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Titisee-Neustadt
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Stadtplan Titisee-Neustadt
Stadt
Titisee-Neustadt
Pfauenstr. 2-4
79822 Titisee-Neustadt

http://www.titisee-neustadt.de

Titisee-Neustadt

160pxAbb. 1 Wappen von Titisee-Neustadt
Basisdaten
Bundesland Baden-Württemberg
Höhe 846 m
PLZ 79822
Vorwahl 07651, 07652, 07657, 07669
Gliederung 6 Stadtteile
Website www.titisee-neustadt.de
Bürgermeister Meike Folkerts (CDU)

Titisee-Neustadt, im Volksmund auch Wälderstadt genannt (speziell der Stadtteil Neustadt), ist eine Stadt im Südwesten Baden-Württembergs im Regierungsbezirk Freiburg. Die Stadt ist Kneipp- sowie Heilklimatischer Kurort und ein bekanntes Wintersportzentrum.

Geographie

Lage

Der Ortsteil Titisee von Titisee-Neustadt liegt am Nordufer des Titisees, im Osten des Feldbergs im Schwarzwald in 780 bis 1190 Meter Höhe. Der Ortsteil Neustadt befindet sich fünf Kilometer östlich davon. Die Stadt liegt an einem kleinen Fluss, der als Seebach vom Bärental kommend den Titisee speist, als Gutach (gute Ach) aus diesem fließt und östlich des Stadtteils Neustadt als reißender Fluss Wutach (wütende Ach) das Stadtgebiet wieder verlässt und sich durch die bekannte Wutachschlucht schließlich in den Rhein ergießt.

Die höchste Erhebung von Titisee-Neustadt ist der Hochfirst an der Gemeindegrenze zu Lenzkirch auf .

Stadtgliederung

Zur Stadt Titisee-Neustadt mit den ehemals selbstständigen Gemeinden Langenordnach, Neustadt im Schwarzwald, Rudenberg, Schwärzenbach, Titisee und Waldau gehören 113 Dörfer, Weiler, Zinken, Höfe und Häuser, darunter Heiligenbrunnen.

Im Stadtteil Neustadt im Schwarzwald lagen die aufgegangenen Ortschaften Gutach, Oberlangenordnach und Unterlangenordnach sowie die abgegangene Ortschaft Hochfirst. Im Stadtteil Rudenberg lag die nach 1952 aufgegangene Ortschaft Im Lochenbachdobel (Sägehäusle).Einwohnerzahl der Stadtteile Titisee-Neustadts (Stand: 23. September 2017):

Stadtteil Einwohner
Neustadt 9.124
Titisee 2.341
Waldau 394
Schwärzenbach 242
Langenordnach 223
Rudenberg 169
Stadt Titisee-Neustadt 12.493

Klima

Geschichte

Die Stadt Neustadt wurde um 1250 wahrscheinlich durch die Fürsten zu Fürstenberg oder deren Vorgängern, den Grafen von Freiburg bzw. den Grafen von Urach oder deren Vasallen, den Herren von Hohenfürst gegründet. Eine Urkunde über eine Gründung existiert nicht. Eine Burg Hochfirst soll nach der Überlieferung etwa 2000 m westlich von Neustadt auf dem Hochfirst gestanden haben. Nachforschungen erbrachten bisher jedoch keinerlei Belege, auch urkundlich ist eine Burg Hochfirst nicht nachweisbar, wohl aber ein Adelsgeschlecht dieses Namens. Das Gebiet um den Hochfirst, Lenzkirch und die Burg Urach kamen über die Ritter von Blumegg an die Fürsten zu Fürstenberg. 1275 wurde die Stadt Nova Civitas bezeichnet, 1294 Neuwenstadt, 1335 Neuwen-statt, 1630 Neostadium und 1650 New-Statt, bevor es später zu Neustadt bzw. Neustadt (Schwarzwald) wurde. Von 1669 bis 1806 besaß Neustadt ein Kapuzinerkloster. 1817 wurden große Teile der Stadt durch einen Großbrand zerstört. Im 18. Jahrhundert entwickelte sich die Uhrmacherei in der Stadt als großer Wirtschaftszweig. 1897 begann man mit dem Bau des heutigen Neustädter Münsters, das heute Wahrzeichen der Stadt ist. Es gab vier Vorgängerbauten. Neustadt kam 1803 an Baden und gehörte zunächst zum Bezirksamt Baden, ab 1863 zum Landeskommissärbezirk Freiburg und wurde 1939 Kreisstadt des Landkreises Neustadt im Schwarzwald, der ab 1952 Landkreis Hochschwarzwald hieß.

