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Syke
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Stadtplan Syke
Stadt Syke
Der Stadtdirektor
Kirchstraße 4
28857 Syke

http://www.syke.de

Syke

160pxAbb. 1 Wappen von Syke
Basisdaten
Bundesland Niedersachsen
Höhe 22 m
PLZ 28857
Vorwahl 04242, 04240, 04248
Gliederung 13 Stadtteile
Adresse der Verwaltung Hinrich-Hanno-Platz 1
28857 Syke
Website www.syke.de
Bürgermeisterin Suse Laue (SPD)

Syke {{IPA|ˈziːkə}} ist eine Stadt in Niedersachsen und Mittelzentrum im Norden des Landkreises Diepholz.

„Syke“ (alte Schreibweise „Siek“) ist abgeleitet von Siek (niederdeutsch für Quellgrund). Der Name wird von Einheimischen mit langem „ie“ ausgesprochen und nicht wie „Süke“, denn „Süke“ {{IPA|ˈzyːkə}} bedeutet im Plattdeutschen Seuche oder Krankheit.

Geographie

Geographische Lage

Syke ist die größte Stadt und drittgrößte Kommune im niedersächsischen Landkreis Diepholz. Sie liegt im Osten des Naturparks Wildeshauser Geest, etwa 19 Kilometer (Luftlinie) südlich von Bremen. Die Stadt wird von der Hache durchflossen. Als „Stadt im Grünen“ wird Syke von den etwa 900 Hektar großen Staatsforsten Friedeholz und Westermark geprägt, die nicht nur Einheimische bei schönem Wetter besuchen.

Syke liegt in einer Moränenlandschaft mit bewaldeten Höhen und eiszeitlichen Talmulden. Nordwestlich des Ortes liegt der Hohe Berg. Die Stadt lag an einem Heerweg zwischen Verden und Wildeshausen. Inseln im breiten Hachetal ermöglichten hier einen Übergang. Es wurde ein Bohlenweg gebaut. Dort, wo heute die „Hauptstraße“ in Syke verläuft, erfolgte die Aufschüttung eines Dammes.

Klima

Es herrscht gemäßigtes Seeklima beeinflusst durch feuchte Nordwestwinde von der Nordsee. Im langjährigen Mittel erreicht die Lufttemperatur in Syke 8,5 bis 9 °C und es fallen etwa 700 mm Niederschlag. Zwischen Mai und August kann mit durchschnittlich 20 bis 25 Sommertagen (klimatologische Bezeichnung für Tage, an denen die Maximaltemperatur 25 °C übersteigt) gerechnet werden.

Stadtgliederung

  1. Barrien (4.977)
  2. Gessel (2.187)
  3. Gödestorf (411)
  4. Heiligenfelde (1.452)
  5. Henstedt (452)
  6. Jardinghausen (312)
  7. Okel (1.119)
  8. Osterholz (364)
  9. Ristedt (1.323)
  10. Schnepke (444)
  11. Steimke (819)
  12. Syke (Zentrum) (11.108)
  13. Wachendorf (513)(Einwohnerzahlen aller Stadtteile per 1. Januar 2017)

Geschichte

Vorzeit

Die Geest zwischen Hunte und Weser (überwiegend der Bereich der Delmenhorster, daneben auch der Bereich der Syker Geest) ist ein alter Siedlungsraum mit langer Besiedlungsgeschichte. Funde aus der Steinzeit, Bronzezeit und Eisenzeit sind im Kreismuseum in Syke, im Heimatmuseum Nienburg und im Focke-Museum in Bremen ausgestellt. 2011 wurde in der Feldmark beim Ortsteil Gessel der bronzezeitliche Goldhort von Gessel als einer der größten prähistorischen Goldhorte in Mitteleuropa gefunden. Die Entdeckung erfolgte bei archäologischen Prospektionen vor dem Bau der NEL-Erdgasleitung. Bereits in vorchristlicher Zeit waren die Höhen beidseits des Hachetals durch germanische Bauern – Angrivarier und Chauken – besiedelt. Bei anderen archäologischen Untersuchungen wurde bei Gessel ein germanisches Gräberfeld aus der Römischen Kaiserzeit des 2. und 3. Jahrhunderts entdeckt.

Ab 300 n. Chr. wanderten Sachsen in die Region ein. Sie organisierten die Region politisch in Gaue mit Thingverfassungen. Der nördliche Bereich zwischen den Flüssen Hunte und Weser wurde zum Largau und Lerigau. Während der Karolingerzeit wurde der wichtige Hacheübergang in Syke als Ringwall gesichert.

