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Ochsenfurt
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Stadt Ochsenfurt
Hauptstr. 42
97199 Ochsenfurt

http://www.ochsenfurt.de

Ochsenfurt

160pxAbb. 1 Wappen von Ochsenfurt
Basisdaten
Bundesland Bayern
Höhe 187 m
PLZ 97199
Vorwahl 09331
Gliederung 16 Stadtteile
Website www.ochsenfurt.de
Bürgermeister Peter Juks (UWG)

Ochsenfurt ist eine Stadt im unterfränkischen Landkreis Würzburg und liegt im südlichen Maindreieck. Die historische Altstadt verfügt über eine weitgehend erhaltene mittelalterliche Befestigungsanlage mit zahlreichen Türmen und Stadttoren. Ochsenfurt gehörte früher dem Domkapitel in Würzburg.

Geografie

Geografische Lage

Ochsenfurt gehört zum Landkreis Würzburg in Unterfranken.

Es liegt mit seiner Altstadt am linken Ufer des Mains westlich an der Südspitze des Maindreiecks, also südöstlich von Würzburg und südwestlich von Kitzingen. Der bedeutendste der kleinen Mainzuflüsse in seiner Gemarkung ist der einen Kilometer mainabwärts der Altstadt von links mündende Thierbach. Weitere Bäche haben in die Hänge des Maintals Klingen eingeschnitten. Die Stadt ist von vielen Weinbergen umgeben und wirtschaftliches Zentrum der fruchtbaren Agrarregion Ochsenfurter Gau.

Stadtgliederung

Die Stadtgemeinde Ochsenfurt umfasst 16 Stadtteile:

  • Ochsenfurt
  • Blunzenmühle
  • Darstadt
  • Erlach
  • Fuchsenmühle
  • Goßmannsdorf
  • Hohestadt
  • Hopferstadt
  • Kaltenhof
  • Kleinochsenfurt
  • Mönchsmühle
  • Oelmühle
  • Rothmühle
  • Scheckenmühle
  • Tückelhausen
  • Zeubelried

Hohestadt

Hohestadt liegt südwestlich und nahe der Kernstadt auf 275 m Meereshöhe am Rand der Hochfläche über den Tälern von Main und Thierbach. Es hat 668 Einwohner (30. Dezember 2010). Am 1. Juli 1971 wurde Hohestadt als eines der ersten umliegenden Dörfer eingemeindet.

Neben dem Altort und der Siedlung mit den Blumennamen verfügt die Gemarkung über ein nicht unbedeutendes Gewerbegebiet mit u. a. folgenden Firmen: Maschinenfabrik Kinkele, Kneipp GmbH, Fa. Herrhammer, Triltsch Druck und digitale Medien.

Außerdem gibt es einen Kindergarten

Tückelhausen

Tückelhausen liegt südwestlich von Ochsenfurt am Thierbach und wird von 294 Menschen (30. Dezember 2010) bewohnt. Der Ort geht zurück auf das Kloster Tückelhausen des Kartäuserordens. Die Kirche stammt aus dem 18. Jahrhundert. Mit der Säkularisation 1803 wurde das Kloster aufgelöst, die Mönchszellen wurden in Wohnungen umgewandelt. Das Dorf besitzt noch eine klosterähnliche Struktur und ein Kartäuser-Museum. Am 1. Juli 1972 wurde Tückelhausen ein Stadtteil von Ochsenfurt.

Goßmannsdorf

Goßmannsdorf liegt flussabwärts von Ochsenfurt am linken Mainufer und hat einen Haltepunkt an der Eisenbahnlinie. Seit dem 1. Juli 1972 ist das Dorf ein Stadtteil von Ochsenfurt. Goßmannsdorf hat 1081 Einwohner (30. Dezember 2010).

Darstadt

Der westlichste Stadtteil, Darstadt (203 Einwohner), liegt auf der Höhe des Ochsenfurter Gaus und wird vom Saarbach durchflossen, der sich am östlichen Dorfrand mit dem Muckenbach zum Schafbach vereinigt, der bei Goßmannsdorf in den Main mündet. Es gehört seit dem 1. Januar 1972 zur Stadt.

