dörrebach), Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, lebt in Troisdorf
  • Andreas Fischer (* 1961 in Bonn), Filmemacher und Fotograf, in Troisdorf aufgewachsen
  • Lusja Shatalova (* 1968 in Fergana, Usbekistan) ist eine usbekische Designerin und Illustratorin für Kinderbücher.
  • Matthias Praxenthaler (* 1971), Schriftsteller, in Troisdorf aufgewachsen
  • Marcus Dahm (* 1977 in Trier), Komponist, Kirchenmusiker und Musikwissenschaftler
  • Sven Steinert (* 1983), Musiker
  • Max Löffler (* 1988 in Halle (Saale)), Politiker, ehemaliger Sprecher der Grünen Jugend, lebte in seiner Jugend in Troisdorf
  • Roman Lob (* 1990 in Düsseldorf), Musiker, Teilnehmer am Eurovision Song Contest in Baku 2012, arbeitet in Troisdorf
  • Harry Rowohlt (1945–2015), „der erste Mensch der ganzen Welt, dem es gelungen ist, sich in Troisdorf zu verlaufen“

Sonstiges

Von 2011 bis 2012 drehte das ZDF die erste Staffel der satirischen Wissenschaftsshow Nicht nachmachen! in einem abrissfertigen Haus in Troisdorf. In sechs Folgen wirkten dort Wigald Boning und Bernhard Hoëcker als Moderatoren.

Weblinks

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Troisdorf

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