Mittelalter

Um 800 n. Chr. wurde Sachsen von den Franken unter Karl dem Großen erobert und die Bevölkerung zwangschristianisiert. Die weltliche Gewalt der Things ging auf die Grafen über. Der Largau wurde zur Grafschaft Oldenburg-Wildeshausen. Ein Oldenburger Graf aus der Bruchhauser Linie errichtete um 1270 eine Burg, um seine Interessen gegen die Bremer Bischöfe zu sichern. Seitdem war Syke Sitz der gräflichen Vögte und Amtsmänner und die Burganlage wurde zum Verwaltungssitz ausgebaut und verstärkt, nachdem Syke 1259 an die Herrschaft Neubruchhausen gefallen war. Die früheste schriftliche Erwähnung der Burg stammt aus dem letzten Drittel des 14. Jahrhunderts. 1384 ging sie in den Besitz der Hoyaer Grafen über, 1582 gelangte sie nach dem Aussterben des Grafengeschlechts in die Hände welfischer Herzöge. 1633, in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges, soll die Anlage zum Teil geschleift worden sein.

Die Burg wurde innerhalb des Syker Ringwalls errichtet mit einem Umfang rund 400 Meter. Die ältesten Funde werden dem 13. Jahrhundert zugeschrieben.
Das Burgterrain bot 18 Gebäuden Platz, vom Schweinestall bis zum Renaissancebau des großen Haupthauses. Es war von zwei Wassergräben umschlossen und nur über eine Zugbrücke zu erreichen. Das Kornzinshaus auf dem Burggelände soll 1592 errichtet worden sein und ist der älteste Profanbau im Syker Stadtgebiet. Das einst multifunktionelle Gebäude diente zugleich als Speicher, Wohn-, Back- und Brauhaus und besaß Bier- und Weinkeller. Auf mehreren Kornböden wurde das Getreide gelagert, das als Zehnt, als grundherrliche oder Gerichtabgabe der Amtsverwaltung zufloss. Eine Inschrift im Nordgiebel, die bis um 1850 einen Kamin zierte und Inventarien aus dem 17. Jahrhundert belegen, dass er seine Entstehung dem braunschweig-lüneburgischen Herzog Philipp Sigismund, Bischof von Verden und Osnabrück, verdankt. Der Herzog herrschte von 1589 bis 1623 über den Verwaltungsbezirk Amt Syke. In den 1850er Jahren wurde das ursprünglich fast 33 Meter lange Kornzinshaus gekürzt. Außerdem entfernte man das überwiegend aus Fachwerk bestehende Obergeschoss.

Als Folge der Absetzung des Welfenherzogs Heinrich des Löwen durch den Staufenkaiser Barbarossa entstand um 1200 an der Weser die Grafschaft Hoya. Die Hoyaer Grafen verlegten ihre Residenz bald nach Nienburg und erwarben Ländereien westlich der Weser so auch Syke.

In der Weserbrückenliste von um 1225, die den Ort erstmals erwähnt, taucht die heute gültige Version des Namens auf. Die Schreibweise hat sich mehrfach geändert. In einer Landkarte von 1768 bis 1773 steht Sycke, während westlich das Sieksche Feld und nördlich die Syker Riede liegen.

1350 und 1464 wütete die Pest, die nur wenige Einwohner von Syke überlebten. 1423 wurde Syke durch die Oldenburger Grafen geplündert. 1520 wurde Syke Flecken. 1525 erreichte die Reformation den Ort.

Neuzeit

1582 fiel die verwaiste Grafschaft an die Herzöge von Celle-Lüneburg. Sie waren von 1692 bis 1815 Kurfürsten (Braunschweig-Lüneburg bzw. Hannover) und bis 1866 Könige vom Königreich Hannover.

Während des Dreißigjährigen Krieges (1618–1648) wurde 1628 von Truppen der Katholischen Liga unter dem Feldherrn Tilly gebrandschatzt. Ebenso verwüsteten die Dänen und die Katholische Liga den Ort.

1718 erhielt Syke das Marktrecht. Im gleichen Jahr fiel Syke einem durch Blitzeinschlag verursachten Brand zum Opfer. 1740 wurde Syke Poststation mit Relaisstation.

Während der Besetzung durch die Franzosen unter Napoleon (1803–1813) gehörte das Territorium beidseits der Weser mit Syke zu Frankreich. Für Napoleons Russlandfeldzug wurden Syker für die Grande Armée der Franzosen rekrutiert. Während der Einquartierung französischer Soldaten brannten am 2. April 1808 in Syke 83 Gebäude nieder, nur wenige Häuser blieben vom Feuer verschont.

1866 wurde Syke preußisch als Teil der Provinz Hannover. 1885 wurde der Kreis Syke durch Zusammenlegung der Ämter Freudenberg und Syke gebildet und Sitz eines Landrates.

Ab 1873 bekam Syke seinen Bahnhof mit dem Bau der Strecke Osnabrück–Bremen als Teil der Hamburg-Venloer Eisenbahn. 1900 wurde eine Schmalspurbahn nach Hoya gebaut, die erst 1965 auf Normalspur umgespurt wurde.

