Stadtverwaltung
Neustadt (Orla)
Markt 1
7806 Neustadt

http://www.neustadtanderorla.de

Neustadt an der Orla

160pxAbb. 1 Wappen von Neustadt an der Orla
Basisdaten
Bundesland Thüringen
Höhe 300 m
PLZ 07806
Vorwahl 036481
Website www.neustadtanderorla.de
Bürgermeister Arthur Hoffmann (parteilos)

Neustadt an der Orla ist eine Kleinstadt im Saale-Orla-Kreis im Osten Thüringens.

Geografie

Geografische Lage

Den Zusatz, der Neustadt an der Orla von anderen Neustädten unterscheidet, verdankt die Stadt dem Flüsschen Orla. Es entspringt östlich der Stadt Triptis, fließt zunächst ungefähr 20 Kilometer in westliche Richtung und biegt dann beim 13 km westlich gelegenem Pößneck nach Norden ab. Nach weiteren 15 Kilometern mündet die Orla bei Orlamünde in die Saale. Beide Flüsse geben dem Saale-Orla-Kreis den Namen. Der Fluss Orla und die zartrunden Tafelberge kennzeichnen die Orlasenke, das landschaftliche Gebiet, in das sich Neustadt an der Orla schmiegt. Nördlich der Stadt erstreckt sich das Thüringer Holzland.

Nachbargemeinden

Angrenzende Gemeinden sind (im Uhrzeigersinn) Stanau, Triptis, Rosendorf, Dreitzsch, Schmieritz, Linda b. Neustadt an der Orla, Kospoda, Weira, Lausnitz b. Neustadt an der Orla, Langenorla, Trockenborn-Wolfersdorf.

Stadtgliederung

Ortsteil Fläche Urkundliche Ersterwähnung
Neustadt (Orla) 12,52 km² 16. April 1120
Arnshaugk 0,24 km² 20. März 1252
Breitenhain-Strößwitz 5,57 km² 1. Juni 1320
Börthen 1,25 km² 1378
Lichtenau 2,25 km² 1423
Moderwitz 5,59 km² 16. April 1120
Molbitz mit Döhlen 4,56 km² 1350
Neunhofen 4,54 km² 1071
Gesamt 36,52 km²

Geschichte

Um 1000 entstand auf dem heutigen Gebiet von Neustadt an der Orla die Burg Arnshaugk an der Stelle einer älteren vorgeschichtlichen Anlage. Im Jahr 1120 wurde Nova villa, ein Ort deutscher Gründung, in einer Schenkungsurkunde des thüringischen Grafen Wichmann an das Kloster Kaltenborn erwähnt. Im Zeitraum zwischen 1150 und 1250 wurde die Stadt Neustadt durch die Herren von Lobdeburg gegründet. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Stadt im Jahr 1287.

Im Jahr 1325 waren in Neustadt bereits Stadtmauern vorhanden. Das „Steinerne Haus“ wurde der Stadt im Jahr 1364 als Rathaus vom Landgraf Balthasar geschenkt. Die Stadt machte sich 1400 durch den Bau einer eigenen Pfarrkirche von der Mutterkirche Neunhofen frei. Der Rathausneubau mit Einbeziehung des „Steinernen Hauses“ erfolgte 1465.

Der Neustädter Kreis wurde 1485 gebildet. Von 1471 bis 1490 erfolgte der Neubau des Augustinerklosters mit Klosterkirche. Die Johanniskirche erhielt ihren neuen Altar aus der Werkstatt von Lucas Cranach dem Älteren 1513. Martin Luther besuchte die Stadt mehrmals, 1516 und 1524.

Von 1621 bis 1622 befand sich in der Stadt eine Münzstätte, in der unter den Münzmeistern Hans Treuttner und Christoph Kraft Interimsmünzen (Kippermünzen) vom Groschen bis zum sogenannten Kippertaler zu 60 Groschen geschlagen wurden.

Das Schloss der Stadt wurde nach 1674 durch Herzog Moritz von Sachsen-Zeitz erbaut. Neustadt bekam im Jahr 1708 auf der Postlinie Leipzig-Nürnberg seine erste Poststation. Auf Anordnung August des Starken wurden 1728 zwei kursächsische Postdistanzsäulen, vor dem Triptiser und Neunhöfer Tor, in der Stadt errichtet.

Neustadt an der Orla war 1713 von Hexenverfolgung betroffen. Ein Mann geriet in einen Hexenprozess.

