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Nieder-Olm
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Nieder-Olm

160pxAbb. 1 Wappen von Nieder-Olm
Basisdaten
Bundesland Rheinland-Pfalz
Höhe 150 m
PLZ 55268
Vorwahl 06136
Website www.nieder-olm.de
Stadtbürgermeister Dieter Kuhl (SPD)
Nieder-Olm ist eine Stadt im Landkreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz und liegt etwa zehn Kilometer südlich der Stadt Mainz im Herzen von Rheinhessen. Sie ist Verwaltungssitz und Namensgeber der Verbandsgemeinde Nieder-Olm und hat in ihrer Region die Funktion eines Mittelzentrums.

Geographie

Nieder-Olm liegt am östlichen Ufer der Selz im nördlichen Teil des Rheinhessischen Hügellands, dem Mainzer Becken. Die durchschnittliche Höhe der Stadt beträgt etwa 150 Meter über Normalnull. Die höchste Erhebung der Gemarkung ist der „Mühlberg“ mit , er liegt im Nordosten zwischen Nieder-Olm und Mainz-Ebersheim. Der Mühlbach mündet an der Eulenmühle in die Selz; unterhalb der Stadt fließt von rechts der Heilbach (Haybach) zu.

Die Landschaft ist stark geprägt vom Wein- und Obstanbau. Ein lediglich etwa elf Hektar großes Wäldchen namens „Im Loh“ findet sich im Nordosten der Gemarkung.

Geologie

Es herrschen Lössböden vor, die eine sehr hohe Qualität aufweisen.

Klima

Auf Grund der Lage im Mainzer Becken ist das Klima in Nieder-Olm sehr mild und trocken. Die Temperatur beträgt im langjährigen Mittel über 8 Grad Celsius, womit die Gegend zu den wärmsten in Mitteleuropa gehört. Der Jahresniederschlag ist mit 500 Millimetern eher gering.

Stadtgliederung

Zu Nieder-Olm gehören auch die Wohnplätze Am Goldberg, Eulenmühle, Kreuzhof und untere Ecklochermühle, Laurenzihof, Lieserhof, Lindenhof und obere Ecklochermühle, Sankt Georgshof, Sonnenhof sowie Urbanushof.

Nachbargemeinden

Nieder-Olm hat folgende Nachbargemeinden, sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt:

  • Ober-Olm (VG Nieder-Olm)
  • Klein-Winternheim (VG Nieder-Olm)
  • Mainz (Stadtteil Ebersheim)
  • Zornheim (VG Nieder-Olm)
  • Sörgenloch (VG Nieder-Olm)
  • Saulheim (VG Wörrstadt, Kreis Alzey-Worms)
  • Stadecken-Elsheim (VG Nieder-Olm)
  • Essenheim (VG Nieder-Olm)

Geschichte

Frühes Mittelalter

Da nur wenige schriftliche Dokumente über Nieder-Olm aus dem Mittelalter vorhanden sind, ist die genaue Datierung der Gründung von Nieder-Olm schwierig. Grabstättenfunde aus dem späten 6. Jahrhundert deuten aber auf eine frühe Besiedlung dieser Gegend hin. Vermutlich geschah dies durch die frühen Franken während der fränkischen Landnahme, als die Franken das ehemals von den Römern besetzte Land wieder zurückeroberten. Die fränkische Siedlung namens „Reichelsheim“ lag in etwa auf dem Gebiet des heutigen Gewerbegebietes im Nordwesten von Nieder-Olm und lässt sich auf Luftbildern nachweisen. Die Endung des Ortsnamens auf „-heim“ ist typisch für fränkische Namensgebung und findet sich auch in vielen Nachbargemeinden. Der Ort wurde später verlassen (Ortswüstung).

Mittelalter

Seit dem Mittelalter ist Nieder-Olm eine Besitzung des Mainzer Erzstifts. Urkundlich belegt ist, dass der Mainzer Erzbischof Hatto I. im Jahr 899 einen Gutshof namens „Ulmena“ (Olm) der Frau des Kaisers Arnulf von Kärnten auf Lebenszeit übertrug. Dieser Gutshof lag vermutlich auf dem Gebiet des heutigen Ober-Olm und ist für die Namensgebung der beiden Gemeinden verantwortlich. Im Jahr 994 ging der Gutshof auf Geheiß des Kaisers Otto III. wieder in den Besitz des Erzbistums über. Ende des 11. Jahrhunderts ging die Ansiedlung an das Mainzer Domstift, in dieser Zeit entstand auch die katholische Kirche St. Georg, gefördert durch den starken kirchlichen Einfluss.

