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Stadtplan Ötisheim

Ötisheim

160pxAbb. 1 Wappen von Ötisheim
Basisdaten
Bundesland Baden-Württemberg
Höhe 243 m
PLZ 75443
Vorwahl 07041
Website www.oetisheim.de
Bürgermeister Werner Henle ()

Ötisheim ist eine Gemeinde im Enzkreis in Baden-Württemberg.

Mit der Stadt Mühlacker ist die Gemeinde Ötisheim eine Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft eingegangen.

Geografie

Lage

Im nördlichen Teil des Enzkreises liegt Ötisheim. 2 Naturräume stoßen auf der Gemarkung zusammen. Vom Südwesten die Bauschlotter Platte und von Nordosten das Strombergvorland. Das Hauptgewässer ist der Erlenbach, ein Zufluss der Enz, dem der Mettenbach zufließt. Der tiefste Punkt grenzt am Gebiet von Mühlacker mit 226 m ü. NHN und der höchste Punkt der Gemarkung ist der Sauberg mit 322 m ü. NHN.

Ötisheim liegt etwa zwölf Kilometer von Pforzheim und vier Kilometer von Mühlacker entfernt.

Nachbargemeinden und Städte sind, von Norden beginnend, im Uhrzeigersinn Maulbronn, Mühlacker und Ölbronn-Dürrn.

Gemeindegliederung

Zur Gemeinde Ötisheim gehören das Dorf Ötisheim, die Weiler Erlenbach, Corres und Schönenberg und die Höfe Haldenhof und Reithof.

Erlenbach

Erlenbach wurde 1245 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Dort fand man auch Reihengräber, die zwischen dem 5. Jahrhundert und 7. Jahrhundert datiert wurden. Erlenbach war schon als Flurname bekannt und seine Entstehung fällt in die merowingerzeitlichen Ausbauzeit. Die dortige St. Jakobus Kapelle wird 1356 erstmalig erwähnt.

Corres

Corres wurde Ende des 17. Jahrhunderts von den Waldenser, auf der Gemarkung Ötisheim gegründet und war von Beginn ein Teilort Ötisheim. Der Name Corres entstand aus dem schon vorher bestehenden schwäbisch-fränkischen Flurnamen Korra. Anfangs des 18. Jahrhunderts lebten 12 Familien in 4 Häusern und einige Baracken. Um 1835 waren es ca. 20 Gebäude. Die Laschar-Kapelle wurde 1912 errichtet und eingeweiht. Ermöglicht wurde dies durch Wilhelm Laschar, welcher ein Nachfahre, eines Gründers von Corres, von Jean Lageard war.

Schönenberg

Schönenberg wurde ebenso Ende des 17. Jahrhunderts von den Waldenser, unter der Führung des Waldenserführers und Pfarrer Henri Arnaud gegründet und hieß zuvor Des Mûriers (Maulbeerbaum). Dort befindet sich das Waldensermuseum und der Sitz der deutschen Waldenservereinigung.

Siehe auch Schönenberg.

Wüstung

Auf der Gemarkung Ötisheim liegen die Wüstungen Kolbenhausen, Brinklingen und Hegnach. Die Flurnamen Kolbenhausen und Brinklingen werden in den Ötisheimer Lagerbüchern von 1552 und 1565 relativ häufig erwähnt. Kolbenhausen wird als Zelge, des Teilortes von Ötisheim, Erlenbach zugewiesen und Brinkhausen als Zelge von Dürrn und Erlenbach. Zusätzliche Hinweise für eine Wüstung Kolbenhausen liefert der Familienname Kolb aus älteren Ötisheimer Schriften. Hegnach besteht bis heute als Flurname nördlich des Teilortes Erlenbach. Der Name Hegnach kommt von Hag, das auf eine Hecke eines eingefriedetes Gebietes hinweist. Ha(a)g(en) verweist auf eine frühere Siedlung hin. Der Lokalhistoriker Konrad Hussel ist der Meinung, dass es bei den drei Flurnamen nicht unbedingt um Wüstungen handeln muss.

Flächenaufteilung

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Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2017.