1815 kam Neustadt an der Orla gemeinsam mit einem Großteil des Neustädter Kreises im Zuge eines Beschlusses des Wiener Kongresses an das Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach. Die Neustädter Sparkasse wurde 1823 gegründet, das Städtische Krankenhaus am Eiskellerplatz wurde am 24. Dezember 1851 eröffnet. Eine erste Bahnanbindung erhielt Neustadt mit der Eröffnung der Bahnstrecke Leipzig–Probstzella am 20. Dezember 1871. Die Stadt kam 1922 zum Landkreis Gera.

Am 9. und 10. April 1945 war Neustadt Ziel von US-Bombenangriffen. 28 Tote waren zu beklagen. Am 14. April 1945 marschierten die amerikanischen Besatzungstruppen in Neustadt ein. Die Rote Armee übernahm am 1. Juli des Jahres die Besetzung.

Mit der Bildung des Kreises Pößneck im Jahr 1952 aus Teilen der bisherigen Landkreise Gera, Saalfeld und Ziegenrück kam Neustadt zu diesem hinzu. In Neustadt an der Orla gab es während der Wende erste Demonstrationen am 26. Oktober 1989. Die ersten freien Kommunalwahlen fanden am 6. Mai 1990 statt.

Im Zuge der Kreisreform 1994 kam Neustadt zum Saale-Orla-Kreis. Zum 1. Dezember 2010 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Breitenhain nach Neustadt eingemeindet.

Eingemeindungen

Die erste Eingemeindung erfolgte mit Moderwitz am 1. Juli 1950. Molbitz wurde am 1. Januar 1976 nach Neustadt an der Orla eingemeindet.

Lichtenau mit etwa 200 Einwohnern liegt nordwestlich von Neustadt an der Orla. Die erste urkundliche Erwähnung war im Jahre 1364. Die Kirche wurde 1730 unter Einbeziehung einer älteren Anlage erbaut. Lichtenau wurde am 9. April 1994 in Neustadt an der Orla eingemeindet. Zum selben Zeitpunkt wurde Neunhofen eingegliedert.

Am 1. Dezember 2010 wurde die Gemeinde Breitenhain eingemeindet.

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1981: Stand jeweils 31. Dezember):

1830 bis 1950
  • 1830: 3.731
  • 1834: 4.300
  • 1910: 7.095
  • 1933: 7.890
  • 1939: 7.956
  • 1946: 10.484 1
  • 1950: 10.679 2
1981 bis 1998
  • 1981: 10.791
  • 1984: 10.822
  • 1994: 10.143
  • 1995: 10.043
  • 1996: 9.958
  • 1997: 9.884
  • 1998: 9.769
1999 bis 2005
  • 1999: 9.623
  • 2000: 9.424
  • 2001: 9.333
  • 2002: 9.193
  • 2003: 9.043
  • 2004: 8.966
  • 2005: 8.851
2006 bis 2012
  • 2006: 8.756
  • 2007: 8.674
  • 2008: 8.514
  • 2009: 8.474
  • 2010: 8.625
  • 2011: 8.525
  • 2012: 8.303
ab 2013
  • 2013: 8.230
  • 2014: 8.164
  • 2015: 8.237
Datenquelle ab 1994: Thüringer Landesamt für Statistik1: 29. Oktober
2: 31. August

Politik

Stadtrat

Die Kommunalwahl vom 25. Mai 2014 führte zu folgendem Ergebnis für die Legislaturperiode 2014–2019:

Partei / Liste Sitze +/−
CDU 6 ± 0
Die Linke 5 ± 0
SPD 2 − 1
Bündnis für Neustadt (BfN) 6 ± 0
UBV 1 + 1

Wappen

Das Wappen der Stadt Neustadt an der Orla zeigt auf blauem Grund 3 silberne Türme mit roten Dächern, der mittlere niedriger und breitbedacht zwischen zwei höheren Ecktürmen mit Spitzdächern und goldenen Knäufen. Die Türme sind durch Zinnen miteinander verbunden.Auf dem Mittelturm ein goldener Adler, an der Torstelle ein gelehnter goldener Schild, darin ein aufgerichteter schwarzer Löwe.