Vermutlich aus dem 12. Jahrhundert stammt die erste Befestigung des Ortes. Diese bestand aus Mauern und Gräben und hatte vier Haupttore. Später (Ende des 13. Jahrhunderts), vermutlich als Reaktion auf den Bau der Burg Stadeck, wurde innerhalb der Ortsgrenzen eine Burg mit Wassergraben errichtet, der adelige Burgmänner vorgesetzt waren.

Im 15. Jahrhundert geriet Nieder-Olm zwischen die Fronten der Mainzer Stiftsfehde, an der die beiden Erzbischöfe Diether von Isenburg und Adolf von Nassau beteiligt waren. Häufige Machtwechsel waren die Folge. 1503 ließ Erzbischof Berthold von Henneberg die Burg neu erbauen, um den Anforderungen der damals modernen Angriffstechniken gerecht zu werden. Seit dieser Zeit ist die Burg unter dem Namen St. Laurenziburg bekannt. Sowohl die Burg als auch die Ortsbefestigung wurden in den Folgejahren mehrmals zerstört. Heute lassen sich nur noch wenige Reste auffinden. Die Burg musste Anfang des 19. Jahrhunderts endgültig einer Straße weichen. Recht gut erhalten ist die Verteidigungsanlage des Friedhofs, der damals die Kirche umgab.

Frühe Neuzeit

Während des Dreißigjährigen Krieges wurde Nieder-Olm mehrmals überrannt und im Jahr 1632 von schwedischen Truppen besetzt. Etwa 60 Jahre später wurde Nieder-Olm im Pfälzischen Erbfolgekrieg durch französische Truppen geplündert.

Ende des 18. Jahrhunderts wurde der Ort Nieder-Olm durch französische Revolutionstruppen wieder besetzt. Die Franzosen stellten 1792 einen Freiheitsbaum auf und machten Nieder-Olm zu einem Teil der Mainzer Republik, der ersten demokratischen Republik auf deutschem Gebiet. Nur kurze Zeit später, die Mainzer Republik hielt nur 100 Tage, wurde Nieder-Olm von den Reichstruppen zurückerobert.

1797 ging Nieder-Olm im Frieden von Campo Formio an Frankreich. Der Ort wurde von 1798 bis 1814 als Kantonshauptort (chef-lieu) des Kantons Niederolm Teil der Ersten Französischen Republik und anschließend des Französischen Kaiserreiches. Nach dessen Untergang wurde Nieder-Olm 1816 Teil der neu gebildeten Provinz Rheinhessen und gehörte damit zum Großherzogtum Hessen.

Durch die Eröffnung der Hessischen Ludwigsbahn (Mainz-Alzey) im Jahr 1871 wurde Nieder-Olm an das Schienennetz angeschlossen.

Erster und Zweiter Weltkrieg

Nach Ende des Ersten Weltkriegs war Nieder-Olm von Dezember 1919 bis Oktober 1929 von französischen und englischen Truppen besetzt. Der Heimatkundler Franz-Josef Spang notierte, dass darunter Marokkaner, „Araber“, Algerier und „Senegalneger“ gewesen seien.Eine Station der Besatzer befand sich im damaligen Gasthaus Zur schönen Aussicht.

Nach der französischen Besetzung blieb auch Nieder-Olm vom Nationalsozialismus nicht verschont.An die ehemalige Synagoge der jüdischen Gemeinde erinnert heute eine Gedenktafel. Zur Reichspogromnacht 1938 war die Synagoge der jüdischen Gemeinde bereits verkauft; es kam jedoch zu schweren Zerstörungen und Plünderungen in den noch bestehenden jüdischen Häusern. Im November 2012 wurden 30 Stolpersteine verlegt, mit den Namen ermordeter oder ins Exil getriebener jüdischer Bürger.

In die Geschichte des Zweiten Weltkrieges ging Nieder-Olm ein, als während des Vormarsches der alliierten Truppen im Selztal versprengte deutsche Soldaten erheblichen Widerstand leisteten. Von dieser Zeit zeugen amerikanische Stellungen westlich der Selz, diese wurden jedoch aus Sicherheitsgründen zugeschüttet.

