Basisdaten| Art | Stadt |
|---|
| Bundesland | Bayern |
|---|
| Regierungsbezirk | Schwaben |
|---|
| Landkreis | Dillingen an der Donau |
|---|
| Höhe | 433 |
|---|
| PLZ | 89407 |
|---|
| Vorwahl | 09071, 09074 |
|---|
| Gemeindeschlüssel | 09773125 |
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| Gliederung | 12 Gemeindeteile |
|---|
| Website | www.dillingen-donau.de |
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| Bürgermeister | Frank Kunz |
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| Amt | Oberbürgermeister |
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| Partei | CSU |
|---|
Dillingen an der Donau (amtlich: Dillingen a.d.Donau) ist eine Große Kreisstadt und der Verwaltungssitz des gleichnamigen Landkreises im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben. Zusammen mit Lauingen bildet es ein Doppel-Oberzentrum.
Geographie
Lage
Dillingen liegt in Nordschwaben, am Nordufer der Donau im Donauried. Die Grenze zu Baden-Württemberg verläuft etwa 15 km von Dillingen entfernt. Augsburg als nächstgelegenes Oberzentrum ist rund 50 km entfernt.
Dillingen grenzt (von Westen im Uhrzeigersinn) an Lauingen (Donau), Wittislingen, Mödingen, Finningen, Höchstädt an der Donau, Binswangen, Zusamaltheim, Villenbach und Holzheim.
Gemeindegliederung
Es gibt 12 Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):
Klima
Geschichte
Vor- und Frühgeschichte
Das Stadtgebiet von Dillingen an der Donau sowie das direkt umliegende Umland weisen eine hohe Dichte an vor- und frühgeschichtlichen Funden auf, die eine kontinuierliche Besiedlung seit der Steinzeit belegen.
Das linearbandkeramische Gräberfeld von Dillingen-Steinheim (Gemarkung Steinheim, Landkreis Dillingen an der Donau) ist ein bedeutender archäologischer Bestattungsplatz der frühneolithischen Linearbandkeramischen Kultur (ca. 5500–4900 v. Chr.) in Schwaben, Bayern. Die Nekropole in der Flur „Wickenpoint“ wurde im Zuge von Baumaßnahmen entdeckt und in den 1990er Jahren wissenschaftlich dokumentiert. Neben der für die Epoche typischen Hockerbestattung in Ost-West-Ausrichtung weist der Fundplatz auch Brandgräber sowie Mehrfachbelegungen auf. Aufgrund der direkten Überlagerung durch Siedlungsspuren und ein späteres frühmittelalterliches Reihengräberfeld gilt die Fundstelle als wichtiger Referenzpunkt für die kontinuierliche Besiedlungsgeschichte des bayerischen Donauraums.
Besonders bedeutsam sind die archäologischen Spuren aus der Bronze-, Hallstatt- und La-Tène-Zeit, die die lange Siedlungskontinuität und die herausragende kulturgeschichtliche Bedeutung der Region belegen. Zu den wichtigsten Funden zählt der bereits 1834 bei Unterglauheim entdeckte Depotfund mit den berühmten Goldbechern aus der späten Bronzezeit, der als außergewöhnliches Zeugnis überregionaler Kontakte und handwerklicher Meisterschaft gilt (Stadtarchäologie Augsburg). Aus der Hallstattzeit stammt das Goldhalsringfragment aus der Umgebung von Höchstädt (das archäologische Jahr in Bayern 2020, Buch), das auf die Präsenz einer gesellschaftlichen Oberschicht beziehungsweise einer keltischen Elite hinweist. Ergänzt wird dieses Fundspektrum durch den 1985 im nahegelegenen Mörslingen entdeckten stiergeschmückten Feuerbock, einen seltenen eisenzeitlichen Herdaufsatz mit kultischer Symbolik, der zu den bedeutendsten archäologischen Zeugnissen der Region zählt (archäologische Staatssammlung München)..