Städtepartnerschaften

  • Neustadt an der Orla ist Mitglied der größten internationalen Arbeitsgemeinschaft Neustadt in Europa, in der sich 37 Städte und Gemeinden mit dem Namen Neustadt in sieben europäischen Staaten (Deutschland, Österreich, Ungarn, Tschechische Republik, Slowakei, Polen und Niederlande) zusammengeschlossen haben.
  • Laupheim in Baden-Württemberg
  • Biedenkopf an der Lahn in Hessen
  • Wépion-sur-Meuse (eingemeindet zu Namur) in Belgien
  • Oostduinkerke-aan-Zee (eingemeindet zu Koksijde) in Belgien
  • La Charité-sur-Loire in Frankreich

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Historische Gebäude

  • Rathaus Das bedeutendste Bauwerk am Markt ist das spätgotische Rathaus mit seinen reichen Steinmetzarbeiten. Seit 1464 vereinigte man zwei Gebäudeteile, den östlichen, etwas höheren Bau (bis dahin schon als Rathaus genutzt) und den westlich davon gelegenen Teil (die sogenannte Rathauskapelle) zu dem prachtvollen Gebäude. Beachtenswert sind auch die Tür- und Fenstergewände sowie die kunstvoll gearbeiteten Giebel der Ost- und Südseite. Rechts neben der Freitreppe hängt über einer Spitzbogentür die steinerne Kröte, auf einem Brotlaib sitzend. Hinter diesem Eingangstor befindet sich im ehemaligen Durchgang von der Straße zum Markt eine Ratswaage von 1597.
  • Fleischbänke In einem Durchgang vom Markt zum Kirchplatz findet man die Fleischbänke, eine mittelalterliche Ladenstraße der Fleischer. Von den ehemals siebzehn Verkaufslauben, die beiderseits angeordnet waren, sind noch neun erhalten. Dieses Zeugnis der Volkskunde aus dem Jahr 1475 ist in Europa einmalig und wurde im Jahr 2002 saniert. Die Anlage wurde vor mehr als fünfhundert Jahren zu dem Zwecke geschaffen, dass die Fleischer nur dort und unter Aufsicht eines vom Rat beauftragten Fleischaufsehers Fleisch verkaufen durften. Es wurde streng darüber gewacht, dass die Preise nicht unter- oder überboten wurden, dass die hygienischen Bestimmungen eingehalten und dass die Qualität des Fleisches den Anforderungen entsprach.
  • Lutherhaus Das größte Bürgerhaus am Markt ist das Lutherhaus. In dem im Kern mindestens auf das 15. Jahrhundert zurückgehenden Gebäude soll Martin Luther bei seinen Aufenthalten in Neustadt gewohnt haben. So zumindest wurde es in den 1930er Jahren von der Stadt verbreitet, um Besucher anzulocken. Nach heutigem Wissensstand übernachtete Luther zwar in Neustadt, für einen Aufenthalt im Lutherhaus jedoch fehlen jegliche Belege. Mit seinem steilen Dach und dem schönen Erker beherrscht das Lutherhaus optisch die Ostseite des Marktes. In Richtung der Bundesstraße befindet sich einige Häuser weiter die alte Posthalterei mit dem prachtvollen Eingangsportal.
  • Klosterkirche und Schloss Die auch Schlosskirche genannte Klosterkirche ist der einzige erhaltene Rest des im Dreißigjährigen Krieg zerstörten Augustiner-Eremiten-Klosters und ging aus dessen Klosterkirche hervor. Die das Kirchenschiff trennende Tordurchfahrt wurde mit dem Bau eines Schlosses der Herzöge von Sachsen-Zeitz im südlichen Teil des Geländes 1674 angelegt. Neben der Klosterkirche beginnt der Stadtpark, dessen Zugang ein Herkulesbrunnen ziert. Der Weg führt entlang der alten Stadtmauer bis zum Rest eines Wehrturmes. Der angrenzende Stadtpark entstand aus dem ehemaligen Klostergarten.
  • Stadtkirche St. Johannis Die Stadtkirche St. Johannis wurde in den Jahren zwischen 1471 und 1528 erbaut. Den Innenraum schmückt ein Altarbild aus der Werkstatt von Lucas Cranach d. Ä. Es handelt sich um den einzigen Cranach-Altar, der noch unverändert an seinem ursprünglichen Standort steht. Außerdem ist eine Orgel von Johann Georg Fincke (1726) vorhanden. Zum Glockengeläut gehört die zweitgrößte Glocke Thüringens, „Susanna“, die 1479 auf dem Marktplatz gegossen wurde.
  • Hospitalkirche St. Laurentius Auf dem alten Friedhof steht die Hospitalkirche St. Laurentius, die auf eine im 15. Jahrhundert erwähnte Messkapelle zurückgeht. Ihre heutige Gestalt erhielt sie im Wesentlichen durch bauliche Maßnahmen im 18. Jahrhundert. An ihren Außenwänden wurden zahlreiche historische Grabmale aufgestellt.
  • Postmeilensäulen Die originalgetreuen Nachbildungen der zwei kursächsischen Postmeilensäulen vom Triptiser Tor (Originalsockel vor dem Museum) und Neunhofer Tor werten die Innenstadt auf.
  • Bismarckturm Auf dem Kesselberg nördlich der Stadt wurde 1915 feierlich der 32,65 m hohe Bismarckturm eingeweiht. Zeitweise wurde er nach seinem Erbauer „Adolf-Elle-Turm“ genannt. 1991 wurde der Turm grundlegend saniert, er ist heute ein beliebtes Ausflugsziel. Von der Turmspitze hat der Besucher einen guten Blick auf die Orlasenke.
  • Arnshaugk Der Ortsteil Arnshaugk ist reich an historischer Bausubstanz. Neben der 1249 gestifteten Kapelle und der alten Hofstruktur ist das Neue Schloss von Bedeutung.
  • Kirche in Neunhofen Die Restaurierung der hoch aufragenden, in ihren Anfängen aus dem 12. Jahrhundert stammenden Kirche wurde durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz gefördert. Auf dem umgebenden Kirchhof befindet sich das Erbbegräbnis der Familie von Wurmb-Lausnitz. Den Treppenaufgang schmückt eine Skulptur der Richeza, die als Gründerin der Kirche gilt. In der Mühle von Neunhofen befindet sich ein Taubenturm.