Geschichte

Jungsteinzeit bis Spätantike

Die frühesten Funde sind aus der Jungsteinzeit. In der Nähe des Ortsteils Corres wurde 1906 ein Grabhügel untersucht, welcher verschiedene Schmuckbeigaben und Bronzereste beinhaltete, außerdem einen Unterschenkelknochen und Zähne des Bestatteten. Verschiedene Bodenfunde zeigen auch auf, dass die Römer den Siedlungsboden in Besitz nahmen. Ebenso wurde eine Römerstraße in der Zeit Augustus, zwischen Ötisheim, über Kieselbronn, nach Pforzheim gebaut, welche als „hohle Straße“ bekannt ist.

Laut Karl Weller ist Ötisheim ein alemannisches Urdorf, da jedes Dorf welches mit -heim endet, allgemein zu den ältesten Orten zählen. Der Sippennamen, das einem allemanischen Urdorf zu eigen ist, ist verloren gegangen. Doch wird vermutet, dass ein Mann mit dem Namen Autines den früheren Sippennamen verdrängte, da Ötisheim als Autinesheim urkundlich erwähnt wurde. Demnach kann man die Entstehung Ötisheim zwischen dem 2. Jahrhundert und dem 4. Jahrhundert datieren.

Frühmittelalter bis zum dreißigjährigen Krieg

Ötisheim (lokalen Dialekt: Aize) wurde erstmals 783 als Autinesheim im Lorscher Codex urkundlich erwähnt.

Während der Zeit der Stammesherzogtümer lag der Ort im Herzogtum Franken. Seit 1285 hatte das Kloster Maulbronn das Vogtrecht, seit 1376 auch die Gerichtsbarkeit über die Güter der Ritter in Ötisheim. In den Jahren 1369 und 1370 gingen weitere Güter, unter anderem der Wald bei Ötisheim, in den Besitz des Klosters über. Damit wurde Maulbronn Grundherr über den Ort.

Im bayerisch-pfälzischen Erbfolgekrieg wurde Ötisheim geplündert und niedergebrannt. Infolge dieses Krieges kam es mit dem Kloster Maulbronn im Jahr 1504 an Württemberg. 1631 wurde Ötisheim von Johann T’Serclaes von Tilly heimgesucht. Bis 1648 war die Gegend des Klosteramtes Maulbronn durch den Dreißigjähriger Krieg weitgehend entvölkert. 1648 zählte man wieder 246 Einwohner und erholte sich so langsam.

Pfälzischer Erbfolgekrieg bis heute

Durch den Pfälzischen Erbfolgekrieg wurde Ötisheim erneut in Mitleidenschaft gezogen. 1692 errichtete Friedrich Karl von Württemberg ein Standquartier in Ötisheim ein, um die französischen Truppen von Marschall de Lorge einem weiteres Vordringen abzuwehren. Am 17. September wurde Friedrich Karl von Württemberg durch seinen Oberstleutnant Mortan informiert, dass Pforzheim immer noch Widerstand leisten würde, obwohl Pforzheim bereits am 14. September von den Franzosen eingenommen wurde. Sein Heer war völlig überrascht, als die französischen Truppen auftauchten, sie gerieten in Panik und flohen. Am nächsten Tag wurde Ötisheim geplündert und niedergebrannt. Die Kirche, das Rathaus und der Pfleghof, das dem Kloster Maulbronn angehörte, überstanden der Zerstörung. Zwischen 1695 und 1697 wurde eine Sternenschanz, in Form eines regelmäßigen fünfeckigen Sternes, auf dem Sauberg, das bei Schönenberg liegt, errichtet, welche als Verteidigung diente und zur Eppinger Linien gehörte. 1697 gab es aufgrund der Pest nur noch 9 Bürger. Der Pfarrer Nicolai erzählte, dass eine Frau namens Anna Katharine Wanderin täglich durch das Dorf ging und die Toten mit einem Mann zusammen beerdigten, welche der Pest zum Opfer fielen.

Mit der Verwaltungsneuordnung, die nach den württembergischen Gebietszuwächsen durch den Reichsdeputationshauptschluss notwendig war, wurde Ötisheim dem Oberamt Maulbronn zugeordnet. Dieses ging 1938 im Landkreis Vaihingen auf, dem der Ort bis zur Kreisreform 1973 angehörte. Seither ist Ötisheim dem Enzkreis zugehörig.

Namensentwicklung und Aize

Ötisheim hatte mehrere Ortsnamen hinter sich, nach Autinesheim war der Ort 1236 als Autesheim bekannt, dann 1246 Outenesheim, 1295 Outensheim, 1312 und 1316 Othensheim, 1356 Oetinsheim und 1370 Oettisheim.