Zudem befinden sich im Dillinger Stadtteil Kicklingen umfangreiche hallstattzeitliche Hügelgräberfelder sowie historische Spuren von Raseneisenerzgruben. Im nahegelegenen Faimingen entwickelte sich aus einer spätkeltischen Siedlung später der römische Vicus Phoebiana.
Die Funde, die von der Steinzeit über die Bronze- und Eisenzeit bis hin zur römischen Kaiserzeit und der alemannischen Landnahme reichen, sind zu einem großen Teil im Stadt- und Hochstiftmuseum Dillingen sowie in regionalen archäologischen Sammlungen dokumentiert (Heimatmuseum Wertingen).
Die Ursprünge der Stadt Dillingen lassen sich bis auf eine alemannische Siedlung zurückverfolgen.
Mittelalter und Frühneuzeit
Aus Wittislingen kommend, ließen sich die späteren Grafen von Dillingen im 10. Jahrhundert im Donautal nieder, wobei deren 1220 erstmals erwähnte Burg Dillingen zum Zentrum der heutigen Kreisstadt Dillingen wurde. 973 erstmals urkundlich erwähnt, fiel Dillingen 1258 als Schenkung an das Hochstift Augsburg, das seit 1500 zum Schwäbischen Reichskreis gehörte. Es war spätestens seit dem 15. Jahrhundert bis zur Säkularisation 1803 Residenzstadt der Bischöfe von Augsburg, die nach generationenlangen Auseinandersetzungen mit der nach Selbstverwaltung strebenden Reichsstadt Augsburg, im Machtkampf vor allem mit dem reichen Augsburger Patriziat, nach Dillingen ausgewichen waren. Die Fürstbischöfe von Augsburg, vor allem die beiden Kardinäle unter ihnen, förderten als Stadtherren das Wachstum der Stadt.
Der Kardinal Peter von Schaumberg baute die Dillinger Burg zum spätgotischen Burgschloss um und richtete in ihr die Regierung des Hochstifts ein. Der Kardinal Otto Truchseß von Waldburg gründete 1549/1551 die Universität Dillingen und holte dazu Sebald Mayer als ersten Buchdrucker in die neue Universitätsstadt (Sebald Mayers Sohn Johann übernahm dann ab 1576 diese akademische Druckerei). Die Universität mit theologischem Schwerpunkt wurde 1563 den Jesuiten übergeben und erlangte als erste voll ausgeprägte Jesuiten-Universität auf dem Boden des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation überregionale Bedeutung.
Während der Hexenverfolgungen von 1574 bis 1745 wurden in Dillingen 65 Personen angeklagt, von denen die meisten Angeklagten den Hexenprozess nicht überlebten. 1587 wurde Walpurga Hausmännin bei lebendigem Leib auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Das letzte Opfer der Hexenprozesse 1745 war Barbara Zielhauser. An ihr Schicksal erinnert eine Gedenktafel des Rotary-Clubs, die am 12. Dezember 1994 im Dillinger Schlosshof gegen den Widerstand des Bischöflichen Ordinariats enthüllt wurde.
Moderne
In den Jahren 1802 und 1803 kam die Stadt zu Bayern. Die Universität wurde in ein Lyzeum zur Ausbildung katholischer Theologen umgewandelt, aus dem wiederum 1923 die Philosophisch-Theologische Hochschule Dillingen entstand. 1862 wurde das Bezirksamt Dillingen an der Donau gegründet.
Im Gegensatz zu der Nachbarstadt Lauingen, blieb Dillingen von alliierten Bombardements verschont. Selbst die Donaubrücke blieb unversehrt.
Am 1. Juli 1972 entstand der Landkreis Dillingen an der Donau in seiner heutigen Form, einschließlich der bis dahin kreisfreien Stadt Dillingen, die zur Großen Kreisstadt wurde. Zeitgleich wurde die ursprünglich selbständige Gemeinde Hausen eingegliedert.