Hopferstadt

Hopferstadt ist der südlichste Stadtteil von Ochsenfurt und liegt auf der Hochfläche des Ochsenfurter Gaus. Es hat 672 Bewohner (30. Dezember 2010). Als letztes Dorf wurde es am 1. Mai 1978 eingemeindet. Die bei Hopferstadt gelegene mittelneolithische doppelte Kreisgrabenanlage zählt zu den größten derartigen Anlagen in Deutschland.

Kleinochsenfurt

Kleinochsenfurt liegt etwas flussabwärts von Ochsenfurt am gegenüberliegenden Mainufer. Bis ins 13. Jahrhundert war es nicht eindeutig von Ochsenfurt getrennt. Am 1. Juli 1971 wurde es eingemeindet. Das Dorf grenzt direkt an die Stadt. In Kleinochsenfurt leben 1209 Einwohner (30. Dezember 2010).Als örtliche Vereinigung besteht der Sportverein Kleinochsenfurt 1929/49 e. V.

Zeubelried

Zeubelried liegt auf der Hochfläche des Maindreiecks nördlich von Ochsenfurt und hat 200 Einwohner. (30. Dezember 2010). Es wurde am 1. Juli 1971 eingemeindet. Bekannt in der Umgebung ist das Zeubelrieder „Linsenspitzer-Fest“, welches immer am dritten Wochenende im August stattfindet. Veranstalter ist die Freiwillige Feuerwehr und die über die Grenzen des Landkreises hinaus bekannte Musikkapelle „Die Zeubelrieder“. An den beiden Festtagen besuchen mehrere tausend Menschen den Dorfplatz.

Erlach

Erlach liegt drei Kilometer nördlich von Ochsenfurt auf der Hochfläche des Maindreiecks und ist der nördlichste Stadtteil von Ochsenfurt. Es gehört seit dem 1. Juli 1972 zur Stadt. Erlach hat 373 Einwohner (30. Dezember 2010).

Name

Ochsenfurt ist einer von wenigstens sieben nach Furten benannten Orten am Main: Haßfurt, Schweinfurt, Ochsenfurt, Lengfurt (zwischen Marktheidenfeld und Wertheim), Kirschfurt (Ortsteil von Collenberg), Trennfurt (bei Klingenberg) und Frankfurt. Und es ist einer von zwei nach Tieren benannten Furtorten an diesem Fluss.Oxford in England trägt nach Etymologie und Bedeutung den gleichen Namen. Ochsen waren früher sowohl als Zugtiere wie auch als Fleischlieferanten von Bedeutung.

Der griechische Name Bosporos (lat. Bosporus, türkisch Boğaziçi) wird damit auch oft in eine Reihe gestellt, obgleich altgriechisch boūs/βοῦς für jedes erwachsene Rind steht, also Kuh, Stier und Ochse. Gemäß der Legende soll Io den Bosporus als Ochse überquert und so den Namen gegeben haben. Es handelt sich dabei jedoch nur um eine Volksetymologie, da der Bosporus an der flachsten Stelle 13 m tief ist und keine Furt hat.

Geschichte

Bis zum 19. Jahrhundert

Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 725, als im Auftrag von Bonifatius ein Kloster in der Stadt gegründet wurde, in dem u. a. Thekla von Kitzingen Äbtissin war. Möglicherweise befand sich bis ins 11. Jahrhundert in Ochsenfurt ein Königshof. Die Mauern und Türme stammen aus dem 14. Jahrhundert. Seit dieser Zeit war die Stadt Teil des Fürstbistums Würzburg, das auch zum Fränkischen Reichskreis gehörte. Erst mit dem Bau der Brücke 1512 gewann Ochsenfurt auch wirtschaftliche Bedeutung. 1525 kam es während der Bauernkriege zu Aufständen. Das neue Rathaus wurde bereits 1497 fertiggestellt. Die St.- Andreas-Kirche wurde 1288 geweiht. In Ochsenfurt existierte ein mittelalterliches Leprosorium, das vermutlich im 14. Jahrhundert gegründet wurde.

Ochsenfurt fiel 1803 zunächst an Bayern, 1806 an das Großherzogtum Würzburg, mit dem es aber 1813 wieder an Bayern zurückfiel.