Nachkriegszeit bis heute

Seit 1946 gehört Nieder-Olm zum damals neu gebildeten Land Rheinland-Pfalz.

In den folgenden Jahrzehnten wurde die Infrastruktur beständig ausgebaut. Neue Schulen entstanden (1957 die neue Grundschule „Burgschule“ Nieder-Olm, 1974 die Haupt- und Sonderschule und 1981 das Gymnasium sowie zwei Schulen für körperbehinderte und lernschwache Schüler), eine Turn- und Festhalle (1961) und das Hallen- und Freibad (1968) wurden gebaut. Im Oktober 1977 erhielt der Ort Anschluss an die A 63. Entgegen allen Einwänden der Ortsgemeinde wurde die BAB-Ausfahrt Nieder-Olm an die Ingelheimer Straße gelegt, sodass der gesamte Quellverkehr zur A 63, auch aus Saulheim, weiterhin durch den Ortskern geführt wurde. Erst die zweite Anschlussstelle „Saulheim – Nieder-Olm Süd“ brachte Jahre später die gewünschte Entlastung. Die Autobahn war zudem näher an den Ortskern verlagert worden, um damalige landwirtschaftliche Nutzflächen zu schonen. Dies führte nicht nur dazu, dass dem Freibad nachträglich ein Drittel seiner Fläche wieder genommen wurde, sondern auch zu einer Lärmentwicklung, da die BAB nun nahezu im Talgrund verläuft, statt wie ursprünglich geplant, in einem lärmisolierenden Geländeeinschnitt.

Auch in den letzten beiden Jahrzehnten wurde die Entwicklung stetig vorangetrieben. Neue Wohngebiete wurden angelegt und ältere Wohngebiete kontinuierlich erweitert. Das Gewerbegebiet wurde großzügig ausgebaut und drei neue Umgehungsstraßen angelegt. 1997 wurde die alte Festhalle abgerissen und durch die neu gebaute „Ludwig-Eckes-Halle“ ersetzt. Ebenso wurde das Hallen- und Freibad zu einem Erlebnisbad ausgebaut.

Durch die Umwandlung in einen verkehrsberuhigten Bereich und bauliche Veränderungen im Bereich der Grundschule/Pariser Straße wurde der Ortskern weiter aufgewertet.

Das rheinland-pfälzische Kabinett entschied am 24. Oktober 2006, Nieder-Olm die Stadtrechte zu verleihen. Nieder-Olm darf sich seit der Aushändigung der Verleihungsurkunde am 6. November 2006 durch den damaligen rheinland-pfälzischen Innenminister Karl Peter Bruch „Stadt Nieder-Olm“ nennen.

2016 überschritt Nieder-Olm die Grenze von 10.000 Einwohnern; eine weitere Steigerung der Einwohnerzahl wird erwartet. Nieder-Olm zählt damit zu den größten Gemeinden Rheinhessens. Die Immobilienpreise für freistehende Häuser sind die höchsten in Rheinland-Pfalz.

Politik

Stadtrat

Der Stadtrat in Nieder-Olm besteht aus 24 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Stadtbürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Stadtrat:

Wahl SPD CDU FDP FWG Gesamt
2014 15 6 1 2 24 Sitze
2009 11 9 1 3 24 Sitze
2004 9 10 0 5 24 Sitze
  • FWG = Freie Wählergruppe in der Verbandsgemeinde Nieder-Olm

Stadtbürgermeister

Die Stichwahl zum Stadtbürgermeister am 21. Juli 2009 gewann Dieter Kuhl (SPD). Er löste den seit 1999 amtierenden Reinhard Küchenmeister (CDU) ab, der auf eine erneute Kandidatur verzichtet hatte. Kuhl wurde am 25. Mai 2014 mit 78,91 % auf weitere fünf Jahre wiedergewählt.