Eingemeindungen
Ehemalige Gemeinde |
Fläche ha |
Einwohner (27. Mai 1970) |
Eingemeindungs- datum |
| Dillingen |
1839,95 |
11.547 |
|
| Donaualtheim |
717,21 |
911 |
01.05.1978 |
| Fristingen |
1297,76 |
700 |
01.05.1978 |
| Hausen |
469,36 |
540 |
01.07.1972 |
| Kicklingen |
1472,49 |
683 |
01.05.1978 |
| Schretzheim |
362,21 |
1.144 |
01.05.1978 |
| Steinheim |
1404,50 |
1.102 |
01.05.1978 |
| Summe |
7563,48 |
16.627 |
|
Einwohnerentwicklung
Dillingen an der Donau wuchs von 1988 bis 2008 um 2.514 Einwohner bzw. um ca. 16 %. Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Stadt von 15.827 auf 18.978 um 3.151 Einwohner bzw. um 19,9 %.
Die Einwohnerzahlen ab 1840 beziehen sich auf die heutige Gemeindefläche (Stand: 1978).
| Bevölkerungsentwicklung |
| Jahr |
1840 |
1900 |
1939 |
1950 |
1961 |
1970 |
1987 |
1988 |
1991 |
| Einwohner |
7.196 |
9.669 |
10.388 |
14.099 |
15.610 |
16.627 |
15.803 |
15.827 |
16.822 |
|
| Jahr |
1995 |
2000 |
2005 |
2010 |
2015 |
2017 |
2020 |
2023 |
|
| Einwohner |
17.630 |
18.264 |
18.678 |
18.215 |
18.547 |
18.699 |
19.314 |
20.070 |
|
Politik
Stadtrat
Der Stadtrat hat 24 Mitglieder. Die Kommunalwahl am 8. März 2026 ergab folgende Stimmenanteile und die daraus folgende Sitzverteilung im Stadtrat (mit Vergleichszahlen der beiden vorigen Wahlen):
| Partei/Liste |
2026 |
2020 |
2014 |
| % |
Sitze |
% |
Sitze |
% |
Sitze |
| CSU |
28,1 |
7 |
33,8 |
8 |
34,5 |
8 |
| AfD |
10,1 |
2 |
2,8 |
1 |
– |
– |
| Freie Wähler |
7,3 |
2 |
8,0 |
2 |
7,6 |
2 |
| Bürgergemeinschaft Hausen |
7,9 |
2 |
6,6 |
2 |
7,7 |
2 |
| Schretzheimer Liste |
7,8 |
2 |
7,0 |
2 |
8,6 |
2 |
| GRÜNE |
7,2 |
2 |
7,7 |
2 |
4,8 |
1 |
| Wählergemeinschaft Steinheim |
6,8 |
2 |
7,3 |
2 |
8,8 |
2 |
| Wählerschaft Fristingen |
6,1 |
1 |
6,0 |
1 |
6,9 |
2 |
| Wählervereinigung Kicklingen |
5,6 |
1 |
5,7 |
1 |
6,3 |
2 |
| JU |
4,6 |
1 |
3,2 |
1 |
– |
| Allgemeine Wählerliste Donaualtheim |
4,5 |
1 |
4,5 |
1 |
4,6 |
1 |
| SPD |
4,1 |
1 |
6,1 |
1 |
10,2 |
2 |
| FDP |
– |
– |
1,5 |
0 |
– |
– |
| Gesamt |
100 % |
24 |
100 % |
24 |
100 % |
24 |
| Wahlbeteiligung |
54,3 % |
51,2 % |
49,3 % |
Oberbürgermeister
Oberbürgermeister ist seit Mai 2008 Frank Kunz (CSU). Der 1972 geborene Kunz wurde im März 2014 mit 96,6 % der Stimmen wiedergewählt und am 15. März 2020 mit 84,8 % für weitere sechs Jahre im Amt bestätigt. Bei der Kommunalwahl 2026 wurde er mit 95,3 % der gültigen Stimmen erneut im Amt bestätigt. Sein Vorgänger war Hans-Jürgen Weigl.