20. Jahrhundert

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Mainbrücke teilweise zerstört, die Altstadt blieb aber verschont. Am Kriegsende 1945 wurde die Stadt von den Amerikanern besetzt.

Am 1. Juli 1972 wurde der Landkreis Ochsenfurt aufgelöst. Seitdem gehört die Stadt zum Landkreis Würzburg.

Eingemeindungen

Am 1. Juli 1971 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Hohestadt, Kleinochsenfurt und Zeubelried eingegliedert. Am 1. Januar 1972 kam Darstadt hinzu. Erlach, Goßmannsdorf am Main und Tückelhausen folgten am 1. Juli 1972. Zuletzt kam Hopferstadt am 1. Mai 1978 hinzu.

Politik

Stadtrat

Nach der Kommunalwahl am 16. März 2014 setzt sich der Stadtrat wie folgt zusammen:

Partei /Liste CSU SPD UWG-FW GRÜNE
Sitze 8 6 8 2

Bürgermeister

Erster Bürgermeister ist seit 2014 Peter Juks (UWG). Sein Vorgänger von 2008 bis 2014 war Rainer Friedrich (CSU).

Städtepartnerschaften

seit dem 18. Juni 1983seit dem 12. November 1989seit dem 3. Oktober 1990seit dem 14. Mai 2016

Wirtschaft

Tourismus

Der Main-Radweg und der Main-Tauber-Fränkische Rad-Achter führen durch Ochsenfurt.

Verkehr

Mit dem Hafen Ochsenfurt wird die Stadt an das europäische Wasserstraßennetz angebunden.

Der Bahnhof Ochsenfurt liegt an der Bahnstrecke Treuchtlingen–Würzburg (Kursbuchstrecke 920), einer wichtigen Verkehrsachse im Schienennetz der Deutschen Bahn. Es verkehren im Stundentakt Regionalbahnen, die Ochsenfurt stündlich mit Treuchtlingen sowie mit dem Oberzentrum Würzburg verbinden; nachmittags gibt es annähernd einen Halbstundentakt zwischen Würzburg und Marktbreit. Die Gaubahn von Ochsenfurt über Gaukönigshofen und Röttingen nach Weikersheim und die Stichbahn nach Creglingen wurden stillgelegt und in den 1990er Jahren abgebaut. Mehrere Buslinien verkehren von hier aus insbesondere in den südlichen Landkreis Würzburg. Die Stadt gehört dem Verkehrsverbund Mainfranken (VVM) an, sodass alle Verkehrsmittel des ÖPNV zu einheitlichen Tarifen genutzt werden können.

Über die nahe gelegenen Autobahnen A 7 und A 3 ist Ochsenfurt mit je einer wichtigen Straßenverkehrsachse in Nord-Süd- und Ost-West-Richtung verbunden. Die nächste Anschlussstelle der A 7 befindet sich im ca. acht Kilometer entfernten Marktbreit, die der A 3 ca. zwölf Kilometer nördlich in Eibelstadt. Die Bundesstraße 13 führt durch Ochsenfurt.

Ansässige Unternehmen

Südzucker

In Ochsenfurt betreibt die Südzucker AG Deutschlands derzeit drittgrößte Zuckerfabrik. Entstanden ist die Fabrik 1953. Rund 6200 Landwirte aus der Umgebung liefern jährlich von Mitte September bis Anfang Januar rund 1,5 Millionen Tonnen Zuckerrüben an. (Stand: Januar 2010)Zu dieser Fabrik gehört auch ein 115 Meter hoher Kamin.

Am 17. Juni 2017 kam es auf dem Unternehmensgelände zu einem Großbrand mit mehreren Millionen Euro Schaden. Der Brand einer seit mehreren Jahren als "Provisorium" aus Strohballen errichteten Lärmschutzwand griff auf Gebäude und einen Fördertunnel über.