Der Flecken Syke lag am westlichen Hacheufer: am östlichen Hacheufer die Kolonie Syke, die aus einer 1790 gegründeten bäuerlichen Siedlung hervorgegangen war. 1897 wurde die Kolonie Syke mit dem Flecken Syke vereinigt. 1929 erhielt Syke das Stadtrecht.1900 hatte Syke 2000 Einwohner.

Durch die preußische Verwaltungsreform von 1932 wurde Syke Kreisstadt des neu gebildeten Landkreises Grafschaft Hoya, der aus der Zusammenlegung des Landkreises Hoya und des Landkreises Syke entstand. 1946 wurde Syke Teil des neu gegründeten Landes Niedersachsen. Mit der Flüchtlingswelle nach dem Zweiten Weltkrieg verdoppelte sich die Einwohnerzahl 1945. 1974 entstand die heutige Stadt aus der bisherigen Stadt Syke und zwölf bis dahin selbstständigen Umlandgemeinden. Bis 1977 war Syke Kreisstadt des Landkreises Grafschaft Hoya. Nach der Kreisreform 1977/78 befand sich eine große Außenstelle der Verwaltung des Landkreis Diepholz in Syke. 2004 zentralisierte der Landkreis seine Verwaltung in Diepholz. Im ehemaligen Syker Kreishaus haben sich andere Behörden und Einrichtungen angesiedelt. Heute befindet sich dort auch eine Zweigstelle des Syker Gymnasiums.

Die Fahrzeughalle des Feuerwehrhauses im Stadtgebiet Syke brannte im Dezember 1994 und erneut im Januar 2009 komplett nieder.

Das Kfz-Kennzeichen des Landkreises Grafschaft Hoya war SY. Nach der Verwaltungsreform 1977 wurde dieser Landkreis unter den Landkreisen Nienburg, Oldenburg und Diepholz aufgeteilt. Da der ehemalige Landkreis Grafschaft Hoya überwiegend landwirtschaftlich geprägt ist, kann man vereinzelt auf landwirtschaftlich genutzte Fahrzeuge bzw. Anhänger treffen, die noch das Kennzeichen SY tragen. Seit April 2018 wird das Autokennzeichen SY wieder ausgegeben.

Eingemeindungen

Am 1. März 1974 wurden die Gemeinden Barrien, Gessel, Gödestorf, Heiligenfelde, Henstedt, Jardinghausen, Okel, Osterholz, Ristedt, Schnepke, Steimke und Wachendorf eingegliedert und sind weiterhin Stadtteile von Syke.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
1961 16.203
1970 17.013
1979 19.413
1987 18.796
1992 21.411
1997 23.340
2002 23.786
2007 24.527
2008 24.425
Jahr Einwohner
2009 24.401
2010 24.341
2011 24.279
2012 23.669
2013 23.666
2014 23.734
2015 24.018
2016 24.298
2017 24.346
(1961 am 6. Juni und 1970 am 27. Mai, jeweils in den heutigen Grenzen, ab 1987 jeweils am 31. Dezember)

Politik

Stadtrat

Am 11. September 2016 wurden in Niedersachsen neue Kommunalparlamente gewählt. Der Syker Stadtrat hat 31 Sitze (inklusive Bürgermeisterin). Entsprechend dem amtlichen Endergebnis setzt sich der neue Stadtrat wie folgt zusammen:

  • SPD 8 Sitze
  • FWG 8 Sitze
  • CDU 8 Sitze
  • Grüne 4 Sitze
  • Linke 1 Sitz
  • FDP 1 Sitz

Bürgermeister

Seit 26. September 2013 ist Suse Laue Bürgermeisterin der Stadt Syke. Sie ist Mitglied der SPD, trat aber als unabhängige Kandidatin, unterstützt von SPD, Grünen und der Wählergemeinschaft SYKEplus, an. Sie gewann die Bürgermeisterwahl am 22. September 2013 mit 54,3 % gegen drei Mitbewerber. Die Wahlbeteiligung lag bei 72,2 %.

;Bisherige Amtsinhaber der Stadt:

  • ~1820 (fast 30 Jahre): Arthur Christoph Fricke
  • 1932 – 1937: Friedrich Rittmeister
  • 1937 – 1945: Bodo Habild
  • 1941 – 1945: Kommissarische Bürgermeister: Johann Wrede, Friedrich Jürgens
  • 2001 – 2013: Harald Behrens (FDP)
  • seit 2013: Suse Laue (SPD)

Wappen

Blasonierung: Das Wappen der Stadt Syke zeigt im Schild eine aufrecht stehende schwarze Bärentatze mit roten Krallen auf goldenem Grund. Das Motiv ist aus dem Wappen des Grafen von Hoya abgeleitet und ist zum Beispiel auch im Wappen des Landkreises Diepholz und der Städte Bassum, Bruchhausen-Vilsen, Hoya und Sulingen zu finden.