Während des Ersten Weltkriegs und kurz danach waren Grundnahrungsmittel knapp. Im Mai 1919 gab es erste Kommunalwahlen mit aktivem und passivem Frauenwahlrecht, was dazu führte, dass sich vier Frauen im Bürgerausschuss fanden. Der 1923 eingesetzte Bürgermeister Karl Pfister († 1993 in Freiburg) schuf und sicherte Arbeitsplätze. Dies gelang ihm durch Darlehen von insgesamt 700.000 Reichsmark, die er durch Verhandlungen mit Großbanken aus den USA, der Schweiz und den Niederlanden erwirkt hatte. Durch weitere Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen wie z. B. öffentliche Bauvorhaben um die Zeit der Weltwirtschaftskrise war er in der Lage, die Arbeitslosenquote, die im Deutschen Reich 18 % betrug, in seinem Amtsbereich auf 12 % zu halten.

Es folgte die Herrschaft der NSDAP, die nacheinander die Lokalzeitungen Der Hochwächter (1933) und das Echo vom Hochfirst (1935) für ihre Zwecke missbrauchte und später einstellte. Trotz dieser Einflussnahme lag bei den Wahlen der Stimmenanteil der Partei immer niedriger als in Titisee, wo er ungefähr dem Reichsdurchschnitt entsprach. Trotzdem zog 1933 die NSDAP-Ortsgruppe in das Rathaus ein, besetzte dessen Balkon und statuierte durch Amtsenthebung bzw. Verbringung ins Konzentrationslager Ankenbuck bei Klengen an einigen Personen des öffentlichen Lebens ein Exempel. Blasius Müßle, der damals Bürgermeister geworden war, wurde 1935 durch den späteren Kreisleiter Benedikt Kuner ersetzt.

Am 24. Februar 1945 wurde die damalige, wegen ihrer Unterbringungskapazitäten zum Lazarettort ausgebauten Gemeinde Titisee in drei Wellen von alliierten Luftstreitkräften bombardiert, vor Ort kamen 27 Menschen ums Leben. Davor war die Gemeinde bereits beim ersten gezielten Luftangriff auf den Hochschwarzwald am 30. September 1944 mit acht Toten getroffen worden. Auch die Gemeinde Neustadt wurde verschiedentlich bombardiert, am schwersten am 5. April 1945.

Räumliche Entwicklung und Geschichte der Stadtteile

Am 1. Juli 1971 wurden die Gemeinden Rudenberg und Titisee nach Neustadt im Schwarzwald eingemeindet und die Stadt Neustadt im Schwarzwald in Titisee-Neustadt umbenannt. Den Namenszusatz im Schwarzwald führte die Stadt seit dem 19. Februar 1963. Am 1. September 1971 wurde Schwärzenbach eingemeindet. Am 1. Januar 1973 erfolgte die Eingemeindung von Waldau. Langenordnach wurde am 1. Januar 1974 eingemeindet.

Langenordnach

1112 erstmals als Vallis Nordera urkundlich erwähnt.
1529 wurden 16 Häuser genannt; der Ort besaß bereits eine eigene Kapelle.

Rudenberg

1316 erstmals urkundlich erwähnt.
1529 hatte der Ort bereits „mehrere Hüser“, 1810 wohnten hier 191 Einwohner.

Schwärzenbach

1316 erstmals urkundlich erwähnt.
1850 hatte Schwärzenbach 427 Einwohner.