Partnerschaften

Nieder-Olm unterhält mit folgenden Orten eine Partnerschaft:

  • in mit Recey-sur-Ource seit 1967
  • in mit Bussolengo seit 1984
  • in mit L'Alcudia seit 1990

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Vereine

  • TV Nieder-Olm
  • FSV Nieder-Olm
  • Tauchclub-Krokodil Nieder-Olm
  • DJK Nieder-Olm
  • GV Liederkranz 1946 e.V.
  • Bläserchor Nieder-Olm

Bauwerke

Die Gustav-Adolf-Kirche wurde 1861 bis 1865 nach Plänen von Ignaz Opfermann für die 1856 gegründete evangelische Gemeinde errichtet. Kanzel und Altartisch aus dem Jahr 1808 stammen aus der Mainzer Welschnonnenkirche.

Die römisch-katholische Pfarrkirche St. Georg stammt aus dem Jahr 1779. Der Chorturm an der Ostseite ist ein Überbleibsel der alten mittelalterlichen Kirche aus dem 12. Jahrhundert, er wurde später (im 19. Jahrhundert) erhöht und modifiziert.

Zum 200. Jahrestag der Gründung der Provinz Rheinhessen wurde in Nieder-Olm 2016 das „Rheinhessentor“ eingeweiht. Dabei handelt es sich um einen aus drei Sandsteinblöcken bestehenden Torbogen mit einem Gesamtgewicht von 18 Tonnen, hergestellt und finanziert von Mitgliedsbetrieben der Steinmetz- und Steinbildhauer-Innung Rheinhessen. In die Säulen sind die Wappen der Stadt Nieder-Olm und ihrer Partnerstädte eingemeißelt sowie Porträts der rheinhessischen Literaten Carl Zuckmayer, Anna Seghers und Wilhelm Holzamer. Rheinhessen selbst wird durch eine Landkarte und eine stilisierte Besitzergreifungsurkunde symbolisiert. Eine Narrenkappe steht für die „fünfte Jahreszeit“, Trauben, Gläser und Weinflaschen weisen auf das Weinbaugebiet Rheinhessen hin.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Nieder-Olm

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Neujahrsball der Feuerwehr Nieder-Olm Erster Samstag im Januar
  • Sebastianus-Theatertage im Januar
  • Rheinhessische Agrartage im Januar
  • Rathausstürmung an Weiberfastnacht
  • Straßenfest am ersten Wochenende nach Fronleichnam
  • Weinkulturtage der Verbandsgemeinde am dritten Wochenende im Juni
  • Kerb am ersten Wochenende im September
  • Weihnachtsmarkt am ersten Adventswochenende
  • Schlachtfest des GV Liederkranz am letzten Oktobersonntag

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

Nieder-Olm ist seit 1857 Stammsitz der Eckes AG. Daneben hat die Warenhandelsgesellschaft Tengelmann ein Lager in der Stadt.

Verkehr

Fernstraßen

Die A 63 von Kaiserslautern nach Mainz passiert Nieder-Olm im Westen und ist durch zwei Ausfahrten (Anschlussstelle 4 Nieder-Olm und Anschlussstelle 5 Saulheim) mit dem Ort verbunden. Über diese ist einerseits die wichtige Nord-Süd-Verbindung A 61 leicht zu erreichen, andererseits dient sie als Zubringer zum Verdichtungsraum Rhein-Main und den dort angeschlossenen Autobahnen.

Über mehrere Landesstraßen ist Nieder-Olm mit seinen Nachbargemeinden verbunden, unter anderem führt die Pariser Straße durch die Stadt.

ÖPNV

Durch die ORN (Omnibusverkehr Rhein-Nahe GmbH) ist Nieder-Olm an den öffentlichen Personennahverkehr angeschlossen:

  • Linie 66: Stadecken – Nieder-Olm/Selztalcenter – Kirche – Bahnhof – Zornheim – Mainz-Ebersheim – Mainz-Hechtsheim (Gemeinschaftslinie mit der MVG)
  • Linie 75: Ingelheim – Großwinternheim – Schwabenheim – Stadecken-Elsheim – Nieder-Olm/Selztalcenter – Essenheim – Mainz (Gemeinschaftslinie mit der MVG)
  • Linie 640: Ingelheim – Großwinternheim – Schwabenheim – Stadecken-Elsheim – Nieder-Olm/Selztalcenter – Kirche – Bahnhof – Schulzentrum (RegioLinie; eingeschränkter Verkehr)
  • Linie 652: Mainz – Klein-Winternheim – Nieder-Olm/Gutenbergstraße – Kirche – Bahnhof – Sörgenloch (wochentags stündliche Fahrten weiter über Hahnheim – Selzen – Köngernheim – Undenheim – Friesenheim – Weinolsheim – Dalheim – Dexheim – (einzelne Fahrten auch: Schwabsburg) – Nierstein – Oppenheim)
  • Linie 657: Sprendlingen / Budenheim / Mainz-Lerchenberg / Essenheim / Partenheim – Nieder-Olm/Schulzentrum (Nur an Schultagen)
  • Linie 667: Nieder-Olm/Schulzentrum – Friesenheim/Undenheim (Nur an Schultagen)