Partnerschaften und Patenschaften

  • Syke übernahm in den 1950er Jahren eine Patenschaft für ehemalige Einwohner der einstigen Kreisstadt Wehlau (seit 1946 Snamensk) in Ostpreußen. Im Syker Kreismuseum findet sich eine „Wehlauer Heimatstube“ mit entsprechenden Exponaten. Jährlich findet hier auch ein Heimattreffen statt.
  • Seit 1973 unterhält Syke eine Städtepartnerschaft mit dem französischen Canton La Chartre-sur-le-Loir im Département Sarthe.
  • Seit 2006 besteht eine Städtepartnerschaft mit der polnischen Stadt Wąbrzeźno im nördlichen Zentralpolen, etwa 50 km nordöstlich von Toruń in der Wojewodschaft Kujawien-Pommern.
  • Seit Anfang der 1990er Jahre gibt es freundschaftliche Kontakte zur polnischen Stadt Brodnica, die ebenfalls in der Wojewodschaft Kujawien-Pommern liegt.
  • Das Gymnasium Syke pflegt einen regelmäßigen Schüleraustausch mit dem Gymnasium in Brodnica und der russischen Stadt Nischni Nowgorod.
  • Syke ist im Kommunalverbund Niedersachsen/Bremen vertreten.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Theater und Musik

  • Das Syker Theater an der La-Chartre-Straße wurde 1964 als baulicher Bestandteil des Gymnasiums Syke fertiggestellt. Es hat 589 Sitzplätze, über ein eigenes Ensemble verfügt es nicht.
  • Das Moderne Orchester Syke ist eines der wenigen sinfonischen Blasorchester Norddeutschlands. Es errang in internationalen musikalischen Wettbewerben zahlreiche Preise und veranstaltet regelmäßig Konzerte in der Region. Ein kultureller Höhepunkt ist das alljährliche Konzert im Theater an der La-Chartre-Straße.
  • Die Kulturinitiativen Jazz Folk Klassik in Syke e. V. und Rüttelschuh in der Wassermühle e. V. veranstalten regelmäßig Konzerte mit den Schwerpunkten Jazz, Folk, Blues, Klassik und Liedermacher. In Anlehnung an die Syker Songtage, die in den 1970er Jahren stattfanden, wurde 2003 ein neues Festivalkonzept Jazz Folk & Bike Syke entwickelt, das 2004 den Niedersächsischen Tourismuspreis erhielt.
  • Der Gesangverein „Germania“ Syke von 1846 wurde 2015 aufgelöst.

Museen

  • Das Kreismuseum in Syke (Ortsausgang Richtung Bremen, links von der Bundesstraße 6) ist ein Heimat- und Freilichtmuseum. Ausstellungsschwerpunkte sind Handwerk, bäuerliche Produktionsmethoden, Hauswirtschaft, Kulturgeschichte, Vor- und Frühgeschichte und Naturkunde. Das Museum besteht seit 1937 und entstand aus einem 1747 errichteten Bauernhaus.
  • Im Ortsteil Henstedt gibt das privat betriebene Henstedter Dorfmuseum. Hier werden Exponate mit Ortsbezug ausgestellt. Zum Dorfmuseum gehört auch ein original eingerichteter Luftschutzraum, der bis 1945 von mehreren Familien benutzt wurde.

Kunst

  • Das Syker Vorwerk – Zentrum für zeitgenössische Kunst befindet sich in einem der ältesten Häuser der Stadt Syke, dem Beamtenwohnhaus des Vorwerks. Das Vorwerk wurde 1580 aus dem Amtshof ausgegliedert und am Rande des Friedeholzes aufgebaut. Um 1790 wurde das Vorwerk fast vollständig aufgelöst und die meisten Gebäude abgetragen. Relikte des weitläufigen Wirtschaftshofes sind das Beamtenwohnhaus von 1728, das Brauhaus von 1736 und das Kutscherhaus von 1783. Das heutige Vorwerk war früher Wohnsitz der Amtmänner des Amtes Syke und in der neueren Zeit der jeweiligen Landräte und Oberkreisdirektoren der Landkreise Grafschaft Hoya und später des Landkreises Diepholz. 2002, nach Auszug des letzten Oberkreisdirektors im. wurde das unter Denkmalschutz stehende Gebäude von der Gemeinnützigen Stiftung Kreissparkasse Syke übernommen, saniert und im September 2007 als Zentrum für zeitgenössische Kunst eröffnet. Die Ausstellungsfläche umfasst 400 m² auf zwei Etagen. Im Wechsel von thematischen Gruppenausstellungen und Einzelausstellungen werden Werke von zeitgenössischen Künstlern aus dem In- und Ausland, sowie auch aus der Region gezeigt. In der Sammlung des Syker Vorwerks befinden sich bisher Arbeiten des Syker Bildhauers Louis Niebuhr und seiner Frau Beate Zitzlaff sowie 60 Bilder des Diepholzer und Düsseldorfer Künstlers Hans-Albert Walter. Beide Künstler sind Träger des Kulturpreises des Landkreises Diepholz.