Titisee

1111 erstmalige urkundliche Erwähnung, 1635 traten die Bezeichnungen Dettesee und Titinsee zum ersten Mal in Urkunden auf. Ab 1750 galt allgemein die Bezeichnung Titisee.Der Ort setzt sich aus vier Ortsteilen bzw. Tälern zusammen: Altenweg, Spriegelsbach, Schildwende und Jostal. Aus diesem Grunde trug die Gemeinde Titisee bis 1929 auch den Namen Vierthäler bzw. Viertäler.

Waldau

1111 erstmals genannt, die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1178 in einer päpstlichen Urkunde.
Seit 1807 gibt es eine katholische Pfarrei.

Religion

Die Gesamtbevölkerung der Stadt verteilt sich wie folgt auf die verschiedenen Konfessionen:

  • Römisch-katholische Kirche: 7.567 (63,5 %)
  • Evangelische Kirche: 2.306 (19,3 %)
  • Sonstige oder Konfessionslose: 2.057 (17,2 %)

Politik

Gemeinderat

Die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 ergab folgende Sitzverteilung:

Partei / Liste Stimmenanteil Sitze +/−
CDU 28,2 % 8 Sitze − 3
SPD 15,0 % 4 Sitze − 2
Grüne 25,2 % 7 Sitze + 2
Bürgerliste 11,9 % 4 Sitze − 1
Liste Engagierter Bürger 19,7 % 6 Sitze + 6

Bürgermeister

Gesamt

Amtszeit Name
1971–1979 Hans Gallinger (SPD)
1979–2003 Martin Lindler (CDU)
2003–2019 Armin Hinterseh (CDU)
seit 2019 Meike Folkerts (CDU)
Neustadt
  • 1820–1836: Fidel Hirt
  • 1837–1842: Johann Höhr
  • 1842–1849: Dominik Ganter
  • 1849: Mathä Schreiber
  • 1849: Andreas Vollmer
  • 1849: Johann Kromer
  • 1850: Anton Vollmer
  • 1850–1852: Josef Sorg
  • 1852–1872: Johann Baptist Fürderer
  • 1873–1875: Karl Heinrich Ganter
  • 1875–1879: Johann Bauser
  • 1879–1883: Karl Klenker
  • 1883–1894: Conrad Winterhalder
  • 1894–1905: Anton Brugger
  • 1905–1914: Adolf Schork
  • 1914–1923: Adolf Winter
  • 1923–1933: Karl Pfister
  • 1933–1935: Blasius Müßle
  • 1935–1937: Benedikt Kuner
  • 1937–1945: Albert Hirt
  • 1945: Emil Scherer
  • 1945–1946: Adalbert Dengler
  • 1947–1950: Josef Sahner
  • 1951–1971: Julius Pfeffer
Langenordnach
  • 1827–1830: Mayer (Vorname nicht erhalten)
  • 1830–1832: Martin Fehrenbach
  • 1832–1838: Mathias Kreuz
  • 1838–1842: Martin Föhrenbach
  • 1842–1848: Johann Kaltenbach
  • 1848–1854: Mathias Kreuz
  • 1854–1859: Martin Föhrenbach
  • 1859–1867: Balthasar Mayer
  • 1867–1877: Josef Föhrenbach
  • 1877–1889: Martin Kaltenbach
  • 1890–1896: Martin Kleiser
  • 1896–1905: Anton Straub
  • 1905–1921: Martin Kleiser
  • 1921–1934: Konrad Faller
  • 1934–1946: Josef Faller
  • 1946: Alfred Rombach
  • 1946–1948: Alfons Fehrenbach
  • 1948–1967: Josef Faller
  • 1967–1974: Ernst Wursthorn
Viertäler/Titisee
  • 1822–1831: Georg Willmann
  • 1831–1837: Jakob Dotter
  • 1837–1843: Johann Schwörer
  • 1843–1844: Andreas Ketterer
  • 1844–1851: Matthä Lickert
  • 1851: Philipp Tritschler
  • 1851–1859: Josef Fürderer
  • 1860–1862: Severin Pfrengle
  • 1862–1870: Josef Haiß
  • 1870–1884: Severin Pfrengle
  • 1884–1891: Alexander Kaltenbach
  • 1891–1925: Heinrich Bach
  • 1925–1945: Leo Hog
  • 1946–1968: Willy Stahl
  • 1968–1971: Hans Schmider