Eisenbahn

Im Osten des Ortskerns befindet sich der Bahnhof der Deutschen Bahn; dieser gehört der Bahnhofskategorie 6 an. Aufgrund der Anwendung der preußischen Rechtschreibregeln von 1910 auf den Bahnen im damaligen Großherzogtum Hessen wird dieser ohne Bindestrich, also Nieder Olm, geschrieben. Im Rheinland-Pfalz-Takt 2015 wurde zudem ein neuer Haltepunkt Nieder Olm Nord für den Regionalbahnbetrieb angekündigt. Dieser wird allerdings zunächst – wie auch alle anderen geplanten Haltepunkte an der Strecke – aus Kostengründen nicht realisiert.

An Werktagen verkehren ab dem Bahnhof in einem annähernd halbstündigen Turnus Regionalzüge (RE 13/RB 31) in beide Richtungen der Bahnstrecke Alzey–Mainz. Knapp jeder zweite Zug Richtung Alzey fährt über Wahlheim und Freimersheim bis nach Kirchheimbolanden. Auch an Sonn- und Feiertagen ist die Zugfolge nur wenig geringer. Im morgendlichen Berufsverkehr gibt es zwei Direktverbindungen nach Worms über Alzey.

Auch hat Nieder-Olm in den Sommermonaten von Mai bis Oktober durch den „Elsass-Express“ einen direkten Anschluss nach Wissembourg in Frankreich. Dieser verkehrt ab Mainz bis Alzey und folgt dann der Rheinhessenbahn, bis er seinen weiteren Weg nach Frankreich einschlägt.

Seit Dezember 2014 bietet vlexx Direktverbindungen zwischen Alzey und Frankfurt am Main mit Halt in Nieder-Olm an.

Öffentliche Einrichtungen

  • Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde Nieder-Olm
  • Bis 1936 bestand das Amtsgericht Nieder-Olm

Bildung

  • Burgschule Nieder-Olm, Grundschule
  • Gymnasium Nieder-Olm
  • Integrierte Gesamtschule Nieder-Olm
  • Selztalschule, Sonderschule mit dem Förderschwerpunkt „Lernen“
  • Liesel-Metten-Schule mit dem Förderschwerpunkt motorische Entwicklung

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

  • Richard und Hilda Strauss, Gründer der Strauss Group.
  • Ludwig Eckes (* 28. April 1913; † 14. Januar 1984), Unternehmer, Ehrenbürger
  • Philipp Faust (* 1. August 1898; † 28. Februar 1959), Maurer und Schriftsteller
  • Wilhelm Holzamer (* 28. März 1870; † 28. August 1907), Schriftsteller
  • Franz Holzamer (* 11. Oktober 1872; † 29. Mai 1945), Architekt, Unternehmer und Politiker
  • Karl Horn (1888–1971), Politiker (CDU)
  • Jean Metten (* 9. Mai 1884; † 26. Juni 1971), Maler
  • Gisela Drohla (27. Oktober 1924; † 1983), Verlagslektorin, Übersetzerin russischer Literatur
  • Karl Sieben, Lehrer und Dirigent, Ehrenbürger

Persönlichkeiten, die in der Stadt wirken

  • Andreas Holzamer (* 1. August 1805 Heusenstamm; † 1. Juli 1883 Nieder-Olm), ab 1841 Grundschullehrer, 1. Dirigent des Gesangvereins 1842, Gründer einer Privatschule.
  • Werner von Moltke (* 1936), 1966 Europameister im Zehnkampf und heute Präsident des Deutschen Volleyball-Verbandes
  • Liesel Metten (* 1938), Bildhauerin, lebt in Nieder-Olm
  • Andreas Schmitt (* 12. September 1961), Sitzungspräsident der Fastnachts-Fernsehsitzung Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht.

Weblinks

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Nieder-Olm

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