Bauwerke

Zu den bekannten Gebäuden Sykes zählen das Vorwerk und der Syker Amtshof mit den Überresten eines mittelalterlichen Ringwalls und dem Kornzinshaus von 1592. Innerhalb des Amtshofs befindet sich der Sitz des Amtsgerichts Syke.

Die stadtbildprägende evangelisch-lutherische Christuskirche steht direkt an der Bundesstraße 6.

Bei der Westeinfahrt ist das villaähnliche Wohngebäude der stadtbekannten Finkenburg auf dem Finkenberg sichtbar.

Stadtarchiv

Das Stadtarchiv ist das Verwaltungsarchiv der Stadt. Im Stadtarchiv stehen Akten, Karten, Urkunden, Nachlässe und alte Ausgaben der regionalen Zeitungen zur Einsicht. Untergebracht sind diese Unikate – dieses Kulturgut – im Rathaus, Hinrich-Hanno-Platz 1.

Jüdischer Friedhof

Der Jüdische Friedhof in Syke ist ein Kulturdenkmal. Er ist einer von acht gut erhaltenen jüdischen Friedhöfen im Landkreis Diepholz. Auf dem Friedhof zwischen Hohe Straße und Lindhofhöhe befinden sich 35 Grabsteine von 1836 bis 1935.

Naturschutzgebiete

  • In Barrien, in Gessel und in Schnepke gibt es Schlatts, unter Naturschutz stehende Klein-Biotope.
  • Im Syker Stadtgebiet gibt es sechs ausgewiesene Naturschutzgebiete (NSG):
    • NSG Schnepker Schlatt (HA 6; 5 ha)
    • NSG Okeler Sandgrube (HA 160; 3,6 ha)
    • NSG Boltenmoor (HA 181; 13,3 ha)
    • NSG Wachendorfer/Gödestorfer Bruch (HA 199; 195 ha)
    • NSG Amphibienbiotop Friedeholzer Schlatt (HA 206; 18,8 ha)
    • NSG Hachetal und Freidorfer Hachetal (HA 248; 261,8 ha)

Baudenkmäler

In Syke gibt es 109 Baudenkmale. Für die Restaurierung eines Wirtschaftsgebäudes der ehemaligen Posthalterei wurde die private Initiative „Rund ums Syker Rathaus e. V.“ 2011 mit dem Niedersachsenpreis für Bürgerengagement ausgezeichnet.

Wälder und Parks

Östlich des Stadtkerns von Syke befindet sich das Friedeholz, ein überwiegend mit Buchen und großen, stark duftenden Douglasien besetzter Staatsforst. In dem Wald befindet sich ein bronzezeitliches Hügelgräberfeld. Im Jahr 2010 wurden auf einer Fläche von 4,5 Hektar im Friedeholz 2.500 Berg-Ahorn-Setzlinge gepflanzt. Südwestlich von Syke befindet sich der Staatsforst Westermark mit einem Abenteuerspielplatz.

Im Syker Kernbereich gibt es zwei Parks: den Mühlenteichpark und den Europagarten. Im Syker Ortsteil Barrien existiert das parkähnliche Mühlenteichgelände.

  • Im Edgar-Deichmann-Park, benannt nach einem Syker Ehrenbürger, direkt an der Hache, findet sich seit 2006 mindestens je ein Exemplar der Baumarten, die in der Liste Baum des Jahres aufgeführt sind. Diese Bäume sind gekennzeichnet. Bis zum Oktober 2016 hieß er Mühlenteichpark.
  • Der Europagarten an der Straße Zum Hachepark versteht sich als ein Kunst- und Kulturprojekt. Es ist eine Kombination aus Biotop, diversen Kunstwerken Syker Künstler und einer Konzertmuschel. Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Syke, Syker Künstler, der Europa-Union Kreisverband Diepholz und des BUND; es ist quasi ein Gesamtkunstwerk mit multifunktionalem Charakter: Kunst – Kultur – Natur.
  • Das Barrier Mühlenteichgelände südlich der dortigen Wassermühle mit einem Rundweg, dem ''Heinrich-Schmidt-Barrien-Weg'', ist ein Wildpark mit seinem Wildwuchs und einem Rundweg, der Blicke auf Barrien, ins Hachetal nach Syke und nach Gessel gewährt.
  • Zwischen dem Syker Friedeholz und Barrien hinter einem Möbelhaus befindet sich seit 2014 das etwa zwei Hektar große Arboretum Syke mit knapp 70 Bäumen weitgehend einheimischer Arten.