Wappen

Die Blasonierung des Wappens lautet: „In Silber (Weiß) auf blauem Boden, worin ein silberner (weißer) Wellenbalken, eine grüne Tanne, auf deren Zweigen links ein zur Schildmitte blickendes rotes Eichhörnchen sitzt.“

Städtepartnerschaften

  • Coulommiers (Frankreich) – seit 1971
  • Leighton-Linslade (Vereinigtes Königreich) – seit 1991
  • Titisee-Neustadt ist Mitglied der größten internationalen Städtefreundschaft Arbeitsgemeinschaft Neustadt in Europa, in der sich 36 Städte und Gemeinden mit Namen Neustadt aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Ungarn, Tschechien, Polen und der Slowakei zusammengeschlossen haben.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

Zu den in Titisee-Neustadt ansässigen Großunternehmen gehört unter anderem die Lenzkircher Testo AG (Messtechnik, Standort an der B31 bei Titisee) sowie die Papierfabrik Neustadt GmbH der Felix Schoeller Gruppe. In der näheren Umgebung Neustadts liegen weitere Großbetriebe wie Atmos Medizintechnik und Mesa Parts (Drehteile) in Lenzkirch sowie die IMS Gear, Weckermann und Framo Morat (Zahnrad- und Getriebetechnik) in Eisenbach. Mit solchen Unternehmen wird die Tradition der feinmechanischen Produktion im Hochschwarzwald, die einst mit der Uhrenfabrikation begann, fortgesetzt.

Stromnetz

Die Kommune streitet seit Dezember 2014 vor dem Bundesverfassungsgericht für das Recht, im Rahmen der kommunalen Selbstverwaltung das Stromnetz auf ihrem Gebiet selber betreiben zu können.

Ehemalige Unternehmen

Die Uhrenfabrik Winterhalder & Hofmeier bestand von 1850 bis 1933; sie stellte u. a. Stockuhren her.

Straßen

Titisee-Neustadt liegt an der Bundesstraße 31 (Breisach–Lindau), die die beiden Nord-Süd-Bundesautobahnen 5 und 81 verbindet.

Die früher durch den Ort verlaufende B 31 wird seit 1981 auf der etwa 750 m langen und fast 100 m hohen Gutachtalbrücke südlich an der Stadt vorbeigeführt.

Auf dem Ortsgebiet zweigt von der B 31 die B 317 nach Weil am Rhein ab. Die zunächst mit der B 31 und danach der B 317 jeweils für ein Stück auf derselben Trasse verlaufende B 500 führt ebenfalls durch Titisee-Neustadt. Außerdem beginnt die Bundesstraße 315 zum deutsch-schweizerischen Grenzübergang zwischen Stühlingen und Schleitheim an der B 317 südlich des Titisees.

Öffentlicher Personennahverkehr

Die Stadt besitzt zwei Bahnhöfe:Der Bahnhof Neustadt (Schwarzwald) ist stündlich, der Bahnhof Titisee halbstündlich über die Höllentalbahn mit Freiburg im Breisgau verbunden. Vom Bahnhof Neustadt gibt es in Gegenrichtung stündlich abwechselnd Direktverbindungen nach Ulm oder Rottweil via Donaueschingen. Im Bahnhof Titisee zweigt die Dreiseenbahn nach Seebrugg ab. Seit 2008 gibt es am Bahnhof Neustadt außerdem einen großen Busbahnhof, der die Wälderstadt, neben einigen anderen Zielen innerorts, mit den umliegenden Gemeinden verbindet. Titisee-Neustadt gehört dem Regio-Verkehrsverbund Freiburg an. Es werden außerdem private Fernbuslinien befahren (u. a. nach München oder Friedrichshafen).