weitere

  • Der weltweit größte Produzent von Maschinen für die industrielle Kerzenherstellung, Herrhammer, hat seinen Hauptsitz im Ortsteil Hohestadt.
  • Das Maschinenbauunternehmen Kinkele hat seinen Sitz im Ortsteil Hohestadt. Als Zulieferer für Maschinenbau, Apparatebau, Stahlbau und Fördertechnik setzte das Unternehmen 2008 mit rund 500 Mitarbeitern 76,9 Millionen Euro um.
  • Der Architekt Helmut Knaus gründete im Jahr 1960 das Wohnwagenunternehmen Knaus KG im acht Kilometer entfernten Marktbreit. In der Fertigungsstätte in Ochsenfurt wurde eines der bislang meistverkauften Knaus-Modelle („Südwind“) produziert, bis 1970 die Produktion komplett nach Jandelsbrunn verlagert wurde. Das Knaus-Center und der Knaus-Campingplatz verblieben vom Wohnwagenhersteller, der nun unter dem Namen Knaus Tabbert firmiert.

Rundfunk

In Ochsenfurt befindet sich eine Sendeeinrichtung zur Verbreitung des Radioprogramms von Radio Charivari auf 92,6 MHz mit 50 W ERP.http://fmscan.org/transmitter.php?i=2000695

Bildungseinrichtungen

  • Grundschule Ochsenfurt
  • Grundschule Goßmannsdorf
  • Mittelschule Ochsenfurt mit Mittlere-Reife-Zug, offene und gebundene Ganztagsschule
  • Realschule am Maindreieck
  • Berufsschule Ochsenfurt-Kitzingen
  • staatliche Berufsfachschule für Kinderpflege
  • staatliche Berufsfachschule für Hauswirtschaft
  • VHS Volkshochschule Ochsenfurt
  • Stadtbibliothek

Bauwerke

Kirchen

  • katholisch
    • Stadtpfarrkirche St. Andreas
    • Michaelskapelle
    • Kreuzkirche, ehemals Spitalkirche
    • Wolfgangskapelle
    • St. Thekla (Bärental/ Lindhart)
    • Maria-Schnee (Kleinochsenfurt)
    • St. Burkard (Westsiedlung)
  • evangelisch
    • Christuskirche ()
    • *Johanneskirche (Erlach)
  • Evangelisch-freikirchliche Gemeinde
  • Neuapostolische Kirche
  • St.-Melke-Kirche (syrisch-orthodox)

Profanbauten

  • Neues Rathaus mit Monduhr am Lanzentürmchen
  • Altes Rathaus mit Pranger
  • Domkapitelsches Palatium
  • Schlösschen, nunmehr Heimatmuseum
  • Kastenhof
  • Greisinghaus, nunmehr Trachtenmuseum

Museen

  • Heimatmuseum im Schlösschen
  • Trachtenmuseum im Greisinghaus
  • Kartäusermuseum (Kloster Tückelhausen)
  • Triasmuseum im Stadtteil Kleinochsenfurt
  • Schul-Laden (Schulmuseum)
  • Feuerwehrmuseum
  • Nachlass Foto Knittel (Fotomuseum)

Stadtbefestigung

Ein Großteil der mittelalterlichen Stadtbefestigung mit Ringmauer, Zwingermauer und Stadtgraben ist noch erhalten. Dazu gehören zahlreiche Türme und drei der ursprünglich vier Stadttore.

  • Unteres Tor mit dreifach gesicherter Torbastion, Bollwerk, historischer Freilichtschmiede und modernem Denkmal der tapferen Frauen von Ochsenfurt
  • Oberes Tor: an dem massiven Turm sind noch Klauensteine der ehemaligen Fallgitter zu sehen
  • Klingentor: es war Gefängnis und wurde Jugendherberge
  • Taubenturm am Unteren Tor
  • Dicker Turm und Nikolausturm am Palatium. Der Nikolausturm weist deutliche Spuren des Siebenjährigen Krieges auf.
  • Pulverturm, ehemals Munitionslager und Gefängnis; wird von den örtlichen Pfadfindern genutzt
  • Centturm

Mainbrücken

Alte Mainbrücke

Die Steinpfeiler der Alten Mainbrücke wurden zwischen 1200 und 1350 errichtet. Von 1512 bis 1520 wurde der hölzerne Überbau durch Steinbögen ersetzt. Am 31. März 1945 sprengte die Wehrmacht den mittleren Bogen.