Kunst im öffentlichen Raum

In Syke befinden sich viele unterschiedliche Skulpturen und Objekte:

  • Im Forum der Hacheschule befinden sich Wandbilder/Bildobjekte des Schweringer Künstlers Gottlieb Pot d’Or (1905–1978) von 1966
  • Im Kreishaus Syke ist das Wandbild Ritter und Äbtissin (Metall mit Email; um 1970) von Gottlieb Pot d’Or. Die Schabracke des Pferdes, auf dem der Ritter sitzt, trägt die Wappen der Gemeinden im damaligen Landkreis Grafschaft Hoya.
  • Auf der „Steinwiese“ (Steinplatz) am Gymnasium stehen sechs Marmorskulpturen, die 1991 im Rahmen eines internationalen Bildhauersymposions unter dem Titel Formen für Europa – Formen aus Stein von sechs renommierten Bildhauern aus fünf Nationen (Miguel Ausili, Italien; Ioanna Filippidu, Griechenland; Janez Lenassi, ehem. Jugoslawien; Louis Niebuhr, Deutschland; Jiri Seifert, ehem. Tschechoslowakei; Werner Stötzer, Deutschland) geschaffen wurden.
  • Auf dem Gelände der ehem. Kreisverwaltung vor dem Verkehrsamt (Kornzinshaus) steht seit 1996 die Marmorskulptur Non-Stop des Sykers Louis Niebuhr. Sie ist 1988 anlässlich des Internationalen Bildhauersymposiums in Berlin entstanden.
  • In der Syker Innenstadt steht die Bronzeskulptur Wächter (1994) und der Reliefkörper Stadtleben (1995) des Sykers Andreas Frömberg.
  • Im Syker Friedeholz befindet sich der Kunstbereich Wald-Weg-Zeichen mit Kunstobjekten aus Holz von Regine Hawellek (Zwei, 2006), Ulrike Gölner (Die Welle, 2007), Adam (Handzeichen), Pablo Hirndorf (aRound, 2010), Reinhard Osiander (Hirsch, 2011), Markus Keuler (Waldtaucher, 2012), Uwe Schloen ("Tankstelle", 2015). Auch der Fantasieplatz (2005) des Sykers Detlef Fritz Voges mit 23 farbig gefassten Objekten aus Douglasie gehört zu den Wald-Weg-Zeichen. Die Kunstinstallation ist zum Begehen, Berühren, Anschauen und Nachdenken für große und für kleine Leute. Die Objekte Doppeldelta und Kernschnitte polar – bipolar (2001) von Louis Niebuhr und Zeichen (2003) von Eckhard Wesche (1947–2011) sind aus Sicherheitsgründen abgebaut worden.
  • Auf dem Mühlendamm vor der Kreissparkasse steht eine Bärengruppe aus Bronze von Holger Voigts (1987).
  • Auf dem Rathausplatz vor der Christuskirche befindet sich ein Mahnmal (Stahl, 1999) von Elsa Töbelmann und Henning Greve für die verfolgten und ermordeten jüdischen Mitbürger Sykes.
  • Auf dem Gelände des Kreismuseums an der Bundesstraße stehen sechs unter anderem diverse Objekte von Rita Bieler (Steinhaus, 1992), Heidrun Kohnert (Tor, 1996), Heike Michaela Walter (drei Einzelobjekte, 1998), Erika Harjes (Ins Gespräch kommen, 2003) und Anke Nesemann (Pferdekopf, 2005). Zum sogenannten Krendel hin ist eine Installation aus Eichenholz (2001) von Nicola Dormagen, die aus zahlreichen Einzelelementen besteht und an überdimensionale Kinderbauklötze erinnert.
  • Auf dem Gelände des Finanzamtes stehen eine Bronze-Plastik von Jürgen Cominotto und eine Steinplastik von Karl Wientzek (jeweils 1984).
  • Vor der Oldenburgischen Landesbank in der Hauptstraße befindet sich ein Brunnen mit Steinkugeln (1984).
  • Auf dem Barrier Friedhof steht eine Stahlskulptur (2005) von Elsa Töbelmann und Henning Greve zur Erinnerung an die 25 Babys von osteuropäischen Fremdarbeiterinnen. Die Babys kamen 1944/45 in einem sogenannten „Polenkinderheim“, das die Nationalsozialisten in Barrien eingerichtet hatten, zu Tode und wurden auf dem Barrier Friedhof bestattet.
  • Auf dem Gelände des „Syker Vorwerks“ sind Holz- und Keramikskulpturen von folgenden Künstler/Innen zu sehen: Rita Bieler: Wegzeichen Wiese, Park und Garten (Terrakotta, 2003), Heike Michaela Walter: Bienenbeet (Installation aus 5 Terrakotta-Objekten und Blumenbeet, 2010), Emmanuel Eni: Blatt Geist Totem (Douglasie, Terrakotta, Spiegelglas, 2011) und Detlef Fritz Voges: Der Amtmann (Douglasie, farbig gefasst, 2011).