Flughäfen

Die nächsten Flughäfen sind:

  • Flughafen Basel Mulhouse Freiburg (90 km)
  • Flughafen Zürich (90 km)
  • Flughafen Friedrichshafen (125 km)
  • Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden (130 km)
  • Flughafen Stuttgart (150 km)

Krankenhaus

Das Krankenhaus Titisee-Neustadt ist heute Teil der Helios Kliniken und ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universitätsklinik Freiburg und verfügt über eine eigene Krankenpflegeschule. Diese ist Bildungszentrum für weitere Kliniken in der Region, es erfolgt die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege.

Gerichte

Titisee-Neustadt verfügt über ein Amtsgericht, welches zum Landgerichtsbezirk Freiburg sowie zum OLG-Bezirk Karlsruhe gehört und das höchstgelegene Amtsgericht in Deutschland ist.

Bildungseinrichtungen

  • drei Grundschulen
  • eine Grund-, Haupt- und Werkrealschule
  • eine Förderschule
  • eine Realschule
  • vier Gymnasien (Technisches Gymnasium, Sozial- und Gesundheitswissenschaftliches Gymnasium, Wirtschaftsgymnasium, Allgemeinbildendes Gymnasium)
  • eine Kaufmännische Schule
  • eine Musikschule
  • eine Volkshochschule
  • eine Öffentliche Bücherei

Freizeit- und Sportanlagen

  • Hochfirstschanze, Skisprungschanze, 2001 fand hier das erste Weltcupspringen statt.
  • Jahn-Stadion (Leichtathletik und Fußball)
  • Golfanlage Hochschwarzwald, betrieben vom Golfclub Hochschwarzwald e. V.
  • Adventure-Minigolfanlage in der Fussgängerzone in Titisee
  • Freibad Neustadt
  • Strandbad Titisee
  • Action Forest Kletterwald
  • Badeparadies Schwarzwald
  • Trimm-Dich-Pfad
  • Skilift Schwärzenbach
  • Schneeberglifte Waldau
  • Sport- und Mehrzweckhallen

Tourismus

  • Campingplätze: Sandbank, Weiherhof, Bankenhof, Bühlhof
  • eine Jugendherberge im Ortsteil Rudenberg sowie die Jugendherberge Veltishof am Titisee, die sich aber auf Hinterzartener Gemarkung befindet
  • Ferienwohnungen, Hotels, Wellness, Gaststätten

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Titisee-Neustadt liegt an der Deutschen Uhrenstraße.

Museen

  • Die Städtischen Heimatstuben
  • Märklin-World Titisee

Bauwerke

  • Stadtteil Neustadt
    • Neustädter Münster
    • Hochfirstschanze (größte Naturschanze Deutschlands)
    • Hochfirstturm (1192 m. ü. NN)
    • Gutachtalbrücke
    • Neustädter Hof, denkmalgeschütztes Hotel aus dem Jahr 1899
    • Adler Post, ehemalige Postmeisterei aus dem Jahre 1575
    • Klösterle, ehemaliges Kapuzinerkloster aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts
    • Alter Friedhof (1810), Gesamtanlage unter Denkmalschutz
    • Rathaus (1817)
  • Stadtteil Titisee
    • Hotel Bären
  • Ortsteil Waldau
    • Pfarrkirche St. Nikolaus

Naturdenkmäler

  • Titisee
  • Titisee-Neustadt liegt im Naturpark Südschwarzwald. Die Fernwanderstrecke Mittelweg, die durch den Ort verläuft, führt an vielen Naturdenkmälern vorbei.