Partnerstädte und Patenschaften
;Städtepartnerschaften
- Brand-Erbisdorf, Deutschland
- Bondeno (Ferrara), Italien
- Naas (Kildare), Irland
;Patenschaften
- 1988 wurde die Patenschaft für die vertriebenen Deutschen aus der Stadt Hostau im Böhmerwald übernommen.
- 1998 wurde eine Patenschaft mit dem U-Bootausbildungszentrum der Deutschen Marine in Eckernförde geschlossen.
Hoheitszeichen
Die Stadt führt eine Flagge und ein Wappen.
Wappen
Flagge
Die Farben der quer gestreiften Flagge sind (von oben nach unten) Gelb (Gold) – Weiß (Silber) – Blau.
Kultur und Kulturdenkmäler
Veranstaltungen
Im Jahr 2007 wurden die Dillinger Basilikakonzerte ins Leben gerufen. Seitdem finden jährlich drei Konzertzyklen mit verschiedenen Veranstaltungen in der Basilika St. Peter statt.
Alle zwei Jahre im Herbst finden die Dillinger Kulturtage statt.
Kulturdenkmäler
- Basilika St. Peter, dreischiffige Hallenkirche mit Baubeginn 1619, gebaut auf Fundamenten von Vorgängerkirchen, die aus dem 13. und 15. Jahrhundert stammen. 1979 wurde die Kirche zur päpstlichen Basilica minor erhoben.
- Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung in der ehemaligen Universität des Jesuitenkollegs mit dem Goldenen Saal und dem historischen Bibliothekssaal.
- Studienkirche Mariä Himmelfahrt, Renaissance-Bau mit Rokoko-Ausstattung. Die Kirche war Teil der ehemaligen Universität und war Weihestätte für die Priester des Bistums Augsburg.
- Klosterkirche Mariä Himmelfahrt der Dillinger Franziskanerinnen, Kleinod des beginnenden Rokoko, Wessobrunner Stuck.
- Schloss, ehemaliger Sitz der Augsburger Fürstbischöfe, älteste Teile aus der Stauferzeit, Ensemble verschiedener Baustile, umfassend restauriert.
- Spitalkirche Heilig Geist, spätgotischer, Ende des 17. Jahrhunderts barockisierter Bau mit Wessobrunner Stuck.
- Stadtgalerie in der Ludwigskaserne, Schützenstraße 1e.
- Königstraße, zentraler Straßenzug mit Mitteltorturm, Rathaus (Dachstuhlbrand am 26. Juli 2017) und gut erhaltenem historischen Straßenbild, u. a. Stadt- und Hochstiftmuseum sowie die obere Apotheke.
- neuromanische Pfarrkirche Maria Rosenkranzkönigin im Stadtteil Schretzheim.
Dillingen Basilika St. Peter Innen Chor 3.jpg|Innenraum der Basilika St. Peter
Goldener Saal (Dillingen).JPG|Goldener Saal der Akademie für Lehrerfortbildung
GER Dillingen an der Donau, Studienkirche Mariä Himmelfahrt 003.jpg|Innenraum der Studienkirche Mariä Himmelfahrt
Dillingen an der Donau, der Mitteltor DmD-7-73-125-197 foto6 2016-08-03 14.34.jpg|Königstraße mit Mitteltorturm
GER Dillingen an der Donau, Heinrich-Roth-Platz 008.jpg|Teilansicht der Altstadt von Dillingen
Wirtschaft und Infrastruktur
Unternehmen
Die Ansiedlung von Gewerbe und Industrie erfolgte vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg.