Briefmarke

Die Syke-Halbierung ist eine philatelistische Besonderheit von 1872/73. Sie wird unter Philatelisten mit bis zu 261.000 € gehandelt.

Wirtschaft und Verkehr

Ansässige Unternehmen

Wichtige Industriezweige umfassen den Maschinenbau und die Labortechnik. Weitere Unternehmen befassen sich mit dem Natursteingroßhandel, Hausbau und Viehverwertung. Zudem ist Syke Sitz regionaler Behörden. In Syke befindet sich das Verlags- und Druckhaus der Kreiszeitung Verlagsgesellschaft, einem zentralen Knotenpunkt in dem verzweigten Zeitungsimperium des Dirk Ippen.

Verkehr

  • Syke ist zu erreichen über die Bundesstraße 6 zwischen Bremen und Hannover oder über die Bundesautobahn 1 (Hansalinie) bei den Abfahrten Groß-Mackenstedt, Brinkum oder Weyhe.
  • Der Flughafen Bremen liegt 20 km entfernt.
  • Syke liegt an der Bahnstrecke Wanne-Eickel–Hamburg. Am größten Syker Bahnhof halten Regional-Express-Züge der Linie RE 9 Osnabrück-Bremen-Bremerhaven-Lehe und die Bahnen der Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen auf der Linie RS 2 (Bremenhaven-Lehe–Twistringen). Am Haltepunkt Syke-Barrien halten die Bahnen der Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen auf der Linie RS 2. In der Zukunft fährt die Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen alle 30 Min von Syke nach Bremerhaven-Lehe. Der Syker Bahnhof hat mit täglich 3200 Ein- und Aussteigern die höchsten Fahrgastzahlen im Landkreis.
  • Die Strecke von Syke nach Eystrup wurde 2006/07 zwischen dem Syker Bahnhof und dem Stadtteil Syke-Heiligenfelde instand gesetzt. Seit 2007 verkehrt zwischen Syke und Eystrup an einigen Tagen im Jahr als touristischer Zug der Kaffkieker, der von den Verkehrsbetrieben Grafschaft Hoya (VGH) in Kooperation mit dem Deutschen Eisenbahn-Verein und der Mittelweserbahn betrieben wird. Zudem verkehren hier kleine Güterzüge. Die Bahnübergänge auf der Strecke wurden im Juli/August 2008 mit moderner Sicherungstechnik ausgerüstet, deren Abnahme durch das Eisenbahn-Bundesamt am 9. Oktober 2008 erfolgte. Während des Brokser Heiratsmarktes fahren auf der Strecke die Züge der Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser.
  • Das Stadtgebiet wird per Bus von dem Syker Bürgerbus abgefahren, der hier auf drei Linien fährt.
  • Syke wurde im Juni 2005 zur fahrradfreundlichsten Kommune Niedersachsens gewählt.

Infrastruktur

Allgemein

  • Rathaus Syke (Stadtverwaltung) mit Bürgerbüro, Hinrich-Hanno-Platz 1
  • Stadtbibliothek Syke, Hinrich-Hanno-Platz 1
  • Freiwillige Feuerwehr Syke besteht aus zehn Ortsfeuerwehren: Schwerpunktfeuerwehr Syke und vier Stützpunktfeuerwehren in Barrien, Gödestorf-Osterholz-Schnepke, Heiligenfelde und Ristedt und fünf Feuerwehren mit Grundausstattung in Gessel, Henstedt, Jardinghausen, Okel und Wachendorf.
  • THW Ortsverband Syke des Technischen Hilfswerkes mit zwei Bergungsgruppen, einer Fachgruppe Beleuchtung und einer Jugendgruppe
  • Deutsche Rote Kreuz (DRK) als Teil der Schnellen Einsatzgruppe Nord (SEG) des Landkreises Diepholz.

Bildung

  • Grundschule am Lindhof, Syke
  • Grundschule Barrien
  • Astrid-Lindgren-Grundschule, Heiligenfelde
  • Hacheschule (Förderschule), Syke
  • Erlenschule, staatlich anerkannte Tagesbildungsstätte, Syke
  • Ganztagshauptschule mit Realschulzweig „GTS 2001“, Syke
  • Realschule Syke
  • Gymnasium Syke
  • Berufsbildende Schulen des Landkreises Diepholz
  • Fachwirtschaftsschule Syke 1. und 2. Jahr
  • Fachgymnasium Syke mit den Richtungen Gesundheitswesen, Technik und Wirtschaft

Sport

;Einrichtungen

  • Drei Sporthallen, die eine Tribüne besitzen.
  • Hallenbäder in Syke, Am Lindhof, Am Riederdamm und Barrien, Glockenstraße
  • Freibad Syke im Friedeholz beim Kreismuseum
  • Die zwei größten Stadien sind im Syker Zentrum das Waldstadion und in der Neustadt das Hachestadion.