1774 schrieb der dort tätige Pfarrer Nicolai, dass Ötisheim vermutlich früher Eidexheim hieß, da sich damals viele Eidechsen in der Gegend aufhielten, von daher soll der Begriff Aize, mundartlich von Eidechse, abstammen.Doch ist dies unwahrscheinlich. Die Bezeichnung Aize lässt sich aus den frühesten schriftlichen Überlieferungen des Ortsnamens ableiten. Das „-heim“ von Autinesheim wurde mundartlich schon früh zu einer Reduktionssilbe „e“ geändert. Der voralthochdeutsche Diphthong „au“ wurde im Laufe der Jahrhunderte hochsprachlich zu „ö“ weiterentwickelt, während es im Schwäbischen zu „ai“ kam. So wird neben Öttisheim oder Ötteßhaim auch von Aittes(s)haim geredet. Es wird vermutet dass das Heim des Autines in Vergessenheit geraten ist und daraus ein Heim der Eidechsen wurde.

Die Gemeindereform 1973

Bei der Kreisreform 1973 in Baden-Württemberg kam die Frage auf, ob man Ötisheim mit Enzberg oder mit Ölbronn oder nach Mühlacker eingemeindet sollte. Währenddessen planten die Ötisheimer einen Zusammenschluss mit Dürrn. Vertraglich wurde alles zwischen Ötisheim und Dürrn festgelegt und von den jeweiligen Bürgermeistern auch unterschrieben, aber es fehlte noch die Zustimmung des Stuttgarter Innenministeriums. Dieser wollte jedoch, dass Ötisheim ein Teilort von Mühlacker wird. Doch bevor der Entschluss gefasst wurde, gab es am 8. April 1973 eine Bürgeranhörung in Ötisheim. Bei einer Wahlbeteiligung von 71 % sprachen sich 92,8 % der Bürger für eine Unabhängigkeit aus. Damit war aber die Sache nicht vom Tisch, da Mühlacker es unerträglich fand, dass die Gemarkung Ötisheim bis an ihr Bahnhof grenzte. Daraufhin bot Ötisheim freiwillig eine Abtretung von 70 ha Fläche an. Doch Mühlacker wies diese als unzureichend zurück. Letztendlich einigte man sich auf 100 ha, das vor allem nördlich des Bahnhofes Mühlacker lag. und bewahrte somit seine Unabhängigkeit.

Bauliche Veränderung

Der Ortskern zeichnet sich durch enge Gassen und wenig bis keine Flächen für Gärten und Äcker aus. Nach Berichten älterer Einwohner, welche von Pfarrer Nicolai 1774 niedergeschrieben wurden, war Ötisheim früher weiträumiger und der Erlenbach floss durch den Ort. Durch die Herrschaft des Klosters Maulbronn gab es zwischen dem 14. Jahrhundert und 15. Jahrhundert grundlegende bauliche Maßnahmen, damit das Dorf besser geschützt war. So wurden am Anfang Palisaden um das Dorf errichtet, welche später Mauern ersetzten. Ebenso gab es 2 Tore, um in das Dorf zu gelangen. Das eine Tor stand zwischen der Alten Mühlackerstraße und dem Brunnehäusle, das andere Tor befand sich am alten Friedhof, wo das heutige Kriegerdenkmal steht.1935-1936 wurde an der Brühlstraße eine größere Siedlung gebaut. Anfang der 50er Jahre entstand die Wald-Siedlung, aufgrund der rund 700 Vertriebenen die sich in Ötisheim aufhielten.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
1654 254
1697 9
1961 3433
1970 4059
1991 4655
1995 4759
2004 4869
2005 4917
Jahr Einwohner
2006 4869
2007 4894
2008 4857
2009 4831
2010 4819
2011 4694
2012 4703
2017 4701

Religionen

Mit der Reformation wurde Ötisheim 1535 protestantisch. Im Ortsteil Schönenberg gibt es ein Museum, das Glauben und Leben der Waldenser in Ötisheim zeigt. Durch Bekanntmachung des Oberkirchenrats vom 13. April 1954 wurde der Weiler Erlenbach von der Kirchengemeinde Ötisheim in die Kirchengemeinde Schönenberg umgegliedert. Mit Wirkung vom 4. Dezember 1977 wurden die Filialkirchengemeinden Corres und Schönenberg aufgelöst und die Gemeindeglieder der Kirchengemeinde Ötisheim angeschlossen. Somit hat die Kirchengemeinde Ötisheim bis heute drei evangelischen Kirchen und zwei Pfarrer. Es existieren weiterhin eine katholische und eine neuapostolische Kirche.