Namhafte ansässige Unternehmen sind beispielsweise:
- BSH Hausgeräte GmbH, Dillingen
- Röhm GmbH, Spannzeughersteller in Sontheim
- Orgelbau Sandtner
- Wetzel, Hersteller von Karlsbader Oblaten, Waffeln und Schokoladespezialitäten
- Diezel, Hersteller von Gitarrenverstärkern
Verkehr
Durch die Stadt führt die auch als Donautalbahn bezeichnete Bahnstrecke Regensburg – Neuoffingen (– Ulm). Die Regionalbahnen auf dem Abschnitt zwischen Donauwörth und Günzburg kreuzen dabei in Dillingen. Bis zum Jahr 1972 befand sich hier auch der südliche Endpunkt der Härtsfeldbahn, einer Schmalspurbahn (1000 mm), die Dillingen mit Aalen verbunden hat.
Öffentlicher Personennahverkehr wird auf zwei Stadtbuslinien angeboten, die die Kernstadt sowie die Stadtteile Hausen, Donaualtheim und Schretzheim bedienen.
Mit dem Auto ist Dillingen über die Bundesstraße 16 zu erreichen. Die nächsten Autobahnanschlüsse liegen in Giengen an der Brenz (A 7) sowie Günzburg (A 8) in etwa 25 km Entfernung. Die nächstgelegenen Flughäfen sind in Memmingen (rund 80 km), München und Stuttgart (jeweils rund 130 km).
Außerdem führt der Donauradweg durch die Stadt.
Öffentliche Einrichtungen
- Neun Kindergärten/Kindertageseinrichtungen im Stadtgebiet
- Studienbibliothek (darunter Bestände der ehem. fürstbischöflichen Bibliothek)
- Stadtbücherei
- Amtsgericht
Gesundheitswesen
Mit dem Kreiskrankenhaus St. Elisabeth steht der Stadt eine leistungsfähige Krankenanstalt zur Verfügung. Betreiber ist die Kreiskliniken Dillingen-Wertingen gGmbH.
Mit der Regens-Wagner-Stiftung gibt es zudem eine Einrichtung zur Betreuung und Förderung mehrfach behinderter und hörgeschädigter Menschen. Des Weiteren existiert eine ökumenische Sozialstation sowie das Senioren- und Pflegeheim Heilig-Geist-Stift.
Bildungseinrichtungen
- Josef-Anton-Laucher Grundschule
- Angelina-Egger-Volksschule
- Josef-Anton-Schneller-Mittelschule
- Johann-Michael-Sailer-Gymnasium
- St.-Bonaventura-Fachoberschule (gegründet 2018)
- St.-Bonaventura-Realschule
- St.-Bonaventura-Gymnasium
- Theresia-Haslmayr-Schule, privates sonderpädagogisches Förderzentrum
- IHK-Akademie Schwaben
- Volkshochschule Dillingen
- Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung
- FD Bildungsakademie (Sprachenschule und Telc-gGmbH-Prüfungszentrum)
- Berufliche Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gGmbH
- Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen des Schulwerks der Diözese Augsburg
- Fürstlich und Gräflich Fuggersches Familien- und Stiftungsarchiv
Militär
Die Luitpold-Kaserne am ostwärtigen Stadtrand beherbergt das Informationstechnikbataillon 292 (ehemaliges Führungsunterstützungsbataillon 292, ehemalige Fernmeldebataillone 210 und 230), bis Ende 2008 Teile der Luftlandefernmeldekompanie 200 und Teile des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums Ellwangen.
Sport
Unweit der Donau befindet sich das 2007 komplett renovierte Donaustadion.
Persönlichkeiten
Die bekannteste Person, die in Dillingen gewirkt hat, war Sebastian Kneipp. Kneipp wurde 1844 am örtlichen Gymnasium aufgenommen und begann 1848 sein Studium der Theologie in der Stadt an der Donau. Heute erinnert ein Kneipp-Rundweg an das Wirken des Priesters und Hydrotherapeuten in Dillingen. Das Stadt- und Hochstiftmuseum zeigt zudem eine Ausstellung über Kneipps Heilerfolge und das Entstehen seiner Kneipp-Medizin.
Weblinks
Hinweis
Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Dillingen_an_der_Donau.
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