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Kitzscher
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Stadtplan Kitzscher
Stadtverwaltung
Kitzscher
Ernst-Schneller-Str. 1
4567 Kitzscher

http://www.kitzscher.de

Kitzscher

160pxAbb. 1 Wappen von Kitzscher
Basisdaten
Bundesland Sachsen
Höhe 150 m
PLZ 04567
Vorwahl 03433, 034347
Gliederung 5 Ortsteile
Website www.kitzscher.de
Bürgermeister Maik Schramm ()

Kitzscher ist eine Stadt im Landkreis Leipzig in Sachsen.

Geografie

Kitzscher liegt in der Leipziger Tieflandsbucht, am Rand des Mittelsächsischen Hügellandes. Die Stadt liegt etwa 25 km südlich von Leipzig und etwa 3 km östlich der Kreisstadt Borna. Mit der Halde Trages befindet sich auf dem Gemeindegebiet einer der höchsten Erhebungen des Leipziger Raumes.

;NachbargemeindenIm Nordwesten liegt Rötha, im Nordosten Otterwisch, im Osten Bad Lausick, im Südosten Frohburg und im Südwesten Borna.

Ortsgliederung

Die Ortsteile der Gemeinde Kitzscher sind Braußwig, Dittmannsdorf, Hainichen, Thierbach und Trages.

Geschichte

In einer Stiftungsurkunde im Kloster Grimma wird das Dorf im Jahr 1251 erstmals erwähnt und bezieht sich in seinem Namen auf ein 1676 ausgestorbenes Adelsgeschlecht, namentlich Guntherus de Kiczschere.

Das älteste Bauwerk des Ortes ist die Kirche, deren Ursprünge bis um 1200 zurückreichen. 1685 wurde sie umgebaut, erweitert. Ab 1787 war Gustav Friedrich Dinter als Prediger (Pfarrsubstitut) und ab 1790 bis zu seiner Abberufung nach Dresden als Pfarrer tätig. Zugleich organisierte er dort das Elementarschulwesen und bildete Lehrer in einem Privatseminar aus.

August Schumann nennt 1817 im Staats-, Post- und Zeitungslexikon von Sachsen Kitzscher sowie das hiesige Rittergut betreffend u. a.:Kitzscher lag bis 1856 im kursächsischen bzw. königlich-sächsischen Amt Borna. Ab 1856 gehörte der Ort zum Gerichtsamt Borna und ab 1875 zur Amtshauptmannschaft Borna.

Mit Entwicklung des Braunkohlebergbaus veränderte sich auch der Charakter des Ortes. In den 1940er-Jahren wurde nach Entwürfen des Leipziger Architekten Curt Schiemichen eine Bergarbeitersiedlung errichtet. Sie ist die größte noch erhaltene Siedlung der bergmännischen Industrialisierung in Sachsen. In der Folge stieg auch die Einwohnerzahl. Am 5. Oktober 1974 erhielt Kitzscher das Stadtrecht.

;Eingemeindungen

Ehemalige Gemeinde Datum Anmerkung
Apelt vor 1880 Eingemeindung nach Hainichen
Braußwig 1. April 1935 Eingemeindung nach Dittmannsdorf
Dittmannsdorf 1. Januar 1974
Hainichen 1. Januar 1998
Thierbach 1. August 1973
Trages 1. Juli 1976 Eingemeindung nach Hainichen

Politik

Seit der Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014 verteilen sich die 18 Sitze des Stadtrates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:

  • CDU: 8 Sitze
  • Freie Wähler (FW): 5 Sitze
  • LINKE: 4 Sitze
  • SPD: 1 Sitz

;Wappen

Das Wappen von Kitzscher wurde am 11. August 1992 durch das damals zuständige Sächsische Staatsministerium des Innern genehmigt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • siehe auch: Liste der Kulturdenkmale in Kitzscher

Verkehr

Durch das südliche Gemeindegebiet verläuft die Bundesstraße 176.

Die Stadt liegt im Verbundgebiet des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes; Kitzscher gehört mit seinen Ortsteilen, mit Deutzen sowie den Städten Borna und Regis-Breitingen zur Tarifzone 153.

Durch die Regionalbus Leipzig GmbH ist Kitzscher mit der Buslinie 144 in Richtung Espenhain, Böhlen und Zwenkau angebunden. Am Bahnhof Böhlen ist die Linie 144 auf die Anschlüsse der S-Bahn Mitteldeutschland ausgerichtet. Durch die THÜSAC Personennahverkehrsgesellschaft mbH ist Kitzscher über die Regionalbuslinien 276 und 277 mit Borna, Mölbis, Espenhain und Bad Lausick verbunden. Die zentrale Haltestelle aller drei Buslinien ist der Busplatz Kitzscher.

Söhne und Töchter der Gemeinde

  • Heinrich Ludwig Manger (* 31. Juli 1728; † 1790 in Potsdam), königlich preußischer Oberhofbaurat
  • Bonaventura Rehefeld (* 24. September 1610; † 7. Juli 1673 in Schleswig), deutscher lutherischer Theologe.
  • Marco Thomä, Junioren-Weltmeister im Fahrradtrial 2006
  • Herbert Uhlmann, 1959 Weltmeister im Sportkegeln (Mannschaft)

Personen in Verbindung mit Kitzscher

  • Jens Streifling (* 30. April 1966 in Borna, Kindheit und Jugend in Kitzscher), ein vielseitiger Musiker, Gründungsmitglied der Musikgruppe P 16 („Schulrock“), später Saxofonist bei der Rockgruppe BAP seit 2003 Mitglied der Kölner Mundart-Musikgruppe Höhner und erfolgreicher Solokünstler

Weblinks

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Kitzscher

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