;Vereine

  • Die Breitensportarten wie Fußball, Handball, Badminton, Basketball, Gymnastik, Leichtathletik, Hockey, Reiten, Schwimmen, Tennis, Tischtennis, Turnen, Volleyball, Wasserball werden angeboten, aber auch Boxen, asiatische Kampfsportarten wie Aikido, Judo und Karate, Golf auf einem 27-Loch Golfplatz und Tanzsport.
  • Angelsportverein Syke, Barrier Tennis-Club, Dorf- und Schießsportgemeinschaft Leerßen, FC Gessel-Leerßen, FC Syke 01, Flugsportverein Albatros, Golfclub Syke, Reit- und Fahrverein Okel und Umgebung, Schießsportkameradschaft Syke, Schützenvereine Barrien, Gödestorf, Hfelde, Okel, Osterholz, Ristedt, Schnepke und Syke, Segelsportverein Wiking, Sportverein Heiligenfelde, Stadtsportring, Tennisverein Syke, TSG Osterholz-Gödestorf-Schnepke, TSV Barrien, Turn- und Sportverein Okel, Turn- und Sportverein Syke
  • Die Lateinformation des TSC Hansa Syke tanzte in der Saison 2005/2006 in der 2. Bundesliga.

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

  • 1978: Roland Lebrun (* 1918; † 22. Januar 2006). Bürgermeister der Partnerstadt La Chartre. Verleihung anlässlich des fünfjährigen Bestehens der Städtepartnerschaft; für seine unermüdliche Unterstützung der Bemühungen um eine Aufarbeitung der historischen Wunden zwischen Deutschen und Franzosen.
  • 1993: Josette Ribot. Lehrerin am College in der Partnerstadt La Chartre. Verleihung anlässlich des zwanzigjährigen Bestehens der Städtepartnerschaft.
  • 2006: Edgar Deichmann (* 1913). Unter dem Druck des Nationalsozialismus war Edgar Deichmann 1937 nach Brasilien ausgewandert; Teile seiner Familie starben in deutschen Konzentrationslagern. Er besuchte Syke in den 1970er Jahren und nahm den Dialog mit Schülern und jungen Menschen auf, um für Toleranz zu werben. Er nahm die Ehrung stellvertretend für alle Syker Juden an, die die Zeit des Holocaust nicht überlebt haben.

Söhne und Töchter der Stadt

  • Wilhelm Albrecht (1821–1896), nationalliberaler Reichstagsabgeordneter
  • Anneliese Kiehne-Tecklenburg (* 1925), plattdeutsche Autorin
  • Louis Niebuhr (* 1936), Bildhauer
  • Ursel Meyer-Wolf (* 1944), plattdeutsche Autorin
  • Fritz Vehring (* 1944), Künstler (Keramik) und Hochschullehrer; 1998 Kulturpreis des Landkreises Diepholz
  • Andreas Frömberg (1954–2018), Bildhauer
  • Gabriele Ullrich (* 1960), Autorin

Weitere Persönlichkeiten

  • Heinrich Schmidt-Barrien (1902–1996), Dichter
  • Willi Seibert (1908–1976), SS-Standartenführer, verurteilter Kriegsverbrecher, wohnte 1956–1976 in Syke.
  • Rudi Carrell (1934–2006), niederländischer Showmaster und Entertainer; wohnte 1981–2006 im Ortsteil Wachendorf
  • Traute Brüggebors (* 1942), Lehrerin und niederdeutsche Autorin; lebt in Syke
  • Vera Vehring (* 1944), Keramikerin, 1998: Kulturpreis des Landkreises Diepholz
  • Elsa Töbelmann (* 1953), Bildhauerin
  • Henning Greve (* 1954), Bildhauer
  • Reinhold Beckmann (* 1956), Fernsehmoderator und Fußballkommentator, machte in Syke das Abitur
  • Hermann Greve (* 1957), Autor und Leiter des Stadtarchivs
  • Ulf Kaack (* 1964), Schriftsteller und Journalist, lebte bis 2011 in Syke
  • Vera Jürgens (* 1969), Schach-Großmeister der Frauen
  • Baba Saad (* 1985), Rapper, wohnte ab 1994 zunächst in Syke
  • Jan Nolte (* 1988), Politiker (AfD), Mitglied des Deutschen Bundestages, wuchs in Syke auf
  • Timo Perthel (* 1989), Fußballer, spielte in seiner Jugend für den TuS Syke

Weblinks

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Syke

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