→ Siehe auch Burg Sankt Ilgenhain.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Karneval Die Neustädter freuen sich jedes Jahr auf die „Vier tollen Tage“ des Karnevals. Höhepunkt in jeder Karnevalssession in Duhlendorf, wie Neustadt zu dieser Zeit scherzhaft genannt wird, ist der Karnevalsumzug durch die Innenstadt Neustadts, der stets um 14:00 Uhr am Sonntag vor dem Rosenmontag stattfindet. Tausende Besucher strömen nach Neustadt, um diesen bunt gestalteten Umzug mit unzähligen Wagen, Fußgruppen und Musikkapellen zu sehen.
  • Brunnenfest BORNQUAS Ein altes Brunnenreinigungsfest, dessen Ursprung bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht. Es wird jedes Jahr am dritten Wochenende im Juni gefeiert.
  • Neustädter Musiksommer
  • Adventsmarkt

Sport

  • Zwei der größten Vereine sind der Fußballverein SV Blau-Weiß 90 Neustadt (Orla) sowie der Turnverein TSV Germania 1887 Neustadt an der Orla. Der SV Blau-Weiß 90 Neustadt an der Orla spielt seit der Saison 2010/2011 in der höchsten Thüringer Liga, der Thüringenliga.
  • Ein weiterer Sportverein ist der 1. Billard-Club Neustadt an der Orla 1997 e. V., der einer der erfolgreichsten ostdeutschen Billardvereine ist und den mehrfachen Deutschen Meister Bernd Schneider in seinen Reihen hat. Der 1. BC ist amtierender Thüringenmeister (Liga und Pokal) und spielt seit der Saison 1999/ 2000 durchgehend in der Bundesliga (Mehrkampf) im Carambolage-Billard mit.
  • Ein nennenswerter Verein ist auch der KSV Germania 1990 Neustadt an der Orla. In der Saison 2012/2013 mit einer Frauenmannschaft in der 3. Bundesliga und zwei Männermannschaften und einer Frauenmannschaft in der Landesliga, ist er einer der erfolgreichsten Kegelvereine im Kreis. In der Saison 2014/15 konnte der Verein 2 Mitglieder der Kreismannschafft stellen, die 2. Deutscher Meister in der Jugend wurde.

Wirtschaft und Infrastruktur

Ansässige Unternehmen

Für Neustadt an der Orla sind 672 Gewerbe angemeldet.(Stand: 18. April 2016)

Bildung

  • Staatliches Orlatal-Gymnasium
  • Staatliche Regelschule „Johann Wolfgang von Goethe“
  • Staatliche Grundschule „Friedrich Schiller“
  • Schloss-Schule der Arbeiterwohlfahrt (Gesamtschule)
  • Staatliche Grundschule Neunhofen

Verkehr

Im Osten ist das acht Kilometer entfernte Triptis die nächste größere Stadt mit eigener Autobahnabfahrt (A 9). An diese Autobahn gibt es über die Anschlussstelle Dittersdorf, zehn Kilometer südlich von Neustadt, eine weitere Anbindung. Die Bundesstraße 281 wurde seit 2000 zu einer Schnellstraße ausgebaut, die als Ortsumgehung südlich an Neustadt vorbeiführt. Sie bietet drei Abfahrten in die Stadt. Weiterhin führen Landesstraßen über Stadtroda nach Jena sowie nach Schleiz.