Siehe auch Liste der Pfarrer von Ötisheim.

Politik

Bürgermeister

Der Bürgermeister wird für 6 Jahre gewählt. Seit 1994 ist Werner Henle (* 1957) Bürgermeister in Ötisheim. Ebenso ist er seit 2014 Vorsitzender der Freie Wähler im Enzkreis, als auch Kreisrat im Kreistag des Enzkreises.

Siehe auch: Liste der Bürgermeister von Ötisheim

Wappen

Blasonierung: In Gold (Gelb) schräg gekreuzt einen roten Abtsstab und eine grüne Eidechse.

Das Wappenbild ist bereits in dem 1514 gestochenen ersten Flecken Siegel anzutreffen, auch schien die Farbgebung damals schon festzustehen. Der Abtstab weist auf die klösterliche Grundherrschaft des Kloster Maulbronn hin, während die Eidechse (mundartlich „Aitsa“) angeblich den Ortsnamen volksetymologisch umsetzt. In einem Gerichtssiegel von 1529 und späteren Siegeln erscheint nur die Eidechse im Wappenschild, welches vom späten 19. Jahrhundert bis in die Dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts hinein von einem Reichsadler als Herzschild aufgelegt ist. Anfang 1950 wurde das Wappen wieder nach dem ältesten Siegelbild umgestaltet. Am 28. September wurde die Flaggenfarbe genehmigt.

Gemeinderat

Die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 in Ötisheim führte zu folgendem vorläufigen Endergebnis. Die Wahlbeteiligung lag bei 61,6 % (2014: 52,1 %). Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.

Partei / Liste Stimmenanteil Sitze Ergebnis 2014
FWV/UBL 46,1 % 7 43,3 %, 6 Sitze
SPD 22,2 % 3 22,8 %, 3 Sitze
Es geht noch mehr… 15,9 % 2 19,2 %, 3 Sitze
Bürgerliste Umwelt und Natur (BUN) 15,7 % 2 13,5 %, 2 Sitze
Alternative für Ötisheim (AfÖ) 0,0 % 0 1,2 %, 0 Sitze

Gemeindepartnerschaft

Ötisheim unterhält mit folgenden Gemeinden eine Gemeindepartnerschaft:

Die Ötisheimer Gemeindepartnerschaft
Mérindol Frankreich 1994
Puget-sur-Durance Frankreich 1994
Lauris Frankreich 1994
Puyvert Frankreich 1994
Lourmarin Frankreich 1994

Unweit von Avignon inmitten des Luberon-Gebirges im Département Vaucluse sind die 5 Partnergemeinden von Ötisheim anzutreffen. Allen Gemeinden vereint die Geschichte der Waldenser.Der deutsche Sitz der Waldenservereinigung befindet sich im Ortsteil Schönenberg und der französische Sitz in Mérindol. Schon vor der offiziellen Unterzeichnung bestand darum zwischen den Gemeinden eine freundschaftliche Bande. Demzufolge gibt es auch einen Verein namens Les Amis d´Ötisheim.

Verkehr

Ötisheim besitzt einen Haltepunkt an der württembergischen Westbahn, welcher bis zum 8. Juni 2019 von der Linie der Stadtbahn Karlsruhe bedient wurde. Außerdem fährt in der Sommersaison sonntags eine Regionalbahn von Mühlacker nach Maulbronn Stadt, welche auch in Ötisheim hält. An Werktagen verkehrte morgens um 6:47 ein Regionalexpress nach Stuttgart Hbf.

Am 9. Juni 2019 übernahm Abellio den Nahverkehr auf der Westbahn, welcher Ötisheim stündlich zwischen 6 und 23 Uhr an die Städte Mühlacker und Bretten anbindet.

Von Montag bis Freitag verkehrt eine Buslinie von Mühlacker nach Dürrn, mit der auch die Teilorte Erlenbach, Schönenberg und Corres bedient werden.