Im Jahre 1957 wurde die Alte Mainbrücke nach Abtrag von zwei Pfeilern mit einem Betonbalken über der Hauptöffnung wiederhergestellt, um einen modernen Schiffsverkehr zu ermöglichen. Im September 2006 wurde das Bauwerk wegen Einsturzgefahr voll gesperrt, und im April 2007 folgte der Abbruch des Betonträgers. Im selben Jahr war der Restabbruch und anschließende Neubau in ähnlicher Form geplant. Nachdem die Bauforschung den historischen Wert des Bauwerks dargestellt und die Brücke auf eine Stufe mit der Alten Mainbrücke in Würzburg und der Steinernen Brücke in Regensburg gestellt hatte, wurde generalsaniert. Mit Fördermitteln des Freistaates Bayern, Zuschüssen des Amtes für Denkmalschutz, des Bundes sowie der Stadt Ochsenfurt wurde die Brücke ab 2010 wiederaufgebaut und Ende Juni 2012 mit einem Mittelteil aus Spannbeton feierlich eingeweiht. Für Fußgänger und Radfahrer wurde für die Zeit des Wiederaufbaus vom Verkehrsverein eine Fährverbindung unterhalb der Brücke eingerichtet. Nach Abschluss der Brückensanierung blieb das Fährschiff ''Nixe'', dessen Weiterverkauf zunächst diskutiert worden war, in Ochsenfurt.

Neue Mainbrücke

Die Neue Mainbrücke wurde 1954 zur Überführung der Bundesstraße 13 errichtet. Die Stahlbrücke musste wegen starker Schäden abgebrochen und durch eine Neukonstruktion ersetzt werden. Ende 2011 wurde das Planfeststellungsverfahren eingeleitet.

Goßmannsdorfer Mainbrücke

Ende Dezember 2009 wurde die Mainbrücke Goßmannsdorf für den Verkehr freigegeben. Sie verbindet die Ortsteile Goßmannsdorf und Kleinochsenfurt und ist ein Teil der Ortsumgehung von Goßmannsdorf. Außerdem soll sie den Verkehr während der Bauarbeiten an den beiden anderen Brücken aufnehmen. Sie dient als Umleitung für die B 13.

Söhne und Töchter der Stadt

  • Hieronymus Dungersheim (1465–1540), katholischer Theologe.
  • Hans Keesebrod (1537–1616), Renaissance-Baumeister, hatte Bürgerrecht in Ochsenfurt, baute 1573 den Marktbrunnen
  • Johann Dauth (1544–1621), Prof. in Leipzig, Autor der Monographie De testamentis tractatus methodicus (1594)
  • Johannes Kassian Speiser (1583–1640), Abt des Benediktinerklosters in Münsterschwarzach
  • Johann Christoph Fesel (1737–1805), Hofmaler der Würzburger Fürstbischöfe
  • Adam Ulsamer (* 1795), Mediziner, Professor der Geburtshilfe in Landshut
  • Johann Eck (1832–1920), Bürgermeister Hopferstadt und Mitglied des Deutschen Reichstags
  • Joseph Roß (1836–1890), Domänenverwalter und Mitglied des Deutschen Reichstags
  • Josef Dünninger (1905–1994), Volkskundler und Philologe, Autor u. a. von „Bildstöcke in Franken“, in Goßmannsdorf geboren
  • Edi Hornischer (1934–2001), Komponist und 47 Jahre lang „dichtender Bürovorsteher“ einer Ochsenfurter Rechtsanwaltskanzlei
  • Manfred Ragati (* 1938), ehem. Bundesvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt
  • Karl Hillenbrand (1950–2014), 1983–1996 Regens im Priesterseminar Würzburg, seit 1996 bis zu seinem plötzlichen Tod Generalvikar der Diözese Würzburg
  • Volkhard Rührig (1953–1990), Schachspieler
  • Paul Lehrieder (* 1959), Politiker (CSU)
  • Klaus Ott (* 1959), Journalist
  • Volkmar Halbleib (* 1964), Politiker (SPD)
  • Christian Reichert (* 1971), Konzertgitarrist
  • Peter Freitag (* 1972), Künstler
  • Tomas Oral (* 1973), Fußballtrainer
  • Robert Garrett (* 1977), Basketball-Nationalspieler
  • Maximilian Götz (* 1986), Rennfahrer

Weblinks

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Ochsenfurt

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