Seit 1871 besteht Anschluss an das Bahnnetz, zunächst auf der Bahnstrecke Gera–Neustadt–Eichicht. Heute fahren im stündlichen Wechsel eine Regionalbahn-Linie EB 33 und ein Regional-Express-Linie EBx12 auf der Strecke Leipzig–Gera–Neustadt–Saalfeld. Damit besteht direkter Anschluss an den ICE-Knotenbahnhof Leipzig.

Vom Busbahnhof gibt es mehrere regionale Busverbindungen, unter anderem nach Jena, Schleiz und Zeulenroda.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

  • Konrad Limmer (1522–1592), Theologe und Reformator
  • Joseph Clauder (1586–1653), evangelischer Theologe, Kirchenliedkomponist und Dichter
  • Johann Paul Hebenstreit (1660–1718), Moralphilosoph und lutherischer Theologe
  • Johann Ernst Hebenstreit (1703–1757), Mediziner
  • Carl Töldte (1801–unbekannt), Theaterdirektor
  • Hermann Hering (1821–1887), Reichstags- und Landtagsabgeordneter
  • Friedrich Gumpert (1841–1906), Hornist und Musikprofessor
  • Johannes Walther (1860–1937), Geologe
  • Martha Abicht (1878–1941), Kindergärtnerin
  • Hans Fitz (1891–1972), Bühnenautor, Schauspieler und Regisseur
  • Robert Döpel (1895–1982), Kernphysiker und Professor
  • Heinrich-Rudolf Ulbricht (* 1910), Maler, vertreten im Museum für Stadtgeschichte - Heimatmuseum Neustadt
  • Wolfgang Hempel (1927–2004), Sportjournalist
  • Horst Hähnel (* 1932), DDR-Diplomat, Vizekonsul und Generalkonsul In Ägypten (1960–1963) und Irak (1967–1971), stellv. Botschafter in Nigeria (1976–1978), Botschafter in Ghana, Liberia und Togo (1978–1981)
  • Hartmut Rötting (1932–2015), Historiker und Archäologe
  • Harald Fritzsche (1937–2008), Fußballtorwart
  • Erwin Kaldarasch (* 1940), Handballnationalspieler der DDR und Handballtrainer
  • Barbara Junge (* 1943), Dokumentarfilmregisseurin
  • Franklin Kopitzsch (* 1947), Politiker (SPD)
  • Wilfried Poßner (* 1949), Politiker (SED)
  • Heidrun Höhn (1949–2010), Numismatikerin
  • Dietmar Schauerhammer (* 1955), Bobfahrer

Weitere Persönlichkeiten

  • Caspar Güttel (1471–1542), Theologe und Reformator, lebte im Kloster des Augustinerordens in Neustadt
  • Christoph Irenäus (1522–1595), Theologe und Reformator, zeitweise Superintendent von Neustadt
  • Matthäus Ackermann (1544–1606), Schösser des Amtes Arnshaugk
  • Johann Gottfried am Ende (1752–1821), evangelischer Theologe
  • Emil Theodor Brüger (1827–1900), Bürgermeister von Neustadt an der Orla, Weimarer Landtagsabgeordneter, Geheimer Staatsrat
  • Ottmar von Mohl (1846–1922), Diplomat, starb auf Schloss Arnshaugk bei Neustadt
  • Heinrich Kiefer (1911–1980), Maler und Grafiker, lebte lange Zeit in Neustadt
  • Hanka Kupfernagel (* 1974), Radsportlerin, wuchs in Neustadt auf
  • Nico Herzig (* 1983), Fußballer, lebte die ersten Jahre im Stadtteil Molbitz
  • Denny Herzig (* 1984), Fußballer, lebte die ersten Jahre im Stadtteil Molbitz

Weblinks

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Neustadt an der Orla

Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; Informationen zum Lizenzstatus eingebundener Mediendateien (etwa Bilder oder Videos) können im Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen.

Wikipedia® ist eine eingetragene Marke der Wikimedia Foundation Inc.

Deutschlandkarte
Stadtplan Neustadt an der Orla