Bildung

Ötisheim hat eine Grund- und Hauptschule, sowie eine Werkrealschule, welche mit der Hartfeldschule aus Enzberg kooperiert. Für die vorschulische Betreuung gibt es die Kindergärten "Öläcker" und "Steidach".

Schon 1556 gab es Schulunterricht in Ötisheim, welches damals im alten Rathaus (heute evangelisches Gemeindehaus) stattfand. Im Jahre 1893 gab es drei Schulhäuser, neben dem alten Rathaus, gab es noch das Waldhorn und eine Schule in Schönenberg. Als das Waldhorn-Schulhaus im Jahre 1921 abbrannte, wurde die heutige Henri-Arnaud-Ötisheim ein Jahr später erbaut. 1969 wurde eine Erweiterung der Schule fertiggestellt.

Klimatabelle

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

Deutsches Waldenser-Museum im Ortsteil Schönenberg.

Bauwerke

  • Henri-Arnaud-Kirche (1883) von Christian Friedrich von Leins im Ortsteil Schönenberg gebaut.
  • Historische Kelter (1701) vom königlichen Kameralamt errichtet.
  • Michaelskirche (St. Michael) (ca. 1300)
  • Pfleghof (1727 - 1729)
  • Evangelische Gemeindehaus (1600)

Naturdenkmäler

1988 wurde das Gebiet Wiesen-Speierling im Klammbaum und Wiesen-Speierling im Scherrkessel zum Naturschutzgebiet erklärt.

Siehe auch: Liste der Naturdenkmale in Ötisheim

Musik

Der Musikverein Ötisheim veranstaltet jährlich das Serenadenkonzert oder Aizemer Classics.Die größte Veranstaltung ist die MC-Party des Motorradclub in Ötisheim. Es findet jährlich am ersten Septemberwochenende statt. Ältester Verein in Ötisheim ist der Männergesangsverein. Er wurde 1871 gegründet und trägt mit jährlichen Konzerten und dem Sängerbesen zur Kultur in Ötisheim bei.

Sport und Freizeit

  • Im September 2004 wurde ein 1,5 km langer Barfußpfad eröffnet.
  • Das Ötisheimer Freibad wurde im Jahre 1936 als eines der ersten im damaligen Landkreis Vaihingen/Enz eröffnet und im Jahr 2000 renoviert.
  • Eine weitere Attraktion sind die Dampfbahnfreunde Ötisheim, mit einer Parkeisenbahn.
  • Es gibt folgende Sportvereine: Angelsportverein 1972 Ötisheim e.V.; Boule für Alle e.V.; Indiaca Ötisheim e.V.; Box-Ring 74 Ötisheim e.V.; Schützenverein Ötisheim e.V.; Tennisclub Ötisheim e.V.; Tischtennis-Freunde Ötisheim e.V.; TSV Ötisheim e.V.

Ortsneckname

Ein Ortsneckname (auch Ortsneckerei, Uzname oder niederdeutsch Terneidsname) ist eine scherzhafte Bezeichnung der Ortseinwohner durch die Bevölkerung benachbarter Orte. Ötisheim hat den Neckname d Bachel oder n Bachl bekommen.

Ehrenbürger

  • Gottlob Ade (Gemeinderat)
  • Hermann Albrecht (Bürgermeister)
  • Walter Halbich (Landwirt, Gemeinderat)

Söhne und Töchter der Gemeinde

  • Albrecht IV von Ötisheim (? – 1428) Abt des Kloster Maulbronn und Magister der Prager Universität
  • Georg Friedrich von Fischer (1767–1841), Präsident des Obertribunals
  • Heinrich von Harpprecht (1801–1859), Präsident des Obertribunals
  • Gottlob Linck (1858–1947), Mineraloge, Professor in Jena
  • Wilhelm Heinrich von Gwinner (1801–1866), Autor und Forstmann, Landtagsabgeordneter

Persönlichkeiten mit Bezug zur Gemeinde

  • Christian Gottfried Nicolai (1732 –1783), Pfarrer in Ötisheim und Verfasser der Memorabilia Oetisheimensia.
  • Tobias Sieber (* 1994), Professioneller Spieler der französische E-Sport-Organisation Millenium (E-Sport-Team)
  • Nina Reichenbach (* 1999), Weltmeisterin im Trial der Mountainbike-Weltmeisterschaften

Weblinks

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Ötisheim

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