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

  • Medizinalrat Josef Winterhalter (* 1796 in St. Märgen; † 1879 in Neustadt), Gründer des ersten Neustädter Krankenhauses
  • Adalbert Dengler, Bürgermeister in Neustadt 1945–1946
  • Josef Faller, Bürgermeister in Langenordnach 1934–1946 und 1948–1967
  • Julius Pfeffer, Bürgermeister in Neustadt 1951–1971
  • Oswald Haug, Stadtpfarrer in Neustadt 1946–1972
  • Paul Pietsch (1911–2012), Rennfahrer und Verleger
  • Martin Lindler, Bürgermeister in Neustadt 1979–2003
  • Hans Schmider, Bürgermeister von Titisee bis 1973, Beigeordneter a. D.
  • Gustav-Adolf Haas (1935–2013), Stadtbaumeister von 1967 bis 1999 und MdL a. D.

Söhne und Töchter der Stadt

  • Ernst Schurth (1848–1910), Maler, Hochschullehrer an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe
  • Heinrich Bauser (1858–1942), Bildhauer und Sohn des Neustädter Bürgermeisters Johann Bauser
  • Friedrich Schmitt (1866–1941), badischer Oberamtmann und Landrat
  • Georg Schöpflin (1869–1954), Politiker (SPD, SED) und Opfer des Nationalsozialismus
  • Carl Eberle (1879–1964), geboren in Neustadt, Jurist und Politiker
  • Emil Ketterer (1883–1959), Leichtathlet, Arzt und Politiker (NSDAP)
  • Stefan Meier (1889–1944), Politiker (SPD)
  • Walter Merz (1897–1963), Architekt und Karlsruher Oberbaudirektor
  • Karl Friedrich Müller (1902–1983), Sprachwissenschaftler, Dialektforscher und Lehrer
  • Willy Stahl (1903–1989), Politiker (DDP, später FDP/DVP), Landtags- und Bundestagsabgeordneter
  • Karl Siegfried Bader (1905–1998), Jurist und Rechtshistoriker
  • Franz Beckert (1907–1973), Olympiasieger im Mannschaftsturnen 1936 in Berlin
  • Konrad Kunze (* 1939), Dialektologe, Namenforscher und Hochschulprofessor
  • Johanna Emetz (Joana) (* 1944), Sängerin
  • Karl Menrad (* 1944), Schauspieler
  • Michel Sauer (* 1949), Bildhauer
  • Egon Hirt (* 1960), Skirennläufer
  • Michael Möllinger (* 1980), Skispringer
  • Annika Knoll (* 1993), Biathletin
  • Adelheid Morath (* 1984), Radsportlerin im Bereich Cross-Country-Mountainbikesport
  • Alexander Weiß (* 1987), Eishockeyspieler
  • Andreas Glockner (* 1988), Fußballspieler
  • Simon Stiebjahn (* 1990), Mountainbiker
  • Melanie Faißt (* 1990), Skispringerin
  • Daniel Weiß (* 1990), Eishockeyspieler
  • Benedikt Doll (* 1990), Biathlet
  • Alexander Maier (* 1991), Politiker (Bündnis 90/Die Grünen), Landtagsabgeordneter
  • Ramona Straub (* 1993), Skispringerin
  • Jana Fischer (* 1999), deutsche Snowboarderin

Persönlichkeiten, die in der Stadt gewirkt haben

  • Simon Straub (1668–1730), deutscher Geigenbauer, lebte und arbeitete mit seiner Familie in Langenordnach.
  • Eddi Arent (1925–2013), deutscher Schauspieler, betrieb von 1993 bis 2004 mit seiner Frau Franziska das Traditionshotel Neustädter Hof.
  • Ifor James (1931–2004), britischer Hornist, verbrachte seinen letzten Lebensjahre in Titisee-Neustadt.
  • Andrew Landenberger (* 1966), australischer Segler und Olympiasieger, betreibt in Titisee-Neustadt eine Segelmacherei und heiratete eine Frau aus Titisee.
  • Oskar Vogt (1870–1959), deutscher Hirnforscher, leitete in Neustadt von 1937 bis 1964 mit seiner Ehefrau Cécile Vogt (1875–1962) das von ihm gegründete Institut für Hirnforschung und allgemeine Biologie. Seit 1975 ist dort die Klinik Haus Vogt als Fachklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik untergebracht.

Weblinks

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Titisee-Neustadt

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